Das Salzburger Landestheater ist nicht nur ein Zentrum der darstellenden Künste, sondern auch ein geschichtsträchtiges Haus mit tiefen Wurzeln in der Kulturgeschichte Salzburgs. Es liegt im Herzen der Stadt, direkt am Mirabellgarten, und bildet seit seiner Eröffnung einen wesentlichen Bestandteil des kulturellen Lebens in Salzburg. Gegründet im Jahr 1775 unter Fürsterzbischof Hieronymus Colloredo, erlebte das Theater im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Wandlungen. Ursprünglich als „Fürsterzbischöfliches Hoftheater“ errichtet, hat es sich zu einer modernen Mehrspartenbühne entwickelt, die heute Oper, Schauspiel, Ballett und die Jugendsparte „Junges Land“ unter einem Dach vereint.

Im Laufe seiner Geschichte hat das Theater eine Vielzahl bedeutender Aufführungen erlebt, von den großen Klassikern bis hin zu zeitgenössischen Stücken. Besonders bemerkenswert ist die enge Verbindung des Theaters zur Salzburger Festspieltradition, die die Stadt weltweit bekannt gemacht hat. Das Landestheater übernimmt regelmäßig Produktionen im Rahmen der Festspiele und trägt so zur internationalen Strahlkraft Salzburgs bei.

Nach einer umfangreichen Restaurierung im Jahr 2009, die das denkmalgeschützte Gebäude technisch und künstlerisch auf den neuesten Stand brachte, erhielt das Theater auch eine künstlerische Intervention in Form der Skulptur „Stimono“ von Thomas Baumann. Diese Installation, die aus Leuchtdioden besteht und die Vorgänge im Inneren des Theaters visuell darstellt, ist ein Symbol für die Verbindung von Tradition und Innovation.

Heute präsentiert das Salzburger Landestheater pro Spielzeit rund 400 Aufführungen, die ein vielfältiges Publikum anziehen. Besonders die Jugendarbeit spielt eine wichtige Rolle: Mit der Sparte „Junges Land“ werden gezielt Kinder und Jugendliche angesprochen, um sie frühzeitig für die Kunstform Theater zu begeistern. Darüber hinaus engagiert sich das Theater auch im Bereich der Theaterpädagogik und bietet regelmäßig Workshops, Werkseinführungen und Führungen an, um den kulturellen Bildungsauftrag zu erfüllen.

Durch die Zertifizierung mit dem Österreichischen Umweltzeichen im Jahr 2022 hat das Landestheater in Salzburg außerdem bewiesen, dass es nicht nur künstlerisch, sondern auch ökologisch Verantwortung übernimmt. Es ist das erste Theater in Österreich, das nach diesen Kriterien ausgezeichnet wurde, was seine Vorreiterrolle im Bereich nachhaltiges Theater unterstreicht.

Mit seiner reichen Geschichte, seiner modernen Ausrichtung und seinem gesellschaftlichen Engagement ist das Salzburger Landestheater heute eine der wichtigsten kulturellen Institutionen Österreichs und ein Symbol für die lebendige Theaterkultur Salzburgs.

Robin Reitsma wurde in den Niederlanden (Den Haag) geboren und war als Jugendlicher in verschiedenen Musical- und Theatergruppen dabei und stand im Alter von 12 Jahren auch schon mit seiner Schulband auf der Bühne. Seine ersten Erfahrungen auf der Musialbühne machte er in HAIRSPRAY und SPRING AWAKENING. Gesangsunterricht erhielt er bei Edward Hoepelman und Noelle Turner und nahm an Masterclasses bei Pia Douwes und Celinde Schoenmaker teil.

2016 erhielt Robin Reitsma für die Darstellung der Rolle des Melchior Gabor in SPRING AWAKENING den Pia Douwes Special Talent Award und stand im selben Jahr in SOLDAAT VAN ORANJE als Cover Erik Hazelhoff und Anton Rover auf der Bühne. Im deutsprachigen Raum ist er vor allem seit 2018 bekannt als er in Oberhausen in BAT OUT OF HELL die Rolle des Strat übernahm. Danach war er 2019-2020 in ROCK OF AGES als Drew Boley im Le Théâtre (Emmenbrücke) zu sehen.

Seine TV-Premiere feierte Robin Reitsma im Jahr 2021 als Maik im Jan Böhmermann Musical DER EIERWURF VON HALLE, ein Musical-Special im ZDF Magazin Royale. Dabei stand Robin Reitsma u.a. mit Mark Seibert, Angelika Milster, Sebastian Krumbiegel, Yasmina Hempel, Carolin Worbs und Jan Böhmermann vor der Kamera.

Im Jahr 2022 war im WERK7 Theater in München als Jeff Bowen in [titel der show] und im Deutschen Theater München als Arthur Holmwood in DRACULA (Regie: Alex Balga) zu sehen. Danach ging es für Robin Reitsma im Jahr 2023 in der Rolle des Sky zu MAMMA MIA! an das Stage Theater Neue Flora in Hamburg und von November 2023 bis November 2024 zu Disneys TARZAN an das Stage Palladium Theater Stuttgart, wo er in der Titelrolle des Tarzan auf der Bühne stand.

2024 war er Teil von MUSICAL REVOLUTION in der Jahrhunderthalle in Frankfurt – gemeinsam mit Anja Backus, Jeannine Michèle Wacker, Nienke Latten, Sidonie Smith, Alexander Di Capri, Benét Monteiro und Philipp Büttner – und ging mit FLASHDANCE als Nick Hurley auf Deutschland-Tour.

2025 verkörperte Robin Reitsma auf der Deutschland-Tour von ELISABETH den Luigi Lucheni und den Sam Wheat in GHOST.

Hannah Leser wurde in Hessen geboren und wuchs mit zwei Schwestern auf. Schon früh entwickelte sie eine starke Affinität zu Musik und Bühne und erhielt ab dem Jugendalter klassischen Gesangsunterricht. Teile ihrer Schulzeit verbrachte sie in den USA, wo sie ein internationales Abitur absolvierte und zusätzliche künstlerische Impulse sammelte.

Ihre Musicalausbildung absolvierte Hannah Leser an der Stage School Hamburg, die sie 2017 erfolgreich abschloss. Bereits während der Ausbildung stand sie im First Stage Theater Hamburg in verschiedenen Produktionen auf der Bühne und übernahm unter anderem die Rolle der Velma Kelly in Chicago.

Nach ihrem Abschluss folgten Engagements u.a. als alternierende Titelrolle in MARY POPPINS in Stuttgart und Hamburg, als Alex Owens in der Europatournee von FLASHDANCE – DAS MUSCIAL und in CHICAGO am Staatstheater Braunschweig.

2021/2022 war Hannah Leser als Swing und Cover Helga in KU`DAMM 56 – DAS MUSICAL im Theater des Westens in Berlin und 2022/2023 als Swing und Cover Florika in DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME im Ronacher in Wien zu sehen.

In Disneys TARZAN – DAS MUSICAL im Stage Palladium Theater in Stuttgart war sie 2023-2025 im Ensemble und Cover Jane & Kala auf der Bühne und verkörpert 2025/2026 die Rolle der Lady Cher – eine der drei zentralen Cher-Inkarnationen – in der deutschsprachigen Europa-Premiere von DIE CHER SHOW. Dabei steht sie gemeinsam mit Sophie Berner („Star Cher“) und Pamina Lenn („Babe Cher“) auf der Bühne.

Grease – das Musical von Warren Casey und Jim Jacobs – feierte als fünfstündige Amateurproduktion seine Uraufführung 1971 in Chicago und startete unter der Regie von Tom Moore und der Choreographie von Patricia Birch dann 1972 im Eden Theater am Broadway – mit Barry Bostwick und Carole Demas in den Hauptrollen von Danny und Sandy.

Grease entwickelte sich mit einer siebeneinhalb-jährigen Laufzeit am New Yorker Broadway mit 3388 ausverkauften Vorstellungen zu einem der erfolgreichsten Musicals aller Zeiten und 1972 wurde Grease für sieben Tony Awards nominiert. Seine Europapremiere hatte Grease im Juni 1973 am New London Theatre – mit dem damals noch unbekannten Richard Gere als Danny und Kim Braden als Sandy.

Seit dem Musikfilm mit John Travolta und Olivia Newton-John im Jahr 1978 bekam die Grease-Begeisterung einen neuen Boost. Der Soundtrack zum Film war 12 Wochen lang die Nummer 1 in den USA und hielt sich 244 Wochen in den Top 5 der US-Pop-Charts. Es kam zu einer Neuauflage der Produktionen in London und New York und 1979 war Grease das am längsten laufende Broadway-Musical. Die Neuinszenierung unter Regisseur David Gilmore feierte 1993 im Londoner Westend Premiere und ist bis heute eines der erfolgreichsten Musicals.

1994 lief am Raimund Theater in Wien die deutschsprachige Erstaufführung – mit deutschen Texten und englischsprachigen Songs – und 1995 erhielten die deutschen Musical-Produzenten Thomas Krauth und Michael Brenner die Rechte für Grease im deutschsprachigen Raum. Sie produzierten die Wiener Fassung als Neuinszenierung und brachten diese 1995 an die Alter Oper in Frankfurt und an das ehemalige Cats-Theater in Zürich. Anfang 1996 startete das Kultmusical dann als En-suite-Produktion am Capitol Theater in Düsseldorf (Regie & Choreographie: Dennis Callahan / Musical-Supervisor: Mike Dixon) – und war mit rund 1,2 Millionen Besuchern in drei Spielzeiten innerhalb Deutschlands diejenige mit der längsten Laufzeit an einem Ort. 1998 kam Grease dann an das Theater des Westens in Berlin.

Das Bayreuther Konzert- und Veranstaltungsunternehmen Semmel Concerts brachte Grease dann in einigen Tourproduktionen in europäische Städte.

Die Story

Die Liebesgeschichte zwischen dem coolen Danny und der schüchternen Sandy, die sich nach einem Urlaubsflirt zu Schuljahresbeginn unter neuen Vorzeichen an der Rydell High School überraschend wiedersehen, berührt seit über 50 Jahren die Herzen von Millionen Fans.

Das Musical „Die fabelhafte Welt der Amélie“ basiert auf dem vielfach ausgezeichnete Film aus 2001 und wurde im September 2015 am Berkeley Repertory Theatre in Kalifornien uraufgeführt.

„Die fabelhafte Welt der Amélie“ erzählt die Geschichte von Amélie – einer jungen Frau, die lieber beobachtet als selbst im Mittelpunkt zu stehen.

Nach einer von Distanz geprägten Kindheit lebt Amélie in Paris, arbeitet im „Café des deux moulins“ in Montmartre und nimmt die Menschen um sich herum mit großer Sensibilität wahr. Statt laut aufzutreten, beginnt Amélie, das Leben anderer durch kleine, oft heimliche Gesten zu verändern. Mit viel Fantasie, Feingefühl und Einfallsreichtum stiftet sie Freude, bringt Menschen zusammen und hilft dabei, verborgene Wünsche wieder sichtbar zu machen. Gerade diese leisen Momente verleihen der Geschichte ihren besonderen Ton: Erzählt wird nicht von großen Heldentaten, sondern von der Kraft kleiner Entscheidungen und echter menschlicher Nähe.

Als Amélie schließlich selbst vor der Möglichkeit von Liebe und persönlichem Glück steht, wird aus der stillen Beobachterin eine Frau, die sich ihrer eigenen Sehnsucht stellen muss. So wird „Die fabelhafte Welt der Amélie“ zu einer berührenden Geschichte über Einsamkeit, Fantasie, Verbundenheit und den Mut, das eigene Herz zu öffnen.

Jakob Wirnsperger wurde in Dornbirn geboren und startete 2017 nach seiner Reifeprüfung am BORG Dornbirn Schoren sein Musicalstudium an der AMP – International Academy of Music and Performing Arts Vienna, das er 2020 mit Auszeichnung abschloss.

Er spielte u.a. in ABENTEUER IM SPIELZEUGLAND, LUCKY STIFF, SCHÖN, DASS ES OPA GIBT und war u.a. am Theater Plauen-Zwickau, an der Lustenauer Bühne und bei der ORF-Show „Die große Chance“ zu sehen. Außerdem war er immer wieder bei Musical Galas auf der Bühne – u.a. mit Ohana Music (Magdalena Paunger, Theresa Wollnitzke, Timna Engelmayer, Helena Lenn) und bei der Tanzshow „MOVING STARS“.

2020 übernahm er die Rolle des Henry in der „Kulturverein DEMASKIERT“ Produktion von NEXT TO NORMAL, die aufgrund der COVID-19 Pandemie verschoben werden musste, und war in der österreichischen Werbekampagne von SIEMENS zu sehen.

2021 stand er in der Rolle des Brad Majors im Kult-Musical THE ROCKY HORROR SHWO in der Waggonhalle in Marburg auf der Bühne und war in der Uraufführung von NACHTIGALL TAUSENDTRILLER als „Erzähler“, „Gärtner“ und „Schwarzer Dew“ mit dabei. Er war Teil des Ensembles der Cast-CD des Broadway Hit-Musicals MEMPHIS, welche 2021 erstmalig in deutscher Sprache aufgenommen und veröffentlicht wurde – und durfte auch beim Album für die Tournee von FLASHDANCE im Ensemble mitzusingen.

2022 war Jakob in der Rolle des Magaldi im Musical „EVITA“ beim Operettensommer Kufstein zu sehen und stand 2023 in ABENTEUERLAND – das Musical mit den Hits von PUR im Capitol Theater Düsseldorf auf der Bühne.

Auf der ABENTEUERLAND Tour 2025/2026 durch Deutschland und Schweiz ist er als Cover Alex und im Ensemble zu sehen.

Seit mehreren Jahren kümmert sich Jakob außerdem um Kursleitung, Regie und Organisation beim „MuKu – Musical Kurs für Kids“ in Lustenau.

Im August 2020 war Jakob Wirnsperger im WIR MUSICAL-FANS Interview.

Oedo Kuipers wurde 1989 in Stroobos (Niederlande) geboren und ist in einer musikalischen Familie aufgewachsen – mit einem Musiklehrer und Dirigenten als Vater und musikalischer Mutter und Schwestern. Bereit im Alter von acht Jahren sammelte Oedo Kuipers seine ersten Bühnenerfahrungen.

Nach einer mehrjährigen Ausbildung am renommieren Fontys Conservatorium Tilburg schloss er 2013 sein Studium erfolgreich ab und startete seine professionelle Musical-Karriere.

In seinen frühen Jahren war er u.a. im niederländischen Musical- und Opern-Bereich tätig – wie „Franciscus, Troubadour van God“, „The Secret Garden“, „De Spooktrein“ und „Romeo & Julia“ – und übernahm 2013/2024 ein Engagement als Cover bzw. Swing-Darsteller in DAS PHANTOM DER OPER am Stage Theatre Neue Flora in Hamburg.

Seinen Durchbruch im deutschsprachigen Musical feierte er 2015/2016 in der Titelrolle in MOZART! – DAS MUSICAL am Raimund Theater in Wien – eine Rolle, die ihn auch zu Gastspielen nach Shanghai führte.

Weitere Stationen in seiner Karriere waren u.a. LUDWIG² (Graf Dürckheim / Ludwig II.), JESUS CHRIST SUPERSTAR (Jesus), MATTERHORN – DAS MUSICAL (Edward Whymper), MISS SAIGON oder KISS ME, KATE.

Parallel dazu veröffentlichte er Soloalben („Coverart“ 2016, „Pure“ 2018) und war auf Cast-Recordings und Konzertbühnen zu erleben.

Im Rahmen der Konzertreihe „Wir spielen für Österreich“ auf ORF III war er im April 2021 beim Musical-TV-Konzert der Vereinigten Bühnen Wien mit dabei.

Ab November 2024 übernahm er die Rolle des „Jack“ in der Neuinszenierung des Kult-Musicals INTO THE WOODS am Theater Basel.

2026 übernimmt Oedo Kuipers auf der Bühne des Festspielhauses Neuschwanstein in Füssen die Titelrolle des Kronprinzen Rudolf in der Deutschland-Premiere des Musicals RUDOLF – DER LETZTE KUSS. Dabei ist er gemeinsam mit Katia Bischoff (Mary Vetsera), Felix Martin (Kaiser Franz Joseph), Barbara Obermeier (Gräfin Marie Larisch), Kristine Emde (Kronprinzessin Stephanie) und Lucius Wolter (Eduard Taaffe) zu sehen.

Vom 27. bis 29. März 2026 bringt das Musik.Theater Ternitz ANASTASIA – das Musical von Stephen Flaherty (Musik), Lynn Ahrens (Texte) und Terrence McNally (Buch) – in die Stadthalle Ternitz (Niederösterreich).

Unter der musikalischen Leitung von Roland Scheibenreif stehen neben fünf professionellen Musicaldarsteller:innen auch die Darsteller:innen der Musical Company sowie Schüler:innen der Kulturreif Academy auf der Bühne. Begleitet werden die Darsteller:innen von einem 16-köpfigen Orchester bestehend aus regionalen Spitzenmusiker:innen und Berufsmusiker:innen begleitet.

Die Geschichte von ANASTASIA

Im Jahr 1917 wird in Russland die Zarenfamilie umgebracht und die Bolschewiki übernehmen die Macht. 10 Jahre später kursiert das Gerücht, dass die jüngste Tochter Anastasia dem Mord entkommen sei und sich irgendwo versteckt habe. Ein junger Politkommissar namens Gleb möchte Anastasia finden und die Arbeit beenden, die sein Vater einst begonnen hatte.

Anja, eine Straßenfegerin in St. Petersburg weiß nichts mehr über ihre Herkunft, aber hat irgendwie das Gefühl, dass die Antwort auf diese Frage in Paris liegen könnte. Zur selben Zeit sind ihre beiden Freunde Dimitri und Wlad verzweifelt auf der Suche nach Geld. Sie erfahren, dass die Zarenmutter, die nach Paris emigriert ist, eine Belohnung für Anastasias Auffindung ausgesetzt hat und fangen an einen Plan zu schmieden: Sie wollen aus Anja eine neue Anastasia machen.

Schon kurz darauf finden die drei Freunde Anja, Dimitri und Wlad sich in Paris auf einer abenteuerlichen Reise wieder. Der russische Adel macht derweil in Paris Partys und Feiern und schwelgt in alten Erinnerungen. Für Anja, Dimitri und Wlad läuft es leider nicht ganz nach Plan, denn sie haben kein Geld und es ist nicht leicht, von der Zarenmutter angehört zu werden. Außerdem ist ihnen der Kommissar Gleb dicht auf den Fersen. Und noch etwas ist seltsam: Wieso spricht Anja plötzlich französisch und kennt Details aus Anastasias Leben, die ihr niemand erzählt hat?

ANASTASIA – vom Film zum Musical

Stephan Flaherty und Lynn Ahrens schrieben 1997 die Songs für den Zeichentrickfilm Anastasia – und brachten rund 20 Jahre später auf Basis der Film-Inhalte ein Musical auf die Bühne. Aus dem Film kamen nur sechs Songs aus 16 in die Musicalversion – u.a. „Journey to the Past“ („Reise durch die Zeit“) und „Once upon a December“ („Es war einmal im Dezember“). Außerdem wurde die Figur des Politkommissar Gleb anstatt dem Filmbösewicht Rasputin verwendet, der zur Zeit der Spielhandlung in Wirklichkeit gar nicht mehr lebte.

ANASTASIA – das Musical

Inspired by the Twentieth Century Fox Motion Pictures by special arrangement with Buena Vista Theatricals.

From the play by Marcelle Maurette as adapted by Guy Bolton.

Deutsch von Wolfgang Adenberg und Ruth Deny.

Das Musik.Theater Ternitz

Das Musik.Theater Ternitz ist ein freies Theaterensemble, das mit Herzblut und Leidenschaft seit 2019 mehrmals jährlich Theaterproduktionen und kleine Galaauftritte auf die Bühne bringt.

Hinter dem Musik.Theater Ternitz steht die KULTURREIF Musical Company – geleitet von Birgit und Roland Scheibenreif. Unterstützt wir die Musical Company von professionellen Musicaldarsteller:innen (wie z.B. Lukas Perman, Ramesh Nair, Oliver Arno, Oliver Timpe, Markus Neugebauer, Dieter Hörmann,…) und einem Live-Orchester ausgebildeter, aber auch aufstrebender Musiker:innen aus dem Raum Ternitz und Umgebung in Niederösterreich

Ellie Jane Grant schloss 2019 im Fach Musical Theatre an der Brit School for Performing Arts and Technology und 2022 mit Auszeichnung an der Mountview Academy of Theatre Arts im Fach Musical ab.

Zu ihren bisherigen Rollen zählen u.a. Ensign Janet McGregor in South Pacific (UK- und Irland-Tournee) sowie die Hauptrolle in Cinderella (The Orchard Theatre).

Während ihrer Ausbildung spielte sie u.a. Éponine in Les Misérables (The Mack Theatre), Enoch Snow’s Daughter/Ensemble in Carousel (The Mack Theatre) sowie Louise de Kéroualle/Ensemble in Nell Gwynn (The Backstage Theatre). Außerdem sang sie im Chor bei Magic at the Musicals in der Royal Albert Hall.

Im Musical SIX war Ellie Jane Grant als Alternate – Catherine of Aragon und Anna of Cleves zu sehen.

MATILDA – das Musical von Tim Minchin – nach dem gleichnamigen Kinderbuchklassiker von Roald Dahl – feierte seine Uraufführung 2011 im Londoner West End und entwickelte sich zu einem internationalen Erfolg. Das Musical wurde vielfach ausgezeichnet – u.a. mit sieben Laurence Olivier Awards in London und vier Tony Awards am Broadway in New York.

Das Musical erzählt die Geschichte von Matilda, ein außergewöhnlich kluges und wissbegieriges Mädchens, das in seiner eigenen Familie kaum verstanden wird. Während ihre Eltern oberflächlich und lieblos auftreten, findet Matilda Trost in Büchern, Geschichten und ihrer lebhaften Fantasie.

In der Schule begegnet Matilda zwei sehr unterschiedlichen Figuren: der warmherzigen Lehrerin Fräulein Honig, die ihr Talent erkennt, und der tyrannischen Schulleiterin Frau Knüppelkuh, die mit Angst und Härte über die Kinder herrscht. Zwischen Unterdrückung und Ermutigung beginnt Matilda zu begreifen, dass sie sich gegen Ungerechtigkeit wehren kann. Dabei entdeckt sie nicht nur ihre innere Stärke, sondern auch ganz besondere Fähigkeiten – denn mit der Kraft ihrer Gedanken kann sie Gegenstände bewegen.

MATILDA ist weit mehr als ein Familienmusical. Die Geschichte verbindet Witz, Tempo und Fantasie mit einer klaren Botschaft über Mut, Bildung und Selbstbestimmung. Im Zentrum steht ein Kind, das sich nicht kleinmachen lässt und zeigt, dass auch junge Stimmen große Kraft entfalten können, wenn sie beginnen, für sich und andere einzustehen. Matilda erkennt, dass man nicht jeder Autorität blind folgen muss – besonders dann nicht, wenn sie Unrecht ausübt.