Der bis 31. August 2028 laufende Vertrag der Geschäftsführenden Intendantin des Tiroler Landestheaters Irene Girkinger wurde vom Tiroler Landeshauptmann Anton Mattle und vom Innsbrucker Bürgermeister Johannes Anzengruber – als Gesellschaftervertreter der Tiroler Landestheater und Orchester GmbH Innsbruck – um weitere fünf Jahre bis 31. August 2033 verlängert.

Irene Girkinger leitet das Tiroler Landestheater als Geschäftsführende Intendantin seit der Spielzeit 2023/24 und freut sich über die Vertragsverlängerung: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen unserer Gesellschafter und unseres Publikums in unsere leidenschaftliche Arbeit für ein engagiertes Mehrspartenhaus, das sich mutig den Fragen und Problemstellungen unserer Zeit stellt und unser kostbares Kulturgut mit Herzblut pflegt und weiterentwickelt. Wir konnten mit einer vielseitigen und ästhetisch neuen Programmatik, gesellschaftspolitisch und zeitgeschichtlich relevanten Themen, der Förderung von Zeitgenossenschaft und jungen Talenten und dem spartenübergreifenden Arbeiten das Haus stark und zukunftsorientiert positionieren, haben es in vielerlei Hinsicht geöffnet und so neue Publikumsschichten angezogen und begeistert. Das Tiroler Landestheater, das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck und das Haus der Musik Innsbruck tragen mit ihrem vielfältigen Programm wesentlich zur kulturellen Identität des Landes Tirol und der Stadt Innsbruck bei. Unser Anspruch ist es, den größten Kulturbetrieb im Westen Österreichs als kulturellen Leuchtturm künstlerisch und wirtschaftlich stabil und erfolgreich weiter in die Zukunft zu führen.“

Tirols Landeshauptmann Anton Mattle sieht die Vertragsverlängerung als wichtiges Zeichen für Kontinuität und Stabilität: „Es freut mich, dass das Tiroler Landestheater mit Irene Girkinger und Markus Lutz ein starkes Führungsduo hat. Das Theaterwesen ist im Umbruch, die Rahmenbedingungen werden nicht leichter. Umso wichtiger ist es, dass die Gespräche und Prozesse der vergangenen Monate Früchte getragen haben und mit der Vertragsverlängerung von Irene Girkinger ein klares Signal für Kontinuität und eine weiterhin spannende künstlerische Entwicklung gesetzt werden kann. Den kommenden Saisonen blicke ich mit Neugier und Freude entgegen!“

Und Johannes Anzengruber (Bürgermeister von Innsbruck) ergänzt: „Die Verlängerung der Intendanz von Irene Girkinger zeigt: Der Zukunftsprozess am Tiroler Landestheater war erfolgreich. Die letzte Saison hat eindrucksvoll bestätigt, was möglich ist, wenn alle Mitarbeitenden mit großem Engagement, gegenseitigem Vertrauen und einem gemeinsamen Ziel an einem Strang ziehen. Mit künstlerisch herausragenden Theaterproduktionen ist es gelungen, das treue Stammpublikum ebenso zu begeistern wie zahlreiche neue Besucherinnen und Besucher für das Tiroler Landestheater zu gewinnen. Der erwartete Turnaround nach dem Intendantenwechsel ist nun endgültig erfolgt“

Irene Girkinger will den eingeschlagenen Weg gemeinsam mit dem künstlerischen Leitungsteam und dem Geschäftsführenden Kaufmännischen Direktor Dr. Markus Lutz als verlässlichem und kompetentem Partner fortsetzen: „Es ist beglückend und erfüllend, zusammen mit den wunderbaren Künstler:innen der Ensembles und des Orchesters und all den großartigen Kolleginnen und Kollegen im Haus weiterhin für diese unglaublich kulturbegeisterte Region wirken zu dürfen. Nun können wir unsere künstlerischen Visionen weiterentwickeln und längerfristig weiterplanen. Wir haben noch viele Ideen – lassen Sie sich überraschen!“

Frank Wildhorn, Komponist von DRACULA – DAS MUSICAL, beantwortet im Interview 10 Fragen.

Herr Wildhorn, wie kam es dazu, dass Sie „Dracula“ als Thema für ein Musical gewählt haben? Was fasziniert Sie persönlich an dieser Figur?

Ich liebe die Welt der Gothic- und viktorianischen Literatur – dieses Zusammenspiel aus Dunkelheit, Leidenschaft und großer Dramatik. Autoren wie Mary Shelley oder Lewis Carroll haben faszinierende Welten voller außergewöhnlicher Figuren und existenzieller Konflikte erschaffen, in denen immer alles auf dem Spiel steht. Genau diese Intensität inspiriert auch meine Musik. Nach dem Erfolg von „Jekyll & Hyde“ war ich auf der Suche nach einem weiteren Stoff aus diesem Genre, weil ich das Gefühl hatte, musikalisch noch viel darin erzählen zu können. „Dracula“ vereint für mich alles, was großes Musiktheater ausmacht: überlebensgroße Charaktere, starke Emotionen, Gefahr, Sinnlichkeit und Romantik. Besonders fasziniert mich dabei auch das sogenannte „Grand Guignol“ – die Kunst, das Publikum gleichzeitig zu erschrecken und emotional mitzureißen.

Warum sind diese Stoffe Ihrer Meinung nach bis heute so zeitlos?

Weil sie universelle Themen behandeln: Liebe, Sehnsucht, Angst, Macht, Verlust. Diese Geschichten funktionieren heute genauso wie vor hundert Jahren – und sie werden auch in Zukunft relevant bleiben. Die viktorianische Ära war unglaublich kreativ. Dort entstanden Figuren wie Sherlock Holmes, Peter Pan oder die Welten von Jules Verne. Für das Musiktheater ist diese Epoche eine wahre Schatzkammer.

Wie sieht Ihr kreativer Prozess aus, wenn Sie eine Geschichte wie „Dracula“ musikalisch erzählen?

Am Anfang steht immer die Frage: Wer sind diese Figuren wirklich? Ich versuche, jedem Charakter eine eigene musikalische Sprache und Perspektive zu geben. Ein Teil meines Prozesses ist vielleicht etwas ungewöhnlich: Ich schaue mir alte Verfilmungen an – etwa Nosferatu oder verschiedene Dracula-Filme –, schalte den Ton aus und beginne, neue Musik dazu zu schreiben, fast wie für einen Stummfilm. Dabei entstehen oft Melodien, die später ihren Weg ins Musical finden.

Welche Dracula-Adaption hat Sie besonders inspiriert?

Wahrscheinlich die Verfilmung von Francis Ford Coppola mit Gary Oldman, Winona Ryder und Anthony Hopkins. Dieser Film besitzt eine unglaubliche Atmosphäre – visuell opulent, emotional exzessiv und gleichzeitig sehr romantisch. Besonders die Kostüme und das Set-Design haben mich stark beeinflusst. Wenn ich diesen Film ohne Ton sehe, bekomme ich sofort Lust zu komponieren.

In der aktuellen Produktion gibt es einen Song, der bislang noch nie in Europa zu hören war. Was steckt dahinter?

Ich glaube fest daran, dass Musik – genau wie Liebe – keine Grenzen kennt. In Seoul lief eine sehr erfolgreiche Version von „Dracula“, und der Hauptdarsteller, K-Pop-Star Kim Jun-su, wollte Dracula als deutlich jüngeren Mann interpretieren. Dafür bat er mich um einen Song, in dem Dracula Mina seine Geschichte erzählt. So entstand „She“. Als unser Regisseur Alex den Song hörte, war er sofort begeistert und integrierte ihn in die aktuelle Produktion.

Das Musical feierte 2001 Premiere am Broadway. Wie hat sich die Show seitdem entwickelt?

Die Show hat seit ihrer Broadway-Premiere ein wunderbares Eigenleben entwickelt – ähnlich wie „Jekyll & Hyde“. Sie wurde weltweit in unterschiedlichsten Sprachen inszeniert und immer wieder neu interpretiert. Gleichzeitig versuche ich bei jeder Produktion, etwas über das jeweilige Publikum zu lernen. Dabei vertraue ich sehr auf meine Produzenten und den Regisseur, die genau wissen, wie man die Show für das deutschsprachige Publikum emotional greifbar macht.

Was macht die aktuelle Berliner Produktion für Sie besonders?

Es beginnt schon mit dem Theater selbst. Das BlueMax Theater ist ein intimer Raum ohne schlechte Plätze – das Publikum ist mitten im Geschehen und wird direkt in diese Welt hineingezogen. Dazu kommt Alex Balgas Regiearbeit mit ihren fließenden Übergängen und starken Bildern. Und natürlich haben wir ein fantastisches Ensemble, das die Musik mit großer Leidenschaft und emotionaler Tiefe interpretiert.

Sie haben auch Songs für Weltstars wie Whitney Houston geschrieben. Wo liegt für Sie der Unterschied zwischen Popmusik und Musical-Musik?

Es sind unterschiedliche kreative Prozesse, aber im Kern geht es immer um starke Melodien und Emotionen. Beim Schreiben für Popkünstler versucht man vor allem, die Persönlichkeit und die Stärken des jeweiligen Artists hervorzuheben. Im Musical hat Musik jedoch eine zusätzliche Aufgabe: Sie muss Geschichten erzählen, Atmosphäre schaffen und die inneren Konflikte der Figuren hörbar machen.

Was wünschen Sie sich, dass das Publikum nach der Vorstellung mit nach Hause nimmt?

Ich hoffe, dass die Menschen für ein paar Stunden ihren Alltag vergessen können. Ich möchte ihnen Erinnerungen schenken – eine große Geschichte, starke Emotionen und Musik, in die sie sich verlieben können. Wenn wir das Publikum wirklich in unsere Welt entführen konnten, dann haben wir alles erreicht.

Was ist beängstigender – ein leeres Blatt Papier oder eine Premiere?

Ganz ehrlich? Keines von beidem. Wenn eine Premiere stattfindet, weiß man bereits, was man geschaffen hat. Natürlich ist man aufgeregt, aber Musik zu schreiben bedeutet für mich pure Freude. Es ist ein kreativer Kampf – aber ein wunderschöner.

Mit dem oberösterreichischen Traditionsunternehmen Swietelsky übernimmt eines der renommiertesten Bauunternehmen Österreichs als Baupartner von ATG Entertainment die Realisierung für das Theater im Prater.

Matthias Prichzi, Geschäftsführer der ATG Live GmbH in Wien: „Mit Swietelsky haben wir einen Partner gewonnen, der über höchste technische Kompetenz und große Erfahrung in der Umsetzung komplexer Bauvorhaben verfügt. Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit. Gemeinsam mit Swietelsky gehen wir einen wichtigen Schritt im Bauprozess und geben dem Theater im Prater seine bauliche Form.“

Das Theater im Prater von ATG Entertainment wird in strategischer Allianz mit der Stadt Wien und der Wien Holding realisiert und soll neue kulturelle und wirtschaftliche Impulse in der Musicalszene setzen. Der neue Entertainment-Hotspot im traditionsreichen Wiener Prater vereint auf einzigartige Weise privatwirtschaftliches Kulturengagement mit höchsten Nachhaltigkeitsstandards.

Auf einer Fläche von 12.000 Quadratmetern entstehen im Theater im Prater hochmoderne Theater-, Publikums- und Backstage-Bereiche, die neue Maßstäbe für zeitgemäße Theaterinfrastruktur setzen. Ein wesentlicher baulicher Schwerpunkt liegt dabei auf der umfassenden Barrierefreiheit des Theaters, die allen Besucher:innen einen gleichberechtigten und komfortablen Zugang ermöglicht.

Die architektonische Planung liegt in den Händen des Wiener Architekturbüros DTFLR, das durch die renommierten Theaterarchitekten von Haworth Tompkins aus London unterstützt wird. Die internationale Projektmanagement-Firma Turner + Townsend begleitet mit ihrem Wiener Büro die Realisierung. Die Dachgleiche soll bis Ende 2026 erreicht werden.

Peter Krammer, CEO Swietelsky AG: „Das Theater im Prater entfaltet seine Wirkung weit über den Bau hinaus: es unterstreicht die kulturelle und wirtschaftliche Strahlkraft Wiens als europäische Metropole. Mit der Investition in moderne Theaterinfrastruktur entstehen langfristige Wertschöpfung, Arbeitsplätze und neue Impulse für Tourismus, Zulieferbetriebe und die gesamte Region. Wir freuen uns, gemeinsam mit ATG Entertainment dieses Leuchtturmprojekt im Hochbau umzusetzen und damit die internationale Attraktivität Wiens weiter zu stärken.“

Das Theater im Prater soll nicht nur Wiens Position als Kulturmetropole stärken, sondern schafft auch wichtige wirtschaftliche Impulse für die lokale Bauwirtschaft und deren nachgelagerte Branchen. Gemäß den Ergebnissen einer Marktanalyse, die von der ICG Integrated Consulting Group und dem Institut für Verwaltungsmanagement durchgeführt wurde, wird das neue Theater auch ein bedeutender Wirtschaftsmotor für Wien. Durch die geplanten internationalen Produktionen werden jährlich hunderttausende zusätzliche Theatergäste erwartet, die auch für die umliegende Hotellerie, Gastronomie und den Einzelhandel wichtige Impulse setzen. Das neue Theater im Prater wird gemäß der Marktstudie die jährlichen Musicalbesuche in Wien von derzeit 500.000 auf bis zu 1.000.000 verdoppeln und das kulturelle Angebot mit insgesamt drei Musical-Spielstätten (Raimund Theater, das Ronacher und das Theater im Prater) erweitern. Diese Attraktivitätssteigerung generiert eine beachtliche jährliche Wertschöpfung von 157 Millionen Euro für die Stadt Wien. Das Projekt schafft rund 1.400 neue Vollzeitarbeitsplätze und bringt dem österreichischen Staat jährliche Steuereinnahmen von 59 Millionen Euro, so die Studie.

Das größte privat finanzierte Theaterprojekt der vergangenen 100 Jahre wurde 2026 im Rahmen einer Pressekonferenz von Joachim Hilke (CEO Europe der ATG Entertainment), Peter Hanke (Stadtrat der Stadt Wien), Walter Ruck (Präsident der Wirtschaftskammer Wien) und Kurt Gollowitzer (Geschäftsführer der Wien Holding) präsentiert.

Peter Hanke (Stadtrat der Stadt Wien): „Mit diesem Projekt werden das kulturelle und touristische Profil der Stadt ganz entscheidend ergänzt. Die daraus zu erwartenden positiven wirtschaftlichen Effekte erfreuen mich ganz besonders, schließlich erwarten wir hier eine nachhaltige Stärkung des Standorts Wien.“

Walter Ruck (Präsident der Wirtschaftskammer Wien): „Wir sehen für ein weiteres Musiktheater in Wien großes wirtschaftliches Potenzial. Ein Kulturtourist gibt in Wien überdurchschnittlich viel Geld aus. Eine Verdoppelung der Musicalbesuche in Wien setzt daher auch Impulse in Hotellerie, Gastronomie und im Einzelhandel – ein Gewinn für den Wirtschaftsstandort Wien. Der Bau des Theaters selbst wird sich ebenso positiv auf die Wertschöpfung auswirken. Im laufenden Betrieb wird auch der Prater selbst durch mehr Gäste profitieren können. Das trägt zudem zur Entzerrung der Touristenströme bei.“

Kurt Gollowitzer (Geschäftsführer der Wien Holding): „Die Wien Holding unterstützt kulturelle Initiativen und Innovationen der Stadt, um den Wirtschaftsstandort Wien weiterhin attraktiv für Menschen des In- und Auslandes zu gestalten.“

Dr. Franz Patay (Geschäftsführer der VBW – Vereinigten Bühnen Wien): „Das Interesse am Musical und die Angebotserweiterung ist eine Bestätigung des Genres, das die Vereinigten Bühnen Wien etabliert haben und seit Jahrzehnten in Wien einem begeisterten Publikum in ihren historischen Spielstätten sowie international bieten.“

Joachim Hilke (CEO Europe der ATG Entertainment): „Wir freuen uns sehr, hier in Wien ein Weltklasse-Theater im Prater zu errichten. ATG Entertainment möchte dem anspruchsvollen Publikum in Wien sowie den vielen Musicaltouristen herausragende und spektakuläre Shows präsentieren. Ich bin mir sicher, dass das Theater im Prater den Ruf Wiens als Musical- und Kulturmetropole im Herzen Europas nachhaltig stärken wird.“

Norbert Kettner (Geschäftsführer des Wien Tourismus): „Das Theater im Prater ergänzt die Welthauptstadt der Musik Wien um eine neue, für Wiener:innen wie Besucher:innen der Stadt gleichsam attraktive Facette. Als Highlight außerhalb der Innenstadt trägt es zum strategischen Ziel des WienTourismus bei, touristisches Interesse auf die gesamte Stadt zu verteilen. Die strategische Partnerschaft der Stadt mit ATG Entertainment verspricht hochwertige Erlebnisse – ein wertvolles Argument im Destinationsmarketing, kulturell interessierte Zielgruppen zu begeistern.“

Alexander Nikolai (Bezirksvorsteher des 2. Bezirk in Wien): „Das Kulturprojekt Theater im Prater ist untrennbar mit der Zukunftsvision von Wien und der Leopoldstadt verbunden. Es setzt international neue Maßstäbe in der künstlerischen Inszenierung und prägt somit die kulturelle Landschaft auf herausragende Weise.“

Über ATG Entertainment

Über ATG Entertainment

ATG Entertainment ist ein globaler Marktführer der Live-Unterhaltung. Das Unternehmen betreibt bereits 64 renommierte Spielstätten weltweit und erreicht jährlich über 18 Millionen Zuschauer. In Großbritannien gehören historische West End-Theater wie das Duke of York’s, Harold Pinter, Piccadilly, Savoy und das Apollo Victoria zum Portfolio.

In den USA betreibt ATG sieben Broadway-Häuser, darunter das Lyric Theatre und das August Wilson Theatre. In Deutschland gehören der historische Admiralspalast Berlin, das Starlight Express Theater Bochum und der Musical Dome Köln zum Portfolio. Letzterer begeistert derzeit mit „Moulin Rouge! Das Musical“ das Publikum.

Über Swietelsky AG

Swietelsky ist Österreichs drittgrößtes Bauunternehmen und aktuell mit rund 12.200 Mitarbeiter:innen in 21 Ländern aktiv. Das Leistungsspektrum erstreckt sich über die gesamte Bau-Wertschöpfungskette bis hin zum Bahnbau und Tunnelbau. Im Geschäftsjahr 2024/25 betrug die Bauleistung 3,67 Milliarden Euro. Am Heimatmarkt Österreich erwirtschaftete das Unternehmen rund 55% der Gesamtleistung, gefolgt von den Kernländern Deutschland mit 15%, Tschechien mit 12% und Ungarn mit 4%.

ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT – das Musical feiert am 22. März 2026 seine Deutschlandpremiere im Stage Operettenhaus Hamburg.

Das Musical wurde von Bob Gale, dem Co-Autor der Filmtrilogie, geschrieben und beeindruckt mit großartigem Grafik- und Lichtdesign, einem spektakulärem Bühnenbild und innovativen Spezialeffekten.

Zusätzlich zu den beliebten Blockbuster-Hits wie „The Power Of Love“ (Huey Lewis & The News), „Earth Angel“ (Marvin Berry & The Starlighters) und „Johnny B. Goode“ (Chuck Berry) steuerten die Emmy- und Grammy-Preisträger Alan Silvestri (Komponist der legendären Filmmusik der Reihe) & Glen Ballard auch neue Musik und Liedtexte zur temporeichen Zeitreise bei.

Das mehrfach preisgekrönte Kreativteam rund um Regisseur & Tony-Award-Gewinner John Rando besteht aus Chris Bailey (Choreografie), Nick Finlow (musikalische Supervision), Tim Hatley (Bühnen- und Kostümdesign), Tim Lutkin & Hugh Vanstone (Lichtdesign), Gareth Owen (Sounddesign) und Chris Fisher (Illusionen).

Nach triumphalen Erfolgen am Londoner West End und am New Yorker Broadway kommt ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT – das Musical nun nach Hamburg und liefert dem Publikum im Stage Operettenhaus jede Menge Humor & Nostalgie, ikonische Charaktere und beeindruckende Effekte.

Die Cast

Marty McFly: Raphael Groß / Lino Kalich (alternierend)
Doc Brown: Jan Kersjes / Marko Formanek (Walk In)
Lorraine Baines: Sandra Leitner
George McFly: Terence van der Loo
Biff Tannen: Florian Sigmund
Goldie Wilson / Marvin Berry: Hope Maine
Strickland: Siegmar Tonk, Marko Formanek (Walk In)
Jennifer Parker: Sonya Lachmann
Linda McFly: Teresa Krall
Dave McFly: Michiel Janssens
Clock Tower Lady: Julia Fechter / Louise Newson

Covers: Michiel Janssens (Marty McFly), Siegmar Tonk (Doc Brown), Teresa Krall (Lorraine Baines), Flavio Marullo (George McFly), Samuel Hoi Ming Chung (Biff Tannen), Sacha Setubun (Goldie Wilson, Marvin Berry), Grace Simmons (Dance Captain, Linda McFly, Clock Tower Lady), Indy Luna Correa (Jennifer Parker)

Swings: Eiko Keller (George McFly, Biff Tannen, Strickland, Dave McFly), Charles-Douglas Mitchell (Cover Goldie Wilson, Marvin Berry, Dave McFly), Denys Magda (Cover Strickland, Dave McFly), Louise Newson (Cover Jennifer Parker, Linda McFly), Lisa Neitzke (Cover Linda McFly, Clock Tower Lady), Matteo Vigna

Ensemble: Teresa Krall, Indy Luna Correa, Sonya Lachmann, Julia Fechter, Camilla Anna Esposito, Nicole Reeves, Michiel Janssens, Flavio Marullo, Samuel Hoi Ming Chung, Sacha Setubun, Paolo Ciferri, Benjamin Dupont Igens

Der Falstaff-Verlag produziert gemeinsam mit dem Wiener Bühnenverein die BÜHNE in einem neuen Look.

Beim Relaunch-Event am 15. Dezember 2025 im Kasino am Schwarzenbergplatz in Wien wurde vor rund 250 Gästen aus der Kulturbranche das neue BÜHNE Magazin – inklusive dem neuen Cover der aktuellen BÜHNE-Ausgabe – präsentiert. Als künstlerische Acts traten Schauspieler Stefano Bernardin mit einer Szene aus „Hamlet“ auf, während Opernsängerin Ilia Staple mit einem humorvollen Lied auf die Redaktionsarbeit der BÜHNE blickte.

Moderatorin Teresa Vogl führte mit Witz und Charme durch den Vormittag und leitete die Präsentation ein: „Wir reden heute nicht nur über mutigen, erfolgreichen und durchaus unkonventionellen Kulturjournalismus, sondern wir feiern auch die Künstlerinnen und Künstler, ohne die wir alle nichts zu schreiben und nichts zu berichten hätten. All the world’s a stage, so das Shakespeare-Zitat, ist heute unser Motto, wobei mir ja der Nachsatz von Oscar Wilde besonders gut gefällt: But the play is badly cast. Das gilt natürlich nicht für den heutigen Vormittag und auch nicht für alle Persönlichkeiten, die in der BÜHNE und auf der Bühne hier in Österreich vorkommen“

Wolfgang Rosam (Falstaff-Herausgeber) und Atha Athanasiadis (BÜHNE-Chefredakteur) präsentieren die neue BÜHNE

Zusammen mit Falstaff-Herausgeber Wolfgang Rosam präsentierte BÜHNE-Chefredakteur Atha Athanasiadis das Magazin im größeren, neuen Design.

Ziel ist es, der BÜHNE mehr Sichtbarkeit und Platz zu bieten und ihr mit dem Falstaff-Verlag mehr Stabilität zu geben.

Wolfgang Rosam (Falstaff-Herausgeber): „Falstaff und die BÜHNE verbindet ganz, ganz viel. Das ist ein perfect match, denn Menschen lieben es, in dieser harten, lauten Welt ein bisschen mehr zu genießen. Wir sind in einer Stadt, die eine unglaubliche Kulturfülle hat, und das ist so großartig, dass dieses Magazin, das älteste Bühnen-Magazin der Welt, jetzt mit uns zusammenarbeiten kann und dass wir mit der BÜHNE zusammenarbeiten dürfen.“

Atha Athanasiadis: „Ich glaube auch, dass die BÜHNE eine Lustmacherin ist. Wir begleiten die Menschen der Theater – dieses verrückte, wunderschöne, lustige Volk – bis zur Premiere und versuchen zu verstehen, was sie bewegt, und vor der Premiere gehen wir raus. Es ist wirklich wunderschön, das zu tun und tun zu dürfen.“

Auch Franz Patay (Geschäftsführer der Vereinigten Bühnen Wien) bekräftigte die Bedeutung des Kulturmagazins: „Wir wissen, dass die BÜHNE gelesen wird, wir wissen, dass sie einen Effekt hat und dass wir mit dieser BÜHNE, die eine Auflage von 50.000 hat, unser Publikum erreichen. Also ich glaube, wir haben volle Häuser in Wien, und das zeigt, dass das Publikum das, was wir machen, schätzt und dass es das braucht.“

Burgtheater-Direktor Stefan Bachmann fügte als Hausherr des Kasinos hinzu: „Im Prinzip ist Theater sowieso immer ein Dialog mit dem Publikum, aber unsere Zuschauer*innen möchten natürlich immer noch viel mehr wissen. Ich finde es toll, dass wir mit der BÜHNE eine Bühne für die Bühnen haben und dass sehr viele Informationen zusätzlich zu den Theatern im Vorfeld schon im Magazin vermittelt werden, und das finde ich, auch in der Qualität, einzigartig.“

Die über 300 Mitgliedsbühnen des Theater Verbandes Tirol erhalten damit Zugang zu Gruppenrabatten, Vermittlungsangeboten und stark ermäßigten Mietpreisen beim Kostümfundus. Außerdem bietet das Tiroler Landestheater für die Vereinsmitglieder der Bühnen ein eigenes TVT-Theaterpaktl an.

Die Kooperation ist zunächst auf eine Saison angelegt und tritt mit Saisonbeginn im September in Kraft. Der Kooperationsvertrag wurde Anfang Juli 2026 offiziell besiegelt.

Kooperation für Tirols Theaterlandschaft

Die Zusammenarbeit richtet sich an die zahlreichen Amateur- und Laienbühnen in Tirol. Die Mitgliedsbühnen des Theater Verbandes Tirol erhalten künftig unter anderem kostenfreie Gruppenführungen, Probenbesuche und Vermittlungsangebote.

Dazu kommen exklusive Gruppenrabatte, die auch schon für kleinere Gruppengrößen gelten sollen. Auch der Kostümfundus des Tiroler Landestheaters wird für Mitglieder des Verbandes zu stark ermäßigten Mietpreisen zugänglich.

Für die Geschäftsführende Intendantin Irene Girkinger ist die Öffnung des Hauses ein wichtiger Teil der strategischen Ausrichtung des Tiroler Landestheaters. Theater lebe vom Austausch, Kooperationen seien dafür ein wichtiger Impuls.

TVT-Theaterpaktl für Mitgliedsbühnen

Ein zentraler Bestandteil der Kooperation ist das sogenannte TVT-Theaterpaktl. Dabei handelt es sich um ein kompaktes eigenes Abo für Vereinsmitglieder der Bühnen.

Das Paket umfasst insgesamt fünf Vorstellungen: zwei Produktionen im Großen Haus und drei Vorstellungen in den Kammerspielen. Damit soll theaterbegeisterten Menschen aus den Tiroler Bühnenvereinen ein niederschwelliger Zugang zum Spielplan des Tiroler Landestheaters ermöglicht werden.

Markus Lutz, Geschäftsführender Kaufmännischer Direktor des Tiroler Landestheaters, verweist darauf, dass in Tirol tausende Menschen in ihrer Freizeit auf oder hinter einer Dorf- oder Heimatbühne aktiv sind. Mit dem neuen Theaterpaktl soll genau diese Zielgruppe angesprochen werden.

Austausch zwischen professionellem Theater und Amateurtheater

Beate Palfrader, Obfrau des Theater Verbandes Tirol, sieht professionelles Theater und Amateurtheater nicht als getrennte Bereiche, sondern als Teil einer vielfältigen Theaterlandschaft in Tirol.

Durch die Kooperation sollen Mitglieder der Bühnen hinter die Kulissen blicken, Inszenierungen erleben, Theatermacher:innen begegnen und Impulse für die eigene Arbeit mitnehmen können.

In den kommenden Wochen sollen die Mitgliedsbühnen des Theater Verbandes Tirol über die Details informiert werden. Ziel ist es, den Austausch zwischen dem Tiroler Landestheater und den Theatergruppen im Land weiter zu vertiefen.

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Chiara Fuhrmann ist in Osnabrück aufgewachsen und absolvierte 2014-2017 ihre Ausbildung in Gesang, Schauspiel und Tanz an der Joop van den Ende Academy in Hamburg (Künstlerischer Leiter: Perrin Manzer Allen).

2016/2017 war sie in THE FULL MONTY – GANZ ODER GAR NICHT am Theater Kiel zu sehen und stand danach in BODYGUARD – DAS MUSICAL in Stuttgart im Ensemble und Cover „Rachel“ und „Nicki Marron“ auf der Bühne. 2017/2018 war sie mit HAIRSPRAY als Little Inez auf Tour und 2019 in RAGTIME am Landestheater Linz und als Nehebka in Disneys AIDA bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall zu sehen.

Bei der Europatour von BODYGUARD 2019/2020 war Chiara Fuhrmann erneut als „Rachel“ und „Nicki Marron“ zu sehen und stand in WICKED im Ensemble und als Cover „Elphaba“ in Hamburg auf der Bühne. Danach war sie in HAMILTON im Ensemble und als Angelica Schuyler, Eliza Schuyler und Peggy Schuyler/Maria Reynolds zu erleben.

Zuletzt übernahm sie die Titelrolle der „Julia“ in & JULIA im Stage Operettenhaus Hamburg und ist seit Februar 2026 als „Elsa“ – gemeinsam mit ihrer Bühnenschwester „Anna“ Kim Fölmli – in Disneys DIE EISKÖNIGIN – DAS MUSICAL im Stage Apollo Theater Stuttgart zu sehen.

Beim Deutschen Musical Theater Preis 2025 im TIPI am Kanzleramt (Berlin) war Chiara Fuhrmann die Preispatin für die Kategorien „​Beste Darstellerin in einer Hauptrolle“ (Gewinnerin: Katia Bischoff als „Mileva Marić“ in Einstein – A Matter of Time im Konzert und Theater St. Gallen) und „Bester Darsteller in einer Hauptrolle“ (Gewinner: David Jakobs als „Albert Einstein“ in Einstein – A Matter of Time im Konzert und Theater St. Gallen).

Neben ihrer Arbeit auf der Bühne ist Chiara Fuhrmann auch bei Konzerten und Galas im Einsatz.

Faye Heather Anderson ist eine in Großbritannien geborene Choreografin, die europaweit tätig ist. Sie kreiert dynamische, erzählerische Bewegungen für Theater, Fernsehen, Live-Events und kommerzielle Produktionen. Zu ihren aktuellen Arbeiten zählen Tootsie am Theater Bonn (Regie: Gil Mehmert), Saturday Night Fever bei den Seefestspielen Mörbisch, Kick Like a Woman, Jersey Boys in Amstetten sowie Produktionen für RTL, SAT.1, BMW, Porsche, Audi, L’Oréal und Redken. Als Assistant Choreografin wirkte sie an Jesus Christ Superstar, Hello, Dolly!, Monster High und Peter Maffays Tabaluga mit. Ihre digitale Choreographie erreicht weltweit Millionen von Zuschauern, und als gefragte Gastdozentin unterrichtet sie regelmäßig Workshops und Masterclasses im In- und Ausland.

Zu Beginn ihrer Karriere stand sie selbst in Musicals auf der Bühne, darunter 42nd Street, Saturday Night Fever, Miami Nights, FAME und Monty Python’s Spamalot.

Im Sommer 2026 war sie für die Choreografie von EIN KÄFIG VOLLER NARREN bei den Seefestspielen Mörbisch zuständig.

ShowSlot ist seit 2017 als junges, dynamisches Entertainment-Label aus Frankfurt am Main mit innovativen Live-Produktionen in der europäischen Musiktheaterszene unterwegs.

Ob Deutschlandpremieren großer Broadway-Erfolge (z. B. GREEN DAYS AMERICAN IDIOT und DAS SPONGEBOB MUSICAL), Europa-Tourneen von diversen Welt-Hits (z. B. SISTER ACT, FLASHDANCE, GHOST – NACHRICHT VON SAM und SATURDAY NIGHT FEVER), deutschsprachige Show-Entwicklungen (z. B. FACK JU GÖHTE, DIE SCHÖNE UND DAS BIEST, DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL, RAPUNZEL und EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE NACH CHARLES DICKENS) sowie Eigenproduktionen (z. B. MAGICAL SING ALONG und BROADWAY MEETS POP) – ShowSlot schafft berührende und mitreißende Live-Erlebnisse.

Hinter den Kulissen entwickeln, produzieren und veranstalten rund 60 begeisterte Köpfe mit Herzblut, Kreativität und Teamgeist – in einer europaweit beispiellosen Produktionsinfrastruktur – über 700 Shows pro Spielzeit.

ShowSlot verbindet den Spirit eines agilen Start-ups mit der jahrzehntelangen Erfahrung und wegweisenden Expertise vieler Branchenprofis – und steht für Top-Brands, höchste Produktionsqualität und ein New-Generation Look & Feel.

Emotion meets Innovation meets Wow.