Sieben Jahre (1915-1922) schrieb Karl Kraus an „Die letzten Tage der Menschheit“ – eine Tragödie in 5 Akten mit Vorspiel und Epilog.

Im Vorwort seines wohl berühmtesten Werkes schrieb Karl Kraus, das Stück „sei einem Marstheater zugedacht“, da ein normales Publikum ihm nicht standhalten könne. Aus diesem Grund ist es auch noch nie komplett aufgeführt worden.

2018 feierte die Version von Paulus Manker in der Serbenhalle in Wiener Neustadt ihre Premiere – und selbst in der gekürzten Manker-Version dauert das Theaterereignis stolze 6,5 Stunden. 2020 „übersiedelt“ Paulus Manker mit „Die letzten Tage der Menschheit“ von Niederösterreich nach Wien und bringt das „Mammutwerk“ in die Industriehalle der Badner Bahn Remise.

Regie: Paulus Manker
Kostüme: Aleksandra Kica
Sounddesign: Andreas Büchele
Tonbetreuung: Jakob Maurer
Kostümbetreuung: Dusica Zink
Assistenz: Carolin Mahlberg
Technik: Michael Schädler
Photos: Sebastian Kreuzberger
Licht: Christoph Rosenberg
Dekorationsbau: Peter Siegl
Spezialeffekte: Tissi Brandhofer
Medizinische Beratung: Dr. Franz Fischl
Covid-Beauftragter: Clemens Fischl – CRF Events
Grafik Design: Martin Ristl

Mit Iris Schmid, Zuzana Cuker, Anushka Grigalashwili, Elias Gruber, Alina May Kernbauer, Claudia Kohlmann, Pamina Pammer, Alma Pirolt, Natalie Platzer, Magdalena Reitstätter, Teresa Reitstätter, Rebecca Richter, Helena Roth, Marlene Roth, Madeleine Steinwender, Patricia Elisabeth Trageser, Henry Arnold, Okan Cömert, Benedikt Haefner, Gregor Hellinger, David Ignjatovic, Michael Jamak, Christian Korthals, Alexander Kuchar, Fabio Pammer, Martin Pasching, Ralph Saml, Gerhard Swoboda

Spielort Wien

Termine im August/September 2020

Alte Remise der Badner Bahn, Eichenstraße 2, 1120 Wien

Öffentliche Verkehrsmittel:

Straßenbahnlinien 6, 18, 62 und Wiener Lokalbahnen (Haltestelle Eichenstraße), U-Bahnstation Meidling (U6) oder Margaretengürtel (U4)

Auto:

Parkmöglichkeiten befinden sich auf beiden Seiten der Eichenstraße in unmittelbarer Nähe der Remise (Parkscheinpflicht bis 19:00 Uhr) oder auf dem großen Parkplatz am Margaretengürtel gegenüber von McDonalds (Einfahrt von beiden Seiten des Gürtels möglich).

Spielort Berlin

Termine im Mai/Juni 2021

Belgienhalle Siemensstadt, Gartenfelderstraße 28
Die Belgienhalle liegt auf der Insel Gartenfeld zwischen Hohenzollernkanal und Spandauer Schifffahrtskanal.

Öffentliche Verkehrsmittel:

U7 Richtung Spandau bis Haselhorst (Umsteigen U2 > auf U7 an der Station Bismarckstraße). Von der U-Bahnstation Haselhorst fährt der Bus 133 und X33 bis vor die Belgienhalle (Ausstieg: Busstation Gartenfeld). Es wird aber auch einen Shuttledienst von der U-Bahnstation Haselhorst zur Belgienhalle geben

Bus 133, N33, X33, 139 (Ausstieg: Busstation Gartenfeld)
Von der Busstation Gartenfeld sind es nur 4 min Gehweg zur Belgienhalle

Auto:

Mit dem Auto erreichen Sie die Belgienhalle am einfachsten über die Berliner Stadtautobahn 111 (Ausfahrt Flughafen Tegel). Von dort benötigen Sie nur fünf Minuten über den Saatwinkler Damm zur Gartenfelder Straße, dort fahren Sie rechts über den Kanal. / Zufahrt aus dem Zentrum: Richtung Flughafen Tegel, Saatwinkler Damm bis zur Gartenfelderstraße, rechts über den Kanal

Und das meint die Presse zu „Die letzten Tage der Menschheit“:

  • „DAS Theaterereignis des Jahres!“ (Kurier)
  • „Das wohl grandioseste, abenteuerlichste Spektakel dieses Sommers.“ (APA)
  • „Ein apokalyptischer Grenzgang des Theaters.“(Deutsche Bühne)
  • „Ein grandioses Trommelfeuer aus faszinierenden Theaterbildern und -szenen, ein atemloses Panorama menschlicher Abgründe und Grausamkeiten.“ (Kleine Zeitung)
  • „Es braucht einen Theaterberserker wie Paulus Manker, einen Hermann Nitsch der Bühne, der sich Theater zu schütten traut, um ein derartiges Monumentalwerk zum Blühen zu bringen.“ (Salzburger Nachrichten)
  • „Das ist kein Theater, das ist ein Großstadtbahnhof, ein Dom, ein Schlachtfeld.“ (SBN)
  • „Eine begehbare, von Flammen illuminierte, von Geschützlärm und Musik durchtoste Skulptur. Ein Gesamtkunstwerk.“ (Spiegel Online)
  • „Ein Geschenk für alle, die gerne dabei zusehen, wie einer die Grenzen des Theaters sprengt.“ (Kurier Freizeit)
  • „Ein atemberaubendes, aufwühlendes, hochaktuelles Stationentheater“ (Die Presse)
  • „Ein überwältigender Parcours – von der ersten bis zur letzten Minute.“ (News)
  • „Paulus Manker stemmt das Wahnsinnsprojekt grandios!“ (Krone)

Christoph Seidl