Das Salzburger Landestheater ist nicht nur ein Zentrum der darstellenden Künste, sondern auch ein geschichtsträchtiges Haus mit tiefen Wurzeln in der Kulturgeschichte Salzburgs. Es liegt im Herzen der Stadt, direkt am Mirabellgarten, und bildet seit seiner Eröffnung einen wesentlichen Bestandteil des kulturellen Lebens in Salzburg. Gegründet im Jahr 1775 unter Fürsterzbischof Hieronymus Colloredo, erlebte das Theater im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Wandlungen. Ursprünglich als „Fürsterzbischöfliches Hoftheater“ errichtet, hat es sich zu einer modernen Mehrspartenbühne entwickelt, die heute Oper, Schauspiel, Ballett und die Jugendsparte „Junges Land“ unter einem Dach vereint.
Im Laufe seiner Geschichte hat das Theater eine Vielzahl bedeutender Aufführungen erlebt, von den großen Klassikern bis hin zu zeitgenössischen Stücken. Besonders bemerkenswert ist die enge Verbindung des Theaters zur Salzburger Festspieltradition, die die Stadt weltweit bekannt gemacht hat. Das Landestheater übernimmt regelmäßig Produktionen im Rahmen der Festspiele und trägt so zur internationalen Strahlkraft Salzburgs bei.
Nach einer umfangreichen Restaurierung im Jahr 2009, die das denkmalgeschützte Gebäude technisch und künstlerisch auf den neuesten Stand brachte, erhielt das Theater auch eine künstlerische Intervention in Form der Skulptur „Stimono“ von Thomas Baumann. Diese Installation, die aus Leuchtdioden besteht und die Vorgänge im Inneren des Theaters visuell darstellt, ist ein Symbol für die Verbindung von Tradition und Innovation.
Heute präsentiert das Salzburger Landestheater pro Spielzeit rund 400 Aufführungen, die ein vielfältiges Publikum anziehen. Besonders die Jugendarbeit spielt eine wichtige Rolle: Mit der Sparte „Junges Land“ werden gezielt Kinder und Jugendliche angesprochen, um sie frühzeitig für die Kunstform Theater zu begeistern. Darüber hinaus engagiert sich das Theater auch im Bereich der Theaterpädagogik und bietet regelmäßig Workshops, Werkseinführungen und Führungen an, um den kulturellen Bildungsauftrag zu erfüllen.
Durch die Zertifizierung mit dem Österreichischen Umweltzeichen im Jahr 2022 hat das Landestheater in Salzburg außerdem bewiesen, dass es nicht nur künstlerisch, sondern auch ökologisch Verantwortung übernimmt. Es ist das erste Theater in Österreich, das nach diesen Kriterien ausgezeichnet wurde, was seine Vorreiterrolle im Bereich nachhaltiges Theater unterstreicht.
Mit seiner reichen Geschichte, seiner modernen Ausrichtung und seinem gesellschaftlichen Engagement ist das Salzburger Landestheater heute eine der wichtigsten kulturellen Institutionen Österreichs und ein Symbol für die lebendige Theaterkultur Salzburgs.
Die Bayerische Staatsoper ist eine führenden Musiktheater der Welt und trägt mit jährlich rund 600.000 Gästen und über 400 Veranstaltungen maßgeblich dazu bei Münchens Ruf als eine der renommiertesten internationalen Kulturstädten zu festigen.
Ihre Hauptspielstätte befindet sich im Münchner Nationaltheater am Max-Joseph-Platz, das mit 2.101 Plätzen nicht nur das größte Opernhaus Deutschlands ist, sondern auch zu den schönsten Theatern Europas zählt.
Gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsschauspiel und dem Staatstheater am Gärtnerplatz bildet die Bayerische Staatsoper die Bayerischen Staatstheater.
Innerhalb einer Spielzeit von September bis Juli präsentiert die Bayerische Staatsoper über 40 Opern aus fünf Jahrhunderten, mehr als 20 Ballette vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart sowie Konzerte und Liederabende.
Die Bayerische Staatsoper ist ein Drei-Sparten-Haus mit einem eigenen Orchester, dem Bayerischen Staatsorchester, und einer Ballettcompagnie, dem Bayerischen Staatsballett. Seit 2021 steht Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski an der Spitze des Bayerischen Staatsorchesters, während Ballettdirektor Laurent Hilaire seit 2022 das künstlerische Zepter des Bayerischen Staatsballetts führt. Das Ensemble der Bayerischen Staatsoper, bestehend aus herausragenden Künstlern, macht das Theater zu einem Zentrum kultureller Exzellenz.
Während des Zweiten Weltkriegs war das Prinzregententheater in München die temporäre Heimat für die Bayerische Staatsoper.
Mit voller Kraft startet das Theater Magdeburg unter dem Motto „Theater ist Utopie. Theater ist Poesie.“ in die Spielzeit 2025/26. Dabei setzt das Haus unter der Leitung von Generalintendant Julien Chavaz erneut auf ein ambitioniertes, vielseitiges Programm.
Insgesamt 25 Premieren sind geplant: darunter 9 Musiktheater-, 13 Schauspiel- und 3 Ballett-Produktionen – darunter 11 Uraufführungen (6 im Schauspiel, 3 im Ballett, 2 im Konzertbereich).
Bei Spielzeit-Pressekonferenz 2025/26 am Podium waren
Clemens Leander, Bastian Lomsché, Clara Weyde (Schauspieldirektion)
Jörg Mannes (Ballettdirektor)
Der Vorverkauf für Musiktheater, DomplatzOpenAir, Ballett, Konzerte sowie die Premieren im Schauspielhaus starteten bereits am 21. Mai 2025, die Schulvorstellungen des Weihnachtsmärchens gingen am 3. September in den Verkauf.
Beim DomplatzOpenAir war kein Vorverkauf jemals so früh ausverkauft wie bei der Produktion „The Addams Family 2025“ – denn bereits 99 % der Karten waren am 22. Februar verkauft (im Jahr davor waren es zu diesem Datum nur 70 %).
Die Neuigkeiten der Spielzeit 2025/2026
In der Spielzeit 2025/2026 darf sich das Publikum auf zahlreiche spannende Künstler:innen und kreative Köpfe freuen, die das Theater Magdeburg prägen werden.
Regie-Shootingstar Jan Friedrich (*1992 in Lutherstadt Eisleben) verbindet mit dem Theater Magdeburg bereits eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Seine Inszenierung Blutbuch wurde 2024 zum Festival „Radikal jung“ nach München eingeladen und mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. 2025 folgten die Nominierung für den Nachspielpreis beim Heidelberger Stückemarkt sowie die Einladung zum Berliner Theatertreffen als eine der außergewöhnlichsten Inszenierungen des Jahres. Auch seine Tschechow-Überschreibung Onkel Werner wurde zu den Autor:innenTheaterTagen am Deutschen Theater Berlin eingeladen. Gemeinsam mit Schauspieldirektorin Clara Weyde prägt Friedrich das Schauspiel des Theater Magdeburg maßgeblich – ästhetisch wie politisch. Mit der Uraufführung des für den Deutschen Buchpreis nominierten Romans Von Norden rollt ein Donner von Markus Thielemann setzt er seine Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Abgründen fort und packt den deutschen Nationalismus an der Wurzel.
Mit Sebastian Nübling (*1960 in Lörrach) gewinnt das Theater Magdeburg einen der profiliertesten Regisseure des deutschsprachigen Theaters. Nübling studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim, gründete die freie Gruppe „Theater Mahagoni“ und sorgte 2001 mit dem Hooligan-Drama I Furiosi am Staatstheater Stuttgart für Aufsehen. 2002 wurde er mit seiner Basler Inszenierung von Ibsens John Gabriel Borkman erstmals zum Berliner Theatertreffen eingeladen und von Theater heute zum Nachwuchsregisseur des Jahres gewählt. Seine Arbeiten waren seither regelmäßig auf internationalen Festivals zu sehen. Als Hausregisseur am Maxim Gorki Theater Berlin prägte er eine ganze Generation politisch wachen Theaters. Er inszeniert regelmäßig Werke von Simon Stephens und Sibylle Berg – und wird in der Spielzeit 25/26 erstmals am Theater Magdeburg Regie führen.
Im Konzertbereich steht Elizabeth Ogonek (*1989 in Anoka, Minnesota) als Composer in Focus im Mittelpunkt. Die in New York lebende Komponistin studierte in Bloomington, Los Angeles und London und war zwischen 2015 und 2018 Composer in Residence beim Chicago Symphony Orchestra. Ihre „schimmernden“ und „dramatischen“ Werke wurden unter anderem vom London Symphony Orchestra, Royal Philharmonic Orchestra und Deutschen Symphonie-Orchester Berlin aufgeführt. In Magdeburg sind ihre atmosphärisch dichten, bewegenden Kompositionen nun in vier Sinfoniekonzerten mit der Magdeburgischen Philharmonie zu erleben.
Mit Adele Thomas (Port Talbot, Wales) kommt eine international gefeierte Opernregisseurin nach Magdeburg. Seit 2025 ist sie gemeinsam mit Sarah Crabtree Ko-Intendantin der Welsh National Opera. Für ihre Arbeiten Berenice (Händel) und Bajazet (Vivaldi) wurde sie für den Olivier Award nominiert und 2022 mit dem International Opera Award ausgezeichnet. Mit Wagners Tannhäuser eröffnet sie die Spielzeit 25/26 am Theater Magdeburg und zeigt einen hochdynamischen, körperlich intensiven und visuell eindrucksvollen Blick auf den zerrissenen Helden zwischen irdischer Versuchung und himmlischer Erlösung.
Das Theater Magdeburg startet die Saison am 13. September 2025 mit neuen Gesichtern im Musiktheater-Ensemble und in der künstlerischen Vermittlung
Das Musiktheater-Ensemble erhält in dieser Saison Verstärkung durch András Adamik (Tenor), Vincent Casagrande (Bariton) und David Howes (Bass-Bariton). In der Künstlerischen Vermittlung stoßen Sophia Keßen (Bürger:innenBühne), Anneke Link (Musiktheater & Konzert, Klubkultur) und Patricia Woitaske (Schauspiel, Klubkultur) neu zum Team.
Am 13. September 2025 eröffnet ein großes Theaterfest im Opernhaus die neue Spielzeit. Besucher:innen können hinter die Kulissen blicken, Kurzprogramme aller Sparten erleben und am Abend im Schauspielhaus feiern. Am 14. September startet die Opernsaison mit Tannhäuser (Regie: Adele Thomas), gefolgt von den Schauspielpremieren Von Norden rollt ein Donner (Regie: Jan Friedrich) und Schrei, so laut du kannst (Regie: Juli Mahid Carly) am 20. September.
Das Programm 2025/2026 am Theater Magdeburg – mit Musiktheater, DomplatzOpenAir, Ballett, Konzerten und Schauspiel-Produktionen
Im Musiktheater stehen insgesamt neun Premieren auf dem Programm. Neben Tannhäuser (14.9.25) zählen dazu Clivia (9.11.25, Regie: Julien Chavaz), Der Barbier von Sevilla (24.1.26, Regie: Jean-François Sivadier), Leben mit einem Idioten (7.3.26, Regie: Julien Chavaz, Koproduktion mit der Opéra national de Lorraine), Pierrot lunaire (10.4.26, mit Kammersängerin Undine Dreißig, Regie: Christian Poewe), das Musical Scholl – Die Knospe der Weißen Rose (11.4.26, Regie: Titus Hoffmann), Manon (2.5.26, Dirigat: Christian Øland, Regie: James Bonas) sowie die Mitmach-Kinderoper Laika (31.5.26, Regie: Annemiek van Elst).
Das DomplatzOpenAir 2026 präsentiert Oklahoma! (Premiere 19.6.26, Regie: Erik Petersen) – ein klassisches Musical voller Energie, Tanz und großen Melodien.
Auch das Ballett begeistert in der kommenden Spielzeit mit spannenden Produktionen. Jörg Mannes bringt mit Ein Sommernachtstraum (Premiere 18.10.25) eine fantasievolle Shakespeare-Interpretation auf die Bühne. Der Doppelabend Drifting Out/Bolero (14.2.26) verbindet moderne Choreografien von Iratxe Ansa & Igor Bacovich sowie Yaron Shamir mit Musik von Missy Mazzoli und Maurice Ravel. Mit Der Sandmann (25.4.26) wagt Mannes in Kooperation mit dem Puppentheater Magdeburg eine atmosphärisch-düstere Mischung aus Tanz und Figurenspiel. Ergänzt wird das Programm durch ein Gastspiel des Centro Coreografico Nazionale/Aterballetto (Italien) und die Magdeburger Ballettgala.
Im Konzertbereich bietet die Magdeburgische Philharmonie zehn Sinfoniekonzerte und sechs Kammerkonzerte. Das 1. Sinfoniekonzert (25./26.9.25) markiert das erste Dirigat von Generalmusikdirektor Christian Øland. Weitere Highlights sind das 3. Sinfoniekonzert mit Uraufführungen von Moritz Eggert und Abdullah Jamal Sagirma in Kooperation mit dem IMPULS-Festival sowie das Wiedersehen mit Ex-GMD Francesco Corti im 7. Sinfoniekonzert. Ergänzt wird das Programm durch Familienangebote wie Spielplatz Musik, Musiklabor und Paddington Bärs erstes Konzert.
Das Schauspiel zeigt insgesamt 13 Premieren, darunter sechs Uraufführungen und eine Deutsche Erstaufführung. Zu den Highlights zählen Von Norden rollt ein Donner (20.9.25, Regie: Jan Friedrich), Schrei, so laut du kannst (20.9.25, Regie: Juli Mahid Carly), Schachnovelle (25.9.25, Regie: Alejandro Vallejo), Indien (21.11.25, Regie: Bastian Lomsché), Penthesilea (22.11.25, Regie: Alice Buddeberg) und das Weihnachtsmärchen Robin Hood (26.11.25, Regie: Paulina Neukampf). Weitere Produktionen sind Die Hölle auf Erden (23.1.26, Regie: Julia Prechsl), I miss you Beaver Creek (31.1.26, Regie: Bastian Reiber), Was ihr wollt (28.2.26, Regie: Clara Weyde), Schmutzige Hände (27.3.26, Regie: Carlotta Salamon), Pussyking and the Pirates (22.5.26, Cy Linke) sowie Drei Minuten (23.5.26, Regie: Sebastian Nübling, Text: Kevin Rittberger). Die Spielzeit schließt mit Monopoly – Die Revance (28.5.26, Solo von Calle Fuhr, in Kooperation mit dem Schauspiel Köln und FiscalFuture).
Improvisationen, Lesungen, Diskurse, Showabende und Angebote im Bereich Künstlerische Vermittlung
Ergänzend bietet das Theater Magdeburg Formate wie Improvisationen, Lesungen, Diskurse und Showabende. Die kuratierte Reihe Kosmos (Thea Hoffmann-Axthelm und Clemens Leander) stellt Szenografie und Theaterästhetik in den Mittelpunkt.
Im Bereich Künstlerische Vermittlung werden bestehende Formate wie die Bürger:innenBühne, die Spielklubs und die Theaterwoche unerhört fortgeführt. Neu ist die Kunstprojektwoche Bande 26 unter dem Motto „Was wäre, wenn“, die sich dem Thema „Hoffnung“ widmet. Kinder und Jugendliche übernehmen dabei eine Woche lang das Schauspielhaus und verwandeln ihre Utopien in erlebbare Gegenwartskonzepte.
https://www.wirmusicalfans.com/wp-content/uploads/2025/10/TM-Logo.png13501080Christoph Seidlhttps://www.wirmusicalfans.com/wp-content/uploads/2023/06/WMF_logo_black-on-white_web.pngChristoph Seidl2026-01-02 13:18:002026-01-07 22:31:55Die Spielzeit 2025/26 am Theater Magdeburg
Das Theater Hameln liegt im Weserland in Niedersachsen und wurde 1953 eröffnet.
Foyer und Zuschauerraum werden bestimmt durch die indigoblauen Farbtöne, das sogenannte „Aalto-Blau“.
Mit einem Fassungsvermögen von 700 Plätzen erwartet die Besucher:innen ein vielfältiger Programm-Mix mit Schauspiel, Opern, Opertetten, Musicals, Konzerten, Tanztheater, Ballett und Theateraufführungen für Kinder und Jugendliche. Das Foyer wird darüber hinaus für Ausstellungen, Vorträge oder kleine Feierlichkeiten genutzt.
Von 2014-2017 wurde das Theater umfangreich saniert und musste im Zuge dessen auch von Juni bis Dezember 2017 geschlossen bleiben.
Als einzige Stadt in ganz Deutschland mit einem Gastspieltheater-Betrieb präsentiert Hameln in den Monaten Dezember und Januar mit dem MusicalWinter Hameln regelmäßig ein mehrwöchiges Musical-Ereignis von internationalem Rang. Dieses jährliche Event bringt – parallel zum traditionsreichen Weihnachtsmarkt in der Altstadt aus der Weser-Renaissance – begeisterte Besucher:innen in die Rattenfängerstadt.
Seit über 70 Jahren setzt sich die Jeunesse – Musikalische Jugend Österreichs als einer der führenden Musikveranstalter in Österreich für die Förderung von jungen Künstler:innen ein.
Die Jeunesse wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Friedensprojekt gegründet und verfolgt als Non-Profit-Organisation keine kommerziellen Ziele.
Als Teil von Jeunesses Musicales International, einem weltweiten Musiknetzwerk ist die Jeunesse auch international vernetzt und ermöglicht österreichweit professionelle Auftrittsmöglichkeiten und weiterführende Erfahrungen.
Das breit gefächerte, hochqualitative und innovative Programm – u.a. mit den Genres Klassik, Weltmusik, zeitgenössische Musik, Urban Jazz und avancierten Pop – setzt dabei auch auf ein vielfältiges Kinder- und Jugendangebot, um vor allem das junge Publikum anzusprechen.
Mit über 500 österreichweiten Konzerte und interaktiven Workshops für Eltern mit Babys, Kinder, Jugendliche, Familien und Erwachsene ist die Jeunesse Österreich eine wichtige Playerin im österreichischen Musikbusiness und bietet mit Standorten in Wien und an 21 weiteren Standorten auch ein musikalisches Bildungsangebot für Schulen und Kindergärten, um Kindergartenkindern und Schüler:innen einen niederschwelligen Zugang zur Musik zu ermöglichen.
Außerdem erhalten interessierte junge Musiker:innen im Alter von 9 bis 20 Jahren bei zwei Sommer-MusikCamps die Möglichkeit zum gemeinsamen Musizieren im Orchester, zur Fortbildung und zum Erfahrungsaustausch.
Mit der Konzertreihe Urban Fusion erhalten junge Künstler:innen und Bands eine Plattform für Clubkonzerte im Bereich Jazz/Soul/Pop/Hiphop mit aktuell vier Doppelkonzerten pro Jahr im Porgy & Bess in Wien.
https://www.wirmusicalfans.com/wp-content/uploads/2024/01/Jeunesse-Logo.png10801080Christoph Seidlhttps://www.wirmusicalfans.com/wp-content/uploads/2023/06/WMF_logo_black-on-white_web.pngChristoph Seidl2026-01-02 12:51:002026-01-07 22:09:52Die Jeunesse – Musikalische Jugend Österreichs – Förderung von jungen Künstler:innen und Teil von Jeunesses Musicales International, einem weltumspannenden Musiknetzwerks
Das Theater Magdeburg hat bekanntgegeben, dass Generalintendant Julien Chavaz seinen Vertrag bis zum Ende der Spielzeit 2031/32 verlängert hat.
Der 43-jährige Schweizer leitet das Vierspartenhaus seit der Spielzeit 2022/23 und hat das Profil des Theaters in kurzer Zeit entscheidend geschärft. Der Stadtrat von Magdeburg stimmte der Vertragsverlängerung einstimmig zu, und auch der Verwaltungsausschuss folgte am 22. August mit Zustimmung zum neuen Intendantenvertrag. Chavaz’ bisherige Amtszeit war geprägt von internationaler Zusammenarbeit, preisgekrönten Produktionen und einem modernen Leitungsmodell. „Ich freue mich sehr über das Vertrauen. Die bisherige Zeit war geprägt von großartigen künstlerischen Erfolgen und einem starken Zuspruch des Publikums“, so Chavaz in der offiziellen Mitteilung des Hauses.
Unter seiner Leitung konnte das Theater Magdeburg zahlreiche Erfolge feiern. Produktionen des Hauses wurden zu Festivals wie dem „Radikal jung“ und dem Berliner Theatertreffen eingeladen, internationale Kooperationen führten Aufführungen nach Frankreich, Italien und in die Schweiz. Gleichzeitig öffnete sich das Theater mit neuen Konzert- und Vermittlungsformaten einem breiteren und jüngeren Publikum. Auch als Regisseur hat Chavaz Akzente gesetzt – etwa mit Inszenierungen wie „Die Blume von Hawaii“, „Alice im Wunderland“ oder der Wagner-Persiflage „Hojotoho Hojotoho Heihaha“, die seine unverwechselbare Handschrift zeigen.
Mit der Vertragsverlängerung blickt Chavaz nun langfristig in die Zukunft. Er betont, das Theater Magdeburg weiterhin als „Ort aller Möglichkeiten“ etablieren zu wollen. Ziel sei es, das Haus als Sprungbrett für die nächste Generation von Regisseur:innen, Komponist:innen, Musiker:innen, Tänzer:innen und Schauspieler:innen zu positionieren. Zudem sollen Nachhaltigkeit, Innovation und die Gewinnung neuen Publikums im Mittelpunkt stehen.
Unter Julien Chavaz hat das Theater Magdeburg auch ein klares Innovationsprofil entwickelt, das Raum für spannende neue Musiktheater-Formate schafft. Wer auf mutige, internationale Produktionen und frische Impulse im Musical-Bereich hofft, darf also gespannt sein. Mit Chavaz bleibt Magdeburg ein Ort, an dem musikalisches Theater in seiner ganzen Vielfalt lebendig bleibt – kreativ, offen und zukunftsorientiert.
https://www.wirmusicalfans.com/wp-content/uploads/2025/09/Julien-Chavaz-Port-Credits-Kerstin-Schomburg-e1761839810183.jpg294294Christoph Seidlhttps://www.wirmusicalfans.com/wp-content/uploads/2023/06/WMF_logo_black-on-white_web.pngChristoph Seidl2026-01-02 10:53:002026-01-07 22:28:02Generalintendant Julien Chavaz verlängert seinen Vertrag am Theater Magdeburg bis zum Ende der Spielzeit 2031/32
Die Business-Community KÜNSTLERFAMILIE wurde Ende 2022 von Christoph Seidl gestartet, um als unabhängige Business-Plattform Menschen, Organisationen und Unternehmen zu vernetzen, die sich sonst wohl nicht getroffen hätten.
KÜNSTLERFAMILIE steht Künstler:innen, Spielstätten, Ausbildungsstätten, Agenturen, Unternehmen, Medien, aber auch Regionen, Städten und Gemeinden zur Verfügung – und bietet ihren Mitgliedern über eigene Profile und Platzierungen mehr Sichtbarkeit und Vernetzung.
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Das Musical Elisabeth wurde von Michael Kunze (Text) und Sylvester Levay (Musik) verfasst und am 3. September 1992 im Theater an der Wien uraufgeführt – produziert von den Vereinigten Bühnen Wien. Insgesamt wurde das Musical bisher in 7 Sprachen aufgeführt.
Die Story
Das Musical handelt von dem Leben der österreichischen Kaiserin. Mit ihren jungen 16 Jahren besteigt Elisabeth den Thron und heiratet an Stelle ihrer Schwester Helene, die ihn eigentlich heiraten sollte, Kaiser Franz Joseph. Elisabeths unbeschwertere Lebendigkeit und Lebensfreude imponiert ihm. Doch schnell wird Elisabeth klar, dass das Leben auf dem Hof nicht unbegrenzte Freiheit – sondern Machtkämpfe herrschen. Sie lebt von nun an unter den unverbitterlich strengen Blicken ihrer Stiefmutter Erzherzogin Sophie. Auch an ihren Ehegatten kann sie sich nicht wenden, denn dieser ist selbst seiner herrschsüchtigen Mutter ausgeliefert und unterliegt seinen Pflichten als Kaiser. Aufgewühlt von der Zerrissenheit des Hofes reißt Elisabeth durch Europa, gefangen in ihrer eigenen Welt. Nach dem Selbstmord ihres Sohnes Rudolf zieht sich Elisabeth in ihrer Trauer zurück. Der Attentat von Luigi Lucheni führt Elisabeth und Franz-Joseph wieder zusammen und endet mit Elisabeths Tod in seinen Armen.
Die Cast
Uraufführung in Wien: Kaiserin Elisabeth: Pia Douwes Der Tod: Uwe Kröger Luigi Lucheni: Ethan Freeman Kaiser Franz-Joseph: Viktor Gernot Erzherzogin Sophie: Else Ludwig Erzherzog Rudolf: Andreas Bieber Herzog Max in Bayern: Wolfgang Pampel Herzogin Ludovika: Christina Wettstein
Die Songs
Prolog Wie du Schön, euch alle zu seh’n Kein Kommen ohne Gehen (Útvesztő minden út) Rondo von Liebe und Tod (Ai To Shi No Rondo) Wie Du (Reprise) Jedem gibt er das Seine So wie man plant und denkt … Nichts ist schwer Alle Fragen sind gestellt Sie passt nicht Der letzte Tanz Eine Kaiserin muss glänzen Ich gehör nur mir Stationen einer Ehe Die Schatten werden länger Die fröhliche Apokalypse Kind oder nicht Elisabeth, mach auf mein Engel Milch Schönheitspflege / Uns’re Kaiserin soll sich wiegen Ich will dir nur sagen/Ich gehör nur mir (Reprise) / Finale 1. Akt Kitsch Éljen Wenn ich tanzen will Mama, wo bist du? Sie ist verrückt Nichts, nichts, gar nichts Wir oder sie Nur kein Genieren Die letzte Chance (Die Maladie) Zwischen Traum und Wirklichkeit Ist das nun mein Lohn/Eine Kaiserin muss glänzen (Reprise) Bellaria Rastlose Jahre Jagd Die Schatten werden länger (Reprise) Verschwörung Streit zwischen Vater und Sohn Hass Wie du (Reprise) Wenn ich dein Spiegel wär Mayerling-Walzer Totenklage Mein neues Sortiment Boote in der Nacht Am Deck der sinkenden Welt/Alle Fragen sind gestellt (Reprise) Der Schleier fällt Zukunftsseelen
Nicolai Tegeler ist Schauspieler, Regisseur, Produzent, Filmemacher, Sprecher und Moderator.
Er wurde in Berlin geboren und startete mit 15 Jahren in einer Off-Theatergruppe. Erstmals stand er in einem TV-Dreh für die ARD in Dr. Sommerfeld – Neues vom Bülowbogen in einer Episodenhauptrolle vor der Kamera. Nach einem New York Aufenthalt studierte er von 2000 bis 2003 an der Fritz-Kirchhoff-Schule in Berlin und schloss seine Schauspielausbildung mit der Bühnenreife ab.
Nicolai Tegeler war bisher in zahlreichen Filmen zu sehen – u.a. in Drei Stern Rot, Pas de Deux, Encore une Fois, Close Enough – Zum Greifen nah, Sin Reaper 3D, The Deathroom, Ediths Glocken – Der Film, Zu den Sternen (Regie & Produktion) und The Vagabonds – und ist auch aus TV-Serien bekannt wie Fieber: Ärzte für das Leben, Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei, Axel! will’s wissen, Grenze, Mörderischer Plan, Lasko: Die Faust Gottes, Chaos-Queens, Familie Dr. Kleist, Käthe und ich, Bettys Diagnose, SOKO Leipzig und In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte.
Als Schauspieler arbeitete er u.a. an Bühnen wie dem Theater Magdeburg, dem Berliner Kabarett-Theater Die Stachelschweine und den Berliner Spielstätten Maxim-Gorki-Theater, Hansa Theater und BKA-Theater.
Zusammen mit der Volksbühne Michendorf holte Nicolai Tegeler den Jedermann (Hugo von Hofmannsthal) in die St. Nikolaikirche nach Potsdam. Dabei wirkte er nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Produzent und gemeinsam mit Christian A. Schnell als künstlerischer Leiter. Im Herbst 2022 brachte er zusammen mit Sabine Crippa den Jedermann als Open Air nach Beelitz.
2009 gründete Nicolai Tegeler gemeinsam mit Alexander Kiersch die Filmproduktionsfirma Colafilm und übernahm 2016 die Produktion und Co-Regie von Ediths Glocken – der Film. Die trashig, lustige Weihnachtskomödie lief im Verleih von Edition Salzgeber auf verschiedenen Filmfesten und ist auch beim Streamingdienst Amazon Prime zu finden.
Mit Tobias York gründete Nicolai Tegeler die Filmproduktion I like Stories GmbH, die sich auf die Entwicklung, Durchführung und Produktion von fiktionalem Film, TV, Web und Streaming Produktionen fokussiert.
Beim Spielfilm Zu den Sternen, einer gemeinsamen Produktion von Cellophane Films und I like Stories, übernahm Nicolai Tegeler die Regie. Der Film lief auf unterschiedlichen Filmfestivals und war in Kinos in Deutschland und Österreich zu sehen. Der öffentlich-rechtliche Sender MDR kaufte die Lizenzrechte für 3 Jahre.
Nicolai Tegeler ist Sprecher/Synchronsprecher und spricht u.a. den Reporter Hutchinson Hatch bei der Hörspiel-Legende „Professor van Dusen“, den Alex Landi (als Dr. Nico Kim) in Grey’s Anatomy und den Matt Jones (als Douglas Wheeler) in Bob Hearts Abishola.
Außerdem moderiert er das Talk-Format „Tegeler trifft …“ bei Hauptstadt.TV, bei dem er den Zuseher: innen verschiedene Persönlichkeiten und deren Lieblingsorte vorstellt.
Zuletzt stand Nicolai Tegeler als Conférencier beim Beatles-Musical am St. Pauli-Theater in Hamburg auf der Bühne.
War es immer dein Ziel als Künstler tätig zu sein oder hattet du einen anderen Berufswunsch?
Künstler? Das war sozusagen Plan B. Ursprünglich wollte ich professioneller Einhorn-Dompteur in einem magischen Zirkus werden. Aber dann habe ich bemerkt, dass meine Fähigkeiten im Zeichnen und Malen die Einhörner beeindruckten – besonders wenn ich Porträts von ihnen anfertigte! Sie meinten, ich solle meine Talente in der realen Welt teilen, anstatt sie im Reich der Fantasie zu verbergen. So wurde ich Künstler, aber in meinem Herzen bin ich immer noch der beste Einhorn-Dompteur, den die Welt (nicht) gesehen hat!“ 🦄✨ Nein, im Ernst, durch meine Mutter, die selbst als Schauspielerin tätig war und meinem Opa, hatte ich schon als Kind den Wunsch, Menschen unterhalten zu wollen – zumindest wußte ich schon früh, dass ich nicht ins Büro will.
Du hast deine Ausbildung an der Fritz-Kirchhoff-Schule in Berlin abgeschlossen. Was nimmst du aus deiner Ausbildung mit und wie viel Anteil hat eine künstlerische Ausbildung am späteren beruflichen Karriereweg?
Ach, die Fritz-Kirchhoff-Schule! Dort habe ich nicht nur gelernt, wie man die Bühne betritt, sondern auch, wie man sich vor einem Drachen versteckt und wie man in einer fiktiven Sprache flucht. Die Ausbildung hat mir das Rüstzeug gegeben, auf der Bühne der Welt zu bestehen. Und wie viel Anteil hat die künstlerische Ausbildung an meinem Karriereweg? Nun, ich mag es so ausdrücken: Ohne die Schule wäre ich vielleicht ein exzellenter Drachenverstecker, aber mit der Schule bin ich ein ebenso guter Geschichtenerzähler geworden. Die Mischung macht’s, und in Berlin habe ich den perfekten Cocktail gefunden!“ 🐉🎭🍹 Aber dennoch ist für mich nichts so wichtig, wie die Praxis. Eine gute Ausbildung ist toll und sicherlich auch wertvoll, aber ich brauche die Praxis, das mich „vor Ort ausprobieren“ – den „Live-Monent – Live-Kick“ – den die Praxis ist immer noch die beste Schule (Ausbildung) – hier trifft man als Künster:in direkt auf Kritik (ob gute oder weniger gute) und man oder Frau muss sich hier unmittelbar beweisen.
Nicolai Tegeler – Credits: Markus Nass
Was waren für dich die größten Herausforderungen in deiner ersten Zeit als Darsteller?
In meinen ersten Tagen als Darsteller war es nicht das Textlernen oder die Scheinwerfer, die mich herausforderten. Nein, es war die Armee von unsichtbaren Ninjas, die ständig versuchte, mir meine Zeilen zu stehlen! Aber im Ernst, die wahre Herausforderung war das ständige Balanceakt zwischen meiner eigenen Identität und den Charakteren, die ich verkörperte. Jedes Mal, wenn ich einen Charakter spielte, hinterließ er einen kleinen Abdruck in meinem Herzen. Das zu navigieren, ohne mich selbst zu verlieren, war ein spannendes Abenteuer – fast so spannend wie unsichtbare Ninjas zu bekämpfen! 🎭🥷🖤 Es war aber auch so, dass ich nach der Ausbildung mich erstmal zurechtfinden musste – hier gibt es nämlich keine Ausbildung – wo will ich eigentlich genau hin? Ans Theater? Aber in die Provinz? Will ich lieber drehen? An wen wende ich mich? Was sind gute Fotos? Brauche ich eine Agentur? Wie finde ich eine Agentur usw.… diese Fragen zu beantworten brauchte seine Zeit.
Was würdest du jemanden raten, der einen künstlerischen Beruf ergreifen möchte? Eine gute Entscheidung oder lieber nochmals durchdenken?
Ein künstlerischer Beruf? Denk daran, es ist wie das Einchecken in das „Hotel California“ – du kannst jederzeit einchecken, aber du wirst nie wieder gehen wollen! Ein Leben in Kunst ist faszinierend und leidenschaftlich, aber nicht ohne seine Höhen und Tiefen. Mein Rat? Wenn du morgens aufwachst und das Erste, was du denkst, ein Pinselstrich, ein Tanzschritt oder eine Melodie ist, dann spring hinein, das Wasser ist herrlich! Aber wenn Zweifel in deinem Geist nagen, nimm dir einen Moment Zeit und tauche in das tiefste Ende deiner Seele, um sicherzustellen, dass es wirklich deine Melodie ist, die du singen möchtest. Kunst ist sowohl ein Ruf als auch eine Reise – stelle sicher, dass du für beides bereit bist! 🎨🎭🎶💃🚀
Was braucht man aus deiner Sicht, um im Film-, TV-, Theater-Business erfolgreich zu sein?
Im Film-, TV- und Theater-Business erfolgreich zu sein, erfordert mehr als nur Talent und gutes Aussehen – obwohl ein bisschen dramatisches Haarflipsen sicherlich nicht schadet! 🎭 Erstens, ein Gedächtnis wie ein Stahlschrank, um all die Skripte und Regieanweisungen aufzunehmen. Zweitens, die Haut eines Nashorns – Kritik wird kommen, manchmal konstruktiv, manchmal nicht so sehr. Drittens, die Flexibilität eines Yoga-Meisters, denn Veränderungen sind die einzige Konstante. Und schließlich, aber am wichtigsten: Eine unerschütterliche Leidenschaft und Liebe zum Handwerk. Wenn das Licht ausgeht und die Kameras stoppen, ist es diese Liebe, die dich antreibt, jeden Tag wieder auf die Bühne oder vor die Kamera zu treten. Das und vielleicht eine gute Tasse Kaffee! ☕🎬🎥🎟️💡Das und ein unerschütterlicher Glaube an dich und ein großes Durchhaltevermögen!
Wie ist es so in Rollen zu schlüpfen? Wie viel Nicolai steckt in jeder Rolle?
Rollen anzunehmen ist wie das Tragen von magischen Brillen. Plötzlich siehst du die Welt durch eine andere Linse, spürst Emotionen, die nicht ganz deine eigenen sind, und doch… sind sie es irgendwie. Bei jeder Rolle, in die ich schlüpfe, entdecke ich neue Ecken und Winkel von ‚Nicolai‘. Manchmal ist es nur ein Hauch – ein kurzer Blick, ein Zucken der Lippen. Andere Male fühlt es sich an, als ob ein großes Stück von mir die Rolle durchdringt. Aber egal wie viel ‚Nicolai‘ in einer Rolle steckt, es ist immer eine Reise des Entdeckens und Lernens. Jeder Charakter ist wie ein Gespräch zwischen dem Drehbuch, dem Regisseur und meiner eigenen Seele. Und ja, manchmal murmelt ‚Nicolai‘ auch etwas dazu! 🎭🎬🤓🔍🌌
Welche Rollen würden dich zukünftig besonders interessieren und warum?
Stell dir vor, ich wäre ein kulinarischer Abenteurer des Schauspiels. Bisher habe ich viele exquisite ‚Gerichte‘ probiert, aber es gibt immer noch so viele ‚Speisen‘ auf meiner Schauspiel-Speisekarte, die ich entdecken möchte! Ich träume davon, einen futuristischen Revolutionär in einem Sci-Fi-Epos zu spielen, wo ich die Menschheit vor ihrer eigenen Technologie retten muss. Oder wie wäre es, in die Lederstiefel eines mittelalterlichen Barden zu schlüpfen, dessen Lieder die Schicksale von Königen und Königreichen beeinflussen können? Und dann gibt es noch diese geheime Wunschliste… darunter ein Jazzmusiker in den 1920ern oder ein verschlagener Meisterdetektiv. Warum? Weil jede dieser Rollen eine neue Welt, eine neue Geschichte und eine neue Reise für mich darstellt. Und wer kann schon einer guten Reise widerstehen? 🌌🚀🎭🎶🔍🏰🎤
Du bist als Schauspieler, Regisseur und Produzent tätig. Wie sehr profitierst du von deiner eigenen Schauspielkarriere, wenn du Regie führst oder produzierst? Und wie schwierig ist es in die „Rolle“ des Regisseurs zu schlüpfen – v.a., wenn du mal selbst mitspielst?
Das Tragen so vieler Hüte in der Filmindustrie ist wie ein Zirkus-Jongleur zu sein – man muss viele Bälle in der Luft halten, aber der Trick ist, keines der Talente zu verlieren! 🎪 Als Schauspieler habe ich einen tiefen Einblick in das emotionale Handwerk, das hinter jeder Szene steckt. Dies hilft mir enorm, wenn ich Regie führe, da ich die Schauspieler auf einer tiefen, empathischen Ebene verstehen kann. Es ist, als hätte ich einen geheimen ‚Übersetzer‘ für ihre künstlerischen Bedürfnisse.
Beim Produzieren bringt meine Schauspielkarriere ein wertvolles Netzwerk und ein tiefes Verständnis für die gesamte Produktionspipeline mit sich. Jedes Projekt ist ein Orchester, und ich habe das Privileg, jede Note davon zu kennen.
Das ‚In die Rolle des Regisseurs schlüpfen‘ ist immer ein Abenteuer. Wenn ich in einer Szene selbst mitspiele, wird es besonders knifflig. Es ist ein bisschen wie Schach gegen sich selbst zu spielen. Ich muss mich ständig selbst herausfordern und überdenken, während ich sicherstelle, dass alles reibungslos abläuft. Aber diese Dualität hält mich auf Trab, schärft meine Fähigkeiten und gibt mir immer eine Geschichte, die ich auf Dinner-Partys erzählen kann! 🎭🎬🍿🥂📽️🎞️🎉
Hast du Vorbilder als Künstler? Sowohl aus der künstlerischen, aber auch aus der persönlichen Sicht?
Vorbilder sind wie die Nordsterne des künstlerischen Universums – sie leiten uns, inspirieren uns und erinnern uns daran, warum wir das tun, was wir tun. Künstlerisch bewundere ich die Vielseitigkeit von Meryl Streep. Ihr Talent, in so viele unterschiedliche Charaktere zu schlüpfen und sie lebendig zu machen, ist schlichtweg atemberaubend. Und dann gibt es noch Christopher Nolan, dessen Vision und Art, Geschichten zu erzählen, mich stets in ihren Bann zieht. Aber auch Robin Williams. Ach, ich könnte hier sicherlich noch viele weitere aufzählen…
Auf persönlicher Ebene habe ich immer den unerschütterlichen Geist von Keanu Reeves bewundert. Trotz der Höhen und Tiefen, die er im Leben erlebt hat, bleibt er bescheiden, großzügig und authentisch. Es ist ein Erinnerungsschlag daran, dass, egal wie erfolgreich man wird, es am Ende des Tages die Menschlichkeit ist, die zählt. Aber wisst Ihr was? Einige meiner größten Vorbilder sind Menschen, von denen Ihr vielleicht nie gehört habt – mein alter Lehrer, ein freundlicher Fremder, der an einem regnerischen Tag einen Schirm geteilt hat, oder der Buchladenbesitzer, der seine Passion mit so viel Begeisterung lebt. Vorbilder sind überall, und sie erinnern uns ständig daran, das Beste aus uns herauszuholen. 🌟🎭🎬📚🌧️🌈📖🎞️🍿
Was hältst du von Social Media? Zwingend notwendig für Künstler:innen?
Social Media ist ein bisschen wie das moderne Zauberland von Oz – farbenfroh, voller Überraschungen und mit einer gelben Ziegelstraße, die zu unbekannten Orten führt. 🌈👠 Für Künstler:innen kann es ein unglaubliches Werkzeug sein, um ihre Arbeiten zu teilen, mit ihrem Publikum zu interagieren und neue Horizonte zu entdecken. Ich habe durch Social Media so viele unglaublich talentierte Menschen kennengelernt und wurde von Kunst aus der ganzen Welt inspiriert.
Allerdings gibt es auch den dunkleren, weniger funkelnden Teil dieses Zauberlandes. Der Druck, ständig ‚online‘ zu sein, der Vergleich mit anderen und das ständige Streben nach Anerkennung kann belastend sein. Es ist leicht, sich in der Menge verloren zu fühlen oder sich von der eigenen künstlerischen Vision ablenken zu lassen.
Ist es zwingend notwendig? Nicht unbedingt. Aber es ist ein Werkzeug, das, wenn es klug genutzt wird, Türen öffnen kann. Mein Rat an andere Künstler:innen? Tauche in die digitale Welt ein, aber vergiss nie, ab und zu deine roten Schuhe auszuziehen, dich zu erden und dich daran zu erinnern, woher du kommst und wohin du wirklich gehen möchtest.🌪️🖼️📲🌎🎭👠🛤️🌟🚪🧙♂️👩🎨🎨📽️🍿🌌🚀🎬📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟🎭📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟🎭📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟🎭📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟🎭📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟🎭📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟🎭📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟🎭📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟🎭📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟🎭📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟🎭📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟🎭📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟
Wie stehst du generell zum Thema „Vermarktung“ deiner Person? Wie wichtig ist Marketing und Kommunikation für dich als Schauspieler, aber auch als Regisseur, Produzent, Filmemacher, Sprecher und Moderator?
Vermarktung ist ein zweischneidiges Schwert, das ich gelernt habe mit Respekt und Umsicht zu behandeln. Einerseits lebe ich in einer Zeit, in der Marketing und Kommunikation entscheidende Rollen spielen. Als Schauspieler ermöglicht es mir, gesehen und gehört zu werden, meine Arbeit einem größeren Publikum vorzustellen und die Vielfalt meiner Fähigkeiten zu zeigen. Als Regisseur, Produzent und Filmemacher hilft es mir, die Botschaften und Geschichten, die mir am Herzen liegen, zu verbreiten. Als Sprecher und Moderator verbindet es mich mit meinem Publikum und lässt mich meine Stimme effektiver nutzen.
Auf der anderen Seite ist es für mich extrem wichtig, dass die Vermarktung authentisch bleibt. Ich möchte nicht, dass meine Kunst oder ich selbst zu einem bloßen ‚Produkt‘ werden. Es ist ein Balanceakt, sicherzustellen, dass die Vermarktung meinen Werten, meiner künstlerischen Integrität und meiner Vision entspricht.
Ich denke, Marketing und Kommunikation sind Werkzeuge – mächtige, ja, aber dennoch nur Werkzeuge. Das Ziel ist immer, eine echte, authentische Verbindung mit dem Publikum herzustellen, zu inspirieren und zum Nachdenken anzuregen. Wenn ich durch meine Arbeit nur eine Person berühre oder beeinflusse, dann habe ich meinen Job gemacht. Und wenn gute Vermarktungsstrategien dazu beitragen können, diese Botschaft weiter zu verbreiten, dann bin ich an Bord – solange sie im Einklang mit meiner künstlerischen und persönlichen Philosophie stehen.
Wie wichtig sind „Fans“ in deinem Business und wie sind deine bisherigen Erfahrungen mit Fans?
Fans sind das Herzstück meiner Branche. Ohne sie wäre das, was ich tue, lediglich ein Monolog in einem leeren Raum. Fans bereichern meine Arbeit nicht nur durch ihr Feedback und ihre Unterstützung, sondern auch durch ihre eigene Interpretation und Leidenschaft für das, was ich kreiere. Sie sind es, die einer Geschichte Leben und Bedeutung verleihen.
Bisherige Erfahrungen? Nun, es war wirklich eine Achterbahnfahrt. Es gibt Momente purer Freude – wenn jemand mir erzählt, wie eine Rolle oder ein Film sie tief berührt hat. Oder wenn sie sich durch meine Arbeit inspiriert fühlen oder einfach nur gut unterhalten wurden. Diese Rückmeldungen sind unbezahlbar und treiben mich an, weiterzumachen. Natürlich gibt es auch herausfordernde Momente, wie in jeder Beziehung. Manchmal ist es schwer, die Grenze zwischen meiner privaten und meiner öffentlichen Persönlichkeit zu ziehen. Aber ich habe gelernt, diese Herausforderungen als Teil des Pakets zu sehen. Es lehrt mich, Respekt und Wertschätzung für die Menschen zu haben, die meine Arbeit so sehr schätzen, dass sie sich mit ihr verbinden wollen.
Am Ende des Tages bin ich unglaublich dankbar für jeden Unterstützer. Sie erinnern mich daran, warum ich tue, was ich tue, und sie helfen mir, am Boden zu bleiben und mich ständig weiterzuentwickeln.
Hast du einen Lieblingsfilm oder gibt´s mehrere Filme oder Genres, die du besonders magst?
Ein Lieblingsfilm? Das ist, als würde man mich bitten, mein Lieblingskind zu wählen – wenn ich Kinder hätte! Die Filmwelt ist so vielfältig und reichhaltig, dass es fast unmöglich ist, sich auf einen einzigen Film festzulegen. Aber wenn ich muss, dann würde ich sagen, dass ‚[MEMENTO]‘ einen besonderen Platz in meinem Herzen hat. Dieser Film hat mich in einer entscheidenden Phase meines Lebens erreicht und beeinflusst.
Generell bin ich ein großer Fan von Filmen, die tiefgründige menschliche Geschichten erzählen – solche, die uns dazu bringen, über unser Leben, unsere Entscheidungen und unsere Beziehungen nachzudenken. Egal ob es ein Drama, eine Komödie oder sogar ein Thriller ist, solange er eine starke Botschaft oder einen einzigartigen Blickwinkel bietet, bin ich an Bord.
Natürlich gibt es auch Tage, an denen ich einfach nur abschalten und lachen oder von einer aufregenden Action-Sequenz mitgerissen werden möchte. Das Schöne am Kino ist, dass es für jede Stimmung und jeden Moment etwas bietet. Es ist eine ständige Entdeckungsreise, und ich freue mich immer darauf, den nächsten Film zu finden, der mich beeindruckt oder inspiriert.
Nicolai Tegeler – Credits: Clara Marnette
Was ist dein Lebensmotto und warum?
Meine Leitsterne im Leben sind die Mottos: ‚Geht nicht, gibt’s nicht‘ und ‚Was du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf morgen.‘ Für mich sind sie nicht nur einfache Redensarten, sondern Lebensphilosophien. Sie haben mich durch Höhen und Tiefen begleitet und mir immer wieder gezeigt, dass Hindernisse meist nur in unserem Kopf existieren. Wenn man entschlossen ist und den festen Willen hat, kann man fast alles erreichen. Gleichzeitig erinnert mich das zweite Motto daran, proaktiv zu sein und die Chancen, die sich heute bieten, nicht verstreichen zu lassen. Das Leben wartet nicht, und wir sollten jede Gelegenheit nutzen. Zusammengefasst bedeuten diese Mottos für mich: Handle entschlossen, sei lösungsorientiert und warte nicht auf ‚den richtigen Moment‘. Er ist bereits hier und jetzt.
Welche Frage möchtest du dir gerne noch stellen?
Wenn ich mir selbst eine Frage stellen dürfte, wäre es wohl: ‚Wenn du für einen Tag in die Welt eines Films eintauchen könntest, welcher wäre es und warum?‘ Es ist eine Frage, die mich dazu anregt, über die unzähligen Welten nachzudenken, die ich schon auf der Leinwand gesehen habe. Würde ich das rasante Adrenalin eines Actionfilms suchen? Oder die Romantik eines klassischen Liebesfilms? Vielleicht die Fantasiewelten eines epischen Abenteuerfilms? Oder gar die absurden, humorvollen Szenarien einer Komödie? Es ist eine Frage, die nicht nur mein Kinoliebhaber-Herz, sondern auch meine Neugierde und mein Abenteuergeist anspricht. Und die Antwort? Nun, die ändert sich je nach Tagesstimmung!
Wordrap
Hund oder Katze: Hund Urlaub am Berg oder am Meer: Beides Facebook oder Instagram: Instagram Tag oder Nacht: Nacht Modetrends oder eigener Style: eigener Style Schwarz oder weiß: Schwarz Fantasyfilm oder Komödie: Beides Buch oder Zeitung: Zeitung Kraftsport oder Ausdauertraining: Ausdauertraining WhatsApp oder Signal: Whatsapp Wirtschaft oder Politik: Politik Tee oder Kaffee: Kaffee
Diese Persönlichkeit fasziniert mich: Nikola Tesla. Ein Visionär, der seiner Zeit weit voraus war. Mein bestes unnützes Talent: Ein unbeabsichtigter Roadtrip ohne Handy durch Andalusien. Man lernt viel über sich selbst, wenn man sich verfährt! Diese Schlagzeile möchte ich über mich lesen: Vom Tagträumer zum Zeitreisenden: Wie Nicolai die Grenzen von Kunst und Realität neu definiert hat 😉 Diese Eigenschaften sind mir bei anderen Menschen wichtig: Authentizität, Humor und die Fähigkeit zu zuhören. Energie tanke ich durch: Gute Gespräche, Reisen, dunkle Schokolade und gelegentlichen Tagträumen. Zum Frühstück esse ich gerne: Frisches Obst, Joghurt und ein geheimes Rezept von Großmutters Pfannkuchen. Meine Lieblingsfächer in der Schule: Kunst, Geschichte und dieses kuriose Halbjahr mit Astronomie. Im Kühlschrank habe ich immer: Scharfe Soße, einen guten Camembert und überraschend oft Schokolade (ja, im Kühlschrank!). Lernen möchte ich noch: Tango tanzen und vielleicht die Geheimnisse des Universums. In welcher Reihenfolge ist noch unsicher. Wenn ich 10 Mio Euro im Lotto gewinne, würde ich: Eine Künstlerkolonie gründen und den Rest verwenden, um versteckte Schätze auf der ganzen Welt zu finden. Meine 3 Lieblingsmarken sind: Moleskine (für all meine kreativen Gedanken), Lindt (Schokoladenliebhaber) und Leica (für das Festhalten besonderer Momente). Dafür lohnt es sich zu kämpfen: Kunst, Liebe und ein wirklich guter Kaffee am Morgen. Das größte Abenteuer meines Lebens: Ein spontaner Fallschirmsprung über Berlin und eine Theater-Tournee quer durch die USA. Das möchte ich noch erreichen: Weitere Filme drehen, Theaterstücke machen und ein Buch schreiben und vielleicht einen kleinen Weingarten besitzen. Erfolg ist für mich: Nicht gemessen an Preisen oder Anerkennungen, sondern an den Menschen und Erlebnissen, die ich auf meiner Reise berühre und mit denen ich verbinde.
Die Uraufführung von & JULIA (Original: & JULIET) fand im November 2019 im Londoner West End statt und wurde von Kritik und Publikum gefeiert.
Geschrieben und entwickelt vom Emmy-Gewinner David West Read („Schitt’s Creek“), choreografiert von Jennifer Weber und inszeniert in der Regie von Luke Sheppard, wurde das Musical mit drei Olivier Awards und sechs WhatsOnStage Awards ausgezeichnet. Die Broadway-Produktion am New Yorker Stephen Sondheim Theatre wird seit November 2022 vor ausverkauftem Haus aufgeführt, bricht dort Publikumsrekorde und erhielt neun Tony Awards®-Nominierungen.
Seit Ende Oktober 2024 läuft die Deutschlandpremiere von & JULIA, die im Stage Operettenhaus in Hamburg auf TANZ DER VAMPIRE folgte.
Die deutsche Produktion wird das sechste Land sein, in dem & JULIA zu sehen sein wird nach Produktionen in England (West End), Kanada (nordamerikanische Premiere), Amerika (Broadway), Australien und Singapur. In Australien war & JULIA bereits ab 30. Dezember 2023 in Perth und danach in Sydney zu sehen und ab Juli 2024 tourte die Musical-Produktion durch 29 Städte in Großbritannien und war ab September 2024 dann in mehr als 65 Städten in Nordamerika zu sehen.
Mit 24 Nummer-Eins-Hits des schwedischen Top-Musikproduzenten und Songwriters Max Martin und seinen Kollegen bringt das preisgekrönte Pop-Musical pure Lebensfreude auf die Bühne. Mit Hits wie Katy Perrys „Roar“, Justin Timberlakes „Can’t Stop The Feeling“ oder „Perfect“ von P!nk kann sich das Publikum auf ein Feuerwerk an coolen Song freuen. In der deutschen Show bleiben sämtliche Pop-Hymnen im englischen Original, während die Dialoge ins Deutsche übersetzt werden.
Über & JULIA – das Pop-Musical
Was würde passieren, wenn sich Julia nach Romeos Tod für das Leben entscheidet?
So beginnt eine fabelhafte Reise, auf der Julia ihr berühmtes Ende für einen frischen Anfang nutzt – und eine zweite Chance auf das Leben und die Liebe erhält.
Mit Songs des legendären Grammy-preisgekrönten Songwriters und Produzenten Max Martin, einem Buch des Emmy-preisgekrönten Autors von „Schitt’s Creek“, David West Read, Regie von Luke Sheppard und Choreografie von der Emmy-Gewinnerin Jennifer Weber, dreht & JULIA die Handlung der größten Liebesgeschichte aller Zeiten um.
Julias neue Geschichte erwacht durch eine Playlist von zahlreichen weltbekannten Pop-Hymnen zum Leben, darunter „Since U Been Gone“ von Kelly Clarkson, „Roar“ von Katy Perry, „Baby One More Time“ von Britney Spears, „Larger Than Life“ von den Backstreet Boys, „That’s the Way It Is“ von Celine Dion und „Can’t Stop the Feeling!“ von Justin Timberlake. Alle diese Lieder stammen aus der Feder eines einzigen, genialen Songwriters und Produzenten: Der Schwede Max Martin steckt hinter mehr Nummer-1-Hits als jeder andere Künstler dieses Jahrhunderts.
Die Cast
Julia: Chiara Fuhrmann, SEBEYA Anne Hathaway / April: Willemijn Verkaik William Shakespeare: Riccardo Greco (seit März 2025) / davor: Andreas Bongard Romeo: Raphael Groß Angelique / Amme: Jacqueline Braun Lance: Carlos de Vries François: Oliver Edward May: Bram Tahamata
Walk-In William Shakespeare & Lance: Philipp Tobias Hägeli Walk-In Julia & Anne Hathaway / April: Louisa Heiser Walk-In Anne Hathaway / April, Alternierende Angelique / Amme: Beatrice Reece
Lennox – All Crew Swing, Cover May, Cover Lord Capulet: Andrea Viggiano
Das Kreativteam der Broadway-Produktion von & JULIET
Buch: David West Read Musik & Texte: Max Martin & Friends Regie: Luke Sheppard Choreografie: Jennifer Weber Musikalische Leitung, Orchestrierung und Arrangements: Bill Sherman Bühnenbild: Soutra Gilmour Kostümdesign: Paloma Young Haar-, Perücken- und Make-up-Design: J. Jared Janas Lichtdesign: Howard Hudson Sounddesign: Gareth Owen Video- & Projektionsdesign: Andrzej Goulding Orchestrierung und musikalische Leitung: Dominic Fallacaro
https://www.wirmusicalfans.com/wp-content/uploads/2025/02/JPG-72-dpi-RGB-_JULIA_HH_Prio1_Roar_CJOHAN_PERSSON_STAGE_ENTERTAINMENT-1.jpg11811803Christoph Seidlhttps://www.wirmusicalfans.com/wp-content/uploads/2023/06/WMF_logo_black-on-white_web.pngChristoph Seidl2026-01-02 01:27:002026-01-07 13:20:19& JULIA im Stage Operettenhaus in Hamburg