Die Uraufführung des Musicals “Catch me if you can” fand im April 2011 in Seattle statt. Das Musical basiert auf dem im Jahr 2002 erschienenen gleichnamigen Film. Die Originalsprache ist Englisch. Die Erstaufführung im europäischen Raum fand dann im Oktober 2013 in Österreich statt. Regie führte zu der Zeit Werner Sobotka, die Choreographie stammte von Simon Eichenberger.

Die Story

Die Geschichte des Musicals „Catch me if you can” handelt von Frank W. Abagnale, der eines besonders gut kann: Hochstapeln. Als junger Mann bekommt er es hin, sich als Pilot auszugeben und so um die ganze Welt reisen zu können. Seinen Lebensstil bezahlt er mit Kreditkarten, allerdings mit gefälschten. Fast wird sein Geheimnis gelüftet, da beschließt er einfach schnell seinen Beruf zu wechseln und gibt sich mal als Arzt und dann mal als Anwalt aus. Das treibt die Agenten, die ihn verfolgen sichtlich in den Wahnsinn. Jahrelang kann er dieses Leben so durchziehen, bis er schließlich geschnappt wird und für fünfzehn Jahre lang ins Gefängnis muss. Nach sieben Jahren wird er bereits entlassen. Nach seiner Entlassung unterstützt er das FBI mit seinem Können und ist nun Sicherheitsberater von Kreditinstituten.

Musik

Live und ganz in Farbe („Live in Living Color“) – Frank Jr. & Ensemble

Der Nadelstreif ist das was zählt („The Pinstripes Are All That They See“) – Frank Sr., Frank Jr. & Ensemble

Eine andere Haut („Someone Else’s Skin“) – Frank Jr. & Ensemble

Live und ganz in Farbe (Reprise) („Live in Living Color (Reprise)“) – Frank Jr.

Brich kein Gesetz („Don’t Break the Rules“) – Hanratty & Ensemble

Der Nadelstreif ist das was zählt („The Pinstripes Are All That They See“) – Ensemble

Butter aus der Milch („Butter Outta Cream“) – Frank Sr. & Frank Jr.

Der Mann da drin im Müll („The Man Inside the Clues“) – Hanratty

Weihnachten ist mir die liebste Zeit („My Favorite Time of Year“) – Hanratty, Frank Jr., Frank Sr., and Paula

Was der Arzt verordnet („Doctor’s Orders“) – Ensemble

Live und ganz in Farbe (Reprise II) („Live in Living Color (Reprise II)“) – Frank Jr.

Lass von dir hören („Don’t Be a Stranger“) – Paula & Frank Sr.

Kleiner Bub sei ein Mann („Little Boy Be a Man“) – Frank Sr. & Hanratty

Sieben Wunder („Seven Wonders“) – Frank Jr. & Brenda

Familienclan („(Our) Family Tree“) – Carol, Roger, Brenda, Frank Jr. & Ensemble

Flieg, Flieg ins Glück („Fly, Fly Away“) – Brenda

Goodbye („Goodbye“) – Frank Jr.

Seltsam aber wahr („Strange But True“) – Frank Jr. & Hanratty

Die Cast der europäischen Erstaufführung in den Wiener Kammerspielen in Wien 2013:

Frank W. Abagnale Jr.: Rasmus Borkowski
Carl Hanratty: Martin Berger
Frank Abagnale Sr.: Axel Herrig
Paula Abagnale: Karin Seyfried
Brenda Strong: Lisa Habermann
Roger Strong u. a.: Dean Welterlen
Carol Strong u. a.: Ariane Swoboda
Ensemble: Sarah Bowden, Daniela Harbauer, Dominik Hofbauer, Emma Hunter, Tim David Hüning, Maren Kern, Miriam Mayr, Christian Petru, Andreas Wanasek, Salka Weber u. a.

Catch me if you can am Landestheater in Linz

Shakira Simpson absolvierte 2021 ihre Ausbildung an der Urdang Academy.

Auf der Bühne war sie bereits in folgenden Rollen und Produktionen zu sehen: Baby Bear in Goldilocks and the Three Bears (Mayflower Theatre, Southampton), Swing/Cover Pilar in Legally Blonde (Regent‘s Park Open Air Theatre), Dance Captain/Swing in der Originalbesetzung von Fantastically Great Women Who Changed the World (UK-Tour), Swing in Hairspray (London Coliseum), Young Nala in The Lion King (Lyceum) und Billy Elliott (Victoria Palace).

Im Fernsehen stand sie bei “Top of the Pops – Weihnachtsspecial” 2017 (BBC) vor der Kamera.

Im Musical SIX ist Shakira Simpson als Super Swing und Dance Captain zu erleben.

Francesca Taverni wurde in Florenz geboren und fand sie schon früh den Weg auf die Bühne.

Sie absolvierte ihre Ausbildung an der Royal Academy of Dancing in London und begann ihre Musical-Karriere in den 1990er-Jahren.

Im Jahr 2000 gewann Francesca Taverni für die Rolle der Maureen im Kultmusical RENT den IMTA (Italian Musical Theatre Award) als beste Darstellerin.

Bisher war sie u.a. zu sehen in Next to Normal, Sister Act, Cats, A Chorus Line, Sweeney Todd und Mamma Mia!.

Für die Darstellung der „Mother Superior“ in Sister Act gewann Francesca Taverni den italienischen „Oscar del Musical“, einer der wichtigsten italienischen Auszeichnungen im Bereich Musiktheater.

Neben ihrer darstellerischen Tätigkeit ist Francesca Taverni auch als Stimme in Film, TV und Werbung zu hören. Sie wirkte an verschiedenen Titelsongs, Synchronarbeiten und Werbespots mit, darunter auch an Kampagnen großer internationaler Marken.

Seit 2012 unterrichtet sie „Acting Through Song“ an der BSMT Bologna, seit 2018 zudem an der Musical Academy Milano (MAM). Auf diese Weise prägt sie eine neue Generation junger Musicaldarsteller:innen und gibt ihre umfangreiche Bühnenerfahrung mit großer Leidenschaft weiter.

Seit Oktober 2025 ist Francesca Taverni als Angelique / Amme in der deutschen Erstaufführung von & JULIA im Stage Operettenhaus in Hamburg zu sehen.

Das Theater Magdeburg zählt zu den großen Viersparten-Theatern in Deutschland und ist eines der bedeutendsten Kulturhäuser in Sachsen-Anhalt.

Mit den vier Sparten Musiktheater, Schauspiel, Ballett und Konzert bietet es ein breites künstlerisches Spektrum und steht für hohe Qualität, Vielfalt und Kreativität.

Im Jahr 2025 wurde das Theater Magdeburg von der renommierten Fachzeitschrift „Theater heute“ erstmals zum „Theater des Jahres“ gewählt.

Das Haus blickt auf eine lange Tradition zurück und prägt das kulturelle Leben der Landeshauptstadt Magdeburg maßgeblich. Besonders das Musiktheater spielt eine zentrale Rolle: Hier werden Opern, Operetten und Musicals gleichermaßen gepflegt. Das Theater versteht sich als Ort, an dem klassische Werke neu interpretiert und moderne Produktionen einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden.

Neben dem Opernhaus in der Innenstadt verfügt das Theater Magdeburg über weitere Spielstätten wie das Schauspielhaus und das beliebte DomplatzOpenAir. Letzteres hat sich in den vergangenen Jahren zu einem sommerlichen Highlight entwickelt, bei dem große Musical- und Operettenproduktionen unter freiem Himmel vor der beeindruckenden Kulisse des Magdeburger Doms gezeigt werden.

Das Ensemble des Hauses arbeitet regelmäßig mit internationalen Regieteams und Künstlerinnen und Künstlern zusammen. Dabei entstehen Inszenierungen, die sowohl regionale Besucherinnen und Besucher als auch Kulturreisende aus ganz Deutschland anziehen.

Mit seinem vielfältigen Programm, das von Klassik bis Musical reicht, verbindet das Theater Magdeburg Tradition mit zeitgemäßer Theaterkunst und schafft damit einen lebendigen Ort für Kultur, Begegnung und Emotion.

Seit der Saison 2025/2026 ist Christian Øland der neue Generalmusikdirektor am Theater Magdeburg und folgte Anna Skryleva nach.

Die Spielzeit 2025/26 am Theater Magdeburg.

Das Broadway-Musical NATÜRLICH BLOND – DAS MUSICAL (Original: „Legally Blonde – The Musical“) ist die Musicalversion der Filmkomödie mit Reese Witherspoon – und verspricht jede Menge Witz, Songs voller Ohrwurmpotenzial und eine Hauptfigur, die beweist, dass man Klugheit und Glamour perfekt vereinen kann.

NATÜRLICH BLOND – die Story

Elle Woods ist die perfekte „California Sorority Queen“: hübsch, beliebt, immer top gestylt und fest davon überzeugt, dass sie bald mit ihrem Traummann Warner verlobt sein wird. Doch dann der Schock: Warner macht Schluss – er will nach Harvard Law, um dort Karriere zu machen, und braucht dafür eine „seriösere“ Partnerin. Für Elle bricht eine Welt zusammen, doch sie beschließt zu kämpfen: Wenn Warner Harvard will, dann will sie Harvard auch.

Mit Charme, Cleverness und einer ordentlichen Portion pinkem Ehrgeiz schafft es Elle tatsächlich, an der renommierten Universität aufgenommen zu werden. Dort muss sie sich nicht nur gegen Vorurteile und Konkurrenz behaupten, sondern entdeckt auch ganz neue Seiten an sich. Mit der Hilfe von Emmett, einem ehrgeizigen Kommilitonen, und dem Zuspruch ihrer Freunde, entwickelt Elle sich von der unterschätzten Blondine zur brillanten Juristin. Im großen Finale beweist sie ihr Talent in einem aufsehenerregenden Gerichtsprozess – und erkennt dabei, dass sie ihr Glück nicht an Warner, sondern an ihre eigenen Stärken knüpfen sollte.

NATÜRLICH BLOND – mehr als ein pinkes Spektakel

NATÜRLICH BLOND ist ein Musical voller Energie, Humor und Herz. Ein Muss für alle, die Shows lieben, die nicht nur unterhalten, sondern auch empowern.

Mit poppigen, energiegeladenen Songs wie Omigod You Guys oder So Much Better ist das Musical ein Fest für alle, die Gute-Laune-Nummern lieben. Gleichzeitig gibt es auch gefühlvolle Balladen, die die emotionale Entwicklung von Elle unterstreichen. Die Choreografien sind bunt, schwungvoll und lassen die Bühne in pinkfarbenem Glanz erstrahlen.

Das Musical verbindet Humor mit einer starken Botschaft: Sei du selbst, glaube an deine Fähigkeiten und unterschätze nie die Kraft der Positivität. Das Stück ist ein Plädoyer gegen Klischees und für Selbstbewusstsein – verpackt in einer farbenfrohen Show, die das Publikum mitreißt.

Die Oper Graz ist Teil der Bühnen Graz und zählt zu den bedeutendsten Opernhäusern Österreichs.

Gelegen im Herzen der Stadt Graz ist das Opernhaus ein fester Bestandteil der Kulturszene und bietet ein breites Repertoire, das von klassischen Opern und zeitgenössischem Musiktheater bis hin zu beeindruckenden Ballettaufführungen reicht. Bekannt für ihre innovativen Inszenierungen, bringt die Oper Graz nationale und internationale Künstlerauf die Bühne und schafft durch moderne Technologien und kreative Ansätze eine einzigartige Atmosphäre, die das Publikum begeistert.

Das Opernhaus selbst, das 1899 im neobarocken Stil errichtet wurde, vereint historische Pracht mit moderner Technik und zählt zu den architektonischen Highlights der Stadt. Seit 2009 wird das Orchester von Generalmusikdirektor Roland Kluttig geleitet, der mit seinem Team ein künstlerisches Niveau etabliert hat, das weit über die Landesgrenzen hinaus geschätzt wird. Jedes Jahr zieht das vielfältige Programm zahlreiche Besucher an, die sowohl Klassiker wie Mozarts DIE ZAUBERFLÖTE als auch zeitgenössische Stücke erleben können.

Durch zahlreiche Kooperationen und ein engagiertes Nachwuchsprogramm schafft das Haus auch für junge Talente eine Bühne und fördert den Austausch zwischen Generationen und Kulturen. Innovative Projekte und kreative Ansätze bereichern die Inszenierungen und ermöglichen es dem Publikum, Musiktheater auf eine besonders zugängliche und inspirierende Weise zu erleben.

Über die Bühnen Graz

Die Bühnen Graz sind eine zentrale Kulturinstitution in Graz und umfassen mehrere bedeutende Spielstätten. Dazu zählen die Oper Graz, das Schauspielhaus Graz, das Next Liberty Kinder- und Jugendtheater sowie die Grazer Spielstätten, darunter das Orpheum, Dom im Berg und die Schloßbergbühne Kasematten. Diese Spielstätten bieten ein vielfältiges künstlerisches Programm, das von Oper, Operette und Musical bis hin zu Schauspiel und Kinderproduktionen reicht.

Die Bühnen Graz – 8010 Graz, Gleisdorfer Gasse 10a

Das Musical Gmunden ist eine einzigartige Initiative, die 2015 ins Leben gerufen wurde und seither das kulturelle Leben in der malerischen Stadt Gmunden am Traunsee bereichert. Die Veranstalter verfolgen das Ziel, hochklassige Musicalproduktionen auf die Bühne zu bringen und dabei sowohl lokale Talente als auch erfahrene Künstler:innen zu integrieren.

Die Produktionen zeichnen sich durch kreative Inszenierungen, beeindruckende Choreografien und mitreißende Musik aus, die das Publikum begeistern. Das Team von Musical Gmunden besteht aus engagierten Künstler:innen, Musiker:innen, Techniker:innen und vielen weiteren Mitwirkenden, die gemeinsam an einem Strang ziehen, um unvergessliche Erlebnisse zu schaffen.

Besonders hervorzuheben ist die enge Zusammenarbeit mit regionalen Schulen, Vereinen und Künstler:innen, um eine Plattform für junge Talente zu bieten und das Bewusstsein für die darstellenden Künste zu fördern. Durch Workshops und Veranstaltungen werden nicht nur die großen Produktionen, sondern auch die nächste Generation von Künstler:innen unterstützt.

Jedes Jahr bringt das Musical Gmunden ein neues Stück auf die Bühne, wobei sowohl bekannte Musicals als auch innovative Eigenproduktionen im Fokus stehen. Die Auswahl der Werke wird sorgfältig getroffen, um ein breites Publikum anzusprechen und die Zuschauer in die faszinierende Welt des Theaters zu entführen.

Mit einem starken Fokus auf Qualität, Gemeinschaft und Leidenschaft hat sich das Musical Gmunden als fester Bestandteil der Kulturszene etabliert und bietet sowohl Einheimischen als auch Besuchern ein unvergessliches Erlebnis.

Lucy Moss ist Autorin und die jüngste Frau, die jemals bei einem Musical am Broadway Regie geführt hat.

Zusammen mit ihrem Freundin und Kollegen Toby Marlow ist sie Co-Autorin des Musicals SIX (Broadway, West End, mehrere internationale Tourneen), das einen Tony Award, zwei Drama Desk Awards und einen Outer Critics Circle Award gewonnen hat. Für das Album „SIX: Live on Opening Night“ war sie für einen Grammy Award nominiert.

Außerdem war sie bei den Tonys für die beste Regie eines Musicals nominiert, weil sie bei SIX auch noch Regie geführt hat.

Zu ihren weiteren Arbeiten als Autorin und Regisseurin gehören Hot Gay Time Machine (West End) und ein aufregendes kommendes Projekt mit dem unvergleichlichen Toby Marlow. Weiter Regiearbeiten waren Legally Blonde (Regent‘s Park Open Air Theatre) sowie Ratatouille: Das TikTok Musical (Actors‘ Fund Online Benefit).

Als Songschreiberin schrieb sie unter anderem „The Monkey King“ (Netflix), „Dylan Mulvaney‘s Day 365 LIVE!“ (The Rainbow Room), „Book of Queer“ (discovery+) und für die 75th Annual Tony Awards (CBS).

Lucy Moss liebt es Kajak zu fahren.

Hanna Kastner absolvierte ihre Ausbildung an den Performing Arts Studios in Wien und stand bereits während des Studiums in Produktionen auf der Bühne – u.a. als Kelsi in der österreichischen Uraufführung von HIGH SCHOOL MUSICAL in der Wiener Stadthalle, als Wendla in Frühlings Erwachen im Ronacher in Wien (VBW – Vereinigte Bühnen Wien) und im Kabarett Simpl als Cover für die Hauptrolle Minki in KRAWUTZI KAPUTZI.

Von 2011 bis 2017 war sie fix am Salzburger Landestheater engagiert und dabei u.a. zu sehen als Liesl in THE SOUND OF MUSIC, Luise in DAS DOPPELTE LOTTCHEN, Anne in LA CAGE AUX FOLLES, Annika in PIPPI LANGSTRUMPF, Klärchen in IM WEISSEN RÖSSL, Lola in HEUTE ABEND:LOLA BLAU, Arielle in ARIELLE – DIE MEERJUNGFRAU, Grace in ANNIE, Linda in WIR SIND KEINE BARBAREN, Poppy in DER NACKTE WAHNSINN, in SPAMALOT und in JOSEPH AND THE AMAZING TECHNICOLOR DREAMCOAT.

Am Landestheater Linz war sie von 2017 bis 2023 festes Mitglied des Ensembles und verkörperte u.a. die Rolle der Amber von Tussle in HAIRSPRAY, Schwester Mary Robert in SISTER ACT, Ella in THE WAVE, Siv in der deutschsprachigen Erstaufführung von WIE IM HIMMEL, Kate McGowan in TITANIC – DAS MUSICAL, Anastasia in ANASTASIA und Natascha in NATASCHA, PIERRE UND DER GROSSE KOMET VON 1812.

Weiters stand sie u.a. auf der Bühne als Anne in LA CAGE AUX FOLLES (Open-Air-Festival Stockerau), Clara in DINER ROYALE (Casino Baden), DÄLLEBACH KARI (Thunerseespiele und Theater 11 in Zürich), im Pop-Musical CINDERELLA (Deutschland-Tournee), als Schwester Marie Leo in NONNSENS (Theater in der Josefstadt), als Junge Claire und Julia Ill in DER BESUCH DER ALTEN DAME (Thunerseespiele und Ronacher Wien), Wednesday Addams in THE ADDAMS FAMILY (Merzig, Zürich, Museumsquartier Wien), Zeitel in ANATEVKA (Operettensommer Kufstein).

Im Jahr 2021 war sie für den Deutschen Musicaltheaterpreis nominiert und war in Werbefilmen 2020/2021 für Woerle und 2024 für WIFI Werkmeisterschule zu sehen.

2024 war Hanna Kastner bei den Thunerseespielen in Disney´s MARY POPPINS als Cover Mary Poppins engagiert und drehte 2024/2025 für die Disney+ Serie VIENNA GAME.

2025/2026 steht sie in der deutschsprachigen Europa-Premiere von DIE CHER SHOW in der Rolle von Georgia Holt auf der Bühne. Dabei verkörpert sie die Mutter von Cher, deren Rolle gemeinsam von Pamina Lenn („Babe Cher“), Hannah Leser („Lady Cher“) und Sophie Berner („Star Cher“) dargestellt wird.

THE SOUND OF MUSIC erzählt die außergewöhnliche Familiengeschichte in Zeiten eines weltpolitischen Umbruchs.

Unter dem Motto „A Musical Comes Home“ wurde das Musical im Jahr 2011 in Salzburg am Originalschauplatz uraufgeführt. Diese von Publikum und Presse gefeierte Produktion ist im Jahr 2026 an der Bühne Baden zu sehen.

Mit einem authentischen Bühnenbild, originalgetreuen Kostümen sowie einer eigenen Sound of Music-Tracht erweckt Regisseur Andreas Gergen, der schon in Salzburg gemeinsam mit Christian Struppeck für die Originalregie zuständig war, die Geschichte der Trapp-Familie zum Leben, spart dabei aber auch unliebsame Bilder nicht aus.

Andreas Gergen: „Wir haben großen Wert darauf gelegt, die politischen Aspekte herauszuarbeiten. Immerhin ist die Familie Trapp über viele Umwege in die USA geflohen, wo sie ihre Weltkarriere als „The Trapp Family Singers“ startete. Georg von Trapp war kein Widerstandskämpfer, aber überzeugter Österreicher, der den Nazis nicht dienen wollte. Wir beginnen unsere Erzählung mit einer Kriegsszene, auf die eine Rückblende folgt. Die Geschichte fügt sich für das Publikum aus einzelnen Puzzleteilen zusammen, wobei wir besonderen Wert auf die einzelnen Figuren und ihre Beziehung zueinander legen. Manchmal darf bei aller Realitätstreue aber auch ein bisschen Romantik nicht fehlen – bei der Liebesgeschichte des Hauptpaares zum Beispiel…“

Das Leading Team

Musikalische Leitung: Michael Zehetner
Inszenierung: Andreas Gergen
Choreografie: Kim Duddy
Ausstattung: Court Watson
Originalregie: Andreas Gergen, Christian Struppeck
Choreinstudierung: Victor Petrov
Lichtdesign: Stephanie Affleck
Sounddesign: Florian Carau
Maskendesign: Edu von Gomes

Die Cast

Maria Rainer: Katharina Gorgi
Kapitän Georg von Trapp: Lukas Perman
Mutter Oberin: Maya Hakvoort
Schwester Sophia: Mariella Hofbauer
Liesl: Anna Rosa Döller
Friedrich: Nikolaus Schmudermaier, Samuel Wegleitner
Louisa: Annabelle Arquin, Lucia Stella Flórez
Kurt: Thamos Hollweg, Benjamin Ruzek
Brigitta: Josefin Richling, Liv Perman
Marta: Hanna Gal, Ivy Perman
Gretl: Nicole Bonnet, Aria Hollweg
Rolf Gruber: Timotheus Hollweg
Elsa Schrader: Cornelia Mooswalder
Max Dettweiler: Peter Lesiak / Michael Duregger (12.2., 21.2., 20.6.2026)
Franz: Beppo Binder
Frau Schmidt: Chris Lohner
Herr Zeller: Jan-Eike Majert
Admiral von Schreiber: Michael Duregger / Mario Fancovic (12.2., 21.2., 20.6.2026)
Schwester Bertha: Erin Marks, Angelika Niakan
Schwester Margareta: Ivana Zdravkova, Emily Nathan
Baron Elberfeld: Vladislav Ivanov
Baronin Elberfeld: Maria Koreneva

Orchester, Chor, Tanzensemble, Young Artists und Kinder-Ensemble der Bühne Baden

Musik: Richard Rodgers
Songtexte: Oscar Hammerstein II
Buch: Howard Lindsay und Russel Crouse

Nach der Vorlage „Die Trapp-Familie“ von Maria Augusta Trapp

Deutsche Fassung von Heiko Wohlgemuth und Kevin Schroeder

Die Aufführung von THE SOUND OF MUSIC erfolgt durch besondere Vereinbarung mit Concord Theatricals GmbH, namens und im Auftrag von The Rodgers & Hammerstein Organization.

In Kooperation mit dem Salzburger Landestheater

Die Story

Salzburg, 1938: Die junge Novizin Maria wird von der Mutter Oberin des Klosters Nonnberg in den Haushalt des verwitweten Kapitäns Georg von Trapp geschickt, um sich dort um seine sieben Kinder zu kümmern.

Mit ihrer jugendlichen, unkonventionellen Art erobert sie schnell die Herzen der Kinder und zeigt ihnen, wie sehr Musik das Leben bereichern kann. Auch der verschlossene Kapitän beginnt, sich zu öffnen. Die geplante Hochzeit mit Elsa Schrader platzt – denn Maria und Georg gestehen einander schließlich ihre Liebe.

Doch das private Glück steht unter einem dunklen politischen Schatten: Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich wollen die Nationalsozialisten den Kapitän für sich gewinnen. Mit einer dramatischen Flucht beginnt für die Familie ein neues Leben – sie verlassen Österreich für immer und starten in den USA eine Weltkarriere als „The Trapp Family Singers“.

Maria Augusta von Trapp veröffentlichte ihre bewegte Lebensgeschichte 1949 unter dem Titel The Story of the Trapp Family Singers. 1956 wurde daraus ein deutscher Heimatfilm, der in englischer Synchronfassung auch in den USA gezeigt wurde.

Dort wurde der Paramount-Produzent Richard Halliday auf die Geschichte aufmerksam und erwarb die englischsprachigen Rechte. Er beauftragte das Erfolgsduo Richard Rodgers und Oscar Hammerstein II, aus der Familiengeschichte ein Musical zu machen – The Sound of Music war geboren.