Von 08.05. bis 19.05.2024 ist EIN BISSCHEN FRIEDEN – DAS MUSICAL im Deutschen Theater München zu sehen.

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Das Musical des deutschen Hitkomponist Ralph Siegel erzählt die dramatisch-romantische Liebesgeschichte zwischen dem ostdeutschen Rock.Musiker Ricky und dem westdeutschen Hippie-Mädchen Elisabeth, die sich ineinander im „Summer of Love“ 1967 verlieben. Doch die Teilung Deutschlands zerstört das junge Liebesglück auf tragische Weise. Aber keine Mauer der Welt kann wahre Liebe dauerhaft trennen: Mit Hilfe ihrer Kinder und Enkel versuchen Ricky und Elisabeth sich Jahre später wiederzufinden.

Mit berührenden Songs und mitreißenden Tanzszenen bringt ein 30-köpfiges Ensemble EIN BISSCHEN FRIEDEN auf die Bühne des Deutschen Theater München.

Der Titel EIN BISSCHEN FRIEDEN erinnert zwar an den gleichnamigen Song von Ralph Siegel, mit dem Nicole im Jahr 1982 den ESC gewann, das Musical beschäftigt allerdings nicht mit Nicole, sondern mit einem Stück deutscher Geschichte. Das Ralph Siegel Musical erzählt eine einschneidenden Phase deutscher Geschichte, als die Mauer mit brachialer politischer Gewalt viele Familien und Freunde trennte. Dem wohl erfolgreichsten Lied seiner Karriere hat der Komponist natürlich trotzdem einen Platz im Musical eingeräumt.

Zu hören sind neben weiteren bekannten Songs von Ralph Siegel zahlreiche Neukompositionen, die er eigens für dieses Musical geschrieben hat. Mal im Country-, mal im Rock- oder Pop-Stil bilden sie gemeinsam den Soundtrack dieser Geschichte über eine große und scheinbar unmögliche Liebe.

Das Musical feierte 2023 eine erfolgreiche, bejubelte Premiere im Festspielhaus Füssen und nun geht für den Erfolgskomponisten Ralph Siegel der Traum in Erfüllung, das Musical in seiner Geburtsstadt München aufzuführen.

Die Cast besteht aus hochkarätigen Stars wie Tim Wilhelm (Leadsänger der Münchner Freiheit), Annika & Heinz Hoenig und Simone Ballack und namhaften Musicaldarsteller:innen wie Alexander Kerbst (Falco), Jennifer Siemann (Sturm der Liebe) Madeleine Haipt (Zeppelin, Die Schöne und das Biest), Dan Lucas (Jack The Ripper), Sonia Farke (Hinter Gittern und div. Musicals), Henriette Schreiner, Michael Thurner, Stefanie Black, Mave O’Rick und Lutz Thase.

EIN BISSCHEN FRIEDEN – DAS MUSICAL

Musik: Ralph Siegel
Buch: Ronald Kruschak
Texte: Michael Kunze, Bernd Meinunger, Ronald Kruschak

Die Cast

Ricky Steiner: Tim Wilhelm
Nina Bauer: Jennifer Siemann
Elisabeth (jung): Madeleine Haipt
Elisabeth (alt): Sonia Farke
Rick Stone: Dan Lucas
Tom Woodland: Michael Thurner
Jutta Bauer: Simone Ballack
Jenny Jones: Stefanie Black
Walter Krause: Alexander Kerbst
Moni: Henriette Schreiner
Erich Krause: Mave O´Rick
Wolfang Bauer: Lutz Thase
Walter Krause (jung): Benjamin Heil
Bernd Hinrichs: Michael Konicek


Die magische Choreographie, exklusive Effekte und eine geheimnisvolle und faszinierende Eiswelt machen Disneys DIE EISKÖNIGIN zu einem einzigartigen Musical, das in Hamburg bereits 1 Million Tickets verkauft hat. Nun wir das Disney Musical um ein weiteres Jahr verlängert – mit Willemijn Verkaik als Elsa und Abla Alaoui als Anna in den Rollen der beiden Schwestern.

Broadway- & West-End-Star Willemijn Verkaik, die auch in den deutschen Fassungen der Filme von Disneys DIE EISKÖNIGIN ihre Singstimme lieh, ist in der Rolle der Elsa nun erstmals in Hamburg auf der Bühne zu sehen. Die Rolle ihrer Schwester Anna übernimmt ihre Musicalkollegin Abla Alaoui.

Elsa & Anna – die beiden Schwestern in Disneys DIE EISKÖNIGIN

Willemijn Verkaik

DIE EISKÖNIGIN - Willemijn Verkaik - Credits: Darren Bell
DIE EISKÖNIGIN – Willemijn Verkaik – Credits: Darren Bell

In Deutschland ist Willemijn Verkaik den Musical-Fans vor allem in der Rolle der grünen Hexe Elphaba aus WICKED (Stage Palladium Theater Stuttgart / Stage Metronom Theater Oberhausen) bekannt, mit der sie Publikum und Presse verblüffte. Aber auch als Molly in GHOST (Stage Theater des Westens, Berlin), als Donna in MAMMA MIA! (Stage Palladium Theater Stuttgart), als Kala in Disneys TARZAN (Stage Apollo Theater Stuttgart) oder als Sloane in BAT OUT OF HELL (Stage Metronom Theater Oberhausen) begeisterte Willemijn das Publikum in Deutschland. Zuletzt stand sie als Mrs. Danvers im Musical REBECCA im Raimundtheater Wien auf der Bühne.

„Ich bin seit vielen Jahren eng mit der Geschichte der beiden Schwestern verbunden und sie berührt mich jedes Mal aufs Neue. Es ist eine große Ehre, diesem wunderbaren Charakter nun nicht mehr nur meine Stimme zu leihen, sondern auch ein Gesicht geben zu können. Ich freue mich auch sehr, das erste Mal in Hamburg auf der Musicalbühne stehen zu dürfen“, meint Willemijn Verkaik.

Abla Alaoui

DIE EISKÖNIGIN - Abla Alaoui - Credits: Saskia Allers
DIE EISKÖNIGIN – Abla Alaoui – Credits: Saskia Allers

Abla Alaoui, die die Rolle der Prinzessin Anna übernimmt schloss ihre Ausbildung an der Joop van den Ende Academy in Hamburg ab und war danach u.a. zu sehen in SISTER ACT, BONNY & CLYDE, MOZART!, SUNSET BOULEVARD, TANZ DER VAMPIRE oder MAMMA MIA!. Zuletzt war Abla – genauso wie Willemijn – in einer VBW-Produktion in Wien zu erleben. Bis Juni 2023 war sie in der Rolle der Esmeralda in Disneys DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME auf der Bühne des Ronacher Theaters.

Abla Alaoui zu ihrer Rolle: „Ich habe den Film DIE EISKÖNIGIN schon oft gesehen und bin seit Sekunde eins fasziniert von Anna – ihre Rolle hat unheimlich viel Witz und Charme. Ich freue mich sehr darauf, ihren Charakter spielen zu dürfen. Auch ich habe eine Schwester und weiß, wie stark und emotional Geschwisterbeziehungen sein können. Die Parallelen, die ich in der Figur der Anna wiederfinde, machen sie zu einer ganz besonderen Rolle für mich.“

Willemijn Verkaik und Abla Alaoui werden ab dem 18. Oktober auf der Bühne des Stage Theaters an der Elbe zu sehen sein und das Publikum zur vielfach ausgezeichneten Musik mit Songs wie „Let it Go“ („Lass jetzt los“) auf ein facettenreiches Musical-Abenteuer entführen.

Disneys DIE EISKÖNIGIN, produziert von Disney Theatrical Productions unter der Leitung von Thomas Schumacher, feierte im März 2018 Broadway Premiere und erhielt unter anderem die renommierte Tony Award® Nominierung als Bestes Musical.

Seit März 2024 ist Benét Monteiro im Theater Neue Flora in Hamburg in der Titelrolle im Disney Musical HERCULES zu sehen.

Der gebürtige Brasilianer Benét Monteiro hat sich im Casting durchgesetzt und spielt HERCULES in der neuen Musical Inszenierung, die am 24. März 2024 im Stage Theater Neue Flora ihre Weltpremiere feierte. Komponist Alan Menken durfte Benét Monteiro bereits in New York treffen.

„Ich fühle mich unglaublich geehrt, der erste Hercules sein zu dürfen und etwas ganz Neues zu schaffen. Ich verbinde mit der Figur aus dem beliebten Disney Film so viel! Ähnlich wie Hercules, der im Stück loszieht, um seinen Platz in der Götterwelt einzunehmen, habe auch ich mit 25 Jahren meine Familie und meine Heimat Brasilien hinter mir gelassen und bin meinen Träumen gefolgt. Dass ich jetzt an diesem Punkt angekommen bin, ist der Wahnsinn!“

Für Benét Monteiro ist es die zweite Titelrolle in kurzer Zeit, den bis Oktober 2023 stand er in der Broadway-Sensation HAMILTON auf der Bühne in Hamburg. Mit HERCULES übernimmt der Benèt nun eine ganz besondere Hauptrolle. Denn nie zuvor hat ein Disney Musical seine Weltpremiere in Hamburg gefeiert.

Eine besondere Rolle für Benét Monteiro

Vor allem der Oscar-nominierte Titelsong „Go the Distance“ aus dem HERCULES Disney Film nimmt einen besonderen Stellenwert in Benét Monteiros Leben ein. „Ich habe das Lied schon so oft bei Castings gesungen und danach die Rolle bekommen, dass es quasi mein Glücksbringer geworden ist“, so der Wahlhamburger.

Deswegen freut sich der Darsteller schon jetzt darauf, den Song in der deutschen Musicalversion „Endlich angekommen“ jeden Abend auf der Bühne zu singen. Mit dem Song hat er auch dieses Mal im Casting-Prozess überzeugt. Ralf Schaedler, Casting Director von Stage Entertainment, sagt: „Benét hat uns bei seinem Vorsprechen sehr berührt. Seine Perspektive auf diese Geschichte wird eine wundervolle Verkörperung eines modernen Helden sein.“

Als Vorgeschmack auf die Weltpremiere des neuen Musicals in Hamburg gibt es für alle Musicalfans jetzt auch auf allen Streaming-Plattformen den ersten Song und zusätzlich das Musikvideo von „Endlich angekommen“.

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Natürlich enthält das Musical noch viele weitere Hits aus dem Disney Film von 1997, komponiert von Oscar-, Golden Globe- und Grammy-Gewinner Alan Menken und David Zippel. Für die Bühnenversion hat das Duo zudem einige neue Songs geschrieben. Das komplette Cast Album wird voraussichtlich im Juli 2024 erscheinen.

Disneys HERCULES – ab März 2024 in Hamburg

Diese Show wird die Götter begeistern: Hercules, Sohn des Zeus und Held der griechischen Mythologie, erobert die Musical-Bühne! Inspiriert von dem gleichnamigen Disney Film aus dem Jahr 1997, erwartet die Zuschauer:innen ab März 2024 ein brandneues musikalisches Abenteuer in der Musical-Hauptstadt Deutschlands. Spektakuläre Bühnenkunst, Humor für Jung und Alt, ein herrlich ehrlicher Held und natürlich die Liebe sind die Zutaten dieser fesselnden Musical-Produktion, die in Hamburg ihre Weltpremiere feiern wird.

Disneys HERCULES ist die himmlisch komische Geschichte eines Halbgotts, der sich aufmacht, sich selbst und seinen Platz in der Welt zu finden. Hercules, Sohn des Zeus, wird als Baby entführt und wächst unter Menschen auf. Eines Tages findet er heraus, dass er auf dem Olymp das Licht der Welt erblickt hat und sein Vater kein Geringerer als der mächtige Zeus ist. Um aber auf den Berg der Götter zurückkehren zu können, muss Hercules beweisen, dass er ein richtiger Held ist. Mit Hilfe seiner treuen Freunde lernt er, dass es nicht auf pure Kraft ankommt, sondern dass wahre Helden an der Stärke ihres Herzens gemessen werden.

Über Benét Monteiro

Benét Monteiro wurde in Brasilien geboren und begann nach Abschluss seines Studiums an der ETMB Musical Theater School of Brasilia seine Musical-Karriere als Seaweed in Hairspray in Rio de Janeiro und als Jack in Into The Woods in São Paulo – und begeisterte auf verschiedenen AIDA-Kreuzfahrtschiffen das Publikum in unterschiedlichsten Shows.

Bisher war Benét Monteiro u.a. zu sehen als Cover Simba in Disneys DER KÖNIG DER LÖWEN in Hamburg, als Cover Eddie bei der Tour der Stage Entertainment Eigenproduktion SISTER ACT, als alternierende Lola und Swing in KINKY BOOTS am Stage Operettenhaus in Hamburg, als Jagwire in BAT OUT OF HELL am Stage Metronom Theater in Oberhausen, als Sky in MAMMA MIA! am Stage Theater des Westens in Berlin, als Kristoff in Disneys DIE EISKÖNIGN im Stage Theater an der Elbe in Hamburg und in HAMILTON in der Rolle des Alexander Hamilton am Stage Operettenhaus in Hamburg. Ab März 2024 steht Benét Monteiro in Disneys HERCULES im Stage Theater Neue Flora in Hamburg.

Neben seinen Bühnenengagements machte er CD-Aufnahmen mit dem Künstler, DJ und Produzenten smiie. 2021 erschien unter seinem Künstlernamen Angeluz seine Debüt-EP mit der Single ”Can We Go On”.

Von großer Bedeutung für Benét Monteiro sind sein Vocal Coach Rodrigo Soalheiro, der ihn seit 2010 auf jede Rolle vorbereitet, und der Support durch seine Schwester Monique Monteiro.

Die Story

Hercules, Sohn des Zeus, wird als Baby entführt und wächst unter Menschen auf. Eines Tages findet Hercules heraus, dass sein Vater der mächtige Zeus ist und er auf dem Olymp das Licht der Welt erblickt hat. Um aber auf den Berg der Götter zurückkehren zu können, muss Hercules beweisen, dass er ein richtiger Held ist. Mit Hilfe seiner treuen Freunde lernt er, dass es nicht auf pure Kraft ankommt, sondern dass wahre Helden an der Stärke ihres Herzens gemessen werden. Disneys HERCULES ist eine himmlisch komische Geschichte eines Halbgotts, der sich selbst und seinen Platz in der Welt finden möchte.

Das Leading Team

Komponist: Alan Menken
Autor: Kwame Kwei-Armah
Autor: Robert Horn
Regisseur, Choreograph: Casey Nicholaw
Co-Choreografin: Tanisha Scott
Liedtexte: David Zippel

Thorsteinn Einarsson hat sich als unverzichtbarer Teil der österreichischen Poplandschaft etabliert, mit drei Alben, die es in die Top 10 geschafft haben, Hits mit Millionen von Streams und ausverkauften Konzerten, sowie einer Auszeichnung mit dem Amadeus Music Award. Der 28-jährige Künstler aus Island, zusammen mit seinem Songwriting-Partner Lukas Hillebrand, bot nun einen speziellen Workshop für den Kurs „NÖ Musikszene – Kreative Kompetenz“ an der Akademie der Kultur.Region.Niederösterreich an.

Im Atzenbrugger Seminar- und Ausbildungszentrum nahmen 20 niederösterreichische Musiker an diesem Workshop teil, der ihnen einen exklusiven Einblick in die kreativen Prozesse von Einarsson und Hillebrand gewährte. Dabei stand besonders ihr Song „Echo“ von 2023 im Fokus, der anhand seiner Aufnahmespuren analysiert wurde. Einarsson präsentierte Original-Demos und sogar einen noch nicht veröffentlichten Song, und ermutigte die Teilnehmer mit den Worten: „Jeder und jede muss den Anspruch haben, immer besser zu werden. Und das geht nur, indem man übt.“ Er hob hervor: „Songwriting ist ein wichtiges Handwerk, viele Artists glauben, sie müssen machen, was das Team sagt. Man sollte aber unbedingt hinter seinen Ideen und Träumen stehen. Man muss authentisch bleiben. Und im Schreiben und Texten muss man sich verwirklichen.“

Weiterhin riet Einarsson dazu, Emotionen in der Musik zu verarbeiten: „Das Positive am Negativen ist für eine Musikerin oder einen Musiker, dass man den Schmerz kreativ verarbeiten kann. Die eigenen Schattenseiten können so Licht in die Schattenseiten oder schwierigen Emotionen anderer Menschen bringen.“ Er half auch einer Teilnehmerin bei der musikalischen Umsetzung ihrer Texte und rief die Anwesenden dazu auf, ein Netzwerk zu bilden und eine Whatsapp-Gruppe zu gründen: „Ihr profitiert alle davon, wenn ihr euch Ideen zuschickt, darüber redet, euch Feedback gebt.“ Über den Workshop äußerte sich Einarsson begeistert: „Ein fantastischer, gut organisierter Lehrgang, der viel Spaß gemacht hat. Alle waren sehr talentiert, interessiert und sehr aktiv.“

Martin Lammerhuber von der Kultur.Region.Niederösterreich unterstrich die Bedeutung dieser Erfahrung: „Der Abend war ein großartiges Erlebnis für die niederösterreichischen Musikerinnen und Musiker, mit einem Star wie Thorsteinn Einarsson in Berührung zu kommen und von ihm viel für ihr eigenes Wirken zu lernen. Uns ist es ein großes Bedürfnis, die vielfältige und tolle Musikszene in Niederösterreich mit Know-how, Anregungen und Einblicken wie diesen zu unterstützen.“

Der Workshop mit Einarsson, nach einem Auftakt durch die Sängerin Ina Regen, stellte einen Höhepunkt des neuen Kurses für die niederösterreichische Musikgemeinschaft dar, geleitet von Christina Weiß (Ex-Luttenberger*Klug). Aufgrund der hohen Nachfrage wurden für zwei der nahezu ausgebuchten Module zusätzliche Termine angesetzt: Tina Ruprechter spricht am 15. April wieder über Öffentlichkeitsarbeit und Reinhart Gabriel erläutert am 7. Mai ein weiteres Mal die Grundlagen des Musikbusiness.

Tarzan erzählt die Geschichte eines Waisenjungen, der seine Herkunft zurückverfolgt und dabei die Liebe seines Lebens findet.

Tarzan wächst als Menschenjunge mit Affen auf und verliebt sich eines Tages in Jane. Doch mit dieser Liebe muss eine schwere Entscheidung gefällt werden und eine der beiden Welten ausgewählt werden.

TARZAN – DAS MUSICAL begeistert schon seit 2008 in Deutschland mit seiner wunderbaren Liebesgeschichte, tollen Luftakrobatik und wundervollen Musik von Phil Collins. Seit es 2013 erstmals in Stuttgart zu sehen war, entwickelte es sich zu einem der beliebtesten Musicals überhaupt. Von 2013 bis 2016 war das Disney-Musical schon einmal in Stuttgart zu sehen. Nun ist Tarzan – nach zwei Jahren Spielzeit von TANZ DER VAMPIRE – wieder nach Stuttgart zurückgekehrt und entführt das Publikum seit November 2023 im Stage Palladium Theater in die Welt von Tarzan.

Die diesjährigen Sommerspiele Sitzenberg, die schon seit zwei Jahrzehnten im Arkadenhof des historischen Schlosses Sitzenberg stattfinden, läuten erneut den Kultursommer in Niederösterreich ein. Das Schloss, eingebettet in die Gemeinde Sitzenberg-Reidling, dient nicht nur als Kulisse für diese hochkarätigen Theaterdarbietungen, sondern auch als Bildungsstätte.

Auf Initiative von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hat die Niederösterreichische Landesregierung in ihrer März-Sitzung 2024 eine Förderung für die Sommerspiele Sitzenberg für die nächsten drei Jahre (2024–2026) in Höhe von 170.000 Euro beschlossen.

„Die Sommerspiele Sitzenberg begeistern schon seit 20 Jahren im malerischen Schloss Sitzenberg das Publikum. Dieses Jahr eröffnen sie als Teil des Theaterfests Niederösterreich den Kultursommer in Niederösterreich, bei dem auch heuer wieder viele großartige Produktionen auf dem Programm stehen“, verkündet Mikl-Leitner.

Das 20. Jubiläum der Sommerspiele im Juni 2024 verspricht mit einem Ensemble aus beliebten Schauspielern wie Pia Baresch, Sandra Högl, Felix Kurmayer, Thomas Koziol, Hubert Wolf und Anke Zisak in der Komödie „Mirandolina“ von Carl Goldoni, unter der Regie von Reinhard Hauser, ein besonderes Highlight zu werden.

Das Musikfestival Steyr begeht unter der Leitung von Karl-Michael Ebner und dem lebendigen Leitsatz „30 Jahre und kein bisschen leise“ seinen Jubiläumssommer. Zwischen dem 25. Juli und dem 10. August 2024 steht die Inszenierung der „Rocky Horror Show“, eines global gefeierten Musicalklassikers, im Mittelpunkt der Festlichkeiten. Die Besetzung für das Jubiläumsereignis, zu der Persönlichkeiten wie Christian Funk, Christoph Stocker, Ben Connor, Rebecca Soumagné, Jil Clesse, Sarah Kornfeld, Michael Konicek und Nik Raspotnik gehören, garantiert eine außergewöhnliche Aufführung. Dieses Ensemble vereint aufstrebende Talente mit bewährten Publikumsmagneten, deren vielfältige Erfahrungen bis hin zu Auftritten am Broadway reichen.

Karl-Michael Ebner: „Wir haben uns in den vergangenen 30 Jahren insbesondere mit unseren Musical-Produktionen einen Namen gemacht. Die ‚Rocky Horror Show‘ ist dabei nicht nur eines der erfolgreichsten Musicals überhaupt, sondern auch eine der ersten Musical-Produktionen, für die wir als Musikfestival Steyr gefeiert wurden. Ich bin mir sicher, dass unser großartiger Cast für eine unvergessliche Jubiläumsshow sorgen und die Bretter im Steyrer Schlossgraben nicht nur sprichwörtlich zum Beben bringen wird!“

In diesem Sommer der Erinnerung lässt das Musikfestival Steyr seine eigene Geschichte Revue passieren, indem es die „Rocky Horror Show“ erneut auf die Bühne bringt, ein Werk, das vor mehr als zwei Jahrzehnten seine Premiere in Steyr feierte, seinerzeit im atmosphärischen Alten Theater. Die strikte Regieanweisung von Richard O’Brien’s Werk lässt zwar wenig Interpretationsspielraum, doch die gezielte Auswahl des Jubiläumsensembles stimmt hoffnungsvoll. Angeführt von Christian Funk in der Rolle des wagemutigen Dr. Frank N. Furter, verspricht das Zusammenspiel der jungen Hoffnungsträger mit den etablierten Stars eine spannende Darbietung. Christoph Stocker schlüpft in die Rolle des eigenwilligen Butlers Riff Raff, während Ben Connor und Rebecca Soumagné, die bereits mehrfach erfolgreich zusammen auftraten, erneut als Paar Brad Majors und Janet Weiss zu sehen sind. Mit seinem Steyr-Debüt bereichert Michael Konicek als Rocky die Produktion. Ergänzt wird die Besetzung durch den vielseitigen Nik Raspotnik (Eddie/Dr. Scott), Jil Clesse aus Luxemburg (Magenta), Newcomerin Sarah Kornfeld (Columbia) und die Phantoms Yannicka Mraz, Sophie-Theres Völkl, Marjeta Urch, Sandra Bell, Kaisa Pusnik und Thomas Huber, der auch die Choreografie übernimmt.

Der Kulturverein ergo arte wurde im Jahr 2015 von David Czifer und Max Mayerhofer gegründeten, um ungewöhnliche Kulturprojekte aus allen künstlerischen Bereichen zu entwickeln. Dabei ist dem Verein die Auseinandersetzung mit aktuellen, zeitgenössischen Themen besonders wichtig.

Das Ziel des Vereins ist es vor allem Theater- und Filmproduktionen zu entwickeln, die den zeitgenössischen gesellschaftlichen Diskurs fördern sowie dem Zuseher durch die künstlerische Arbeit Denkanstöße zur Bewältigung dieses Diskurses anbieten. Dabei sollen Kulturinhalte für ein kritisches Publikum- jenseits des main streams – vermittelt werden.

ergo arte veranstaltet und produziert interdisziplinäre Events mehrheitlich in Österreich, sowie im gesamten deutschsprachigen Raum: Theaterproduktionen, Filmvorführungen, Lesungen, Ausstellungen, Buchpräsentationen und diskursive Plattformen.

Die ergo arte Produktionen sollen Brennpunkt für gesellschaftliche Reibungsflächen, Konflikte, Denkfelder, Bewegungen und Strömungen sein. Hier stehen unterschiedliche Benennungen & Erzählweisen, unterschiedliche Quellen & Arbeitsmethoden und eigene Energien & Neugierde im Fokus.

Außerdem möchte der Verein Künstler:innen in ihrer beruflichen Tätigkeit miteinander vernetzen und dadurch ihren Austausch fördern.

Mit HENRY V. – ein Schlagabtausch um die Kirschen in Nachbars Garten – kommen ergo arte am Freitag 23. Februar 2024 um 19.30 Uhr in die kulturbühne dakig nach Gänserndorf in Niederösterreich – mit Max Mayerhofer, David Czifer und Mara Koppitsch / Regie und Textfassung: Peter Pausz

Über David Czifer

Schauspielausbildung in Wien. Studium der Komparatistik an der Universität Wien.

Theater: Theater Drachengasse, Stadttheater Walfischgasse, Stadttheater Wels, Schaubühne Wien, Linzer Kellertheater, Theater­ Grenzenlos, Theater zum Fürchten, Theater Spielraum, Ateliertheater, THEO, Viertelfestival Niederösterreich u.a. Diverse Sommerfestspiele u.a.: Sommertheater Meggenhofen, Festwochen Gmunden, Komödienspiele Mödling, Shakespeare in Styria.

Seit 2005 Ensemblemitglied der Shakespearefestspiele Mödling.

Gemeinsam mit Max Mayerhofer 2013 Gründung des LAST­KRAFT­THE­A­TER, das seither jedes Jahr durch Ostösterreich rollt, und 2015 Gründung des Kulturvereins ergo arte.

Kulturpreis des Landes Niederösterreich 2019 und Maecenas 2020.

2021–2024: Jurytätigkeit für den Kulturpreis Niederösterreich im Bereich Darstellende Kunst.

Tourneen durch Österreich, Kroatien (u.a. die Nationaltheater Varaždin und Rijeka) und die Ukraine.

Lesungen u.a.: Schauspielhaus Wien, Literaturhaus Wien, Pen Club, Podium Festival Mödling. FILM: Der Tunnel (2015, Produktion) Gün ve Gece (2013, Produktion) Diagonale u.a.; Gföhl (2012); Lautlos (2010, Produktion / Regie) Young Cuts Montreal; u.a.

Über Max Mayerhofer

Schauspielausbildung in Wien, Studium Kulturmanagement an der Universität für angewandte Kunst Wien.

Theater (Auswahl): Theater in der Josefstadt, Kammerspiele Wien, Odeon, Volkstheater, Scala Wien, Metropol, Ensembletheater, Wiener Festwochen, Festival d‘ Aix-en-Provence, Stadttheater Mödling, Shakespeare-Festspiele Mödling, TheaterHerbst Grenzenlos, Uhrturmkasematte Graz 2003. Kulturpreis des Landes Niederösterreich 2019 und Maecenas 2020.

Arbeiten mit: Patrice Chéreau, Michael Gruner, Bruno Max, Peter M. Preissler, Umut Dag, Peter Kern, Peter Pausz, Nicole Fendesack, Georg Biron und Ursula Leitner.

Zuletzt zu sehen in: Aventura (Regie: Bruno Max, 2023), Ein seltsames Paar (Regie: Nicole Fendesack, 2023), Valentins Panoptikum (Regie: Peter Pausz, 2023), Reigen (Regie: Peter Pausz 2022), Des is afoch so (Regie: Nicole Fendesack 2022), Der Lechner Edi schaut ins Paradies (Regie: Peter Pausz, 2021), Höllenangst (Regie: Nicole Fendesack, 2021), Kunst (Regie Ursula Leitner, 2020), Der Weibsteufel (Regie: Peter Pausz, 2019), Josef Roth wirklich: Böse, besoffen und sehr gescheit (Regie: Georg Biron), Ich und Ich (Regie: Michael Gruner), The Madness of King George III (Regie: Bruno Max)
Film: Gün ve Gece (2013, Produktion) Diagonale u.a., Cop-stories Regie: Umut Dag 2015.

Zusammen mit David Czifer Gründung der Vereine LASTKRAFTTHEATER und ergo arte.

Max Mayerhofer ist verheiratet, Vater von zwei Töchtern und hat noch keine Vorstellung des Vereins ergo arte versäumt.

Mit der Konzertreihe Urban Fusion bringt die Jeunesse junge Künstler:innen mit einem vielseitigen und frischen Programm auf die Bühne des Porgy & Bess.

Junge Bands erhalten mit Urban Fusion eine Plattform für Clubkonzerte im Bereich Jazz/Soul/Pop/Hiphop mit aktuell vier Doppelkonzerten pro Jahr im Porgy & Bess in Wien.

Frei von vorgegeben Strukturen & Formaten und mit einer starken, genreübergreifenden Musikvielfalt entstehen dabei Projekte & Konzerte verschiedenster Stilrichtungen von Jazz über Groove-Pop, Salsa, Hip-Hop, R&B bis hin zu Indie-Dance – von einer 18-jährigen Songwriterin bis zu einem 13-köpfigem Latin-Ensemble ist bei Urban Fusion alles möglich.

Somit kann mit der Leidenschaft und dem Einfluss der jüngsten Generation von kreativen Künstler:innen eine neue Bandbreite an musikalischer und gesellschaftlichen Diversität entstehen – voller Energie, Toleranz, Gleichberechtigung und ehrlichem Sound.

Mit dabei sind und waren Kernfusion, Friida, Bernhard Brassmann, Candlelight Ficus, Laura Zotti, AR Project Band, Anja Om Plus, Vienna Composers Bigband, Bondi Fern, Hidden Gemz, HALM, Chez Fria, yvonne moriel :: sweetlifequartet, MAALO feat. YFPG

Am 15. März 2024 war Neiyla & Mary Jane’s Soundgarden und am 24. Mai 2024 No Harm Done Quartet & Full Crimp auf der Bühne des Porgy & Bess in Wien zu erleben.

Beim Valentinstag-Gewinnspiel der Kindernothilfe-Österreich jetzt Tickets für das Urban Fusion Konzert von Neiyla und Mary Jane´s Soundgarden gewinnen.

Henry Mason und Thomas Zaufke bescherten dem Landestheater Linz mit „Der Hase mit den Bernsteinaugen“ schon ausverkaufte Vorstellungen, begeisterte Kritiken und vier Deutsche Musical Theater Preise, unter anderem den für das Beste Musical.

Als Auftragswerk des Landestheaters Linz entwickelten Henry Mason (Libretto) und Thomas Zaufke (Musik) den Musicalthriller DIE KÖNIGINNEN – eine musikalische Story über die Königinnen Maria Stuart und Elisabeth I. von England, der am 10. Februar 2024 seine Uraufführung feierte.

Kaleidoskopartig werden die schicksalhaft miteinander verwobenen Biografien der Großkusinen nachgezeichnet. Beide Frauen mussten zeit ihres Lebens darum kämpfen, sich in der elisabethanischen Männerwelt zu behaupten. Sie verfolgten sehr unterschiedliche Strategien: Elisabeth stilisierte sich als „Virgin Queen“, um nicht durch eine Ehe ihre Macht zu schmälern. Maria dagegen sah sich gezwungen, durch eine Heirat ihre Position als Königin von Schottland zu sichern. Intrigen und der unglücklich gewählte Ehemann führten zu Mord, Skandalen und schließlich Marias Flucht nach England, wo sie von Elisabeth unter Hausarrest gesetzt und nach 20-jähriger Haft hingerichtet wurde.

Ein dramatischer Stoff für ein großes neues Musical, das am Linzer Musiktheater von Simon Eichenberger inszeniert und choreografiert wurde. Die musikalische Letung liegt bei Tom Bitterlich und in den Hauptrollen glänzen die Linzer Landestheater Publikumslieblinge Daniela Dett und Alexandra-Yoana Alexandrova.

Das Leading Team

Musikalische Leitung: Tom Bitterlich
Inszenierung und Choreografie: Simon Eichenberger
Bühne: Stephan Prattes
Kostüme: Conny Lüders
Lichtdesign: Michael Grundner
Dramaturgie: Arne Beeker
Leitung Extrachor: David Alexander Barnard
Nachdirigat: Juheon Han

Die Cast

Maria Stuart: Alexandra-Yoana Alexandrova
Elisabeth I.: Daniela Dett
William Cecil, Elisabeths Staatssekretär: Christian Fröhlich
Henri II., König von Frankreich / Earl of Moray, Marias Halbbruder, u. a.: Gernot Romic
Morton, Morays Vertrauter / Erzbischof / James V. / Papst Pius V. u. a.: Max Niemeyer
Marie de Guise, Marias Mutter / Kat Astley, 1. Hofdame Elisabeths, u. a.: Sanne Mieloo
Caterina de Medici, Gattin Henris II. u. a.: Ariane Swoboda
François II., Dauphin, Marias erster Mann / David Rizzio, Marias Privatsekretär / James VI., Marias Sohn, u. a.: Lukas Sandmann
Lord Darnley, Marias zweiter Mann, u. a.: Lucius Wolter
Heinrich VIII., Elisabeths Vater / Earl of Bothwell, Marias dritter Mann, u. a.: Karsten Kenzel
Walsingham, Elisabeths Geheimdienstchef, u. a.: Enrico Treuse
Marie Fleming, Marias Hofdame: Gabriela Ryffel
Marie Beaton, Marias Hofdame: Valerie Luksch
Marie Livingston, Marias Hofdame: Livia Wrede
Marie Seton, Marias Hofdame: Lynsey Thurgar
Earl of Leicester, Elisabeths Geliebter / Anthony Babington, Verschwörer, u. a.: Joel Parnis
Gilbert Gifford, englischer Spion, u. a.: Kevin Arand
Kapitän u. a.: Maximilian Klakow
Anwältin u. a.: Sarah Zippusch
Ensemble: Ulrike Figgener, Stefan Gregor Schmitz, Matteo Vigna
Kleine Maria / Kleiner James: Leonie Cydlik, Rosa Gruber
Junger James: Raphael Naveau, Max Nimführ

Extrachor des Landestheaters Linz

Bruckner Orchester Linz

Landestheater Linz
Oö. Theater und Orchester GmbH
Promenade 39
4020 Linz

Die chronologische Story

1587 Elisabeth I. unterschreibt Maria Stuarts Todesurteil. In einem letzten Gespräch in ihren Köpfen reflektieren die beiden Königinnen über ihren gemeinsamen Weg und sein tragisches Ende.

1542-46 Wenige Tage nach Marias Geburt stirbt ihr Vater James V., und sie wird Königin von Schottland. Verschiedene Kräfte wollen Maria für ihre Zwecke gewinnen. Ihre Mutter Marie de Guise geht schließlich auf einen Ehevertrag mit Frankreichs Dauphin François ein. Maria wird mit fünf Jahren nach Frankreich geschickt, um dort am Hof aufzuwachsen.

1558-59 Maria heiratet François und wird Kronprinzessin von Frankreich. ― In England wird Elisabeth I. zur Königin gekrönt. Sie wird mit einem Schreiben des französischen Königs konfrontiert, laut dem nicht sie, sondern Maria die wahre Königin Englands sei. Zusätzlich muss sie sich mit streitenden Protestanten und Katholiken im Parlament herumschlagen, unter ihnen ihr Staatssekretär William Cecil, der Diplomat Francis Walsingham und der Erzbischof von Canterbury. Sie steht vor der Frage, wie ihre Church of England aussehen soll.

1559-60 Nach dem Tod des französischen Königs wird Maria Königin von Frankreich. Doch es gibt ein Problem nach dem anderen: In Schottland findet eine protestantische Revolution statt, Elisabeths Parlament will sie dazu bringen, auf den englischen Thron zu verzichten, schließlich stirbt François. Sie verliert nicht nur ihren Mann, sondern auch die französische Krone.

1561-63 Maria kehrt nach Schottland zurück, um dort Königin zu sein. Bald gibt es Konflikte zwischen der katholischen Maria und ihrem neuen protestantischen Parlament, angeführt von ihrem Halbbruder James, dem Earl von Moray, und Lord Morton. Vor allem ihr katholischer Sekretär Rizzio stößt auf Ablehnung. ― Zeitgleich gibt es in England Streitigkeiten, da Elisabeth sich weigert, zu heiraten und Kinder zu bekommen. Zwei mächtige Frauen sorgen für Unmut bei den ihnen untergebenen Männern. Die Königinnen treten in Briefkontakt, um ihre Konflikte beizulegen, doch Elisabeth sagt das geplante Treffen schließlich ab.

1563-66 Maria gibt bekannt, dass sie durch eine neue Ehe eine katholische Allianz anstrebt, was England gar nicht gefällt. Elisabeth schlägt stattdessen ihren eigenen Liebhaber, den protestantischen Earl von Leicester, als Ehemann für Maria vor. Um sich aus der Affäre zu ziehen, bringt dieser stattdessen den katholischen Henry Stuart, Lord Darnley, ins Spiel. Maria entscheidet, diesen zu heiraten, bereut die Entscheidung jedoch rasch, da er sich als untreuer und machtbesessener Lebemann entpuppt, dem der Titel des Prinzgemahls nicht ausreicht.

1566 Moray, Morton und Darnley wollen Rizzio loswerden. Sie stürmen die privaten Zimmer der schwangeren Maria und ermorden Rizzio. Der „treue“ Earl of Bothwell eilt Maria zu Hilfe und bringt sie in Sicherheit. Nach der Geburt ihres Sohnes James bestimmt Maria Elisabeth zu seiner Taufpatin.

1567 In Edinburgh stirbt Darnley bei einem Bombenattentat. Entgegen ersten Befürchtungen hat Maria überlebt. Dies führt zu einem Verdacht: Wie konnte Maria entkommen? Wusste sie vom Attentat? Ist sie womöglich verantwortlich für die Ermordung ihres Gatten?

1567 Alle halten Maria für eine Mörderin, denn Moray streut Gerüchte, Bothwell habe Darnley im Namen Marias umbringen lassen. ― Bothwell isoliert Maria unter dem Vorwand einer Revolte gegen sie, und zwingt sie, ihn zu heiraten. Die Ehe wird als Beweis ihrer Schuld aufgefasst, und Morays Armee zieht gegen Bothwells Männer in den Krieg. Maria will sich stellen und Klarheit schaffen, doch Bothwell gesteht ihr, dass Moray den Mord in Auftrag gegeben hat und er ihn tatsächlich ausgeführt hat. Ihm gelingt schließlich die Flucht, Maria ergibt sich und wird verhaftet.

1567-58 Maria sitzt gefangen in Loch Leven und wird durch Morton zur Abdankung zugunsten ihres Sohnes James gezwungen. Dieser wird nun durch Moray aufgezogen, der damit als Regent Schottlands agiert. Maria gelingt schließlich die Flucht, und sie bittet Elisabeth um Unterstützung, um ihren Thron wiederzubekommen. Cecil überzeugt Elisabeth, Maria zu einer Sonderkommission vorzuladen, um ihre Unschuld im Mordfall Darnley festzustellen.

1568-69 Die Sonderkommission findet statt, doch Maria darf nicht persönlich erscheinen. Stattdessen sagt Moray, der wahre Mörder, vor Gericht aus und versucht mittels gefälschter Briefe Marias Schuld zu beweisen. Elisabeth ist nicht überzeugt, doch Maria verweigert eine erneute Vorladung. Da kein finales Urteil erreicht werden kann, wird Maria weder schuldig noch unschuldig gesprochen.

1569-85 Maria verbringt die nächsten 16 Jahre mit ihren Hofdamen in Hausarrest. Ihr Sohn wird währenddessen in aller Form zum König erklärt. Maria erhofft sich von ihm die Befreiung aus der Haft– vergebens.

1585 Elisabeth wird durch den Papst exkommuniziert, ein katholischer Terrorist versucht ein Attentat auf sie, und die spanische Armee steht bereit, in England einzumarschieren. Aufgrund der realen Gefahr für Elisabeths Leben und das englische Volk wollen Elisabeths Getreue Marias Schuld ein für alle mal beweisen und sie endgültig vernichten. Nach langem Abwägen entscheidet Elisabeth sich für das Wohl des Landes. Sie weist an, Beweise zu schaffen.

1586 Walsingham und Cecil schleusen einen Maulwurf in Marias Getreue ein: Gilbert Gifford, der als ihr neuer „Briefträger“ agiert. Sie erfahren, dass Anthony Babington plant, Elisabeth zu ermorden und Maria als Königin einzusetzen. Gifford vermittelt den Kontakt zu Maria, diese gibt ihren Segen für den Plan und setzt ihre Unterschrift darunter. Damit ist der Beweis geschaffen, dass sie Elisabeth tot will. Diese muss nun das Todesurteil für Maria unterschreiben.

1587 Am Morgen ihrer Hinrichtung findet Maria in ihrem Glauben Frieden. Nach ihrem Tod ist Elisabeth die einzige Königin von England. Sie wird England bis zu ihrem Tod 1603 regieren.

Nicht alle Daten sind historisch korrekt. Teilweise wurden sie aus dramaturgischen Gründen vom Autor geändert.

Über das Leading Team

Tom Bitterlich – Musikalische Leitung

Der gebürtige Chemnitzer Tom Bitterlich war Förderschüler der Werkstatt für Musik und Theater „Studio W. M.“ Chemnitz und absolvierte von 1998 bis 2003 ein Musiktheater-Korrepetitionsstudium an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden. Er erhielt 1997 den 1. Preis für Klavierbegleitung beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und bekam 2000 Stipendium und Diplom der „Internationalen Sommerakademie Salzburg“.

Von 2003 bis 2015 war Bitterlich als Solo-Repetitor und Dirigent am Theater Chemnitz engagiert. Daneben spielte er auch als Darsteller in Musicalproduktionen, u. a. als Schlomo in Fame und als Baby John in West Side Story. Als Dirigent leitete er Vorstellungen von FMA – Falco Meets Amadeus, Der kleine Horrorladen, Evita, Der Zauberer von Oss, Die Dreigroschenoper, Der Graf von Luxemburg und Elton Johns Aida. Unter seiner Leitung hatten Funny Girl, die DSE von Flashdance und Chess ihre Premieren. Als Gastdirigent betreute er Produktionen wie Addams Family (Deutsches Theater München, Admiralspalast Berlin, Museumsquartier Wien), Spamalot (Zeltpalast Merzig) und Ritter Rost auf Schatzsuche mit dem Bayerischen Rundfunkorchester im Circus Krone.

An der Bayerischen Theaterakademie „August Everding“ hatte 2015 im Prinzregententheater München das Musical Vier Hochzeiten und ein Musical (The Drowsy Chaperone) unter seiner Leitung Premiere. Von 2015 bis 2017 war er als musikalischer Leiter der Abteilung Musical an der Theaterakademie engagiert und betreute dort neben seiner Lehrtätigkeit u. a. die Europäische Erstaufführung des Musicals Big Fish. Zur Spielzeit 2017/2018 übernahm Bitterlich die Position des Musikalischen Leiters der Musicalsparte am Landestheater Linz (Oberösterreich) und hatte seitdem die Musikalische Leitung bei Hairspray, Betty Blue Eyes, Forever Young , Ein Amerikaner in Paris, Ragtime, Chess, Sister Act, Piaf, Lieder für eine neue Welt, Priscilla, Titanic, Fanny und Alexander, Anastasia, Natascha, Pierre und der Große Komet von 1812 und School of Rock inne und dirigierte Lazarus, Der Hase mit den Bernsteinaugen, Mary und Max, Die spinnen, die Römer!, Wie im Himmel, Fun Home und Tootsie nach.

Simon Eichenberger – Inszenierung und Choreografie

Der renommierte Regisseur und Choreograph erhielt seine Ausbildung im Schweizer Kammerballett in Zürich. Seine mehrfach ausgezeichneten choreografischen Arbeiten (z.B. Wunder von Bern , In 80Tagen um die Welt, Catch Me If You Can, Rebecca) führten ihn u. a. ans Salzburger Landestheater, ans Theater St. Gallen, ans Musiktheater Linz und ans Theater in der Josefstadt, zu Stage Entertainment , den Salzburger Festspielen sowie an die Vereinigten Bühnen Wien. Er übernahm Regie und Choreografie am Staatstheater Schwerin, am Musiktheater Linz, sowie für die Luisenburg Festspiele.

Zuletzt inszenierte er Die lustigen Nibelungen an den Landesbühnen Sachsen, Titanic am Musiktheater Linz, Der König und ich bei den Seefestspielen Mörbisch , Pippin an der Staatsoperette Dresden, die Deutschsprachige Erstaufführung von Parade am Theater Regensburg sowie Dällebach Kari bei den Thunerseespielen, wofür er den Deutschen Musical Theater Preis 2023 erhielt. Singin in the Rain feierte in dieser Spielzeit am Salzburger Landestheater seine Premiere.

In Linz choreografierte er Seven in Heaven, Show Boat, The Who’s Tommy, Into the Woods, Grand Hotel, In 80 Tagen um die Welt, Die spinnen, die Römer!, außerdem übernahm er zusätzlich die Inszenierung bei Forever Young, Lieder für eine neue Welt und Titanic. www.simoneichenberger.com

Stephan Prattes – Bühne

Stephan Prattes zählt zu den gefragtesten Bühnenbildnern im deutschsprachigem Raum. Seit 1998 arbeitet er als Ausstatter sowie als Regisseur in zahlreichen Städten in Österreich, Deutschland und der Schweiz, darunter Opernhaus Graz, Staatstheater Kassel, Staatstheater Braunschweig, Schauspiel Dresden, Festspiele Bad Hersfeld, Staatstheater Saarbrücken, Haus für Mozart Salzburg, Volksoper Wien, Ruhrtriennale, Komische Oper Berlin. Er ist der Gründer des österreichischen Kinder- und Jugendtheaters „MKT-Theater“ in Graz. Zudem ist er Ausstatter des legendären Comedy-Trios Die Geschwister Pfister. Für die Welturaufführung von I Am From Austria der Vereinigten Bühnen Wien wurde er für den österreichischen Musiktheaterpreis nominiert.

Als Regisseur inszenierte er u. a. die Show Sayonara Tokyo im Berliner Wintergarten und erhielt dafür die Auszeichnung Show des Jahres. 2023 wurde er für sein Bühnenbild zu der Produktion Scholl – die Knospe der weißen Rose” für den Deutschen Musical Theater Preis nominiert. 2022 gründete er in Österreich das innovative Theater & Kulturunternehmen Zirkus Prattes in Graz.

Conny Lüders – Kostüme

Conny Lüders lebt und arbeitet in Berlin. Sie entwarf neben zahlreichen anderen Produktionen die Kostüme für Kiss Me Kate, La cage aux folles, Spamalot, Rocky Horror Show, Cabaret, West Side Story, Sister Act, Chess, Der Schuh des Manitu, Carmen an der Felsenreitschule Salzburg, die Uraufführung Robin Hood – das Musical (Fulda) und die Uraufführung Scholl – Die Knospe der Weißen Rose (Fürth). Demnächst gestaltet sie das Kostümbild für die Neuinszenierung von A Chorus Line (Bad Hersfelder Festspiele) sowie für Mozart! (Prinzregententheater München) und Chess (Bühne Baden). Zusammen mit Uta Loher entwarf sie u. a. die Kostüme für die Uraufführungen Dällebach Kari, Der Besuch der alten Dame (Thuner Seefestspiele und Vereinigte Bühnen Wien – Beste Ausstattung Österreichischer Musiktheaterpreis 2015), I Am From Austria (Vereinigte Bühnen Wien), Der Mann mit dem Lachen (Staatsoperette Dresden), am Friedrichstadtpalast Berlin für die Grand Shows Casanova, Berlin erleuchtet und Show Me und die Uraufführung Rock Me Amadeus – Das Falco Musical (Vereinigte Bühnen Wien).

Michael Grundner – Lichtdesign

Michael Grundner war nach seiner Ausbildung zum Lichtdesigner in Wien, London und New York für das Lichtdesign bei unzähligen Produktionen auf der ganzen Welt verantwortlich. Seit 2012 Licht- und Videodesign aller José-Carreras-Galakonzerte. 2014 wurde er für sein Design für Flashdance als „Bester Lichtdesigner“ ausgezeichnet.

Er kreierte das Lichtdesign für Jesus Christ Superstar an den VBW, Tosca, Aida, La Bohème bei den Opernfestspielen St. Margarethen, Catch Me If You Can am Theater in der Josefstadt sowie an der Staatsoperette Dresden, Matterhorn, Tanz der Vampire, West Side Story am Theater St. Gallen, Footloose und Hair in Amstetten, Gypsy an der Volksoper Wien, Le Nozze Di Figaro an der Oper Graz, Der Freischütz am Opernhaus Kobe in Japan, Don Camillo & Peppone am Theater St. Gallen und in Wien, Disney’s Frozen in Concert (Tournee), Ghost in Berlin, Hamburg und Stuttgart sowie für die Tourneen von Luther! und Wahnsinn!

Mit über 20 Lichtdesigns für Musicals im Musiktheater Linz (u. a. Show Boat, Les Misérables, Tommy, In 80 Tagen um die Welt, Ghost, Hairspray, Ragtime, Ein Amerikaner in Paris, Sister Act, Piaf, Titanic, Priscilla, Anastasia, Catch Me If You Can, Natascha, Pierre und der Große Komet von 1812, School of Rock, Tootsie) in den letzten zehn Jahren ist er maßgeblich beteiligt am anhaltenden Erfolg des Linzer Musicalensembles.