Seit über 70 Jahren setzt sich die Jeunesse – Musikalische Jugend Österreichs als einer der führenden Musikveranstalter in Österreich für die Förderung von jungen Künstler:innen ein.

Die Jeunesse wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Friedensprojekt gegründet und verfolgt als Non-Profit-Organisation keine kommerziellen Ziele.

Als Teil von Jeunesses Musicales International, einem weltweiten Musiknetzwerk ist die Jeunesse auch international vernetzt und ermöglicht österreichweit professionelle Auftrittsmöglichkeiten und weiterführende Erfahrungen.

Das breit gefächerte, hochqualitative und innovative Programm – u.a. mit den Genres Klassik, Weltmusik, zeitgenössische Musik, Urban Jazz und avancierten Pop – setzt dabei auch auf ein vielfältiges Kinder- und Jugendangebot, um vor allem das junge Publikum anzusprechen.

Mit über 500 österreichweiten Konzerte und interaktiven Workshops für Eltern mit Babys, Kinder, Jugendliche, Familien und Erwachsene ist die Jeunesse Österreich eine wichtige Playerin im österreichischen Musikbusiness und bietet mit Standorten in Wien und an 21 weiteren Standorten auch ein musikalisches Bildungsangebot für Schulen und Kindergärten, um Kindergartenkindern und Schüler:innen einen niederschwelligen Zugang zur Musik zu ermöglichen.

Außerdem erhalten interessierte junge Musiker:innen im Alter von 9 bis 20 Jahren bei zwei Sommer-MusikCamps die Möglichkeit zum gemeinsamen Musizieren im Orchester, zur Fortbildung und zum Erfahrungsaustausch.

Mit der Konzertreihe Urban Fusion erhalten junge Künstler:innen und Bands eine Plattform für Clubkonzerte im Bereich Jazz/Soul/Pop/Hiphop mit aktuell vier Doppelkonzerten pro Jahr im Porgy & Bess in Wien.


West Side Story ist ein Broadway-Musical aus den 1950er Jahren, das von Leonard Bernstein, Stephen Sondheim und Arthur Laurents geschrieben wurde. Das Stück basiert auf dem klassischen Romeo und Julia-Plot und spielt in den Straßen von New York City in den 1950er Jahren.

Die Story

Die Handlung des Musicals West Side Story dreht sich um zwei rivalisierende Straßengangs, die Jets, einbürgerliche weiße Amerikaner, und die Sharks, puerto-ricanische Einwanderer. Der Anführer der Jets, Tony, verliebt sich in Maria, die Schwester des Sharks-Anführers Bernardo, als er sie auf einer Tanzveranstaltung trifft. Obwohl die beiden verliebt sind, stehen sie vor vielen Hindernissen, die ihre Beziehung gefährden, einschließlich der Rivalität zwischen ihren Gangs und den Vorurteilen der Gesellschaft. Währenddessen eskalieren die Spannungen zwischen den beiden Gangs, was in einem tödlichen Kampf gipfelt, bei dem Tony versehentlich Bernardo tötet. Maria und Tony planen, zu fliehen, aber ihre Pläne werden durch den Konflikt zwischen den beiden Gangs vereitelt. Letztendlich wird Tony von Chino, einem Mitglied der Sharks, erschossen, als er versucht, Maria zu retten. West Side Story behandelt Themen wie Rassismus, Vorurteile und Gewalt, und zeigt, wie sie Beziehungen und Leben beeinflussen können. Die Musical-Nummern wie „Tonight“, „America“ und „I Feel Pretty“ haben bis heute Kultstatus erreicht und sind zu Ikonen der amerikanischen Musical-Kultur geworden.

Die Songs

  • Prologue (Tanz) – Jets und Sharks
  • Jet Song – Riff und die Jets
  • Something’s Coming – Tony
  • The Dance at the Gym – Jets und Sharks
  • Maria – Tony
  • Tonight – Tony und Maria
  • America – Anita, Rosalia und die Shark-Girls
  • Cool – Riff und die Jets
  • One Hand, One Heart – Tony und Maria
  • Tonight (Quintet und Chorus) – Anita, Tony, Maria, Jets und Sharks
  • The Rumble (Tanz) – Jets und Sharks
  • I Feel Pretty – Maria, Consuelo, Rosalia, Teresita und Francisca
  • Somewhere – Somewhere Girl und Company
  • Gee, Officer Krupke – Action, A-rab, Diesel, Snowboy und die Jets
  • A Boy Like That/I Have A Love – Anita und Maria
  • Taunting – Anita und die Jets
  • Finale – Tony und Maria

U.a. war die WEST SIDE STORY immer wieder mal „on tour“ und hat auch dem Deutschen Theater München in der Tour-Produktion einen Besuch abgestattet. 2023/2024 kehrte die WEST SIDE STORY auch wieder in das Deutsche Theater München zurück. Im Sommer 2025 war WEST SIDE STORY bei den Luisenburg-Festspielen Wunsiedel zu sehen – mit Sarah Weidinger als „Maria“ und Bosse Vogt als „Tony“.

Das Theater Magdeburg hat bekanntgegeben, dass Generalintendant Julien Chavaz seinen Vertrag bis zum Ende der Spielzeit 2031/32 verlängert hat.

Der 43-jährige Schweizer leitet das Vierspartenhaus seit der Spielzeit 2022/23 und hat das Profil des Theaters in kurzer Zeit entscheidend geschärft. Der Stadtrat von Magdeburg stimmte der Vertragsverlängerung einstimmig zu, und auch der Verwaltungsausschuss folgte am 22. August mit Zustimmung zum neuen Intendantenvertrag. Chavaz’ bisherige Amtszeit war geprägt von internationaler Zusammenarbeit, preisgekrönten Produktionen und einem modernen Leitungsmodell. „Ich freue mich sehr über das Vertrauen. Die bisherige Zeit war geprägt von großartigen künstlerischen Erfolgen und einem starken Zuspruch des Publikums“, so Chavaz in der offiziellen Mitteilung des Hauses.

Unter seiner Leitung konnte das Theater Magdeburg zahlreiche Erfolge feiern. Produktionen des Hauses wurden zu Festivals wie dem „Radikal jung“ und dem Berliner Theatertreffen eingeladen, internationale Kooperationen führten Aufführungen nach Frankreich, Italien und in die Schweiz. Gleichzeitig öffnete sich das Theater mit neuen Konzert- und Vermittlungsformaten einem breiteren und jüngeren Publikum. Auch als Regisseur hat Chavaz Akzente gesetzt – etwa mit Inszenierungen wie „Die Blume von Hawaii“, „Alice im Wunderland“ oder der Wagner-Persiflage „Hojotoho Hojotoho Heihaha“, die seine unverwechselbare Handschrift zeigen.

Mit der Vertragsverlängerung blickt Chavaz nun langfristig in die Zukunft. Er betont, das Theater Magdeburg weiterhin als „Ort aller Möglichkeiten“ etablieren zu wollen. Ziel sei es, das Haus als Sprungbrett für die nächste Generation von Regisseur:innen, Komponist:innen, Musiker:innen, Tänzer:innen und Schauspieler:innen zu positionieren. Zudem sollen Nachhaltigkeit, Innovation und die Gewinnung neuen Publikums im Mittelpunkt stehen.

Unter Julien Chavaz hat das Theater Magdeburg auch ein klares Innovationsprofil entwickelt, das Raum für spannende neue Musiktheater-Formate schafft. Wer auf mutige, internationale Produktionen und frische Impulse im Musical-Bereich hofft, darf also gespannt sein. Mit Chavaz bleibt Magdeburg ein Ort, an dem musikalisches Theater in seiner ganzen Vielfalt lebendig bleibt – kreativ, offen und zukunftsorientiert.

Christian Øland startet ab der Spielzeit 2025/26 als neuer Generalmusikdirektor am Theater Magdeburg.

Die Spielzeit 2025/26 am Theater Magdeburg.

Das Stadttheater Klagenfurt, als Landestheater für Kärnten und größte Kulturinstitution der Region, prägt die kulturelle Landschaft im südlichsten Teil des deutschsprachigen Raums. Das beeindruckende Theatergebäude wurde zwischen 1908 und 1910 im freien Empirestil von den legendären Architekten Helmer & Fellner errichtet und feierte 2010 sein hundertjähriges Jubiläum. 

Die Hauptaufgabe des Stadttheaters Klagenfurt besteht darin, das zentrale Repertoire der Theater- und Opernliteratur zu pflegen und als lebendige Kunstinstitution im Herzen einer modernen Gesellschaft zu agieren. Seit September 2020 leiten Intendant Aron Stiehl und der Geschäftsführende Kaufmännische Direktor Mag. Matthias Walter das Mehr-Sparten-Haus mit 716 Sitzplätzen. Das vielfältige Programm umfasst Oper, Operette, Musical, Schauspiel, Konzerte und Ballett. Neben den elf großen Bühnenproduktionen bereichern Studioproduktionen und ein facettenreiches Statt Theater-Programm das künstlerische Angebot. Das Theater legt besonderen Wert auf Vermittlungsangebote wie Matineen, Einführungen, Führungen und ein umfassendes theaterpädagogisches Programm für Kinder und Jugendliche, einschließlich eines Theaterspielclubs, um die Verbundenheit des Publikums zu fördern und Einblicke in die Theaterarbeit zu gewähren. 

Mit mehr als 200 Vorstellungen pro Spielzeit bietet das Stadttheater Klagenfurt ein breites Spektrum an kulturellen Erlebnissen. Das engagierte Team besteht aus etwa 270 fest angestellten Mitarbeitern und 90 Gästen, darunter das KSO Kärntner Sinfonieorchester und der Chor des Stadttheaters Klagenfurt. Die Ausstattung und Bühnenbilder werden exklusiv in den hauseigenen Werkstätten, darunter die Kostümabteilung, Tischlerei, Schlosserei, Malerei und Maske, gefertigt. Unterschiedliche Ermäßigungen und beliebte Theaterabos ermöglichen allen Theaterbegeisterten einen preisgünstigen und bequemen Theaterbesuch.

Die Geschichte des Theaters

Archivforschungen belegen, dass die Ursprünge des Stadttheaters Klagenfurt bis etwa 500 Jahre zurückreichen. In seiner Anfangszeit war es allerdings noch kein Theater im heutigen Sinne, sondern diente als Ballhaus dem Freizeitvergnügen und Ballspiel der landständischen Herren. Nach und nach begannen italienische Wandertheatergruppen auf ihrem Weg zwischen Venedig und Wien hier Station zu machen. Im Laufe der Zeit wurde das Ballhaus schrittweise in ein Theater umgebaut.

Als eigentliches Gründungsjahr des Stadttheaters Klagenfurt gilt das Jahr 1737. Dieses erste Theater in Klagenfurt verfügte weder über Logen noch über ein großes Parterre, sondern bestand lediglich aus drei Galerien und einem vergleichsweise kleinen Zuschauerraum. Ursprünglich war es ein Theater, das ausschließlich dem Adel vorbehalten war. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts fand jedoch ein gesellschaftlicher Wandel statt, und das Publikum setzte sich zunehmend auch aus Intellektuellen, Beamten, Militärs und wohlhabenden Kaufleuten zusammen. Im Jahr 1811 wurde das alte Theater neu errichtet, und etwa 70 Jahre später ersetzte man – nach dem verheerenden Brand des Ring-Theaters in Wien – die hölzernen Bauteile durch Konstruktionen aus Eisen. In den Anfangsjahren erfreute sich das Theater großer Beliebtheit in der Bevölkerung, was sich auch in einer eigenen, regelmäßig gedruckten Theaterkritik widerspiegelte.

Das Neue Stadttheater

Anlässlich des sechzigjährigen Regierungsjubiläums von Kaiser Franz Josef I. am 2. Dezember 1908 wurde der lang geplante Neubau des Theaters endlich in Angriff genommen. Für die Durchführung beauftragte man das Wiener Architekturbüro Helmer & Fellner, das bereits zahlreiche Theaterbauten realisiert hatte. Der Entwurf basierte auf dem Plan des Theaters in Gießen, das zwei Jahre zuvor von demselben Büro errichtet worden war, und war stilistisch an der „Französischen Renaissance“ orientiert. Eine Akustikprobe wurde am 3. September 1910 durchgeführt, die letzten kommissionellen Abnahmen erfolgten am 5. September. Kurz darauf konnte das Gebäude offiziell freigegeben werden. Das neue Theater – nun im Stil des freien Empire erbaut – bot insgesamt 996 Sitzplätze. Die feierliche Eröffnung unter dem Namen „Kaiser Franz Josef I. Jubiläumstheater“ fand am 22. September 1910 statt.

Der Zubau

In den 1960er Jahren wurde das Theater durch wesentliche An- und Umbauten modernisiert, wobei unter anderem die Zahl der Stehplätze deutlich reduziert wurde. 1995 entschloss man sich, den damals entstandenen Zubau durch einen zeitgemäßen architektonischen Neubau zu ersetzen, entworfen vom Architekten Günther Domenig. Gleichzeitig wurde das Bestandsgebäude unter Berücksichtigung der ursprünglichen Pläne umfassend renoviert. Der neue Zubau wurde im Juli 1998 abgeschlossen. Die gesamte Fläche des Theaters umfasst seither etwa 14.000 m².

Die Architektur

Die Architektur des Theaters und seine Umgebung folgen einem klaren axialsymmetrischen Prinzip. Dies zeigt sich in der Vorzone des Haupteingangs, den seitlichen Randbereichen sowie im Übergang zum Achterjägerpark. Ein schwebend wirkender, plastisch geformter „Pfahl“ in der Mitte betont zusätzlich die Hauptachse. Das kupferne Metalldach, das mit der Zeit eine Patina annimmt, greift farblich die Tönung der glasierten Dächer in der Umgebung auf. Es steigt an, knickt waagrecht ab und hebt sich deutlich vom Baukörper ab. Im Grundriss verjüngt sich dieses Element, während die Unterseite angehoben ist, um den Eindruck der Leichtigkeit zu wahren. Der gesamte Baukörper stellt eine integrierte Einheit aus Form, Innen- und Außenraum, Konstruktion und Material dar.

Das Musical Elisabeth wurde von Michael Kunze (Text) und Sylvester Levay (Musik) verfasst und am 3. September 1992 im Theater an der Wien uraufgeführt – produziert von den Vereinigten Bühnen Wien. Insgesamt wurde das Musical bisher in 7 Sprachen aufgeführt.

Die Story

Das Musical handelt von dem Leben der österreichischen Kaiserin. Mit ihren jungen 16 Jahren besteigt Elisabeth den Thron und heiratet an Stelle ihrer Schwester Helene, die ihn eigentlich heiraten sollte, Kaiser Franz Joseph. Elisabeths unbeschwertere Lebendigkeit und Lebensfreude imponiert ihm. Doch schnell wird Elisabeth klar, dass das Leben auf dem Hof nicht unbegrenzte Freiheit – sondern Machtkämpfe herrschen. Sie lebt von nun an unter den unverbitterlich strengen Blicken ihrer Stiefmutter Erzherzogin Sophie. Auch an ihren Ehegatten kann sie sich nicht wenden, denn dieser ist selbst seiner herrschsüchtigen Mutter ausgeliefert und unterliegt seinen Pflichten als Kaiser. Aufgewühlt von der Zerrissenheit des Hofes reißt Elisabeth durch Europa, gefangen in ihrer eigenen Welt. Nach dem Selbstmord ihres Sohnes Rudolf zieht sich Elisabeth in ihrer Trauer zurück. Der Attentat von Luigi Lucheni führt Elisabeth und Franz-Joseph wieder zusammen und endet mit Elisabeths Tod in seinen Armen.

Die Cast

Uraufführung in Wien:
Kaiserin Elisabeth: Pia Douwes
Der Tod: Uwe Kröger
Luigi Lucheni: Ethan Freeman
Kaiser Franz-Joseph: Viktor Gernot
Erzherzogin Sophie: Else Ludwig
Erzherzog Rudolf: Andreas Bieber
Herzog Max in Bayern: Wolfgang Pampel
Herzogin Ludovika: Christina Wettstein

Die Songs

Prolog
Wie du
Schön, euch alle zu seh’n
Kein Kommen ohne Gehen (Útvesztő minden út)
Rondo von Liebe und Tod (Ai To Shi No Rondo)
Wie Du (Reprise)
Jedem gibt er das Seine
So wie man plant und denkt …
Nichts ist schwer
Alle Fragen sind gestellt
Sie passt nicht
Der letzte Tanz
Eine Kaiserin muss glänzen
Ich gehör nur mir
Stationen einer Ehe
Die Schatten werden länger
Die fröhliche Apokalypse
Kind oder nicht
Elisabeth, mach auf mein Engel
Milch
Schönheitspflege / Uns’re Kaiserin soll sich wiegen
Ich will dir nur sagen/Ich gehör nur mir (Reprise) / Finale 1. Akt
Kitsch
Éljen
Wenn ich tanzen will
Mama, wo bist du?
Sie ist verrückt
Nichts, nichts, gar nichts
Wir oder sie
Nur kein Genieren
Die letzte Chance (Die Maladie)
Zwischen Traum und Wirklichkeit
Ist das nun mein Lohn/Eine Kaiserin muss glänzen (Reprise)
Bellaria
Rastlose Jahre
Jagd
Die Schatten werden länger (Reprise)
Verschwörung
Streit zwischen Vater und Sohn
Hass
Wie du (Reprise)
Wenn ich dein Spiegel wär
Mayerling-Walzer
Totenklage
Mein neues Sortiment
Boote in der Nacht
Am Deck der sinkenden Welt/Alle Fragen sind gestellt (Reprise)
Der Schleier fällt
Zukunftsseelen

Elisabeth 2024 vor dem Schloss Schönbrunn in Wien – mit Annemieke van Dam als „Elisabeth“ und Gino Emnes als „Tod“

Rückschau auf Elisabeth vor dem Schloss Schönbrunn 2023 und Elisabeth vor dem Schloss Schönbrunn 2022.

Nicolai Tegeler ist Schauspieler, Regisseur, Produzent, Filmemacher, Sprecher und Moderator.

Er wurde in Berlin geboren und startete mit 15 Jahren in einer Off-Theatergruppe. Erstmals stand er in einem TV-Dreh für die ARD in Dr. Sommerfeld – Neues vom Bülowbogen in einer Episodenhauptrolle vor der Kamera. Nach einem New York Aufenthalt studierte er von 2000 bis 2003 an der Fritz-Kirchhoff-Schule in Berlin und schloss seine Schauspielausbildung mit der Bühnenreife ab.

Nicolai Tegeler war bisher in zahlreichen Filmen zu sehen – u.a. in Drei Stern Rot, Pas de Deux, Encore une Fois, Close Enough – Zum Greifen nah, Sin Reaper 3D, The Deathroom, Ediths Glocken – Der Film, Zu den Sternen (Regie & Produktion) und The Vagabonds – und ist auch aus TV-Serien bekannt wie Fieber: Ärzte für das Leben, Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei, Axel! will’s wissen, Grenze, Mörderischer Plan, Lasko: Die Faust Gottes, Chaos-Queens, Familie Dr. Kleist, Käthe und ich, Bettys Diagnose, SOKO Leipzig und In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte.

Als Schauspieler arbeitete er u.a. an Bühnen wie dem Theater Magdeburg, dem Berliner Kabarett-Theater Die Stachelschweine und den Berliner Spielstätten Maxim-Gorki-Theater, Hansa Theater und BKA-Theater.

Zusammen mit der Volksbühne Michendorf holte Nicolai Tegeler den Jedermann (Hugo von Hofmannsthal) in die St. Nikolaikirche nach Potsdam. Dabei wirkte er nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Produzent und gemeinsam mit Christian A. Schnell als künstlerischer Leiter. Im Herbst 2022 brachte er zusammen mit Sabine Crippa den Jedermann als Open Air nach Beelitz.

2009 gründete Nicolai Tegeler gemeinsam mit Alexander Kiersch die Filmproduktionsfirma Colafilm und übernahm 2016 die Produktion und Co-Regie von Ediths Glocken – der Film. Die trashig, lustige Weihnachtskomödie lief im Verleih von Edition Salzgeber auf verschiedenen Filmfesten und ist auch beim Streamingdienst Amazon Prime zu finden.

Mit Tobias York gründete Nicolai Tegeler die Filmproduktion I like Stories GmbH, die sich auf die Entwicklung, Durchführung und Produktion von fiktionalem Film, TV, Web und Streaming Produktionen fokussiert.

Beim Spielfilm Zu den Sternen, einer gemeinsamen Produktion von Cellophane Films und I like Stories, übernahm Nicolai Tegeler die Regie. Der Film lief auf unterschiedlichen Filmfestivals und war in Kinos in Deutschland und Österreich zu sehen. Der öffentlich-rechtliche Sender MDR kaufte die Lizenzrechte für 3 Jahre.

Nicolai Tegeler ist Sprecher/Synchronsprecher und spricht u.a. den Reporter Hutchinson Hatch bei der Hörspiel-Legende „Professor van Dusen“, den Alex Landi (als Dr. Nico Kim) in Grey’s Anatomy und den Matt Jones (als Douglas Wheeler) in Bob Hearts Abishola.

Außerdem moderiert er das Talk-Format „Tegeler trifft …“ bei Hauptstadt.TV, bei dem er den Zuseher: innen verschiedene Persönlichkeiten und deren Lieblingsorte vorstellt.

Zuletzt stand Nicolai Tegeler als Conférencier beim Beatles-Musical am St. Pauli-Theater in Hamburg auf der Bühne.

War es immer dein Ziel als Künstler tätig zu sein oder hattet du einen anderen Berufswunsch?

Künstler? Das war sozusagen Plan B. Ursprünglich wollte ich professioneller Einhorn-Dompteur in einem magischen Zirkus werden. Aber dann habe ich bemerkt, dass meine Fähigkeiten im Zeichnen und Malen die Einhörner beeindruckten – besonders wenn ich Porträts von ihnen anfertigte! Sie meinten, ich solle meine Talente in der realen Welt teilen, anstatt sie im Reich der Fantasie zu verbergen. So wurde ich Künstler, aber in meinem Herzen bin ich immer noch der beste Einhorn-Dompteur, den die Welt (nicht) gesehen hat!“ 🦄✨ Nein, im Ernst, durch meine Mutter, die selbst als Schauspielerin tätig war und meinem Opa, hatte ich schon als Kind den Wunsch, Menschen unterhalten zu wollen – zumindest wußte ich schon früh, dass ich nicht ins Büro will.

Du hast deine Ausbildung an der Fritz-Kirchhoff-Schule in Berlin abgeschlossen. Was nimmst du aus deiner Ausbildung mit und wie viel Anteil hat eine künstlerische Ausbildung am späteren beruflichen Karriereweg?

Ach, die Fritz-Kirchhoff-Schule! Dort habe ich nicht nur gelernt, wie man die Bühne betritt, sondern auch, wie man sich vor einem Drachen versteckt und wie man in einer fiktiven Sprache flucht. Die Ausbildung hat mir das Rüstzeug gegeben, auf der Bühne der Welt zu bestehen. Und wie viel Anteil hat die künstlerische Ausbildung an meinem Karriereweg? Nun, ich mag es so ausdrücken: Ohne die Schule wäre ich vielleicht ein exzellenter Drachenverstecker, aber mit der Schule bin ich ein ebenso guter Geschichtenerzähler geworden. Die Mischung macht’s, und in Berlin habe ich den perfekten Cocktail gefunden!“ 🐉🎭🍹 Aber dennoch ist für mich nichts so wichtig, wie die Praxis. Eine gute Ausbildung ist toll und sicherlich auch wertvoll, aber ich brauche die Praxis, das mich „vor Ort ausprobieren“ – den „Live-Monent – Live-Kick“ – den die Praxis ist immer noch die beste Schule (Ausbildung) – hier trifft man als Künster:in direkt auf Kritik (ob gute oder weniger gute) und man oder Frau muss sich hier unmittelbar beweisen.

Nicolai Tegeler - Credits: Markus Nass
Nicolai Tegeler – Credits: Markus Nass

Was waren für dich die größten Herausforderungen in deiner ersten Zeit als Darsteller?

In meinen ersten Tagen als Darsteller war es nicht das Textlernen oder die Scheinwerfer, die mich herausforderten. Nein, es war die Armee von unsichtbaren Ninjas, die ständig versuchte, mir meine Zeilen zu stehlen! Aber im Ernst, die wahre Herausforderung war das ständige Balanceakt zwischen meiner eigenen Identität und den Charakteren, die ich verkörperte. Jedes Mal, wenn ich einen Charakter spielte, hinterließ er einen kleinen Abdruck in meinem Herzen. Das zu navigieren, ohne mich selbst zu verlieren, war ein spannendes Abenteuer – fast so spannend wie unsichtbare Ninjas zu bekämpfen! 🎭🥷🖤 Es war aber auch so, dass ich nach der Ausbildung mich erstmal zurechtfinden musste – hier gibt es nämlich keine Ausbildung – wo will ich eigentlich genau hin? Ans Theater? Aber in die Provinz? Will ich lieber drehen? An wen wende ich mich? Was sind gute Fotos? Brauche ich eine Agentur? Wie finde ich eine Agentur usw.… diese Fragen zu beantworten brauchte seine Zeit.

Was würdest du jemanden raten, der einen künstlerischen Beruf ergreifen möchte? Eine gute Entscheidung oder lieber nochmals durchdenken?

Ein künstlerischer Beruf? Denk daran, es ist wie das Einchecken in das „Hotel California“ – du kannst jederzeit einchecken, aber du wirst nie wieder gehen wollen! Ein Leben in Kunst ist faszinierend und leidenschaftlich, aber nicht ohne seine Höhen und Tiefen. Mein Rat? Wenn du morgens aufwachst und das Erste, was du denkst, ein Pinselstrich, ein Tanzschritt oder eine Melodie ist, dann spring hinein, das Wasser ist herrlich! Aber wenn Zweifel in deinem Geist nagen, nimm dir einen Moment Zeit und tauche in das tiefste Ende deiner Seele, um sicherzustellen, dass es wirklich deine Melodie ist, die du singen möchtest. Kunst ist sowohl ein Ruf als auch eine Reise – stelle sicher, dass du für beides bereit bist! 🎨🎭🎶💃🚀

Was braucht man aus deiner Sicht, um im Film-, TV-, Theater-Business erfolgreich zu sein?

Im Film-, TV- und Theater-Business erfolgreich zu sein, erfordert mehr als nur Talent und gutes Aussehen – obwohl ein bisschen dramatisches Haarflipsen sicherlich nicht schadet! 🎭 Erstens, ein Gedächtnis wie ein Stahlschrank, um all die Skripte und Regieanweisungen aufzunehmen. Zweitens, die Haut eines Nashorns – Kritik wird kommen, manchmal konstruktiv, manchmal nicht so sehr. Drittens, die Flexibilität eines Yoga-Meisters, denn Veränderungen sind die einzige Konstante. Und schließlich, aber am wichtigsten: Eine unerschütterliche Leidenschaft und Liebe zum Handwerk. Wenn das Licht ausgeht und die Kameras stoppen, ist es diese Liebe, die dich antreibt, jeden Tag wieder auf die Bühne oder vor die Kamera zu treten. Das und vielleicht eine gute Tasse Kaffee! ☕🎬🎥🎟️💡Das und ein unerschütterlicher Glaube an dich und ein großes Durchhaltevermögen!

Wie ist es so in Rollen zu schlüpfen? Wie viel Nicolai steckt in jeder Rolle?

Rollen anzunehmen ist wie das Tragen von magischen Brillen. Plötzlich siehst du die Welt durch eine andere Linse, spürst Emotionen, die nicht ganz deine eigenen sind, und doch… sind sie es irgendwie. Bei jeder Rolle, in die ich schlüpfe, entdecke ich neue Ecken und Winkel von ‚Nicolai‘. Manchmal ist es nur ein Hauch – ein kurzer Blick, ein Zucken der Lippen. Andere Male fühlt es sich an, als ob ein großes Stück von mir die Rolle durchdringt. Aber egal wie viel ‚Nicolai‘ in einer Rolle steckt, es ist immer eine Reise des Entdeckens und Lernens. Jeder Charakter ist wie ein Gespräch zwischen dem Drehbuch, dem Regisseur und meiner eigenen Seele. Und ja, manchmal murmelt ‚Nicolai‘ auch etwas dazu! 🎭🎬🤓🔍🌌

Welche Rollen würden dich zukünftig besonders interessieren und warum?

Stell dir vor, ich wäre ein kulinarischer Abenteurer des Schauspiels. Bisher habe ich viele exquisite ‚Gerichte‘ probiert, aber es gibt immer noch so viele ‚Speisen‘ auf meiner Schauspiel-Speisekarte, die ich entdecken möchte! Ich träume davon, einen futuristischen Revolutionär in einem Sci-Fi-Epos zu spielen, wo ich die Menschheit vor ihrer eigenen Technologie retten muss. Oder wie wäre es, in die Lederstiefel eines mittelalterlichen Barden zu schlüpfen, dessen Lieder die Schicksale von Königen und Königreichen beeinflussen können? Und dann gibt es noch diese geheime Wunschliste… darunter ein Jazzmusiker in den 1920ern oder ein verschlagener Meisterdetektiv. Warum? Weil jede dieser Rollen eine neue Welt, eine neue Geschichte und eine neue Reise für mich darstellt. Und wer kann schon einer guten Reise widerstehen? 🌌🚀🎭🎶🔍🏰🎤

Du bist als Schauspieler, Regisseur und Produzent tätig. Wie sehr profitierst du von deiner eigenen Schauspielkarriere, wenn du Regie führst oder produzierst? Und wie schwierig ist es in die „Rolle“ des Regisseurs zu schlüpfen – v.a., wenn du mal selbst mitspielst?

Das Tragen so vieler Hüte in der Filmindustrie ist wie ein Zirkus-Jongleur zu sein – man muss viele Bälle in der Luft halten, aber der Trick ist, keines der Talente zu verlieren! 🎪 Als Schauspieler habe ich einen tiefen Einblick in das emotionale Handwerk, das hinter jeder Szene steckt. Dies hilft mir enorm, wenn ich Regie führe, da ich die Schauspieler auf einer tiefen, empathischen Ebene verstehen kann. Es ist, als hätte ich einen geheimen ‚Übersetzer‘ für ihre künstlerischen Bedürfnisse.

Beim Produzieren bringt meine Schauspielkarriere ein wertvolles Netzwerk und ein tiefes Verständnis für die gesamte Produktionspipeline mit sich. Jedes Projekt ist ein Orchester, und ich habe das Privileg, jede Note davon zu kennen.

Das ‚In die Rolle des Regisseurs schlüpfen‘ ist immer ein Abenteuer. Wenn ich in einer Szene selbst mitspiele, wird es besonders knifflig. Es ist ein bisschen wie Schach gegen sich selbst zu spielen. Ich muss mich ständig selbst herausfordern und überdenken, während ich sicherstelle, dass alles reibungslos abläuft. Aber diese Dualität hält mich auf Trab, schärft meine Fähigkeiten und gibt mir immer eine Geschichte, die ich auf Dinner-Partys erzählen kann! 🎭🎬🍿🥂📽️🎞️🎉

Hast du Vorbilder als Künstler? Sowohl aus der künstlerischen, aber auch aus der persönlichen Sicht?

Vorbilder sind wie die Nordsterne des künstlerischen Universums – sie leiten uns, inspirieren uns und erinnern uns daran, warum wir das tun, was wir tun. Künstlerisch bewundere ich die Vielseitigkeit von Meryl Streep. Ihr Talent, in so viele unterschiedliche Charaktere zu schlüpfen und sie lebendig zu machen, ist schlichtweg atemberaubend. Und dann gibt es noch Christopher Nolan, dessen Vision und Art, Geschichten zu erzählen, mich stets in ihren Bann zieht. Aber auch Robin Williams. Ach, ich könnte hier sicherlich noch viele weitere aufzählen…

Auf persönlicher Ebene habe ich immer den unerschütterlichen Geist von Keanu Reeves bewundert. Trotz der Höhen und Tiefen, die er im Leben erlebt hat, bleibt er bescheiden, großzügig und authentisch. Es ist ein Erinnerungsschlag daran, dass, egal wie erfolgreich man wird, es am Ende des Tages die Menschlichkeit ist, die zählt.
Aber wisst Ihr was? Einige meiner größten Vorbilder sind Menschen, von denen Ihr vielleicht nie gehört habt – mein alter Lehrer, ein freundlicher Fremder, der an einem regnerischen Tag einen Schirm geteilt hat, oder der Buchladenbesitzer, der seine Passion mit so viel Begeisterung lebt. Vorbilder sind überall, und sie erinnern uns ständig daran, das Beste aus uns herauszuholen. 🌟🎭🎬📚🌧️🌈📖🎞️🍿

Was hältst du von Social Media? Zwingend notwendig für Künstler:innen?

Social Media ist ein bisschen wie das moderne Zauberland von Oz – farbenfroh, voller Überraschungen und mit einer gelben Ziegelstraße, die zu unbekannten Orten führt. 🌈👠 Für Künstler:innen kann es ein unglaubliches Werkzeug sein, um ihre Arbeiten zu teilen, mit ihrem Publikum zu interagieren und neue Horizonte zu entdecken. Ich habe durch Social Media so viele unglaublich talentierte Menschen kennengelernt und wurde von Kunst aus der ganzen Welt inspiriert.

Allerdings gibt es auch den dunkleren, weniger funkelnden Teil dieses Zauberlandes. Der Druck, ständig ‚online‘ zu sein, der Vergleich mit anderen und das ständige Streben nach Anerkennung kann belastend sein. Es ist leicht, sich in der Menge verloren zu fühlen oder sich von der eigenen künstlerischen Vision ablenken zu lassen.

Ist es zwingend notwendig? Nicht unbedingt. Aber es ist ein Werkzeug, das, wenn es klug genutzt wird, Türen öffnen kann. Mein Rat an andere Künstler:innen? Tauche in die digitale Welt ein, aber vergiss nie, ab und zu deine roten Schuhe auszuziehen, dich zu erden und dich daran zu erinnern, woher du kommst und wohin du wirklich gehen möchtest.🌪️🖼️📲🌎🎭👠🛤️🌟🚪🧙‍♂️👩‍🎨🎨📽️🍿🌌🚀🎬📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟🎭📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟🎭📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟🎭📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟🎭📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟🎭📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟🎭📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟🎭📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟🎭📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟🎭📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟🎭📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟🎭📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟

Wie stehst du generell zum Thema „Vermarktung“ deiner Person? Wie wichtig ist Marketing und Kommunikation für dich als Schauspieler, aber auch als Regisseur, Produzent, Filmemacher, Sprecher und Moderator?

Vermarktung ist ein zweischneidiges Schwert, das ich gelernt habe mit Respekt und Umsicht zu behandeln. Einerseits lebe ich in einer Zeit, in der Marketing und Kommunikation entscheidende Rollen spielen. Als Schauspieler ermöglicht es mir, gesehen und gehört zu werden, meine Arbeit einem größeren Publikum vorzustellen und die Vielfalt meiner Fähigkeiten zu zeigen. Als Regisseur, Produzent und Filmemacher hilft es mir, die Botschaften und Geschichten, die mir am Herzen liegen, zu verbreiten. Als Sprecher und Moderator verbindet es mich mit meinem Publikum und lässt mich meine Stimme effektiver nutzen.

Auf der anderen Seite ist es für mich extrem wichtig, dass die Vermarktung authentisch bleibt. Ich möchte nicht, dass meine Kunst oder ich selbst zu einem bloßen ‚Produkt‘ werden. Es ist ein Balanceakt, sicherzustellen, dass die Vermarktung meinen Werten, meiner künstlerischen Integrität und meiner Vision entspricht.

Ich denke, Marketing und Kommunikation sind Werkzeuge – mächtige, ja, aber dennoch nur Werkzeuge. Das Ziel ist immer, eine echte, authentische Verbindung mit dem Publikum herzustellen, zu inspirieren und zum Nachdenken anzuregen. Wenn ich durch meine Arbeit nur eine Person berühre oder beeinflusse, dann habe ich meinen Job gemacht. Und wenn gute Vermarktungsstrategien dazu beitragen können, diese Botschaft weiter zu verbreiten, dann bin ich an Bord – solange sie im Einklang mit meiner künstlerischen und persönlichen Philosophie stehen.

Wie wichtig sind „Fans“ in deinem Business und wie sind deine bisherigen Erfahrungen mit Fans?

Fans sind das Herzstück meiner Branche. Ohne sie wäre das, was ich tue, lediglich ein Monolog in einem leeren Raum. Fans bereichern meine Arbeit nicht nur durch ihr Feedback und ihre Unterstützung, sondern auch durch ihre eigene Interpretation und Leidenschaft für das, was ich kreiere. Sie sind es, die einer Geschichte Leben und Bedeutung verleihen.

Bisherige Erfahrungen? Nun, es war wirklich eine Achterbahnfahrt. Es gibt Momente purer Freude – wenn jemand mir erzählt, wie eine Rolle oder ein Film sie tief berührt hat. Oder wenn sie sich durch meine Arbeit inspiriert fühlen oder einfach nur gut unterhalten wurden. Diese Rückmeldungen sind unbezahlbar und treiben mich an, weiterzumachen. Natürlich gibt es auch herausfordernde Momente, wie in jeder Beziehung. Manchmal ist es schwer, die Grenze zwischen meiner privaten und meiner öffentlichen Persönlichkeit zu ziehen. Aber ich habe gelernt, diese Herausforderungen als Teil des Pakets zu sehen. Es lehrt mich, Respekt und Wertschätzung für die Menschen zu haben, die meine Arbeit so sehr schätzen, dass sie sich mit ihr verbinden wollen.

Am Ende des Tages bin ich unglaublich dankbar für jeden Unterstützer. Sie erinnern mich daran, warum ich tue, was ich tue, und sie helfen mir, am Boden zu bleiben und mich ständig weiterzuentwickeln.

Hast du einen Lieblingsfilm oder gibt´s mehrere Filme oder Genres, die du besonders magst?

Ein Lieblingsfilm? Das ist, als würde man mich bitten, mein Lieblingskind zu wählen – wenn ich Kinder hätte! Die Filmwelt ist so vielfältig und reichhaltig, dass es fast unmöglich ist, sich auf einen einzigen Film festzulegen. Aber wenn ich muss, dann würde ich sagen, dass ‚[MEMENTO]‘ einen besonderen Platz in meinem Herzen hat. Dieser Film hat mich in einer entscheidenden Phase meines Lebens erreicht und beeinflusst.

Generell bin ich ein großer Fan von Filmen, die tiefgründige menschliche Geschichten erzählen – solche, die uns dazu bringen, über unser Leben, unsere Entscheidungen und unsere Beziehungen nachzudenken. Egal ob es ein Drama, eine Komödie oder sogar ein Thriller ist, solange er eine starke Botschaft oder einen einzigartigen Blickwinkel bietet, bin ich an Bord.

Natürlich gibt es auch Tage, an denen ich einfach nur abschalten und lachen oder von einer aufregenden Action-Sequenz mitgerissen werden möchte. Das Schöne am Kino ist, dass es für jede Stimmung und jeden Moment etwas bietet. Es ist eine ständige Entdeckungsreise, und ich freue mich immer darauf, den nächsten Film zu finden, der mich beeindruckt oder inspiriert.

Nicolai Tegeler - Credits: Clara Marnette
Nicolai Tegeler – Credits: Clara Marnette

Was ist dein Lebensmotto und warum?

Meine Leitsterne im Leben sind die Mottos: ‚Geht nicht, gibt’s nicht‘ und ‚Was du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf morgen.‘ Für mich sind sie nicht nur einfache Redensarten, sondern Lebensphilosophien. Sie haben mich durch Höhen und Tiefen begleitet und mir immer wieder gezeigt, dass Hindernisse meist nur in unserem Kopf existieren. Wenn man entschlossen ist und den festen Willen hat, kann man fast alles erreichen. Gleichzeitig erinnert mich das zweite Motto daran, proaktiv zu sein und die Chancen, die sich heute bieten, nicht verstreichen zu lassen. Das Leben wartet nicht, und wir sollten jede Gelegenheit nutzen. Zusammengefasst bedeuten diese Mottos für mich: Handle entschlossen, sei lösungsorientiert und warte nicht auf ‚den richtigen Moment‘. Er ist bereits hier und jetzt.

Welche Frage möchtest du dir gerne noch stellen?

Wenn ich mir selbst eine Frage stellen dürfte, wäre es wohl: ‚Wenn du für einen Tag in die Welt eines Films eintauchen könntest, welcher wäre es und warum?‘ Es ist eine Frage, die mich dazu anregt, über die unzähligen Welten nachzudenken, die ich schon auf der Leinwand gesehen habe. Würde ich das rasante Adrenalin eines Actionfilms suchen? Oder die Romantik eines klassischen Liebesfilms? Vielleicht die Fantasiewelten eines epischen Abenteuerfilms? Oder gar die absurden, humorvollen Szenarien einer Komödie? Es ist eine Frage, die nicht nur mein Kinoliebhaber-Herz, sondern auch meine Neugierde und mein Abenteuergeist anspricht. Und die Antwort? Nun, die ändert sich je nach Tagesstimmung!

Wordrap

Hund oder Katze: Hund
Urlaub am Berg oder am Meer: Beides
Facebook oder Instagram: Instagram
Tag oder Nacht: Nacht
Modetrends oder eigener Style: eigener Style
Schwarz oder weiß: Schwarz
Fantasyfilm oder Komödie: Beides
Buch oder Zeitung: Zeitung
Kraftsport oder Ausdauertraining: Ausdauertraining
WhatsApp oder Signal: Whatsapp
Wirtschaft oder Politik: Politik
Tee oder Kaffee: Kaffee

Diese Persönlichkeit fasziniert mich: Nikola Tesla. Ein Visionär, der seiner Zeit weit voraus war.
Mein bestes unnützes Talent: Ein unbeabsichtigter Roadtrip ohne Handy durch Andalusien. Man lernt viel über sich selbst, wenn man sich verfährt!
Diese Schlagzeile möchte ich über mich lesen: Vom Tagträumer zum Zeitreisenden: Wie Nicolai die Grenzen von Kunst und Realität neu definiert hat 😉
Diese Eigenschaften sind mir bei anderen Menschen wichtig: Authentizität, Humor und die Fähigkeit zu zuhören.
Energie tanke ich durch: Gute Gespräche, Reisen, dunkle Schokolade und gelegentlichen Tagträumen.
Zum Frühstück esse ich gerne: Frisches Obst, Joghurt und ein geheimes Rezept von Großmutters Pfannkuchen.
Meine Lieblingsfächer in der Schule: Kunst, Geschichte und dieses kuriose Halbjahr mit Astronomie.
Im Kühlschrank habe ich immer: Scharfe Soße, einen guten Camembert und überraschend oft Schokolade (ja, im Kühlschrank!).
Lernen möchte ich noch: Tango tanzen und vielleicht die Geheimnisse des Universums. In welcher Reihenfolge ist noch unsicher.
Wenn ich 10 Mio Euro im Lotto gewinne, würde ich: Eine Künstlerkolonie gründen und den Rest verwenden, um versteckte Schätze auf der ganzen Welt zu finden.
Meine 3 Lieblingsmarken sind: Moleskine (für all meine kreativen Gedanken), Lindt (Schokoladenliebhaber) und Leica (für das Festhalten besonderer Momente).
Dafür lohnt es sich zu kämpfen: Kunst, Liebe und ein wirklich guter Kaffee am Morgen.
Das größte Abenteuer meines Lebens: Ein spontaner Fallschirmsprung über Berlin und eine Theater-Tournee quer durch die USA.
Das möchte ich noch erreichen: Weitere Filme drehen, Theaterstücke machen und ein Buch schreiben und vielleicht einen kleinen Weingarten besitzen.
Erfolg ist für mich: Nicht gemessen an Preisen oder Anerkennungen, sondern an den Menschen und Erlebnissen, die ich auf meiner Reise berühre und mit denen ich verbinde.

WIR MUSICAL-FANS sagen „Danke fürs Gespräch“.

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Nicolai Tegeler auf KÜNSTLERFAMILIE.

Nicolai Tegeler - Credits: Marina Sturm
Nicolai Tegeler – Credits: Marina Sturm

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Die Uraufführung von & JULIA (Original: & JULIET) fand im November 2019 im Londoner West End statt und wurde von Kritik und Publikum gefeiert.

Geschrieben und entwickelt vom Emmy-Gewinner David West Read („Schitt’s Creek“), choreografiert von Jennifer Weber und inszeniert in der Regie von Luke Sheppard, wurde das Musical mit drei Olivier Awards und sechs WhatsOnStage Awards ausgezeichnet. Die Broadway-Produktion am New Yorker Stephen Sondheim Theatre wird seit November 2022 vor ausverkauftem Haus aufgeführt, bricht dort Publikumsrekorde und erhielt neun Tony Awards®-Nominierungen.

Seit Ende Oktober 2024 läuft die Deutschlandpremiere von & JULIA, die im Stage Operettenhaus in Hamburg auf TANZ DER VAMPIRE folgte.

Die deutsche Produktion wird das sechste Land sein, in dem & JULIA zu sehen sein wird nach Produktionen in England (West End), Kanada (nordamerikanische Premiere), Amerika (Broadway), Australien und Singapur. In Australien war & JULIA bereits ab 30. Dezember 2023 in Perth und danach in Sydney zu sehen und ab Juli 2024 tourte die Musical-Produktion durch 29 Städte in Großbritannien und war ab September 2024 dann in mehr als 65 Städten in Nordamerika zu sehen.

Mit 24 Nummer-Eins-Hits des schwedischen Top-Musikproduzenten und Songwriters Max Martin und seinen Kollegen bringt das preisgekrönte Pop-Musical pure Lebensfreude auf die Bühne. Mit Hits wie Katy Perrys „Roar“, Justin Timberlakes „Can’t Stop The Feeling“ oder „Perfect“ von P!nk kann sich das Publikum auf ein Feuerwerk an coolen Song freuen. In der deutschen Show bleiben sämtliche Pop-Hymnen im englischen Original, während die Dialoge ins Deutsche übersetzt werden.

Über & JULIA – das Pop-Musical

Was würde passieren, wenn sich Julia nach Romeos Tod für das Leben entscheidet?

So beginnt eine fabelhafte Reise, auf der Julia ihr berühmtes Ende für einen frischen Anfang nutzt – und eine zweite Chance auf das Leben und die Liebe erhält.

Mit Songs des legendären Grammy-preisgekrönten Songwriters und Produzenten Max Martin, einem Buch des Emmy-preisgekrönten Autors von „Schitt’s Creek“, David West Read, Regie von Luke Sheppard und Choreografie von der Emmy-Gewinnerin Jennifer Weber, dreht & JULIA die Handlung der größten Liebesgeschichte aller Zeiten um.

Julias neue Geschichte erwacht durch eine Playlist von zahlreichen weltbekannten Pop-Hymnen zum Leben, darunter „Since U Been Gone“ von Kelly Clarkson, „Roar“ von Katy Perry, „Baby One More Time“ von Britney Spears, „Larger Than Life“ von den Backstreet Boys, „That’s the Way It Is“ von Celine Dion und „Can’t Stop the Feeling!“ von Justin Timberlake. Alle diese Lieder stammen aus der Feder eines einzigen, genialen Songwriters und Produzenten: Der Schwede Max Martin steckt hinter mehr Nummer-1-Hits als jeder andere Künstler dieses Jahrhunderts.

Die Cast

Julia: Chiara Fuhrmann, SEBEYA
Anne Hathaway / April: Willemijn Verkaik
William Shakespeare: Riccardo Greco (seit März 2025) / davor: Andreas Bongard
Romeo: Raphael Groß
Angelique / Amme: Jacqueline Braun
Lance: Carlos de Vries
François: Oliver Edward
May: Bram Tahamata

Walk-In William Shakespeare & Lance: Philipp Tobias Hägeli
Walk-In Julia & Anne Hathaway / April: Louisa Heiser
Walk-In Anne Hathaway / April, Alternierende Angelique / Amme: Beatrice Reece

Imogen – Julias Crew: Hannah Hague
Rumor – Julias Crew: Isabelle Ouattara
Nell (Lady Capulet) – Julias Crew: Joanna Rozal
Eleanor – Julias Crew, Cover Anne Hathaway / April: Nicole Rushing
Lucy – Julias Crew, Cover Angelique / Amme: Inge Teeuwen
Judith – Julias Crew, Cover Julia: Teddy Vermeer
Margaret – Julias Crew Swing, Cover Lady Capulet: Abbie Elmes
Viola – Julias Crew Swing: Praw Phoemphun
Gwynne – Julias Crew Swing, Dance Captain, Cover Lady Capulet: Karina Rapley

Kempe – Romeos Crew: Tony Boo
Henry – Romeos Crew, Cover William Shakespeare & Lance: Pascal Cremer
Sly (Lord Capulet) – Romeos Crew, Cover Lord Capulet & Lance: Yannick Dijck
Richard – Romeos Crew, Cover Romeo & François: Riccardo Haerri
Augustine – Romeos Crew: Dylan O‘ Mahony-Dawe
Gregory – Romeos Crew, Cover May: Semme Prins
Cuthbert – Romeos Crew Swing, Assistant Dance Captain: Max Ilett
Fletcher – Romeos Crew Swing, Cover Romeo, François & Lord Capulet: Ilias Sidi-Yacoub
Crosse – Romeos Crew Swing: Denzel Giskus

Lennox – All Crew Swing, Cover May, Cover Lord Capulet: Andrea Viggiano

Das Kreativteam der Broadway-Produktion von & JULIET

Buch: David West Read
Musik & Texte: Max Martin & Friends
Regie: Luke Sheppard
Choreografie: Jennifer Weber
Musikalische Leitung, Orchestrierung und Arrangements: Bill Sherman
Bühnenbild: Soutra Gilmour
Kostümdesign: Paloma Young
Haar-, Perücken- und Make-up-Design: J. Jared Janas
Lichtdesign: Howard Hudson
Sounddesign: Gareth Owen
Video- & Projektionsdesign: Andrzej Goulding
Orchestrierung und musikalische Leitung: Dominic Fallacaro

Die vielseitige britische Musicalautorin, Komponistin und Texterin Charli Eglinton entwickelt als Ein-Frau-Kreativteam originelle Musicals, bei denen sie Konzept, Buch, Musik und Liedtexte selbst gestaltet. Derzeit arbeitet sie an über zwölf eigenen Musicalprojekten.​

Charli Eglinton ist Autodidaktin im Bereich Komposition und begann ihre kreative Laufbahn mit dem Schreiben von Manga-Serien, die sie später in Musicals umwandelte. Ihr erstes Projekt Eternally Yours wurde später als Dyseheart neu interpretiert. Sie arbeitet regelmäßig mit namhaften Künstlern zusammen, darunter Broadway-Star Telly Leung und die ehemalige Celtic Woman-Sängerin Alex Sharpe. ​

Im April 2025 feierte ihr Musical SAVING MOZART seine Weltpremiere beim Musical Frühling in Gmunden in Oberösterreich (Österreich). Das Werk beleuchtet das Leben Mozarts aus der Perspektive der Frauen in seinem Umfeld, insbesondere seiner Schwester Nannerl und seiner Frau Constanze. Eglinton verwebt dabei Mozarts Kompositionen mit eigenen Melodien und schafft eine Brücke zwischen klassischer Musik und modernem Musicaltheater. Das Stück wurde von der Presse hochgelobt und erhielt Standing Ovations. ​

Weitere Projekte umfassen Love Can, das im April 2025 beim MTFest im The Other Palace in London uraufgeführt wurde, sowie Wish List, das in Zusammenarbeit mit Global Musicals (Produzenten von SIX) entwickelt wird. Eglinton arbeitet auch an einer Bühnenadaption von Jean-Dominique Baubys Memoiren The Diving Bell and The Butterfly in Kooperation mit Regisseur Laurence Connor (Les Misérables, Miss Saigon). ​

Zuvor war sie als Buchautorin für das Musical Treason tätig, das 2023 im London Palladium und auf UK-Tournee aufgeführt wurde. Ihre Kurzanimationsfilme wurden mehrfach international ausgezeichnet, unter anderem bei den New York International Film Awards und den Florence Film Awards. ​

Ihre Musik ist auf Plattformen wie Spotify und Apple Music verfügbar. Dort finden sich unter anderem Konzeptalben zu ihren Musicals Saving Mozart, Dyseheart, Bound und Colours.​

Maria Theresia – eine politische Ikone und Reformerin, deren Einfluss Europa bis heute prägt. Ihre bahnbrechenden Errungenschaften reichen weit über Österreich hinaus und hinterlassen ein Erbe, das die Geschichte nachhaltig formte.

MARIA THERESIA – DAS MUSICAL feierte am 10. Oktober 2025 seine Weltpremiere im Ronacher Theater in der Wiener Innenstadt.

Die VBW-Eigenproduktion erzählt die beeindruckende Lebensgeschichte einer der einflussreichsten Monarchinnen des 18. Jahrhunderts, die die Spielregeln neu definierte und die Welt veränderte.

Auf FALCO folgt MARIA THERESIA

Die Vereinigten Bühnen Wien – ein Unternehmen der Wien Holding – präsentieren nach dem überwältigenden Erfolg von ROCK ME AMADEUS – DAS FALCO MUSICAL die Weltpremiere von MARIA THERESIA – DAS MUSICAL.

Musical-Intendant Christian Struppeck und sein kreatives Team bringen mit der VBW-Eigenproduktion die Geschichte einer faszinierenden Frau und das Vermächtnis einer der einflussreichsten Monarchinnen des 18. Jahrhunderts auf die Bühne des Wiener Ronachers – ein episches Werk und lebendiges Porträt von Macht, Leidenschaft und historischem Wandel.

Jung, dynamisch und absolut unverwechselbar – mit dieser spektakulären Musicalproduktion setzten die Vereinigten Bühnen Wien ein kraftvolles Statement und der legendären Herrscherin ein Denkmal.

MARIA THERESIA – das bewegendes Leben der ersten weiblichen Herrscherin der Habsburgermonarchie als Musical

Herrscherin, Strategin und Mutter von sechzehn Kindern.

Maria Theresia vereint familiäre Fürsorge mit politischem Scharfsinn und strategischem Weitblick. Unbeugsam und mutig stellt sie sich den Herausforderungen ihrer Zeit, konfrontiert Friedrich den Großen von Preußen und trotzt den Intrigen am Hof. Während Kriege Europa erschüttern, modernisiert sie Verwaltung und Militär, revolutioniert Bildung und Sozialpolitik und bleibt selbst in Krisenzeiten unerschütterlich – eine wahre Wegbereiterin mit visionärem Geist.

In einer von Männern dominierten Welt erhebt sich eine junge Frau, die nicht bereit ist, im Schatten zu bleiben. Maria Theresia, die sich von Kindesbeinen an brennend für das politische Geschehen interessiert und ihrer Zeit in vielem voraus ist, trotzt dem patriarchalen Kaiserhaus und entfaltet eine beeindruckende Stärke und große Visionen. Sie kämpft gegen alle Widerstände an und gelangt schließlich als erste Frau an die Spitze des Staates. Mit unerschütterlichem Mut führt sie das Land durch turbulente Zeiten.

Eine top-besetzte Cast mit Nienke Latten in der Titelrolle

Nienke Latten – bisher u.a. in Disneys ALADDIN und Disneys FROZEN / DIE EISKÖNIGIN zu sehen – übernimmt die Titelrolle der Maria Theresia und kehrt damit – nach ihrem Engagement als „Ich“ in der VBW-Produktion von REBECCA im Raimund Theater – zu den Vereinigten Bühnen Wien zurück. Als ihr Mann Franz Stephan von Lothringen steht Fabio Diso – bekannt aus VBW-Produktionen wie EVITA oder I AM FROM AUSTRIA, SATURDAY NIGHT FEVER (Mörbisch), MAMMA MIA! (Stuttgart), WE WILL ROCK YOU, CHESS und JEKYLL & HYDE – auf der Bühne des Wiener Ronachers. Moritz Mausser, der bis Sommer 2025 in der Titelrolle des Falco in ROCK ME AMADEUS – DAS FALCO MUSICAL und 2024 als Rudolf in ELISABETH in Schönbrunn zu erleben war, verkörpert die Rolle des Friedrich II. von Preußen, dem Widersacher von Maria Theresia.

In der Rolle der Madame Fuchs, Maria Theresias Erzieherin und enge Vertraute, ist Annemieke van Dam (u. a. ELISABETH, MARY POPPINS, REBECCA) zu erleben. Maria Theresias Eltern Kaiserin Elisabeth Christine und Kaiser Karl VI. werden von Annemarie Lauretta (u. a. MISS SAIGON, REBECCA / beides im Raimund Theater) und Dominik Hees (u. a. Disneys DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME, CATS, KINKY BOOTS, HAIRSPRAY) dargestellt. Außerdem übernimmt Dominik Hees auch die Rolle des Michael Gabriel Fredersdorff. Andreas Wolfram (u. a. REBECCA / St. Gallen, DRACULA, SHREK, STARLIGHT EXPRESS) verkörpert den Kanzler Bartenstein und Maria Theresias Kinder Joseph und Marie Christine spielen Aeneas Hollweg (u. a. als Kleiner Rudolf in ELISABETH / Raimund Theater, MAMMA MIA! / Mörbisch) und Amelie Polak (u. a. ELISABETH & REBECCA / China-Tour, SKIVERLIEBT).

Das erstklassige internationale Kreativ- und Leading-Team bringt die spannende Story rund um Intrigen, Kriege und Machtspiele auf die Bühne des Ronachers

MARIA THERESIA – DAS MUSICAL bringt eine zeitlose Geschichte als zeitgemäße Inszenierung auf die Bühne und schafft ein mitreißendes Musiktheater-Erlebnis voller Energie und Überraschungen. Das opulente Musical vereint monumentale Dramatik mit modernem Sound, pulsierende Beats mit eindringlichen Lyrics.

Der Komponist und Musikproduzent Dieter Falk (MOSES – DIE ZEHN GEBOTE, BETHLEHEM, LUTHER, u.a., mehrfacher ECHO-Preisträger, 50 Platin- und Goldene Schallplatten) und sein Sohn Paul Falk (Songwriter u. a. für Helene Fischer, DJ Ötzi, Michelle und Howard Carpendale) haben in ihrer Komposition eine Genre-Mischung aus Musical, Pop, Rap und R’n’B zusammengestellt und daraus ein insgesamt musikalisch rundes Musical gestaltet.

Analog zur Musik sind auch die Liedtexte von Jonathan Zelter (schreibt u.a. für Michelle, Tim Peters, Roland Kaiser, Peggy March – mehrfache Top-Ten-Platzierungen in den Album-Charts, Gold- und Platin-Auszeichnungen) weit weg von Eintönigkeit und bewegen sich von romantischen Liebesballaden-Textzeilen bis zu schrägen Reimen wie „Vor zwei Wochen hat sich ihre große Liebe verpisst, jetzt muss sie sehen, wie das Leben ohne ihn ist“.

Das Buch stammt vom österreichischen Autor Thomas Kahry (SPATZ UND ENGEL / Burgtheater + international, HOUDINI, AUGUSTIN, HOLLYWOOD IN
VIENNA, RAIMUND-THEATER-GALA, u.v.m.), der damit eine durchgängige Handlung schafft und die Geschichte von Maria Theresia in einer zeitgemäß frischen Form auf die Musical-Bühne bringt.

Die Kreative Entwicklung übernahm VBW-Musical-Intendant Christian Struppeck (ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK, DER BESUCH DER ALTEN DAME, I AM FROM AUSTRIA, ROCK ME AMADEUS – DAS FALCO MUSICAL, u.a.)

Für die Regie verantwortlich zeichnet der bekannte Musical-Spezialist Alex Balga (JESUS CHRIST SUPERSTAR, MESSIAH ROCKS, RAIMUND-THEATER-GALA,
MIAMI NIGHTS, WE WILL ROCK YOU, DIRTY DANCING, ROCK OF AGES, u.a.), der das Musical bunt inszeniert und die Geschichte der Habsburgerin in ein „poppiges“ Gewand mit durchaus skurrilen Momenten kleidet. Die Choreografie von Jonathan Huor – einem der innovativsten Künstler seines Fachs (MAMMA MIA! / Mörbisch), KUDAMM ‘56, ROMEO & JULIA, RAIMUND-THEATER-GALA, THE VOICE, u.a.) – besticht durch Dynamik und unterhaltsame Show-Elemente – und bringt als Kontrapunkt auch immer wieder die notwendige Ruhe auf die Bühne.

Das Kostümdesign der renommierten Künstlerin Aleksandra Kica (Wiener Volksoper, Theater in der Josefstadt, Salzburger Landestheater, Seefestspiele Mörbisch, u.a.) verbindet die historischen Gewänder mit moderner Fashion und macht das Musical damit noch bunter und frischer. Das Bühnenbild & Videodesign des mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten West-End-Designers Morgan Large (Disneys NEWSIES (London), SUNSET BOULEVARD (Sydney), SISTER ACT (UK-Tour), WICKED (Sao Paulo), u.a.) und das Lichtdesign des Londoner Star-Designers Ben Cracknell (PRISCILLA, CHESS, THE ADDAMS FAMILY, JOSEPH, u.v.m.) geben dem Musical einen unaufdringlichen Rahmen und glänzen durch gezielt eingesetzte und rasch wechselnde Bühnenelemente & Effekte, die den Fokus auf die Darsteller:innen legen.

Für das Sounddesign zeigt sich der deutsche Sounddesigner Carsten Kümmel (LUTHER, BETHLEHEM, No Angels, World of Hans Zimmer, Eurovision Song Contest, u.v.m.) verantwortlich, der dem Musical die passende akustische Umrahmung gibt.

Die Cast

Maria Theresia: Nienke Latten
Franz Stephan von Lothringen: Fabio Diso
Friedrich II. von Preußen: Moritz Mausser
Madame Fuchs: Annemieke van Dam
Kaiserin Elisabeth Christine: Annemarie Lauretta
Kaiser Karl VI. / Michael Gabriel Fredersdorff: Dominik Hees
Kanzler Bartenstein: Andreas Wolfram
Joseph: Aeneas Hollweg
Marie Christine: Amelie Polak

Ensemble: Sophie Aigner, Anna Bauer, Clemens Otto Bauer, Andrea Luca Cotti, Elies de Vries, Petra Ilse Dam, Klaudia Dodes, Dominik Doll, Briannajoy Ebunola, Florian Fetterle, Florian Heinke, Charles Kreische, Jessica Lapp, Jonathan Metu, Florian Minnerop, Stefan Mosonyi, Paula Niederhofer, Kevin O’Dwyer, Fabian Lukas Raup, Kevin Reichmann, Florine Schnitzel, Benedikt Solle, Janis van Dorsselaer, Aday Velasco, Livia Wrede, Anna Zagler.

Das Leading Team

Musik, Orchestrierung, Arrangements: Dieter Falk
Musik: Paul Falk
Liedtexte: Jonathan Zelter
Buch: Thomas Kahry
Kreative Entwicklung: Christian Struppeck
Regie: Alex Balga
Choreografie: Jonathan Huor
Bühnenbild & Videodesign: Morgan Large
Kostümdesign: Aleksandra Kica
Lichtdesign: Ben Cracknell
Sounddesign: Carsten Kümmel

Es spielt das Orchester der Vereinigten Bühnen Wien in großer Besetzung unter der musikalischen Leitung von Carsten Paap.

Produktionssponsoren der Weltpremiere sind die Österreichischen Lotterien, die durch ihre finanzielle Unterstützung zahlreichen Menschen die Möglichkeit bieten, die historische Persönlichkeit der Maria Theresia auf eine ganz einzigartige Weise kennenzulernen.

Generaldirektor Erwin van Lambaart: „Es macht mich sehr stolz, dass die Österreichischen Lotterien einen wesentlichen Beitrag zu dieser Weltpremiere leisten können. Es ist für die österreichische Kulturlandschaft von großer Bedeutung, dass es Unternehmen wie das unsere gibt, die solche Ereignisse möglich machen, und damit auch, dass auf inspirierende Weise ein Stück österreichische Geschichte erzählt werden kann. Wir übernehmen damit Verantwortung und sind auch in für uns herausfordernden Zeiten in und für Österreich da, um diese Produktion der Vereinigten Bühnen Wien möglich zu machen.“

Martin Škopek, Vorstandsdirektor der Österreichischen Lotterien ergänzt: „Die Österreichischen Lotterien betreiben seit 1986 Glücksspiel mit Verantwortung. Den Grundstein für das seriöse Glücksspiel in Österreich legte Maria Theresia bereits im Jahr 1751 mit jenem Zahlenlotto, das noch heute von uns angeboten wird. Gleichzeitig verbot sie jede andere Art von Glücksspiel und sicherte damit die Monopolstellung des Staates und schuf die Basis für den besten Spielerschutz.“

„Der kleine Horrorladen“ (Originaltitel: Little Shop of Horrors) ist ein echtes Kultmusical, das schwarzen Humor, rockige Songs und eine bizarre Geschichte auf wunderbar unterhaltsame Weise verbindet.

Im Zentrum der Geschichte steht der schüchterne Floristen-Angestellte Seymour Krelborn, der in einem trostlosen Blumenladen in der Skid Row arbeitet. Als er eine seltsame, unbekannte Pflanze entdeckt und sie liebevoll „Audrey II“ tauft – benannt nach seiner heimlich angebeteten Kollegin – scheint sich sein Leben zum Besseren zu wenden. Die Pflanze zieht Kunden an, macht Seymour berühmt und bringt dem Laden ungeahnten Erfolg. Doch Audrey II hat ein düsteres Geheimnis: Sie lebt – und sie hat Hunger. Nicht auf Wasser oder Dünger, sondern auf Menschenblut. Was als schräge Erfolgsgeschichte beginnt, entwickelt sich schnell zu einer bitterbösen Satire über Ruhm, Moral und Gier.

Das Musical DER KLEINE HORRORLADEN ist eine geniale Mischung aus Horror, Comedy und 60er-Jahre-Rock’n’Roll – gespickt mit witzigen Dialogen, überraschenden Wendungen und jeder Menge Ohrwürmern – wie „Suddenly Seymour“, „Skid Row“ oder „Feed Me (Git It)“.

Besonders eindrucksvoll ist die Figur der Audrey II, die in jeder Inszenierung auf ganz eigene Weise zum Leben erweckt wird – sei es als Handpuppe, animatronisches Monster oder durch ein eindrucksvolles Bühnenbild.

DER KLEINE HORRORLADEN ist ein Musical für alle, die das Schräge lieben, Musicals „mit Biss“ schätzen und sich von einer Mischung aus Romantik, schwarzem Humor und schräger Fantasie mitreißen lassen wollen. Es ist charmant, abgründig und herrlich skurril – eine perfekte Show für alle Musicalfans, die keine Angst vor fleischfressenden Pflanzen haben.

Vom Off‑Off‑Broadway-Format zum weltweiten Erfolgsmusical

Seine allererste Bühnenpremiere feierte das schräge Kultmusical im Mai 1982 beim Off‑Off‑Broadway-Format der Workshop of the Players Art Theatre (WPA Theatre) in New York. Ende Juli 1982 zog die Produktion in das Orpheum Theatre im East Village (Off‑Broadway) um und setzte damit einen zentralen Schritt zur internationalen Bekanntheit des Musicals.

Die Regie bei der Uraufführung übernahm Autor und Texter Howard Ashman. Außerdem im Leading Team mit dabei waren Edie Cowan (Movement), Martin P. Robinson (Marionetten-Design für Audrey II), Edward T. Gianfrancesco (Bühnenbild), Sally J. Lesser (Kostüm), Craig Evans (Licht), Otts Munderloh (Ton) und der musikalische Leiter Robert Billig.

In der Original-Cast standen Lee Wilkof als Seymour Krelborn, Ellen Greene als Audrey, Ron Taylor als die Stimme von Audrey II, Jennifer Leigh Warren als Crystal, Sheila Kay Davis als Ronnette und Marlene Danielle als Chiffon.

Die Produktionspartner waren unter anderem das WPA Theatre, David Geffen, Cameron Mackintosh und die Shubert Organization.

Nach fünf Jahre Off‑Broadway mit über 2.200 Vorstellungen, internationalen Tourneen, einem langen West-End-Lauf ab 1983 sowie später der erfolgreichen Broadway- und Film-Adaption von 1986 wurde das Musical immer erfolgreicher und gilt bis heute als ein Musicalklassiker.

Der kleine Horrorladen (Originaltitel: Little Shop of Horrors)

Premiere Off‑Off‑Broadway: 6. Mai 1982 im WPA Theatre, New York
Off‑Broadway-Premiere: 27. Juli 1982 im Orpheum Theatre, East Village, NYC

Regie, Buch, Texte: Howard Ashman
Musik: Alan Menken
Musikalische Leitung: Robert Billig
Puppendesign: Martin P. Robinson

Seymour Krelborn: Lee Wilkof
Audrey: Ellen Greene
Stimme Audrey II: Ron Taylor
Audrey II (Puppenführung): Martin P. Robinson
Mr. Mushnik: Hy Anzell
Orin Scrivello: Howard McGillin (später: James Belushi, Mark Baker, Danny John-Jules)
Crystal: Jennifer Leigh Warren
Ronnette: Sheila Kay Davis
Chiffon: Marlene Danielle