„Der kleine Horrorladen“ (Originaltitel: Little Shop of Horrors) ist ein echtes Kultmusical, das schwarzen Humor, rockige Songs und eine bizarre Geschichte auf wunderbar unterhaltsame Weise verbindet.

Im Zentrum der Geschichte steht der schüchterne Floristen-Angestellte Seymour Krelborn, der in einem trostlosen Blumenladen in der Skid Row arbeitet. Als er eine seltsame, unbekannte Pflanze entdeckt und sie liebevoll „Audrey II“ tauft – benannt nach seiner heimlich angebeteten Kollegin – scheint sich sein Leben zum Besseren zu wenden. Die Pflanze zieht Kunden an, macht Seymour berühmt und bringt dem Laden ungeahnten Erfolg. Doch Audrey II hat ein düsteres Geheimnis: Sie lebt – und sie hat Hunger. Nicht auf Wasser oder Dünger, sondern auf Menschenblut. Was als schräge Erfolgsgeschichte beginnt, entwickelt sich schnell zu einer bitterbösen Satire über Ruhm, Moral und Gier.

Das Musical DER KLEINE HORRORLADEN ist eine geniale Mischung aus Horror, Comedy und 60er-Jahre-Rock’n’Roll – gespickt mit witzigen Dialogen, überraschenden Wendungen und jeder Menge Ohrwürmern – wie „Suddenly Seymour“, „Skid Row“ oder „Feed Me (Git It)“.

Besonders eindrucksvoll ist die Figur der Audrey II, die in jeder Inszenierung auf ganz eigene Weise zum Leben erweckt wird – sei es als Handpuppe, animatronisches Monster oder durch ein eindrucksvolles Bühnenbild.

DER KLEINE HORRORLADEN ist ein Musical für alle, die das Schräge lieben, Musicals „mit Biss“ schätzen und sich von einer Mischung aus Romantik, schwarzem Humor und schräger Fantasie mitreißen lassen wollen. Es ist charmant, abgründig und herrlich skurril – eine perfekte Show für alle Musicalfans, die keine Angst vor fleischfressenden Pflanzen haben.

Vom Off‑Off‑Broadway-Format zum weltweiten Erfolgsmusical

Seine allererste Bühnenpremiere feierte das schräge Kultmusical im Mai 1982 beim Off‑Off‑Broadway-Format der Workshop of the Players Art Theatre (WPA Theatre) in New York. Ende Juli 1982 zog die Produktion in das Orpheum Theatre im East Village (Off‑Broadway) um und setzte damit einen zentralen Schritt zur internationalen Bekanntheit des Musicals.

Die Regie bei der Uraufführung übernahm Autor und Texter Howard Ashman. Außerdem im Leading Team mit dabei waren Edie Cowan (Movement), Martin P. Robinson (Marionetten-Design für Audrey II), Edward T. Gianfrancesco (Bühnenbild), Sally J. Lesser (Kostüm), Craig Evans (Licht), Otts Munderloh (Ton) und der musikalische Leiter Robert Billig.

In der Original-Cast standen Lee Wilkof als Seymour Krelborn, Ellen Greene als Audrey, Ron Taylor als die Stimme von Audrey II, Jennifer Leigh Warren als Crystal, Sheila Kay Davis als Ronnette und Marlene Danielle als Chiffon.

Die Produktionspartner waren unter anderem das WPA Theatre, David Geffen, Cameron Mackintosh und die Shubert Organization.

Nach fünf Jahre Off‑Broadway mit über 2.200 Vorstellungen, internationalen Tourneen, einem langen West-End-Lauf ab 1983 sowie später der erfolgreichen Broadway- und Film-Adaption von 1986 wurde das Musical immer erfolgreicher und gilt bis heute als ein Musicalklassiker.

Der kleine Horrorladen (Originaltitel: Little Shop of Horrors)

Premiere Off‑Off‑Broadway: 6. Mai 1982 im WPA Theatre, New York
Off‑Broadway-Premiere: 27. Juli 1982 im Orpheum Theatre, East Village, NYC

Regie, Buch, Texte: Howard Ashman
Musik: Alan Menken
Musikalische Leitung: Robert Billig
Puppendesign: Martin P. Robinson

Seymour Krelborn: Lee Wilkof
Audrey: Ellen Greene
Stimme Audrey II: Ron Taylor
Audrey II (Puppenführung): Martin P. Robinson
Mr. Mushnik: Hy Anzell
Orin Scrivello: Howard McGillin (später: James Belushi, Mark Baker, Danny John-Jules)
Crystal: Jennifer Leigh Warren
Ronnette: Sheila Kay Davis
Chiffon: Marlene Danielle

Die Wiener Stadthalle ist Österreichs größte Multifunktionsarena und zählt zu den bedeutendsten Veranstaltungsorten in Europa. Seit ihrer Eröffnung am 21. Juni 1958 hat sie sich als zentraler Austragungsort für eine Vielzahl von Events etabliert – von Konzerten und Shows bis hin zu internationalen Sportereignissen, Messen und Kongressen. Jährlich werden über 300 Veranstaltungen aus den Bereichen Kunst, Kultur, Unterhaltung und Sport organisiert, die rund eine Million Besucher anziehen. Damit gehört die Wiener Stadthalle zu den Top 10 Event-Arenen in Europa.

Architektonisch wurde die Stadthalle vom bekannten österreichischen Architekten Roland Rainer entworfen, der mit seinem Design einen internationalen Architekturwettbewerb gewann. Zwischen 1954 und 1958 erbaut, ist die Wiener Stadthalle ein Symbol für die kulturelle und politische Erneuerung der Nachkriegszeit. Ihre Struktur bietet Platz für verschiedene Arten von Events – von intimen Theateraufführungen bis hin zu Mega-Konzerten. Besonders bemerkenswert ist die große Halle D, die bis zu 16.000 Personen fasst und Austragungsort für einige der bekanntesten Veranstaltungen der Welt war, darunter der Eurovision Song Contest 2015, der weltweit 200 Millionen Zuschauer erreichte.

Über die Jahre hinweg hat sich die Stadthalle kontinuierlich weiterentwickelt und modernisiert. So wurde 2006 die Halle F eröffnet, die als modernes Theater mit Platz für bis zu 1.500 Besucher dient. Zusätzlich setzt die Stadthalle auf Nachhaltigkeit: Seit 2022 produziert eine Photovoltaikanlage auf den Dächern der Hallen D und F jährlich etwa 1,5 Millionen Kilowattstunden Solarenergie, was sie zu einem Vorreiter in der Nutzung erneuerbarer Energien im Kulturbereich macht.

Die Stadthalle ist nicht nur ein Ort für Events, sondern auch ein wichtiger Arbeitgeber. Rund 120 festangestellte Mitarbeiter arbeiten in dieser dynamischen Umgebung, unterstützt von externen Teams für Sicherheit, Catering und Bühnentechnik. Durch ihre Vielseitigkeit und die Kombination von Musik, Sport, Ausstellungen und TV-Produktionen bleibt die Wiener Stadthalle eine der zentralen Kultur- und Veranstaltungsstätten in Österreich.

Das Musical REBECCA wurde von den erfolgreichen deutschsprachigen Autoren Michael Kunze und Sylvester Levay erschaffen und basiert auf dem weltberühmten Roman von Daphne du Maurier. Es zählt zu den größten Erfolgen der beiden und hat weltweit mehr als 2 Millionen Besucher in 12 Ländern und 10 Sprachen begeistert. Die Geschichte von REBECCA behandelt Themen wie Eifersucht, Geheimnisse und die Herausforderung, sich in der Schattenfigur einer verstorbenen Frau zu behaupten.

Die Story
In Monte Carlo lernt der reiche Engländer Maxim de Winter die junge, namenlose Gesellschafterin „Ich“ kennen und heiratet sie. Sie zieht mit ihm in das imposante Anwesen Manderley, wo sie sich schnell der Präsenz von Maxims verstorbener erster Frau, Rebecca, gegenübersieht. Rebecca ist in den Köpfen der Manderley-Bewohner, besonders der Haushälterin Mrs. Danvers, noch allgegenwärtig. Mrs. Danvers tut alles, um die neue Frau von Maxim zu quälen und in den Schatten von Rebecca zu stellen.

Der Konflikt erreicht seinen Höhepunkt, als die neue Ehefrau von Maxim beim großen Kostümball ein Kleid trägt, das stark an das von Rebecca erinnert. Maxim ist erschüttert, da das Kleid dasselbe ist, das Rebecca im Vorjahr bei diesem Ball trug. Kurz darauf wird ein Bootswrack mit einer Leiche gefunden, die sich als Rebecca herausstellt. Maxim gesteht seiner neuen Frau, dass er die Wahrheit über Rebeccas Tod verheimlicht hat – er habe sie versehentlich getötet, als er sie bei einem Streit wegstößte.

„Ich“ steht dennoch zu ihrem Mann und wächst in der Geschichte zu einer selbstbewussten Frau heran, die alles daran setzt, Maxim vor einem Mordprozess zu schützen. Die Beziehung zwischen den beiden wird von Mrs. Danvers weiter auf die Probe gestellt, die versucht, Rebecca weiterhin als eine Art Gespenst über Manderley herrschen zu lassen. Am Ende wird enthüllt, dass Rebecca todkrank war und ihren Tod absichtlich provozierte, um einem langsamen und schmerzhaften Sterben zu entkommen.

Die Wiener Staatsoper zählt zu den bedeutendsten Opernhäusern der Welt und bietet ein einzigartiges Repertoire an Opern- und Ballettaufführungen. Das im Jahr 1869 eröffnete Gebäude ist nicht nur ein architektonisches Meisterwerk, sondern auch ein kulturelles Zentrum, das jedes Jahr rund 350 Vorstellungen aus verschiedenen Genres zeigt. Seit ihrer Gründung hat die Staatsoper international an Bedeutung gewonnen und ist heute ein wichtiger Anziehungspunkt für Opernliebhaber weltweit.

Die Geschichte des Hauses ist von künstlerischen Höhepunkten und tiefen Einschnitten geprägt. Unter der Leitung von Persönlichkeiten wie Gustav Mahler wurde das Haus zu einer Bühne für musikalische Innovationen. Während des Zweiten Weltkriegs erlitt das Gebäude schwere Schäden, wurde jedoch bis 1955 vollständig wiederaufgebaut und mit Beethovens FIDELIO feierlich wiedereröffnet. Heute gilt die Wiener Staatsoper als das Opernhaus mit dem weltweit umfangreichsten Repertoire, in dem sowohl fest engagierte Ensemblemitglieder als auch internationale Stars auftreten.

Neben den regulären Aufführungen engagiert sich die Staatsoper stark für junge Talente und bietet mit dem Programm NEST eine eigene Spielstätte für Kinder, Jugendliche und Familien. Das Orchester der Wiener Staatsoper bildet zudem den Kern der renommierten Wiener Philharmoniker, was zur besonderen musikalischen Qualität der Aufführungen beiträgt.

Lion-Russell Baumann hat sich als wandlungsfähiger Darsteller etabliert, der sowohl auf der Bühne als auch vor der Kamera mit seiner Vielseitigkeit überzeugt. Ob im klassischen Theater, in modernen TV-Produktionen oder in Musical-Rollen – Baumann bringt eine beeindruckende Bandbreite an Ausdrucksstärke und Charaktertiefe mit. Seine Fähigkeit, vielschichtige Figuren mit Charisma und emotionaler Tiefe zu füllen, hat ihn zu einem gefragten Darsteller in Deutschland und darüber hinaus gemacht.

Frühe Jahre und Ausbildung

Geboren 1992 in Nürnberg, wuchs Baumann in Freiburg auf und entdeckte dort früh seine Leidenschaft für die Schauspielerei. Schon als Jugendlicher war er Teil des Jugendclubs des Theaters Freiburg, wo er erste Bühnenerfahrungen sammelte und seine Begeisterung für die darstellenden Künste entwickelte.

Seine professionelle Schauspielausbildung begann er 2014 an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), einem der renommiertesten Ausbildungsorte für darstellende Kunst im deutschsprachigen Raum. 2016 wechselte er an die renommierte London Academy of Music and Dramatic Art (LAMDA), wo er 2018 seinen Abschluss machte. Während seiner Ausbildung spielte er sowohl klassische als auch zeitgenössische Rollen und stand unter anderem am Bush Theatre in London auf der Bühne. Für seine herausragenden Leistungen wurde ihm 2017 das Stipendium des Sir John Gielgud Charitable Trust verliehen.

Karriere zwischen Bühne und Film

Nach seinem Abschluss arbeitete Baumann sowohl im Theater als auch im Film und Fernsehen.

Besonders im deutschsprachigen Raum machte er sich schnell einen Namen und übernahm Rollen in Fernsehproduktionen wie SOKO Stuttgart (2020), SOKO Wismar (2023) sowie im ARD-Krimi Harter Brocken: Das Überlebenstraining. Zudem spielte er in der Thriller-Serie Oderbruch den jungen Paul Möbius. 2023 war er in der ZDF-Serie Letzte Spur Berlin: Sehnsucht zu sehen und übernahm eine Rolle im Science-Fiction-Film Exit Pangea, der auf mehreren Filmfestivals lief.

International konnte er sich ebenfalls behaupten: 2019 übernahm er in der britischen Erfolgsserie Victoria in einer Folge die Rolle von Prinz Sigmund. In der Science-Fiction-Serie Spides (2020) war er in einer Hauptrolle zu sehen. 2023 folgte ein weiterer bedeutender Auftritt in der Netflix-Serie All the Light We Cannot See.

Trotz seiner Erfolge vor der Kamera blieb er dem Theater treu. Er arbeitete regelmäßig mit dem Schweizer Kollektiv „Fetter Vetter & Oma Hommage“, wo er nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Autor tätig war. Seit der Spielzeit 2023/24 gehört er zum festen Ensemble des Theaters Baden-Baden, wo er bereits in wichtigen Produktionen wie „Woyzeck“, „Orestie“ und „Die Addams Family“ zu sehen war.

Musicalkarriere und aktuelle Projekte

Mit seiner starken Bühnenpräsenz und seinem Gespür für Charakterrollen hat sich Baumann auch im Musical-Bereich einen Namen gemacht. Besonders in Inszenierungen, die zwischen Theater und Musiktheater angesiedelt sind, konnte er sein Können unter Beweis stellen. So spielte er unter anderem in „The Addams Family“ und übernahm eine Hauptrolle in „Woyzeck“ (Version von Tom Waits, Kathleen Brennan und Robert Wilson). Diese Produktionen zeigten eindrucksvoll seine Fähigkeit, dramatische Tiefe mit musikalischer Ausdruckskraft zu verbinden.

Im Juli 2025 steht der Darsteller als Dr. Horrible in der deutschen Bühnenadaption von Dr. Horrible’s Sing-Along Blog auf der Bühne. Die Rolle des ehrgeizigen, aber zerrissenen Bösewichts verlangt eine Mischung aus Tragik, Ironie und Charme – Eigenschaften, die Baumann mit seiner schauspielerischen Präzision perfekt verkörpert.

Ein Schauspieler, der Kontraste liebt

Egal ob auf der Theaterbühne, in Filmproduktionen oder im Musical: Lion-Russell Baumann hat sich als Darsteller etabliert, der besonders in vielschichtigen, ambivalenten Rollen brilliert. Er liebt es, Figuren darzustellen, die zwischen Gut und Böse, Tragik und Humor, Realität und Wahnsinn balancieren.

Tickethead bietet – als eine neue innovative Ticketing-Lösung für Künstler:innen, Theater, Eventlocations und die Kunst- und Kulturbranche – Eventveranstaltern unter dem Motto „Secure. Fast. Fun.“ vielseitige Optionen rund um Einladungsmanagement, Ticketing und Interaktionen mit Event-Teilnehmer:innen. Die digitalen Tickets sind dabei mehr als nur Eintrittskarten, denn sie bieten dauerhafte Erinnerungen an unvergessliche Erlebnisse, gespeichert in der Ticketheads App mit Videos, Fotos und Soundtracks der Events.

Tickethead präsentiert sich als eine neuartige Plattform für Veranstalter, die nicht nur den Versand und Verkauf von Tickets ermöglicht, sondern auch einen intensiven Austausch mit dem Publikum fördert. Somit ist Tickethead gleichzeitig ein innovatives CRM-Tool und supportet die Schaffung und Pflege einer Community rund um Events.

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Darüber hinaus bietet Ticketheads einzigartige Möglichkeiten zur Interaktion und Umsatzsteigerung durch gezielte Airdrops und Push-Benachrichtigungen. Besucher:innen erhalten exklusive Inhalte und Rabattcodes, um die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und den Umsatz zu steigern.

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Pia Novy wurde in Wien geboren. Sie lernte schon früh Klavier und Schlagzeug und besuchte eine Kunstschule in Wien. 2019 schloss Pia die Stageart Musical School in Hamburg ab und stand auch schon während ihrer Ausbildung regelmäßig auf der Bühne.

Bisher war Pia u.a. zu sehen im Theater in der Marschnerstraße, in den Kammerspielen, in der Opern Factory, im Ensemble von „Luna – das Musical“ in der Theatercouch in Wien, im Theaterstück „Ein ungleiches Paar“ im Theater der Dittchenbühne in Elmshorn und im Musical „Conni das Schulmusical“ in der Hauptrolle der „Conni“.

Von 2020-2022 verkörperte Pia die Rolle der Bibi Blocksberg in „Bibi Blocksberg – Alles wie verhext“ und war mit dem Stück „Der kleine Prinz auf Tour“ auf Tour.

Mit ihrem ersten Solokonzert „Musical, Pop, Rock“ war Pia Novy in Lanzendorf bei Wien auf der Bühne und ist auch immer wieder beim Original Krimidinner im Einsatz.

War es immer dein Ziel auf der Bühne zu stehen oder hattet du einen anderen Berufswunsch?

Seit ich 7 war, war es mein Wunsch auf der Bühne zu stehen. Ich war einfach davon fasziniert, wie man Menschen so stark berühren kann, mit dem was man tut.

Aber ich habe ein Jahr vor meiner Aufnahmeprüfung Soziologie studiert, weil ich mich auch für Kriminologie, also Profiling, interessiere.

Du hast deine Ausbildung an der Stageart Musical School in Hamburg abgeschlossen. Was nimmst du aus deiner Ausbildung mit?

Vieles. Aber was mir dort bewusst wurde ist, dass dieser Job einem vieles abverlangt und man einfach dran bleiben muss. Auch wenn man Rückschläge erlebt, man muss einfach weiter machen und seinen Weg finden.

Was waren für dich die größten Herausforderungen in deiner ersten Zeit als Darstellerin?

Der Druck. Ich habe sofort eine Hauptrolle in einem Kinder-Familienmusical bekommen. Da war der Druck sehr groß, denn die Kinder haben noch mehr auf mich geachtet als auf meine Kollegen. Mit der Zeit jedoch legte sich das und ich habe es einfach nur noch genossen.

Was würdest du jemanden raten, der Musicaldarsteller/-in werden möchte? Eine gute Entscheidung oder lieber nochmals durchdenken?

Wenn man merkt das man dafür brennt soll man es einfach machen. Man lebt ja nur einmal.

Was braucht man aus deiner Sicht, um im Musicalbusiness erfolgreich zu sein?

Den Mut zu haben diesen Schritt zu gehen und dahinter zu bleiben. Ich merke selber wie schwer und frustrierend es sein kann. Einfach dahinter bleiben und darauf vertrauen, dass alles einen Sinn hat!

Musicaldarsteller vereinen ja den Mix aus Gesang, Schauspiel und Tanz. In welchem dieser drei Bereiche fühlst du dich am wohlsten?

Am wohlsten fühle ich mich bei Gesang und Schauspiel, das sind auch einfach meine Stärken. Ich kann mich dennoch gut bewegen und tanzen, aber ich bin keine Darstellerin, die als reine Tänzerin gecastet wird. So gut kann ich mich selber einschätzen.

Du tanzt neben Jazz, Modern und Ballett auch Hip-Hop, Stepptanz, Standard und Latein. Hast du einen bevorzugten Tanzstil?

Ich liebe steppen, das war auch eines meiner Lieblingsfächer. Aber ich mag auch Modern und Hip-hop sehr! Und Standard sowieso. Ich habe mit 16 damit begonnen und habe dann 3 Jahre lang in Wien alle möglichen Bälle eröffnet!

Wie ist es so in Rollen zu schlüpfen? Wie viel Pia steckt in jeder Rolle?

Eigentlich fällt es mir zu 98% sehr leicht. Außer an Tagen wo es mir nicht gut geht, dann muss ich kurz alles abschütteln und dann kann es losgehen. Es kommt auf die Rolle an, aber ich denke ein klein bisschen Pia ist schon dabei, da ich finde man kann erlebte Dinge aus seinem Leben immer gut in Rollen einfließen lassen, wenn es passt.

Welche Rollen würden dich zukünftig besonders interessieren und warum?

Puh.. da gibt es viele! Die Rolle der Magda würde mich sehr interessieren aus „Tanz der Vampire“. Ich habe etwas gebraucht meinen Körper zu akzeptieren und ich finde die Rolle der Magda ist eine der weiblichsten Rollen und auch eine sehr starke Figur. Ich hätte bestimmt sehr viel Spaß dabei diese Figur zu spielen, sollte man mir die Chance geben. Ich würde mich auch wahnsinnig über Ensemble Rollen in vielen Stücken freuen wie in „Elisabeth“, „Besuch der Alten Damen“, „Sister Act“, „Jesus Christ Superstar“.. und viele mehr, Einfach weil es ein Traum von mir wäre mit so tollen Regisseuren und Choreografen zusammen zu arbeiten.

Was hältst du von Social Media? Zwingend notwendig für eine Künstlerin?

Ich denke es ist schon gut wenn man sich auf diesen Plattformen zeigt. Auch wenn ich nicht die Beste im posten bin. Aber ich bin dabei langsam mehr Künstlerisches und auch von meinen Hobbys mehr zu zeigen, damit man meine Vielfältigkeit sieht.

Wie stehst du generell zum Thema „Vermarktung“ deiner Person? Wie wichtig ist Marketing und Kommunikation für dich als Darstellerin?

Für mich ist es sehr wichtig und ich bin froh bei der KÜNSTLERFAMILIE Unterstützung zu bekommen, da ich in diesem Bereich noch viel lernen muss.

Welche Musikstile hörst du gerne privat?

Ich höre sehr bunt gemischt. Um wenige Bands aufzuzählen… Ich liebe Queens, Kiss, James Blunt, Selena Gomez, Apache 207, an sich höre ich auch privat ab und zu gerne Musicals, Wanda.. ich höre sehr viel verschiedenes.

Und welcher Song ist dein Lieblingssong?

Ich habe da ein paar. Um ein paar zu nennen, „Komet“ von Apache 207 und Udo LIndenberg, „Angels like you“ von Miley Cyrus und „Overpass Graffiti“ von Ed Sheeran.

Hast du einen Lieblingsfilm oder gibt ́s mehrere Filme oder Genres, die du besonders magst?

Lieblingsfilm ist schwierig zu benennen. Ich liebe die Harry Potter Filme und Herr der Ringe. „Das Fenster zum Hof“ ist auch einer meiner liebsten. Aber es gibt so viele Filme, die ich richtig toll finde, dass es mir echt schwer fällt, mich für etwas zu entscheiden.

Wordrap

Hund oder Katze: Katze
Urlaub am Berg oder am Meer: Berge
Facebook oder Instagram: Instagram
Tag oder Nacht: Nacht
Modetrends oder eigener Style: eigener Style
Schwarz oder weiß: schwarz
Fantasyfilm oder Komödie: Fantasyfilm
Buch oder Zeitung: Buch
Kraftsport oder Ausdauertraining: Kraftsport
WhatsApp oder Signal: Whatsapp
Wirtschaft oder Politik: Politik
Tee oder Kaffee: Kaffee
Diese Persönlichkeit fasziniert mich: Amanda Seyfried; Anne Hathaway
Mein bestes unnützes Talent: Wenn ich einmal ein Musical auswendig kann, dann merke ich es mir für immer. Zb Auch welche die ich nur gesehen oder gehört habe.
Diese Eigenschaften sind mir bei anderen Menschen wichtig: Ehrlichkeit
Energie tanke ich durch: Training
Zum Frühstück esse ich gerne: Obst
Meine Lieblingsfächer in der Schule: Musik, Klavier und Geschichte
Im Kühlschrank habe ich immer: Laktosefreie Milch
Lernen möchte ich noch: mehr Geduld zu haben
Wenn ich 10 Mio Euro im Lotto gewinne, würde ich: meiner Familie etwas geben und den Rest sparen
Meine 3 Lieblingsmarken sind: Mir sind Marken nicht wichtig
Dafür lohnt es sich zu kämpfen: für seine Träume
Das größte Abenteuer meines Lebens: Alleine eine mehrtägige Wandertour zu machen
Das möchte ich noch erreichen: auf den Bühnen zu stehen, von denen ich schon so lange träume
Erfolg ist für mich: Wenn ich ankomme und glücklich bin

WIR MUSICAL-FANS sagen „Danke für das Gespräch“.

Mehr zu Pia Novy auf KÜNSTLERFAMILIE und Instagram.

Das Ronacher in Wien, ursprünglich 1872 als „Wiener Stadttheater“ eröffnet, wurde 1886 nach einem Brand als Varietétheater neu gestaltet. In den 30er Jahren endete die Varieté-Ära im Ronacher aufgrund des Auftrittsverbots für jüdische Künstler. Nach dem Krieg diente es als Ersatz für das zerstörte Burgtheater und wurde zwischen 1955 und 1960 wieder als Varietétheater genutzt. 

1960 wurde das Ronacher geschlossen und vom ORF als Studio genutzt. 1987 übernahmen die VBW – Vereinigten Bühnen Wien das Haus, spielten dort u.a. Musicals wie Cats. Nach einer „sanften Renovierung“ wurde es 1993 wiedereröffnet und ab 1997 als Gastspielhaus genutzt. 

2005 bis 2008 erfolgte eine umfassende Funktionssanierung und 2008 wurde es mit The Producers wiedereröffnet.

Seitdem beherbergt es erfolgreiche Musicals wie TANZ DER VAMPIRE, SISTER ACT, LOVE NEVER DIES, MARY POPPINS, EVITA, DON CAMILLO & PEPPONE, BODYGUARD, CATS, Disney’s DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME und seit 2023 ROCK ME AMADEUS – DAS FALCO MUSICAL mit Moritz Mausser in der Titelrolle.

Credits: Gregor Buchhaus

Die Bayerische Staatsoper ist eine führenden Musiktheater der Welt und trägt mit jährlich rund 600.000 Gästen und über 400 Veranstaltungen maßgeblich dazu bei Münchens Ruf als eine der renommiertesten internationalen Kulturstädten zu festigen.

Ihre Hauptspielstätte befindet sich im Münchner Nationaltheater am Max-Joseph-Platz, das mit 2.101 Plätzen nicht nur das größte Opernhaus Deutschlands ist, sondern auch zu den schönsten Theatern Europas zählt. 

Gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsschauspiel und dem Staatstheater am Gärtnerplatz bildet die Bayerische Staatsoper die Bayerischen Staatstheater.

Innerhalb einer Spielzeit von September bis Juli präsentiert die Bayerische Staatsoper über 40 Opern aus fünf Jahrhunderten, mehr als 20 Ballette vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart sowie Konzerte und Liederabende.

Die Bayerische Staatsoper ist ein Drei-Sparten-Haus mit einem eigenen Orchester, dem Bayerischen Staatsorchester, und einer Ballettcompagnie, dem Bayerischen Staatsballett. Seit 2021 steht Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski an der Spitze des Bayerischen Staatsorchesters, während Ballettdirektor Laurent Hilaire seit 2022 das künstlerische Zepter des Bayerischen Staatsballetts führt. Das Ensemble der Bayerischen Staatsoper, bestehend aus herausragenden Künstlern, macht das Theater zu einem Zentrum kultureller Exzellenz. 

Während des Zweiten Weltkriegs war das Prinzregententheater in München die temporäre Heimat für die Bayerische Staatsoper.

Das Theater Magdeburg hat bekanntgegeben, dass Generalintendant Julien Chavaz seinen Vertrag bis zum Ende der Spielzeit 2031/32 verlängert hat.

Der 43-jährige Schweizer leitet das Vierspartenhaus seit der Spielzeit 2022/23 und hat das Profil des Theaters in kurzer Zeit entscheidend geschärft. Der Stadtrat von Magdeburg stimmte der Vertragsverlängerung einstimmig zu, und auch der Verwaltungsausschuss folgte am 22. August mit Zustimmung zum neuen Intendantenvertrag. Chavaz’ bisherige Amtszeit war geprägt von internationaler Zusammenarbeit, preisgekrönten Produktionen und einem modernen Leitungsmodell. „Ich freue mich sehr über das Vertrauen. Die bisherige Zeit war geprägt von großartigen künstlerischen Erfolgen und einem starken Zuspruch des Publikums“, so Chavaz in der offiziellen Mitteilung des Hauses.

Unter seiner Leitung konnte das Theater Magdeburg zahlreiche Erfolge feiern. Produktionen des Hauses wurden zu Festivals wie dem „Radikal jung“ und dem Berliner Theatertreffen eingeladen, internationale Kooperationen führten Aufführungen nach Frankreich, Italien und in die Schweiz. Gleichzeitig öffnete sich das Theater mit neuen Konzert- und Vermittlungsformaten einem breiteren und jüngeren Publikum. Auch als Regisseur hat Chavaz Akzente gesetzt – etwa mit Inszenierungen wie „Die Blume von Hawaii“, „Alice im Wunderland“ oder der Wagner-Persiflage „Hojotoho Hojotoho Heihaha“, die seine unverwechselbare Handschrift zeigen.

Mit der Vertragsverlängerung blickt Chavaz nun langfristig in die Zukunft. Er betont, das Theater Magdeburg weiterhin als „Ort aller Möglichkeiten“ etablieren zu wollen. Ziel sei es, das Haus als Sprungbrett für die nächste Generation von Regisseur:innen, Komponist:innen, Musiker:innen, Tänzer:innen und Schauspieler:innen zu positionieren. Zudem sollen Nachhaltigkeit, Innovation und die Gewinnung neuen Publikums im Mittelpunkt stehen.

Unter Julien Chavaz hat das Theater Magdeburg auch ein klares Innovationsprofil entwickelt, das Raum für spannende neue Musiktheater-Formate schafft. Wer auf mutige, internationale Produktionen und frische Impulse im Musical-Bereich hofft, darf also gespannt sein. Mit Chavaz bleibt Magdeburg ein Ort, an dem musikalisches Theater in seiner ganzen Vielfalt lebendig bleibt – kreativ, offen und zukunftsorientiert.

Christian Øland startet ab der Spielzeit 2025/26 als neuer Generalmusikdirektor am Theater Magdeburg.

Die Spielzeit 2025/26 am Theater Magdeburg.