Das Vindobona ist eine traditionsreiche Kultur- und Veranstaltungsstätte im 20. Wiener Gemeindebezirk (Brigittenau), die seit ihrer Gründung als beliebter Ort für Kunst und Unterhaltung bekannt ist. Über die Jahrzehnte hinweg hat sich das Vindobona zu einem unverwechselbaren kulturellen Treffpunkt entwickelt, der nicht nur durch seine historischen Wurzeln, sondern auch durch seine Vielseitigkeit beeindruckt.

Die Geschichte des Vindobona

Der Name „Vindobona“ selbst geht auf den historischen römischen Ursprung Wiens zurück, doch die Veranstaltungsstätte selbst blickt auf eine ebenso ereignisreiche Geschichte. Gegründet wurde sie ursprünglich als Varieté-Theater und war für ihre bunten, abwechslungsreichen Shows bekannt, die das Publikum begeisterten. Im Laufe der Zeit wandelte sich das Vindobona, ohne dabei seine künstlerischen Wurzeln zu verlieren.

Von den frühen Varieté-Programmen über Kabarett bis hin zu Comedy und Konzerten: Das Vindobona hat sich immer wieder neu erfunden, blieb jedoch stets ein Ort, an dem die Wiener Kultur und Unterhaltung im Mittelpunkt stehen. Viele namhafte Künstler und Kabarettisten traten hier auf und prägten die Geschichte dieses Hauses.

Modernes Konzept

Heute präsentiert sich das Vindobona als modernes Theater- und Gastronomieerlebnis in einem. Neben einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm, das von Kabarett, Theateraufführungen und musikalischen Darbietungen reicht, bietet das Vindobona auch ein kulinarisches Angebot, das seine Gäste verwöhnt. Diese Kombination aus Kultur und Genuss macht das Vindobona zu einem einzigartigen Ort, der sich von anderen Veranstaltungsorten abhebt.

Mit seiner vielseitigen Ausrichtung spricht das Vindobona ein breites Publikum an. Es ist nicht nur ein Anziehungspunkt für Kunstliebhaber, sondern auch für jene, die einen besonderen Abend mit gutem Essen und Unterhaltung in einer charmanten Atmosphäre genießen möchten.

Das Vindobona versteht es, seine langjährige Tradition zu wahren und gleichzeitig moderne Akzente zu setzen, um sowohl alteingesessene als auch neue Gäste zu begeistern. Es bleibt ein fester Bestandteil der Wiener Kulturszene und bietet einen Ort, an dem die Vielfalt des künstlerischen Ausdrucks gefeiert wird.

Das Theater Spielraum in Wien steht seit seiner Gründung im Jahr 1983 für innovatives, gesellschaftspolitisch relevantes Theater. Abseits des Mainstreams bietet es ein Programm, das sowohl klassische als auch zeitgenössische Werke umfasst und sich mit aktuellen Themen auseinandersetzt. Das Theater legt großen Wert darauf, das Publikum intellektuell und emotional zu fordern. Unter dem Motto „Wir nehmen Texte beim Wort“ wird der Fokus auf die sorgfältige Interpretation von Texten und Figuren gelegt. Mit Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien (MA 7) hat sich das Theater als fester Bestandteil der Wiener Theaterszene etabliert.

Ein besonderes Merkmal des Theater Spielraum ist seine Verbindung zur Wiener Kinogeschichte. An der Adresse des Theaters befand sich zwischen 1909 und 1999 ein durchgehend betriebenes Kino, das heute als Teil der kulturellen Identität des Hauses fortlebt. Das Theater feierte 2023 sein 40-jähriges Bestehen und hat sich in dieser Zeit einen festen Platz im Herzen der Wiener Theaterlandschaft erarbeitet.

Mit einer klaren Ausrichtung auf gesellschaftlich relevante Themen und der Förderung junger Talente schafft das Theater Spielraum einen kreativen Raum, der Diskussionen anregt und Horizonte erweitert. Durch Eigenproduktionen und Gastspiele bietet es eine Plattform für künstlerische Vielfalt und ist ein Ort, an dem neue Perspektiven und innovative Ideen auf die Bühne gebracht werden.

Johannes Summer wurde 1998 in Wien geboren. Bereits im Alter von etwa zehn Jahren stand er auf der Bühne der Wiener Stadthalle im Kinderensemble von „Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat“. Während seiner Schulzeit wirkte er außerdem in verschiedenen Kindermusical-Produktionen im gesamten deutschsprachigen Raum mit und übernahm dabei häufig Hauptrollen.

Nach dem Abschluss seiner Matura im Zweig Polyästhetik (Musik, Tanz, Schauspiel und Kunst) setzte Johannes Summer seinen künstlerischen Weg mit Engagements fort, unter anderem 2017–2018 in „Ruth – Das Familienmusical“ erneut an der Wiener Stadthalle. Anschließend begann er ein Studium an der Theaterakademie August Everding in München, das er im Februar 2023 mit dem Master of Arts im Fach Musical erfolgreich abschloss.

Bereits während seines Studiums war Johannes Summer in zahlreichen Produktionen zu sehen. 2020 übernahm er die Rolle des Papageno in „Die Zauberflöte“ am Lehár Theater Bad Ischl und spielte John in „Die Dreigroschenoper“ am Prinzregententheater München. 2021 wirkte er in „Chicago“ auf der Freilichtbühne des Staatstheaters Augsburg mit und war im selben Jahr auch in „Hairspray“ am Staatstheater Nürnberg zu erleben. 2022 verkörperte er Orsino in „12th Night“ am Prinzregententheater München, übernahm die Rolle des Zahnarztes Orin Scrivello in „Der kleine Horrorladen“ am Deutschen Theater München und war als Swing in der deutschsprachigen Erstaufführung von „Tootsie“ am Gärtnerplatztheater München engagiert.

Nach seinem Abschluss folgten weitere Engagements: 2023 stand Johannes Summer im Ensemble von „Mamma Mia!“ bei den Seefestspielen Mörbisch auf der Bühne, spielte den jungen Ben in „Follies“ am Staatstheater Wiesbaden und übernahm die Rollen Sascha/Awram in „Anatevka“ am Staatstheater Saarbrücken. 2024 folgten Auftritte als Sketch in „Hairspray“ bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall, als Buck in „Sugar“ auf Landgraf-Tournee sowie als Seidlbast und Herr Calabré in „Drei Männer im Schnee“ am Gärtnerplatztheater München. Zudem war er in einer Produktion der Herbsttage Blindenmarkt als Pablo in „Maske in Blau“ zu erleben und als Jani Hatschek in „Roxy und ihr Wunderteam“ am Stadttheater Murau.

Im Jahr 2025 war Johannes Summer bisher als Cagelle Nicole in „La Cage aux Folles“ am Gärtnerplatztheater München zu sehen. Die Produktion kehrt im Juni 2025 erneut auf die Bühne zurück. Aktuell steht er außerdem als Judas in „Jesus Christ Superstar“ am Theater in der Innenstadt auf der Bühne.

Neben seiner Arbeit als Darsteller verfügt Johannes Summer über umfangreiche tänzerische Fähigkeiten. Er ist in Ballett, Jazz Dance, Contemporary, Modern Dance, Stepptanz, Standardtanz sowie im Fosse-Stil ausgebildet. Ergänzend dazu bringt er Kenntnisse im Fechten, Partnering, Puppenspiel und im Klavierspiel mit.

Das Musical RENT basiert auf Giacomo Puccinis Oper LA BOHÈME und wurde von Jonathan Larson geschrieben und komponiert.

Nach seiner Uraufführung im Jänner 1996 war RENT bis 2008 durchgehend am Broadway zu sehen und belegt aktuell Rang 8 der am längsten gelaufenen Broadwaymusicals. RENT wurde mit den Tony Awards für das „Beste Musical“ und die „Beste Originalmusik“ sowie den Pulitzer-Preis für das „Beste Drama“ ausgezeichnet.

Die Story

Das Musical RENT erzählt die Geschichte einer Gruppe von jungen Künstlern im New Yorker East Village in den 1980er Jahren. Zwei der Hauptfiguren, der Filmemacher Mark und der Musiker Roger, können ihre Miete nicht mehr bezahlen. Nach dem Willen ihres Vermieters und einstigen Mitbewohners Benny sollen sie ausziehen, damit dieser an der Wohnung eine Luxussanierung vornehmen kann. Als die drogenabhängige Mimi und die Drag Queen Angel in das Leben der beiden Protagonisten treten, bringt dies noch zusätzliches Chaos in deren Leben. Wichtige Themen der 1980er Jahre wie Homosexualität, verkörpert durch die Drag Queen Angel sowie das lesbische Paar Maureen und Joanne, als auch Aids spielen eine wichtige Rolle im Musical.

RENT war u.a. an der Oper Dortmund (Theater Dortmund) zu sehen.

RENT an der Oper Dortmund

Das Leading Team

Musikalische Leitung: Jürgen Grimm, Karsten Scholz
Inszenierung: Gil Mehmert
Choreografie: Melissa King
Bühne: Jens Kilian
Mitarbeit Bühne: Mara Lena Schönborn
Kostüme: Falk Bauer
Licht: Florian Franzen
Lichtdesign: Michael Grundner
Sounddesign: Joerg Grünsfelder
Dramaturgie: Dr. Daniel C. Schindler
Studienleitung: Thomas Hannig
Produktionsleitung: Fabian Schäfer
Regieassistenz: Clara Schamp
Dancecaptain: Yara Hassan
Bühnenbildassistenz: Mara Lena Schönborn
Kostümassistenz: René Neumann
Inspizienz: Ulas Nagler, Alexander Becker

RENT an der Oper Dortmund – die Cast

Mark Cohen: Dominik Hees, Christof Messner
Roger Davis: David Jakobs
Tom Collins: Alex Snova
Benjamin Coffin III: Pedro Reichert
Joanne Jefferson: Amani Robinson
Angel Dumott Schunard: Lukas Mayer
Mimi Marquez: Patricia Meeden
Maureen Johnson: Bettina Mönch
Cross-Swing: Yara Hassan
Ensemble: Antonia Kalinowski, Tamara Köhn, Jadelene Panésa, Friederike Zeidler, Max Aschenbrenner, Til Ormeloh, Julius Störmer, Richard-Salvador Wolff

RENT an der Oper Dortmund – die Band

Gitarre: Peter Engelhardt
Gitarre & Keys: Bastian Ruppert, Jan-Felix Rohde
Schlagzeug: Stephan Schott
E-Bass: Malte Winter
Keyboard: Jürgen Grimm, Karsten Scholz

Die Oper Dortmund wurde 2022 vom Fachmagazin OPER! als „Bestes Opernhaus des Jahres“ ausgezeichnet.

Fuck ju Göhte ist ein Musical, das auf dem gleichnamigen Film basiert. Uraufgeführt wurde das Musical am 21. Jänner 2018 im Münchner Werk. Das Musical ging 2022/2023 schon auf Tour und tourt in einer Neuauflage 2023/2024 nun wieder durch Deutschland, Österreich und der Schweiz. U.a. macht es von 31. Oktober bis 5. November 2023 auch Halt im Deutschen Theater München.

Die Story

Zeki ist gerade aus dem Gefängnis entlassen worden und möchte nun seine Beute holen. Doch das wird ihm zum Verhängnis, denn da, wo seine Komplizin Charlie die Beute versteckt hat, steht nun eine Turnhalle einer Schule, der Goehte-Gesamtschule. Zeki beschließt die freie Stelle als Hausmeister anzunehmen, doch durch ein Missverständnis kommt es dazu, dass er als Aushilfslehrer angestellt wird und übernimmt ausgerechnet die schlimmste Klasse von allen: die 10b, mit der nicht einmal die engagierte Lehrerin Lisi Schnabelstedt klarkommt. Doch diese muss schnell erkennen, dass die Klasse vor Zeki Müller Respekt zeigt, auch wenn seine Methoden nicht immer ganz normal sind.

Gefühle und Emotionen kommen ins Spiel und Zeki ist zwischen seinen Schülern, Lisi und dem Projekt seine Beute zu finden hin- und hergerissen.

Die Cast (Tour 2023)

Zeki Müller: Silvio Römer
Elisabeth „Lisi“ Schnabelstedt: Veronika Hörmann
Frau Gerster: Franziska Kuropka
Chantal: Jasmin Fihlon
Danger: Florian Heinke
Zeynep: Myriam Akhoundov
Burak: Malcolm Henry
Laura Schnabelstedt: Amelie Polak
Jerome: Soufjan Ibrahim
Charlie: Johanna Weinstich
Gundlach/Attila/Bauer Kalle/ Paco: Steven Armin Novak

Nele Neugebauer (Ensemble, Cover Lisi Schnabelstedt, Cover Frau Gerster), Romina Markmann (Ensemble, Cover Chantal, Cover Laura Schnabelstedt), Henrik Vilhelmsson (Ensemble, Cover Danger, Cover Jerome), Nathalie Nongploi Plüss (Ensemble, Cover Zeynep), Steven Armin Novak (Ensemble, Dance Captain, Cover Burak, Cover Zeki), Sven Geiger (Swing, Cover Danger), Anna Zagler (Swing, Cover Laura, Cover Zeynep), Ruth Lauer (Swing, Cover Charlie, Cover Chantal), Elias Ziegler (Ensemble), Paul Gierlinger (Swing)

Musik

  • Frische Luft“ – Zeki, Charlie & Attila
  • „Amok“ – Ensemble
  • „Asapissimo“ – Frau Gerster
  • „Frische Luft (Reprise)“ – Zeki
  • „Lisi beruhig dich“ – Lisi
  • „Amok (Reprise)“ – Ensemble
  • „Hier kommt der Mob“ – Zeki und Ensemble
  • „Hier kommt der Mob (Reprise)“ – Zeki und Ensemble
  • „Weg von hier“ – Laura
  • „Kaltes Wasser“ – Zeki, Lisi und Ensemble
  • „Zeitkapsel“ – Ensemble
  • „Zeig uns, was du hast“ – Charlie, Laura und Ensemble
  • „Unser Leben ist toll“ – Zeki und Ensemble
  • „Nein Doch“ – Ensemble
  • „Sprayersong“ – Ensemble
  • „Ganz schön knapp“ – Zeki und Lisi
  • „Lehrprobe“ – Lisi und Ensemble
  • „Asapissimo (Reprise)“ – Frau Gerster
  • „Schula, Schula“ – Lisi, Zeki und Ensemble
  • „Romeo und Julia“ – Ensemble
  • „Wegen dir“ – Zeki, Lisi und Ensemble
  • „Finale“ – Ensemble

Das Theater Hameln liegt im Weserland in Niedersachsen und wurde 1953 eröffnet.

Foyer und Zuschauerraum werden bestimmt durch die indigoblauen Farbtöne, das sogenannte „Aalto-Blau“.

Mit einem Fassungsvermögen von 700 Plätzen erwartet die Besucher:innen ein vielfältiger Programm-Mix mit Schauspiel, Opern, Opertetten, Musicals, Konzerten, Tanztheater, Ballett und Theateraufführungen für Kinder und Jugendliche. Das Foyer wird darüber hinaus für Ausstellungen, Vorträge oder kleine Feierlichkeiten genutzt.

Von 2014-2017 wurde das Theater umfangreich saniert und musste im Zuge dessen auch von Juni bis Dezember 2017 geschlossen bleiben.

Als einzige Stadt in ganz Deutschland mit einem Gastspieltheater-Betrieb präsentiert Hameln in den Monaten Dezember und Januar mit dem MusicalWinter Hameln regelmäßig ein mehrwöchiges Musical-Ereignis von internationalem Rang. Dieses jährliche Event bringt – parallel zum traditionsreichen Weihnachtsmarkt in der Altstadt aus der Weser-Renaissance – begeisterte Besucher:innen in die Rattenfängerstadt.

2023 ist ROBIN HOOD – DAS MUSICAL zu Gast beim MusicalWinter Hameln.

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West Side Story ist ein Broadway-Musical aus den 1950er Jahren, das von Leonard Bernstein, Stephen Sondheim und Arthur Laurents geschrieben wurde. Das Stück basiert auf dem klassischen Romeo und Julia-Plot und spielt in den Straßen von New York City in den 1950er Jahren.

Die Story

Die Handlung des Musicals West Side Story dreht sich um zwei rivalisierende Straßengangs, die Jets, einbürgerliche weiße Amerikaner, und die Sharks, puerto-ricanische Einwanderer. Der Anführer der Jets, Tony, verliebt sich in Maria, die Schwester des Sharks-Anführers Bernardo, als er sie auf einer Tanzveranstaltung trifft. Obwohl die beiden verliebt sind, stehen sie vor vielen Hindernissen, die ihre Beziehung gefährden, einschließlich der Rivalität zwischen ihren Gangs und den Vorurteilen der Gesellschaft. Währenddessen eskalieren die Spannungen zwischen den beiden Gangs, was in einem tödlichen Kampf gipfelt, bei dem Tony versehentlich Bernardo tötet. Maria und Tony planen, zu fliehen, aber ihre Pläne werden durch den Konflikt zwischen den beiden Gangs vereitelt. Letztendlich wird Tony von Chino, einem Mitglied der Sharks, erschossen, als er versucht, Maria zu retten. West Side Story behandelt Themen wie Rassismus, Vorurteile und Gewalt, und zeigt, wie sie Beziehungen und Leben beeinflussen können. Die Musical-Nummern wie „Tonight“, „America“ und „I Feel Pretty“ haben bis heute Kultstatus erreicht und sind zu Ikonen der amerikanischen Musical-Kultur geworden.

Die Songs

  • Prologue (Tanz) – Jets und Sharks
  • Jet Song – Riff und die Jets
  • Something’s Coming – Tony
  • The Dance at the Gym – Jets und Sharks
  • Maria – Tony
  • Tonight – Tony und Maria
  • America – Anita, Rosalia und die Shark-Girls
  • Cool – Riff und die Jets
  • One Hand, One Heart – Tony und Maria
  • Tonight (Quintet und Chorus) – Anita, Tony, Maria, Jets und Sharks
  • The Rumble (Tanz) – Jets und Sharks
  • I Feel Pretty – Maria, Consuelo, Rosalia, Teresita und Francisca
  • Somewhere – Somewhere Girl und Company
  • Gee, Officer Krupke – Action, A-rab, Diesel, Snowboy und die Jets
  • A Boy Like That/I Have A Love – Anita und Maria
  • Taunting – Anita und die Jets
  • Finale – Tony und Maria

U.a. war die WEST SIDE STORY immer wieder mal „on tour“ und hat auch dem Deutschen Theater München in der Tour-Produktion einen Besuch abgestattet. 2023/2024 kehrte die WEST SIDE STORY auch wieder in das Deutsche Theater München zurück. Im Sommer 2025 war WEST SIDE STORY bei den Luisenburg-Festspielen Wunsiedel zu sehen – mit Sarah Weidinger als „Maria“ und Bosse Vogt als „Tony“.

Das Theater Magdeburg hat bekanntgegeben, dass Generalintendant Julien Chavaz seinen Vertrag bis zum Ende der Spielzeit 2031/32 verlängert hat.

Der 43-jährige Schweizer leitet das Vierspartenhaus seit der Spielzeit 2022/23 und hat das Profil des Theaters in kurzer Zeit entscheidend geschärft. Der Stadtrat von Magdeburg stimmte der Vertragsverlängerung einstimmig zu, und auch der Verwaltungsausschuss folgte am 22. August mit Zustimmung zum neuen Intendantenvertrag. Chavaz’ bisherige Amtszeit war geprägt von internationaler Zusammenarbeit, preisgekrönten Produktionen und einem modernen Leitungsmodell. „Ich freue mich sehr über das Vertrauen. Die bisherige Zeit war geprägt von großartigen künstlerischen Erfolgen und einem starken Zuspruch des Publikums“, so Chavaz in der offiziellen Mitteilung des Hauses.

Unter seiner Leitung konnte das Theater Magdeburg zahlreiche Erfolge feiern. Produktionen des Hauses wurden zu Festivals wie dem „Radikal jung“ und dem Berliner Theatertreffen eingeladen, internationale Kooperationen führten Aufführungen nach Frankreich, Italien und in die Schweiz. Gleichzeitig öffnete sich das Theater mit neuen Konzert- und Vermittlungsformaten einem breiteren und jüngeren Publikum. Auch als Regisseur hat Chavaz Akzente gesetzt – etwa mit Inszenierungen wie „Die Blume von Hawaii“, „Alice im Wunderland“ oder der Wagner-Persiflage „Hojotoho Hojotoho Heihaha“, die seine unverwechselbare Handschrift zeigen.

Mit der Vertragsverlängerung blickt Chavaz nun langfristig in die Zukunft. Er betont, das Theater Magdeburg weiterhin als „Ort aller Möglichkeiten“ etablieren zu wollen. Ziel sei es, das Haus als Sprungbrett für die nächste Generation von Regisseur:innen, Komponist:innen, Musiker:innen, Tänzer:innen und Schauspieler:innen zu positionieren. Zudem sollen Nachhaltigkeit, Innovation und die Gewinnung neuen Publikums im Mittelpunkt stehen.

Unter Julien Chavaz hat das Theater Magdeburg auch ein klares Innovationsprofil entwickelt, das Raum für spannende neue Musiktheater-Formate schafft. Wer auf mutige, internationale Produktionen und frische Impulse im Musical-Bereich hofft, darf also gespannt sein. Mit Chavaz bleibt Magdeburg ein Ort, an dem musikalisches Theater in seiner ganzen Vielfalt lebendig bleibt – kreativ, offen und zukunftsorientiert.

Christian Øland startet ab der Spielzeit 2025/26 als neuer Generalmusikdirektor am Theater Magdeburg.

Die Spielzeit 2025/26 am Theater Magdeburg.

Die gebürtigere Ukrainerin Viktoria Sidorenko ist Singer-Songwriterin und wohnt aktuell in Wien.

Sie hat eine musikalische Ausbildung in Klavier und einen Master-Abschluss in Kulturmanagement und Produktion – und schreibt seit ihrem ihrem dritten Lebensjahr selbst Songs. Außerdem hat sie Erfahrung in Eventmanagement, Festivalorganisation, Kinderensemble-Produktion und dem Schreiben von Konzertdrehbüchern.

Unter ihrem Künstlernamen “Sidoreya” ist sie die Schöpferin eines Musikprojekts im Deep-House-Stil und veröffentlicht Tracks auf allen relevanten Musikplattformen.

2023 veröffentlichte Sidoreya die Songs „Sidoreya“ und „Extremely Strong“ und im Jahr 2024 die Songs „Peremagay“ und „Mediterrian Sea“.

Gemeinsam mit der KI-Künstlerin Nadin Rozumna hat Viktoria Sidorenko für ihren Song “Sidoreya“ ein surrealistisches Hi-Tech-Musikvideo produziert.

Viktoria Sidorenko („Sidoreya“) – im KÜNSTLERFAMILIE Interview.

Sidoreya - Viktoria Sidorenko - Credits: photobyenott
Sidoreya – Viktoria Sidorenko – Credits: photobyenott

Das Stadttheater Klagenfurt, als Landestheater für Kärnten und größte Kulturinstitution der Region, prägt die kulturelle Landschaft im südlichsten Teil des deutschsprachigen Raums. Das beeindruckende Theatergebäude wurde zwischen 1908 und 1910 im freien Empirestil von den legendären Architekten Helmer & Fellner errichtet und feierte 2010 sein hundertjähriges Jubiläum. 

Die Hauptaufgabe des Stadttheaters Klagenfurt besteht darin, das zentrale Repertoire der Theater- und Opernliteratur zu pflegen und als lebendige Kunstinstitution im Herzen einer modernen Gesellschaft zu agieren. Seit September 2020 leiten Intendant Aron Stiehl und der Geschäftsführende Kaufmännische Direktor Mag. Matthias Walter das Mehr-Sparten-Haus mit 716 Sitzplätzen. Das vielfältige Programm umfasst Oper, Operette, Musical, Schauspiel, Konzerte und Ballett. Neben den elf großen Bühnenproduktionen bereichern Studioproduktionen und ein facettenreiches Statt Theater-Programm das künstlerische Angebot. Das Theater legt besonderen Wert auf Vermittlungsangebote wie Matineen, Einführungen, Führungen und ein umfassendes theaterpädagogisches Programm für Kinder und Jugendliche, einschließlich eines Theaterspielclubs, um die Verbundenheit des Publikums zu fördern und Einblicke in die Theaterarbeit zu gewähren. 

Mit mehr als 200 Vorstellungen pro Spielzeit bietet das Stadttheater Klagenfurt ein breites Spektrum an kulturellen Erlebnissen. Das engagierte Team besteht aus etwa 270 fest angestellten Mitarbeitern und 90 Gästen, darunter das KSO Kärntner Sinfonieorchester und der Chor des Stadttheaters Klagenfurt. Die Ausstattung und Bühnenbilder werden exklusiv in den hauseigenen Werkstätten, darunter die Kostümabteilung, Tischlerei, Schlosserei, Malerei und Maske, gefertigt. Unterschiedliche Ermäßigungen und beliebte Theaterabos ermöglichen allen Theaterbegeisterten einen preisgünstigen und bequemen Theaterbesuch.

Die Geschichte des Theaters

Archivforschungen belegen, dass die Ursprünge des Stadttheaters Klagenfurt bis etwa 500 Jahre zurückreichen. In seiner Anfangszeit war es allerdings noch kein Theater im heutigen Sinne, sondern diente als Ballhaus dem Freizeitvergnügen und Ballspiel der landständischen Herren. Nach und nach begannen italienische Wandertheatergruppen auf ihrem Weg zwischen Venedig und Wien hier Station zu machen. Im Laufe der Zeit wurde das Ballhaus schrittweise in ein Theater umgebaut.

Als eigentliches Gründungsjahr des Stadttheaters Klagenfurt gilt das Jahr 1737. Dieses erste Theater in Klagenfurt verfügte weder über Logen noch über ein großes Parterre, sondern bestand lediglich aus drei Galerien und einem vergleichsweise kleinen Zuschauerraum. Ursprünglich war es ein Theater, das ausschließlich dem Adel vorbehalten war. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts fand jedoch ein gesellschaftlicher Wandel statt, und das Publikum setzte sich zunehmend auch aus Intellektuellen, Beamten, Militärs und wohlhabenden Kaufleuten zusammen. Im Jahr 1811 wurde das alte Theater neu errichtet, und etwa 70 Jahre später ersetzte man – nach dem verheerenden Brand des Ring-Theaters in Wien – die hölzernen Bauteile durch Konstruktionen aus Eisen. In den Anfangsjahren erfreute sich das Theater großer Beliebtheit in der Bevölkerung, was sich auch in einer eigenen, regelmäßig gedruckten Theaterkritik widerspiegelte.

Das Neue Stadttheater

Anlässlich des sechzigjährigen Regierungsjubiläums von Kaiser Franz Josef I. am 2. Dezember 1908 wurde der lang geplante Neubau des Theaters endlich in Angriff genommen. Für die Durchführung beauftragte man das Wiener Architekturbüro Helmer & Fellner, das bereits zahlreiche Theaterbauten realisiert hatte. Der Entwurf basierte auf dem Plan des Theaters in Gießen, das zwei Jahre zuvor von demselben Büro errichtet worden war, und war stilistisch an der „Französischen Renaissance“ orientiert. Eine Akustikprobe wurde am 3. September 1910 durchgeführt, die letzten kommissionellen Abnahmen erfolgten am 5. September. Kurz darauf konnte das Gebäude offiziell freigegeben werden. Das neue Theater – nun im Stil des freien Empire erbaut – bot insgesamt 996 Sitzplätze. Die feierliche Eröffnung unter dem Namen „Kaiser Franz Josef I. Jubiläumstheater“ fand am 22. September 1910 statt.

Der Zubau

In den 1960er Jahren wurde das Theater durch wesentliche An- und Umbauten modernisiert, wobei unter anderem die Zahl der Stehplätze deutlich reduziert wurde. 1995 entschloss man sich, den damals entstandenen Zubau durch einen zeitgemäßen architektonischen Neubau zu ersetzen, entworfen vom Architekten Günther Domenig. Gleichzeitig wurde das Bestandsgebäude unter Berücksichtigung der ursprünglichen Pläne umfassend renoviert. Der neue Zubau wurde im Juli 1998 abgeschlossen. Die gesamte Fläche des Theaters umfasst seither etwa 14.000 m².

Die Architektur

Die Architektur des Theaters und seine Umgebung folgen einem klaren axialsymmetrischen Prinzip. Dies zeigt sich in der Vorzone des Haupteingangs, den seitlichen Randbereichen sowie im Übergang zum Achterjägerpark. Ein schwebend wirkender, plastisch geformter „Pfahl“ in der Mitte betont zusätzlich die Hauptachse. Das kupferne Metalldach, das mit der Zeit eine Patina annimmt, greift farblich die Tönung der glasierten Dächer in der Umgebung auf. Es steigt an, knickt waagrecht ab und hebt sich deutlich vom Baukörper ab. Im Grundriss verjüngt sich dieses Element, während die Unterseite angehoben ist, um den Eindruck der Leichtigkeit zu wahren. Der gesamte Baukörper stellt eine integrierte Einheit aus Form, Innen- und Außenraum, Konstruktion und Material dar.