CATS – eines der erfolgreichsten Musicals aller Zeiten – verzaubert auch nach über vier Jahrzehnten das Musicalpublikum. Vom 9. Juli bis 3. August 2025 kommt CATS in das Landestheater Linz.
Das Meisterwerk mit der Musik von Sir Andrew Lloyd Webber (nach dem Buch von T.S. Eliot) feierte seine Uraufführung im Mai 1981 in London Dabei wurden die Hauptrollen unter anderem durch Elaine Paige, Brian Blessed, Paul Nicholas und Wayne Sleep besetzt. Inszeniert wurde das Original von Cameron Mackintosh. In der Originalfassung waren damals sehr viele Katzen zu sehen, von denen aber nach und nach einige entfielen.
Die authentischen wie aufgefrischte Erfolgsproduktion vom Londoner West End, die 2015 als „Bestes Musical Revival“ für den Laurence Olivier Award nominiert war, geht im englischen Original (mit deutschen Untertiteln) von April bis September 2025 auf Tour durch Deutschland, Österreich und der Schweiz – und ab 9. Juli 2025 erobern die wohl berühmtesten Katzen der Welt dann Oberösterreich.
Die CATS-Erfolgsgeschichte
Mit der Uraufführung im Jahr 1981 hat CATS die Musicalwelt nachhaltig revolutioniert. Rund um den Globus haben die „Jellicle-Katzen“ anmutig auf vier Pfoten sämtliche Rekorde gebrochen und mehr als 73 Millionen Zuschauer:innen in über 30 Ländern begeistert. Und ein Ende der Erfolgsgeschichte ist nicht in Sicht! Denn auch über vierzig Jahre nach der Premiere im Londoner West End haben die Charakterkatzen – vom durchtriebenen Macavity über den Zauberkater Mistoffelees und die schneeweiße unschuldige Victoria bis hin zum unwiderstehlichen Draufgänger Rum Tum Tugger – nichts von ihrer generationsübergreifenden Faszination eingebüßt. Noch immer ziehen sie das Publikum in den Bann, das so vielfältig ist, wie die Katzenbande selbst.
Sieben Tony Awards sowie drei Drama Desk Awards hat „CATS“ bereits gewonnen. „Immer noch das Nonplusultra“, jubelt die Times. „Unsterbliche Melodien, ein spektakuläres Bühnenbild und eine hervorragende Besetzung“, stimmt der Daily Mirror ein. Und die FAZ ist überzeugt: „Ebenso zeitlos wie z.B. die West Side Story. Beim minutenlangen Schlussapplaus in der Alten Oper wünscht sich wohl so mancher im Publikum, er könnte ein Leben führen, wie das verschworene Katzenarsenal: Freundlich, friedlich, furchtlos und frei.“
Grundlage für CATS war die Gedichtsammlung Old Possum´s Book of Practical Cats des Katzenliebhabers und Literaturnobelpreisträgers T.S. Eliot. Der Dramaturg und Regisseur Trevor Nunn entwickelte daraus ein Konzept, das Eliots Sprachgenie würdigt und gleichzeitig auf der Bühne funktioniert. Passend dazu komponierte Andrew Lloyd Webber sein musikalisches Meisterwerk – ein Genre-Mix mit einzigartigen Melodien, die längst selbst zu Klassikern geworden sind. Gillian Lynnes bahnbrechende Choreografien und die charakteristischen Kostüme von John Napier, der auch das eindrucksvolle Bühnenbild schuf, machen das Gesamtkunstwerk perfekt: Eine spielerische Vereinigung aus katzenhaften Bewegungen und menschlichen Eigenschaften.
Die Tourtermine
9. April – 7. Juni 2025: Capitol Theater Düsseldorf
21. August – 7. September 2025: Admiralspalast Berlin
10. September – 21. September 2025: Theater 11 – Zürich
Die CATS-Story
Regelmäßig finden sich die Katzen aus London zum Jellicle Ball auf einer Müllkippe zusammen. Eine Katze wird am Ende des Balles ausgewählt, um wiedergeboren zu werden. Das regt die Katzen zu einer wilden Diskussion an. Victoria, eine der jüngeren Katzen, eröffnet den Ball, danach präsentiert jede Katze dem Ältesten, Old Deuteronomy, ein Lied, der dann entscheiden muss. Eine der Sängerinnen ist Grizabella, die von den anderen verstoßen wurde und deshalb sehr traurig ist. Sie singt nach einem Zwischenfall, bei dem der unfreundliche Macavity mit einem Knall alle verschreckt, eine Version von „Erinnerung“. Doch bevor eine Entscheidung getroffen werden kann, wird Old Deuteronomy vom gemeinen Macavity entführt. Dieser gibt sich dann selbst als der Älteste aus, was die anderen Katzen zwar durchschauen, jedoch nichts dagegen tun können. Doch dann schafft der junge Zauberkater Mr. Mistoffelees ihn wieder in die Mitte der Katzen zu zaubern, die ausgestoßene Katze Grizabella wird wieder von den Katzen aufgenommen und der Älteste entscheidet sich auch für sie. Somit erhält sie die Chance auf ein neues Leben.
Die CATS-Cast
Uraufführung
Steven Wayne: Admetus Roland Alexander: Alonzo/Rumpus Cat/Tumblebrutus Peter Barry: Bill Bailey Stephen Tate: Asparagus/Growltiger Geraldine Gardner: Bombalurina Brian Blessed: Bustopher Jones David Baxter: Carbuckety Seeta Indrani: Cassandra Donald Waugh: Coricopat/Gilbert Sharon Lee Hill: Demeter Anita Pashley: Electra Julie Edmett: Etcetera John Chester: George Elaine Paige: Grizabella Susan Jane Tanner: Jellylorum/Griddlebone Sarah Brightman: Jemima Myra Sands: Jennyanydots Wayne Sleep: Mr Mistoffelees/Quaxo John Thornton: Mungojerrie/Macavity Jeff Shankley: Munkustrap/Grumbuskin Brian Blessed: Old Deuteronomy Paul Nicholas: Rum Tum Tugger Bonnie Langford: Rumpleteazer Ken Wells: Skimbleshanks Femi Taylor: Tantomile Finola Hughes: Victoria
Nicholas Li: Admetus George Maniadis: Alonzo/Rumpus Cat/Tumblebrutus Matthew Levick: Bill Bailey Felix Martin: Gus/Growltiger/Bustopher Jones Birgit Arquin: Bombalurina Johnny Randall: Carbuckety Anneka Dacres: Cassandra Jan-Eike Majert: Coricopat/Dschingis Giulia Vazzoler: Demeter Vicky Riddoch: Electra Ana Milva Gomes: Grizabella Barbara Obermeier: Jellylorum/Griddlebone Astrid Gollob: Jemima Katharina Lochmann: Jennyanydots Stephen Martin Allan: Mr Mistoffelees/Quaxo Andrea Luca Cotti: Mungojerrie/Macavity Alexander Auler: Munkustrap Rory Six: Old Deuteronomy Dominik Hees: Rum Tum Tugger Anna Carina Buchegger: Rumpleteazer Gerben Grimmius: Skimbleshanks Petra Ilse Dam: Tantomile Hannah Kenna Thomas: Victoria
Die Musik von CATS
Akt 1
Ouvertüre Prolog: Jellicle Songs für Jellicle Cats (Prolog: Jellicle Songs für Jellicle Katz‘) – Ensemble Die Namen der Katzen (Das Benennen von Katzen) – Ensemble Die Einladung zum Jellicle Ball Die Gumbie-Katze (Die alte Gumbie-Katze) – Jenny Fleckenreich, Munkustrap, Bombalurina, Jellylorum, Demeter Der Rum Tum Tugger – Rum Tum Tugger mit Ensemble Grizabella, der Katzenstar (Grizabella, die Glamour-Katz‘) – Grizabella, Demeter, Bombalurina Bustopher Jones (Bustopher Mürr) – Bustopher Jones, Jenny, Bombalurina, Jellylorum Mungojerrie und Rumpleteazer – Mungojerrie und Rumpleteazer Alt-Deuteronimus (Old Deuteronomy) – Munkustrap, Rum Tum Tugger, Alt-Deuteronimus Der Kampf zwischen den Pekinesen und Pollicles (Von der furchtbaren Schlacht zwischen den Pekies und Pollicles und das Marschlied der Pollicle Hunde) – Munkustrap, Pekinesen, Pollicles, Kater Rumpum Lied der Jellicles – Ensemble Jellicle Ball Grizabella (Reprise) Erinnerung – Grizabella
Akt 2
Momente des wahren Glücks – Alt-Deuteronimus und Jemima mit Ensemble Gus, der Theater-Kater (Gus, der Theater-Kater) – Gus, Jellylorum Growltigers letzter Kampf (Growltigers letzte Schlacht)* – Growltiger, Griddlebone, Dschingis, die Crew (bestehend aus Skimble, Tugger, Misto, Munkustrap, Alonzo/Victor), die Siamesen Skimble von der Eisenbahn (Skimbleshanks) – Skimble mit Ensemble Macavity – Demeter, Bombalurina Mr. Mistoffelees – Rum Tum Tugger mit Ensemble Erinnerung – Munkustrap, Jemima, Grizabella Die Reise in den sphärischen Raum (Die Reise zum Heaviside Layer) – Ensemble Wie spricht man eine Katze an (Über das Ansprechen von Katzen) – Alt-Deuteronimus mit Ensemble
*In der Filmversion nicht enthalten
https://www.wirmusicalfans.com/wp-content/uploads/2022/05/0_3_cats-foto-03-credit-alessandro-pinna-e1749485780740.jpg8191800Christoph Seidlhttps://www.wirmusicalfans.com/wp-content/uploads/2023/06/WMF_logo_black-on-white_web.pngChristoph Seidl2025-07-07 12:09:002026-01-02 21:53:38CATS – das Musical – als Sommergastspiel 2025 im Landestheater Linz in Oberösterreich
ELISABETH, die dramatische und berührende Geschichte über Leben, Wirken und Leiden der österreichischen Kaiserin begeisterte bisher über zwölf Millionen Menschen in 14 Ländern. Das Erfolgsmusical von Michael Kunze und Sylvester Levay hat sich seit seiner Uraufführung 1992 in Wien damit zum beliebtesten und weltweit erfolgreichsten deutschsprachigen Musical entwickelt.
In den letzten Jahren verzauberte die neue spektakuläre Open-Air Inszenierung von ELISABETH im Ehrenhof von Schloss Schönbrunn in Wien über 100.000 Besucher:innen und ist nun auf ausgewählten Bühnen in Deutschland zu sehen.
Seit seiner Uraufführung 1992 in Wien hat sich ELISABETH zum beliebtesten und weltweit erfolgreichsten deutschsprachigen Musical entwickelt und kehrt in der gefeierten Schönbrunn-Version für eine exklusive Gastspielserie nach Deutschland zurück.
Die gefeierte Inszenierung von Regisseur Gil Mehmert verspricht ein besonderes Erlebnis für alle Musical-Liebhaber und auch Michael Kunze und Sylvester Levay freuen sich darüber: „Wir freuen uns wirklich sehr, dass die Schönbrunn-Version unseres Stücks nun endlich auch in Deutschland zu sehen sein wird. Das Team hat eine wirklich berührende und intensive Theater-Fassung geschaffen, die es sich zu sehen lohnt,“
Das Publikum wird in der halbszenischen Produktion in eine Welt voller Emotionen, aber auch der Intrigen und Leidenschaft entführt. Das große Orchester ist dabei erstmalig mitten auf der Bühne platziert und sorgt im Zusammenspiel mit den starbesetzten Hauptrollen – natürlich in Originalkostümen – für einen noch stärkeren Fokus auf die Darsteller, ihre wunderschönen Songs und die bewegenden Schicksale ihrer Figuren.
Mit ihrer kraftvollen Musik, den opulenten Kostümen und mitreißenden Choreografien wird die fesselnde Geschichte der Kaiserin Elisabeth von Österreich in dieser aufregenden Umsetzung noch einmal neu und authentisch erlebbar.
Die Cast
Elisabeth: Roberta Valentini, Bettina Mönch (Cover: Kristine Emde, Florine Schnitzel) Tod: Lukas Mayer (Cover: Christian Funk, Christoph Apfelbeck) Luigi Lucheni: Riccardo Greco (Cover: Nicolas Christahl) Kaiser Franz Joseph: Dennis Henschel (Cover: Christoph Apfelbeck) Rudolf Dennis Hupka (Cover: Gerrit Hericks, Frederik Stuhllemmer) Erzherzogin Sophie: Isabel Dörfler (Cover: Marie-Louise van Kisfeld) Ludovika / Frau Wolf: Janis Irene (Cover: Sophie Bauer) Helene von Wittelsbach: Florine Schnitzel Fanny Freifalk: Paula Bresnik Gräfin Sztaray: Kristine Emde Gouvernante: Sophie Bauer Mary Vetsera: Vivienne Dejon
Swings: Fabian Kaiser (Dance Captain), Nicolas Christahl, Giulia Wegmüller, Felicitas Bauer
Ensemble: Christian Funk, Christoph Apfelbeck, Sophie Bauer, Gerrit Hericks, Marie-Louise van Kisfeld, Frederik Stuhllemmer, Paula Bresnik, Vivienne Dejon
Der Sisi-Mythos als vielschichtiges Musicalerlebnis
Das Schicksal der bildhübschen Kaiserin Elisabeth von Österreich, besser bekannt als Sisi, hat ganze Generationen berührt und zugleich fasziniert. Bis heute ist ihr Mythos weit über die Grenzen Europas hinaus lebendig.
Michael Kunze und Sylvester Levay haben aus ihrer außergewöhnlichen Lebensgeschichte ein vielschichtiges und emotionales Musicalerlebnis gemacht, welches Sisis Motive zu ergründen sucht und ihren Weg bis zu ihrer Ermordung durch den italienischen Anarchisten Luigi Lucheni am Genfer See 1898 nacherzählt.
Beide bedienten sich dafür zahlreicher historischer Vorlagen und Quellen. Herausgekommen ist ein mitreißendes Stück über Ruhm und Macht, Liebe und Verlust, um Schönheit, Eifersucht und Mord. Weg vom rührseligen Charme der alten Filme, dafür lebensecht, faszinierend und ein wenig düster. Aber auch beizeiten grotesk und witzig, sentimental und zart.
Die Bandbreite an Emotionen spiegelt sich auch in der Musik von Sylvester Levay: Ob Gänsehaut-Balladen wie „Ich gehör´ nur mir“ oder schnelle, rockige Nummern wie „So wie man denkt…“ – die eingängigen Melodien lassen den Zuschauer einfach nicht mehr los.
Die Geschichte von Elisabeth
Elisabeths Leben beginnt, wie im Märchen: Als strahlend-schöne junge Frau besteigt sie mit nur 16 Jahren den österreichischen Thron. Statt ihre Schwester Helene, die dafür ausersehen war, erwählt Kaiser Franz Joseph sie zur Frau. Ihrer Lebensfreude, Unbeschwertheit und Jugendlichkeit kann er nicht widerstehen. Doch schon bald nach der feierlichen Hochzeit ziehen erste Schatten auf: Die junge starke Frau strebt mit für ihre Zeit ungewöhnlicher Selbstständigkeit nach Verwirklichung und Unabhängigkeit. Die Zwänge des Hofes setzen Elisabeth jedoch enge Grenzen. Sie leidet immer mehr darunter, fühlt sich eingesperrt im sprichwörtlichen goldenen Käfig.
Kaum noch hält es sie in Wien, ihre innere Zerrissenheit treibt sie von Ort zu Ort. Rastlos reist sie durch Europa, für niemanden erreichbar, weder für ihren Sohn noch ihren Mann. Sie verliert sich in ihrer eigenen Welt, stets begleitet von einer mysteriösen Macht – dem Tod. Gescheiterte Träume und ein Leben in Fesseln: Mehr und mehr schlägt ihre Melancholie in Todessehnsucht um. Und so erscheint im Musical der „Tod“ in Gestalt eines verführerischen jungen Mannes, der sich Elisabeth in ihrer wachsenden Verzweiflung immer als Geliebter anbietet.
Nach dem Selbstmord ihres Sohnes Rudolf erkennt Elisabeth ihr verfehltes Leben und verliert nun vollständig ihren Lebensmut. Sie zieht sich nach Korfu zurück, dichtet, schreibt Tagebuch, während in Wien Nationalismus und Völkerhass mehr und mehr die Oberhand gewinnen. Kaiser Franz Joseph kann diese Kräfte nicht mehr steuern und steht auch seinem Nebenbuhler, dem allgewaltigen Tod, hilflos gegenüber.
Das Attentat durch Luigi Lucheni am Ufer des Genfer Sees führt die „Liebenden“ zusammen. Elisabeths Kämpfen und Sehnen endet in einer leidenschaftlichen Umarmung mit dem Tod. Eine Epoche versinkt, eine neue Zeit beginnt.
https://www.wirmusicalfans.com/wp-content/uploads/2024/12/ELISABETH-1-Credits-Zheng-Tianran-scaled-e1733866079449.jpg15531612Christoph Seidlhttps://www.wirmusicalfans.com/wp-content/uploads/2023/06/WMF_logo_black-on-white_web.pngChristoph Seidl2025-06-30 19:19:002025-06-30 19:26:46ELISABETH – DAS MUSICAL in der gefeierten Schönbrunn-Version auf Tour
Matthias Davids bringt SOMETHING ROTTEN! HAMLET ODER OMELETT, DAS IST DIE FRAGE nach Linz.
Nach zweijähriger Laufzeit am Broadway läuft die Musical-Comedy in der Spielzeit 2024/2025 am Landestheater Linz als deutschsprachige Erstaufführung.
SOMETHING ROTTEN! ist eine brüllend komische Ode an das Genre Musical, Broadway-Sound, Steppnummern und Chorus Line inklusive – und laut Time Out New York „Die lustigste Musicalkomödie seit mindestens 400 Jahren“.
Das Buch kommt von Karey Kirkpatrick & John O’Farrell, für Musik & Gesangstexte sind Karey Kirkpatrick & Wayne Kirkpatrick verantwortlich und die deutsche Übersetzung übernahmen Roman Hinze und Niklas Wagner.
Das Leading Team
Musikalische Leitung: Tom Bitterlich Inszenierung: Matthias Davids Choreografie: Kim Duddy Bühne: Andrew D. Edwards Kostüme: Adam Nee Lichtdesign: Michael Grundner Dramaturgie: Arne Beeker Nachdirigat: Raban Brunner
Die Cast
Nick Bottom: Gernot Romic Nigel Bottom: Lukas Sandmann Nancy Nostradamus: Daniela Dett Bea: Sanne Mieloo Shakespeare: Christian Fröhlich Portia: Valerie Luksch Spielmann / Robin: Enrico Treuse Bruder Jeremiah: Karsten Kenzel Shylock: Max Niemeyer Lady Clapham: Alexandra-Yoana Alexandrova Ensemble: Claudia Artner, Leon de Graaf, Luuk Hartog, Aeneas Hollweg, Magnus Jahr, Matthew Levick, Susannah Murphy, Astrid Nowak, Liam Solbjerg, Lynsey Thurgar, Matteo Vigna, Elies de Vries
Die Story
Willkommen im Jahr 1595! Elisabeth I. regiert in England, Halskrausen und Schamkapseln sind groß in Mode, und ein junger Autor namens William Shakespeare ist der Superstar aller Theatergenres. Die Brüder Nick und Nigel Bottom versuchen indes, ihre dahindümpelnde Schauspieltruppe über Wasser zu halten. In einem verzweifelten Versuch, Shakespeare zu übertrumpfen, konsultiert Nick eine Wahrsagerin, die ihm voraussagt, die Zukunft des Theaters bestehe aus Schauspiel, Gesang und Tanz – und zwar alles auf einmal! Als die Bottom-Brüder versuchen, das erste Musical der Welt zu schreiben, entbrennt ein erbitterter Kampf mit Shakespeare, der mit allen Mitteln versucht, sich die Konkurrenz vom Hals zu schaffen.
Interview mit Karey Kirkpatrick, Wayne Kirkpatrick und John O’Farrell (aus: Something Rotten! Educational Guide. New York 2015)
Welche Lehrer:innen haben euch inspiriert?
John O’Farrell: Ich hatte einen Englischlehrer namens Mr. Williams, der nicht nur über meine dummen Witze lachte, sondern im Unterricht über TV-Comedy-Sendungen sprach. Das gab mir das Gefühl, dass mein Humor einen Wert hat und dass Comedy eine lohnenswerte Beschäftigung auch für Erwachsene sein könnte.
Karey Kirkpatrick: Meine High-School-Theaterlehrerin, Sylvia Martinez, war so leidenschaftlich bei dem, was sie tat, und wollte ihre Theaterbegeisterung mit uns Kindern teilen. Und mein Lehrer für kreatives Schreiben, Scott Kaple, war der Erste, der mir sagte: „Du verstehst, wie man eine Geschichte erzählt. Mach weiter so.“
Wayne Kirkpatrick: In meinem ersten Jahr an der High School kam ich zum ersten Mal mit Theater in Berührung. Meine erste Theaterlehrerin, Virginia Hill, brachte mir meine erste Lektion über das Theater bei: Wenn du es machst, dann gib alles, was du hast. Und meine es ernst.
Gab es in eurer Kindheit etwas, das euch künstlerisch inspiriert hat?
John O’Farrell: Ich liebte die populäre Comedy dieser Zeit – Monty Python und andere britische Sitcoms, die ich am nächsten Morgen mit meinen Freunden nachspielte. Mit zehn Jahren spielte ich am West End Christopher Robin in einem Winnie-the-Pooh-Musical. Leicht prophetisch eröffnete ich die Show mit der Zeile: „Wo immer ich hingehe, da ist Pooh!“
Karey Kirkpatrick: Meine Inspiration begann in Kirchenkabaretts, beim Singen im Kirchenchor und der Erkenntnis, dass ich eine Melodie halten konnte – und selbst welche schreiben konnte. Ich liebte Disney-Animationsfilme, besonders die mit Songs der Sherman Brothers.
Wayne Kirkpatrick: Ich war ein autodidaktischer Songwriter und wurde von den Künstlern inspiriert, die ich nachzuahmen versuchte: James Taylor, Dan Fogelberg, Jackson Browne und Billy Joel. Die Songs von Rodgers und Hammerstein, Meredith Willson, Lerner und Loewe sowie Kander und Ebb hatten ebenfalls Einfluss auf mich. All das brachte mich zur Kunst, weil ich den Wunsch hatte, wie diese Autoren Musik und Geschichten zu erschaffen.
Was dachtet ihr als Kind, welchen Beruf ihr einmal ergreifen würden?
John O’Farrell: Nach dem College habe ich viele Jahre verschwendet, ohne mein Ziel, Comedyautor zu werden, mit Nachdruck zu verfolgen. Aber schließlich wurde mir klar, dass ich in nichts anderem besonders gut war – also habe ich es einfach versucht!
Karey Kirkpatrick: Mit 14 wollte ich Schauspieler werden, und als ich die High School vier Jahre später verließ, hatte ich 36 Credits in meinem Lebenslauf – zwei davon waren professionell (lokales Dinnertheater). Mit 20 habe ich mich dann auf das Schreiben konzentriert.
Wayne Kirkpatrick: Als kleiner Bub mochte ich Tiere und wollte Tierarzt werden. Später habe ich einige Jahre Landschaftsarchitektur studiert, bevor ich mich entschied, das Songwriting als Beruf zu verfolgen.
Was war die Inspiration für Something Rotten!?
John O’Farrell: Die ursprüngliche Idee kam von Karey und Wayne. Aber Kreativität erfordert ständige Inspiration: Man versucht ja, aus dem Nichts etwas zu erschaffen. Letztendlich geht es beim Fertigstellen eines solchen Projekts mehr um Durchhaltevermögen als um Inspiration.
Karey Kirkpatrick: Wayne und ich hatten die Idee bereits 1993/94. Als große Geschichtsenthusiasten haben wir uns gefragt: „Wie fühlte sich ein Schriftsteller zu Shakespeares Zeiten? Und was wäre, wenn die Theaterszene damals so wie die New Yorker Szene in den 1920er- und 30er-Jahren gewesen wäre, als Schriftsteller Agenten, Anwälte und Produzenten hatten? Aber was wäre, wenn Shakespeares Anwälte bei der Kanzlei Rosen, Crantz und Guildenstern wären? Solche Witzeleien halfen uns, den Ton zu finden. Wir fanden es lustig, uns vorzustellen, wie zwei Schriftsteller in der Renaissance damit kämpften, dass mitten in einem Stück die Figuren plötzlich in Gesang ausbrechen. Wie wäre es gewesen, das allererste Musical zu schreiben?
Wayne Kirkpatrick: Unsere Liebe zu Geschichte und Theater brachte uns schließlich dazu, die beiden zu kombinieren und weitere „Was wäre, wenn“-Fragen zu stellen: Was wäre, wenn wir uns auf zwei Autoren konzentrieren, die im Schatten Shakespeares schreiben? Was wäre, wenn das England der Renaissance so wäre wie das heutige Showbusiness? Was wäre, wenn unsere Schriftsteller zu einem Wahrsager gingen, um in die Zukunft zu blicken und so einen Vorteil bei dem zu bekommen, was sie schreiben? Diese Idee ließ uns nie los, also beschlossen wir schließlich, sie mit Nachdruck zu verfolgen.
Wie habt ihr eure Ideen im Probensaal geformt und neue entwickelt?
John O’Farrell: Man muss offen für Änderungen sein, dabei aber einen klaren Kopf bewahren, um zu erkennen, welche Vorschläge gut sind und welche nicht. Es gibt einen Satz, den ich in diesem Prozess gelernt habe: „Die Show wird es dir sagen.“ Und das stimmt: Man spürt, wann die Energie nachlässt oder die Handlung abdriftet, also muss man immer auf die Show hören!
Karey Kirkpatrick: Wir änderten Szenen und fügten neue Gags hinzu und konnten sie am nächsten Tag direkt sehen. Dann verließen wir die Proben und gingen in die Previews, wo wir die Szenen und Songs vor einem Publikum sehen konnten. Das Publikum zeigt einem wirklich, was funktioniert und was nicht. So haben wir auch während der Previews viele Änderungen vorgenommen. Nach Probenbeginn schrieben wir 85 Tage lang ohne Pause, bis man uns schließlich sagte, wir müssten das Skript fixieren und dürften keine Änderungen mehr vornehmen. Hätten sie das nicht gesagt, würden wir wahrscheinlich noch heute daran arbeiten!
Der gebürtige Chemnitzer Tom Bitterlich war Förderschüler der Werkstatt für Musik und Theater „Studio W. M.“ Chemnitz und absolvierte von 1998 bis 2003 ein Musiktheater-Korrepetitionsstudium an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden.
Er erhielt 1997 den 1. Preis für Klavierbegleitung beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und bekam 2000 Stipendium und Diplom der „Internationalen Sommerakademie Salzburg“. Von 2003 bis 2015 war Tom Bitterlich als Solo-Repetitor und Dirigent am Theater Chemnitz engagiert und spielte daneben auch als Darsteller in Musicalproduktionen, u. a. als Schlomo in Fame und als Baby John in West Side Story.
Als Dirigent leitete er Vorstellungen von FMA – Falco Meets Amadeus, Der kleine Horrorladen, Evita, Der Zauberer von Oss, Die Dreigroschenoper, Der Graf von Luxemburg und Elton Johns Aida. Unter seiner Leitung hatten Funny Girl, die DSE von Flashdance und Chess (2016/2017 auch an der Oper Graz) ihre Premieren. Als Gastdirigent betreute er Produktionen wie Addams Family (Deutsches Theater München, Admiralspalast Berlin, Museumsquartier Wien), Spamalot (Zeltpalast Merzig) und Ritter Rost auf Schatzsuche mit dem Bayerischen Rundfunkorchester im Münchener Circus Krone.
An der Bayerischen Theaterakademie „August Everding“ hatte 2015 im Prinzregententheater München das Musical Vier Hochzeiten und ein Musical (The Drowsy Chaperone) unter seiner Leitung Premiere. Von 2015 bis 2017 war er als musikalischer Leiter der Abteilung Musical an der Theaterakademie engagiert und betreute dort neben seiner Lehrtätigkeit u. a. die Europäische Erstaufführung des Musicals Big Fish (Regie: Andreas Gergen).
Zur Spielzeit 2017/2018 übernahm Bitterlich die Position des Musikalischen Leiters der Musicalsparte am Landestheater Linz und hatte seitdem die Musikalische Leitung bei Hairspray, Betty Blue Eyes, Forever Young, Ein Amerikaner in Paris, Ragtime, Chess, Sister Act, Piaf, Lieder für eine neue Welt, Priscilla, Titanic, Fanny und Alexander, Anastasia, Natascha, Pierre und der Große Komet von 1812, Bäm!, School of Rock, Die Königinnen und Wonderland inne und dirigierte Lazarus, Der Hase mit den Bernsteinaugen, Mary und Max, Die spinnen, die Römer!, Wie im Himmel, Fun Home, Tootsie und Das Licht auf der Piazza nach.
Matthias Davids (Inszenierung)
Matthias Davids studierte Germanistik, Musikwissenschaft und Sprecherziehung, bald zog es ihn jedoch zur Bühne. Er spielte zahlreiche Hauptrollen – u. a. Riff in der West Side Story, die Titelrolle in Jesus Christ Superstar und Schweizer in Die Räuber, ehe er sich dem Regiefach zuwandte.
Mittlerweile hat er u. a. in Düsseldorf, Hamburg, Berlin, München, Wien, Hannover, Graz, Klagenfurt, Zürich, St. Gallen, Athen, Oslo, Tromsö und Linz über 75 Opern, Operetten, Musicals, Revuen und Schauspiele inszeniert. Sein Kölner Saturday Night Fever wurde von über einer Million Zuschauern besucht, seine Inszenierung von Ghost – das Musical lief nach der Deutschsprachigen Erstaufführung in Linz ensuite in Berlin, Hamburg und Stuttgart, und seine Gershwin-Produktion Crazy For You wurde außer in Linz noch an vier weiteren Theatern gezeigt.
Davids’ Liebe zu neuem Material schlägt sich in über dreißig Erst- und Uraufführungen nieder, darunter das Schalke-Musical nullvier, das Unterwassermusical Deep, Frank Wildhorns Dracula, die Revue Hexen am Berliner Friedrichstadtpalast, die Hector-Malot-Adaption Heimatlos, Benny Anderssons und Björn Ulvaeus’ Chess, Cy Colemans The Life, die zwei Gershwin-Musicals Strike Up The Band und Of Thee I Sing, Hairspray, Martin L, die beiden Boublil/Schönberg-Musicals Les Misérables und Miss Saigon, Siegfried Matthus’ Oper Die unendliche Geschichte und das Rock-Musical Frühlings Erwachen, Next to Normal, Die Hexen von Eastwick, In 80 Tagen um die Welt u. v. a.
In der jüngeren Vergangenheit feierte er mit König Karotte an der Volksoper Wien (Österreichischer Musiktheaterpreis), Kurt Weills Lady in the Dark an der Volksoper Wien und der Uraufführung Robin Hood in Fulda (samt Tournee, demnächst auch in Linz) weithin beachtete Erfolge.
Seit Dezember 2012 ist Matthias Davids Künstlerischer Leiter der Sparte Musical am Landestheater Linz und inszenierte in dieser Eigenschaft neben Die Hexen von Eastwick, der Eröffnungsproduktion der Musicalsparte, inzwischen 21 Produktionen, zuletzt Wie im Himmel, Fanny und Alexander, Anastasia, Natascha, Pierre und der Große Komet von 1812, Bäm! und School of Rock.
Im Sommer 2024 inszenierte Davids bei den Thunerseespielen Mary Poppins, im Linzer Musiktheater folgt im Herbst 2024 die Deutschsprachige Erstaufführung von Something Rotten! – Hamlet oder Omelett, das ist die Frage, und im Sommer 2025 debütiert er bei den Bayreuther Festspielen als Regisseur der Neuproduktion von Die Meistersinger von Nürnberg.
Kim Duddy (Choreografie)
Kim Duddy studierte klassisches Ballett in New York und war über zehn Jahre als Darstellerin am Broadway tätig, wo sie u. a. mit Bob Fosse zusammenarbeitete. 1987 kam sie als Darstellerin zu Cats nach Wien und ist seitdem gefragte Choreografin und Regisseurin in Europa.
Sie choreografierte die wichtigsten Werke des Musicalrepertoires wie West Side Story, Kiss me Kate, Sound of Music, Guys and Dolls, La Cage aux Folles, Cabaret, Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat, Fame, Grease, Jekyll & Hyde, Shrek, Spamalot, The Bodyguard, Sister Act (Linz 2019), Anastasia (Linz 2022). Zu ihrem Operetten- und Opern- Repertoire gehören Im Weißen Rössl, Die Fledermaus, Der Zigeunerbaron, Manon, Pique Dame, Lucia di Lammermoor sowie zuletzt die Barockoper Die Aufteilung der Welt am Theater Kiel. Sie schuf zahlreiche Ballette, darunter die Carmina Burana, und leitete von 1996 bis 1999 das Ballett der Volksoper Wien.
Regiearbeiten: Sweet Charity, Tommy, Footloose, Jesus Christ Superstar, Aida, The Full Monty (Amstetten), The Rocky Horror Show (Klagenfurt), Barbarella, Hair (Wien), The Wiz (Linz 2013), Annie (Salzburg) sowie zuletzt Cats (Thun). Weiters gestaltete sie unzählige Galas und Events, darunter 2015 die 50-Jahre- Jubiläumsgala der Vereinigten Bühnen Wien „We are Musical“.
Der TV-Zuseher und Kinobesucher kennt ihre Choreografien aus den Peter Alexander-Shows, den Rainhard Fendrich-Shows Nix is Fix, den Filmen Poppitz, Die Tänzerin sowie der Neuverfilmung Im Weißen Rössl – wehe Du singst.
Als Autorin entstanden, gemeinsam mit Martin Gellner und Werner Stranka, die Musicals Rockville und Carmen Cubana, die beim Musical Sommer Amstetten uraufgeführt wurden. Kim Duddy unterrichtet und war Jurorin beim Bundeswettbewerb für Gesang in Berlin. 2009 erhielt sie den Anerkennungspreis in der Sparte darstellende Kunst des Landes Niederösterreich.
Zahlreiche Uraufführungen tragen ihre choreografische Handschrift, darunter Titanic (Hamburg), Ich war noch niemals in New York, Hinterm Horizont (Berlin), Der Medicus (Fulda), Meine Stille Nacht (Salzburg), I am from Austria (Wien) sowie Robin Hood (Fulda).
Andrew D. Edwards (Bühne)
Aktuelle Produktionen: Ku’damm 56 (UA, Berlin), Romeo & Julia – Liebe ist alles (UA, Berlin), Mary Poppins (Thunerseespiele). Sommer 2025: Die Meistersinger von Nürnberg (Bayreuther Festspiele).
Bühnenbild in Schauspiel und Musical: Two Old Women (Théâtre National Populaire, Paris), La puce à l’oreille (Comédie-Française, Paris), Fack Ju Göhte (Werk 7, München, Stage Entertainment); Shakespeare’s Globe on Tour 2019, Tartuffe (Theatre Royal Haymarket); Après la pluie (Théâtre du Vieux-Colombier, Paris); Das Haus der Bernarda Alba (Comédie-Française, Paris); Dry Powder, Labyrinth, Donny’s Brain (Hampstead Theatre); Twelfth Night, The Taming of the Shrew, The Merchant of Venice (Globe on Tour); Romeo and Juliet (Shakespeare’s Globe & International Tour); As You Like It, Much Ado About Nothing (Shakespeare’s Globe); Miss Julie/Black Comedy (Chichester Minerva Theatre); Blue Remembered Hills, Fred’s Diner (Chichester Festival Theatre & Theatre on the Fly); Impossible (West End & International Tour); The Life and Times of Fanny Hill (Bristol Old Vic); Les Parents Terribles (Donmar Season at Trafalgar Studios); Backbeat (West End, Toronto & Los Angeles); Jesus Christ Superstar (Madrid & European Tour), A Midsummer Night’s Dream, The Tempest, As You Like It (Shakespeare Globe on Tour), Der Barbier von Sevilla (Sante Fe Opera), Das schlaue Füchlein (Opera Holland Park). Opernbühnenbilder: Madame Favart (Opera Comique, Paris), Der Barbier von Sevilla (Grange Festival); Così fan tutte (Central City Opera); La Bohème (Opera Holland Park).
Am Landestheater Linz: Priscilla – Königin der Wüste, School of Rock, Anastasia (auch Co-Regie), Natascha, Pierre und der große Komet von 1812 (auch Kostüme), Wonderland.
Adam Nee (Kostüme)
Adam ist Absolvent von Central St. Martins und Wimbledon College of Art.
Neben seinem internationalen Portfolio von Designs für Schauspiel, Tanz, Oper und Musical, arbeitet er zurzeit an seiner Doktorarbeit bei Goldsmiths, University of London, und ist glücklich über ein Stipendium von der Noëlle-Mann-Stiftung für eine Arbeit über Prokofievs Der feurige Engel. Zu Adams Arbeiten gehören: The House that Jackson Built (UK Tour), The Flower (Oxford Playhouse), La Dame aux Camelias (Shanghai Ballet und Queensland Ballet), Richard III, (Shakespeare’s Rose Theatre Season at Blenheim Palace).
Außerdem arbeitet Adam mit vielen Modehäusern bei Fotoshootings und Fashion Shows zusammen.
Am Landestheater Linz: Priscilla – Königin der Wüste, School of Rock, Wonderland.
Michael Grundner (Lichtdesign)
Michael Grundner war nach seiner Ausbildung zum Lichtdesigner in Wien, London und New York für das Lichtdesign bei unzähligen Produktionen auf der ganzen Welt verantwortlich.
Seit 2012 Licht- und Videodesign aller José-Carreras-Galakonzerte. 2014 wurde er für sein Design für Flashdance als „Bester Lichtdesigner“ ausgezeichnet.
Er kreierte das Lichtdesign für die Produktionen Tommy, Ghost, In 80 Tagen um die Welt u.v.a. am Landestheater Linz, Jesus Christ Superstar an den Vereinigten Bühnen Wien, Tosca, Aida sowie La Bohème bei den Opernfestspielen St. Margarethen, Catch Me If You Can am Theater in der Josefstadt sowie an der Staatsoperette Dresden, Matterhorn, Tanz der Vampire und West Side Story am Theater St. Gallen sowie Footloose und Hair in Amstetten.
Außerdem entwarf er das Lichtdesign für Gypsy an der Volksoper Wien, Le Nozze Di Figaro an der Oper Graz, Der Freischütz am Opernhaus Kobe in Japan, Don Camillo & Peppone am Theater St. Gallen und in Wien, Disney’s Frozen in Concert (Tournee), Ghost am Theater des Westens in Berlin und am Stage Operettenhaus in Hamburg sowie für die Tourneen von Luther! und Wahnsinn!
https://www.wirmusicalfans.com/wp-content/uploads/2024/11/8-Landestheater-Linz-Something-Rotten-Credits-Philip-Brunnader-scaled.jpg17062560Christoph Seidlhttps://www.wirmusicalfans.com/wp-content/uploads/2023/06/WMF_logo_black-on-white_web.pngChristoph Seidl2025-06-06 17:37:002025-11-30 16:37:06Die deutschsprachige Erstaufführung von SOMETHING ROTTEN! am Landestheater Linz
Alle Fans des heldenhaften Disney-Musicals HERCULES können sich über neue Darsteller:innen freuen.
Seit dem 19. März 2025 bereichern insgesamt 23 Neuzugänge die göttliche Cast von HERCULES auf der Bühne des Stage Theater Neue Flora.
Philipp Büttner bleibt dem Publikum als charismatischer Hercules treu, unterstützt von Hope Maine, der weiterhin alternierend in der Titelrolle auf der Bühne zu sehen sein wird. Jeannine Michèle Wacker übernimmt die Rolle der temperamentvollen Meg und wird mit ihrer starken Bühnenpräsenz und beeindruckenden Stimme das Publikum begeistern. Ihr darstellerisches Talent hat sie bereits in vielen unterschiedlichen Produktionen bewiesen, zum Beispiel als Glinda im Erfolgsmusical WICKED oder als Lauren in KINKY BOOTS. In Disneys HERCULES tritt sie nun die Nachfolge von Mae Ann Jorolan an, die ab Sommer die Rolle der Meg am Londoner West End übernehmen wird.
Frischen Schwung gibt es auch bei den Musen, den Erzählerinnen der Geschichte: Neben den bereits bekannten Musen Leslie Behann (Kalliope), Venolia Manale (Terpsichore) und Shekinah McFarlane (Melpomene) ergänzen Germaine Wilson (Klio) und Nonhle Beryl (Thalia) die dynamische Gruppe – und sorgen für einen kraftvollen musikalischen Klang. Nonhle Beryl folgt Kristina Love, die Ende 2024 kurzfristig für die Rolle der Muse Thalia eingesprungen ist und vielen als Tina Turner in TINA – DAS TINA TURNER MUSICAL bekannt ist.
Weitere Umbesetzungen stehen auch innerhalb der bestehenden Cast an: Stefano Francabandiera, der bislang den Gottvater Zeus spielte, wechselt nun in die Rolle des scharfzüngigen Trainers Phil, um Hercules auf seinem Weg zum Helden zu begleiten. Zudem übernimmt John Voojis, der zuvor bereits als Cover für Hades auf der Bühne stand, die Hauptbesetzung des ikonischen Bösewichts und wird die Rolle mit frischem Charme und diabolischem Witz prägen.
Für eine weitere Veränderung sorgt die Besetzung der humorvollen Nebenrolle von Heinz: Markus Störk übernimmt diese Rolle und steht als neuer Bühnenpartner von Mario Saccoccio (Karl) als Handlanger von Hades auf der Bühne und sorgt für eine Extraportion Unterhaltung.
Das Ensemble wird ebenfalls durch viele neue Talente bereichert, darunter: Enny de Alba, Karolyn Aloma, Marika Coradeschi, Tatjana Gilbertson, Fillie Corbalan, Ann Chircop Beck, Fernando Carvalho Xavier, Patrick Zanetta, Eiko Keller, Kim David Hammann, Nikos Samouridis, Olivier Sheers, Deny Magda, Valerio Croce, Rene Becker, Ian Vrolijk, Antonello Papagno, Olivia Kate Ward und Jameelah Leaundra.
Die Cast
Hercules: Philipp Büttner, Hope Maine Meg: Jeannine Michèle Wacker Thalia: Nonhle Beryl Klio: Germaine Wilson Kalliope: Leslie Beehann Terpsichore: Venolia Manale Melpomene: Shekinah McFarlane Phil: Stefano Francabandiera Hades: John Voojis Karl: Mario Saccoccio Heinz: Markus Störk
Ensemble: Enny de Alba, Karolyn Aloma, Marika Coradeschi, Tatjana Gilbertson, Fillie Corbalan, Ann Chircop Beck, Fernando Carvalho Xavier, Patrick Zanetta, Eiko Keller, Kim David Hammann, Nikos Samouridis, Olivier Sheers, Deny Magda, Valerio Croce, Rene Becker, Ian Vrolijk, Antonello Papagno, Olivia Kate Ward und Jameelah Leaundra.
Die Geschichte von HERCULES
Hercules, Sohn des Zeus, wird als Baby entführt und wächst unter Menschen auf. Eines Tages findet Hercules heraus, dass sein Vater der mächtige Zeus ist und er auf dem Olymp das Licht der Welt erblickt hat. Um aber auf den Berg der Götter zurückkehren zu können, muss Hercules beweisen, dass er ein richtiger Held ist. Mit Hilfe seiner treuen Freunde lernt er, dass es nicht auf pure Kraft ankommt, sondern dass wahre Helden an der Stärke ihres Herzens gemessen werden. Disneys HERCULES ist eine himmlisch komische Geschichte eines Halbgotts, der sich selbst und seinen Platz in der Welt finden möchte.
Das Disney Musical bietet eine Mischung aus vertrauter und neuer Musik vom Komponisten Alan Menken und den Liedtexten von David Zippel, einem spektakulären Bühnenerlebnis voll Humor & Liebe und dem herrlich ehrlichen Helden Hercules.
https://www.wirmusicalfans.com/wp-content/uploads/2025/02/Disneys-HERCULES-Credits-Johan-Persson-Disney-Stage-Entertainment.jpg9601440Christoph Seidlhttps://www.wirmusicalfans.com/wp-content/uploads/2023/06/WMF_logo_black-on-white_web.pngChristoph Seidl2025-05-13 22:22:002025-06-08 22:42:19Das Disney-Musical HERCULES im Theater Neue Flora in Hamburg – mit neuen Darsteller:innen im Jahr 2025
Im Sommer 2025 wird das berühmte Disney-Musical DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME von der Pariser Seine an den Thunersee gebracht.
Die Thunerseespiele präsentieren die international erfolgreiche Inszenierung vom 9. Juli bis zum 23. August 2025 auf der beeindruckenden Seebühne vor der Kulisse von Eiger, Mönch und Jungfrau. Der Vorverkauf für dieses Highlight startet am 20. November 2024.
Das Musical erzählt die berührende Geschichte des Glöckners Quasimodo, der abgeschottet von der Welt im Glockenturm der Pariser Kathedrale Notre Dame lebt. Auf dem Fest der Narren begegnet er der mutigen Esmeralda, die ihm zur Seite steht, als er in Schwierigkeiten gerät. Als Esmeralda ins Visier des bösartigen Erzdiakons Frollo gerät, rettet Quasimodo sie und versteckt sie im Kirchturm. In einem dramatischen Finale erfährt Quasimodo, was es bedeutet, ein Monster zu sein – und was es braucht, um ein Mensch zu werden.
Das Musical basiert auf dem gleichnamigen Roman von Victor Hugo aus dem Jahr 1831 und der beliebten Disney-Zeichentrickverfilmung von 1996. Die Musik stammt von Alan Menken, dem achtfachen Oscar-Preisträger, und die Liedtexte von dem ebenfalls oscarprämierten Stephen Schwartz.
https://www.wirmusicalfans.com/wp-content/uploads/2024/09/GVND_SEE_musical.ch_750x500px_Eventkachel.jpg500750Christoph Seidlhttps://www.wirmusicalfans.com/wp-content/uploads/2023/06/WMF_logo_black-on-white_web.pngChristoph Seidl2025-04-30 19:26:002025-06-30 19:30:11DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME – das Disney-Musical bei den Thunerseespielen 2025
Nach dem überwältigenden Erfolg der Produktion DER FEUERVOGEL/CARMINA BURANA lädt das Stadttheater Klagenfurt in Zusammenarbeit mit der Performing Academy Wien erneut zu einem Abend ein, der Musik, Chorgesang und Tanz kunstvoll vereint.
Das Leading Team
Musikalische Leitung: Nicholas Milton / Mitsugu Hoshino (12., 14., 28.02. und 13.03.2025) / Hannah Eisendle (19. und 21.03.2025) Chroreographie: Sabine Arthold Kostümbild: Emmanuela Cossar Choreinstudierung: Günter Wallner Dramaturgie: Markus Hänsel
Kärntner Sinfonieorchester Chor und Extrachor des Stadttheaters Klagenfurt Singakademie Carinthia
In Klagenfurt widmen sich Choreographin Sabine Arthold und ihre Studierenden in DANCE EPISODES zwei herausragenden amerikanischen Komponisten, deren vielseitiges Werk von Musical und geistlicher Musik bis hin zu beschwingtem Jazz und großem Chorgesang reicht: George Gershwin und Leonard Bernstein. In AN AMERICAN IN PARIS sowie den Three Dance Episodes aus dem Musical ON THE TOWN fangen Gershwin und Bernstein das pulsierende Leben moderner Metropolen ein – doch neben dem Vergnügen der Stadtbewohner:innen schwingt auch die Gefahr der Reizüberflutung mit.
Diese Spannung greift Sabine Artholds Choreographie auf, indem sie Elemente aus Jazz-, Stepptanz und Modern Dance kombiniert, um die Sinnsuche des modernen Menschen in einer überreizten Welt tänzerisch zu reflektieren. Auch Bernsteins (Anti-)Held Candide begibt sich auf eine solche Suche – von einer Katastrophe zur nächsten getrieben, findet er sein Glück schließlich im eigenen Garten. Musikalische Parallelen zur mitreißenden Candide-Ouvertüre lassen sich in den Chichester Psalms entdecken. Bernstein komponierte dieses facettenreiche Chorwerk für die Kathedrale im südenglischen Chichester und vertonte die ausgewählten Psalmen auf Hebräisch, inspiriert von seiner jüdischen Herkunft. Hier treffen unbändige Freude und dunkle Schatten aufeinander, demütiges Hoffen begegnet harmonischer Brüderlichkeit. Ein Erlebnis der besonderen Art im Stadttheater Klagenfurt in Kärnten.
https://www.wirmusicalfans.com/wp-content/uploads/2025/02/17-Dance-Episodes_Chor_EnsemblecHelge-Bauer-scaled-e1739714770961.jpg13562560Ilka Schmiedlhttps://www.wirmusicalfans.com/wp-content/uploads/2023/06/WMF_logo_black-on-white_web.pngIlka Schmiedl2025-03-02 16:50:002025-03-02 22:53:56DANCE EPISODES – die Tanzperformance von Sabine Arthold im Stadttheater Klagenfurt – in Zusammenarbeit mit der Performing Academy Wien
„Die lustigste Musicalkomödie seit mindestens 400 Jahren“ – meint Time Out New York zu SOMETHING ROTTEN! HAMLET ODER OMELETT, DAS IST DIE FRAGE.
SOMETHING ROTTEN! ist eine brüllend komische Ode an das Genre Musical, Broadway-Sound, Steppnummern und Chorus Line inklusive.
Nach zweijähriger Laufzeit am Broadway bringt Matthias Davids die Musical-Comedy in der Spielzeit 2024/2025 als deutschsprachige Erstaufführung an das Landestheater Linz.
Für Musik & Gesangstexte zeichnen Karey Kirkpatrick & Wayne Kirkpatrick verantwortlich, das Buch stammt von Karey Kirkpatrick & John O’Farrell und die deutsche Übersetzung haben Roman Hinze und Niklas Wagner übernommen.
SOMETHING ROTTEN! läuft von Mitte November 2024 bis 3. Juli 2025 im Großen Saal – Musiktheater in Linz (Oberösterreich).
Das Leading Team
Musikalische Leitung: Tom Bitterlich Inszenierung: Matthias Davids Choreografie: Kim Duddy Bühne: Andrew D. Edwards Kostüme: Adam Nee Lichtdesign: Michael Grundner Dramaturgie: Arne Beeker Nachdirigat: Raban Brunner
Die Cast
Nick Bottom: Gernot Romic Nigel Bottom: Lukas Sandmann Nancy Nostradamus: Daniela Dett Bea: Sanne Mieloo Shakespeare: Christian Fröhlich Portia: Valerie Luksch Spielmann / Robin: Enrico Treuse Bruder Jeremiah: Karsten Kenzel Shylock: Max Niemeyer Lady Clapham: Alexandra-Yoana Alexandrova Ensemble: Claudia Artner, Leon de Graaf, Luuk Hartog, Aeneas Hollweg, Magnus Jahr, Matthew Levick, Susannah Murphy, Astrid Nowak, Liam Solbjerg, Lynsey Thurgar, Matteo Vigna, Elies de Vries
Die Story
Willkommen im Jahr 1595! Elisabeth I. regiert in England, Halskrausen und Schamkapseln sind groß in Mode, und ein junger Autor namens William Shakespeare ist der Superstar aller Theatergenres. Die Brüder Nick und Nigel Bottom versuchen indes, ihre dahindümpelnde Schauspieltruppe über Wasser zu halten. In einem verzweifelten Versuch, Shakespeare zu übertrumpfen, konsultiert Nick eine Wahrsagerin, die ihm voraussagt, die Zukunft des Theaters bestehe aus Schauspiel, Gesang und Tanz – und zwar alles auf einmal! Als die Bottom-Brüder versuchen, das erste Musical der Welt zu schreiben, entbrennt ein erbitterter Kampf mit Shakespeare, der mit allen Mitteln versucht, sich die Konkurrenz vom Hals zu schaffen.
https://www.wirmusicalfans.com/wp-content/uploads/2024/11/Something-Rotten-quer-Credits-KI-generiert-von-Robert-Josipovic-scaled.jpg17072560Christoph Seidlhttps://www.wirmusicalfans.com/wp-content/uploads/2023/06/WMF_logo_black-on-white_web.pngChristoph Seidl2025-02-02 14:46:002025-11-30 16:36:53SOMETHING ROTTEN! Hamlet oder Omelett, das ist die Frage – die deutschsprachige Erstaufführung am Landestheater Linz
Am Tiroler Landestheater in Innsbruck entführt das Musical HAIR in die 1960er Jahre und erzählt die mitreißende Geschichte des „Tribe“, einer Gemeinschaft junger Hippies, die für Frieden, Liebe und Freiheit eintreten.
Die Cast
Claude: Andrea De Majo Berger: Jendrik Sigwart Sheila: Tamara Pascual Jeanie: Petra Alexandra Pippan Hud: Savio David Byrczak Dionne: Madina Frey Crissy: Mariyama Ebel Woof: Pasquale di Filippo Margaret Mead: Kristoffer Nowak Hubert: Derek-Antoine Harrison
Tribe: Alicia Kasenbacher, Steffi Regner, Kathrin Schreier, Giulia Vazzoler, Paul Knights, Felipe Ramos, Robin Rohrmann, Salomé Ortiz
Band: Andreas Schiffer, Fabian Kluckner, Robert Gmachel-Pammer, Jessi Kreuz / Johannes Sigi, Christoph Kuntner / Claudia Neudecker, Bernd Haas / Philipp Ossanna, Stefan Ennemoser, Bernhard Desing / Stephan Moosmann, Andreas Lettinger / Benjamin Buchberger
Das Leading Team
Musikalische Leitung: Hansjörg Sofka Regie: Philipp Moschitz Bühne & Video: Ayşe Gülsüm Özel Kostüme: Claudio Pohle Choreografie: Sven Niemeyer Licht: Ralph Kopp Dramaturgie: Sonja Honold Ton: Gunter Eßig & Lukas Tanzer Musikalische Assistenz: Stefan Politzka Regieassistenz & Abendspielleitung: Valerie Kuzinski Ausstattungsassistenz: Felicitas Stecher & Josef Grill Dance Captain: Robin Rohrmann & Giulia Vazzoler lnspizienz: Lukas Thurnwalder Soufflage: Erika Gostner Technische Direktion: Alexander Egger Technische Produktionsleitung: Gerhard Müller & Thomas Bodner Bühnenmeister: Gerhard Spöttl
Die Story
Inmitten von Protesten gegen Krieg und gesellschaftliche Zwänge steht Claude Hooper Bukowski, ein junger Mann, der zwischen den Erwartungen seiner Familie und den revolutionären Idealen des Tribes zerrissen ist. Konfrontiert mit einem Einberufungsbescheid für den Vietnamkrieg, muss Claude entscheiden, ob er sich den Konventionen beugt oder den mutigen Weg der Selbstverwirklichung einschlägt. In einer Welt aus Drogen, Albträumen und tragischen Verlusten erlebt der Tribe die Höhen und Tiefen des Lebens – und wird schließlich mit der grausamen Realität des Krieges konfrontiert.
HANSJÖRG SOFKA – Musikalische Leitung
Hansjörg Sofka ist ein gebürtiger Innsbrucker und seit über zwei Jahrzehnten eine prägende Kraft am Tiroler Landestheater. Seine musikalische Leitung umfasste zahlreiche erfolgreiche Produktionen wie LES MISÉRABLES, EVITA und CHICAGO, die von Publikum und Kritik gleichermaßen gefeiert wurden.
PHILIPP MOSCHITZ – Regie
Philipp Moschitz, Absolvent der Theaterakademie August Everding, ist ein erfahrener Regisseur, der sowohl Schauspiel als auch Inszenierung meisterhaft verbindet. Seine Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, darunter der Monica-Bleibtreu-Preis für DAS ABSCHIEDSDINNER.
AYŞE GÜLSÜM ÖZEL – Bühne & Video
Ayşe Gülsüm Özel kombiniert in ihrer Arbeit Theater und digitale Medien und schafft innovative Bühnenbilder, die Geschichten mit visueller Kraft erzählen. Neben ihrer praktischen Arbeit forscht und lehrt sie zur Narrativität digitaler Medien an renommierten Kunstakademien.
CLAUDIO POHLE – Kostüme
Claudio Pohle ist ein preisgekrönter Kostümbildner, dessen Arbeit für das Musical GOETHE! mit dem Deutschen Musical Theater Preis ausgezeichnet wurde. Seine vielseitigen Designs waren in Produktionen wie WÜSTENBLUME und MY FAIR LADY zu sehen.
SVEN NIEMEYER – Choreografie
Sven Niemeyer ist ein international anerkannter Choreograf, dessen Arbeiten wie ULRICHS 1867 auf zahlreichen Festivals ausgezeichnet wurden. Mit über 50 Theater- und Filmproduktionen bringt er große Erfahrung und Kreativität in jede Inszenierung ein.
ANDREA DE MAJO – Claude
Andrea De Majo begeistert seit Jahren mit seiner Vielseitigkeit und Bühnenpräsenz in Produktionen wie WEST SIDE STORY und EVITA. In der letzten Spielzeit glänzte er in Hauptrollen wie Joe Gillis in SUNSET BOULEVARD und als Prinz Sternschnuppe in FRAU LUNA.
JENDRIK SIGWART – Berger
Jendrik Sigwart, bekannt durch seinen Auftritt beim EUROVISION SONG CONTEST 2021, kombiniert Charisma und Musikalität auf der Bühne. Er spielte in erfolgreichen Produktionen wie PETER PAN und TICK TICK BOOM und ist auch als Songwriter aktiv.
TAMARA PASCUAL – Sheila
Tamara Pascual überzeugt mit kraftvoller Stimme und intensiver Bühnenpräsenz in Musicals wie KU’DAMM56 und WEST SIDE STORY. Sie wurde mit dem Deutschen Musical Theater Preis für ihre Rolle in BRIEFE VON RUTH ausgezeichnet.
PETRA ALEXANDRA PIPPAN – Jeanie
Petra Alexandra Pippan, gebürtig aus Innsbruck, hat sowohl als Schauspielerin als auch als Musicaldarstellerin ihr Talent bewiesen. Ihre Rollen in THE ROCKY HORROR SHOW und CINEMA LOVERS zeigten ihr musikalisches Können und ihre Bühnenpräsenz.
SAVIO DAVID BYRCZAK – Hud
Savio David Byrczak begann seine musikalische Reise mit der Oboe und wurde Preisträger im Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“. Als Musicaldarsteller glänzte er zuletzt in der deutschsprachigen Erstaufführung von DEAR EVAN HANSEN und nutzt seine Reichweite auf TikTok, um über Rassismus und Homophobie aufzuklären.
MADINA FREY – Dionne
Madina Frey begeisterte in der deutschsprachigen Erstaufführung von HARRY POTTER UND DAS VERWUNSCHENE KIND als Rose Granger-Weasley. Später stand sie in TINA – DAS TINA TURNER MUSICAL als Alline Bullock und als Zweitbesetzung der Tina Turner auf der Bühne und überzeugte zuletzt in TINA TURNER – SIMPLY THE BEST.
MARIYAMA EBEL – Crissy
Mariyama Ebel hat sich mit Produktionen wie THE ROCKY HORROR SHOW und BERNSTEIN’S MASS als vielseitige Darstellerin etabliert. Zuletzt übernahm sie die Hauptrolle als Josephine Becker in SISTER SOUL an der Comödie Dresden und überzeugte durch ihre Bühnenpräsenz.
PASQUALE DI FILIPPO – Woof
Pasquale di Filippo, in Süditalien geboren, hat bereits in Städten wie Rom, Mailand und Bozen gelebt und fühlt sich fast überall zu Hause. Er studierte an der renommierten Theaterschule Piccolo in Mailand und war zuletzt in Produktionen wie GI3F und AMORE TRICOLORE zu sehen.
KRISTOFFER NOWAK – Margaret Mead
Kristoffer Nowak ist ein deutsch-amerikanischer Schauspieler, der vor seinem Engagement am Tiroler Landestheater an Theatern in Kassel, Landshut und Trier auftrat. Seit 2012 Ensemblemitglied, beeindruckte er zuletzt in Produktionen wie ODYSSEE und ALS WAPPENADLER BIN ICH EINE SCHILDKRÖTE.
https://www.wirmusicalfans.com/wp-content/uploads/2024/12/HAIR-Credits-Birgit-Gufler.jpg12801920Christoph Seidlhttps://www.wirmusicalfans.com/wp-content/uploads/2023/06/WMF_logo_black-on-white_web.pngChristoph Seidl2025-01-21 15:22:002025-01-23 19:03:50Das Tiroler Landestheater präsentiert HAIR – The American Tribal Love-Rock Musical
ELISABETH – die dramatische und berührende Geschichte über Leben, Wirken und Leiden der österreichischen Kaiserin sorgte bislang bei über zwölf Millionen Zuschauern in 14 Ländern für Jubel und Begeisterung.
Seit seiner Uraufführung 1992 in Wien hat sich ELISABETH zum beliebtesten und weltweit erfolgreichsten deutschsprachigen Musical entwickelt und kehrt in der gefeierten Schönbrunn-Version für eine exklusive Gastspielserie nach Deutschland zurück.
Vom 7. Januar bis 2. Februar 2025 kommt ELISABETH – das Erfolgsmusical von Michael Kunze und Sylvester Levay – in das Deutschen Theater München. Nach den Gastspielen in Wien und China bekommt nun das Publikum in München die Chance diese außergewöhnliche Inszenierung von ELISABETH erleben zu können.
Elisabeth: Roberta Valentini, Bettina Mönch (Cover: Kristine Emde, Florine Schnitzel) Tod: Lukas Mayer (Cover: Christian Funk, Christoph Apfelbeck) Luigi Lucheni: Riccardo Greco (Cover: Nicolas Christahl) Kaiser Franz Joseph: Dennis Henschel (Cover: Christoph Apfelbeck) Rudolf Dennis Hupka (Cover: Gerrit Hericks, Frederik Stuhllemmer) Erzherzogin Sophie: Isabel Dörfler (Cover: Marie-Louise van Kisfeld) Ludovika / Frau Wolf: Janis Irene (Cover: Sophie Bauer) Helene von Wittelsbach: Florine Schnitzel Fanny Freifalk: Paula Bresnik Gräfin Sztaray: Kristine Emde Gouvernante: Sophie Bauer Mary Vetsera: Vivienne Dejon
Swings: Fabian Kaiser (Dance Captain), Nicolas Christahl, Giulia Wegmüller, Felicitas Bauer
Ensemble: Christian Funk, Christoph Apfelbeck, Sophie Bauer, Gerrit Hericks, Marie-Louise van Kisfeld, Frederik Stuhllemmer, Paula Bresnik, Vivienne Dejon
Die Story
Das Musical erzählt die packende Lebensgeschichte von Kaiserin Elisabeth von Österreich, auch bekannt als Sisi. Im jungen Alter von 16 Jahren besteigt sie den Thron und heiratet statt ihrer Schwester Helene Kaiser Franz Joseph, der von ihrer Lebendigkeit und Lebensfreude beeindruckt ist. Doch bald erkennt Elisabeth, dass das Hofleben von strengen Regeln und Machtkämpfen geprägt ist. Unter der strengen Aufsicht ihrer Schwiegermutter, Erzherzogin Sophie, fühlt sie sich zunehmend eingeengt und findet auch bei Franz Joseph keine Unterstützung, da er selbst den Zwängen des Amtes unterliegt.
Auf der Suche nach Freiheit und Selbstbestimmung begibt sich Elisabeth auf rastlose Reisen durch Europa, immer begleitet von einer mysteriösen Macht – dem Tod, der im Musical als charismatischer und verführerischer junger Mann dargestellt wird. Nach dem Selbstmord ihres Sohnes Rudolf zieht sich Elisabeth in ihre Trauer zurück. Schließlich führt das Attentat des Anarchisten Luigi Lucheni am Genfer See die Kaiserin und den Tod in einer symbolträchtigen Umarmung zusammen und beendet ihr bewegtes Leben.
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ELISABETH – Das Musical begeisterte in den letzten Jahren über 100.000 Zuschauer mit seiner spektakulären Open-Air-Inszenierung im Ehrenhof von Schloss Schönbrunn in Wien. Diese Version, die nun erstmals in München zu erleben ist, bringt die dramatische Geschichte der Kaiserin in einer aufregenden, halbszenischen Aufführung auf die Bühne. Ein besonderes Highlight: Das Orchester ist mitten auf der Bühne platziert und verstärkt so den Fokus auf die Darsteller und ihre intensiven, emotionalen Performances. In Kombination mit den opulenten Originalkostümen und den beeindruckenden Choreografien verspricht diese Inszenierung ein unvergessliches Erlebnis.
Musik und Emotionen
Die Musik von Sylvester Levay, bekannt für ihre kraftvollen Melodien, begleitet die Zuschauer auf einer emotionalen Reise durch Elisabeths Leben. Von berührenden Balladen wie „Ich gehör nur mir“ bis hin zu schnelleren, rockigen Stücken spiegeln die Lieder die innere Zerrissenheit und Sehnsüchte der Kaiserin wider. Die Musik lässt das Publikum nicht los und unterstreicht die tiefen Konflikte der jungen Frau, die nach Freiheit strebt, aber in den Zwängen ihrer Zeit gefangen ist.
Lasst euch von dieser einzigartigen Inszenierung verzaubern und erlebt die Geschichte von Kaiserin Elisabeth in einer unvergesslichen, packenden Darbietung.
Das Hit-Musical SISTER ACT, nach der Kult-Komödie mit Whoopi Goldberg, ist seit Herbst 2024 auf großer Tour durch Deutschland und Österreich.
Die Geschichte dreht sich um die exzentrische Nachtclubsängerin Deloris van Cartier, die nach einem Mord Zeugin im Zeugenschutzprogramm wird. In einem Kloster untergebracht, bringt sie frischen Wind in den Kirchenchor und zieht mit mitreißenden Auftritten sogar die Aufmerksamkeit des Papstes auf sich. Doch ihre Vergangenheit holt sie ein, und die Nonnen geraten in große Gefahr.
Das Musical bietet göttlichen Humor, liebgewonnene Charaktere und beeindruckende Songs vom 8-fachen Oscar-Preisträger Alan Menken. Diese musikalische Reise voller Energie und Herz hat bereits die Bühnen von New York, London und Deutschland begeistert.
Inszenierung: Bill Buckhurst Choreographie: Alistair David Set & Kostümdesign: Morgan Large Musical Supervisor: Stephen Brooker Lichtdesign: Tim Mitchell Sounddesign: Tom Marshall Perücken und Make-up Design: Sam Cox
https://www.wirmusicalfans.com/wp-content/uploads/2024/12/Sister-Act-2024-2025-Foto-01-Credit-Nico-Moser-1-scaled.jpg17072560Christoph Seidlhttps://www.wirmusicalfans.com/wp-content/uploads/2023/06/WMF_logo_black-on-white_web.pngChristoph Seidl2025-01-09 15:16:002025-01-16 13:33:14SISTER ACT – Das himmlische Musical erobert Deutschland und Österreich