Im Jahr 2026 findet der Eurovision Song Contest in Wien statt. Johannes „JJ“ Pietsch holte mit seinem Sieg beim Eurovision Song Contest 2025 das Kultevent nach Österreich und die Entscheidung für die Bundeshauptstadt Wien als Austragungsort, ist auch einen Entscheidung für eine Musikmetropole mit weltweiter Strahlkraft, die eine Bühne mit kultureller Tiefe, touristischer Exzellenz, historischer Eleganz und urbaner Kreativität bietet.

Die Wiener Stadthalle als Austragungsort

Wie auch schon im Jahr 2015 ist die Wiener Stadthalle der Austragungsort und begrüßt am 16. Mai 2026 mit dem ESC-Finale zum absoluten Höhepunkt.

Zuletzt zählte der ESC 170 Millionen Zuseher*innen weltweit. Die Wiener Stadthalle bietet eine ideale Plattform für den Eurovision Song Contest – bis zu 16.000 Besucherinnen finden in ihrer größten Halle Platz – und zahlreiche Möglichkeiten für ein ansprechendes Rahmenprogramm für Künstlerinnen, Delegationen, Medien und Fans.

Matthäus Zelenka, Geschäftsführer der Wiener Stadthalle: „Die Wiener Stadthalle ist Österreichs größte und vielseitigste Eventlocation und eine der Top-Arenen Europas. Die Werte des Eurovision Song Contest passen perfekt zu unserem Haus – Offenheit, Vielfalt, Gemeinschaft und Freude an der Musik. 2026 wird ganz Europa auf uns blicken, und wir freuen uns sehr darauf, diese Bühne für ein Fest der Begegnung und der guten Zeit zu öffnen. Denn die Wiener Stadthalle „verbindet“ seit 1958: Hier finden Menschen jeder Herkunft, jedes Alters und jeder Community zusammen, um unvergessliche Momente zu teilen. All dies in einer Arena die auch in Sachen Nachhaltigkeit mit gutem Beispiel voran geht – von der über 7.000m² großen Photovoltaikanlage über die EMAS Zertifizierung bis hin zum Green Event Standard“

Wien ist zum dritten Mal Austragungsort des Eurovision Song Contest

Zum dritten Mal – nach 1967 und 2015 – ist Wien der Austragungsort des Eurovision Song Contest und damit Gastgeberin eines der größten Events weltweit.

Seit bald 70 Jahren ist der Eurovision Song Contest Bühne und Begegnungsraum – für Musik, Emotionen und Geschichten, die Grenzen überwinden. Ob live vor Ort oder weltweit an den Schirmen: Millionen Menschen feiern die Kraft des gemeinsamen Erlebens, die Schönheit kultureller Unterschiede und die verbindende Sprache der Musik.

Michael Ludwig, Bürgermeister Wien: „Wir können stolz auf unser Wien sein! Die Stadt hat ein überzeugendes Gesamtpaket abgegeben mit enormen Beherbergungskapazitäten, ausgezeichneter Infrastruktur und mit viel Erfahrung im Austragen internationaler Veranstaltungen. Darüber hinaus haben wir sehr viel Wert darauf gelegt, auch zahlreiche ESC-Events im öffentlichen Raum anzubieten, die kostenfrei und ohne Konsumzwang besucht werden können. Als Wiener Bürgermeister ist es mir ein großes Anliegen, dass Kulturveranstaltungen für alle erlebbar sind, unabhängig von der Größe ihres Geldbörserls. Wir werden einen tollen Mai miteinander haben, davon bin ich überzeugt.“

Barbara Novak, Stadträtin für Finanzen, Wirtschaft, Arbeit, Internationales und Digitales: „Wien wird zur Bühne für eines der größten Musikevents der Welt und das mit Zusammenhalt, Respekt und perfekter Organisation. Als Wirtschaftsstadträtin erfüllt es mich mit Stolz, dass wir mit einer derart vielfältigen Veranstaltung nicht nur musikalisch punkten können. Die Wertschöpfung durch tausende internationale Gäste, unzählige Mitarbeiterinnen und Unterstützerinnen sowie den 170 Millionen Zuschauer*innen weltweit wird Wien wirtschaftlich enorm viel bringen. Ganz nach dem Motto ‚United by Music‘ kommen Menschen zusammen, um ein unvergessliches Fest zu feiern, das weit über den Moment hinaus nachwirken wird. Ich bin mir sicher: Wir werden die Welt beeindrucken – mit einer neuen Klasse von Großveranstaltung, die uns als Wirtschafts- und Kulturmetropole strahlen lässt.“

Wien empfängt Europa

Bereits 2015 hat die Stadt eindrucksvoll bewiesen, wie man den Eurovision Songcontest als nachhaltiges Großevent auf höchstem Niveau inszeniert – mit über 20.000 zusätzlichen Nächtigungen, 500 geschaffenen Arbeitsplätzen und einem Werbewert in dreistelliger Millionenhöhe. So wurden über 38 Millionen Euro an Bruttowertschöpfung generiert.

Die Entscheidung für Wien als Austragungsort bedeutet nicht nur eine Rückkehr zu einer bewährten Bühne, sondern auch eine starke Botschaft für den internationalen Kulturtourismus.

Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner: „2015 hat Wien eindrucksvoll bewiesen, dass der ESC ein kulturelles Highlight und ein Wirtschaftsmotor zugleich ist und 2026 knüpfen wir daran an. Wien vereint kulturelle Vielfalt, eine starke Tourismuswirtschaft und eine hervorragende Infrastruktur. Damit sind die Voraussetzungen gegeben, den ESC erfolgreich auszurichten und Österreich international sichtbar zu machen“

Astrid Steharnig-Staudinger, Geschäftsführerin der Österreich Werbung: „Meine herzliche Gratulation geht an Wien! Der Eurovision Song Contest 2026 in der Welthauptstadt der Musik ist eine großartige Möglichkeit, Österreich in seiner ganzen Vielfalt zu zeigen – weltoffen, kreativ und mit einem unverwechselbaren Lebensgefühl. Dieses internationale Ereignis wird Menschen aus aller Welt begeistern und verbinden“

Eventtourismus zählt zur tragenden Säule im österreichischen Gästemix: 11 % der Urlauber:innen besuchen Musikveranstaltungen, geben überdurchschnittlich viel aus (Ø 218 €/Tag) und bleiben länger. Der Eurovision Songcontest 2026 wird diese Effekte multiplizieren – mit Wien als Bühne, die Kultur, Tourismus, Geschichte und urbanen Esprit verbindet.

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Der ESC 2026 in Wien verspricht zahlreiche kostenlose Angebote im öffentlichen Raum

Um bei den rund 3.000 Delegierten und Medienvertreter*innen, aber auch bei Fans, Reisepublikum und Tourismusindustrie einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, will Wien neuerlich alle Register ziehen.

Norbert Kettner, WienTourismus-Geschäftsführer, koordinierte Wiens Bewerbung 2026 und war in ebendieser Funktion auch für den erfolgreichen ESC 2015 in Wien mitverantwortlich: „Mit Wien und dem Eurovision Song Contest kommt zusammen, was zusammengehört: Die weltoffene Hauptstadt der Musik und die größte Musikshow der Welt. Wien und Europa sind 2026 wieder United by Music. Wir freuen uns auf die bewährte Partnerschaft mit ORF und EBU und arbeiten mit viel Energie daran, im kommenden Jahr an den großen Erfolg aus 2015 anzuknüpfen. Wien bietet dafür ideale Voraussetzungen: Über 80.000 Hotelbetten, beste Anbindungen mit Flugzeug und Bahn sowie eine erprobte Event-Infrastruktur. Damit geben wir dem ORF die Freiheit, sich ganz auf das zu konzentrieren, was zählt – eine unvergessliche Show.“

Die Details zum Rahmenprogramm und den Angeboten im Umfeld des Eurovision Song Contest 2026 werden in den kommenden Wochen und Monaten konkretisiert. Als Fixpunkte gelten bereits die Opening Ceremony im Rathaus, der Euro Club im Rathaus und das Eurovision Village am Rathausplatz. Außerdem wird Delegierte und Medienvertreter:innen ein umfangreiches Begleitprogramm erwarten, das Wien schon 2015 viel Lob bei den anwesenden Medienvertreter:innen und Delegierten einbrachte.

Auch die Wienerinnen selbst sowie angereiste Fans werden von zahlreichen Side Events rund um den Wettbewerb profitieren, viele Angebote der Stadt werden kostenlos zugänglich und damit inklusiv sein. Sämtliche Stadtmedien werden die Wienerinnen auf das Highlight einstimmen, die Destinations-App „ivie“ des WienTourismus eine zentrale Rolle in der Vermittlung der Angebote spielen und Wien dem Publikum auch abseits des ESC näherbringen.

International setzt der WienTourismus in der Bewerbung schwerpunktmäßig auf Medienarbeit, Multiplikatorinnen der Reiseindustrie sowie Kommunikation über digitale Medien. Allein auf dessen eigenen Kanälen werden 1,6 Millionen Followerinnen auf dem Laufenden gehalten. Ziel aller Maßnahmen ist, Wien über den Eurovision Song Contest nachhaltig im internationalen Rampenlicht zu positionieren. Wien ist bereit! Für Europa, die Musik und die Menschen.

Wien – weltweit als Event-Austragungsort bestens etabliert

Wien hat bereits 2015 den Eurovision Song Contest ausgetragen. Darüber hinaus finden regelmäßig internationale Events statt, wie zum Beispiel oder die Beachvolleyball-WM, die Erste Bank Open oder mehrtägige Konzerte wie etwa Coldplay mit rund 250.000 Besucherinnen in vier Konzerttagen. Die Stadt beherbergt pro Jahr mehr als 6.000 Kongresse und Firmentagungen. Veranstaltungen mit bis zu 30.000 Teilnehmerinnen sind kein Problem.

Michael Ludwig, Bürgermeister Wien: „Die Entscheidung, dass Wien den ESC 2026 austrägt, ist auch eine ausgezeichnete Nachricht für den Wiener Wirtschaftsstandort, sichert Umsätze für die Wiener Hotellerie und Gastronomie und sichert ganzjährige und gut bezahlte Arbeitsplätze in der Stadt. Die Investitionen in das Mega-Event kommen mehrfach den Wienerinnen und Wiener zugute: In einer Schätzung des Instituts für Höhere Studien im Vorfeld des ESC 2015 konnte allein in Wien eine Wertschöpfung von rund 28 Millionen Euro und zusätzliche Steuereinnahmen lukriert werden. Den damaligen ESC verfolgten weltweit rund 170 Millionen Menschen, was einen Werbewert von etwa 100 Millionen Euro für unsere Stadt brachte. So konnte der Nächtigungsumsatz 2015 auf rund 70 Millionen Euro gesteigert werden. Der ESC ist ein Schlüssel-Baustein, das Wirtschaftswachstum in Wien weiterhin auf dem höchsten Niveau aller Bundesländer zu halten.“

Wien – enorme Beherbergungskapazitäten und bestens angebunden


Mit fast 19 Millionen Nächtigungen 2024 zählt Wien zu den gefragtesten Städten auf dem Kontinent. Die Wiener Hotellerie kann mit rund 82.000 Betten in 41.000 Zimmern in 433 Hotels quer über alle Kategorien aufwarten – das sind sogar rund 26 Prozent mehr als noch 2015.

Wien ist auch hervorragend erreichbar: Wien ist die am besten per Bahn angebundene Stadt Europas. Wien ist darüber hinaus die Nachtzug-Hauptstadt der EU, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. 16 Enddestinationen sind mit Nachtzügen von Wien aus sinnvoll erreichbar, so viele wie von keiner anderen EU-Hauptstadt aus.

Wien ist aus 195 Destinationen (in 65 Ländern durch 72 Fluglinien) per Direktflug erreichbar und man ist innerhalb von 16 Minuten im Stadtzentrum. Darüber hinaus kann Wien mit seinen ausgezeichnet ausgebauten Öffis punkten: Mit über 1.000 Kilometern öffentlichem Verkehrsnetz ist jede Ecke der Stadt bestens und klimafreundlich erreichbar. Damit erfüllt Wien sämtliche Voraussetzungen, das publikumsstarke Event erfolgreich über die Bühne zu bringen.

Wien – schon 2015 mit einer überzeugenden Präsentation der Stadt Wien und von ganz Österreich

Den ESC 2015 verfolgten rund 170 Millionen Menschen (lt. Angabe ZIB 1 vom 19.Mai 2025) live in rund 40 Ländern. An die 1.700 akkreditierte Journalist*innen und 1.300 Delegierte aus der ganzen Welt wurden in Wien begrüßt. Wien verzeichnete im ESC-2015-Monat Mai rund 1,3 Millionen Nächtigungen.

Der WienTourismus hatte zusätzlich ein umfangreiches Side-Event-Programm organisiert – mit 80 kostenlosen Sightseeing-Aktivitäten in Wien, darunter Bungee Jumping vom Donauturm, Tickets für Staatsoper & Musicals und Stadtspaziergänge. Diese Aktivitäten wurden von der EBU im Nachhinein als eines der erfolgreichsten Hospitality-Konzepte der ESC-Geschichte gewürdigt.

Es gab nach dem Song Contest 2015 eine Befragung unter allen Berichterstatterinnen, die vor Ort waren, bei der Wien Bestwerte erreichte. 79 Prozent der erfahrenen ESC-Berichterstatterinnen bewerteten ihn als „besser“ oder „viel besser“ als Song Contests, die sie davor erlebt hatten. Die höchsten Bewertungen hatte Wien bei Gastfreundschaft, Erreichbarkeit und der Atmosphäre bei Zuschauer*innen.

Über die Wiener Tourismus- und Freizeitwirtschaft

Der Wiener Tourismus generiert jährlich 5,6 Milliarden Euro Wertschöpfung – davon 4,7 Milliarden Euro direkt in Wien. Rund 900 Millionen Euro kommen anderen Bundesländern zugute – das bedeutet, dass rund 15 Prozent der durch den Wiener Tourismus erwirtschafteten Wertschöpfung dem restlichen Österreich zugutekamen.

Aufgrund der starken Wirtschaftsleistung anderer Branchen in Wien beträgt der Beitrag des Tourismus zum Wiener Brutto-Regionalprodukt zwar „nur“ 4,8 Prozent, das entspricht allerdings rund 20 Prozent der touristischen Wertschöpfung in ganz Österreich.

Tourismus erzielt vor allem im Inland Wertschöpfung und schafft standortgebundene Arbeitsplätze – im Fall des Städtetourismus in Wiens handelt es sich vorrangig um Ganzjahresarbeitsplätze statt saisonaler Beschäftigung. Jeder neunte Job in Wien ist der Tourismus- und Freizeitwirtschaft zuzuordnen: Rund 12 Prozent der Jobs (Vollzeitäquivalente: 11,4%) sind der Tourismus- und Freizeitwirtschaft verbunden. Konkret bedeutet das 131.200 Jobs (Vollzeitäquivalente: 103.300 Jobs) für die in Wien lebenden bzw. arbeitenden Menschen.

Mit rund 19 Millionen Gästenächtigungen (+9 Prozent zu 2023) und einem Nächtigungsumsatz von 1,4 Milliarden Euro (+12 Prozent) war 2024 das erfolgreichste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. (Schluss)

Das „Theater im Prater“ – Wiens modernstes Musicaltheater – wird von den internationalen Architekturbüros Haworth Tompkins (London) und Dietrich Untertrifaller DTFLR (Wien) als Architektur-Kooperation umgesetzt und soll mit seinem innovativen, nachhaltigen und inklusiven Design neue Standards im modernen Theaterbau schaffen.

Das moderne Theater mit 1.800 Sitzplätzen soll im November 2027 eröffnet werden und stellt das größte privat finanzierte Theaterbauprojekt Österreichs der letzten 100 Jahre dar. Laut Marktanalyse der ICG Integrated Consulting Group und dem Institut für Verwaltungsmanagement soll das „Theater im Park“ jährlich etwa 157 Millionen Euro an Wertschöpfungseffekt generieren.

Im September 2025 präsentierte ATG Entertainment das architektonische Design des „Theater im Prater“.

Die visionäre Architektur des „Theater im Park“ mit internationalem Anspruch und Nachhaltkeit & Inklusion im Mittelpunkt

Die renommierten Architektenbüros Haworth Tompkins (London) und Dietrich Untertrifaller DTFLR (Wien) schaffen mit dem „Theater im Prater“ in enger Kollaboration ein Theaterhaus, das Wiener Tradition und globale Expertise verbindet.

Das mit dem Stirling Prize ausgezeichnete Büro Haworth Tompkins bringt jahrzehntelange Erfahrung aus über 30 Theaterprojekten weltweit ein, während DTFLR für nachhaltige und innovative Architektur mit starker regionaler Verankerung steht.

Joachim Hilke (Chief Executive Officer ATG Entertainment Central Europe): „Wir schaffen nicht nur ein Haus für großartige Unterhaltung – wir schaffen ein Zuhause für Geschichten, die verbinden. Für Talente, die inspirieren. Für Besucher*innen, die berührt nach Hause gehen. Wien ist eine Stadt mit bedeutsamer kultureller Vergangenheit und mit einer strahlenden Zukunft. Mit dem neuen Theater schlagen wir ein bedeutendes Kapitel in unserer Unternehmensgeschichte auf.“

Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und Inklusion im Mittelpunkt

Als zentrale Werte stehen Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und Inklusion im Fokus der Planungsphilosophie. Das Gebäude wird mit modernster energieeffizienter Haustechnik ausgestattet und setzt auf langlebige, ressourcenschonende Materialien. Besonderes Augenmerk liegt auf inklusivem Design für Menschen mit verschiedenen Bedürfnissen.

Tom Gibson (Associate Director bei Haworth Tompkins): „Das Theater im Prater vereint unsere internationale Expertise im Theaterbau mit einem Fokus auf höchste Ansprüche an nachhaltiger Architektur. Wir schaffen einen Ort, an dem sich Wiener Charme und internationale Theatertradition zu einem einzigartigen kulturellen Erlebnis verbinden. Die enge Zusammenarbeit mit DTFLR ermöglicht es uns, lokale Sensibilität mit globaler Theaterperspektive zu vereinen.“

Die Planung folgt vier wesentlichen Grundsätzen: Nachhaltigkeit durch moderne Gebäudetechnik und ökologische Materialien, inklusives Design für barrierefreien Zugang, Transparenz und Dialog mit der Nachbarschaft und der Praterumgebung sowie regionale Wertschöpfung durch die Zusammenarbeit mit Wiener und österreichischen Partnern.

Christina Kimmerle (Senior Projektleiterin bei DTFLR): „Dieses Projekt zeigt, wie zeitgemäße Theaterarchitektur aussehen kann: ökologisch verantwortlich, sozial inklusiv und städtebaulich sensibel. Wir entwickeln nicht nur ein Gebäude, sondern einen lebendigen Kulturort, der sich respektvoll in das historische Prater-Ensemble einfügt und gleichzeitig mutige architektonische Akzente setzt.“

Über ATG Entertainment

ATG Entertainment ist ein globaler Marktführer der Live-Unterhaltung. Das Unternehmen betreibt bereits 71 renommierte Spielstätten weltweit und erreicht jährlich über 18 Millionen Zuschauer*innen. In Großbritannien gehören historische West End-Theater wie das Duke of York’s, Harold Pinter, Piccadilly, Savoy und das Apollo Victoria zum Portfolio. In den USA betreibt ATG sieben Broadway-Häuser, darunter das Lyric Theatre und das August Wilson Theatre. In Deutschland gehören der historische Admiralspalast Berlin, das Starlight Express Theater Bochum und der Musical Dome Köln zum Portfolio. Letzterer begeistert derzeit mit „Moulin Rouge! Das Musical“ das Publikum.

Über Haworth Tompkins

Das mit einem Stirling Prize ausgezeichnete Londoner Architekturbüro Haworth Tompkins bietet ein breites Portfolio und genießt international einen ausgezeichneten Ruf. Mit über 30 realisierten Theaterprojekten zählt das Büro zu den weltweit führenden Theaterarchitekten. Haworth Tompkins hat mehr als dreißig Projekte für die darstellenden Künste entworfen, die gemeinsam haben, dass sie lebendige, einladende Räume weltweit zu den architektonisch renommiertesten Gebäuden zählen. Das Büro wurde 1991 von Graham Haworth und Steve Tompkins gegründet.

Über Dietrich Untertrifaller DTFLR

Dietrich Untertrifaller (DTFLR) ist ein international tätiges Architekturbüro mit Wurzeln in Vorarlberg. Ein Team aus über 140 Mitarbeiterinnen entwickelt in einem interdisziplinären Prozess auf Augenhöhe mit den Auftraggeberinnen und Fachplaner*innen zeitgemäße Lösungen. Das Büro wurde 1994 von Helmut Dietrich und Much Untertrifaller gegründet. Seit November 2023 sind Dominik Philipp, Patrick Stremler und Much Untertrifaller alleinige Gesellschafter. DTFLR steht für den respektvollen Umgang mit Ressourcen und den kontinuierlichen Dialog mit den Menschen, für die gebaut wird.

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Realisierung des „Theater im Prater“ in strategischer Allianz mit der Stadt Wien und der Wien Holding

Das neue „Theater im Prater“ von ATG Entertainment, dem internationalen Marktführer in der Theaterunterhaltung, wird in strategischer Allianz mit der Stadt Wien und der Wien Holding realisiert.

Das größte privat finanzierte Theaterprojekt der vergangenen 100 Jahre wurde im Rahmen einer Pressekonferenz von Joachim Hilke (CEO Europe der ATG Entertainment), Peter Hanke (Stadtrat der Stadt Wien), Walter Ruck (Präsident der Wirtschaftskammer Wien) und Kurt Gollowitzer (Geschäftsführer der Wien Holding) vorgestellt.

Der neue Entertainment-Hotspot im traditionsreichen Wiener Prater vereint auf einzigartige Weise privatwirtschaftliches Kulturengagement mit höchsten Nachhaltigkeitsstandards und mit dem Theaterbau sollen neue kulturelle und wirtschaftliche Impulse in der Musicalszene gesetzt werden.

ATG Entertainment empfindet die Möglichkeit, in Europas Musicalhauptstadt Wien ein völlig neues Theater zu errichten, als besondere Auszeichnung und trägt die Herstellungskosten des Theater im Prater alleine.

Der einzigartige Kulturstandort, der maßgeblich durch die herausragende Arbeit der Vereinigten Bühnen Wien geprägt wurde, inspiriert dabei zu innovativen Konzepten. ATG Entertainment versteht sich bei diesem Projekt als aktiver Gestalter der Kulturlandschaft, der in enger Zusammenarbeit mit allen Partnern das „Theater im Prater“ zu einem lebendigen Ort der Begegnung entwickeln und damit die kulturelle Strahlkraft Wiens weiter stärken wird.

An der Stage School Hamburg werden junge Talente auf ihre künstlerischen Karrieren vorbereitet. Ihre Leidenschaft für Tanz, Gesang und Schauspiel präsentieren die Nachwuchstalente auch 2026 bei „Showtime“ im First Stage Theater in Altona (Hamburg).

„Showtime“ ist ein Bühnenformat, das als praktische Übung für die Stage School Schüler:innen gestartet ist, zum Geheimtipp in Hamburg wurde und sich unter Stage School Leiter Dennis Schulze zu einer hochkarätigen Bühnenshow weiterentwickelt hat.

Bei „Showtime 2026“ erwartet das Publikum eine einzigartige Revue bestehend aus Szenen aus berühmten Musicals, bewegenden Songs, Tanzchoreografien und Eigenkompositionen. Regie führt Erik Petersen, die Choreographie stammt von Giovanni de Domenico, Christoph Bönecker übernimmt die musikalische Leitung und Felix Wienbürger ist für Bühnenbild und Lichtdesign zuständig. So entsteht ein Abend voller Vielfalt, Energie und Emotionen – ein Einblick in die kreative Arbeit und die anspruchsvolle, fordernde Ausbildung der renommierten Stage School Hamburg.

Showtime 2026 – die Revue der Nachwuchstalente der Stage School Hamburg

Regie: Erik Petersen
Choreographie: Giovanni de Domenico
Musikalische Leitung: Christoph Bönecker
Bühnenbild + Lichtdesign: Felix Wienbürger

Die Termine

Preview: 5. Mai
Premiere: 6. Mai 2026
Shows: 08. bis 17. Mai 2026

Das First Stage Theater in Hamburg

Das First Stage Theater liegt verkehrsgünstig im Herzen von Hamburg-Altona – fußläufig vom Bahnhof Altona sowie den S-Bahn-Stationen Königstraße und Reeperbahn.

Das Theater zählt seit seiner Eröffnung im März 2016 zu den jüngsten Privattheatern in Hamburg und präsentiert einen abwechslungsreichen Programm-Mix aus Musical-Produktionen, Ensemble-Revuen und Konzerten

In den 70er Jahren wurde die Location als Kino und danach u.a. als Fotostudio und Supermarkt genutzt, bis es im Jahr 2016 als Theater eröffnet wurde. Heute bietet das First Stage mit 279 Plätzen, einer 160 qm2 großen Bühne und moderner Technik die idealen Voraussetzungen für junge und kreative Inszenierungen. Und die gemütliche Bar mit einem engagierten Gastro-Team lädt zum Verweilen ein.

Im Jahr 1890 gründete eine Gruppe Wiener Bürger den „Wiener Volkstheater-Verein“, um in Wien ein Theater in der Vorstadt für ein breites Publikum, besonders aus den „unteren Volksschichten“, zu etablieren.

Das Raimund Theater wurde am 28. November 1893 eröffnet und zeigte Volksstücke, Lokal- und Gesangspossen sowie Singspiele. Mit dem Schriftsteller Adam Müller-Guttenbrunn als erstem Direktor wurden klassische Volksstücke etabliert, und das Theater zog bald große Bühnenstars an. 

Um die Jahrhundertwende wechselte das RAIMUND THEATER zur Operette und wurde ab 1908 vom Operettenkonsortium, darunter Wilhelm Karczag, geleitet. Operetten dominierten den Spielplan, darunter Werke von Johann Strauß und Robert Stolz. In den Jahren 1921-24 kehrten vermehrt Sprechstücke zurück, und nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Theater als Ersatz für das zerstörte Burgtheater. 

Ab 1976 wurden im Raimund Theater vereinzelt Musicals aufgeführt. 1987 wurde es von den VBW – Vereinigte Bühnen Wien übernommen und generalsaniert. Seitdem ist es eine bedeutende Musicalspielstätte.

Musicals wie „Tanz der Vampire“, „Les Misérables“, „Das Phantom der Oper“, „Mamma Mia!“ und „Elisabeth“ haben hier Triumphe gefeiert.

Nach einer Sanierung in der Saison 2021/22 kehrte das Raimund Theater mit MISS SAIGON zurück. Im September 2022 erlebte das VBW-Erfolgsmusical REBECCA seine Premiere und seit 2023

Raimundtheater - Credits: Sandra Kosel
Raimundtheater – Credits: Sandra Kosel

Am 21. März 2026 feierte WIR SIND AM LEBEN – das Musical von Peter Plate, Ulf Leo Sommer und Joshua Lange seine Premiere vor 1.600 Gästen am Stage Theater des Westens in Berlin.

Für Buch und Regie zeichnen Franziska Kuropka und Lukas Nimscheck verantwortlich, Musik und Songtexte wurden von Peter Plate und Ulf Leo Sommer – gemeinsam mit Joshua Lange – entwickelt, die Choreografie stammt von Jonathan Huor, das Bühnenbild von Adam Nee, die Kostüme von Ferran Casanova, die Maske kommt von Anke Ludwig, das Lichtdesign von Tim Deiling, das Videodesign von Edmund Brown & Lukas Nimscheck (Konzept) und das Sounddesign von Florentin Bierwisch. Musik-Supervisor ist Caspar Hachfeld und Musikalischer Leiter ist Shay Cohen.

Peter Plate und Ulf Leo Sommer: „Mit „WIR SIND AM LEBEN“ möchten wir erinnern. An die, die gegangen sind. An die, die zurückblieben. Und an das, was man nicht vergessen darf – auch wenn es leiser geworden ist. Ein Denkmal. Nicht aus Stein, sondern aus Musik, Geschichte und Gefühl.“

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Nach den Erfolgsmusicals KU´DAMM 56, KU´DAMM 59, ROMEO & JULIA – LIEBE IST ALLES und DIE AMME kam mit WIR SIND AM LEBEN das wohl persönlichste Projekt von Peter Plate und Ulf Leo Sommer auf die Musicalbühne. WIR SIND AM LEBEN ist ihr erstes vollständig selbst entwickeltes Musical und erzählt eine Geschichte über Familie, Freiheit und das Lebensgefühl im Berlin der frühen 90er-Jahre.

Das Musical erzählt die Geschichte der Geschwister Nina (Celina dos Santos) & Mario (Markus Spagl) – und ihrer Mutter Rosi (Steffi Irmen). Rosi, die den legendären „Salon Rosie“ – ein Ort zwischen Haarspray, Größenwahn und zerbrechlichen Sehnsüchten – betreibt, ist eine schillernde, übergriffige Figur aus Wittenberg, die sich selbstbewusst als „Udo Walz des Ostens“ inszeniert. Die Story wirkt auf den Blick wie ein familiäres Drama, entwickelt sich dann aber zu einer dichten, emotionalen Erzählung über Herkunft, Sehnsucht und das Ringen um Freiheit in einer Zeit des Umbruchs. WIR SIND AM LEBEN erzählt von HIV und Aids, von der Wucht der Wiedervereinigung, von Verlust und Sehnsucht. Die vielschichtige Geschichte lässt Figuren atmen und gibt den leisen Momenten ebenso Raum wie den großen Ausbrüchen – und Humor wird nicht als Gegenpol verstanden, sondern als Kraft: befreiend, verbindend, menschlich.

WIR SIND AM LEBEN ist ein Musical, das die 90er Jahre nicht nur erzählt, sondern fühlbar macht – und zeigt, dass die größten Geschichten oft dort entstehen, wo Tragik und Komik untrennbar ineinandergreifen.

Die Stimmen zum Musical

Annette Hess: „Wenn ich ein Wort für diese Show finden müsste, dann wäre das: Echt, denn sie ist total authentisch. Man merkt: Da steckt das wahre Leben drin. Das ist erfahren, nicht ausgedacht.“

Katarina Witt: „Die Geschichte reißt einen mit. Es ist von allem etwas drin. Es ist witzig, tiefsinnig, auch ab und zu mal traurig, wie das Leben nun mal so ist. Aber am Ende tanzten wir fast auf den Stühlen.“

Judy Winter: „Die Show ist wunder-, wunder-, wunderbar! Ich bin mehr als begeistert und ich finde das Thema mehr als wichtig!“

Angelika Milster: „Eine große, große Leistung. Es ist auf den Punkt. Einfach grandios!“

Detlev Buck: „Das Musical weckt Erinnerungen an die wilden 90s. Eine liebevolle Zeitreise.“

Lars Eidinger: „Dieses Musical hat absolut das Potential, DAS Berlin-Stück zu sein! Wenn man verstehen will, was Berlin ausmacht, was die Schönheit an Berlin ist, die Liebe zu Berlin, dann ist das das Stück der Stunde!“

Das Leading Team

Produzenten: Peter Plate & Ulf Leo Sommer
Musik, Idee & Texte: Peter Plate, Ulf Leo Sommer, Joshua Lange
Buch & Regie: Franziska Kuropka & Lukas Nimscheck
Choreografie: Jonathan Huor
Bühnenbild: Adam Nee
Kostümbild: Ferran Casanova
Maskenbild: Anke Ludwig
Lichtdesign: Tim Deiling
Videodesign: Edmund Brown, Lukas Nimscheck (Konzept)
Sounddesign: Florentin Bierwisch
Musik-Supervisor: Caspar Hachfeld
Musik-Produzent: Joshua Lange
Musikalischer Leiter: Shay Cohen
Künstlerischer Leiter: Stephan Zenker
Künstlerischer Produzent: Dustin Peters

Die Cast

Nina: Celina dos Santos
Mario: Markus Spagl
Rosi: Steffi Irmen (alternierend: Maike Katrin Merkel)
Bruno: Jörn-Felix Alt (alternierend: David Nádvornik)
Nando: Daniel Pohlen
Ramona: Johanna Spantzel
Doris: Kathi Damerow
Brigitte: Lucille-Mareen Mayr
Günther / Schleicher: Nik Breidenbach

Ensemble: Kristin Schulze (Cover Rosi), Alexander Hartmann (Cover Nando), George Theodosiou (Cover Nando), Tatonka-Danaë Brunner (Cover Ramona, Brigitte), Ben Knop (Cover Günther), Safiyah Galvani, Andrea Gioia

Swings: Claudio Gottschalk-Schmitt (Dance Captain), Rike Wischhöfer (Cover Nina, Ramona), Lisa-Marie Sumner (Cover Rosi, Doris), Mathias Reiser (Cover Mario, Bruno), Nathan Johns (Cover Mario), Philipp Nowicki (Cover Günther, Bruno), Ruth Lauer (Cover Doris, Brigitte), Katharina Theil

Celina dos Santos

Celina dos Santos absolvierte von 2015 bis 2019 ihr Bachelorstudium an der Universität der Stadt Wien und debütierte 2019 im Theater der Jugend Wien. Anschließend war sie bis 2024 Teil des Musical-Festensembles am Landestheater Linz. Seit 2024 spielt sie am Theater des Westens, zunächst als Monika in Ku’damm 59 und 2025 als Julia in Romeo & Julia – Liebe ist alles.

Steffi Irmen

Steffi Irmen absolvierte ihre Ausbildung zur Musicaldarstellerin an der Stage School Hamburg, wo sie später auch als Dozentin für Schauspiel in der Workshop-Abteilung tätig war. Auf der Bühne war sie in zahlreichen Produktionen zu sehen, darunter Sister Act, Kinky Boots, Heiße Ecke, Wackelzahn Theater Hamburg, Schmidts Ritz sowie Tarifzone Liebe. Zudem wirkte sie in den Musicals Romeo & Julia – Liebe ist alles, Ku’damm 59 und Die Amme – Das Musical mit.

Markus Spagl

Markus Spagl absolvierte nach dem Abitur 2022 ein freiwilliges soziales Jahr im Theater an der Rott in Eggenfelden, wo er nach diversen Regieassistenzen auch als Darsteller, unter anderem in I Love You, You’re Perfect, Now Change zu sehen war. Seit 2023 studiert er im Studiengang Musical/Show an der Universität der Künste Berlin und war dort zuletzt als Moritz in der Uniproduktion Scherben Kinder zu sehen.

Daniel Pohlen

Daniel Pohlen ist 1999 in Hamburg geboren und aufgewachsen. Er war von 2009 bis 2014 im Hamburger Knabenchor. Nach dem Abitur absolvierte er 2021 sein Schauspielstudium an der Schule für Schauspiel Hamburg. Sein erstes Engagement hatte er 2021 am Altonaer Theater im Stück Peter Pan. Von der Spielzeit 2022/2023 bis 2025/2026 war Daniel festes Ensemblemitglied am GRIPS Theater.

Jörn-Felix Alt

Jörn-Felix Alt absolvierte sein Musicalstudium an der Universität der Künste Berlin mit Diplom und Auszeichnung. Schon währenddessen übernahm er die Titelrolle in YMA am Friedrichstadt-Palast. Es folgten Hauptrollen in Produktionen wie West Side Story, Chicago, Cabaret, Märchen im Grand-Hotel und Roxy und ihr Wunderteam in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Regelmäßige Gastspiele führten ihn u. a. an die Komische Oper Berlin, die Volksoper Wien und die Oper Dortmund. Zusätzlich arbeitet er als Regisseur und Choreograf und wurde 2019 mit dem Deutschen Musical Theater Preis für die beste Choreografie geehrt.

David Nádvornik

David Nádvornik absolvierte sein Schauspielstudium an der HMT Rostock und war anschließend am Theater Magdeburg engagiert. Er spielte u.a. am Altonaer Theater, dem Operettenhaus und dem Theater des Westens. David ist im Ensemble des Traumschüff-Theaters im Fluss und der Shakespeare Company Berlin. 2022 erhielt er den Deutschen Musical Theaterpreis als „Bester Darsteller in einer Nebenrolle“ für die Rolle Joachim Franck in Ku’Damm 56.

Maike Katrin Merkel

Maike Katrin Merkel studierte Gesang, Schauspiel und Tanz in Leipzig und wurde mehrfach beim Bundeswettbewerb Gesang ausgezeichnet. Seit 2002 stand sie in Produktionen wie Tanz der Vampire, Jesus Christ Superstar, Sister Act, Hair, West Side Story und Elisabeth auf der Bühne und war zweimal als Solistin am Friedrichstadt-Palast engagiert. Sie überzeugte zudem in zahlreichen Komödien und entwickelte eigene Programme. Ab 2021 war sie Ensemblemitglied des Berliner Kabaretts Distel, bevor sie am Schmidt Theater u. a. in Der Räuber Hotzenplotz und Cindy Reller zu sehen war. Seit 2025 spielt sie die Amme in Romeo & Julia – Liebe ist alles am Theater des Westens.

Kathi Damerow

Kathi Damerow ist Musicaldarstellerin, Regisseurin und Autorin aus Hamburg. Seit 1999 steht sie auf Bühnen wie dem Schmidts Tivoli, dem Admiralspalast Berlin und der Comödie Dresden. Neben Rollen in Produktionen wie Heiße Ecke und Bürobiester führte sie Regie und schrieb eigene Stücke wie Gabi Mut und Kassenkracher.

Johanna Spantzel

Johanna Spantzel stammt aus Jena und stand seit ihrem Abschluss an der UdK Berlin in zahlreichen Musicalrollen auf der Bühne, darunter Lois Lane in Kiss me Kate, Audrey in Der kleine Horrorladen, Brenda Strong in Catch me if you can, Venus in Ein Hauch von Venus, Janet in Rocky Horror Show, Jessy in Hinterm Horizont, Sarah Brown in Guys and Dolls, Sugar Kane in Sugar, Kate McGowan in Titanic, Lisi in Fack Ju Göhte und Lina Lamont in Singin in the rain.

Nik Breidenbach

Nik Breidenbach gehörte zur Premierenbesetzung von Tanz der Vampire unter Roman Polanski und spielte den Herbert. Weitere Stationen waren u. a. Elisabeth, Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär, Cabaret sowie zahlreiche Hausproduktionen am Schmidt Theater Hamburg. Er war die erste „CAVEQUEEN“ und spielte in TV-Serien, unter anderem im Hauptcast von Gute Zeiten, schlechte Zeiten (2008–2010). Auf der Bühne war er u. a. in Das Apartment, Die lustige Witwe und My Fair Lady zu sehen. Seit 2016 entwickelt er eigene Programme, inszenierte Musicals wie POMPÖS und Oh Alpenglühn! und wirkte zuletzt in Produktionen am First Stage Theater sowie English Theater Hamburg mit.

Lucille-Mareen Mayr

Lucille-Mareen Mayr war 2 Tage alt, als sie laut mit ihrer Mutter zu singen begann. Die Berlinerin wuchs in einer künstlerischen Familie auf, sodass sie mit nur 7 Jahren auf der Bühne stand. Nach Abschluss ihres Musical-Studiums an der UdK Berlin führten sie Engagements quer durchs Land. Sie wurde bereits mit 3 Preisen der Musical-Branche ausgezeichnet. Nach Ku’Damm 59 freut sie sich ein weiteres Jahr Teil des Ensemble des Theater des Westens zu sein.

Kristin Schulze

Kristin Schulze stand bereits mit zwölf Jahren als Jason in Falsettos am Meininger Staatstheater auf der Bühne. Nach Gesangs-, Schauspiel- und Ballettausbildung sowie einem Gesangsdiplom in Oper, Oratorium und Lied folgten Engagements an deutschen Theatern. Ihr Schwerpunkt verlagerte sich zunehmend auf Schauspiel und Musical, in denen sie deutschlandweit zu sehen ist, u. a. als Magenta in The Rocky Horror Show, Inez in Zorro, Linda in Alles Liebe, Linda, Suzanne in Amélie – Das Musical und zuletzt als 13. Fee in Es war einmal – 7 Märchen auf einen Streich am Schmidt Theater Hamburg.

Tatonka-Danaë Brunner

Tatonka-Danaë ist aufgewachsen in Zürich und studiert seit 2022 Musical/Show in Berlin. Sie ist zu Hause zwischen Pop Musik, Musicals und großen Gefühlen – also an der richtigen Adresse im Theater des Westens. Mit Wir sind am Leben startet sie in ihr erstes Engagement.

Safiyah Galvani

Safiyah Galvani ist gebürtige Berlinerin mit einem Bachelor of Arts. Als Tänzerin trainiert sie hauptsächlich Hip Hop, Jazzdance, Contemporary und High Heels. Schon immer sehr an Musik interessiert, lernte sie verschiedene Instrumente und sammelte im Schauspiel und Gesang Erfahrung vor der Kamera und durch ihre Ausbildung zur Singer-/Songwriterin an der Deutsche POP Akademie, sowie in Musical- und Theaterproduktionen wie Romeo und Julia – Liebe ist Alles und Harry Potter und das Verwunschene Kind.

Rike Wischhöfer

Rike Wischhöfer absolvierte 2024 ihre Ausbildung an der Stage School Hamburg. Im Sommer/Herbst 2024 war sie als Judy Turner in A Chorus Line am First Stage Theater zu sehen und übernahm im Winter 2024 diverse Rollen in Das Dschungelbuch am Altonaer Theater. Zuletzt war sie in Romeo & Julia – Liebe ist alles am Theater des Westens zu
sehen.

Ruth Lauer

Ruth Lauer tourte 2017/18 mit Grease Das Musical als Jan und mit American Idiot als Alysha. 2019 spielte sie Debbie in The Band im Theater des Westens in Berlin. 2022-2024 war sie Swing und DC der Fack Ju Goethe Tour. 2024 spielte Ruth bei den Brüder Grimm Festspielen in Die Gänsemagd. 2025 stand sie dort als Cat in Die Bremer Stadtmusikanten auf der Bühne und debütierte am Saarländischen Staatstheater in Die Herzogin von Chicago.

Lisa-Marie Sumner

Lisa-Marie Sumner wirkte bereits während ihres Musicalstudiums in Produktionen wie Der kleine Horrorladen und I Love You, You’re Perfect, Now Change mit. Es folgten Engagements u. a. bei All You Need Is Beat, High Society, Spamalot (Luisenburg Festspiele) und der Tournee von Grease als Marty und Sandy. Sie spielte Hauptrollen in Sweet Charity, Hinterm Horizont, Dornröschen und Rock of Ages und war Solistin im Poporatorium Luther. Seit 2021 ist sie am Theater des Westens in Ku’damm 56, Ku’damm 59 und Romeo & Julia zu sehen, u. a. als Lady Capulet, Caterina Schöllack und Swing.

Katharina Theil

Katharina kommt aus Nürnberg und war erfolgreiche Tanzsportakrobatin, gewann als Solistin zahlreiche Meisterschaften u.a. drei deutsche Meistertitel in Folge. 2022 schloss sie ihr Musicalstudium an der Performing Academy in Wien ab. Bühnenengagements seitdem: Swing/Cover Tess/Cv. Louise in Flashdance, Mittenzwey in Emil und die Detektive, Dance
Captain in Frankenstein Jr. (Theater Bonn) Ensemble in Wonderland (Landestheater Linz). Zuletzt spielte sie Tina in Bibi und Tina auf Tour und in Saturday Night Fever bei den Seefestspielen Mörbisch.

Alexander Hartmann

Alexander Hartmann ist deutsch-chilenischer Herkunft und in Spanien aufgewachsen. Er absolvierte sein Studium an der Guildford School of Acting. Auf der Bühne war er u. a. in Romeo & Julia – Liebe ist alles, Ku’damm 59 und Hair zu sehen und wirkte außerdem in der TV-Produktion Masters of the Air mit.

Ben Knop

Nach seiner Ausbildung an der Hamburger Stage School, die der gebürtige Berliner mit „Auszeichnung“ abschloss, war er zunächst in Kiel und Hamburg u.a. in High Fidelity zu sehen. 2014 wurde er festes Ensemblemitglied am Theater in Wilhelmshaven und später dann am HLTM in Marburg. Während dieser Zeit stand er in vielen verschiedenen Produktionen auf der Bühne von Macbeth und Der kleine Horrorladen bis hin zu Glaube Liebe Hoffnung und Cabaret.

George Theodosiou

George Theodosiou ist ein deutscher Tänzer und Musicaldarsteller griechischer Herkunft aus Stuttgart. Er beherrscht zahlreiche Tanzstile wie Jazz, Hip Hop, Contemporary und Heels und war als Tänzer auf Meisterschaften und Shows in Europa und den USA aktiv. Nach einem Musikstudium mit Gesang in Ludwigsburg begann er 2018/19 als Link Larkin in Hairspray. 2024 war er in La Cage aux Folles und The Addams Family zu sehen, später als Cover Timmy/Ensemble in Der Geist der Weihnacht. 2025 tourt er als Lyle/ft.Ensemble mit Footloose und spielt im Sommer als Shark in West Side Story bei den Eutiner Festspielen.

Andrea Gioia

Andrea Gaetano Gioia ist ein italienischer Tänzer, der in Italien, New York und Deutschland ausgebildet wurde, u. a. an der Kledy Dance Academy, am Teatro San Carlo und am Broadway Dance Center. 2022–2024 war er in Tanz der Vampire in Stuttgart und Hamburg zu sehen, 2024/25 tourte er mit Die Schöne und das Biest als Ensemble- und Solotänzer, und im Sommer 2025 spielte er bei West Side Story beim Musical Sommer Kufstein.

Mathias Reiser

Bereits als Kind begeisterten Mathias Reiser Musik und Schauspiel. Nach einem Jahr Jazzgesangstudium folgte die Musicalausbildung an der UdK Berlin, die seine Leidenschaft
für Gesang, Tanz und Schauspiel festigte. Heute ist er Musicaldarsteller und vielseitiger Performer, der Rollen wie Romeo in Lieber Tot, A-Rab in West Side Story, Scorpius in Harry
Potter und das verwunschene Kind und Störtebeker in Der kleine Störtebeker spielte. Weitere Engagements umfassen Roxy und ihr Wunderteam, Welcome to Hell und
Weihnachtsbäckerei. Er war Finalist beim BwG 2017 und erhielt den Bobby Walden Preis.

Philipp Nowicki

Philipp studierte Musical an der Folkwang Universität der Künste Essen und der renommierten Royal Academy of Music in London. Seit seinem Abschluss war er in zahlreichen Produktionen zu sehen, wie z.B. Ghost, Tina, Cabaret, Mozart! und der Glöckner von Notre Dame. Am Theater des Westens war er Teil der Uraufführungen von Ku‘Damm 56, Romeo & Julia und Ku‘Damm 59 und wurde dafür mit dem Blickpunkt Musicalaward als bester Nebendarsteller für seine Darstellung des Wolfgang von Boost ausgezeichnet.

Nathan Johns

Nathan Johns studierte von 2020 bis 2024 Musical an der Universität der Künste Berlin. Bereits während des Studiums war er in Produktionen wie Das Mädchen mit der Pringlesdose am Uni.t Theater sowie Paradise Lost und Bis Keiner Weint an der Neuköllner Oper Berlin zu sehen. Seit 2023 ist er am Theater des Westens Berlin engagiert, u. a. als Tybalt und Mercutio in Romeo & Julia – Liebe ist alles und in Ku’damm 59.

Claudio Gottschalk-Schmitt

Claudio Gottschalk-Schmitt absolvierte sein Musicalstudium an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Auf der Bühne war er u. a. als Henry in Next to Normal, Ernst in Frühlingserwachen, Baby John in West Side Story, Peter Taugwalder jr. in Matterhorn, Lieblingssohn in American Idiot und junger Ben in Follies zu sehen. Weitere Engagements führten ihn ins Ensemble von Goethe!, Ku’damm 59, Der 35. Mai, sowie als Bobby C. in Saturday Night Fever. Zuletzt wirkte er in Romeo & Julia – Liebe ist alles mit.

Das ORF RadioKulturhaus begleitet den Eurovision Song Contest 2026 mit einem eigenen Rahmenprogramm. Geplant sind Gesprächsformate, Quiz-Events und ein Konzert des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien, das bekannte Eurovision-Songs neu interpretiert.

Mehrere musikalisch inspirierte ORF-Programmpunkte laden das Publikum dazu ein, tiefer in die Welt des Eurovision Song Contest einzutauchen und sich aktiv daran zu beteiligen.

Bereits am 17. April beleuchten Christian Reichhold und Regina Nassiri gemeinsam mit Marianne Mendt, Gary Lux, Timna Brauer und Cesár Sampson in der Sendereihe „Aus dem Archiv“ die österreichischen Eurovision-Song-Contest-Beiträge der vergangenen Jahrzehnte. Die Sendung aus dem ORF RadioKulturhaus wird aufgezeichnet und zu einem späteren Zeitpunkt auf ORF III ausgestrahlt.

Am 19. April um 12.45 Uhr lädt die Sendereihe „gehört.gewusst“ beim „Ö1 Promi-Quiz“ zum Wettraten vor dem Wettsingen ein. Das Song-Contest-Spezialquiz gibt Interessierten die Möglichkeit, gemeinsam mit prominenten Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Faszination dieses Musikwettbewerbs zu erkunden und in die Geschichte des seit jeher schillernden Spektakels einzutauchen.

Judith Hoffmann und Bernhard Fellinger stellen dabei knifflige Fragen und erwarten originelle Antworten unter anderem von „Mr. Song Contest“ Andi Knoll, den Sängerinnen Elisabeth Engstler und Beatrix Neundlinger sowie Sänger Cesár Sampson. Die Sendung ist ab 13.10 Uhr live in Ö1 zu hören.

Ein besonderer Höhepunkt des Rahmenprogramms ist das Spezialkonzert des ORF Radio-Symphonieorchesters zu 70 Jahre Eurovision Song Contest. Die Generalprobe findet am Donnerstag, 23. April, um 20.00 Uhr im ORF RadioKulturhaus statt, das Konzert am Freitag, 24. April, ebenfalls um 20.00 Uhr.

Im Zentrum der Konzertabende steht die Idee, jene Songs, die das Publikum über Jahrzehnte vor dem Fernsehschirm begleitet haben, in einen sinfonischen Kontext zu setzen. Orchestrale Farben, dramaturgische Spannung und überraschende musikalische Perspektiven machen vertraute Melodien neu erlebbar und zeigen, wie reichhaltig dieses musikalische Erbe ist. Dirigiert werden die Konzerte von Christian Kolonovits. Der Hauptkonzertabend wird aufgezeichnet und zu einem späteren Zeitpunkt ausgestrahlt.

Das ORF RadioKulturhaus in der Argentinierstraße

Das ORF RadioKulturhaus in der Argentinierstraße versteht sich als crossmedialer Kultur-Treffpunkt mitten in Wien. Es ist lebendiger Ort für Sendungsmacher:innen, Kulturschaffende und Publikum und zugleich Heimstätte des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien. Mit dem denkmalgeschützten Großen Sendesaal, den beiden Studios und dem RadioCafe gilt das Haus als historisches und architektonisches Juwel der Stadt.

Hier finden sich nicht nur aufstrebende Künstlerinnen und Künstler, sondern es entstehen auch neue Programme, während gesellschaftliche Fragen diskutiert werden. Im RadioCafe werden Ö1-Literatur- und Diskussionsrunden veranstaltet, in den beiden Studios stehen Neue Musik und Jazz auf dem Programm, im Großen Sendesaal wiederum symphonische Konzerte und Pop-Acts.

Auch die Bilanz des Vorjahres unterstreicht die Bedeutung des Hauses: 247 Veranstaltungen, 500 Kulturschaffende und 20.000 Besucher:innen belegen den kulturellen und gesellschaftlichen Stellenwert des ORF RadioKulturhauses. Hinzu kommen 200 Radiostunden, 90 TV-Stunden und 70 Videostreams, die als crossmedialer Kulturcontent für alle ORF-Kanäle entstehen.

Der Eurovision Song Contest 2026 bringt kommt zum 70-jährigen Jubiläum „The Big Show!“ auf die Bühne der Wiener Stadthalle

An den drei Showabenden – den beiden Semifinals und dem Grand Final – setzt der ESC auf ein umfangreiches Showkonzept mit spektakulären Opening Acts, prominent besetzten Interval Acts, wiederkehrenden Unterhaltungselementen, dem offiziellen ORF-Maskottchen Auri sowie einem begleitenden Rahmenprogramm im ORF RadioKulturhaus.

Und mit dem offiziellen ESC-Kochbuch „Von A wie Albanien bis Z wie Zypern: Die besten Kochrezepte aus 35 Nationen im offiziellen Kochbuch des Eurovision Song Contest“ ergänzen auch kulinarische Genüsse die musikalische Speisekarte.

TANZ DER VAMPIRE ist ein packendes und düsteres Musical von Jim Steinman und Michael Kunze, das auf dem gleichnamigen Film von Roman Polański basiert. Seit der Uraufführung im Oktober 1997 im Raimund Theater in Wien begeistert das Musical sein Publikum mit seiner Mischung aus Grusel, Humor und mitreißender Musik. Die Geschichte entfaltet sich in Transsilvanien, wo der verängstigte Student Alfred zusammen mit seinem Mentor Professor Abronsius einem geheimen Vampir-Mythos auf die Spur kommt. Mit seiner kraftvollen Musik und einzigartigen Charakteren – darunter der verführerische Graf von Krolock und die unschuldige Sarah – zieht TANZ DER VAMPIRE die Zuschauer in seinen Bann und bringt das Thema Vampirismus auf eine neue, dramatische Weise auf die Bühne.

Die Story

In TANZ DER VAMPIRE begibt sich der Student Alfred gemeinsam mit Professor Abronsius auf eine gefährliche Reise nach Transsilvanien, um das Geheimnis der Vampire zu entschlüsseln. Auf ihrer Reise kommen sie in einem abgelegenen Gasthaus auf eine Spur von Vampiren, die sie in das Schloss des finsteren Grafen von Krolock führt. Während Alfred sich in die schöne Sarah verliebt, hat auch der Graf ein Auge auf sie geworfen, was zu dramatischen und gefährlichen Ereignissen führt. Sarah wird von Krolock verführt und verwandelt sich in eine Vampirin, während Alfred in einen albtraumhaften Strudel aus Gefahr und Verführung gezogen wird. Das Musical entfaltet sich in zwei Akten, in denen Alfred und Abronsius verzweifelt versuchen, die Vampire zu besiegen. Im dramatischen Höhepunkt werden sie von den Vampiren erkannt und müssen fliehen – doch die Geschichte endet in einer düsteren Wendung, als auch Alfred selbst zum Vampir wird.

Unter dem Motto „United by Music“ wurde erstmals ein Schul-Musikwettbewerb zum Eurovision Song Contest ausgeschrieben – und die gemeinsame Initiative von Bildungsministerium (BMB) und ORF war ein voller Erfolg. Denn seit Start am 9. Februar 2026 gingen über 100 musikalische Beiträge von Schüler:innen der Sekundarstufe II aus ganz Österreich ein.

Egal ob Rap-, Popmusik oder ein anderes Genre, ob selbst komponierte Musik oder Coverversion – erlaubt war ein breites Spektrum von Musikbeiträgen. Die Jury – bestehend aus Vertreter:innen des Bildungsministeriums und des ORF – bewertete die zahlreichen musikalischen Einsendungen aus ganz Österreich und kürte dann jeweils eine Sieger-Gruppe pro Bundesland.

Die neun Gewinner-Bands bzw. Chöre erhalten Tickets für die „Afternoon-Preview-Show“ des Eurovision Song Contest am Dienstag 12. Mai 2026 in der Wiener Stadthalle und drei Klassen dürfen außerdem im Rahmen der Pre-Show direkt auf der großen ESC-Bühne auftreten – dies sind die HTL Linz Goethestraße (Oberösterreich), das BG Geblergasse (Wien) und das BRG Innsbruck APP (Tirol).

Die Siegerklassen aus den österreichischen Bundesländern

  • Wien: BG Geblergasse: I Prevent – „EGO“
  • Niederösterreich: Privates G/RG Sacré Coeur Pressbaum: Blacktide – „From the start“
  • Burgenland: BAfEP Oberwart: VOX BAfEP – „Ein Lächeln, a smile, mosoly i smih“
  • Steiermark: BORG Bad Radkersburg: Music & Voice – „Where is my husband“
  • Oberösterreich: HTL Linz Goethestraße: One Pulse – „Stand as one“
  • Salzburg: BORG Mittersill: Beeline 309 – „Vienna“
  • Kärnten: BORG Hermagor: Falkenfrei – „Nur du“
  • Tirol: BRG Innsbruck APP: Klassenchor 7a/7b – „Happiness“
  • Vorarlberg: BORG Lauterach: Cosmo rebels – „Nur ein Wort“

Bildungsminister Christoph Wiederkehr: „Die große Teilnahme und die beeindruckende Qualität der Beiträge zeigen eindrucksvoll, wie lebendig und bedeutend Musik in unseren Schulen ist. Hier entstehen Kreativität, Gemeinschaft und Ausdruckskraft – genau das, was Bildung im besten Sinn ausmacht. Es freut mich ganz besonders, alle neun Landessiegerklassen bei der Pre-Show in Wien persönlich begrüßen zu dürfen. Dass darüber hinaus drei Schulen die Möglichkeit erhalten, auf der großen Bühne des Eurovision Song Contest bei der Pre-Show aufzutreten, macht dieses Erlebnis umso einzigartiger und unvergesslicher.“

Michael Krön (Executive Producer des Eurovision Song Contest 2026): „Einige Einreichungen haben uns in der Jury berührt, andere zum Nachdenken gebracht, manche sogar regelrecht zum Tanzen. Alle haben uns jedenfalls unterhalten und begeistert. Wir wollten von Beginn an alle Menschen in Österreich und alle Altersgruppen mit dem Song Contest erreichen und ihnen damit eine Freude machen. Die Schülerinnen und Schüler haben eindrucksvoll ihre Kreativität bewiesen und dabei das kulturelle Miteinander gefeiert. Und jetzt heißt es für drei Klassen: vom Klassenzimmer auf die große Song-Contest-Bühne in der Wiener Stadthalle, die Bühne der größten Musikshow der Welt.“

Unterrichtsmaterialien zum ESC

Begleitend zum Wettbewerb wurden – auf Initiative des Bildungsministeriums – umfassende Unterrichtsmaterialien entwickelt, die auf bildung.orf.at und auf der eduthek des BMB verfügbar sind. Die Materialien liegen in zwei Versionen für die 7. und 8. sowie die 9. bis 13. Schulstufe vor und beleuchten die musikalischen, historischen und gesellschaftspolitischen Dimensionen des ESC, zeichnen seine bewegte Geschichte zwischen Pop und Politik nach und bieten einen vielseitigen Methodenmix von Quizformaten über Gruppenarbeiten bis hin zu kreativen Projekten.

Die Unterrichtsmaterialien ermöglichen eine altersgerechte, kritische Auseinandersetzung mit dem größten Musikwettbewerb der Welt und sollen Teamarbeit, kritisches Denken und die Entwicklung eigener Perspektiven fördern – und damit lebendiges Lernen rund um ein kulturelles Großereignis zu unterstützen.

Mit Auri präsentiert der ORF ein offizielles Maskottchen für den Eurovision Song Contest 2026 in Wien. Die Figur steht für Zusammenhalt, Kreativität und die Kraft gemeinsamer Erlebnisse. Als farbenfroher Botschafter begrüßt Auri Delegationen und Fans aus aller Welt und vermittelt Offenheit, Respekt und Freude am Miteinander – ganz im Sinne von „United by Music“.

Auri richtet sich an Menschen jeden Alters, besonders aber an Kinder. Die Figur soll dazu ermutigen, an sich selbst zu glauben und Träume mit Unterstützung von Freundinnen, Freunden und Familie zu verfolgen. Ab Ende März 2026 ist Auri bei zahlreichen Veranstaltungen in ganz Österreich präsent und steht dort auch für Erinnerungsfotos zur Verfügung.

Kinderbuch „Auri – Die Show seines Lebens“

Begleitend erscheint mit „Auri – Die Show seines Lebens“ das offizielle Kinderbuch zum Eurovision Song Contest 2026. Geschrieben wurde es von ORF-Redakteurin und -Moderatorin Yvonne Lacina-Blaha. Erzählt wird Auris Weg auf die große ESC-Bühne, verbunden mit Themen wie Freundschaft, Mut und Vertrauen in die eigene Kreativität.

Dank der klaren Sprache und der fröhlichen Illustrationen des steirischen Künstlers Herwig Holzmann eignet sich das Buch zum Vorlesen ebenso wie für junge Leserinnen und Leser zwischen sieben und zwölf Jahren – auch für jene, die zusätzliche Unterstützung beim Lesen brauchen.

Herausgegeben wird das Buch vom Buchklub, Österreichs größter Leseförderorganisation. Zudem trägt es das Österreichische Umweltzeichen und erfüllt damit hohe ökologische Standards, konkret ein Typ-1-Umweltgütesiegel nach EN ISO 14024. Das Softcover mit 52 Seiten ist österreichweit in mehr als 2.000 Trafiken sowie im Buchhandel erhältlich.

Auri auf Lesereise und als Sammlerobjekt

Auri geht gemeinsam mit Autorin Yvonne Lacina-Blaha auf Lesereise durch Österreich. Vorgesehen sind Auftritte bei Veranstaltungen während der ESC-Woche, beim Vienna City Marathon samt Kinderbewerben sowie in ORF-Kinderprogrammen. Ziel ist es, Kindern kulturelle Teilhabe zu ermöglichen und ihnen die kreative Welt des Eurovision Song Contest näherzubringen.

Für Sammlerinnen und Sammler gibt es außerdem mehrere Produkte rund um das Maskottchen. Exklusiv für den Eurovision Song Contest 2026 ist Auri als 3D-Figur in einer limitierten Wiener Schneekugel erschienen. Produziert wurde sie in Kooperation mit der Original Wiener Schneekugelmanufaktur und Haratech. Die 1.000 handgefertigten, einzeln nummerierten Exemplare sind im ORF-Shop erhältlich. Zusätzlich gibt es Auri als Filz-Schlüsselanhänger und Kühlschrankmagnet.

Der Eurovision Song Contest 2026 bringt kommt zum 70-jährigen Jubiläum „The Big Show!“ auf die Bühne der Wiener Stadthalle

An den drei Showabenden – den beiden Semifinals und dem Grand Final – setzt der ESC auf ein umfangreiches Showkonzept mit spektakulären Opening Acts, prominent besetzten Interval Acts, wiederkehrenden Unterhaltungselementen, dem offiziellen ORF-Maskottchen Auri sowie einem begleitenden Rahmenprogramm im ORF RadioKulturhaus.

Und mit dem offiziellen ESC-Kochbuch „Von A wie Albanien bis Z wie Zypern: Die besten Kochrezepte aus 35 Nationen im offiziellen Kochbuch des Eurovision Song Contest“ ergänzen auch kulinarische Genüsse die musikalische Speisekarte.

Die Wiener Staatsoper zählt zu den bedeutendsten Opernhäusern der Welt und bietet ein einzigartiges Repertoire an Opern- und Ballettaufführungen. Das im Jahr 1869 eröffnete Gebäude ist nicht nur ein architektonisches Meisterwerk, sondern auch ein kulturelles Zentrum, das jedes Jahr rund 350 Vorstellungen aus verschiedenen Genres zeigt. Seit ihrer Gründung hat die Staatsoper international an Bedeutung gewonnen und ist heute ein wichtiger Anziehungspunkt für Opernliebhaber weltweit.

Die Geschichte des Hauses ist von künstlerischen Höhepunkten und tiefen Einschnitten geprägt. Unter der Leitung von Persönlichkeiten wie Gustav Mahler wurde das Haus zu einer Bühne für musikalische Innovationen. Während des Zweiten Weltkriegs erlitt das Gebäude schwere Schäden, wurde jedoch bis 1955 vollständig wiederaufgebaut und mit Beethovens FIDELIO feierlich wiedereröffnet. Heute gilt die Wiener Staatsoper als das Opernhaus mit dem weltweit umfangreichsten Repertoire, in dem sowohl fest engagierte Ensemblemitglieder als auch internationale Stars auftreten.

Neben den regulären Aufführungen engagiert sich die Staatsoper stark für junge Talente und bietet mit dem Programm NEST eine eigene Spielstätte für Kinder, Jugendliche und Familien. Das Orchester der Wiener Staatsoper bildet zudem den Kern der renommierten Wiener Philharmoniker, was zur besonderen musikalischen Qualität der Aufführungen beiträgt.