Die Wiener Stadthalle ist Österreichs größte Multifunktionsarena und zählt zu den bedeutendsten Veranstaltungsorten in Europa. Seit ihrer Eröffnung am 21. Juni 1958 hat sie sich als zentraler Austragungsort für eine Vielzahl von Events etabliert – von Konzerten und Shows bis hin zu internationalen Sportereignissen, Messen und Kongressen. Jährlich werden über 300 Veranstaltungen aus den Bereichen Kunst, Kultur, Unterhaltung und Sport organisiert, die rund eine Million Besucher anziehen. Damit gehört die Wiener Stadthalle zu den Top 10 Event-Arenen in Europa.

Architektonisch wurde die Stadthalle vom bekannten österreichischen Architekten Roland Rainer entworfen, der mit seinem Design einen internationalen Architekturwettbewerb gewann. Zwischen 1954 und 1958 erbaut, ist die Wiener Stadthalle ein Symbol für die kulturelle und politische Erneuerung der Nachkriegszeit. Ihre Struktur bietet Platz für verschiedene Arten von Events – von intimen Theateraufführungen bis hin zu Mega-Konzerten. Besonders bemerkenswert ist die große Halle D, die bis zu 16.000 Personen fasst und Austragungsort für einige der bekanntesten Veranstaltungen der Welt war, darunter der Eurovision Song Contest 2015, der weltweit 200 Millionen Zuschauer erreichte.

Über die Jahre hinweg hat sich die Stadthalle kontinuierlich weiterentwickelt und modernisiert. So wurde 2006 die Halle F eröffnet, die als modernes Theater mit Platz für bis zu 1.500 Besucher dient. Zusätzlich setzt die Stadthalle auf Nachhaltigkeit: Seit 2022 produziert eine Photovoltaikanlage auf den Dächern der Hallen D und F jährlich etwa 1,5 Millionen Kilowattstunden Solarenergie, was sie zu einem Vorreiter in der Nutzung erneuerbarer Energien im Kulturbereich macht.

Die Stadthalle ist nicht nur ein Ort für Events, sondern auch ein wichtiger Arbeitgeber. Rund 120 festangestellte Mitarbeiter arbeiten in dieser dynamischen Umgebung, unterstützt von externen Teams für Sicherheit, Catering und Bühnentechnik. Durch ihre Vielseitigkeit und die Kombination von Musik, Sport, Ausstellungen und TV-Produktionen bleibt die Wiener Stadthalle eine der zentralen Kultur- und Veranstaltungsstätten in Österreich.

MOULIN ROUGE! ist ein spektakuläres Jukebox-Musical, das auf dem gleichnamigen Film von Baz Luhrmann aus dem Jahr 2001 basiert. Das Buch stammt von John Logan, und die Premiere des Musicals fand im Juli 2018 in Boston statt, bevor es 2019 am Broadway aufgeführt wurde. Die deutschsprachige Inszenierung ist seit November 2022 im Musical Dome Köln zu sehen. MOULIN ROUGE! wurde 2021 mit zehn Tony Awards ausgezeichnet und erhielt 2020 eine Grammy-Nominierung in der Kategorie „Best Musical Theater Recording“ für die Audio-Aufnahme des Musicals.

Die Story
MOULIN ROUGE! spielt im Paris des Jahres 1899 und erzählt die leidenschaftliche und tragische Liebesgeschichte zwischen Christian, einem amerikanischen Schriftsteller, und Satine, der schönen Sängerin des berühmten Nachtclubs Moulin Rouge. Ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt, als der einflussreiche und wohlhabende Duke von Monroth ins Spiel kommt. Er plant, das finanziell angeschlagene Moulin Rouge zu übernehmen und hat auch ein Auge auf Satine, die er für sich gewinnen will. Die Geschichte entfaltet sich vor der glamourösen und gleichzeitig gefährlichen Kulisse des Pariser Nachtlebens, in dem Liebe, Eifersucht und das Streben nach Erfolg dramatisch miteinander verwoben sind.

Herbert David Ross war Regisseur und Choreograf und wurde 1927 in New York geboren.

Er startete seine Karriere als Tänzer und Choreograf. In den 1960er Jahren choreografierte er u.a. die Filme Doktor Dolittle und Funny Girl mit Barbra Streisand.

Für den Film „Am Wendepunkt“ gewann Herbert Ross den Golden Globe als bester Regisseur und erhielt eine Oscar-Nominierung. „Am Wendepunkt“ ist gemeinsam mit dem Film „Die Farbe Lila“ der einzige Film, der trotz elf Oscarnominierungen keinen einzigen Oscar gewann.

Herbert Ross führte Regie u.a. in den Filmen Play it again, Sam – mit Woody Allen und Diane Keaton (1972), Funny Lad – mit Barbra Streisand, James Caan und Omar Sharif (1975), The Sunshine Boys – mit Walter Matthau und George Burns (1975), The Turning Point (Am Wendepunkt) – mit Shirley MacLaine und Anne Bancroft (1977), The Goodbye Girl (Der Untermieter) – mit Richard Dreyfuss Untermieter (1977), California Suite – mit Jane Fonda, Alan Alda, Michael Caine und Maggie Smith (1978), Tanz in den Wolken (Pennies from Heaven) – mit Steve Martin, Bernadette Peters und Christopher Walken (1981), Eigentlich wollte ich zum Film (I Ought to Be in Pictures) – mit Walter Matthau und Ann-Margret (1982), Max Dugans Moneten (Max Dugan Returns) – mit Matthew Broderick und Jason Robards (1983), Footloose – mit Kevin Bacon, Lori Singer und Dianne Wiest (1984), Protocol – Alles tanzt nach meiner Pfeife (Protocol) – mit Goldie Hawn (1984), Das Geheimnis meines Erfolges (The Secret of My Success) – mit Michael J. Fox und Helen Slater (1987), Magnolien aus Stahl – Die Stärke der Frauen (Steel magnolias) – mit Sally Field, Dolly Parton, Shirley MacLaine und Julia Roberts (1989), My Blue Heaven – mit Steve Martin und Joan Cusack (1990), Der Preis der Macht (True Colors) – mit John Cusack, James Spader und Richard Widmark (1991), Undercover Blues – Ein absolut cooles Trio (Undercover Blues) – mit Kathleen Turner, Dennis Quaid und Fiona Shaw (1993), Kaffee, Milch und Zucker (Boys on the Side) – mit Whoopi Goldberg, Mary-Louise Parker und Drew Barrymore (1994).

Außerdem übernahm er Regie und Choreografie von Broadwayproduktionen wie A Tree grows in Brooklyn von George Abbott und Arthur Schwartz, Three Wishes for Jamie von Ralph Blane, House of Flowers von Truman Capote und Harold Arlen, The Body Beautiful von Joseph Stein und Jerry Bock, Finian’s Rainbow von Fred Saidy und Burton Lane, The Gay Life von Fay Kanin und Arthur Schwartz, I Can Get It for You Wholesale von Jerome Weidman und Harold Rome, Tovarich von David Shaw und Lee Pockriss, Anyone Can Whistle von Stephen Sondheim, Kelly von Eddie Lawrence und Moose Charlap, Do I Hear a Waltz? von Arthur Laurents und Richard Rodgers, On a Clear Day You Can See Forever von Alan Jay Lerner und Burton Lane, Chapter Two von Neil Simon, I Ought to Be in Pictures von Neil Simon.

2001 starb Herbert Ross in New York an einer Herzinsuffizienz.

Das Tiroler Landestheater hat eine lange und traditionsreiche Geschichte, die bis ins Jahr 1846 zurückreicht. Es liegt zentral in Innsbruck und gilt als die wichtigste kulturelle Institution Tirols. Das Theater hat sich im Laufe der Jahre kontinuierlich weiterentwickelt und bietet heute ein breites Spektrum an Produktionen in den Bereichen Oper, Schauspiel, Ballett, Musical und Konzert.

Ein markanter Meilenstein in der Geschichte des Hauses war die Eröffnung des Großen Hauses im Jahr 1846, das bis heute die Hauptspielstätte des Theaters ist. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich das Landestheater kontinuierlich weiterentwickelt und ist heute ein Mehrspartenhaus, das nicht nur mit internationalen Produktionen, sondern auch durch die Förderung von Nachwuchstalenten überzeugt. Neben den Produktionen auf der Hauptbühne bietet das Haus auch innovative Formate wie in den Kammerspielen und der Probebühne an.

Das Tiroler Landestheater versteht sich als offenes Haus für alle Kunstinteressierten und legt besonderen Wert auf die Verbindung zur regionalen und internationalen Kulturszene. Seit der Spielzeit 2023/24 steht es unter der Leitung von Irene Girkinger, die mit ihrem Team das Theater in eine spannende neue Ära führt.

Die Produktionen des Theaters reichen von klassischen Opern bis hin zu modernen Inszenierungen und decken eine breite Palette an Genres ab. Der Einsatz für kulturelle Vielfalt und die intensive Beschäftigung mit gesellschaftlichen Themen machen das Tiroler Landestheater zu einem wichtigen Akteur in der österreichischen Theaterszene.

Die Seefestspiele Mörbisch sind eines der bedeutendsten Open-Air-Events in Österreich und finden seit 1957 vor der beeindruckenden Naturkulisse des Neusiedler Sees im Burgenland statt. Mit ihrer einzigartigen Seebühne, die als eine der größten ihrer Art in Europa gilt, bieten die Festspiele Platz für bis zu 6.200 Zuschauer und ziehen jedes Jahr tausende Besucher an. Die Aufführungen reichen von klassischen Operetten bis hin zu Musicals und bieten stets ein unvergessliches Erlebnis in einer malerischen Umgebung.

Die Geschichte der Seefestspiele begann mit der Premiere von DER ZIGEUNERBARON unter der künstlerischen Leitung von Kammersänger Herbert Alsen. Seitdem haben sich die Festspiele stetig weiterentwickelt und sind heute ein fester Bestandteil des österreichischen Kultursommers. Besonders unter der Intendanz von Harald Serafin, der von 1992 bis 2012 tätig war, erlebten die Seefestspiele eine Phase großer Expansion, sowohl was die Zuschauerzahlen als auch die Infrastruktur angeht. Der Ausbau der Seebühne und die Neugestaltung des Areals sorgten dafür, dass Mörbisch zu einem internationalen Anziehungspunkt wurde.

Aktuell steht Alfons Haider als Generalintendant an der Spitze und führt die Tradition der großen Produktionen fort. Im Jahr 2024 war der Musical-Klassiker MY FAIRY LADY und 2025 SATURDAY NIGHT FEVER auf der Seebühne zu sehen.

Die Verbindung von Kunst, spektakulären Bühnenbildern und der besonderen Atmosphäre am See macht die Seefestspiele Mörbisch zu einem kulturellen Höhepunkt. Die Kombination aus hochkarätigen Aufführungen und der atemberaubenden Kulisse des Neusiedler Sees sorgt für ein Gesamterlebnis, das sowohl Operettenliebhaber als auch Musicalfans begeistert.

Das Theater der Jugend in Wien zeigt pro Spielsaison acht bis zwölf Produktionen und zählt mit knapp 30.000 Abonnent:innen, rund 200.000 verkauften Karten jährlich und einer Auslastung von etwa 95 Prozent zu den erfolgreichsten Bühnen Wiens. Die Spielstätten sind das Renaissancetheater und das Theater im Zentrum.

Das Theater der Jugend prägt seit fast 100 Jahren die Wiener Kulturlandschaft und will dabei auch Kindern und Jugendlichen qualitativ hochwertiges Theater näherbringen.

Im Jahr 1932 legten Schauspieler Stefan Wagner und der Realschuldirektor Hans Zwanzger mit einem visionären Schulprojekt den Grundstein für das spätere Theater der Jugend, das sich über Jahrzehnte zu einer der wichtigsten Theaterinstitutionen Österreichs entwickelte. Unter dem Titel „Theater der Schulen“ organisierten sie Aufführungen für die „Wiener Schuljugend“, die sowohl künstlerisch anspruchsvoll als auch leistbar sein sollten. Bereits im Jänner 1933 feierte die Initiative Premiere in der Wiener Volksoper – und war ein voller Erfolg: Schon im ersten Jahr strömten über 50.000 Schülerinnen und Schüler in die Vorstellungen.

Im Jahr 1934 schlug Hans Pernter – später Unterrichtsminister – vor, aus dem Theaterprojekt einen Verein zu machen. So entstand das Theater der Jugend, das bald auch eine ministerielle Unterstützung erhielt: Es bekam das Monopol für Jugendtheater und durfte offiziell an Schulen werben. Franz Herterich übernahm die künstlerische Leitung. 1936 kam mit dem Theater des Kindes eine weitere Institution hinzu, die sich gezielt an Kinder von sechs bis zwölf Jahren richtete. Doch 1939 folgte ein harter Einschnitt: Der Verein wurde aufgelöst und durch den „Veranstaltungsring der Hitlerjugend“ ersetzt.

Bereits im Oktober 1945 wurde das Theater der Jugend auf Basis der Statuten von 1934 wiedergegründet. Franz Herterich kehrte als künstlerischer Leiter zurück, Hans Zwanzger übernahm erneut den Vorsitz, und Walter Hills war für die Verwaltung verantwortlich. Die Nachfrage war enorm: In der ersten Saison nach dem Krieg wurden über 170.000 Karten verkauft – bis 1951 stieg diese Zahl auf 400.000. Um dem Ansturm gerecht zu werden, wurden Jahresabonnements und altersgestaffelte Angebote eingeführt.

1948 erschien erstmals die Zeitschrift „Neue Wege – Kulturzeitschrift für junge Menschen“, die sich zu einem wichtigen Medium für junge Literatur, Kunst und Kultur entwickelte. Zahlreiche Autorinnen und Autoren wie Ernst Jandl und Friederike Mayröcker veröffentlichten hier ihre ersten Texte.

1957 wurde das traditionsreiche Renaissancetheater in der Neubaugasse gepachtet, wo bereits seit einigen Jahren Stücke für das Theater der Jugend gezeigt wurden und ab 1970 wurde das Haus in Hauptmiete übernommen. 1964 kam mit dem Theater im Zentrum in der Liliengasse eine weitere Spielstätte hinzu. Die Eröffnung erfolgte mit Friedrich Schillers „Kabale und Liebe“.

Unter der künstlerischen Leitung von Peter Weihs entwickelte sich das Theater zunehmend weiter: Weg von reiner Schulbuch-Illustration, hin zu einem realitätsnahen, modernen Theater für junge Menschen. Mit Edwin Zbonek ab 1974 und später Reinhard Urbach wurde dieser Weg konsequent fortgesetzt. In den 1980er-Jahren kam es auch zu baulichen Veränderungen – unter anderem zur Vergrößerung der Vorbühne.

1971 wurde der Pädagogische Beirat gegründet, ein beratendes Gremium mit Vertretern der Schulbehörden und Elternverbände, das dem Theater bis heute zur Seite steht.

Im September 2002 übernahm Thomas Birkmeir die künstlerische Leitung des Hauses und wurde ab Juli 2023 von Ronald Hora als kaufmännischer Direktor (zuvor: Sonja Fretzer) unterstützt. Gemeinsam setzen sie klare Schwerpunkte: auf Ur- und Erstaufführungen, auf die Förderung junger Talente und auf ein Repertoire, das aktuelle Themen altersgerecht und künstlerisch hochwertig umsetzt.

Ab der Saison 2026/27 übernimmt die Regisseurin, Schauspielerin und Drehbuchautorin Asli Kislal die Leitung des Theater der Jugend.

Die Niederländerin Sophia Wezer steht bereits seit über 30 Jahren auf der Bühne. Sie studierte Darstellende Kunst an der Lucia Marthas Ballettakademie in Amsterdam begann ihre Theaterkarriere als Solistin bei Jeans.

U.a. war Sophia Wezer zu sehen in Grease (Rizzo), Mahalia Jackson (Billie Holiday), Chicago (Annie / Velma Kelly), Copacabana (Conchita Alvarez), Sweet Charity (Helene), The Wiz (Acadabra / Sadista) und Amandla Mandela (Winnie Mandela). In Disneys Musical Tarzan spielte Sophia Wezer die Rolle der Kala, Tarzans Gorilla-Mutter. Sie begeisterte das Publikum nicht nur im niederländischen Circus Theater Scheveningen, sondern auch in Oberhausen in Deutschland.

Von 2015 bis 2016 tourte sie mit ihrem eigenen Soloprogramm Addicted to Blues über das Leben von Billie Holiday durch die Niederlande. Sie erhielt den niederländischen Musicalpreis für ihre Rolle in Chicago und wurde dreimal für diese prestigeträchtige Auszeichnung nominiert.

Sophia Wezer tritt nicht nur in Musicals auf, sondern arbeitet auch gerne an großen Konzerten und Veranstaltungen wie A Tribute to Michael Jackson with the Royal Airforce Orchestra, Novomundo, STUDIO 21, Brooklyn Nights und PALAZZO.

Tamara Samantha Nussbaumer ist in Wien geboren und begann ihre künstlerische Ausbildung in Tanz und Geang im Studio Rabl in Klosterneuburg.

Anschließend absolvierte sie eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Musicaldarstellerin am Vienna Konservatorium und an der Academy for Music and Performing Arts Vienna.

Während ihrer Ausbildung stand sie u.a. auf der Bühne als „Rita“ in LUCKY STIFF im Theater Center Forum Wien, als „Justice“ in ROCK OF AGES im Ateliertheater Wien und als Solistin bei der Eröffnung des 70. Wiener Ärzteballs in der Hofburg Wien. Außerdem sang sie unter anderem im Wiener Off-Theater in der Show MUSICAL IN CONCERT.

In der Uraufführung von ROMEO&JULIA – DAS MUSICAL war Tamara Samantha im Sommer 2022 beim Musicalsommer Winzendorf als „Francesca“ und im Ensemble zu sehen. 2023 und 2024 ging sie als „Prinzessin Yasmin“ im Familienstück ALADIN – DAS MUSICAL für Theater Liberi auf Tour durch Deutschland, Österreich, Luxemburg und die Schweiz.

Auf der Felsenbühne Staatz stand Tamara Nussbaumer in EVITA im Sommer 2024 und in JEKYLL & HYDE im Sommer 2025 auf der Bühne.

Agentur: Glanzlichter

Das Gärtnerplatztheater, auch als Staatstheater am Gärtnerplatz bekannt, feierte seine Eröffnung am 4. November 1865 im lebhaften Münchner Stadtteil Isarvorstadt am belebten Gärtnerplatz unter dem Namen „Actien-Volkstheater“. Heute ist es eines der drei Bayerischen Staatstheater neben dem Bayerischen Staatsschauspiel und der Bayerischen Staatsoper. Als zweites Opernhaus der Stadt München, neben der Bayerischen Staatsoper, wurde das Gärtnerplatztheater im Oktober 2017 nach einer umfassenden Generalsanierung wieder für das Publikum geöffnet. 

Seit der Spielzeit 2012/2013 fungiert Staatsintendant Josef E. Köpplinger als Leiter des Gärtnerplatztheaters. Zuvor hatte er die Position des Intendanten am Stadttheater Klagenfurt inne. Gemeinsam mit seinem Team arbeitet Köpplinger an der Profilschärfung des Gärtnerplatztheaters als einem Ort für Oper, Operette, Musical und Tanz in München. Das Ziel ist, das Musiktheater in all seiner Vielfalt zu präsentieren und dabei in engem Kontakt mit dem Publikum und der Münchner Bevölkerung zu stehen. 

Die musikalische Leitung des Orchesters des Staatstheaters am Gärtnerplatz obliegt dem Chefdirigenten Rubén Dubrovsky. Die Ballettkompanie wird von Ballettdirektor und Chefchoreograf Karl Alfred Schreiner geleitet. 

Das Stage Apollo Theater Stuttgart befindet sich in der Plieninger Straße und liegt direkt im SI-Centrum, Stuttgarts größtem Erlebnis- und Freizeitcenter.

Das Theater hat eine Gesamtfläche von 4.580 Quadratmetern und besteht aus fünf Räumen (Theatersaal, Club Lounge, zwei Foyers und dem Raum Brighton) Raumfläche).

Der Theatersaal hat eine Flöche von 1.000 Quadratmetern und eine Kapazität von maximal 1.838 Plätzen. Außerdem verfügt das Theater über erlesene Kunstwerke und ein hochwertiges Ledermobiliar auf drei Ebenen.

Stage Apollo Theater Stuttgart im SI-Centrum
Plieninger Str. 102
70567 Stuttgart

Über das Stuttgart International Centrum (SI-Centrum)

Das SI-Centrum (Stuttgart International Centrum) liegt in Stuttgart-Möhringen im Süden Stuttgarts zwischen Degerloch und Echterdingen und ist das größte Erlebnis- und Freizeitcenter in Stuttgart, das jährlich von rund 2 Million Besucher:innen besucht wird.

Im SI-Centrum befinden sich neben dem Stage Apollo Theater und dem Stage Palladium Theater auch zwei Hotels (Dormero Hotel und SI-Suites), die Wellness-Location VitaParc SchwabenQuellen, Konferenz- und Tagungsräume, ein CinemaxX-Filmpalast mit sechs Kinosälen, Restaurants, Bars, Cafes und eine Spielbank.

Seinen Namen hat das SI-Centrum vom Hotel Stuttgart International (heute: Dormero Hotel Stuttgart), das seit 1960 auf dem Gelände des heutigen SI-Centrums stand. Im Auftrag der Stella AG wurde dann zu Beginn der 1990er Jahre ein Urban Entertainment Center gebaut, das neben einem Hotelangebot auch Entertainment, Shopping und Wellness bieten sollte. Im April 2002 übernahm die niederländische Stage Entertainment einen Großteil der Stella-Anteile und betreibt im SI-Centrum nun die beiden Spielstätte Stage Apollo Theater und dem Stage Palladium Theater.

Das Stage Apollo Theater und das Stage Palladium Theater gehören zu den größten Musicaltheatern in Deutschland, aktuell größer sind nur die beiden Hamburger Spielstätten Theater im Hafen und die Neue Flora,

Das Stage Apollo Theater wurde von Juli 1993 bis August 1994 gebaut und Ende 1994 eröffnet. Es hieß von 1994 bis 2003 Musical Hall I und von 2003 bis 2011 Apollo Theater.