Das Stadttheater Klagenfurt hat für die kommende Spielzeit 2024/2025, welche am 19. September 2024 beginnt, ein vielfältiges Programm mit zwei Uraufführungen und vielen Kooperationen geplant. Auf der großen Bühne werden zwölf Produktionen zu sehen sein: vier Opern (Tosca, Stallerhof, La Cenerentola, Das Rheingold), vier Schauspielproduktionen (Meisterklasse, Mein Freund Harvey, Iphigenie auf Tauris, QUEERinthia), ein Tanzabend (Dance Episodes) und ein Musical (Sister Act). Für das junge Publikum ab sechs Jahren steht Momo auf dem Spielplan. Außerdem werden drei Vorstellungen von Verdis Messa da Requiem gezeigt. Zusätzliche Projekte für junge Theaterbesucher*innen aller Altersstufen und ein abwechslungsreiches Programm mit Kabarett, Konzerten, Lesungen, einem Symposium und zwei Gesprächsreihen ergänzen die großen Bühnenproduktionen. Ein besonderes Ereignis verspricht die Uraufführung von Josef Winklers Ich bei Tag und Du bei Nacht in der Konditorei Patisserie >>Chaim Soutine<<, in Kooperation mit dem kärnten.museum zu werden. Ein großes Theaterfest gibt es wieder zu Spielzeitbeginn.

Das Kärntner Sinfonieorchester präsentiert vier Konzerte u.a. mit Werken von Bruckner, Strawinsky, Brahms oder Britten sowie einen der Filmmusik gewidmeten Abend im Konzerthaus, ein Familienkonzert und drei Konzerte in Kooperation mit regionalen Partnern. Nicholas Milton nimmt mit einem Galakonzert zum Ende der Spielzeit seinen Abschied als Chefdirigent des KSO.

Viele der eingeladenen Regisseur*innen haben bereits in Klagenfurt gearbeitet (Immo Kamman, Sophie Springer, Andrea Schwalbach, Bernd Mottl, Mira Stadler, Noam Brusilovsky, Dora Schneider). Neu ans Haus kommt Anna Stiepani und Aron Stiehl. Zahlreiche Kooperationen und Koproduktionen (Vereinigte Buhnen Bozen, Performing Academy Wien, karnten.museum, Theater KuKuKK, Oper Graz) bereichern den Spielplan und schaffen Synergien.

Bühne

Tosca Melodramma von Giacomo Puccini (Premiere 19. September 2024)
Meisterklasse Schauspiel von Terence McNally (Premiere 10. Oktober 2024)
Stallerhof Oper von Gerd Kühr (Premiere 31. Oktober 2024)
Sister Act Musical von Alan Menken (Premiere 12. Dezember 2024)
Mein Freund Harvey Komödie von Mary Chase (Premiere 16. Jänner 2025) KOOP Vereinigte Bühnen Bozen
Dance Episodes Tanzperformance von Sabine Arthold (Premiere 06. Februar 2025) KOOP Dance Academy Wien
Iphigenie auf Tauris Schauspiel von Johann Wolfgang von Goethe (Premiere 27. Februar 2025)
La Cenerentola Dramma giocosa von Gioachino Rossini (Premiere 20. März 2025)
QUEERinthia Ein Projekt von Noam Brusilovsky (ab 10. April 2025) UA
Das Rheingold Musikdrama von Richard Wagner (Premiere 08. Mai 2025)
Messa da Requiem von Giuseppe Verdi (Premiere 31. Mai 2025)
Ich bei Tag und Nacht in der Konditorei Patisserie »Chaim Soutine« von Josef Winkler (ab 15. Mai 2025) UA, KOOP

Kinder & Jugend

Momo Märchen mit Musik, Bühnenfassung nach Michael Ende von Irma Paulis (Premiere 21. November 2024)
Die Nibelungen von Matthias Span, frei nach Friedrich Hebbel (Premiere 01. Oktober 2024) KOOP Theater KuKKuk
Miss Sonnenschein und Mister Glücklich nach Roger Hargreaves (Premiere 28. März 2025) KOOP Theater KuKKuk
Zauberwelten Eine Geschichte kommt in den Kindergarten (Termine auf Anfrage)
Familienkonzert »lch Cinderella« (10. Mai 2025) KOOP Oper Graz

Statt Theater

Hereinspaziert! Wiener Städtische Theaterfest (14. und 15. September 2024)
Stermann und Grissemann lesen Loriot (22. September 2024)
Mind Machines interaktive Performance und Symposium Kl und Musik (23. Oktober 2024)
Ilja Trojanow und Wladigeroff Brothers Tausend und ein Morgen (03. November 2024)
100 Jahre Bronner und Kreisler Der g‘ schupfte Ferdl geht Tauben vergiften im Park (01. Dezember 2024)
Bachmann Lieder von und mit Susanne Kubelka und Dirk Schilling (11. und 13. Februar 2025)
Klaus Eckl Wer langsam spricht, dem glaubt man nicht (27. April 2024)
Kammerkonzerte im Fove
DiskussionsKultur | Vor dem Eisernen Gesprächsreihen KOOP Freie Szene, Kleine Zeitung, ORF
Auf Wiedersehen. Nicholas Milton Kärntner Sinfonieorchester (15. Juni 2025)

Kärntner Sinfonieorchester

«SO-Konzert » Romantisch« (6 September 1004)
KSO-Konzert »Petruschka« (21. November 2024)
KSO-Konzert »An Evening at the Oscars« (19. Dezember 2024)
Neuiahrskonzert (3. und 4. Janner 2025)
KSO-Konzert »Elementargewalten« (10. April 2025)
Zu Gast bei den Musikwochen Millstatt (16. Juni 2024)
Klassik im Burghof »Mythos Wagner« (31. August 2024)

Die menschliche Stimme klingt in verschiedenen Stimmlagen – von tiefen bis zu hohen Tönen. Es gibt die vier Hauptstimmlagen (Sopran, Alt, Tenor, Bass) und zusätzlich auch Zwischenstimmlagen wie Mezzosopran und Bariton, die zwischen den Hauptstimmlagen liegen. Im Chorgesang werden diese Zwischenstimmlagen oft als Begleitstimmen oder für Harmonien eingesetzt.

Die Stimmlage hängt von der physiologischen Beschaffenheit des Kehlkopfs, der Größe der Stimmbänder und der Resonanzräume im Mund- und Rachenbereich ab.

Auch wenn Sopran (als höchste Stimmlage) und die Altstimme, die etwas tiefer als der Sopran ist, meist von Frauen gesungen wird, können auch Männer Sopran- oder Altstimmen singen. Und umgekehrt sind auch Tenorstimmen, die oft als Leadgesang in Pop- und Rockbands eingesetzt werden, von Frauen singbar. Der Bass als die tiefste Stimmlage wird allerdings nur selten von Frauen stimmlich erreicht.

Jede Stimmlage hat ihre eigenen einzigartigen Qualitäten und kann in verschiedenen Musikstilen eingesetzt werden. Es ist wichtig, die Stimmlage zu kennen, um sicherzustellen, dass die richtigen Noten und Tonhöhen für eine bestimmte Stimme gewählt werden und dass der Gesang angenehm und harmonisch klingt.

Das Vorarlberger Landestheater bietet mit dem Spielplan der Theatersaison 2024/2025 neben fünf Uraufführungen, Klassikern der Literaturgeschichte und einer der erfolgreichsten Opern überhaupt auch experimentelle Produktionen für das Publikum in Vorarlberg.

Nach dem Eröffnungsfest mit dem Liederabend WEEPING SONGS am 7. September, feiert am 21. September das von Felix Mitterer verfasste Stück über Franz Michael Felder AUS SEINEM LEBEN Uraufführung. Weitere Uraufführungen im Großen Haus sind OLD WHITE CLOWNS, ein neues Werk von Max Merker, das angelehnt an Jean-Gaspard Deburaus Figur des Pierrot und mit Mitteln der Pantomime von Tod, alten weißen Männern und gesellschaftlichen Machtgefällen erzählt, und FREMDE SEELEN, eine Koproduktion mit dem Theater Neumarkt in Zürich, die den Suizid des vietnamesischen Pfarrers Franz Nguyen in den Freiburger Voralpen thematisiert.

Das Familienstück ist dagegen ein echter Klassiker der (Kinder-)Literatur. Erich Kästners EMIL UND DIE DETEKTIVE wird mit Sicherheit ähnliche Begeisterung bei großen und kleinen Theatergänger:innen auslösen, wie die letztjährigen Familienproduktionen.

Doch nicht nur das Familienstück kann mit einem bekannten Namen aufwarten. Mit Goethes FAUST. EINE TRAGÖDIE, einer weiteren Inszenierung von Max Merker, und Mozarts Oper DON GIOVANNI reihen sich weitere absolute Klassiker der Literatur- bzw. Musikgeschichte in den Spielplan ein. Die Oper ist wie gewohnt eine Koproduktion mit dem Symphonieorchester Vorarlberg.

Nicht minder bekannt sind die Titel, die den Spielplan im Großen Haus komplettieren: FRÄULEIN JULIE von August Strindberg, Elfride Jelinkes RECHNITZ (DER WÜRGEENGEL) und AMERIKA von Franz Kafka dürften nicht nur bei Theaterinsidern Vorfreude und Spannung auslösen.

Die erste Produktion in der Box ist eine interaktive Rauminstallation von Stephanie Geiger und FM Einheit, die die Texte der Schriftstellerin Frederike Mayröcker in Bilder und Klänge übersetzt: brütt ODER DIE SEUFZENDEN GÄRTEN. Und auch die Box kann mit bekannten Namen glänzen, dieses Mal allerdings aus der neueren Popgeschichte: Die Uraufführung TOXIC. BRITNEY ÜBER SPEARS kommt natürlich nicht ohne Musik aus und stellt die Frage, wie sich ein junger verletzlicher Mensch fühlt, dem zwar die ganze Welt zu Füßen liegt, der aber auch komplett von ihr vereinnahmt wird. SCHMERZAMBULANZ, eine weitere Uraufführung, erforscht kritisch das System Krankenhaus – und warum Management und Controlling ein nicht unerhebliches Wörtchen bei der Behandlung von Patienten mitreden.

Diskussionen, Lesungen und weitere Veranstaltungen zu aktuellen Themen und Ereignissen komplettieren wie gewohnt die Theatersaison am Vorarlberger Landestheater, die auch in der Spielzeit 24/25 voller Highlights ist und mit Spannung erwartet werden darf.

Die gesamte Übersicht der Spielzeit 2024/25 am Voralberger Landestheater:

Vorarlberger Landestheater
Seestraße 2
6900 Bregenz

Hallo liebe WIR MUSICAL-FANS,

Mein Name ist Anita. Ich bin professionelle Synchronsprecherin und habe vor kurzem meinen Youtube Kanal „Klappentext“ gestartet, auf dem ich Autor:innen vorstelle und eine Passage von 5-10 Minuten aus ihren Werken lese.

Mit diesem Youtube-Kanal möchte ich vor allem auch die unbekannteren Autor:innen vorstellen, denn der Buchmarkt ist groß und da fällt es nicht immer leicht „sichtbar“ zu werden.

Da mir dieses Projekt sehr am Herzen liegt, biete ich zum Start allen interessierten Autor:innen die Produktion ihres persönliches Youtube-Video zum „Selbstkostenpreis“.

Und für die kontinuierlichen Steigerung der Video-Zugriffe sorgen wir gemeinsam mit allen Autor:innen – die auf dem Klappentext-Youtube-Kanal vertreten sind – und der Business-Community KÜNSTLERFAMILIE, bei der ich seit 2024 dabei bin.

Ich freue mich über alle interessierten Autor:innen, die meine Stimme und den Youtube-Kanal als Sprachrohr nutzen möchten – und von Start weg auf dem Klappentext-Youtube-Kanal dabei sein wollen.

Ich bin mir sicher, dass er mit der Unterstützung von allen, die es lieben zu lesen und zu schreiben, ein voller Erfolg werden kann.

Mehr zu mir findet ihr auf der Anita Knappe Website und auf Instagram.

Schaut vorbei, ich freu mich.

Bis bald, eure Anita

Über Anita Knappe

Anita Knappe wurde 1982 in Deutschland geboren und wohnt derzeit in Graz.

Als Synchronsprecherin haucht sie Geschichten in Form von Hörbüchern Leben ein – sie ist aber Sprecherin für fast jede Lebenslage.

Die vielseitige Künstlerin Naama Isabelle Fassbinder hat neben ihrer Gesangs-, Schauspiel- und Tanzausbildung auch ein Studium der Romanistik & Kunstgeschichte abgeschlossen.

Auf der Bühne steht Naama als Sängerin, Schauspielerin, Moderatorin und Ausdruckstänzerin und tritt seit über 20 Jahren mit unterschiedlichen Bands und Projekten auf.

Als Sängerin fokussiert sich Naama auf Tangos in verschiedensten Sprachen, jiddische Film- und Theaterlieder, Chansons aus deutschen UFA-Filmen der 20/30er Jahre, Songs von Brecht & Weill, sefardische (spanisch-jüdische), arabische, türkische und griechische traditionelle Lieder, französische und italienische Chansons, Swing, Jazz, Oper und Operette. Seit 3 Jahren ist sie auch als Singer-Songwriterin tätig.

Neben vielen eigenen Projekten, in denen Naama in unterschiedliche Rollen schlüpft und gerne zwischen verschiedenen Emotionen wechselt – von unbeschwerter Leichtigkeit zu überschwänglicher Freude, von sinnlicher Erotik zu tiefem Ernst, mit einem Hauch von Komik – war Naama bisher u.a. zu sehen in einer Hauptrolle als JANUSKÖPFIGE ILLUSION im philosophischen Theaterstück SONNENTAGE, als Wendy im Musical PETER PAN, als Polly in Brechts DREIGROSCHENOPER, als Mrs Money im „Wiener Kult Grusical“ LABYRINTH, als Sklavin im Opernchor in AIDA in Gars am Kamp, mit dem Ensemble „Rampenlichttheater“, mit dem Jüdischen Theater Austria, beim Cirque de l’Amour, bei der Bohéme Sauvage Vienne und bei der Burlesque Performance „Freud und die Befreiung der Träume“ bei der “Vienna Art West“.

Naama Isabelle Fassbinder ist auch als Modell für Fotografen und Maler tätig und erreichte beim 2. Internationalen Kulturwettbewerb des Kunst-Reigens im Theater Spektakel für ihre Gesangsperformance den 2. Platz.

Außerdem absolvierte sie zahlreiche Ausbildungen als Kinesiologin, energetische Psychologin und Energetikerin und führt seit 20 Jahren eine kinesiologische Praxis und leitet Workshops zu Kinesiologie, Sexualität und Entspannungstechniken.

Naama stammt aus einer multikulturellen Künstlerfamilie – u.a. war Rainer Werner Fassbinder ihr Cousin.

War es immer dein Ziel auf der Bühne zu stehen oder hattet du einen anderen Berufswunsch?

Ja, schon als Kind war es mein Wunsch, Schauspielerin zu werden. Erst Anfang 30 entdeckte ich, dass meine Hauptleidenschaft dem Gesang gehört.

Du hast Ausbildungen in Gesang, Schauspiel und Tanz gemacht und auch ein Studium der Romanistik & Kunstgeschichte abgeschlossen, später auch Ausbildungen in Kinesiologie, Energiearbeit und energetischer Psychologie. Was nimmst du aus deinen Ausbildungen mit?

Aus allen Ausbildungen verwende ich das Wesentliche in meinen vielfältigen Tätigkeiten, besonders das Studium der Romanistik wende ich bei meinen vielsprachigen Liedern an.

Was waren für dich die größten Herausforderungen in deiner ersten Zeit als Künstlerin?

Trotz anfänglicher Misserfolge weiterhin meine künstlerischen Ziele zu verfolgen.

Was braucht man aus deiner Sicht, um im Kunst- und Kulturbusiness erfolgreich zu sein?

Organisationstalent, Marketing Know-How, Vitamin B

Du vereinst ja auch den Mix aus Gesang, Schauspiel und Tanz. In welchem dieser drei Bereiche fühlst du dich am wohlsten?

Beim Gesang. Jedoch liebe ich alle anderen Bereiche auch sehr.

Wie ist es so in Rollen zu schlüpfen? Wie viel Naama steckt in jedem Rolle?

Es macht mir großen Spaß, in verschiedenste Rollen zu schlüpfen und mich für 2 Stunden auch wie die verkörperte Person zu fühlen. Es steckt immer etwas Naama drin. Manchmal viel, manchmal weniger.

Welche Rollen würden dich zukünftig besonders interessieren und warum?

Ich würde gerne die Papagena und die lustige Witwe singen, weil sie humorvoll sind. Elisabeth und die Jane aus „Was geschah wirklich mit Baby Jane“ wegen der psychischen Abgründe.

Hast du Vorbilder als Künstlerin? Sowohl aus der künstlerischen, aber auch aus der persönlichen Sicht?

Die jüdische Schauspielerin und Sängerin Molly Picon. Barbra Streisand. Weil sie humorvoll und ernst sein können. Mutter Theresa und Gandhi

Du sprichst neben Deutsch und Englisch auch Französisch, Italienisch, Jiddisch, Hebräisch und Spanisch. Was fasziniert dich an Sprachen so besonders?

Ich liebe die verschiedenen Akzente und die Ausdrücke der unterschiedlichen Kulturen. Außerdem bin ich multikulturell aufgewachsen und hörte in meiner Familie immer verschiedene Sprachen und Sängerinnen aus verschiedenen Ländern und Zeiten.

Du hast ja ein breites Repertoire an Musikstilen wie Tango, jiddische Lieder, Klezmer, französische Chansons, Musik der 20/30er Jahre, Songs von Brecht & Weill, sefardische (spanisch-jüdische) und Mediterrane Lieder, Swing, Jazz, Oper und Operette. Welcher Musikstil ist dein liebster und welche Musikstile hörst du privat gerne?

Tangos und frivole Lieder der Zwischenkriegszeit singe ich am Liebsten. Die höre ich auch gern, aber auch Balkan- und aktuelle deutsche, französische, Italienische und spanische Chansons.

Welcher Song ist dein Lieblingssong?

Songs von Annett Louisan, Gianna Nannini, Giorgia, Zaz und Tangos von Astor Piazzolla

Hast du einen Lieblingsfilm oder gibt es mehrere Filme oder Genres, die du besonders magst?

Von Woody Allen, von Wes Anderson, von James Ivory, von Aki Kaurisjame und Das Piano

Was hältst du von Social Media? Zwingend notwendig für eine:n Künstle:in?

Ohne Social Media geht es heutzutage nicht.

Wie stehst du generell zum Thema „Vermarktung“ deiner Person? Wie wichtig ist Marketing und Kommunikation für dich als Künstlerin?

Marketing und Kommunikation sind sehr wichtig. Jedoch möchte ich auch Privatsphäre.

Was ist dein Lebensmotto und warum?

Immer optimistisch und fröhlich zu sein und alles anzunehmen was Ist. Das Beste aus allem zu machen. Weil ich gern lebe und lache und Glück verbreite und ein sehr spiritueller Mensch bin

Welche Frage möchtest du dir gerne noch stellen?

Wie lernt man Struktur?

Wordrap

Hund oder Katze: Katze
Urlaub am Berg oder am Meer: Meer
Facebook oder Instagram: Instagram
Tag oder Nacht: Nacht
Modetrends oder eigener Style: eigener !
Schwarz oder weiß: weiß
Fantasyfilm oder Komödie: Fantasyfilm
Buch oder Zeitung: Buch!
Kraftsport oder Ausdauertraining: Ausdauer
WhatsApp oder Signal: WhatsApp
Wirtschaft oder Politik: Politik
Tee oder Kaffee: Tee

Diese Persönlichkeit fasziniert mich: Michelangelo, Nena
Meine wertvollste Erfahrung in meinem Leben war: meine Kinder zu bekommen und
Großzuziehen
Mein bestes unnützes Talent: ich kann die kleinen Zehen einzeln bewegen und den großen Zeh auch wegstrecken
Diese Schlagzeile möchte ich über mich lesen: Die sympathischste Sängerin aller Zeiten
Diese Eigenschaften sind mir bei anderen Menschen wichtig: Freundlichkeit, Zuverlässigkeit, Aufrichtigkeit, Verlässlichkeit, Loyalität, Höflichkeit, Liebe
Energie tanke ich durch: singen, tanzen, Natur, Meer, Musik
Zum Frühstück esse ich gerne: Früchte, Käse, Aufstrich, Bitterschokolade, Beeren
Meine Lieblingsfächer: französisch, Geschichte, deutsch
Im Kühlschrank habe ich immer: Aufstrich, veganer Brotbelag, Salat, Butter
Lernen möchte ich noch: Gitarre
Wenn ich 10 Mio Euro im Lotto gewinne, würde ich: Weltreise machen, Haus am Meer kaufen, Haus mit Garten kaufen, Freunde finanziell unterstützen, Songs produzieren, cd veröffentlichen
Meine 3 Lieblingsmarken sind: dm, Lord Rieger, Michal Negrin
Dafür lohnt es zu kämpfen: Freiheit, Gerechtigkeit, gegen Rassismus und Antisemitismus
Das größte Abenteuer meines Lebens: Reise allein durch Indien und durch Jordanien. Junge Liebhaber
Das möchte ich noch erreichen: Hauptrolle in Filmen, viele Auftritte auf großen Bühnen mit sehr vielen Fans
Erfolg ist für mich: Glücklich sein, lieben und geliebt werden, bewundert werden, in Erinnerung bleiben

Wir sagen „Danke für das Gespräch“.

Naama Isabelle Fassbinder auf KÜNSTLERFAMILIE.

Mehr zu Naama Fassbinder auf Facebook, Instagram, Youtube und LinkedIn.

Die gebürtigere Ukrainerin Viktoria Sidorenko ist Singer-Songwriterin und wohnt aktuell in Wien.

Sie hat eine musikalische Ausbildung in Klavier und einen Master-Abschluss in Kulturmanagement und Produktion – und schreibt seit ihrem ihrem dritten Lebensjahr selbst Songs. Außerdem hat sie Erfahrung in Eventmanagement, Festivalorganisation, Kinderensemble-Produktion und dem Schreiben von Konzertdrehbüchern.

Unter ihrem Künstlernamen “Sidoreya” ist sie die Schöpferin eines Musikprojekts im Deep-House-Stil und veröffentlicht Tracks auf allen relevanten Musikplattformen.

2023 veröffentlichte Sidoreya die Songs „Sidoreya“ und „Extremely Strong“ und im Jahr 2024 die Songs „Peremagay“ und „Mediterrian Sea“.

Gemeinsam mit der KI-Künstlerin Nadin Rozumna hat Viktoria Sidorenko für ihren Song “Sidoreya“ ein surrealistisches Hi-Tech-Musikvideo produziert.

Viktoria Sidorenko („Sidoreya“) – im KÜNSTLERFAMILIE Interview.

Du hast dich musikalisch auf Deep House konzentriert. Warum gerade dieser Musikstyle?

Gerade in der Atmosphäre dieses Stils fühle ich den Ausdruck meines Sinns durch Musik. Tiefer Sound, starker Beat, Eintauchen – das ist genau das, was in voller Harmonie mit meinen Texten klingt.

Du hast in den Jahren 2023 und 2024 die vier Songs „Sidoreya“, „Extremely Strong“, „Peremagay“ und „Mediterrian Sea“ veröffentlicht. Liegt dir einer dieser Songs besonders am Herzen?

Ja, “Sidoreya”, weil sie in einem Impuls der Inspiration, in 5 Minuten geschrieben wurde. Sie ist rein, ehrlich, wahrhaftig.

Und können wir uns schon bald auf die Veröffentlichung eines neuen Songs freuen?

Ich hoffe, dass ihr euch freuen werdet:). Im Prozess ist das Lied “Soulmate (My Last Dance)”.

Du schreibst Songs seit deinem dritten Lebensjahr. Wie hieß dein erster Song und war dieser auch schon im House-Style?

Oh nein, das war mit einem Kinder-Elektropiano, normalerweise habe ich darüber geschrieben, wie ich gerne tanze.

Dein Künstlername ist „Sidoreya“. Welche Bedeutung hat dieser Name und warum hast du gerade diesen Namen gewählt?

Erstens wegen meines Nachnamens “Si-do-re-nko”, und zweitens sind “si”, “do”, “re” Noten. 🙂

Du arbeitet mit der KI-Künstlerin Nadin Rozumna zusammen und für deinen Song “Sidoreya“ ein surrealistisches Hi-Tech-Musikvideo produziert. Wie wichtig ist dir die Verbindung von Musik und grafischer Animation?

Grafische Animation ermöglicht es, den Sinn auf visueller Ebene zu vermitteln. Die Verbindung von Musik, Lyrik und Bildern verstärkt den Ausdruck des kreativen Impulses. Und wenn es wirklich eine Verbindung gibt, wenn Harmonie vorhanden ist – dann kann man es Kunst nennen. Ich glaube, das haben wir mit Nadine geschafft.

Du hast eine Klavierausbildung und zusätzlich auch einen Master-Abschluss in Kulturmanagement. Was nimmst du aus deinen Ausbildungen mit und hilft dir deine Management-Ausbildung und deine Erfahrungen mit Eventmanagement und Festivalorganisation auch als Künstlerin?

Erstens hilft mir das, im Fluss der Liebe zu sein, während ich lerne, Erfahrung sammle und das verwirkliche, was ich liebe. Zweitens ist jedes Wissen, jede Arbeitserfahrung, jedes Projekt immer eine Verbesserung, weshalb du jede neue Etappe mit dem Set von Fähigkeiten angehst, die du dir angeeignet hast. Es ist ein komplexer Prozess. Alles ist wichtig, wenn du in eine Richtung gehst.

Was braucht man aus deiner Sicht, um im Musikbusiness erfolgreich zu sein?

Das als Mission betrachten. Im vollen Sinne des Wortes. Unabhängig von Höhen und Tiefen sein und sich daran erinnern, dass es wichtig ist, sein Licht zu tragen.

Hast du Vorbilder als Künstlerin? Sowohl aus der künstlerischen, aber auch aus der persönlichen Sicht?

Ja, Sade. Wegen der Eleganz ihres Images, der hohen Musikalität ihrer Lieder und der Authentizität ihrer Kunst für alle Zeiten.

Was hältst du von Social Media? Zwingend notwendig für Künstler:innen?

Das ist ein gutes Instrument, das die Welt vereint. Gleichzeitig ist es eine parallele Realität, in der jeder seine Rolle hat. Zwingend notwendig? Wenn wir sagen, dass Künstlerinnen Fackeln sind und Talent das Feuer, dann ist jeder Künstler verantwortlich für die Weitergabe seines Talents, seines Feuers. Schließlich ist dieses Talent ihm gegeben. Die Aufgabe der Kunst ist es, der Harmonie zu dienen, und es ist schön, wenn du dich präsentieren und mit Freude mit der Menschheit teilen kannst, was dir gegeben wurde. Man kann auch Feedback bekommen und sich verbessern. Mit solchen Zielen kann es sehr nützlich sein.

Wie stehst du generell zum Thema „Vermarktung“ deiner Person? Wie wichtig ist Marketing und Kommunikation für dich als Künstlerin?

Um den Sinn, die Botschaft und die Idee zu vermitteln und zu popularisieren – ja. Gutes Marketing ist ein Teil einer guten Organisation des Projektumsetzungszyklus. Der kommerzielle Erfolg ermöglicht es, weiter voranzukommen und in die Verbesserung des Endprodukts zu investieren. Kommunikation ist wichtig für die Interaktion, den Aufbau von Beziehungen und einfach, um den Moment zu feiern.

Hörst du privat auch Deep House oder gibt es andere Musikstile, die dir gefallen?

Ich höre nur Deep House, wenn ich keinen deutschen Rap höre:) Aber hauptsächlich, ja, Deep House ist mein Lieblingsmusikstil, er spricht meine innere Seite an.

Und welcher Song ist dein Lieblingssong?

Madonna – “Frozen”.

Was ist dein Lebensmotto und warum?

“Don’t move with the flow, be the flow” – das hilft mir immer, meinen Willen und die Kraft der persönlichen Initiative zu erkennen, und für mich geht es dabei auch um Authentizität.

Welche Frage möchtest du dir gerne noch stellen?

“In was liegt die Kraft der Kunst?”
Die Kraft der Kunst liegt darin, dass sie die Herzen erobert, ohne die Logik zu berühren. Das gefällt mir sehr. Das erweitert den Raum.

“Hast du einen Lieblingsort in Wien?”
Die Brücken am Schwedenplatz, wenn man zwischen Himmel und Wasser ist. So fühlt man das Leben intensiver.

Wordrap

Hund oder Katze: Katze
Urlaub am Berg oder am Meer: am Meer
Instagram oder TikTok: Instagram
Tag oder Nacht: Nacht
Modetrends oder eigener Style: Symbiose
Schwarz oder weiß: Schwarz
Fantasyfilm oder Komödie: Fantasyfilm
Buch oder Zeitung: Buch
Kraftsport oder Ausdauertraining: Ausdauertraining
WhatsApp oder Signal: WhatsApp
Wirtschaft oder Politik: Beide
Tee oder Kaffee: Tee
Diese Persönlichkeit fasziniert mich: Rumi, Gedichter
Meine wertvollste Erfahrung in meinem Leben war: Spirituelle Reise nach Türkei
Mein bestes unnützes Talent: Nachahmung der Geräusche von Fröschen
Diese Schlagzeile möchte ich über mich lesen: “Sidoreya veröffentlichte ihr Debütalbum”
Diese Eigenschaften sind mir bei anderen Menschen wichtig: Der Mensch selbst und in seiner Gesamtheit ist wichtig.
Energie tanke ich durch: Fitness, Imageaufbau, Lesen, neue Orte, über die Kunst anderer nachzudenken.
Zum Frühstück esse ich gerne: Lachs
Meine Lieblingsfächer in der Schule: Mathematik, weil es bringt den Verstand in Ordnung.
Im Kühlschrank habe ich immer: Oliven
Lernen möchte ich noch: Ich möchte die Sprachen, die ich bereits kenne, verbessern.
Wenn ich 10 Mio Euro im Lotto gewinne, würde ich: Ich werde ein Produktionszentrum für Kinder und junge Talente gründen, wo sie verschiedene Arten von Unterstützung erhalten könnten.
Meine 3 Lieblingsmarken sind: Cos, Gestuz, Scotch&Soda.
Dafür lohnt es sich zu kämpfen: Für den Sieg.
Das größte Abenteuer meines Lebens: Den Vulkan Ätna auf Sizilien besteigen.
Das möchte ich noch erreichen: Ich würde gerne ein Programm entwickeln, um die Jugend stärker in die Kunst einzubeziehen. Das würde sie bereichern und die Welt würde eine progressivere und emotional entwickelte Generation erhalten.
Erfolg ist für mich: Seinem Herzen zu folgen.

Wir Musical-Fans“ haben den Sänger, Tänzer, Schauspieler und „Musical-Allrounder“ Alexander Plein in Wien getroffen und ihm ein paar Fragen gestellt.

Alexander ist in Düsseldorf geboren und absolvierte 2016 sein Diplom zum Musicaldarsteller an der Stage School in Hamburg. Aktuell ist Alexander in verschiedenen Projekten tätig (u.a. Abendspielleiter bei „ANNIE – Das Musical“ – mit Uwe Kröger, Kevin Tarte, Hannes Staffler) und seit kurzem auch Stv. Künstlerischer Leiter und Mitglied des Vorstands mit Fokus auf „Auslandsangelegenheiten“ bei MOVING STAGE.Productions.

Du bist laut deiner Website „Sänger – Tänzer – Schauspieler“, übernimmst aber auch noch viele andere Rollen – Abendspielleiter, Regieassistent, Artist- und Produktionsmanager, Choreograf, Moderator und bist für Unternehmen wie zb Beiersdorf NIVEA, Tempo, En Vogue oder Mercedes Me bei Events und in der Werbung tätig – wie lässt sich das mit deinen jungen 23 Jahren alles unter einen Hut zu bringen?

Mir war es immer wichtig, beide Seiten zu verstehen – auf der Bühne als Künstler und hinter der Bühne als „Organisator“. Und es macht mir Spaß auch all diese neuen Herausforderungen kennenzulernen – zb neue Darsteller auf ihre Rolle vorzubereiten oder auch mal der „Problemlöser“ bei Musical-Produktionen zu sein. Und manchmal ergeben sich auch einfach neue Aufgaben ohne dass ich es plane – wie zb als Choreograf für NIVEA Events engagiert worden zu sein. Wichtig ist mir immer die Begeisterung für meine Arbeit zu haben, egal ob auf der Bühne, hinter der Bühne, bei Film-Drehs oder im Tonstudio bei der Aufnahme von Werbespots.

Und welche ist deine liebste Rolle? Vor der Bühne oder lieber hinter der Bühne?

Ich möchte die Frage gerne auf „Wie sieht mein perfekter Tag aus“ ändern. Und das wäre z.B. 1 Std im Tonstudio (für einen Werbespot oder ein Hörspiel), dann 3 Std kreative Arbeit als Choreograf oder neue Konzepte schreiben, dann 2 Std Chillen und am Abend auf die Bühne als Darsteller.

Ist dein junges Alter eigentlich ein Thema in der Zusammenarbeit mit anderen? Stichwort „Wie setzt du dich durch“

Es geht gar nicht ums „durchsetzen“ und das Alter ist auch komplett egal. Es geht immer um Menschen, gegenseitiges Vertrauen und Wertschätzung – dann klappt die Zusammenarbeit auf Augenhöhe wunderbar. Und wichtig ist auch, dass andere merken, dass ich Ahnung von den Dingen habe, die ich tue und ich nehme meinen Job auch wirklich Ernst. Mit klarer Kommunikation und dem gegenseitigen Respekt klappt die Zusammenarbeit dann wunderbar.

Du hast jetzt auch eine neue Aufgabe als stellvertretender künstlerischer Leiter mit Fokus „Ausland“ im „Moving Stage Vorstand“. Was gibt´s da für dich zu tun?

Hier geht es einerseits darum, spannende neue Stoffe, die möglichst noch nicht oder noch nicht im deutschsprachigen Raum zu sehen waren, zu uns zu bringen. Außerdem – wie du sagst – die „Auslandsangelegenheiten“ – da geht es darum namhafte Profis v.a. aus dem anglo-amerikanischen Raum zu eigenen „Moving Stage“ Masterclasses und Workshops zu bringen und auch gemeinsam Produktionen auf die Beine zu stellen. Diese Aktivitäten sollen einerseits in Wien, aber auch in deutschen Städten wie Hamburg oder Berlin weiter ausgebaut werden.

Unabhängig von meiner Tätigkeit bei Moving Stage beginne ich derzeit auch bei der Neuentwicklung eines Musicals mitzuarbeiten, indem ich die Hauptfigur mitgestalte.

Mit „STRAIGHT“ bist du nun bei einer Off-Produktion dabei. Die Europapremiere ist am 9. März in Wien und dann geht´s auch noch nach Hamburg und Berlin. Off-Produktionen haben im deutschsprachigen Raum ja immer so den Touch von „Amateurtheater“. Was meinst du dazu?

„Nicht was oder wo man spielt ist wichtig, wenn es jemand sehen will, dann ist es wichtig und richtig.“

Off-Theater ist definitiv nicht Amateurtheater. Es ist daher besonders wichtig, eine Off-Produktion professionell aufzusetzen. Mittlerweile spielen immer mehr etablierte und namhafte Musicaldarsteller in Off-Produktionen, weil sie einfach etwas Neues kennenlernen wollen und die Herausforderung suchen.

Bei darstellender Kunst geht immer darum was das Stück und was man selbst vermitteln möchte – egal ob es „Mainstream“ oder eine Off-Produktion ist. Aber gerade Off-Produktionen sind einzigartig, denn diese Stücke kennen nur wenige und man hat die Chance ein noch unbekanntes Stück noch bekannt zu machen. In den USA haben Off-Produktionen ein deutlich besseres Image als in Europa. Und ich sehe es auch als meine Aufgabe, Off-Produktionen im deutschsprachigen Raum bekannter und beliebter zu machen. Denn Off-Musicals oder Off-Theaterinszenierungen können sich meist nicht hinter großen Kulissen verstecken und scheinen daher oft näher am Publikum zu sein. Inhaltlich suchen Off-Stücke immer die volle Aufmerksamkeit der Zuschauer und wollen nicht einfach nur unterhalten. Das verleiht dem ganzen einen sehr „ehrlichen“ Charakter. Man soll auch für sein eigenes Leben etwas mitnehmen können und ich bin mir sicher, dass Off-Produktionen durch die Themen, die sie behandeln, einen positiven Effekt auf unsere Gesellschaft haben. Schon in der Schule sollte „Kunst und Kultur“ seinen Stellenwert bekommen, denn gerade unserer Jugend soll in dieser schnelllebigen Zeit von Smartphones, Digitalisierung und Social Media Hype die Möglichkeit gegeben werden, etwas Neues kennenzulernen – und vielleicht lässt sich damit auch der eine oder andere neue Musical- und Theater-Fan gewinnen.

Ein recht spannendes Projekt, bei dem du auch dabei bist, ist „Das tote Pferd von Plön – Deutschlands erste Musical-Webserie“. Was ist dieses Format genau und welche Aufgaben hast du bei dieser Produktion?

Es ist eine Webserie, bei der namhafte Musicaldarstellerinnen und -darsteller mitwirken und die teilweise über Crowdfunding und Sponsoren finanziert wird. Ich selbst bin Mitglied des Produktionsteams und für die Drehkoordination verantwortlich. Dieses Jahr ist Premiere und ich bin schon neugierig wie diese Produktion beim Publikum ankommt – jedenfalls auch für mich ein besonders spannendes Projekt und eine völlig neue Aufgabe.

Du bist ja auch auf der MS EUROPA für Hapag-Lloyd Cruises unterwegs. Ein Traumjob und mehr Urlaub oder doch anstrengender als man sich denkt?

Ich hatte eine unglaublich tolle Zeit auf der MS EUROPA. Wir waren knapp einen Monat mit einem Tanzensemble von Myanmar nach Dubai unterwegs. Das besondere an der EUROPA ist, dass sie auch Gastkünstler für einen kurzen Zeitraum an Bord holen. Das war perfekt für mich um das ganze einmal kennenzulernen und ich würde es immer wieder gern machen, denn natürlich sieht man auch sehr viel von den Zielen, die man anfährt. Derzeit sehe ich mich allerdings nicht für ein halbes Jahr oder sogar noch länger auf einem Kreuzfahrtschiff.

Du bist jetzt auch immer wieder mal bei Musical-Konzerten auf der Bühne – zb bei den „LivingALabel Concerts“ im Spektakel in Wien. Wie ist diese Erfahrung mal nicht in einem Stück eine Rolle zu spielen, sondern als Solokünstler auf der Bühne zu stehen.

Das macht schon Spaß, auch wenn es für mich etwas Neues war, mal keine Rolle zu spielen, sondern als Alexander auf der Bühne zu stehen. Man ist ja dann doch mehr die private Person.

Wie gehst du eigentlich mit deinem privaten Charakter und deinem „Stage Character“ um – ist der private Alexander ein komplett anderer Mensch?

Klar gibt es eine Trennung zwischen Privat und Beruf. Mir ist aber wichtig, dass ich authentisch bin und nicht komplett ein anderer Mensch werde, wenn ich im Job bin – ich glaube das geht auf die Dauer auch gar nicht und wäre echt anstrengend.

Und was hältst du vom Social Media Hype? Muss man da unbedingt mitmachen?

Klar sind die eigene Vermarktung und Social Media Kanäle wichtig. Aber meinen Musical-Kolleginnen und -Kollegen sage ich immer „Zeigt Mut zur Hässlichkeit!“. Ich persönlich mag es nämlich lieber authentisch als diese „geschönten“ Fotos auf Instagram. Außerdem habe ich auch einen privaten Social Media Account, nicht um vor Fans etwas zu verbergen, sondern um meinen Freunden das Gefühl zu geben, dass sie etwas Besonderes sind und sie zusätzliche Inhalte von mir sehen.

Wir dürfen schon ein kleines Geheimnis verraten: Mitte Mai wirst du im Theaterpalast Bonn in „Divas“ dabei sein. Was kann das Publikum dabei erwarten?

Divas wird eine Revue mit echten Kerlen. Das Ensemble rund um die Familie Malente wird dabei allerdings vom Choreographen auf High-Heels gestellt. Es wird auf jeden Fall eine Show voll Glitzer und Strass – und weil ich keine Höhenangst habe, habe ich auch keine Angst vor den Heels, die schwindelerregend hoch sein werden. Kurz gesagt es wird spektakulär und super komisch. Außerdem freue ich mich sehr auf die Location: Ein wunderschönes restauriertes belgisches Spiegelzelt. Also auch wieder etwas ganz Neues für mich.

Du bist in letzter Zeit öfters in Wien. Warst du in Wien auch selbst schon in Musicals und Theaterstücken?

Ja, ich war in „I am from Austria“ – ein sehr cooles Musical. Super unterhaltsam, kurzweilig und urkomisch. Und ich mag die Musik, wobei ich zugeben muss, dass ich Rainhard Fendrich und seine Songs nicht kannte. Ich habe auch „Bodyguard“ besucht, war in der Oper im Theater an der Wien und im Theater in der Josefstadt. Und am 12.4. werde ich bei der Premiere von „Jesus Christ Superstar“ im Ronacher dabei sein – da freue ich mich schon darauf.

Was wünscht du dir für die Zukunft?

Ich möchte mir diesen Mix an Tätigkeiten bewahren, weil es mir einfach mehr Spaß macht, Verschiedenes zu tun. Meinen freiberuflichen Raum möchte ich zukünftig beibehalten, aber eine Longrun-Produktion wäre schon mal interessant. Bei Longrun-Produktionen finde ich es spannend, trotz langer Laufzeit sich selbst bei jeder Vorstellung die Begeisterung zu erhalten und immer wieder neue Aspekte im Stück zu finden. Ich genieße es, dass ich in einem Job bin, bei dem es kein „9 to 5“ gibt. Klar sind es lange Arbeitstage, oft keine Feiertage und unregelmäßige Arbeitszeiten. Mich stört es auch nicht zu Weihnachten oder zu Silvester zu arbeiten, weil es schon etwas Wunderbares und Einzigartiges ist, für unbekannte Menschen solche Festtage zu gestalten und mit ihnen auch irgendwie gemeinsam zu feiern. Und ich freue mich auf neue Projekte im deutschsprachigen Raum, bei denen ich auch als Darsteller etwas zum Stück beitragen kann. Darsteller sind ja keine Marionetten, sondern die Inszenierungen werden immer öfters an die einzelnen Darsteller angepasst, so wird jede Produktion auch etwas Besonderes und nicht austauschbar.

„Wir Musical-Fans“ danken dir für das Gespräch und wünschen dir für deine Zukunft alles Gute.

Nach dem überwältigenden Erfolg der Produktion DER FEUERVOGEL/CARMINA BURANA lädt das Stadttheater Klagenfurt in Zusammenarbeit mit der Performing Academy Wien erneut zu einem Abend ein, der Musik, Chorgesang und Tanz kunstvoll vereint.

Das Leading Team

Musikalische Leitung: Nicholas Milton / Mitsugu Hoshino (12., 14., 28.02. und 13.03.2025) / Hannah Eisendle (19. und 21.03.2025)
Chroreographie: Sabine Arthold
Kostümbild: Emmanuela Cossar
Choreinstudierung: Günter Wallner
Dramaturgie: Markus Hänsel

Die Cast

Solotänzer:innen: Liviana Degen, Achim Himmelbauer
Tänzer:innen: Katharina Samsula (Dance Captain), Felicia Aimée, Emilia Ebert, Lisa-Victoria Ebner, Livia Ernst, Anna Sophia Gassner, Yassin Glöckner, Stella Rosmann, Jakob Steiner

Kärntner Sinfonieorchester
Chor und Extrachor des Stadttheaters Klagenfurt
Singakademie Carinthia

In Klagenfurt widmen sich Choreographin Sabine Arthold und ihre Studierenden in DANCE EPISODES zwei herausragenden amerikanischen Komponisten, deren vielseitiges Werk von Musical und geistlicher Musik bis hin zu beschwingtem Jazz und großem Chorgesang reicht: George Gershwin und Leonard Bernstein. In AN AMERICAN IN PARIS sowie den Three Dance Episodes aus dem Musical ON THE TOWN fangen Gershwin und Bernstein das pulsierende Leben moderner Metropolen ein – doch neben dem Vergnügen der Stadtbewohner:innen schwingt auch die Gefahr der Reizüberflutung mit.

Diese Spannung greift Sabine Artholds Choreographie auf, indem sie Elemente aus Jazz-, Stepptanz und Modern Dance kombiniert, um die Sinnsuche des modernen Menschen in einer überreizten Welt tänzerisch zu reflektieren. Auch Bernsteins (Anti-)Held Candide begibt sich auf eine solche Suche – von einer Katastrophe zur nächsten getrieben, findet er sein Glück schließlich im eigenen Garten. Musikalische Parallelen zur mitreißenden Candide-Ouvertüre lassen sich in den Chichester Psalms entdecken. Bernstein komponierte dieses facettenreiche Chorwerk für die Kathedrale im südenglischen Chichester und vertonte die ausgewählten Psalmen auf Hebräisch, inspiriert von seiner jüdischen Herkunft. Hier treffen unbändige Freude und dunkle Schatten aufeinander, demütiges Hoffen begegnet harmonischer Brüderlichkeit. Ein Erlebnis der besonderen Art im Stadttheater Klagenfurt in Kärnten.

Unter dem Motto WIE WILL ICH LEBEN präsentierte Intendant Hermann Schneider seine neunte Spielzeit am Landestheater Linz.

Gemeinsam mit Geschäftsführer Thomas Königstorfer, Chefdirigent Markus Poschner, dem neuen Schauspieldirektor David Bösch, der künstlerischen Leiterin Tanz Roma Janus, der künstlerischen Leiterin der Sparte Junges Theater Nele Neitzke und dem Künstlerischen Leiter der Musicals Matthias Davids werden in der Spielzeit 2024/2025 in Linz 39 Neuproduktionen gezeigt – darunter vier Uraufführungen, eine europäische Erstaufführung, sieben österreichische Erstaufführungen und eine deutschsprachige Erstaufführung. Hinzu kommt eine Wiederaufnahme.

Die gesamte Übersicht der Spielzeit 2024/25 am Landestheater Linz in Oberösterreich:

OPER und OPERETTE

DIE ZAUBERFLÖTE – GROSSE OPER IN ZWEI AKTEN VON WOLFGANG AMADEUS MOZART

Ab 21. September 2024 im Großen Saal des Musiktheaters

Musikalische Leitung: Ingmar Be
Inszenierung: François De Carpentries

PAGANINI – OPERETTE IN DREI AKTEN VON FRANZ LEHÁR

Ab 12. Oktober 2024 im Großen Saal des Musiktheaters

Musikalische Leitung: Marc Reibel
Inszenierung: Thomas Enzinger

IL VIAGGIO (DIE REISE) (UA) – DAS LICHT VOM ANDEREN HAUS DIE REISE ZWEI OPERNEINAKTER VON ALOIS BRÖDER

Ab 19. Oktober 2024 im BlackBox Musiktheater

Musikalische Leitung: Jinie Ka
Inszenierung: Gregor Horres

MADAMA BUTTERFLY – JAPANISCHE TRAGÖDIE IN DREI AKTEN VON GIACOMO PUCCINI

Ab 7. Dezember 2024 im Großen Saal des Musiktheaters

Inszenierung: Isabel Ostermann

DIE HEILIGE ENTE EIN SPIEL MIT GÖTTERN UND MENSCHEN – OPER IN EINEM VORSPIEL UND DREI AKTEN VON HANS GÁL

Ab 14. Dezember 2024 im BlackBox Musiktheater

Musikalische Leitung: Ingmar Beck
Inszenierung: Gregor Horres

UNSERE KINDER DER NACHT (UA) – EINE MUSIKALISCHE GESCHICHTE VON HELMUT JASBAR | 12+

Ab 19. Jänner 2025 im Großen Saal des Musiktheaters

Musikalische Leitung: Ingmar Beck
Szenische Einrichtung: Hermann Schneider

DER FLIEGENDE HOLLÄNDER – ROMANTISCHE OPER IN DREI AKTEN VON RICHARD WAGNER

Ab 25. Jänner 2025 im Großen Saal des Musiktheaters

Musikalische Leitung: Markus Poschner
Inszenierung: Hermann Schneider

DIE WUNDERBARE WIRKUNG DER NATUR – KOMISCHE OPER IN DREI AKTEN VON GIUSEPPE SCARLATTI

Ab 8. Februar 2025 im BlackBox Musiktheater

Inszenierung: Gregor Horres

DIE GERISSENE FÜCHSIN – OPER IN DREI AKTEN VON LEOŠ JANÁČEK

Ab 29. März 2025 im Großen Saal des Musiktheaters

Musikalische Leitung: Markus Poschner
Inszenierung: Peter Konwitschny

PAPAGENO UND DIE ZAUBERFLÖTE – GROSSE OPER VON WOLFGANG AMADÉ MOZART IN EINER FASSUNG FÜR KLEINE LEUTE | 6+

Ab 13. April 2025 im Großen Saal des Musiktheaters

Musikalische Leitung: Jinie Ka
Inszenierung: François De Carpentries

ADAM UND EVA (UA) – MUSIKTHEATER IN EINEM VORSPIEL UND DREI AKTEN VON MIKE SVOBODA KOOPERATION MIT DEN SCHWETZINGER SWR FESTSPIELEN

Ab 2. Mai 2025 im Rokoko-Theater Schwetzingen

Musikalische Leitung: Mike Svoboda
Inszenierung: Andrea Moses

GUILLAUME TELL (WILHELM TELL) – OPER IN VIER AKTEN VON GIOACHINO ROSSINI

Ab 17. Mai 2025 im Großen Saal des Musiktheaters

Musikalische Leitung: Enrico Calesso
Inszenierung: Georg Schmiedleitner

DIE FLEDERMAUS – KOMISCHE OPERETTE IN DREI AKTEN VON JOHANN STRAUSS

Ab 25. Oktober 2024 im Großen Saal des Musiktheaters

Musikalische Leitung: Marc Reibel
Inszenierung: Thomas Enzinger

MUSICAL

WONDERLAND (EE, DSE) – MUSICAL VON FRANK WILDHORN, JACK MURPHY UND JENNIFER PAULSON-LEE & GABRIEL BARRE NACH DEM ORIGINAL-BUCH VON GREGORY BOYD & JACK MURPHY

Ab 8. September 2024 im Großen Saal des Musiktheaters

Musikalische Leitung: Tom Bitterlich
Inszenierung: Christoph Drewitz

SOMETHING ROTTEN! (DSE) – HAMLET ODER OMELETT, DAS IST DIE FRAGE

Für Musik & Gesangstexte zeichnen Karey Kirkpatrick & Wayne Kirkpatrick verantwortlich, das Buch stammt von Karey Kirkpatrick & John O’Farrell und die deutsche Übersetzung haben Roman Hinze und Niklas Wagner übernommen.

Ab 16. November 2024 im Großen Saal des Musiktheaters

Musikalische Leitung: Tom Bitterlich
Inszenierung: Matthias Davids

SWEENEY TODD – BARBIER DES GRAUENS VON FLEET STREET MUSICALTHRILLER VON STEPHEN SONDHEIM UND HUGH WHEELER

Ab 15. Februar 2025 im Großen Saal des Musiktheaters

Musikalische Leitung: Tom Bitterlich
Inszenierung: Simon Eichenberger

RENT – MUSICAL VON JONATHAN LARSON

Ab 26. April 2025 im Schauspielhaus

Inszenierung: David Bösch

TANZ

LOVETRAIN 2.0 – TANZSTÜCK VON EMANUEL GAT MUSIK TEARS FOR FEARS | TANZ LINZ ORIGINALPRODUKTION VON EMANUEL GAT DANCE

Ab 26. Oktober 2024 im Großen Saal des Musiktheaters

Choreografie und Licht: Emanuel Gat

FALL / ORBO NOVO (ÖE)

Ab 1. März 2025 im Großen Saal des Musiktheaters

Inszenierung und Choreografie: Sidi Larbi Cherkaoui
Musik: Arvo Pärt / Szymon Brzóska
Musikalische Leitung: Marc Reibel

Kooperation mit der Tanzakademie Oberösterreich

Ein Doppeltanzabend mit TANZ LINZ und dem Bruckner Orchester Linz

LIVING ROOM – EIN DOPPELTANZABEND

Ab 18. Mai 2025 im BlackBox Musiktheater

Choreografie und Inszenierung: TANZ LINZ & Preisträger:in der 38. International Choreographic Competition Hannover

SCHAUSPIEL

VIEL LÄRM UM NICHTS – KOMÖDIE VON WILLIAM SHAKESPEARE

Ab 14. September 2024 im Schauspielhaus

Inszenierung: David Bösch

OH GOTT! – KOMÖDIE VON ANAT GOV

Ab 20. September 2024 in den Kammerspielen

Inszenierung: Guy Ben-Aharon

TRILOGIE DER SOMMERFRISCHE (UA) – KOMÖDIE VON FRANZOBEL, NACH CARLO GOLDONI

Ab 5. Oktober 2024 im Schauspielhaus

Inszenierung: Matthias Rippert

LIEBELEI – SCHAUSPIEL VON ARTHUR SCHNITZLER | KOOPERATION MIT DEN SALZKAMMERGUT FESTWOCHEN 2024

Ab 25. Oktober 2024 in den Kammerspielen

Inszenierung: Anna Stiepani

DIE KATZE AUF DEM HEISSEN BLECHDACH – THEATERSTÜCK VON TENNESSEE WILLIAMS

Ab 6. Dezember 2024 im Schauspielhaus

Inszenierung: Susanne Lietzow

MONTE ROSA – THEATERSTÜCK VON TERESA DOPLER

Ab 15. Dezember 2024 auf der Studiobühne Promenade

Inszenierung: Valeria Popp

THE BROKEN CIRCLE (ÖE) – THEATERSTÜCK VON JOHAN HELDENBERGH UND MIEKE DOBBELS

Ab 1. Februar 2025 in den Kammerspielen

Inszenierung: Sara Ostertag

DIE TONIGHT, LIVE FOREVER ODER DAS PRINZIP NOSFERATU (ÖE) – THEATERSTÜCK VON SIVAN BEN YISHAI

Ab 2. Februar 2025 auf der Studiobühne Promenade

Inszenierung: Johanna Ziemer

DER BOSS VOM GANZEN (ÖE) – KOMÖDIE VON LARS VON TRIER

Ab 28. Februar 2025 im Schauspielhaus

Inszenierung: Stephanie Mohr

JAMES BROWN TRUG LOCKENWICKLER – KOMÖDIE VON YASMINA REZA

Ab 21. März 2025 in den Kammerspielen

Inszenierung: Fanny Brunner

GESPRÄCHE MIT ASTRONAUTEN – KOMÖDIE VON FELICIA ZELLER

Ab 12. April 2025 auf der Studiobühne Promenade

Inszenierung: Joachim Gottfried Goller

DIE FLUCHT – THEATERSTÜCK VON LIDA WINIEWICZ UND ERNST WALDBRUNN

Ab 10. Mai 2025 in den Kammerspielen

Inszenierung: David Bösch

UNENTDECKTE WELTEN – EINE KOOPERATION DES SCHÄXPIR FESTIVALS MIT DEM SCHAUSPIEL DES LANDESTHEATERS LINZ

Ab Juni 2025 am Festivalspielort in Linz

JUNGES THEATER

JUNGER KLASSIKER ROMEO & JULIA SHORT CUTS – NACH WILLIAM SHAKESPEARE FASSUNG VON NELE NEITZKE | 13+

Ab 15. September 2024 auf der Studiobühne Promenade

Inszenierung: Nele Neitzke

PATRICKS TRICK – VON KRISTO ŠAGOR | 10+

Ab 28. September 2024 auf der Studiobühne Promenade

Inszenierung: Heidelinde Leutgöb

DER GESTIEFELTE KATER (ÖE) – VON THOMAS FREYER FREI NACH DEN BRÜDERN GRIMM | 6+

Ab 17. November 2024 in den Kammerspielen

Inszenierung: Nele Neitzke

DIE BRÜDER LÖWENHERZ – VON ASTRID LINDGREN FÜR DIE BÜHNE BEARBEITET VON EVA SKÖLD | 9+

Ab 12. Jänner 2025 in den Kammerspielen

Inszenierung: Jens Kerbel

DER KLEINE PRINZ (ÖE) – VON ANTOINE DE SAINT-EXUPÉRY | FÜR DIE BÜHNE BEARBEITET VON THORSTEN BIHEGUE | 6+

Ab 25. Februar 2025 auf der Studiobühne Promenade

Inszenierung: Veronika Haider

UM DIE ECKE – VON BERNHARD STUDLAR | 3+

Ab 23. März 2025 im Unteren Vestibül der Kammerspiele

Inszenierung: Anna-Katharina Wurz

POINT NEMO (ÖE) – VON ANNIKA SCHEFFEL | 13+

Ab 13. April 2025 in den Kammerspielen

Inszenierung: Martin Philipp

Landestheater Linz
Oö. Theater und Orchester GmbH
Promenade 39
4020 Linz

Robert „Rob“ Johannes Bolland is a Dutch composer, producer and singer.

He was born in South Africa and started composing at a young age. Together with his brother Ferdi Bolland he started the successful duo Bolland & Bolland. Rob and Ferdi are well know as composers and producers of world hits like “In the Army Now” from Status Quo and “Rock Me Amadeus” from Falco.

Rob also wrote and produced songs for artists like Samantha Fox, Barclay James Harvest, Candy Dulfer, Hans Dulfer, Roger Chapman, Ian Gillan, Johnny Logan, Colin Blunstone, Dana International, Shaun Cassidy, Dick Dale and Nina Hagen.

In 2002 he wrote songs for the Joop van den Ende Musical 3 MUSKETIERS – e.g. the song „ All I Ever Want / Alles“, which reached Top 10 in Germany and The Netherlands.

Rob´s songs were part of many films and TV series like Netflix’s „Stranger Things“, „Adventureland“, Disney’s „Bedtime Stories“, „Family Guy“ und „The Simpsons“.

For ROCK ME AMADEUS – DAS FALCO MUSICAL – the new musical of Vereinigte Bühnen Wien (VBW) – Rob wrote new songs together with co-composer and texter Justin Dylan Bolland.

Currently Rob is working on his first solo album, a new musical and various projects with several artists.

Have you always wanted to work in the music business?

Absolutely! From a very young age I was always mesmerized by music, be it pop music, jazz standards or classical. I also had a fascination for the weekly pop music charts and hoped that one day I would find my own music in the Top 40.

Which main challenges did you face at the beginning of your career as an artist?

Well, I recorded my first single, which was also a hit, when I was part of duo „Bolland & Bolland“ which I formed with my brother Ferdi. Ever since then the biggest challenge would be to write the next hit, and the next and so on. So from age 16 I pursued a professional career in music.

You are a composer, producer and singer. Which of these “roles” do you like best?

Each of these roles supply me with a different kind of energy which makes it impossible for me to choose a favourite between them. In songwriting I can express myself lyrically and musically and at times the urge to create a hit is very attractive to me. Then going on to produce the song gives me the opportunity to sculpt the raw material. In the case of a musical the song should be memorable as well as at times further the storyline. Singing is a liberating experience, when I sing I feel that I’m alive.

You wrote “In the Army Now” or the Falco Songs “Rock me amadeus”, “Jeanny” and “Vienna Calling” but also musical-ballads like “Alles” – a great range of composing with very special songs. Is this diversity in music an important part of your own point of view on your career?

Diversity is something I definitely seek while writing songs. In the case of “Rock Me Amadeus” it was specifically tailored for the artist Falco and although he didn’t want to record it at first, I am so glad that he eventually chose to do the song as I composed it. It was extremely satisfying to see “Rock Me Amadeus” go to number 1 worldwide, including the US and the UK.

Rob Bolland – Credits: Rob Bolland

What is necessary to be successful as an artist?

Dedication, the ability to deal with success and failure at the same time and to be aware of where your strengths and weaknesses lie.

You wrote two new songs for the musical ROCK ME AMADEUS – DAS FALCO MUSICAL. Was it difficult to find the right “direction” of music genre for these two songs, because Falco songs are various and progressive.

I wrote the two new songs with my new writing partner Justin Dylan Bolland. The writer of “Rock Me Amadeus – Das Falco Musical” Christian Struppeck instructed us to write these two new songs in part to further the storyline.

That sets these songs apart from the regular hit songs that I wrote for Falco as an artist. “Ein Weisses Blatt Papier” tells the story of an artist, Falco, facing a severe case of writer’s block which drives him into a mad fever dream.

The second new song we wrote for the musical, “I Am You”, introduces a new character in the musical, the ‘Alter Ego’, and it shows the inner battle between Hans Hölzel and the Kunstfigur Falco which he created. This was challenging for us to write and we absolutely adore the end result on stage. It is one of the key moments in the show.

Rob Bolland - Credits: Rob Bolland
Rob Bolland – Credits: Rob Bolland

What do you think of Falco – as an artist but also as the person Hans Hölzel?

I experienced Hans Hölzel as a warm and intelligent person, completely different from the Kunstfigur Falco that he had created. The artist Falco was very hard to work with, but in the end intensely rewarding. I will cherish our collaboration for ever.

You are writing a new musical. Would you like to tell us more about it?

New collaborator Justin Dylan and I are currently working on a brand new musical which we think will blow you away. We are excited because there’s already interest in this musical and are in talks with potential partners.

What are your next projects?

Apart from the new musical I will be working on my first solo album. Also I’m writing and producing for a couple of new as well as established artists. There are also some unexpected collaborations on the way, which are due for release in the coming months.

What do you think about Social Media? Obligatory for artists?

I embrace Social Media as a way to interact with fans as well as other artists and producers. I read all my DM’s, I love the directness and the possibilities it offers!
In this day and age I think it’s absolutely obligatory for artists.

And what do you think about Marketing in general? Is it important for the career of an artist or does the artistic performance counts primarily?

The artistic performance is paramount, coupled with a brilliant marketing strategy. These two combined with an immense portion of luck is the ideal formula.

How important are fans in the music business and how is your experience with fans?

I can look back on a very long and successful career in the music business and I truly believe that dedicated fans are the key to success.

Word rap

Dog or cat: Dog
Holidays in the mountains or by the sea: Both
Facebook or Instagram: Instagram
Day or night: Night
Fashion trends or your own style: Own style
Black or white: Black
Fantasy film or comedy: Comedy
Book or newspaper: Book
Strength training or endurance training: Strength
WhatsApp or Signal: WhatsApp
Economy or politics: Politics
Tea or coffee: Tea
This personality fascinates me: Anthony Newley
My most valuable experience in my life was: The birth of my children (and the birth of each new song)
My best useless talent: My Kermit the Frog impersonation
I want to read this headline about myself: “Another Number 1 hit for Rob Bolland”
These qualities are important to me in other people: Honesty, honesty and honesty
I recharge my batteries through: Singing
For breakfast I like to eat: Yoghurt with fruits and nuts
My favorite subjects at school: History
I always have in the fridge: Cheese
I would still like to learn: Tap dancing
My 3 favorite brands are: Hohner, BBC, Disney
This is worth fighting for: Doing what you love and sticking to your own rules!
The greatest adventure of my life: The journey with Falco
This is what I still want to achieve: Creating a hit musical
For me success is: Never giving up

Rob Bolland - Credits: EJ de Looze
Rob Bolland – Credits: EJ de Looze

To the interview in German.

Rob Bolland at KÜNSTLERFAMILIE.