Das BlueMax Theater am Marlene-Dietrich-Platz liegt gegenüber vom Theater am Potsdamer Platz und hat seine Wurzeln in den 1990er-Jahren, als das Gebäude als IMAX-Kino errichtet wurde.

Nach der Kino-Schließung wurde die Location zur Theater- und Showbühne umgebaut und war über viele Jahre hinweg die Heimat der Blue Man Group, die nach ihrem erfolgreichen Berliner Start im Jahr 2007 in die eigens für ihre Show umgestaltete Spielstätte umzog. Im Jahr 2025 stand das Theater erstmals der Berlinale als Kinospielstätte zur Verfügung und Ende August 2025 lief dann die letzten Show der Blue Man Group. Danach starteten die Umbaumaßnahmen für das heutige BlueMax Theater, das von der ShowSlot Touring GmbH betrieben wird und seine Wiedereröffnung im November 2025 mit EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE feierte.

Heute präsentiert sich das BlueMax Theater als moderne Veranstaltungsstätte für Musicals, Shows, Konzerte und Tourproduktionen.

Das Theater beeindruckt auf rund 2.260 Quadratmetern mit einer imposanten Architektur inklusive Glasfassade und einer besonderen Show-Atmosphäre. Das BlueMax Theater hat eine Kapazität von 631 Plätzen und bietet dem Publikum dank starkem Reihenanstieg von jedem Platz eine exzellente Sicht auf die Bühne.

Neben dem Theatersaal stehen moderne Foyerflächen und Veranstaltungsbereiche zur Verfügung, weshalb das Haus auch regelmäßig für Galas, Firmenevents und Sonderveranstaltungen genutzt wird.

Am 26. September 2026 präsentiert Lukas Gerber Musiktheaterproduktionen das neue Konzertformat MUSICALSTARS IN MANNHEIM im historischen Capitol Mannheim – mit Kim Fölmli, Marle Martens, Raphael Groß und Robin Reitsma.

Die vier bekannten Stimmen der Musicalbranche bringen eigens für diesen Abend geschaffene Arrangements großer Musicalmelodien auf die Bühne.

Begleitet werden sie von Marcos Padotzke am Klavier und Delphine Henriet am Cello.

Kim Fölmli steht derzeit als Anna in Disneys DIE EISKÖNIGIN in Stuttgart auf der Bühne. Zuvor war die Schweizer Musicaldarstellerin unter anderem als Sarah in TANZ DER VAMPIRE in Oberhausen und in der Titelrolle des Musicals HEIDI bei den Walensee-Bühnen zu sehen.

Marle Martens begeisterte das Publikum bereits in Produktionen wie ELISABETH und REBECCA in Wien, ROCKY und TARZAN in Stuttgart sowie ROBIN HOOD und GHOST. Aktuell ist sie in WE WILL ROCK YOU in Stuttgart zu erleben.

Raphael Groß wurde insbesondere durch seine Darstellung des Alfred in TANZ DER VAMPIRE bekannt. Zu seinen weiteren Engagements zählen 3 MUSKETIERE bei den Freilichtspielen Tecklenburg und &JULIA in Hamburg. Seit März 2027 ist er in ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT auf der Bühne des Stage Operettenhaus in Hamburg.

Robin Reitsma spielte unter anderem die Titelrolle in TARZAN und war außerdem in BAT OUT OF HELL, MAMMA MIA!, DRACULA und ELISABETH zu sehen. Zuletzt ging er als Sam mit dem Musical GHOST auf Deutschlandtournee.

Im September 2026 sind in CINDERELLA – WO DRÜCKT DER SCHUH im Festspielhaus Neuschwanstein die drei Musicalstars Marie Wegener als Cinderella, Anke Fiedler als Colette und Riccardo Greco als Prinz André zu erleben.

CINDERELLA ist ein zauberhaftes Musical mit viel Liebe, Humor, Magie und einer starken Botschaft über Mut und Selbstvertrauen. Die Musicalversion von einem der bekanntesten und beliebtesten Märchen schafft mit gefühlvollen und poppigen Songs, mitreißenden Choreografien & Showelementen, traumhaften Kostümen und fantastischen Bühnenbildern ein Erlebnis für die ganze Familie.

Basierend auf der Version der Gebrüder Grimm wird das Publikum mit berührender Musik in die magische Märchenwelt von Cinderella entführt, die ihren Traum von Liebe und Harmonie nie aufgibt und so schließlich ihren Prinzen findet.

Die Spieltermine von Marie Wegener, Anke Fiedler und Riccardo Greco

Marie Wegener als Cinderella

12.09.2026 | 14:30 Uhr

13.09.2026 | 11:00 Uhr

Anke Fiedler als Colette

01.09.2026 | 16:00 Uhr

02.09.2026 | 16:00 Uhr

Riccardo Greco als Prinz André

05.09.2026 | 14:30 Uhr

06.09.2026 | 11:00 Uhr

Cinderella im Deutschen Theater München

Vom 6. bis 10. Jänner 2027 kommt CINDERELLA an das Deutsche Theater München.

Cinderella – eines der bekanntesten und beliebtesten Märchen – als zauberhaftes Musical

Die junge Ella wächst behütet bei ihren Eltern Philippe und Elodie auf. Schon als Mädchen träumt sie davon, mit dem Schiff zu reisen wie ihr Vater. Diesen Wunsch teilt sie mit dem jungen Prinz André, den sie beim alljährlichen Maifest kennenlernt. Ihm schenkt sie das Segel ihres Holzschiffchens. Dann ändert ein Schicksalsschlag alles: Vater heiratet nach dem plötzlichen Tod der Mutter erneut, doch die Stiefmutter Colette und ihre beiden garstigen Töchter machen Ella das Leben schwer. In der Fasanenfalle des Königs hat sich derweil das Eichhörnchen Theophil verfangen. Ella kann es befreien und die beiden werden dicke Freunde.

Als alle jungen Frauen zum königlichen Ball eingeladen werden, sieht Ella ihre Gelegenheit gekommen, die Welt da draußen zu sehen. Der Prinz sucht eine Frau! Die Stiefmutter Colette sorgt mit einer List dafür, dass Ella nicht mit den anderen zum Ball fahren kann. Unerwartete Hilfe kommt von der guten (aber etwas schusseligen) Fee und Ella gelangt – in eine strahlende Prinzessin verwandelt – zum Schloss, wo sie und der Prinz sich tatsächlich näherkommen.

Doch der Zauber der Fee endet um Mitternacht und die beiden werden getrennt. Bei ihrer Flucht verliert Ella einen ihrer goldenen Schuhe. Wird Prinz André seine Ella wieder finden? Das Schlosspersonal heckt eine waghalsige Idee aus und die aberwitzige Suche nach der Prinzessin beginnt. Derweil schmiedet Colette einen bösen Plan: Ob es ihr gelingt, Ellas Traum vom Glück zu vereiteln?

Seit 2007 findet im Theater in der Kulturfabrik Helfenberg – in der Färberei der ehemaligen Textil-Fabrik Simonetta im oberen Mühlviertel (Bezirk Rohrbach) in Oberösterreich – jeden Sommer eine Theaterproduktion statt.

Gegründet wurde das Theaterprojekt vom Sängerehepaar William und Jean Mason, im Jahr 2011 übernahm dann das Regietrio John F. Kutil, Henry Mason und Brigitta Waschnig die künstlerische Leitung.

Produzent ist der Verein Persephone unter der Leitung von Gabriele Revertera. Gemeinsam mit den Darsteller:innen und Ausstattungsteams wurde die erfolgreiche Marke Helfenberg geprägt. Henry Mason ist im Herbst 2018 aus dem Vereinsvorstand Persephone ausgeschieden, um mehr Zeit und Raum für seine anderen Aufgaben zu gewinnen.

Die Kulturfabrik Helfenberg deckt eine große Palette an Musiktheater- und Schauspielproduktionen ab: britische Operetten und Barockopern, schwarzhumorige moderne Komödien, traumwandlerisches Wandertheater, Shakespeare- und Nestoryklassiker in modernem Gewand, Filmadaptionen von damals und heute.

Die Produktionen sind stark in Helfenberg und der Umgebung verwurzelt und auch Laiendarsteller:innen aus der Region sind in das künstlerische Geschehen mit eingebunden. Der Publikumszuspruch wächst stetig – mit ausverkauften Spielserien – und auch die Region profitiert in der „Festspielzeit“ vom steigenden Tourismus.

Die Produktionen

2026: Als Hitler das rosa Kaninchen stahl
2025: Don Quichote
2024: Die stumme Serenade
2023: Kalender Girls
2022: Peer Gynt
2021: Shakespeare in Love
2019: Manche mögen’s verschleiert
2018: Liebesgeschichten und Heiratssachen
2017: Wie man Götter dämmert
2016: Wie im Himmel

Im Herbst 2026 feiert Disneys Musical-Welterfolg DIE SCHÖNE UND DAS BIEST seine Premiere in Wien.

Die Vereinigten Bühnen Wien (VBW) rund um VBW-Musical-Intendant Christian Struppeck holen die imposante Neuinszenierung von US-Star-Regisseur und Choreograf Matt West in das Raimund Theater.

Marlene Jubelius und Dominik Hees in den Titelrollen

In den Titelrollen sind Marlene Jubelius als „Belle“ und Dominik Hees als „Biest“ zu sehen.

Marlene Jubelius feiert mit dieser Rolle ihr Wien-Debüt und ihre erste Hauptrolle bei den Vereinigten Bühnen Wien (VBW), Dominik Hees steht aktuell bei MARIA THERESIA – DAS MUSICAL im Wiener Ronacher auf der Bühne.

Rückkehr nach Wien

Mit Disneys DIE SCHÖNE UND DAS BIEST kehrt damit eines der weltweit erfolgreichsten Musicals nach Wien zurück.

Für die Neuinszenierung in Wien zeichnen die Mitglieder des mit dem Tony Award® ausgezeichneten Original-Kreativteams verantwortlich, wie u.a. Komponist Alan Menken, Liedtexter Sir Tim Rice, Buchautorin Linda Woolverton, Regisseur und Choreograf Matt West, Bühnenbildner Stanley A. Meyer, Kostümdesignerin Ann Hould-Ward und Lichtdesignerin Natasha Katz. Gemeinsam bringen sie die neue, beeindruckende Version des Disney-Klassikers auf die Musical-Bühne.

Der Vorverkauf ist bereits gestartet und die Cast wird vor dem Sommer 2026 bekannt gegeben.

Begeistert über die Rückkehr von DIE SCHÖNE UND DAS BIEST nach Wien zeigen sich u.a. auch Barbara Novak (Amtsführende Stadträtin für Finanzen, Wirtschaft, Arbeit, Internationales und Digitales), Kurt Gollowitzer (Wien Holding – Geschäftsführer), Christian Struppeck (VBW-Musical-Intendant) und Franz Patay (VBW-Geschäftsführer).

Der weltberühmte Disney-Film als internationales Musical-Phänomen

Über 35 Millionen Menschen in über 40 Ländern haben Disneys DIE SCHÖNE UND DAS BIEST schon gesehen.

Die Musicaladaption basiert auf dem weltberühmten Disney-Animationsfilm, der für den Oscar® als „Bester Film“ nominiert wurde.

Die Originalproduktion am Broadway lief über 13 Jahre lang ununterbrochen, wurde für neun Tony Awards® nominiert, u.a. als „Bestes Musical“ und die Londoner Inszenierung wurde mit dem renommierten Laurence Olivier Award® als „Bestes Musical“ prämiert.

DIE SCHÖNE UND DAS BIEST – ein märchenhaftes Erlebnis für die ganze Familie

Disneys DIE SCHÖNE UND DAS BIEST erzählt die Geschichte der schönen Belle und des Prinzen, den der Fluch einer Zauberin in ein Biest verwandelt hat. Erst wenn er wahre Liebe findet, kann der Bann gebrochen werden. Diese berührende Erzählung über Mut, innere Schönheit und die Kraft der Liebe begeistert seit Generationen. Disneys DIE SCHÖNE UND DAS BIEST ist ein emotionales, humorvolles und unvergessliches Musical-Erlebnis für alle Generationen, voller Magie, Witz und Disney-Zauber.

Die Musik von Disneys DIE SCHÖNE UND DAS BIEST ist Oscar®-, Golden Globe®- und Grammy®-prämiert

Die Musik stammt von achtfach-Oscar®- und Tony-Award®-Preisträger Alan Menken (Disneys „Der Glöckner von Notre Dame”, “Sister Act”, Disneys „Arielle, die Meerjungfrau“, „Pocahontas“, „Rapunzel – neu verföhnt“, „Verwünscht“, u.a.), einem der erfolgreichsten Musicalkomponisten unserer Zeit, die Liedtexte von Oscar®-Preisträger Howard Ashman und Emmy®-, Grammy®-, Oscar®- und Tony Award®-Preisträger Sir Tim Rice. Zu den unvergesslichen Klassikern zählen Songs wie „Sei hier Gast“ und der weltberühmte Titelsong „Die Schöne und das Biest“, der mit einem Oscar®, einem Golden Globe® und einem Grammy® ausgezeichnet wurde. Nun wird die berührende Geschichte um Belle und den verwunschenen Prinzen, der nur durch wahre Liebe erlöst werden kann, im Raimund Theater in einer brandneuen Produktion wieder zum Leben erweckt – mit mitreißender Musik, prachtvollem Bühnenbild, schillernden Kostümen, opulenten Choreografien und überwältigender Bühnentechnik.

Das Rockmusical LIFELINES erzählt die Geschichte von vier jungen Menschen, die nach ihrem Studium vor dem Eintritt in einen neuen Lebensabschnitt stehen. Sie erzählen einander von ihren Träumen, Wünschen und Idealen – und schwören sich, sich in fünfzehn Jahren wiederzutreffen. Was ist in den fünfzehn Jahren nun passiert und konnten sie ihre Träumen verwirklichen?

Beim Rodauner Theater Sommer feiert das Rockmusical LIFELINES im neuen Burgsaal der Burg Perchtoldsdorf am 30. August 2026 seine Premiere und ist dann auch noch am 2. September 2026 (jeweils um 19:30 Uhr) zu sehen.

Die selbstfinanzierte LIFELINES-Produktion ist von der Rockband MYKAGE initiert und bringt 13 Darsteller:innen auf die Musicalbühne.

Jonas Tonnhofer (Darsteller, Regieassistent, Abendspielleiter an der Volksoper Wien) feiert mit LIFELINES sein Regiedebüt, das Bühnenbild entwirft Alice Dal Bello, eine junge Bühnenbildnerin und Ausstattungsassistentin an der Volksoper Wien, und für die Kostüme zeichnet Alexandra Weisz, langjährige Kostümbildnerin an verschiedenen Theatern im deutschsprachigen Raum, verantwortlich.

Die Fotos stammen von Renée del Missier, professionelle Fotografin und Violinistin bei MYKAGE.

Musikalisch bewegt sich LIFELINES bewusst abseits des gewohnten Musical-Sounds: melodischer Classic Rock mit Einflüssen aus dem Symphonic Rock, live gespielt von der Band. Der Großteil der Musik stammt von Autor und MYKAGE-Bandmitglied Michael „Mike“ Haas, zwei Songs schrieb Thomas „Tom“ Ringhofer. Arrangiert wurden alle Nummern gemeinsam von MYKAGE. Sechs Song-Teaser mit einer Länge von jeweils rund einer Minute sind auf der LIFELINES-Website zu hören.

Dreißig Jahre Idee. Drei Jahre Arbeit.

Michael „Mike“ Haas: „LIFELINES sollte immer etwas Neues sein – kein klassisches Musical, sondern Emotionen, Spannung und Humor, gepaart mit der Rockmentalität meiner Jugendzeit. Also den Siebzigern und Achtzigern des letzten Jahrtausends.“

Michael „Mike“ Haas ist seit über vierzig Jahren aktiv und kreativ als Musiker auf der Bühne und verdient seinen Lebensunterhalt, wie er selbst sagt „in einem biederen Managementjob und als Business Coach“. Mit „LIFELINES“ führt er nun beide Welten in einem eigenen Bühnenwerk zusammen.

Die Idee, ein Rockmusical zu schreiben, trägt Haas seit rund dreißig Jahren mit sich. Die konkrete Geschichte selbst entstand erst in den vergangenen drei Jahren und veränderte sich dabei fortlaufend: „Die Story hat ständig Metamorphosen durchlaufen, je nachdem, was rundherum passiert ist und welche neuen Inspirationen dadurch entstanden sind.“

LIFELINES – das Rockmusical

Vier Freunde, ein Schwur, fünfzehn Jahre.

LIFELINES – ein Musical über Freundschaft, Aufbruch und den Umwegen des Lebens. Und eine Geschichte von vier Menschen die sich entscheiden müssen ob sie den Mut haben ihren einstigen Träume noch einmal zu folgen.

Premiere: 30. August 2026

Weitere Vorstellung: 2. September 2026

Neuer Burgsaal der Burg Perchtoldsdorf im Rahmen des Rodauner Theater Sommers

Tickets kosten 27 Euro für Erwachsene, 20 Euro für Studierende und 15 Euro für Jugendliche bis 18 Jahre – und sind über Eventjet erhältlich.

Das Leading Team

Buch: Michael „Mike“ Haas
Musik: Michael „Mike“ Haas, Thomas Ringhofer
Arrangements: MYKAGE

Regie: Jonas Tonnhofer
Musikalische Leitung: Michael „Mike“ Haas
Choreografie & Gesangscoach: Babsy Szeliansky
Bühnenbild: Alice Dal Bello
Kostüme: Alexandra Weisz
Lichttechnik: Rudolf Anlanger
Sounddesign: Lucas Fellner
Fotografie: Renée del Missier

Die Cast

Paul: Will Buchecker
Robin: Valerie Reisner
Dorothy: Jessica Eugenia Gruber
Amelie: Celly Türk
Norma Theos: Babsy Szelianszky
John Dunamis: Martin Tonnhofer
Charly Epheuretes & Ensemble: Don Juan Martinez
Storyteller: Tommy Reisinger
Ensemble: Marie-Therese Gegenbauer, Coco Fitzek, Manola Polita, Elke Sagmeister

Die Band MYKAGE

Lead-Gitarre & Chor: Michael „Mike“ Haas (Mike H.)
Rhythmus-Gitarre: Thomas „Tom“ Ringhofer
Keyboard & Piano: Thomas Rudelt
Violine & Chor: Renée del Missier
Bass & Stehlampe: Bernd Bimashofer
Drums: Jessy Skola

Über MYKAGE

Die sechsköpfige Band rund um das Gesangs-Power-Duo Michael „Mike“ Haas und Babsy Szelianszky beeindruckt mit einer kraftvollen Rhythmus-Sektion, rockigen Gitarren, melodiösen Piano- und Keyboardsounds sowie verträumten Violinenklängen.

Die Band, bestehend aus erfahrenen Musikern aus ganz Österreich, wurde 2011 vom Songwriter und Lead-Gitarristen Michael „Mike“ Haas (Mike H.) gegründet, woraus sich auch der Bandname phonetisch ableitet. Neben Michael „Mike“ Haas und Babsy Szelianszky gehören Thomas „Tom“ Ringhofer an der Gitarre, Renée del Missier an der Violine, Bernd Bimashofer am Bass und Jessy Skola an den Drums zur Bandbesetzung. In LIFELINES ist Babsy Szelianszky in der Rolle der Norma Theos zu sehen; an den Keyboards wird sie von Thomas Rudelt vertreten.

Die Band spielt ausschließlich selbstkomponierte Songs, die zwar vom Classic Rock und Hardrock der 70er-, 80er- und 90er-Jahre beeinflusst sind, aber modern arrangiert und mit anderen Stilelementen, beispielsweise aus der klassischen Musik, kombiniert werden. Die Arrangements werden gemeinschaftlich im kreativen Zentrum der Band – ihrem Proberaum und Homestudio – erarbeitet.

Über den Rodauner Theater Sommer

2018 entstand im Kulturverein Rodaun Aktiv die Idee, miteinander etwas füreinander zu machen. Kaum etwas eignet sich dazu besser als Theaterspielen, so der Konsens im Verein. Menschen mit unterschiedlichsten Talenten und Begabungen sollten zusammenkommen, um gemeinsam eine Inszenierung zu erarbeiten. Alles begann mit einem Text von Hugo von Hofmannsthal, einem Wahl-Rodauner, der in Rodaun auf die Bühne gebracht wurde.

Für das Jahr 2026 fiel die Wahl neben LIFELINES auf zwei weitere spannende Produktionen: eine Neuinszenierung von Dürrenmatts DIE PHYSIKER und Molières zeitlose Gesellschaftskomödie DER MENSCHENFEIND.

Rob Pelzer wurde in Landgraaf (Niederlande) geboren und studierte Theater und Literatur an der Universität Amsterdam. Seine Ausbildung in Schauspiel, Gesang und Musiktheater ergänzte er u.a. durch Kurse in London an der Royal Academy of Dramatic Art (RADA) und an der Menier Chocolate Factory.

Bei den Vereinigten Bühnen Wien (VBW) war er im Jahr 1999 bei der Uraufführung von MOZART! als Wolfgang Mozart zu sehen und übernahm diese Rolle später auch in der Hamburger Produktion an der Neuen Flora.

2004 spielte er mit Jennifer van Brenk in Amsterdam in einer niederländischen Produktion von Jason Robert Browns Zwei-Personen-Musical THE LAST FIVE YEARS die Rolle des Jamie, war als Romeo in Gérard Presgurvics ROMEO & JULIA zu sehen und gehörte zur niederländischen Produktion von Disneys THE LION KING im Circustheater Scheveningen – dabei spielte er die Rollen von Timon, Zazu und Ed.

2007 gehörte Rob Pelzer zum Ensemble der niederländischen Uraufführungsproduktion des Musicals CISKE DE RAT, war 2008/2009 in der deutschsprachigen Erstaufführung von THE PRODUCERS am Wiener Ronacher und im Berliner Admiralspalast als Carmen Ghia zu sehen und übernahm 2012 in Frederick Loewes Musical GIGI an der Oper Graz mehrere kleinere Rollen.

Im Dezember 2012 war Rob Pelzer eines der Gründungsmitglieder des Landestheater Linz Musicalensembles und war in Linz in der Spielzeit 2012/2013 u.a. in HONK!, DIE HEXEN VON EASTWICK und SEVEN IN HEAVEN und in der Spielzeit 2013/2014 den Kater in HONK!, Dr. Fine und Dr. Madden in NEXT TO NORMAL, Robert in BABYTALK, Clyde Gabriel in DIE HEXEN VON EASTWICK, Frank Schultz in SHOW BOAT und die Vogelscheuche und Hank in THE WIZ.

In den folgenden Spielzeiten war er am Landestheater Linz u.a. zu sehen als Thénardier in LES MISERABLES, als Bobby in Stephen Sondheims COMPANY, als Frank Schultz in SHOW BOAT, als Onkel Ernie und Streuner in THE WHO´S TOMMY, als R. F. Simpson in SINGIN´ IN THE RAIN, als Otto Kringelein in GRAND HOTEL, als Bäcker in Stephen Sondheims INTO THE WOODS, als Ethan Girard in THE FULL MONTY, als Passepartout in IN 80 TAGEN UM DIE WELT ODER WIE VIELE OPERN PASSEN IN EIN MUSICAL?, als Krankenhaus-Geist in der deutschsprachigen Erstaufführung von GHOST – NACHRICHT VON SAM und als Ozzie in ON THE TOWN.

Außerdem war er im Jahr 2015 als General-Major in DIE PIRATEN VON PENZANCE im Theater in der Kulturfabrik Helfenberg im Mühlviertel (Oberösterreich) zu sehen.

Beim Deutschen Musical Theater Preis 2017 wurde Rob Pelzer für die Darstellung des Passepartout in IN 80 TAGEN UM DIE WELT ODER WIE VIELE OPERN PASSEN IN EIN MUSICAL? als „Bester Darsteller in einer Nebenrolle“ ausgezeichnet und die Freunde des Linzer Musiktheaters verliehen ihm die Richard-Tauber-Medaille, einen Publikumspreis.

In der Spielzeit 2017/18 war Rob Pelzer am Landestheater Linz als Wilbur Turnblad in HAIRSPRAY, als Gilbert Chilvers in BETTY BLUE EYES und Charles Guiteau in Stephen Sondheims ASSASSINS auf der Bühne – und beendete damit nach mehr als fünf Jahren und über 20 Produktionen seine Zeit in Linz.

Im Herbst 2018 war er am Stage Operettenhaus Hamburg als Krankenhaus-Geist in GHOST – NACHRICHT VON SAM zu sehen und stand 2019 als FBI-Ermittler Carl Hanratty in CATCH ME IF YOU CAN am Staatstheater Nürnberg und als Raymond Dufayel und Collignon bei der Europapremiere von DIE FABELHAFTE WELT DER AMILIE im Münchner WERK7 auf der Bühne.

In der Spielzeit 2019/20 spielte er den Nathan Detroit in GUYS AND DOLLS an der Oper Graz und den Carl Hanratty in CATCH ME IF YOU CAN am Staatstheater Darmstadt und übernahm in der Spielzeit 2020/21 in Jason Robert Browns SONGS FOR A NEW WORLD an der Oper Dortmund die Rolle des Mann 2.

Bei den Bad Hersfelder Festspielen 2021 gehörte Rob Pelzer zur Cast der Uraufführung von GOETHE! und war in der Spielzeit 2021/22 an der Oper Dortmund in der Revue BERLIN SKANDALÖS als Conférencier zu erleben.

Im Jahr 2022 war Rob Pelzer beim Musical Frühling in Gmunden in Andrew Lloyd Webbers DIE FRAU IN WEISS auf der Bühne und spielte bei den Bad Hersfelder Festspielen erneut in GOETHE!

Danach übernahm er in CABARET die Rolle des Conférencier an der Oper Dortmund und in der Spielzeit 2022/23 am Düsseldorfer Schauspielhaus und war als König Herodes in Andrew Lloyd Webbers und Tim Rices Rockoper JESUS CHRIST SUPERSTAR in Bad Hersfeld zu sehen.

Von März 2024 bis Juni 2026 stand Rob Pelzer als Monsieur André in Cameron Mackintoshs Neuproduktion von Andrew Lloyd Webbers DAS PHANTOM DER OPER auf der Bühne des Raimund Theaters in Wien.

Im Jahr 2026 stand er außerdem als Prinz Andreas Stephan in Paul Abrahams Jazzoperette MÄRCHEN IM GRAND-HOTEL an der Oper Dortmund und als Papa in ALS HITLER DAS ROSA KANINCHEN STAHL im Theater in der Kulturfabrik Helfenberg im Mühlviertel (Oberösterreich) auf der Bühne – gemeinsam mit Sarah Weidinger, Ariane Swoboda, Nina Weiß, Patrik Cieslik und Daniel Große Boymann.

Neben seiner Arbeit auf der Bühne synchronisierte Rob Pelzer auch für Film und Fernsehen.

Das Musical ALS HITLER DAS ROSA KANINCHEN STAHL (When Hitler Stole Pink Rabbit) vom preisgekrönten Autorenduo Thomas Zaufke & Henry Mason (DER HASE MIT DEN BERNSTEINAUGEN, DIE KÖNIGINNEN) basiert auf dem gleichnamigen Roman von Judith Kerr, der 1971 erschien und die Flucht einer jüdischen Familie vor Hitler mit Ernst und Klarheit, aber auch Leichtfüßigkeit und Optimismus, schildert. Dieser von Generationen von Kindern und Erwachsenen geliebte Klassiker wurde 2019 verfilmt, doch eine Bühnenfassung ließ bis heute auf sich warten.

Thomas Zaufke (Musik) und Henry Mason (Buch, Liedtexte, Regie) haben Judith Kerrs Roman als emotional packendes, überraschend humorvolles Musical mit viel 30er-Jahre Flair adaptiert.

Vom 29. Juli bis 16. August 2026 ist ALS HITLER DAS ROSA KANINCHEN STAHL im Theater in der Kulturfabrik Helfenberg als Tryout-Produktion zu sehen – die offizielle Uraufführung findet Ende 2026 an einem renommierten süddeutschen Theater statt.

Die Story von ALS HITLER DAS ROSA KANINCHEN STAHL (When Hitler Stole Pink Rabbit)

Es ist Winter 1933 in Berlin, und in den Straßen hängen Plakate von einem Mann mit Charlie-Chaplin-Schnurrbart und grimmigem Blick. Doch die neunjährige Anna und ihren Bruder Max kümmert das wenig, denn Anna will berühmt werden – genauso wie ihr Papa, der angriffige jüdische Schriftsteller und Theaterkritiker – und Max macht mit seiner Bande die Nachbarschaft unsicher.

Doch als ihr Vater über Nacht verschwindet, müssen Anna und Max Hals über Kopf mit ihrer Mutter ins Ausland fliehen und alles zurücklassen, was sie kennen und lieben – sogar Annas rosa Stoffkaninchen.

Es beginnt eine Reise mit unsicherem Ausgang und großen Herausforderungen – doch Annas unpraktische, liebevolle Familie wird einen Teufel tun, sich unterkriegen zu lassen.

Die Cast

Anna: Sarah Weidinger
Max: Patrik Cieslik
Mama: Ariane Swoboda
Papa: Rob Pelzer
Alle anderen Rollen: Nina Weiss, Daniel Große Boymann

Das Leading Team

Musikalische Leitung: Markus Syperek
Regie: Henry Mason
Choreographie: Daniel Morales Pérez
Bühne: Gabriela Neubauer
Kostüm: Anna Katharina Jaritz
Maske: Bianca Fenzl-Singer
Licht: Helmut Janacs und Werner Hofbauer
Ton: IONI MUSIC
Regie- und Produktionsassistenz: Chili Tomasson
Abendspielleitung: Hannah Brillinger
Regiehospitanz und Ausstattungsassitenz: Susanna Melem
Regiehospitanz: Elsa Heijmer-Mason
Social Media: Marlene Haudum
Inserate: Verena Kainberger
Fotografie: Reinhard Winkler
Produktionsleitung und Kartenverkauf: Elisabeth Wolkerstorfer
Produktionsleitung und Obfrau: Gabriele Revertera

Die Band


Keyboards: Markus Syperek
Reeds: Manfred Grillnberger
Gitarre: Konstantin Sieghart
Kontrabass und E-Bass: Roland Kramer
Drums: Leonardo von Papp

Die Kulturfabrik Helfenberg im Mühlviertel (Bezirk Rohrbach) in Oberösterreich

Seit 2007 findet im Theater in der Kulturfabrik Helfenberg – in der Färberei der ehemaligen Textil-Fabrik Simonetta im oberen Mühlviertel (Bezirk Rohrbach) in Oberösterreich – jeden Sommer eine Theaterproduktion statt.

Gegründet wurde das Theaterprojekt vom Sängerehepaar William und Jean Mason, im Jahr 2011 übernahm dann das Regietrio John F. Kutil, Henry Mason und Brigitta Waschnig die künstlerische Leitung.

Produzent ist der Verein Persephone unter der Leitung von Gabriele Revertera. Gemeinsam mit den Darsteller:innen und Ausstattungsteams wurde die erfolgreiche Marke Helfenberg geprägt. Henry Mason ist im Herbst 2018 aus dem Vereinsvorstand Persephone ausgeschieden, um mehr Zeit und Raum für seine anderen Aufgaben zu gewinnen.

Die Kulturfabrik Helfenberg deckt eine große Palette an Musiktheater- und Schauspielproduktionen ab: britische Operetten und Barockopern, schwarzhumorige moderne Komödien, traumwandlerisches Wandertheater, Shakespeare- und Nestoryklassiker in modernem Gewand, Filmadaptionen von damals und heute.

Die Produktionen sind stark in Helfenberg und der Umgebung verwurzelt und auch Laiendarsteller:innen aus der Region sind in das künstlerische Geschehen mit eingebunden. Der Publikumszuspruch wächst stetig – mit ausverkauften Spielserien – und auch die Region profitiert in der „Festspielzeit“ vom steigenden Tourismus.

Frank Wildhorn, Komponist von DRACULA – DAS MUSICAL, beantwortet im Interview 10 Fragen.

Herr Wildhorn, wie kam es dazu, dass Sie „Dracula“ als Thema für ein Musical gewählt haben? Was fasziniert Sie persönlich an dieser Figur?

Ich liebe die Welt der Gothic- und viktorianischen Literatur – dieses Zusammenspiel aus Dunkelheit, Leidenschaft und großer Dramatik. Autoren wie Mary Shelley oder Lewis Carroll haben faszinierende Welten voller außergewöhnlicher Figuren und existenzieller Konflikte erschaffen, in denen immer alles auf dem Spiel steht. Genau diese Intensität inspiriert auch meine Musik. Nach dem Erfolg von „Jekyll & Hyde“ war ich auf der Suche nach einem weiteren Stoff aus diesem Genre, weil ich das Gefühl hatte, musikalisch noch viel darin erzählen zu können. „Dracula“ vereint für mich alles, was großes Musiktheater ausmacht: überlebensgroße Charaktere, starke Emotionen, Gefahr, Sinnlichkeit und Romantik. Besonders fasziniert mich dabei auch das sogenannte „Grand Guignol“ – die Kunst, das Publikum gleichzeitig zu erschrecken und emotional mitzureißen.

Warum sind diese Stoffe Ihrer Meinung nach bis heute so zeitlos?

Weil sie universelle Themen behandeln: Liebe, Sehnsucht, Angst, Macht, Verlust. Diese Geschichten funktionieren heute genauso wie vor hundert Jahren – und sie werden auch in Zukunft relevant bleiben. Die viktorianische Ära war unglaublich kreativ. Dort entstanden Figuren wie Sherlock Holmes, Peter Pan oder die Welten von Jules Verne. Für das Musiktheater ist diese Epoche eine wahre Schatzkammer.

Wie sieht Ihr kreativer Prozess aus, wenn Sie eine Geschichte wie „Dracula“ musikalisch erzählen?

Am Anfang steht immer die Frage: Wer sind diese Figuren wirklich? Ich versuche, jedem Charakter eine eigene musikalische Sprache und Perspektive zu geben. Ein Teil meines Prozesses ist vielleicht etwas ungewöhnlich: Ich schaue mir alte Verfilmungen an – etwa Nosferatu oder verschiedene Dracula-Filme –, schalte den Ton aus und beginne, neue Musik dazu zu schreiben, fast wie für einen Stummfilm. Dabei entstehen oft Melodien, die später ihren Weg ins Musical finden.

Welche Dracula-Adaption hat Sie besonders inspiriert?

Wahrscheinlich die Verfilmung von Francis Ford Coppola mit Gary Oldman, Winona Ryder und Anthony Hopkins. Dieser Film besitzt eine unglaubliche Atmosphäre – visuell opulent, emotional exzessiv und gleichzeitig sehr romantisch. Besonders die Kostüme und das Set-Design haben mich stark beeinflusst. Wenn ich diesen Film ohne Ton sehe, bekomme ich sofort Lust zu komponieren.

In der aktuellen Produktion gibt es einen Song, der bislang noch nie in Europa zu hören war. Was steckt dahinter?

Ich glaube fest daran, dass Musik – genau wie Liebe – keine Grenzen kennt. In Seoul lief eine sehr erfolgreiche Version von „Dracula“, und der Hauptdarsteller, K-Pop-Star Kim Jun-su, wollte Dracula als deutlich jüngeren Mann interpretieren. Dafür bat er mich um einen Song, in dem Dracula Mina seine Geschichte erzählt. So entstand „She“. Als unser Regisseur Alex den Song hörte, war er sofort begeistert und integrierte ihn in die aktuelle Produktion.

Das Musical feierte 2001 Premiere am Broadway. Wie hat sich die Show seitdem entwickelt?

Die Show hat seit ihrer Broadway-Premiere ein wunderbares Eigenleben entwickelt – ähnlich wie „Jekyll & Hyde“. Sie wurde weltweit in unterschiedlichsten Sprachen inszeniert und immer wieder neu interpretiert. Gleichzeitig versuche ich bei jeder Produktion, etwas über das jeweilige Publikum zu lernen. Dabei vertraue ich sehr auf meine Produzenten und den Regisseur, die genau wissen, wie man die Show für das deutschsprachige Publikum emotional greifbar macht.

Was macht die aktuelle Berliner Produktion für Sie besonders?

Es beginnt schon mit dem Theater selbst. Das BlueMax Theater ist ein intimer Raum ohne schlechte Plätze – das Publikum ist mitten im Geschehen und wird direkt in diese Welt hineingezogen. Dazu kommt Alex Balgas Regiearbeit mit ihren fließenden Übergängen und starken Bildern. Und natürlich haben wir ein fantastisches Ensemble, das die Musik mit großer Leidenschaft und emotionaler Tiefe interpretiert.

Sie haben auch Songs für Weltstars wie Whitney Houston geschrieben. Wo liegt für Sie der Unterschied zwischen Popmusik und Musical-Musik?

Es sind unterschiedliche kreative Prozesse, aber im Kern geht es immer um starke Melodien und Emotionen. Beim Schreiben für Popkünstler versucht man vor allem, die Persönlichkeit und die Stärken des jeweiligen Artists hervorzuheben. Im Musical hat Musik jedoch eine zusätzliche Aufgabe: Sie muss Geschichten erzählen, Atmosphäre schaffen und die inneren Konflikte der Figuren hörbar machen.

Was wünschen Sie sich, dass das Publikum nach der Vorstellung mit nach Hause nimmt?

Ich hoffe, dass die Menschen für ein paar Stunden ihren Alltag vergessen können. Ich möchte ihnen Erinnerungen schenken – eine große Geschichte, starke Emotionen und Musik, in die sie sich verlieben können. Wenn wir das Publikum wirklich in unsere Welt entführen konnten, dann haben wir alles erreicht.

Was ist beängstigender – ein leeres Blatt Papier oder eine Premiere?

Ganz ehrlich? Keines von beidem. Wenn eine Premiere stattfindet, weiß man bereits, was man geschaffen hat. Natürlich ist man aufgeregt, aber Musik zu schreiben bedeutet für mich pure Freude. Es ist ein kreativer Kampf – aber ein wunderschöner.

Der Falstaff-Verlag produziert gemeinsam mit dem Wiener Bühnenverein die BÜHNE in einem neuen Look.

Beim Relaunch-Event am 15. Dezember 2025 im Kasino am Schwarzenbergplatz in Wien wurde vor rund 250 Gästen aus der Kulturbranche das neue BÜHNE Magazin – inklusive dem neuen Cover der aktuellen BÜHNE-Ausgabe – präsentiert. Als künstlerische Acts traten Schauspieler Stefano Bernardin mit einer Szene aus „Hamlet“ auf, während Opernsängerin Ilia Staple mit einem humorvollen Lied auf die Redaktionsarbeit der BÜHNE blickte.

Moderatorin Teresa Vogl führte mit Witz und Charme durch den Vormittag und leitete die Präsentation ein: „Wir reden heute nicht nur über mutigen, erfolgreichen und durchaus unkonventionellen Kulturjournalismus, sondern wir feiern auch die Künstlerinnen und Künstler, ohne die wir alle nichts zu schreiben und nichts zu berichten hätten. All the world’s a stage, so das Shakespeare-Zitat, ist heute unser Motto, wobei mir ja der Nachsatz von Oscar Wilde besonders gut gefällt: But the play is badly cast. Das gilt natürlich nicht für den heutigen Vormittag und auch nicht für alle Persönlichkeiten, die in der BÜHNE und auf der Bühne hier in Österreich vorkommen“

Wolfgang Rosam (Falstaff-Herausgeber) und Atha Athanasiadis (BÜHNE-Chefredakteur) präsentieren die neue BÜHNE

Zusammen mit Falstaff-Herausgeber Wolfgang Rosam präsentierte BÜHNE-Chefredakteur Atha Athanasiadis das Magazin im größeren, neuen Design.

Ziel ist es, der BÜHNE mehr Sichtbarkeit und Platz zu bieten und ihr mit dem Falstaff-Verlag mehr Stabilität zu geben.

Wolfgang Rosam (Falstaff-Herausgeber): „Falstaff und die BÜHNE verbindet ganz, ganz viel. Das ist ein perfect match, denn Menschen lieben es, in dieser harten, lauten Welt ein bisschen mehr zu genießen. Wir sind in einer Stadt, die eine unglaubliche Kulturfülle hat, und das ist so großartig, dass dieses Magazin, das älteste Bühnen-Magazin der Welt, jetzt mit uns zusammenarbeiten kann und dass wir mit der BÜHNE zusammenarbeiten dürfen.“

Atha Athanasiadis: „Ich glaube auch, dass die BÜHNE eine Lustmacherin ist. Wir begleiten die Menschen der Theater – dieses verrückte, wunderschöne, lustige Volk – bis zur Premiere und versuchen zu verstehen, was sie bewegt, und vor der Premiere gehen wir raus. Es ist wirklich wunderschön, das zu tun und tun zu dürfen.“

Auch Franz Patay (Geschäftsführer der Vereinigten Bühnen Wien) bekräftigte die Bedeutung des Kulturmagazins: „Wir wissen, dass die BÜHNE gelesen wird, wir wissen, dass sie einen Effekt hat und dass wir mit dieser BÜHNE, die eine Auflage von 50.000 hat, unser Publikum erreichen. Also ich glaube, wir haben volle Häuser in Wien, und das zeigt, dass das Publikum das, was wir machen, schätzt und dass es das braucht.“

Burgtheater-Direktor Stefan Bachmann fügte als Hausherr des Kasinos hinzu: „Im Prinzip ist Theater sowieso immer ein Dialog mit dem Publikum, aber unsere Zuschauer*innen möchten natürlich immer noch viel mehr wissen. Ich finde es toll, dass wir mit der BÜHNE eine Bühne für die Bühnen haben und dass sehr viele Informationen zusätzlich zu den Theatern im Vorfeld schon im Magazin vermittelt werden, und das finde ich, auch in der Qualität, einzigartig.“