Mit voller Kraft startet das Theater Magdeburg unter dem Motto „Theater ist Utopie. Theater ist Poesie.“ in die Spielzeit 2025/26. Dabei setzt das Haus unter der Leitung von Generalintendant Julien Chavaz erneut auf ein ambitioniertes, vielseitiges Programm.

Insgesamt 25 Premieren sind geplant: darunter 9 Musiktheater-, 13 Schauspiel- und 3 Ballett-Produktionen – darunter 11 Uraufführungen (6 im Schauspiel, 3 im Ballett, 2 im Konzertbereich).

Bei Spielzeit-Pressekonferenz 2025/26 am Podium waren

  • Julien Chavaz (Generalintendant und Operndirektor)
  • Bettina Pesch (Verwaltungsdirektorin, stellv. Generalintendantin)
  • Clemens Leander, Bastian Lomsché, Clara Weyde (Schauspieldirektion)
  • Jörg Mannes (Ballettdirektor)

Der Vorverkauf für Musiktheater, DomplatzOpenAir, Ballett, Konzerte sowie die Premieren im Schauspielhaus starteten bereits am 21. Mai 2025, die Schulvorstellungen des Weihnachtsmärchens gingen am 3. September in den Verkauf.

Beim DomplatzOpenAir war kein Vorverkauf jemals so früh ausverkauft wie bei der Produktion „The Addams Family 2025“ – denn bereits 99 % der Karten waren am 22. Februar verkauft (im Jahr davor waren es zu diesem Datum nur 70 %).

Die Neuigkeiten der Spielzeit 2025/2026

In der Spielzeit 2025/2026 darf sich das Publikum auf zahlreiche spannende Künstler:innen und kreative Köpfe freuen, die das Theater Magdeburg prägen werden.

Regie-Shootingstar Jan Friedrich (*1992 in Lutherstadt Eisleben) verbindet mit dem Theater Magdeburg bereits eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Seine Inszenierung Blutbuch wurde 2024 zum Festival „Radikal jung“ nach München eingeladen und mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. 2025 folgten die Nominierung für den Nachspielpreis beim Heidelberger Stückemarkt sowie die Einladung zum Berliner Theatertreffen als eine der außergewöhnlichsten Inszenierungen des Jahres. Auch seine Tschechow-Überschreibung Onkel Werner wurde zu den Autor:innenTheaterTagen am Deutschen Theater Berlin eingeladen. Gemeinsam mit Schauspieldirektorin Clara Weyde prägt Friedrich das Schauspiel des Theater Magdeburg maßgeblich – ästhetisch wie politisch. Mit der Uraufführung des für den Deutschen Buchpreis nominierten Romans Von Norden rollt ein Donner von Markus Thielemann setzt er seine Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Abgründen fort und packt den deutschen Nationalismus an der Wurzel.

Mit Sebastian Nübling (*1960 in Lörrach) gewinnt das Theater Magdeburg einen der profiliertesten Regisseure des deutschsprachigen Theaters. Nübling studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim, gründete die freie Gruppe „Theater Mahagoni“ und sorgte 2001 mit dem Hooligan-Drama I Furiosi am Staatstheater Stuttgart für Aufsehen. 2002 wurde er mit seiner Basler Inszenierung von Ibsens John Gabriel Borkman erstmals zum Berliner Theatertreffen eingeladen und von Theater heute zum Nachwuchsregisseur des Jahres gewählt. Seine Arbeiten waren seither regelmäßig auf internationalen Festivals zu sehen. Als Hausregisseur am Maxim Gorki Theater Berlin prägte er eine ganze Generation politisch wachen Theaters. Er inszeniert regelmäßig Werke von Simon Stephens und Sibylle Berg – und wird in der Spielzeit 25/26 erstmals am Theater Magdeburg Regie führen.

Im Konzertbereich steht Elizabeth Ogonek (*1989 in Anoka, Minnesota) als Composer in Focus im Mittelpunkt. Die in New York lebende Komponistin studierte in Bloomington, Los Angeles und London und war zwischen 2015 und 2018 Composer in Residence beim Chicago Symphony Orchestra. Ihre „schimmernden“ und „dramatischen“ Werke wurden unter anderem vom London Symphony Orchestra, Royal Philharmonic Orchestra und Deutschen Symphonie-Orchester Berlin aufgeführt. In Magdeburg sind ihre atmosphärisch dichten, bewegenden Kompositionen nun in vier Sinfoniekonzerten mit der Magdeburgischen Philharmonie zu erleben.

Mit Adele Thomas (Port Talbot, Wales) kommt eine international gefeierte Opernregisseurin nach Magdeburg. Seit 2025 ist sie gemeinsam mit Sarah Crabtree Ko-Intendantin der Welsh National Opera. Für ihre Arbeiten Berenice (Händel) und Bajazet (Vivaldi) wurde sie für den Olivier Award nominiert und 2022 mit dem International Opera Award ausgezeichnet. Mit Wagners Tannhäuser eröffnet sie die Spielzeit 25/26 am Theater Magdeburg und zeigt einen hochdynamischen, körperlich intensiven und visuell eindrucksvollen Blick auf den zerrissenen Helden zwischen irdischer Versuchung und himmlischer Erlösung.

Das Theater Magdeburg startet die Saison am 13. September 2025 mit neuen Gesichtern im Musiktheater-Ensemble und in der künstlerischen Vermittlung

Das Musiktheater-Ensemble erhält in dieser Saison Verstärkung durch András Adamik (Tenor), Vincent Casagrande (Bariton) und David Howes (Bass-Bariton). In der Künstlerischen Vermittlung stoßen Sophia Keßen (Bürger:innenBühne), Anneke Link (Musiktheater & Konzert, Klubkultur) und Patricia Woitaske (Schauspiel, Klubkultur) neu zum Team.

Am 13. September 2025 eröffnet ein großes Theaterfest im Opernhaus die neue Spielzeit. Besucher:innen können hinter die Kulissen blicken, Kurzprogramme aller Sparten erleben und am Abend im Schauspielhaus feiern. Am 14. September startet die Opernsaison mit Tannhäuser (Regie: Adele Thomas), gefolgt von den Schauspielpremieren Von Norden rollt ein Donner (Regie: Jan Friedrich) und Schrei, so laut du kannst (Regie: Juli Mahid Carly) am 20. September.

Das Programm 2025/2026 am Theater Magdeburg – mit Musiktheater, DomplatzOpenAir, Ballett, Konzerten und Schauspiel-Produktionen

Im Musiktheater stehen insgesamt neun Premieren auf dem Programm. Neben Tannhäuser (14.9.25) zählen dazu Clivia (9.11.25, Regie: Julien Chavaz), Der Barbier von Sevilla (24.1.26, Regie: Jean-François Sivadier), Leben mit einem Idioten (7.3.26, Regie: Julien Chavaz, Koproduktion mit der Opéra national de Lorraine), Pierrot lunaire (10.4.26, mit Kammersängerin Undine Dreißig, Regie: Christian Poewe), das Musical Scholl – Die Knospe der Weißen Rose (11.4.26, Regie: Titus Hoffmann), Manon (2.5.26, Dirigat: Christian Øland, Regie: James Bonas) sowie die Mitmach-Kinderoper Laika (31.5.26, Regie: Annemiek van Elst).

Das DomplatzOpenAir 2026 präsentiert Oklahoma! (Premiere 19.6.26, Regie: Erik Petersen) – ein klassisches Musical voller Energie, Tanz und großen Melodien.

Auch das Ballett begeistert in der kommenden Spielzeit mit spannenden Produktionen. Jörg Mannes bringt mit Ein Sommernachtstraum (Premiere 18.10.25) eine fantasievolle Shakespeare-Interpretation auf die Bühne. Der Doppelabend Drifting Out/Bolero (14.2.26) verbindet moderne Choreografien von Iratxe Ansa & Igor Bacovich sowie Yaron Shamir mit Musik von Missy Mazzoli und Maurice Ravel. Mit Der Sandmann (25.4.26) wagt Mannes in Kooperation mit dem Puppentheater Magdeburg eine atmosphärisch-düstere Mischung aus Tanz und Figurenspiel. Ergänzt wird das Programm durch ein Gastspiel des Centro Coreografico Nazionale/Aterballetto (Italien) und die Magdeburger Ballettgala.

Im Konzertbereich bietet die Magdeburgische Philharmonie zehn Sinfoniekonzerte und sechs Kammerkonzerte. Das 1. Sinfoniekonzert (25./26.9.25) markiert das erste Dirigat von Generalmusikdirektor Christian Øland. Weitere Highlights sind das 3. Sinfoniekonzert mit Uraufführungen von Moritz Eggert und Abdullah Jamal Sagirma in Kooperation mit dem IMPULS-Festival sowie das Wiedersehen mit Ex-GMD Francesco Corti im 7. Sinfoniekonzert. Ergänzt wird das Programm durch Familienangebote wie Spielplatz Musik, Musiklabor und Paddington Bärs erstes Konzert.

Das Schauspiel zeigt insgesamt 13 Premieren, darunter sechs Uraufführungen und eine Deutsche Erstaufführung. Zu den Highlights zählen Von Norden rollt ein Donner (20.9.25, Regie: Jan Friedrich), Schrei, so laut du kannst (20.9.25, Regie: Juli Mahid Carly), Schachnovelle (25.9.25, Regie: Alejandro Vallejo), Indien (21.11.25, Regie: Bastian Lomsché), Penthesilea (22.11.25, Regie: Alice Buddeberg) und das Weihnachtsmärchen Robin Hood (26.11.25, Regie: Paulina Neukampf). Weitere Produktionen sind Die Hölle auf Erden (23.1.26, Regie: Julia Prechsl), I miss you Beaver Creek (31.1.26, Regie: Bastian Reiber), Was ihr wollt (28.2.26, Regie: Clara Weyde), Schmutzige Hände (27.3.26, Regie: Carlotta Salamon), Pussyking and the Pirates (22.5.26, Cy Linke) sowie Drei Minuten (23.5.26, Regie: Sebastian Nübling, Text: Kevin Rittberger). Die Spielzeit schließt mit Monopoly – Die Revance (28.5.26, Solo von Calle Fuhr, in Kooperation mit dem Schauspiel Köln und FiscalFuture).

Improvisationen, Lesungen, Diskurse, Showabende und Angebote im Bereich Künstlerische Vermittlung

Ergänzend bietet das Theater Magdeburg Formate wie Improvisationen, Lesungen, Diskurse und Showabende. Die kuratierte Reihe Kosmos (Thea Hoffmann-Axthelm und Clemens Leander) stellt Szenografie und Theaterästhetik in den Mittelpunkt.

Im Bereich Künstlerische Vermittlung werden bestehende Formate wie die Bürger:innenBühne, die Spielklubs und die Theaterwoche unerhört fortgeführt. Neu ist die Kunstprojektwoche Bande 26 unter dem Motto „Was wäre, wenn“, die sich dem Thema „Hoffnung“ widmet. Kinder und Jugendliche übernehmen dabei eine Woche lang das Schauspielhaus und verwandeln ihre Utopien in erlebbare Gegenwartskonzepte.

Seit über 70 Jahren setzt sich die Jeunesse – Musikalische Jugend Österreichs als einer der führenden Musikveranstalter in Österreich für die Förderung von jungen Künstler:innen ein.

Die Jeunesse wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Friedensprojekt gegründet und verfolgt als Non-Profit-Organisation keine kommerziellen Ziele.

Als Teil von Jeunesses Musicales International, einem weltweiten Musiknetzwerk ist die Jeunesse auch international vernetzt und ermöglicht österreichweit professionelle Auftrittsmöglichkeiten und weiterführende Erfahrungen.

Das breit gefächerte, hochqualitative und innovative Programm – u.a. mit den Genres Klassik, Weltmusik, zeitgenössische Musik, Urban Jazz und avancierten Pop – setzt dabei auch auf ein vielfältiges Kinder- und Jugendangebot, um vor allem das junge Publikum anzusprechen.

Mit über 500 österreichweiten Konzerte und interaktiven Workshops für Eltern mit Babys, Kinder, Jugendliche, Familien und Erwachsene ist die Jeunesse Österreich eine wichtige Playerin im österreichischen Musikbusiness und bietet mit Standorten in Wien und an 21 weiteren Standorten auch ein musikalisches Bildungsangebot für Schulen und Kindergärten, um Kindergartenkindern und Schüler:innen einen niederschwelligen Zugang zur Musik zu ermöglichen.

Außerdem erhalten interessierte junge Musiker:innen im Alter von 9 bis 20 Jahren bei zwei Sommer-MusikCamps die Möglichkeit zum gemeinsamen Musizieren im Orchester, zur Fortbildung und zum Erfahrungsaustausch.

Mit der Konzertreihe Urban Fusion erhalten junge Künstler:innen und Bands eine Plattform für Clubkonzerte im Bereich Jazz/Soul/Pop/Hiphop mit aktuell vier Doppelkonzerten pro Jahr im Porgy & Bess in Wien.


Nicolai Tegeler ist Schauspieler, Regisseur, Produzent, Filmemacher, Sprecher und Moderator.

Er wurde in Berlin geboren und startete mit 15 Jahren in einer Off-Theatergruppe. Erstmals stand er in einem TV-Dreh für die ARD in Dr. Sommerfeld – Neues vom Bülowbogen in einer Episodenhauptrolle vor der Kamera. Nach einem New York Aufenthalt studierte er von 2000 bis 2003 an der Fritz-Kirchhoff-Schule in Berlin und schloss seine Schauspielausbildung mit der Bühnenreife ab.

Nicolai Tegeler war bisher in zahlreichen Filmen zu sehen – u.a. in Drei Stern Rot, Pas de Deux, Encore une Fois, Close Enough – Zum Greifen nah, Sin Reaper 3D, The Deathroom, Ediths Glocken – Der Film, Zu den Sternen (Regie & Produktion) und The Vagabonds – und ist auch aus TV-Serien bekannt wie Fieber: Ärzte für das Leben, Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei, Axel! will’s wissen, Grenze, Mörderischer Plan, Lasko: Die Faust Gottes, Chaos-Queens, Familie Dr. Kleist, Käthe und ich, Bettys Diagnose, SOKO Leipzig und In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte.

Als Schauspieler arbeitete er u.a. an Bühnen wie dem Theater Magdeburg, dem Berliner Kabarett-Theater Die Stachelschweine und den Berliner Spielstätten Maxim-Gorki-Theater, Hansa Theater und BKA-Theater.

Zusammen mit der Volksbühne Michendorf holte Nicolai Tegeler den Jedermann (Hugo von Hofmannsthal) in die St. Nikolaikirche nach Potsdam. Dabei wirkte er nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Produzent und gemeinsam mit Christian A. Schnell als künstlerischer Leiter. Im Herbst 2022 brachte er zusammen mit Sabine Crippa den Jedermann als Open Air nach Beelitz.

2009 gründete Nicolai Tegeler gemeinsam mit Alexander Kiersch die Filmproduktionsfirma Colafilm und übernahm 2016 die Produktion und Co-Regie von Ediths Glocken – der Film. Die trashig, lustige Weihnachtskomödie lief im Verleih von Edition Salzgeber auf verschiedenen Filmfesten und ist auch beim Streamingdienst Amazon Prime zu finden.

Mit Tobias York gründete Nicolai Tegeler die Filmproduktion I like Stories GmbH, die sich auf die Entwicklung, Durchführung und Produktion von fiktionalem Film, TV, Web und Streaming Produktionen fokussiert.

Beim Spielfilm Zu den Sternen, einer gemeinsamen Produktion von Cellophane Films und I like Stories, übernahm Nicolai Tegeler die Regie. Der Film lief auf unterschiedlichen Filmfestivals und war in Kinos in Deutschland und Österreich zu sehen. Der öffentlich-rechtliche Sender MDR kaufte die Lizenzrechte für 3 Jahre.

Nicolai Tegeler ist Sprecher/Synchronsprecher und spricht u.a. den Reporter Hutchinson Hatch bei der Hörspiel-Legende „Professor van Dusen“, den Alex Landi (als Dr. Nico Kim) in Grey’s Anatomy und den Matt Jones (als Douglas Wheeler) in Bob Hearts Abishola.

Außerdem moderiert er das Talk-Format „Tegeler trifft …“ bei Hauptstadt.TV, bei dem er den Zuseher: innen verschiedene Persönlichkeiten und deren Lieblingsorte vorstellt.

Zuletzt stand Nicolai Tegeler als Conférencier beim Beatles-Musical am St. Pauli-Theater in Hamburg auf der Bühne.

War es immer dein Ziel als Künstler tätig zu sein oder hattet du einen anderen Berufswunsch?

Künstler? Das war sozusagen Plan B. Ursprünglich wollte ich professioneller Einhorn-Dompteur in einem magischen Zirkus werden. Aber dann habe ich bemerkt, dass meine Fähigkeiten im Zeichnen und Malen die Einhörner beeindruckten – besonders wenn ich Porträts von ihnen anfertigte! Sie meinten, ich solle meine Talente in der realen Welt teilen, anstatt sie im Reich der Fantasie zu verbergen. So wurde ich Künstler, aber in meinem Herzen bin ich immer noch der beste Einhorn-Dompteur, den die Welt (nicht) gesehen hat!“ 🦄✨ Nein, im Ernst, durch meine Mutter, die selbst als Schauspielerin tätig war und meinem Opa, hatte ich schon als Kind den Wunsch, Menschen unterhalten zu wollen – zumindest wußte ich schon früh, dass ich nicht ins Büro will.

Du hast deine Ausbildung an der Fritz-Kirchhoff-Schule in Berlin abgeschlossen. Was nimmst du aus deiner Ausbildung mit und wie viel Anteil hat eine künstlerische Ausbildung am späteren beruflichen Karriereweg?

Ach, die Fritz-Kirchhoff-Schule! Dort habe ich nicht nur gelernt, wie man die Bühne betritt, sondern auch, wie man sich vor einem Drachen versteckt und wie man in einer fiktiven Sprache flucht. Die Ausbildung hat mir das Rüstzeug gegeben, auf der Bühne der Welt zu bestehen. Und wie viel Anteil hat die künstlerische Ausbildung an meinem Karriereweg? Nun, ich mag es so ausdrücken: Ohne die Schule wäre ich vielleicht ein exzellenter Drachenverstecker, aber mit der Schule bin ich ein ebenso guter Geschichtenerzähler geworden. Die Mischung macht’s, und in Berlin habe ich den perfekten Cocktail gefunden!“ 🐉🎭🍹 Aber dennoch ist für mich nichts so wichtig, wie die Praxis. Eine gute Ausbildung ist toll und sicherlich auch wertvoll, aber ich brauche die Praxis, das mich „vor Ort ausprobieren“ – den „Live-Monent – Live-Kick“ – den die Praxis ist immer noch die beste Schule (Ausbildung) – hier trifft man als Künster:in direkt auf Kritik (ob gute oder weniger gute) und man oder Frau muss sich hier unmittelbar beweisen.

Nicolai Tegeler - Credits: Markus Nass
Nicolai Tegeler – Credits: Markus Nass

Was waren für dich die größten Herausforderungen in deiner ersten Zeit als Darsteller?

In meinen ersten Tagen als Darsteller war es nicht das Textlernen oder die Scheinwerfer, die mich herausforderten. Nein, es war die Armee von unsichtbaren Ninjas, die ständig versuchte, mir meine Zeilen zu stehlen! Aber im Ernst, die wahre Herausforderung war das ständige Balanceakt zwischen meiner eigenen Identität und den Charakteren, die ich verkörperte. Jedes Mal, wenn ich einen Charakter spielte, hinterließ er einen kleinen Abdruck in meinem Herzen. Das zu navigieren, ohne mich selbst zu verlieren, war ein spannendes Abenteuer – fast so spannend wie unsichtbare Ninjas zu bekämpfen! 🎭🥷🖤 Es war aber auch so, dass ich nach der Ausbildung mich erstmal zurechtfinden musste – hier gibt es nämlich keine Ausbildung – wo will ich eigentlich genau hin? Ans Theater? Aber in die Provinz? Will ich lieber drehen? An wen wende ich mich? Was sind gute Fotos? Brauche ich eine Agentur? Wie finde ich eine Agentur usw.… diese Fragen zu beantworten brauchte seine Zeit.

Was würdest du jemanden raten, der einen künstlerischen Beruf ergreifen möchte? Eine gute Entscheidung oder lieber nochmals durchdenken?

Ein künstlerischer Beruf? Denk daran, es ist wie das Einchecken in das „Hotel California“ – du kannst jederzeit einchecken, aber du wirst nie wieder gehen wollen! Ein Leben in Kunst ist faszinierend und leidenschaftlich, aber nicht ohne seine Höhen und Tiefen. Mein Rat? Wenn du morgens aufwachst und das Erste, was du denkst, ein Pinselstrich, ein Tanzschritt oder eine Melodie ist, dann spring hinein, das Wasser ist herrlich! Aber wenn Zweifel in deinem Geist nagen, nimm dir einen Moment Zeit und tauche in das tiefste Ende deiner Seele, um sicherzustellen, dass es wirklich deine Melodie ist, die du singen möchtest. Kunst ist sowohl ein Ruf als auch eine Reise – stelle sicher, dass du für beides bereit bist! 🎨🎭🎶💃🚀

Was braucht man aus deiner Sicht, um im Film-, TV-, Theater-Business erfolgreich zu sein?

Im Film-, TV- und Theater-Business erfolgreich zu sein, erfordert mehr als nur Talent und gutes Aussehen – obwohl ein bisschen dramatisches Haarflipsen sicherlich nicht schadet! 🎭 Erstens, ein Gedächtnis wie ein Stahlschrank, um all die Skripte und Regieanweisungen aufzunehmen. Zweitens, die Haut eines Nashorns – Kritik wird kommen, manchmal konstruktiv, manchmal nicht so sehr. Drittens, die Flexibilität eines Yoga-Meisters, denn Veränderungen sind die einzige Konstante. Und schließlich, aber am wichtigsten: Eine unerschütterliche Leidenschaft und Liebe zum Handwerk. Wenn das Licht ausgeht und die Kameras stoppen, ist es diese Liebe, die dich antreibt, jeden Tag wieder auf die Bühne oder vor die Kamera zu treten. Das und vielleicht eine gute Tasse Kaffee! ☕🎬🎥🎟️💡Das und ein unerschütterlicher Glaube an dich und ein großes Durchhaltevermögen!

Wie ist es so in Rollen zu schlüpfen? Wie viel Nicolai steckt in jeder Rolle?

Rollen anzunehmen ist wie das Tragen von magischen Brillen. Plötzlich siehst du die Welt durch eine andere Linse, spürst Emotionen, die nicht ganz deine eigenen sind, und doch… sind sie es irgendwie. Bei jeder Rolle, in die ich schlüpfe, entdecke ich neue Ecken und Winkel von ‚Nicolai‘. Manchmal ist es nur ein Hauch – ein kurzer Blick, ein Zucken der Lippen. Andere Male fühlt es sich an, als ob ein großes Stück von mir die Rolle durchdringt. Aber egal wie viel ‚Nicolai‘ in einer Rolle steckt, es ist immer eine Reise des Entdeckens und Lernens. Jeder Charakter ist wie ein Gespräch zwischen dem Drehbuch, dem Regisseur und meiner eigenen Seele. Und ja, manchmal murmelt ‚Nicolai‘ auch etwas dazu! 🎭🎬🤓🔍🌌

Welche Rollen würden dich zukünftig besonders interessieren und warum?

Stell dir vor, ich wäre ein kulinarischer Abenteurer des Schauspiels. Bisher habe ich viele exquisite ‚Gerichte‘ probiert, aber es gibt immer noch so viele ‚Speisen‘ auf meiner Schauspiel-Speisekarte, die ich entdecken möchte! Ich träume davon, einen futuristischen Revolutionär in einem Sci-Fi-Epos zu spielen, wo ich die Menschheit vor ihrer eigenen Technologie retten muss. Oder wie wäre es, in die Lederstiefel eines mittelalterlichen Barden zu schlüpfen, dessen Lieder die Schicksale von Königen und Königreichen beeinflussen können? Und dann gibt es noch diese geheime Wunschliste… darunter ein Jazzmusiker in den 1920ern oder ein verschlagener Meisterdetektiv. Warum? Weil jede dieser Rollen eine neue Welt, eine neue Geschichte und eine neue Reise für mich darstellt. Und wer kann schon einer guten Reise widerstehen? 🌌🚀🎭🎶🔍🏰🎤

Du bist als Schauspieler, Regisseur und Produzent tätig. Wie sehr profitierst du von deiner eigenen Schauspielkarriere, wenn du Regie führst oder produzierst? Und wie schwierig ist es in die „Rolle“ des Regisseurs zu schlüpfen – v.a., wenn du mal selbst mitspielst?

Das Tragen so vieler Hüte in der Filmindustrie ist wie ein Zirkus-Jongleur zu sein – man muss viele Bälle in der Luft halten, aber der Trick ist, keines der Talente zu verlieren! 🎪 Als Schauspieler habe ich einen tiefen Einblick in das emotionale Handwerk, das hinter jeder Szene steckt. Dies hilft mir enorm, wenn ich Regie führe, da ich die Schauspieler auf einer tiefen, empathischen Ebene verstehen kann. Es ist, als hätte ich einen geheimen ‚Übersetzer‘ für ihre künstlerischen Bedürfnisse.

Beim Produzieren bringt meine Schauspielkarriere ein wertvolles Netzwerk und ein tiefes Verständnis für die gesamte Produktionspipeline mit sich. Jedes Projekt ist ein Orchester, und ich habe das Privileg, jede Note davon zu kennen.

Das ‚In die Rolle des Regisseurs schlüpfen‘ ist immer ein Abenteuer. Wenn ich in einer Szene selbst mitspiele, wird es besonders knifflig. Es ist ein bisschen wie Schach gegen sich selbst zu spielen. Ich muss mich ständig selbst herausfordern und überdenken, während ich sicherstelle, dass alles reibungslos abläuft. Aber diese Dualität hält mich auf Trab, schärft meine Fähigkeiten und gibt mir immer eine Geschichte, die ich auf Dinner-Partys erzählen kann! 🎭🎬🍿🥂📽️🎞️🎉

Hast du Vorbilder als Künstler? Sowohl aus der künstlerischen, aber auch aus der persönlichen Sicht?

Vorbilder sind wie die Nordsterne des künstlerischen Universums – sie leiten uns, inspirieren uns und erinnern uns daran, warum wir das tun, was wir tun. Künstlerisch bewundere ich die Vielseitigkeit von Meryl Streep. Ihr Talent, in so viele unterschiedliche Charaktere zu schlüpfen und sie lebendig zu machen, ist schlichtweg atemberaubend. Und dann gibt es noch Christopher Nolan, dessen Vision und Art, Geschichten zu erzählen, mich stets in ihren Bann zieht. Aber auch Robin Williams. Ach, ich könnte hier sicherlich noch viele weitere aufzählen…

Auf persönlicher Ebene habe ich immer den unerschütterlichen Geist von Keanu Reeves bewundert. Trotz der Höhen und Tiefen, die er im Leben erlebt hat, bleibt er bescheiden, großzügig und authentisch. Es ist ein Erinnerungsschlag daran, dass, egal wie erfolgreich man wird, es am Ende des Tages die Menschlichkeit ist, die zählt.
Aber wisst Ihr was? Einige meiner größten Vorbilder sind Menschen, von denen Ihr vielleicht nie gehört habt – mein alter Lehrer, ein freundlicher Fremder, der an einem regnerischen Tag einen Schirm geteilt hat, oder der Buchladenbesitzer, der seine Passion mit so viel Begeisterung lebt. Vorbilder sind überall, und sie erinnern uns ständig daran, das Beste aus uns herauszuholen. 🌟🎭🎬📚🌧️🌈📖🎞️🍿

Was hältst du von Social Media? Zwingend notwendig für Künstler:innen?

Social Media ist ein bisschen wie das moderne Zauberland von Oz – farbenfroh, voller Überraschungen und mit einer gelben Ziegelstraße, die zu unbekannten Orten führt. 🌈👠 Für Künstler:innen kann es ein unglaubliches Werkzeug sein, um ihre Arbeiten zu teilen, mit ihrem Publikum zu interagieren und neue Horizonte zu entdecken. Ich habe durch Social Media so viele unglaublich talentierte Menschen kennengelernt und wurde von Kunst aus der ganzen Welt inspiriert.

Allerdings gibt es auch den dunkleren, weniger funkelnden Teil dieses Zauberlandes. Der Druck, ständig ‚online‘ zu sein, der Vergleich mit anderen und das ständige Streben nach Anerkennung kann belastend sein. Es ist leicht, sich in der Menge verloren zu fühlen oder sich von der eigenen künstlerischen Vision ablenken zu lassen.

Ist es zwingend notwendig? Nicht unbedingt. Aber es ist ein Werkzeug, das, wenn es klug genutzt wird, Türen öffnen kann. Mein Rat an andere Künstler:innen? Tauche in die digitale Welt ein, aber vergiss nie, ab und zu deine roten Schuhe auszuziehen, dich zu erden und dich daran zu erinnern, woher du kommst und wohin du wirklich gehen möchtest.🌪️🖼️📲🌎🎭👠🛤️🌟🚪🧙‍♂️👩‍🎨🎨📽️🍿🌌🚀🎬📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟🎭📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟🎭📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟🎭📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟🎭📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟🎭📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟🎭📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟🎭📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟🎭📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟🎭📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟🎭📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟🎭📖🌻🌌🔮🔍🎞️🍿🎉🌈🎭🌟📚🌧️🌈🎬🍿📽️🎞️🌟

Wie stehst du generell zum Thema „Vermarktung“ deiner Person? Wie wichtig ist Marketing und Kommunikation für dich als Schauspieler, aber auch als Regisseur, Produzent, Filmemacher, Sprecher und Moderator?

Vermarktung ist ein zweischneidiges Schwert, das ich gelernt habe mit Respekt und Umsicht zu behandeln. Einerseits lebe ich in einer Zeit, in der Marketing und Kommunikation entscheidende Rollen spielen. Als Schauspieler ermöglicht es mir, gesehen und gehört zu werden, meine Arbeit einem größeren Publikum vorzustellen und die Vielfalt meiner Fähigkeiten zu zeigen. Als Regisseur, Produzent und Filmemacher hilft es mir, die Botschaften und Geschichten, die mir am Herzen liegen, zu verbreiten. Als Sprecher und Moderator verbindet es mich mit meinem Publikum und lässt mich meine Stimme effektiver nutzen.

Auf der anderen Seite ist es für mich extrem wichtig, dass die Vermarktung authentisch bleibt. Ich möchte nicht, dass meine Kunst oder ich selbst zu einem bloßen ‚Produkt‘ werden. Es ist ein Balanceakt, sicherzustellen, dass die Vermarktung meinen Werten, meiner künstlerischen Integrität und meiner Vision entspricht.

Ich denke, Marketing und Kommunikation sind Werkzeuge – mächtige, ja, aber dennoch nur Werkzeuge. Das Ziel ist immer, eine echte, authentische Verbindung mit dem Publikum herzustellen, zu inspirieren und zum Nachdenken anzuregen. Wenn ich durch meine Arbeit nur eine Person berühre oder beeinflusse, dann habe ich meinen Job gemacht. Und wenn gute Vermarktungsstrategien dazu beitragen können, diese Botschaft weiter zu verbreiten, dann bin ich an Bord – solange sie im Einklang mit meiner künstlerischen und persönlichen Philosophie stehen.

Wie wichtig sind „Fans“ in deinem Business und wie sind deine bisherigen Erfahrungen mit Fans?

Fans sind das Herzstück meiner Branche. Ohne sie wäre das, was ich tue, lediglich ein Monolog in einem leeren Raum. Fans bereichern meine Arbeit nicht nur durch ihr Feedback und ihre Unterstützung, sondern auch durch ihre eigene Interpretation und Leidenschaft für das, was ich kreiere. Sie sind es, die einer Geschichte Leben und Bedeutung verleihen.

Bisherige Erfahrungen? Nun, es war wirklich eine Achterbahnfahrt. Es gibt Momente purer Freude – wenn jemand mir erzählt, wie eine Rolle oder ein Film sie tief berührt hat. Oder wenn sie sich durch meine Arbeit inspiriert fühlen oder einfach nur gut unterhalten wurden. Diese Rückmeldungen sind unbezahlbar und treiben mich an, weiterzumachen. Natürlich gibt es auch herausfordernde Momente, wie in jeder Beziehung. Manchmal ist es schwer, die Grenze zwischen meiner privaten und meiner öffentlichen Persönlichkeit zu ziehen. Aber ich habe gelernt, diese Herausforderungen als Teil des Pakets zu sehen. Es lehrt mich, Respekt und Wertschätzung für die Menschen zu haben, die meine Arbeit so sehr schätzen, dass sie sich mit ihr verbinden wollen.

Am Ende des Tages bin ich unglaublich dankbar für jeden Unterstützer. Sie erinnern mich daran, warum ich tue, was ich tue, und sie helfen mir, am Boden zu bleiben und mich ständig weiterzuentwickeln.

Hast du einen Lieblingsfilm oder gibt´s mehrere Filme oder Genres, die du besonders magst?

Ein Lieblingsfilm? Das ist, als würde man mich bitten, mein Lieblingskind zu wählen – wenn ich Kinder hätte! Die Filmwelt ist so vielfältig und reichhaltig, dass es fast unmöglich ist, sich auf einen einzigen Film festzulegen. Aber wenn ich muss, dann würde ich sagen, dass ‚[MEMENTO]‘ einen besonderen Platz in meinem Herzen hat. Dieser Film hat mich in einer entscheidenden Phase meines Lebens erreicht und beeinflusst.

Generell bin ich ein großer Fan von Filmen, die tiefgründige menschliche Geschichten erzählen – solche, die uns dazu bringen, über unser Leben, unsere Entscheidungen und unsere Beziehungen nachzudenken. Egal ob es ein Drama, eine Komödie oder sogar ein Thriller ist, solange er eine starke Botschaft oder einen einzigartigen Blickwinkel bietet, bin ich an Bord.

Natürlich gibt es auch Tage, an denen ich einfach nur abschalten und lachen oder von einer aufregenden Action-Sequenz mitgerissen werden möchte. Das Schöne am Kino ist, dass es für jede Stimmung und jeden Moment etwas bietet. Es ist eine ständige Entdeckungsreise, und ich freue mich immer darauf, den nächsten Film zu finden, der mich beeindruckt oder inspiriert.

Nicolai Tegeler - Credits: Clara Marnette
Nicolai Tegeler – Credits: Clara Marnette

Was ist dein Lebensmotto und warum?

Meine Leitsterne im Leben sind die Mottos: ‚Geht nicht, gibt’s nicht‘ und ‚Was du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf morgen.‘ Für mich sind sie nicht nur einfache Redensarten, sondern Lebensphilosophien. Sie haben mich durch Höhen und Tiefen begleitet und mir immer wieder gezeigt, dass Hindernisse meist nur in unserem Kopf existieren. Wenn man entschlossen ist und den festen Willen hat, kann man fast alles erreichen. Gleichzeitig erinnert mich das zweite Motto daran, proaktiv zu sein und die Chancen, die sich heute bieten, nicht verstreichen zu lassen. Das Leben wartet nicht, und wir sollten jede Gelegenheit nutzen. Zusammengefasst bedeuten diese Mottos für mich: Handle entschlossen, sei lösungsorientiert und warte nicht auf ‚den richtigen Moment‘. Er ist bereits hier und jetzt.

Welche Frage möchtest du dir gerne noch stellen?

Wenn ich mir selbst eine Frage stellen dürfte, wäre es wohl: ‚Wenn du für einen Tag in die Welt eines Films eintauchen könntest, welcher wäre es und warum?‘ Es ist eine Frage, die mich dazu anregt, über die unzähligen Welten nachzudenken, die ich schon auf der Leinwand gesehen habe. Würde ich das rasante Adrenalin eines Actionfilms suchen? Oder die Romantik eines klassischen Liebesfilms? Vielleicht die Fantasiewelten eines epischen Abenteuerfilms? Oder gar die absurden, humorvollen Szenarien einer Komödie? Es ist eine Frage, die nicht nur mein Kinoliebhaber-Herz, sondern auch meine Neugierde und mein Abenteuergeist anspricht. Und die Antwort? Nun, die ändert sich je nach Tagesstimmung!

Wordrap

Hund oder Katze: Hund
Urlaub am Berg oder am Meer: Beides
Facebook oder Instagram: Instagram
Tag oder Nacht: Nacht
Modetrends oder eigener Style: eigener Style
Schwarz oder weiß: Schwarz
Fantasyfilm oder Komödie: Beides
Buch oder Zeitung: Zeitung
Kraftsport oder Ausdauertraining: Ausdauertraining
WhatsApp oder Signal: Whatsapp
Wirtschaft oder Politik: Politik
Tee oder Kaffee: Kaffee

Diese Persönlichkeit fasziniert mich: Nikola Tesla. Ein Visionär, der seiner Zeit weit voraus war.
Mein bestes unnützes Talent: Ein unbeabsichtigter Roadtrip ohne Handy durch Andalusien. Man lernt viel über sich selbst, wenn man sich verfährt!
Diese Schlagzeile möchte ich über mich lesen: Vom Tagträumer zum Zeitreisenden: Wie Nicolai die Grenzen von Kunst und Realität neu definiert hat 😉
Diese Eigenschaften sind mir bei anderen Menschen wichtig: Authentizität, Humor und die Fähigkeit zu zuhören.
Energie tanke ich durch: Gute Gespräche, Reisen, dunkle Schokolade und gelegentlichen Tagträumen.
Zum Frühstück esse ich gerne: Frisches Obst, Joghurt und ein geheimes Rezept von Großmutters Pfannkuchen.
Meine Lieblingsfächer in der Schule: Kunst, Geschichte und dieses kuriose Halbjahr mit Astronomie.
Im Kühlschrank habe ich immer: Scharfe Soße, einen guten Camembert und überraschend oft Schokolade (ja, im Kühlschrank!).
Lernen möchte ich noch: Tango tanzen und vielleicht die Geheimnisse des Universums. In welcher Reihenfolge ist noch unsicher.
Wenn ich 10 Mio Euro im Lotto gewinne, würde ich: Eine Künstlerkolonie gründen und den Rest verwenden, um versteckte Schätze auf der ganzen Welt zu finden.
Meine 3 Lieblingsmarken sind: Moleskine (für all meine kreativen Gedanken), Lindt (Schokoladenliebhaber) und Leica (für das Festhalten besonderer Momente).
Dafür lohnt es sich zu kämpfen: Kunst, Liebe und ein wirklich guter Kaffee am Morgen.
Das größte Abenteuer meines Lebens: Ein spontaner Fallschirmsprung über Berlin und eine Theater-Tournee quer durch die USA.
Das möchte ich noch erreichen: Weitere Filme drehen, Theaterstücke machen und ein Buch schreiben und vielleicht einen kleinen Weingarten besitzen.
Erfolg ist für mich: Nicht gemessen an Preisen oder Anerkennungen, sondern an den Menschen und Erlebnissen, die ich auf meiner Reise berühre und mit denen ich verbinde.

WIR MUSICAL-FANS sagen „Danke fürs Gespräch“.

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Nicolai Tegeler auf KÜNSTLERFAMILIE.

Nicolai Tegeler - Credits: Marina Sturm
Nicolai Tegeler – Credits: Marina Sturm

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Die Uraufführung von & JULIA (Original: & JULIET) fand im November 2019 im Londoner West End statt und wurde von Kritik und Publikum gefeiert.

Geschrieben und entwickelt vom Emmy-Gewinner David West Read („Schitt’s Creek“), choreografiert von Jennifer Weber und inszeniert in der Regie von Luke Sheppard, wurde das Musical mit drei Olivier Awards und sechs WhatsOnStage Awards ausgezeichnet. Die Broadway-Produktion am New Yorker Stephen Sondheim Theatre wird seit November 2022 vor ausverkauftem Haus aufgeführt, bricht dort Publikumsrekorde und erhielt neun Tony Awards®-Nominierungen.

Seit Ende Oktober 2024 läuft die Deutschlandpremiere von & JULIA, die im Stage Operettenhaus in Hamburg auf TANZ DER VAMPIRE folgte.

Die deutsche Produktion wird das sechste Land sein, in dem & JULIA zu sehen sein wird nach Produktionen in England (West End), Kanada (nordamerikanische Premiere), Amerika (Broadway), Australien und Singapur. In Australien war & JULIA bereits ab 30. Dezember 2023 in Perth und danach in Sydney zu sehen und ab Juli 2024 tourte die Musical-Produktion durch 29 Städte in Großbritannien und war ab September 2024 dann in mehr als 65 Städten in Nordamerika zu sehen.

Mit 24 Nummer-Eins-Hits des schwedischen Top-Musikproduzenten und Songwriters Max Martin und seinen Kollegen bringt das preisgekrönte Pop-Musical pure Lebensfreude auf die Bühne. Mit Hits wie Katy Perrys „Roar“, Justin Timberlakes „Can’t Stop The Feeling“ oder „Perfect“ von P!nk kann sich das Publikum auf ein Feuerwerk an coolen Song freuen. In der deutschen Show bleiben sämtliche Pop-Hymnen im englischen Original, während die Dialoge ins Deutsche übersetzt werden.

Über & JULIA – das Pop-Musical

Was würde passieren, wenn sich Julia nach Romeos Tod für das Leben entscheidet?

So beginnt eine fabelhafte Reise, auf der Julia ihr berühmtes Ende für einen frischen Anfang nutzt – und eine zweite Chance auf das Leben und die Liebe erhält.

Mit Songs des legendären Grammy-preisgekrönten Songwriters und Produzenten Max Martin, einem Buch des Emmy-preisgekrönten Autors von „Schitt’s Creek“, David West Read, Regie von Luke Sheppard und Choreografie von der Emmy-Gewinnerin Jennifer Weber, dreht & JULIA die Handlung der größten Liebesgeschichte aller Zeiten um.

Julias neue Geschichte erwacht durch eine Playlist von zahlreichen weltbekannten Pop-Hymnen zum Leben, darunter „Since U Been Gone“ von Kelly Clarkson, „Roar“ von Katy Perry, „Baby One More Time“ von Britney Spears, „Larger Than Life“ von den Backstreet Boys, „That’s the Way It Is“ von Celine Dion und „Can’t Stop the Feeling!“ von Justin Timberlake. Alle diese Lieder stammen aus der Feder eines einzigen, genialen Songwriters und Produzenten: Der Schwede Max Martin steckt hinter mehr Nummer-1-Hits als jeder andere Künstler dieses Jahrhunderts.

Die Cast

Julia: Chiara Fuhrmann, SEBEYA
Anne Hathaway / April: Willemijn Verkaik
William Shakespeare: Riccardo Greco (seit März 2025) / davor: Andreas Bongard
Romeo: Raphael Groß
Angelique / Amme: Jacqueline Braun
Lance: Carlos de Vries
François: Oliver Edward
May: Bram Tahamata

Walk-In William Shakespeare & Lance: Philipp Tobias Hägeli
Walk-In Julia & Anne Hathaway / April: Louisa Heiser
Walk-In Anne Hathaway / April, Alternierende Angelique / Amme: Beatrice Reece

Imogen – Julias Crew: Hannah Hague
Rumor – Julias Crew: Isabelle Ouattara
Nell (Lady Capulet) – Julias Crew: Joanna Rozal
Eleanor – Julias Crew, Cover Anne Hathaway / April: Nicole Rushing
Lucy – Julias Crew, Cover Angelique / Amme: Inge Teeuwen
Judith – Julias Crew, Cover Julia: Teddy Vermeer
Margaret – Julias Crew Swing, Cover Lady Capulet: Abbie Elmes
Viola – Julias Crew Swing: Praw Phoemphun
Gwynne – Julias Crew Swing, Dance Captain, Cover Lady Capulet: Karina Rapley

Kempe – Romeos Crew: Tony Boo
Henry – Romeos Crew, Cover William Shakespeare & Lance: Pascal Cremer
Sly (Lord Capulet) – Romeos Crew, Cover Lord Capulet & Lance: Yannick Dijck
Richard – Romeos Crew, Cover Romeo & François: Riccardo Haerri
Augustine – Romeos Crew: Dylan O‘ Mahony-Dawe
Gregory – Romeos Crew, Cover May: Semme Prins
Cuthbert – Romeos Crew Swing, Assistant Dance Captain: Max Ilett
Fletcher – Romeos Crew Swing, Cover Romeo, François & Lord Capulet: Ilias Sidi-Yacoub
Crosse – Romeos Crew Swing: Denzel Giskus

Lennox – All Crew Swing, Cover May, Cover Lord Capulet: Andrea Viggiano

Das Kreativteam der Broadway-Produktion von & JULIET

Buch: David West Read
Musik & Texte: Max Martin & Friends
Regie: Luke Sheppard
Choreografie: Jennifer Weber
Musikalische Leitung, Orchestrierung und Arrangements: Bill Sherman
Bühnenbild: Soutra Gilmour
Kostümdesign: Paloma Young
Haar-, Perücken- und Make-up-Design: J. Jared Janas
Lichtdesign: Howard Hudson
Sounddesign: Gareth Owen
Video- & Projektionsdesign: Andrzej Goulding
Orchestrierung und musikalische Leitung: Dominic Fallacaro

DIE CHER SHOW, das Musical über die Göttin des Pop, feierte am 18. Dezember 2025 seine glanzvolle Europapremiere in der Wiener Stadthalle – und ist danach auf Tour durch Österreich und Deutschland. Direkt vom Broadway kommt die Lebensgeschichte der unvergleichlichen Cher auf die Bühne, begleitet von ihren größten Hits in einem spektakulären Bühnenspektakel.

Chers unverkennbare Karriere, geprägt von ihrem einzigartigen Stil, Provokation und ständiger Neuerfindung, wird in DIE CHER SHOW auf eindrucksvolle Weise erzählt. Das Musical begeistert mit 35 ihrer größten Hits, darunter Klassiker wie „Believe“, „If I Could Turn Back Time“ und „Strong Enough“. Die Original-Kostüme von Emmy-Preisträger Bob Mackie und sensationelle Choreografien machen die Inszenierung zu einem glamourösen Erlebnis.

Das Musical erzählt die inspirierende Geschichte von Cherilyn Sarkisian, die bereits als Kind davon träumte, berühmt zu werden. An der Seite von Sonny feierte sie erste Erfolge, doch nach einer dramatischen Trennung startete sie eine beispiellose Solokarriere. Sie kämpfte gegen Vorurteile, eroberte Hollywood und wurde mit einem Oscar ausgezeichnet. Stets setzte sie sich als Feministin für ihre Überzeugungen ein und erfand sich immer wieder neu – ein Vorbild für Generationen.

Anlässlich ihres 60. Bühnenjubiläums und 50 Jahren seit der Premiere ihrer TV-Sendung „The Cher Show“ ehrt dieses preisgekrönte Musical die Laufbahn einer der einflussreichsten Künstlerinnen der Popgeschichte. Mit über 200 Millionen verkauften Platten bleibt Cher ein unvergleichliches Phänomen.

Charles Dickens‘ berühmte Erzählung erobert seit Generationen die Herzen. Die Geschichte rund um Scrooge ist ein Aufruf zur Menschlichkeit und Nächstenliebe und ein zeitlosen Klassiker, der über die Jahre unzählige Male adaptiert wurde.

Nach ausverkauften Shows 2024 geht die Musical-Version des legendären Märchens EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE im November und Dezember 2025 als Musical für die ganze Familie auf Tour durch Deutschland und Österreich.

Das Musical mit neuer, berührender Musik von TV-Legende Michael Schanze und Kult-Autor Christian Berg lädt das Publikum dazu ein, den wahren Geist der Weihnacht zu entdecken. Denn Weihnachten bedeutet nicht nur Schnee und Geschenke, sondern allem voran Nächstenliebe und Güte.

In der Rolle des Scrooge ist Musical-Star Uwe Kröger zu erleben.

Die Tourtermine 2025

17.11. – 19.11.2025 Bremen, Metropol Theater
21.11. – 23.11.2025 Bregenz, Festspielhaus
24.11. – 25.11.2025 Nürnberg, Meistersingerhalle
28.11. – 29.11.2025 Dresden, Messe
01.12. – 03.12.2025 Hamburg, Inselpark Arena
05.12. – 07.12.2025 Linz, TipsArena
12.12. – 21.12.2025 Wien, Halle E im MuseumsQuartier
23.12. – 26.12.2025 Frankfurt, myticket Jahrhunderthalle
27.12. – 30.12.2025 Köln, Motorworld

EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE – DAS MUSICAL

Basierend auf dem Werk SCROOGE – EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE – nach Charles Dickens “ A Christmas Carol”

Buch von Christian Berg
Liedtexte von Christian Berg und Michael Schanze
Musik von Michael Schanze

Bühnenvertrieb: Gallissas Theaterverlag und Mediaagentur GmbH

Story

Ein mürrischer Geizhals, drei Geister und eine Chance. Am Heiligabend im viktorianischen London schlägt der geizige und hartherzige Geschäftsmann Ebenezer Scrooge die Einladung zum Weihnachtsessen bei seinem Neffen wie jedes Jahr aus, behandelt seinen Angestellten schlecht und verwehrt dem Waisenhaus die Spende. Für ihn hat schon lange das Geld über seine Menschlichkeit gesiegt. Doch in der magischen Nacht vor Weihnachten erhält er unerwarteten Besuch vom Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Marley, der ihm eindringlich die Konsequenzen seines geizigen Lebensstils vor Augen führt. Kurz darauf erscheinen ihm drei Geister, die ihn auf eine Reise durch die vergangene, gegenwärtige und zukünftige Weihnacht mitnehmen. Wird es Scrooge gelingen, sein Schicksal und das seiner Mitmenschen zum Besseren zu wenden?

Die Cast

Ebenezer Scrooge: Uwe Kröger
Jacob Marley: Gerald Michel
Bob Cratchit: Jacob Hetzner
Alfred: Stefan Schößwendter
1. Geist: Paulina Wojtowicz
2. Geist: Louis Dietrich
3. Geist / Mrs. Quatt: Friederike Kury
Tiny Tim: Lilia Höfling
Bella: Katharina Schmitz
Mrs. Cratchit: Julia Werbick
Mrs. Hawkins: Anna Luca Faradi
Shoeshine Newsboy / Girl: George Theodosiou
Swings: Markus Wilhelm, Justin Fischer, Antonia Wortberg, Carina Fitzi, Simone Cataldi, Thomas Schreier

Über Uwe Kröger

Uwe Kröger ist Schauspieler, Sänger, Moderator, Regisseur und Fashion Trend & Brand Scout.

Der große Durchbruch gelang ihm 1992 im Theater an der Wien mit der Rolle “Der Tod” in ELISABETH. Weitere Uraufführungen folgten mit MOZART!, REBECCA, DER BESUCH DER ALTEN DAME, HEIDI und ZEPPELIN.

Uwe Kröger spielte Hauptrollen in den deutschsprachigen Erstaufführungen von STARMANIA, MISS SAIGON, SUNSET BOULEVARD, Disneys DIE SCHÖNE UND DAS BIEST, THE WILD PARTY, 3 MUSKETIERE, RUDOLF, THE ADDAMS FAMILY, DOCTOR DOLITTLE. Er brillierte in A. L. Webbers Stücken STARLIGHT EXPRESS, JESUS CHRIST SUPERSTAR, DAS PHANTOM DER OPER. Weitere Hauptrollen in DRACULA, LUDWIG2, DIE PÄPSTIN, HAIRSPRAY, LA CAGE AUX FOLLES, THE SOUND OF MUSIC, NOSTRADAMUS, ANNIE, ROCKY HORROR SHOW, ARTUS, CABARET International am Londoner Westend mit NAPOLEON, in Amsterdam mit LES MISERABLES, sowie zahlreiche internationale Produktionen und Tourneen.

2019 hat er sein Regiedebüt in Hof mit SPAMALOT, 2022 als Regisseur und in der Rolle als Conférencier in CABARET, sowie 2023 als Regisseur bei der Uraufführung A TALE OF TWO CITIES. Zuletzt stand er in der gefeierten Monty Python‘s Spamalot Produktion als König Artus in Baden (Niederösterreich) auf der Bühne.

Uwe Kröger erhielt zahlreiche Auszeichnungen für sein musikalisches Werk, unter anderem das Goldene Ehrenzeichen der Stadt Wien und der Republik Österreich.

Über die ShowSlot Group – Creating unforgettable memories

Die ShowSlot Group GmbH, mit Sitz in Frankfurt am Main, ist einer der vielversprechendsten Shootingstars der Veranstaltungsbranche in Europa. Das junge Unternehmen produziert und veranstaltet im deutschsprachigen Raum mehr als 500 Musicals und Shows pro Spielzeit. Bei den innovativen Programmen steht die erstklassige Showqualität im Vordergrund. Dazu zählen Deutschlandpremieren großer Broadway-Erfolge (z. B. GREEN DAYS AMERICAN IDIOT und DAS SPONGEBOB MUSICAL), Europa-Tourneen von diversen Welt-Hits (z. B. SISTER ACT, FLASHDANCE, GHOST – NACHRICHT VON SAM – DAS MUSICAL und SATURDAY NIGHT FEVER), deutschsprachige Show-Entwicklungen (z. B. FACK JU GÖHTE und EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE nach Charles Dickens) sowie Eigenproduktionen (z. B. MAGICAL SING ALONG und BRODWAY NIGHTS). Mit ihrem frischen Ansatz und einer progressiven Unternehmenskultur setzt die ShowSlot Group GmbH neue Trends im modernen Live-Entertainment.

TARZAN – das Musical gilt bis heute als eines der spektakulärsten unserer Zeit. Seit der Deutschlandpremiere 2008 in Hamburg begeistert TARZAN® ein Millionenpublikum. Das Musical glänzt mit seiner besonderen Liebesgeschichte, den spektakulären Choreografien, der beeindruckenden Luftakrobatik, den tollen Bühnen- und Lichteffekten und den wundervollen Songs von Phil Collins, der auch schon für die Musik des Disney-Films Tarzan verantwortlich war. Der Song „You’ll be in my heart“ wurde sowohl mit Grammy als auch mit Oscar ausgezeichnet.

Vom Stage Palladium Theater in Stuttgart in das Stage Theater Neue Flora in Hamburg

Nach erfolgreichen Spielzeiten in Oberhausen und Stuttgart kehrt Disneys TARZAN® endlich an den Ort zurück, an dem 2008 alles begann – mit spektakulärer Luftakrobatik, preisgekrönter Musik von Phil Collins und einer bewegenden Liebesgeschichte mitten im Dschungel.

Technik, Bühnenbild und Dramaturgie des Musicals wurden weiterentwickelt und modernisiert. Das gesamte visuelle Erscheinungsbild der Show ist neu gestaltet – das szenische Design ist anders, das Lichtdesign ist moderner.

Bis September 2025 war das Disney Musical TARZAN® im Stage Palladium Theater zu sehen – mit Terence van der Loo als Tarzan und Judith Caspari als Jane, die davor von Vajèn van den Bosch verkörpert wurde. Ab November 2025 kommt das Musical nun nach Hamburg in das Stage Theater Neue Flora – mit „Tarzan“ Philipp Büttner (alternierend: Bob van de Weijdeven) und „Jane“ Abla Alaoui.

Das Kreativteam

Für die originale Broadway-Inszenierung zeichnete als Kreativteam verantwortlich:

Regie, Bühnenbild- und Kostümdesign: Bob Crowley
Buch: David Henry Hwang
Choreografie: Sergio Trujillo
Aerial Design: Pichón Baldinu
Sound Design: John Sivers
Licht-Design: Natasha Katz
Music Producer: Paul Bogaev

Die Cast

Tarzan: Philipp Büttner / Bob van de Weijdeven (Tarzan alternierend, Cover Clayton) / Alexander Klaws (an ausgewählten Terminen)
Jane: Abla Alaoui
Kerchak: Dániel Rákász
Terk: Elindo Avastia
Clayton: Luciano Mercoli
Kala: Kerry Jean

Walk-In Cover Clayton / Kerchak: Matthias Otte (Fight Captain), John Vooijs

Swings & Ensemle: Riccardo Sinisi (Cover Tarzan / Cross Swing), Rahién Testa (Cover Tarzan / Ensemble), Leonie Hammel (Cover Jane / Swing), Noor Avastia (Cover Jane, Cover Kala / Ensemble), Francesco Marino (Cover Terk / Swing), Lorenzo Di Girolamo (Cover Terk / Ensemble), Leonardo Lusardi (Cover Terk / Ensemble), Bathoni Buenorkuor (Cover Kala / Swing), Emilia Viglianesi (Dance Captain / Cross Swing), Stuart Gannon (Aerial Captain / Cross Swing), Bradley Parsons (Assistant Dance Captain / Cross Swing), Rafael Fernandes Balbinot (Cross Swing), July de Paula (Cross Swing), Ali Sinclair (Cross Swing), John Hewitt (Swing / Ensemble), George Brito (Ensemble), Jessica Ho (Ensemble), Aaron Hunt (Ensemble), Valeria Jones (Ensemble), Xavier Lott (Ensemble), Gustavo Nuñez (Ensemble)

Alexander Klaws kehrt als Tarzan zurück

An folgenden Spielterminen wird Alexander Klaws als Tarzan zu sehen sein

  • Mittwoch 19.11.2025 19:00 Uhr
  • Donnerstag 20.11.2025 19:30 Uhr (Premiere)
  • Samstag 22.11.2025 19:30 Uhr
  • Freitag 19.12.2025 19:30 Uhr
  • Samstag 20.12.2025 19:30 Uhr
  • Samstag 10.01.2026 19:30 Uhr
  • Samstag 17.01.2026 19:30 Uhr
  • Samstag 24.01.2026 19:30 Uhr
  • Samstag 07.02.2026 19:30 Uhr
  • Samstag 14.02.2026 19:30 Uhr
  • Samstag 21.02.2026 19:30 Uhr
  • Samstag 21.03.2026 19:30 Uhr
  • Samstag 28.03.2026 19:30 Uhr
  • Samstag 11.04.2026 19:30 Uhr
  • Samstag 25.04.2026 19:30 Uhr

Die TARZAN-Story

TARZAN – das Musical erzählt von einem Waisenjungen, der seine Herkunft zurückverfolgt und dabei die Liebe seines Lebens findet.

Tarzan wächst als Menschenjunge mit Affen auf und verliebt sich eines Tages in Jane. Doch mit dieser Liebe muss eine schwere Entscheidung gefällt werden und eine der beiden Welten ausgewählt werden.

Die Weltpremiere von MARIA THERESIA – DAS MUSICAL – der Eigenproduktion der VBW (Vereinigten Bühnen Wien) – brachte Standing Ovations für Cast und Leading Team im Ronacher in Wien.

33 Jahre nach der Premiere von ELISABETH feierte am 10. Oktober 2025 ihre angeheiratete Ururgroßmutter „Maria Theresia“ ihre Musical-Premiere und das Premieren-Publikum war begeistert.

Musical-Intendant Christian Struppeck und sein kreatives Team bringen mit der VBW-Eigenproduktion die Geschichte einer faszinierenden Frau und das Vermächtnis einer der einflussreichsten Monarchinnen des 18. Jahrhunderts, die die Spielregeln neu definierte und die Welt veränderte, auf die Bühne des Wiener Ronachers – ein episches Werk und lebendiges Porträt von Macht, Leidenschaft und historischem Wandel.

Jung, dynamisch und absolut unverwechselbar – mit dieser spektakulären Musicalproduktion setzten die Vereinigten Bühnen Wien ein kraftvolles Statement und der legendären Herrscherin ein Denkmal.

MARIA THERESIA – DAS MUSICAL zeigt eine moderne Präsentation des historischen Inhalts rund um die 1717 geborenen Habsburgerin und erzählt in kompakter Form ihre beeindruckende Lebensgeschichte – von ihrer Jugend bis zu ihrem Tod im Jahr 1780.

Eine glanzvolle Performance der top-besetzten MARIA THERESIA Cast

Nienke Latten bringt die Rolle der Maria Theresia mit all ihren Facetten und den Veränderungen der Figur darstellerisch und stimmgewaltig auf die Bühne, Fabio Diso schafft als Franz Stephan von Lothringen den Spagat zwischen mega-coolem Sunnyboy und innerlich unsicherer Persönlichkeit und Moritz Mausser stellt die düstere und verletzliche Rolle des Friedrich II. von Preußen nicht nur schauspielerisch überzeugend dar, sondern beeindruckt auch stimmlich mit Kraft und Leichtigkeit.

Annemieke van Dam als Madame Fuchs, Annemarie Lauretta als Kaiserin Elisabeth Christine, Andreas Wolfram als Kanzler Bartenstein und Dominik Hees – in der Doppelrolle als Kaiser Karl VI. und Michael Gabriel Fredersdorff- begleiten Maria Theresia in souveräner Manier über das gesamte Musical. Aeneas Hollweg und Amelie Polak als Joseph und Marie Christine – zwei der insgesamt 16 Kinder von Maria Theresia – überzeugen in ihren Geschwister-Rollen und das top-besetzte Ensemble zeigt sich voller Spielfreude, Bühnenenergie und darstellerischem Glanz.

Das Leading Team schafft ein konzentriertes Musical-Erlebnis

Der Komponist und Musikproduzent Dieter Falk (MOSES – DIE ZEHN GEBOTE, BETHLEHEM, LUTHER, u.a., mehrfacher ECHO-Preisträger, 50 Platin- und Goldene Schallplatten) und sein Sohn Paul Falk (Songwriter u. a. für Helene Fischer, DJ Ötzi, Michelle und Howard Carpendale) haben in ihrer Komposition eine Genre-Mischung aus Musical, Pop, Rap und R’n’B zusammengestellt und daraus ein insgesamt musikalisch rundes Musical gestaltet.

Analog zur Musik sind auch die Liedtexte von Jonathan Zelter (schreibt u.a. für Michelle, Tim Peters, Roland Kaiser, Peggy March – mehrfache Top-Ten-Platzierungen in den Album-Charts, Gold- und Platin-Auszeichnungen) weit weg von Eintönigkeit und bewegen sich von romantischen Liebesballaden-Textzeilen bis zu schrägen Reimen wie „Vor zwei Wochen hat sich ihre große Liebe verpisst, jetzt muss sie sehen, wie das Leben ohne ihn ist“.

Das Buch stammt vom österreichischen Autor Thomas Kahry (SPATZ UND ENGEL / Burgtheater + international, HOUDINI, AUGUSTIN, HOLLYWOOD IN VIENNA, RAIMUND-THEATER-GALA, u.v.m.), der damit eine durchgängige Handlung schafft und die Geschichte von Maria Theresia in einer zeitgemäß frischen Form auf die Musical-Bühne bringt.

Die Kreative Entwicklung übernahm VBW-Musical-Intendant Christian Struppeck (ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK, DER BESUCH DER ALTEN DAME, I AM FROM AUSTRIA, ROCK ME AMADEUS – DAS FALCO MUSICAL, u.a.)

Für die Regie verantwortlich zeichnet der bekannte Musical-Spezialist Alex Balga (JESUS CHRIST SUPERSTAR, MESSIAH ROCKS, RAIMUND-THEATER-GALA, MIAMI NIGHTS, WE WILL ROCK YOU, DIRTY DANCING, ROCK OF AGES, u.a.), der das Musical bunt inszeniert und die Geschichte der Habsburgerin in ein „poppiges“ Gewand mit durchaus skurrilen Momenten kleidet. Die Choreografie von Jonathan Huor – einem der innovativsten Künstler seines Fachs (MAMMA MIA! / Mörbisch), KUDAMM ‘56, ROMEO & JULIA, RAIMUND-THEATER-GALA, THE VOICE, u.a.) – besticht durch Dynamik und unterhaltsame Show-Elemente – und bringt als Kontrapunkt auch immer wieder die notwendige Ruhe auf die Bühne.

Das Kostümdesign der renommierten Künstlerin Aleksandra Kica (Wiener Volksoper, Theater in der Josefstadt, Salzburger Landestheater, Seefestspiele Mörbisch, u.a.) verbindet die historischen Gewänder mit moderner Fashion und macht das Musical damit noch bunter und frischer. Das Bühnenbild & Videodesign des mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten West-End-Designers Morgan Large (Disneys NEWSIES (London), SUNSET BOULEVARD (Sydney), SISTER ACT (UK-Tour), WICKED (Sao Paulo), u.a.) und das Lichtdesign des Londoner Star-Designers Ben Cracknell (PRISCILLA, CHESS, THE ADDAMS FAMILY, JOSEPH, u.v.m.) geben dem Musical einen unaufdringlichen Rahmen und glänzen durch gezielt eingesetzte und rasch wechselnde Bühnenelemente & Effekte, die den Fokus auf die Darsteller:innen legen.

Für das Sounddesign zeigt sich der deutsche Sounddesigner Carsten Kümmel (LUTHER, BETHLEHEM, No Angels, World of Hans Zimmer, Eurovision Song Contest, u.v.m.) verantwortlich, der dem Musical die passende akustische Umrahmung gibt.

Die Cast

Maria Theresia: Nienke Latten
Franz Stephan von Lothringen: Fabio Diso
Friedrich II. von Preußen: Moritz Mausser
Madame Fuchs: Annemieke van Dam
Kaiserin Elisabeth Christine: Annemarie Lauretta
Kaiser Karl VI. / Michael Gabriel Fredersdorff: Dominik Hees
Kanzler Bartenstein: Andreas Wolfram
Joseph: Aeneas Hollweg
Marie Christine: Amelie Polak

Ensemble: Sophie Aigner, Anna Bauer, Clemens Otto Bauer, Andrea Luca Cotti, Elies de Vries, Petra Ilse Dam, Klaudia Dodes, Dominik Doll, Briannajoy Ebunola, Florian Fetterle, Florian Heinke, Charles Kreische, Jessica Lapp, Jonathan Metu, Florian Minnerop, Stefan Mosonyi, Paula Niederhofer, Kevin O’Dwyer, Fabian Lukas Raup, Kevin Reichmann, Florine Schnitzel, Benedikt Solle, Janis van Dorsselaer, Aday Velasco, Livia Wrede, Anna Zagler.

Das Leading Team

Musik, Orchestrierung, Arrangements: Dieter Falk
Musik: Paul Falk
Liedtexte: Jonathan Zelter
Buch: Thomas Kahry
Kreative Entwicklung: Christian Struppeck
Regie: Alex Balga
Choreografie: Jonathan Huor
Bühnenbild & Videodesign: Morgan Large
Kostümdesign: Aleksandra Kica
Lichtdesign: Ben Cracknell
Sounddesign: Carsten Kümmel

Es spielt das Orchester der Vereinigten Bühnen Wien in großer Besetzung unter der musikalischen Leitung von Carsten Paap.

Produktionssponsoren der Weltpremiere sind die Österreichischen Lotterien.

Seit 21. Oktober 2025 steht Sabrina Weckerlin im Pop-Musical & JULIA in der Rolle der Anne Hathaway auf der Bühne und folgt damit auf Willemijn Verkaik.

Willemijn Verkaik verabschiedet sich aus Hamburg

Willemijn Verkaik ist eine der prägenden Stimmen des internationalen Musicals. Nach rund einem Jahr verabschiedet sie sich von der Rolle der Anne Hathaway und vorerst auch von den Hamburger Bühnen.

Die Niederländerin hat das Hamburger Publikum Abend für Abend mit ihrer unverwechselbaren stimmlichen Strahlkraft und emotionalen Tiefe begeistert. Ihre Interpretation der Anne Hathaway offenbarte zudem eine humorvolle, verspielte Seite, die für viele Zuschauer:innen eine überraschende und umso vergnüglichere Facette dieser Figur wurde – und regelmäßig für Standing Ovations sorgte.

Sabrina Weckerlin in der Rolle der Anne Hathaway

Sabrina Weckerlin zu ihrer Rolle: „Anne Hathaway ist eine so herrlich unkonventionelle, witzige und gleichzeitig tiefgründige Figur. Sie hat Ecken und Kanten, ist charmant und ein bisschen verrückt genau das liebe ich an ihr. Ich bin unglaublich neugierig darauf, diese starke Frau mit meiner eigenen Interpretation zum Leben zu erwecken. Gemeinsam mit einer so großartigen Cast diese besondere Geschichte zu erzählen, wird eine spannende und wunderbare Herausforderung, auf die ich mich riesig freue.“

Mit ihrer kraftvollen Stimme, enormen Ausdrucksstärke und Vielseitigkeit hat Sabrina Weckerlin schon in zahlreichen Hauptrollen überzeugt – u.a. als Elsa in Disneys DIE EISKÖNIGIN und Johanna in DIE PÄPSTIN – und zählt seit Jahren zu den gefragtesten Musicaldarstellerinnen im deutschsprachigen Musical.

Sabrina Weckerlin war Stipendiatin an der renommierten Joop van den Ende Academy in Hamburg und gehört bereits mit 18 Jahren zur Premierenbesetzung von „Die Drei Musketiere“ in der Rolle der Constance. Danach folgten zahlreiche Hauptrollen wie u. a. Elphaba in „Wicked“, Natalie in „Next to Normal“, Lucy in „Jekyll & Hyde“, Lady Marian in „Robin Hood“ oder Kala in Disneys Musical „Tarzan“. Mehrfach wurde sie ausgezeichnet, z. B. für ihre Darstellung der Margrid Arnaud in „Marie Antoinette“ oder für die Titelrolle in „Die Päpstin“, welche Sabrina in der Welturaufführung kreierte und die sie 2024 in einer gefeierten Neuinszenierung erneut verkörperte. Der Pop- und Broadwaykomponist Frank Wildhorn schrieb Sabrina 2014 die Rolle der Morgana le Faye in „Artus“ auf den Leib. Mit ihm tourte sie durch Amerika, Russland, die Schweiz und Japan und nahm in New York ihr erstes Pop-/Soulalbum auf. Darüber hinaus tourte sie mit „Disney in Concert“ mehrere Jahre durch die größten Arenen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Auch auf der Kinoleinwand ist ihre Stimme zu hören, wie z. B. in „Die Eiskönigin 2“ als Königin Iduna, als Miss Honey in „Mathilda“, als Peg in „Susi und Strolch“ und aktuell als deutsche Gesangsstimme der grünen Hexe Elphaba in der international gefeierten Musicalverfilmung von „Wicked“. Zwei Jahre stand Sabrina als Erstbesetzung ELSA in der deutschsprachigen Erstaufführung von „Die Eiskönigin“ in Hamburg auf der Bühne. Sie ist in vielen Genres zu Hause und arbeitet aktuell an ihrem ersten deutschsprachigen Pop-Album. Nach unzähligen Konzerten feiert sie im November ihr großes Jubiläum mit einer exklusiven Show im Europa-Park Dome. Vom Musicalpublikum erhielt sie mehrfach in Folge die Auszeichnungen „Schönste Musicalstimme“ und „Beliebteste Darstellerin“

Die neue & JULIA-Cast seit Oktober 2025

Neben Sabrina Weckerlin gibt es auch weitere Neuzugänge in der & JULIA-Cast. Francesca Taverni übernimmt die Rolle der Angelique / Amme und folgt damit auf Jaqueline Braun – und außerdem bereichern Sacha Setubun, Liam Morris, Renée Baumann, Toni Paise, Myles Thomas, Rahel Fuhrimann und Brooke Ramsay das Ensemble von & JULIA mit frischer Energie und vielfältigem Talent.

Die Cast

Julia: Chiara Fuhrmann, SEBEYA (alternierend)
Anne Hathaway / April: Sabrina Weckerlin
William Shakespeare: Riccardo Greco
Romeo: Raphael Groß
Angelique / Amme: Francesca Taverni
Lance: Carlos de Vries
François: Oliver Edward
May: Bram Tahamata

Walk-In William Shakespeare & Lance: Philipp Tobias Hägeli
Walk-In Julia & Anne Hathaway / April: Louisa Heiser
Walk-In Anne Hathaway / April, Alternierende Angelique / Amme: Beatrice Reece

Julias Crew

Rumor: Isabelle Ouattara
Lucy: Inge Teeuwen (Cover Angelique / Amme)
Judith: Teddy Vermeer (Cover Julia)
Viola: Praw Phoemphun
Imogen: Toni Paise
Nell (Lady Capulet): Rahel Fuhrimann
Eleanor: Renée Baumann
Gwynne: Karina Rapley (Julias Crew Swing, Dance Captain, Cover Lady Capulet)
Titania: Brooke Ramsay (Julias Crew Swing)

Romeos Crew

Henry: Pascal Cremer (Cover William Shakespeare & Lance)
Sly (Lord Capulet): Yannick Dijck (Cover Lord Capulet & Lance)
Richard: Riccardo Haerri (Cover Romeo & François)
Gregory: Sacha Setubun
Augustine: Liam Morris
Kempe: Myles “Morales” Thomas
Cuthbert: Max Ilett (Romeos Crew Swing, Assistant Dance Captain)
Fletcher: Ilias Sidi-Yacoub (Romeos Crew Swing, Cover Romeo, François & Lord Capulet)
Sharpe: Semme Prins (Romeos Crew Swing, Cover May)

Margaret: Abbie Elmes (All Crew Swing, Cover Lady Capulet)
Lennox: Andrea Viggiano (All Crew Swing, Cover May, Cover Lord Capulet)

Über & JULIA – das Pop-Musical

Mit Songs des legendären Grammy-preisgekrönten Songwriters und Produzenten Max Martin, einem Buch des Emmy-preisgekrönten Autors von „Schitt’s Creek“, David West Read, Regie von Luke Sheppard und Choreografie von der Emmy-Gewinnerin Jennifer Weber, dreht & JULIA die Handlung der größten Liebesgeschichte aller Zeiten um und fragt: Was würde passieren, wenn sich Julia nach Romeos Tod für das Leben entscheidet? Und so beginnt eine fabelhafte Reise, auf der Julia ihr berühmtes Ende für einen frischen Anfang nutzt – und eine zweite Chance auf das Leben und die Liebe erhält.

Julias neue Geschichte erwacht durch eine Playlist von zahlreichen weltbekannten Pop-Hymnen zum Leben, darunter „Since U Been Gone“ von Kelly Clarkson, „Roar“ von Katy Perry, „Baby One More Time“ von Britney Spears, „Larger Than Life“ von den Backstreet Boys, „That’s the Way It Is“ von Celine Dion und „Can’t Stop the Feeling!“ von Justin Timberlake. Alle diese Songs haben eine Sache gemeinsam – den schwedischen Songwriter und Produzenten Max Martin, der hinter mehr Nummer-1-Hits steckt als jeder andere Künstler dieses Jahrhunderts.

Deutschland ist das sechste Land, in dem & JULIA zu sehen ist – nach Produktionen in England (West End), Kanada, Amerika (Broadway), Australien und Singapur. Die Deutschlandpremiere von & JULIA fand am 30. Oktober 2024 im Stage Operettenhaus statt. Es ist die erste Produktion der Show, in der nur die Dialoge in eine andere Sprache übersetzt wurden. Denn sämtliche Pop-Hymnen bleiben auch in der deutschen Show im englischen Original. Mehr Informationen über alle Produktionen auf www.andjulietthemusical.com.

Footloose ist ein US-amerikanischer Tanzfilm aus dem Jahr 1984 – mit Kevin Bacon in der Hauptrolle und der Regie von Herbert Ross.

Der Film entwickelte sich zu einem Kultfilm und spielte in den USA – mit einem Budget von knapp über acht Millionen US-Dollar – über 80 Millionen US-Dollar ein.

Die Chance auf die Hauptolle erhielt Kevin Bacon allerdings erst nachdem Tom Cruise und Rob Lowe verhindert waren. Während Kevin Bacon mit Footloose seinen Durchbruch feierte, war der erfolgreiche Tanzfilm für Sarah Jessica Parker nicht nur ihr Spielfilm-Debüt, sondern war für ihre Rolle als Ariels Freundin Rusty 1985 auch beim Filmpreis „Young Artist Award“ im Bereich „Best Young Supporting Actress in a Motion Picture Musical, Comedy, Adventure or Drama“ („Beste junge Nebendarstellerin in einem Musical, einer Komödie, einem Abenteuer oder Drama“) nominiert.

Im Jahr 2011 wurde Footloose unter der Regie von Craig Brewer neuverfilmt und kam als Musicalversion erstmals im Oktober 1998 unter Regie von Walter Bobbie auf die Bühne des Richard Rodgers Theatre am Broadway in New York. Die Musicalversion wurde dabei um die vier weiteren Songs „Metal Health“ (Quiet Riot), Hurts So Good (John Mellencamp), Waiting for a Girl like You (Foreigner) und „Dancing In the Sheets“ (Shalamar) ergänzt.

Footloose – die Story

Footloose (Deutsch: Ungebunden) erzählt die Geschichte des jungen Tänzers Ren MacCormack, der nach der Trennung seiner Eltern mit seiner Mutter in die Kleinstadt Bomont zieht. Das Leben verändert sich für Ren dort recht rasch, denn Reverend Shaw Moore hat in der spießigen Kleinstadt ein Verbot von Rockmusik, Tanz und Alkohol ausgerufen. Hintergrund des Verbot ist der Tod seines Sohns Bobby, der nach einer Party einen tragischen Autounfall hatte und dabei sein Leben verlor. Reverend Moore gibt der Rockmusik und dem aus seiner Sicht dazugehörigen Drogen- und Alkoholkonsum die Schuld für den Tod. Ren MacCormack möchte sich den Verboten und der Engstirnigkeit in der Kleinstadt nicht beugen und kommt in Konflikt mit den bibelfesten Einwohner:innen von Bomont. Als sich Ren auch noch in Ariel, der Tochter von Reverend Moore, verliebt wird die Situation noch komplizierter – doch Ren lässt sich nicht unterkriegen. Er wehrt sich gegen die Ungerechtigkeiten und stellt im Stadtrat von Bomont einen Antrag auf die Aufhebung der Verbote. Sein Antrag wird abgewiesen und daraufhin beschließt Ren den Abschlussball der Highschool („Prom“) zu organisieren und damit eine Aufhebung der Verbote zu bewirken. Unterstützt wird er dabei nicht nur von anderen Jugendlichen, die sich von Ren´s Leidenschaft anstecken lassen, sondern auch vom Getreidemühlenbesitzers Andy Beamis, bei dem Ren immer wieder mal etwas Geld verdient. Die rebellierten Jugendlichen und auch die zunehmende Kritik von Vi Moore, der Ehefrau des Reverends, bringen langsam ein Umdenken beim Reverend. Ren überzeugt Shaw Moore, dass Ariel ihn zum Ball begleiten darf und am Ende erreicht die „Rebellion“ auch die Aufhebung der Verbote.

Die Geschichte basiert auf der wahren Story in der Kleinstadt Elmore City in Oklahoma, in der seit 1898 ein Tanzverbot herrschte und das erst 1980 auf Initiative von jungen Bewohner:innen der Kleinstadt aufgehoben wurde. Damals organisierten die Teenager gegen die Meinung der konservativen Kirchengemeinde einen Schulball und bekamen dafür Medienberichte in ganz Amerika.

Die Cast der Filmversion 1984

Ren McCormack: Kevin Bacon (Synchronstimme: Torsten Sense)
Ariel Moore: Lori Singer (Synchronstimme: Maud Ackermann)
Reverend Shaw Moore: John Lithgow (Synchronstimme: Peter Aust)
Vi Moore: Dianne Wiest (Synchronstimme: Barbara Adolph)
Willard Hewitt: Chris Penn (Synchronstimme: Oliver Rohrbeck)
Rusty: Sarah Jessica Parker (Synchronstimme: Melanie Pukaß)
Ethel McCormack: Frances Lee McCain (Synchronstimme: Gisela Fritsch)

Die Cast der Neuverfilmung 2011

Ren MacCormack: Kenny Wormald (Synchronstimme: Patrick Roche)
Ariel Moore: Julianne Hough (Synchronstimme: Jacqueline Belle)
Reverend Shaw Moore: Dennis Quaid (Synchronstimme: Thomas Danneberg)
Vi Moore: Andie MacDowell (Synchronstimme: Elisabeth Günther)
Willard Hewitt: Miles Teller (Synchronstimme: Roman Wolko)
Rusty: Ziah Colon (Synchronstimme: Farina Brock)
Andy Beamis: L. Warren Young (Synchronstimme: Ekkehardt Belle)
Wes Warnicker: Ray McKinnon (Synchronstimme: Matthias Klie)

Für den Film-Soundtrack, der in den USA neunfach mit Platin ausgezeichnet und für den Grammy in der Kategorie „Best Album of Instrumental Score“ nominiert wurde, zeichneten Komponist und Arrangeur Michael Gore und Texter und Drehbuchautor Dean Pitchford verantwortlich. Die beiden waren schon im Jahr 1980 bei Fame – Der Weg zum Ruhm beteiligt und erhielten für den Titelsong einen Oscar. Bei Footloose erhielten Michael Gore und Dean Pitchford zusätzliche Unterstützung von Tom Snow (Let’s Hear It for the Boy und Somebody’s Eyes), Eric Carmen (Almost Paradise), Jim Steinman (Holding Out for a Hero), Sammy Hagar, Bill Wolfer (Dancing in the Sheets) und Kenny Loggins.

Der Titelsong „Footloose“ von Kenny Loggins war drei Wochen auf Platz 1 der Billboard-Charts, wurde von der Zeitschrift Billboard zum viertbeste Song des Jahres 1984 gekürt und entwickelte sich zu einem internationalen Hit (u.a. Platz eins in den USA & Neuseeland, Platz vier in Deutschland & der Schweiz und Platz acht in Österreich). Kenny Loggins (Musik) und Dean Pitchford (Text) waren 1985 in den Kategorien „Best Music“ und „Best Original Song“ für den Oscars nominiert.

Die Songs

Footloose – von Kenny Loggins
Let’s Hear It for the Boy – von Deniece Williams
Almost Paradise – von Ann Wilson feat. Mike Reno
Holding Out for a Hero – von Bonnie Tyler
Dancing in the Sheets – von Shalamar
I’m Free (Heaven Helps the Man) – von Kenny Loggins
Somebody’s Eyes – von Karla Bonoff
The Girl Gets Around – von Sammy Hagar
Never – von Moving Pictures

Über Herbert Ross

Der Regisseur und Choreograf Herbert David Ross wurde 1927 in New York geboren und startete seine Karriere als Tänzer und Choreograf. In den 1960er Jahren choreografierte er u.a. die Filme Doktor Dolittle und Funny Girl mit Barbra Streisand.

Für den Film „Am Wendepunkt“ gewann Herbert Ross den Golden Globe als bester Regisseur und erhielt eine Oscar-Nominierung. „Am Wendepunkt“ ist gemeinsam mit dem Film „Die Farbe Lila“ der einzige Film, der trotz elf Oscarnominierungen keinen einzigen Oscar gewann.

Herbert Ross führte Regie u.a. in den Filmen Play it again, Sam – mit Woody Allen und Diane Keaton (1972), Funny Lad – mit Barbra Streisand, James Caan und Omar Sharif (1975), The Sunshine Boys – mit Walter Matthau und George Burns (1975), The Turning Point (Am Wendepunkt) – mit Shirley MacLaine und Anne Bancroft (1977), The Goodbye Girl (Der Untermieter) – mit Richard Dreyfuss Untermieter (1977), California Suite – mit Jane Fonda, Alan Alda, Michael Caine und Maggie Smith (1978), Tanz in den Wolken (Pennies from Heaven) – mit Steve Martin, Bernadette Peters und Christopher Walken (1981), Eigentlich wollte ich zum Film (I Ought to Be in Pictures) – mit Walter Matthau und Ann-Margret (1982), Max Dugans Moneten (Max Dugan Returns) – mit Matthew Broderick und Jason Robards (1983), Footloose – mit Kevin Bacon, Lori Singer und Dianne Wiest (1984), Protocol – Alles tanzt nach meiner Pfeife (Protocol) – mit Goldie Hawn (1984), Das Geheimnis meines Erfolges (The Secret of My Success) – mit Michael J. Fox und Helen Slater (1987), Magnolien aus Stahl – Die Stärke der Frauen (Steel magnolias) – mit Sally Field, Dolly Parton, Shirley MacLaine und Julia Roberts (1989), My Blue Heaven – mit Steve Martin und Joan Cusack (1990), Der Preis der Macht (True Colors) – mit John Cusack, James Spader und Richard Widmark (1991), Undercover Blues – Ein absolut cooles Trio (Undercover Blues) – mit Kathleen Turner, Dennis Quaid und Fiona Shaw (1993), Kaffee, Milch und Zucker (Boys on the Side) – mit Whoopi Goldberg, Mary-Louise Parker und Drew Barrymore (1994).

Außerdem übernahm er Regie und Choreografie von Broadwayproduktionen wie A Tree grows in Brooklyn von George Abbott und Arthur Schwartz, Three Wishes for Jamie von Ralph Blane, House of Flowers von Truman Capote und Harold Arlen, The Body Beautiful von Joseph Stein und Jerry Bock, Finian’s Rainbow von Fred Saidy und Burton Lane, The Gay Life von Fay Kanin und Arthur Schwartz, I Can Get It for You Wholesale von Jerome Weidman und Harold Rome, Tovarich von David Shaw und Lee Pockriss, Anyone Can Whistle von Stephen Sondheim, Kelly von Eddie Lawrence und Moose Charlap, Do I Hear a Waltz? von Arthur Laurents und Richard Rodgers, On a Clear Day You Can See Forever von Alan Jay Lerner und Burton Lane, Chapter Two von Neil Simon, I Ought to Be in Pictures von Neil Simon.

2001 starb Herbert Ross in New York an einer Herzinsuffizienz.