Footloose ist ein US-amerikanischer Tanzfilm aus dem Jahr 1984 – mit Kevin Bacon in der Hauptrolle und der Regie von Herbert Ross.

Der Film entwickelte sich zu einem Kultfilm und spielte in den USA – mit einem Budget von knapp über acht Millionen US-Dollar – über 80 Millionen US-Dollar ein.

Die Chance auf die Hauptolle erhielt Kevin Bacon allerdings erst nachdem Tom Cruise und Rob Lowe verhindert waren. Während Kevin Bacon mit Footloose seinen Durchbruch feierte, war der erfolgreiche Tanzfilm für Sarah Jessica Parker nicht nur ihr Spielfilm-Debüt, sondern war für ihre Rolle als Ariels Freundin Rusty 1985 auch beim Filmpreis „Young Artist Award“ im Bereich „Best Young Supporting Actress in a Motion Picture Musical, Comedy, Adventure or Drama“ („Beste junge Nebendarstellerin in einem Musical, einer Komödie, einem Abenteuer oder Drama“) nominiert.

Im Jahr 2011 wurde Footloose unter der Regie von Craig Brewer neuverfilmt und kam als Musicalversion erstmals im Oktober 1998 unter Regie von Walter Bobbie auf die Bühne des Richard Rodgers Theatre am Broadway in New York. Die Musicalversion wurde dabei um die vier weiteren Songs „Metal Health“ (Quiet Riot), Hurts So Good (John Mellencamp), Waiting for a Girl like You (Foreigner) und „Dancing In the Sheets“ (Shalamar) ergänzt.

Footloose – die Story

Footloose (Deutsch: Ungebunden) erzählt die Geschichte des jungen Tänzers Ren MacCormack, der nach der Trennung seiner Eltern mit seiner Mutter in die Kleinstadt Bomont zieht. Das Leben verändert sich für Ren dort recht rasch, denn Reverend Shaw Moore hat in der spießigen Kleinstadt ein Verbot von Rockmusik, Tanz und Alkohol ausgerufen. Hintergrund des Verbot ist der Tod seines Sohns Bobby, der nach einer Party einen tragischen Autounfall hatte und dabei sein Leben verlor. Reverend Moore gibt der Rockmusik und dem aus seiner Sicht dazugehörigen Drogen- und Alkoholkonsum die Schuld für den Tod. Ren MacCormack möchte sich den Verboten und der Engstirnigkeit in der Kleinstadt nicht beugen und kommt in Konflikt mit den bibelfesten Einwohner:innen von Bomont. Als sich Ren auch noch in Ariel, der Tochter von Reverend Moore, verliebt wird die Situation noch komplizierter – doch Ren lässt sich nicht unterkriegen. Er wehrt sich gegen die Ungerechtigkeiten und stellt im Stadtrat von Bomont einen Antrag auf die Aufhebung der Verbote. Sein Antrag wird abgewiesen und daraufhin beschließt Ren den Abschlussball der Highschool („Prom“) zu organisieren und damit eine Aufhebung der Verbote zu bewirken. Unterstützt wird er dabei nicht nur von anderen Jugendlichen, die sich von Ren´s Leidenschaft anstecken lassen, sondern auch vom Getreidemühlenbesitzers Andy Beamis, bei dem Ren immer wieder mal etwas Geld verdient. Die rebellierten Jugendlichen und auch die zunehmende Kritik von Vi Moore, der Ehefrau des Reverends, bringen langsam ein Umdenken beim Reverend. Ren überzeugt Shaw Moore, dass Ariel ihn zum Ball begleiten darf und am Ende erreicht die „Rebellion“ auch die Aufhebung der Verbote.

Die Geschichte basiert auf der wahren Story in der Kleinstadt Elmore City in Oklahoma, in der seit 1898 ein Tanzverbot herrschte und das erst 1980 auf Initiative von jungen Bewohner:innen der Kleinstadt aufgehoben wurde. Damals organisierten die Teenager gegen die Meinung der konservativen Kirchengemeinde einen Schulball und bekamen dafür Medienberichte in ganz Amerika.

Die Cast der Filmversion 1984

Ren McCormack: Kevin Bacon (Synchronstimme: Torsten Sense)
Ariel Moore: Lori Singer (Synchronstimme: Maud Ackermann)
Reverend Shaw Moore: John Lithgow (Synchronstimme: Peter Aust)
Vi Moore: Dianne Wiest (Synchronstimme: Barbara Adolph)
Willard Hewitt: Chris Penn (Synchronstimme: Oliver Rohrbeck)
Rusty: Sarah Jessica Parker (Synchronstimme: Melanie Pukaß)
Ethel McCormack: Frances Lee McCain (Synchronstimme: Gisela Fritsch)

Die Cast der Neuverfilmung 2011

Ren MacCormack: Kenny Wormald (Synchronstimme: Patrick Roche)
Ariel Moore: Julianne Hough (Synchronstimme: Jacqueline Belle)
Reverend Shaw Moore: Dennis Quaid (Synchronstimme: Thomas Danneberg)
Vi Moore: Andie MacDowell (Synchronstimme: Elisabeth Günther)
Willard Hewitt: Miles Teller (Synchronstimme: Roman Wolko)
Rusty: Ziah Colon (Synchronstimme: Farina Brock)
Andy Beamis: L. Warren Young (Synchronstimme: Ekkehardt Belle)
Wes Warnicker: Ray McKinnon (Synchronstimme: Matthias Klie)

Für den Film-Soundtrack, der in den USA neunfach mit Platin ausgezeichnet und für den Grammy in der Kategorie „Best Album of Instrumental Score“ nominiert wurde, zeichneten Komponist und Arrangeur Michael Gore und Texter und Drehbuchautor Dean Pitchford verantwortlich. Die beiden waren schon im Jahr 1980 bei Fame – Der Weg zum Ruhm beteiligt und erhielten für den Titelsong einen Oscar. Bei Footloose erhielten Michael Gore und Dean Pitchford zusätzliche Unterstützung von Tom Snow (Let’s Hear It for the Boy und Somebody’s Eyes), Eric Carmen (Almost Paradise), Jim Steinman (Holding Out for a Hero), Sammy Hagar, Bill Wolfer (Dancing in the Sheets) und Kenny Loggins.

Der Titelsong „Footloose“ von Kenny Loggins war drei Wochen auf Platz 1 der Billboard-Charts, wurde von der Zeitschrift Billboard zum viertbeste Song des Jahres 1984 gekürt und entwickelte sich zu einem internationalen Hit (u.a. Platz eins in den USA & Neuseeland, Platz vier in Deutschland & der Schweiz und Platz acht in Österreich). Kenny Loggins (Musik) und Dean Pitchford (Text) waren 1985 in den Kategorien „Best Music“ und „Best Original Song“ für den Oscars nominiert.

Die Songs

Footloose – von Kenny Loggins
Let’s Hear It for the Boy – von Deniece Williams
Almost Paradise – von Ann Wilson feat. Mike Reno
Holding Out for a Hero – von Bonnie Tyler
Dancing in the Sheets – von Shalamar
I’m Free (Heaven Helps the Man) – von Kenny Loggins
Somebody’s Eyes – von Karla Bonoff
The Girl Gets Around – von Sammy Hagar
Never – von Moving Pictures

Über Herbert Ross

Der Regisseur und Choreograf Herbert David Ross wurde 1927 in New York geboren und startete seine Karriere als Tänzer und Choreograf. In den 1960er Jahren choreografierte er u.a. die Filme Doktor Dolittle und Funny Girl mit Barbra Streisand.

Für den Film „Am Wendepunkt“ gewann Herbert Ross den Golden Globe als bester Regisseur und erhielt eine Oscar-Nominierung. „Am Wendepunkt“ ist gemeinsam mit dem Film „Die Farbe Lila“ der einzige Film, der trotz elf Oscarnominierungen keinen einzigen Oscar gewann.

Herbert Ross führte Regie u.a. in den Filmen Play it again, Sam – mit Woody Allen und Diane Keaton (1972), Funny Lad – mit Barbra Streisand, James Caan und Omar Sharif (1975), The Sunshine Boys – mit Walter Matthau und George Burns (1975), The Turning Point (Am Wendepunkt) – mit Shirley MacLaine und Anne Bancroft (1977), The Goodbye Girl (Der Untermieter) – mit Richard Dreyfuss Untermieter (1977), California Suite – mit Jane Fonda, Alan Alda, Michael Caine und Maggie Smith (1978), Tanz in den Wolken (Pennies from Heaven) – mit Steve Martin, Bernadette Peters und Christopher Walken (1981), Eigentlich wollte ich zum Film (I Ought to Be in Pictures) – mit Walter Matthau und Ann-Margret (1982), Max Dugans Moneten (Max Dugan Returns) – mit Matthew Broderick und Jason Robards (1983), Footloose – mit Kevin Bacon, Lori Singer und Dianne Wiest (1984), Protocol – Alles tanzt nach meiner Pfeife (Protocol) – mit Goldie Hawn (1984), Das Geheimnis meines Erfolges (The Secret of My Success) – mit Michael J. Fox und Helen Slater (1987), Magnolien aus Stahl – Die Stärke der Frauen (Steel magnolias) – mit Sally Field, Dolly Parton, Shirley MacLaine und Julia Roberts (1989), My Blue Heaven – mit Steve Martin und Joan Cusack (1990), Der Preis der Macht (True Colors) – mit John Cusack, James Spader und Richard Widmark (1991), Undercover Blues – Ein absolut cooles Trio (Undercover Blues) – mit Kathleen Turner, Dennis Quaid und Fiona Shaw (1993), Kaffee, Milch und Zucker (Boys on the Side) – mit Whoopi Goldberg, Mary-Louise Parker und Drew Barrymore (1994).

Außerdem übernahm er Regie und Choreografie von Broadwayproduktionen wie A Tree grows in Brooklyn von George Abbott und Arthur Schwartz, Three Wishes for Jamie von Ralph Blane, House of Flowers von Truman Capote und Harold Arlen, The Body Beautiful von Joseph Stein und Jerry Bock, Finian’s Rainbow von Fred Saidy und Burton Lane, The Gay Life von Fay Kanin und Arthur Schwartz, I Can Get It for You Wholesale von Jerome Weidman und Harold Rome, Tovarich von David Shaw und Lee Pockriss, Anyone Can Whistle von Stephen Sondheim, Kelly von Eddie Lawrence und Moose Charlap, Do I Hear a Waltz? von Arthur Laurents und Richard Rodgers, On a Clear Day You Can See Forever von Alan Jay Lerner und Burton Lane, Chapter Two von Neil Simon, I Ought to Be in Pictures von Neil Simon.

2001 starb Herbert Ross in New York an einer Herzinsuffizienz.

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Die größte Herausforderung beim Besuch dieses Musicals? Auf dem Sitz zu bleiben! Die funkelnde Disco-Kugel entführt uns direkt in die 70er, wo Tony Manero mit seinen Tanzschritten dem tristen Brooklyn entfliehen will. Mitgerissen von Liebesdramen und großen Träumen erlebt man Kulthits wie „Stayin‘ Alive“ und „Night Fever“ – und die mitreißende Energie der Darstellenden, die in dieser spektakulären Neuinszenierung mit atemberaubenden Choreografien brillieren, bringt selbst den größten Tanzmuffel dazu, die Hüften schwingen zu lassen.

Tourtermine 2025

04.09.-07.09.2025 Stuttgart, Liederhalle (Hegel-Saal)
10.09.-14.09.2025 Düsseldorf, Capitol Theater
16.09.-21.09.2025 Hamburg, Inselpark Arena
25.09.-28.09.2025 Frankfurt, myticket Jahrhunderthalle
02.10.-05.10.2025 Duisburg, Theater am Marientor
07.10.-09.10.2025 Bremen, Metropol Theater
14.10.-26.10.2025 München, Deutsches Theater
29.10.-02.11.2025 Graz, Helmut List Halle
05.11.-09.11.2025 Köln, Motorworld

ShowSlot bietet das ganze Jahr über ein einzigartiges Programm voller Leben, Emotionen und unvergesslicher Erlebnisse. Als erfolgreicher Shootingstar der Live-Entertainment-Branche entführt ShowSlot mit beeindruckenden Bühnenbildern, hochkarätigen Ensembles, liebevoll gestalteten Kostümen und legendären Hits in faszinierende Welten fernab des Alltags.

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Das Konservatorium Sunrise_Studios (mit Öffentlichkeitsrecht) unter der Leitung von Charlotte derStern bietet professionelle Bühnenausbildung (Berufsausbildung) für Bühnendarsteller;innen. Die Ausbildung schließt mit einem staatlich anerkannten Diplom ab und hat einen Schauspiel-, Tanz-, Gesangs- oder Musical-Schwerpunkt.

Der Unterricht umfasst rund 30 Wochenstunden und erfolgt nach speziellem, an internationalen Erfolgsmethoden orientiertem System. Dabei wird auf eine hohe praxisnahe, bedarfsorientierte und zeitgemäße Ausbildung und Individualförderung Wert gelegt.

Das Dozent:innen-Team verfügt über Bühnen-, Film- und TV-Praxis und gibt diese Erfahrungen an die Studierenden des Konservatorium Sunrise_Studios weiter. Zusätzlich werden regelmäßig Workshops mit internationalen Stars angeboten.

Aufnahmeprüfungen / Bewerbungen

Für das jeweils kommende Ausbildungsjahr werden Bewerbungen für die staatlich anerkannten Ausbildungs- bzw. Diplomschwerpunkte angenommen

  • Schauspiel mit professioneller Gesangs- und Tanzausbildung
  • Gesang mit professioneller Schauspiel- und Tanzausbildung
  • Tanz mit professioneller Gesangs- und Schauspielausbildung
  • Musical

Außerdem sind auch Bewerbungen für individuelle In-Studio-Aufnahmetests möglich.

Die Bühnenausbildung am Konservatorium Sunrise_Studios wird zukünftig auch in Kombination mit AHS-Oberstufe und Matura am Young Artists Institute angeboten.

Let´s Go Together – das Gute-Laune-Rock’n’Roll-Musical – mit den Studierenden des Konservatoriums Sunrise_Studios

Am 4. Oktober 2025 können sich Musicalfans auf das WE ARE MUSICAL Musicalfest der VBW (Vereinigte Bühnen Wien) im und vor dem Ronacher in Wien freuen.

Unter freiem Himmel stehen Clemens Otto Bauer, Roy Goldman, Denise Jastraunig, Wietske van Tongeren, Lisanne Clémence Veeneman und Anton Zetterholm auf der Open-Air Bühne vor dem Ronacher und geben die schönsten VBW-Musical Songs zum Besten.

Außerdem können sich die Besucher:innen auf ein abwechslungsreiches Programm mit aufregenden Einblicken in den Theateralltag freuen.

WE ARE MUSICAL

Großes Musicalfest zum Saisonauftakt im Ronacher in Wien
Samstag, 4. Oktober, 12:00 – 17:00 Uhr

Das Musicalfest ist eine umweltfreundliche Veranstaltung mit dem Prädikat „ÖkoEvent“.

In Wien werden Veranstalter:innen seit 2007 dabei unterstützt, ihre Events, Feste und Feiern umweltfreundlich durchzuführen. Mit dem Prädikat ÖkoEvent können seit 2010 nachhaltige Veranstaltungen und Events als solche gekennzeichnet und beworben werden. ÖkoEvents setzen zusätzlich zu den Vorgaben aus dem Wiener Veranstaltungsgesetz nachhaltige Maßnahmen um und tragen so zu einer besonderen Festkultur und geringeren Umweltbelastungen bei.

Pia Novy wurde in Wien geboren. Sie lernte schon früh Klavier und Schlagzeug und besuchte eine Kunstschule in Wien. 2019 schloss Pia die Stageart Musical School in Hamburg ab und stand auch schon während ihrer Ausbildung regelmäßig auf der Bühne.

Bisher war Pia u.a. zu sehen im Theater in der Marschnerstraße, in den Kammerspielen, in der Opern Factory, im Ensemble von „Luna – das Musical“ in der Theatercouch in Wien, im Theaterstück „Ein ungleiches Paar“ im Theater der Dittchenbühne in Elmshorn und im Musical „Conni das Schulmusical“ in der Hauptrolle der „Conni“.

Von 2020-2022 verkörperte Pia die Rolle der Bibi Blocksberg in „Bibi Blocksberg – Alles wie verhext“ und war mit dem Stück „Der kleine Prinz auf Tour“ auf Tour.

Mit ihrem ersten Solokonzert „Musical, Pop, Rock“ war Pia Novy in Lanzendorf bei Wien auf der Bühne und ist auch immer wieder beim Original Krimidinner im Einsatz.

War es immer dein Ziel auf der Bühne zu stehen oder hattet du einen anderen Berufswunsch?

Seit ich 7 war, war es mein Wunsch auf der Bühne zu stehen. Ich war einfach davon fasziniert, wie man Menschen so stark berühren kann, mit dem was man tut.

Aber ich habe ein Jahr vor meiner Aufnahmeprüfung Soziologie studiert, weil ich mich auch für Kriminologie, also Profiling, interessiere.

Du hast deine Ausbildung an der Stageart Musical School in Hamburg abgeschlossen. Was nimmst du aus deiner Ausbildung mit?

Vieles. Aber was mir dort bewusst wurde ist, dass dieser Job einem vieles abverlangt und man einfach dran bleiben muss. Auch wenn man Rückschläge erlebt, man muss einfach weiter machen und seinen Weg finden.

Was waren für dich die größten Herausforderungen in deiner ersten Zeit als Darstellerin?

Der Druck. Ich habe sofort eine Hauptrolle in einem Kinder-Familienmusical bekommen. Da war der Druck sehr groß, denn die Kinder haben noch mehr auf mich geachtet als auf meine Kollegen. Mit der Zeit jedoch legte sich das und ich habe es einfach nur noch genossen.

Was würdest du jemanden raten, der Musicaldarsteller/-in werden möchte? Eine gute Entscheidung oder lieber nochmals durchdenken?

Wenn man merkt das man dafür brennt soll man es einfach machen. Man lebt ja nur einmal.

Was braucht man aus deiner Sicht, um im Musicalbusiness erfolgreich zu sein?

Den Mut zu haben diesen Schritt zu gehen und dahinter zu bleiben. Ich merke selber wie schwer und frustrierend es sein kann. Einfach dahinter bleiben und darauf vertrauen, dass alles einen Sinn hat!

Musicaldarsteller vereinen ja den Mix aus Gesang, Schauspiel und Tanz. In welchem dieser drei Bereiche fühlst du dich am wohlsten?

Am wohlsten fühle ich mich bei Gesang und Schauspiel, das sind auch einfach meine Stärken. Ich kann mich dennoch gut bewegen und tanzen, aber ich bin keine Darstellerin, die als reine Tänzerin gecastet wird. So gut kann ich mich selber einschätzen.

Du tanzt neben Jazz, Modern und Ballett auch Hip-Hop, Stepptanz, Standard und Latein. Hast du einen bevorzugten Tanzstil?

Ich liebe steppen, das war auch eines meiner Lieblingsfächer. Aber ich mag auch Modern und Hip-hop sehr! Und Standard sowieso. Ich habe mit 16 damit begonnen und habe dann 3 Jahre lang in Wien alle möglichen Bälle eröffnet!

Wie ist es so in Rollen zu schlüpfen? Wie viel Pia steckt in jeder Rolle?

Eigentlich fällt es mir zu 98% sehr leicht. Außer an Tagen wo es mir nicht gut geht, dann muss ich kurz alles abschütteln und dann kann es losgehen. Es kommt auf die Rolle an, aber ich denke ein klein bisschen Pia ist schon dabei, da ich finde man kann erlebte Dinge aus seinem Leben immer gut in Rollen einfließen lassen, wenn es passt.

Welche Rollen würden dich zukünftig besonders interessieren und warum?

Puh.. da gibt es viele! Die Rolle der Magda würde mich sehr interessieren aus „Tanz der Vampire“. Ich habe etwas gebraucht meinen Körper zu akzeptieren und ich finde die Rolle der Magda ist eine der weiblichsten Rollen und auch eine sehr starke Figur. Ich hätte bestimmt sehr viel Spaß dabei diese Figur zu spielen, sollte man mir die Chance geben. Ich würde mich auch wahnsinnig über Ensemble Rollen in vielen Stücken freuen wie in „Elisabeth“, „Besuch der Alten Damen“, „Sister Act“, „Jesus Christ Superstar“.. und viele mehr, Einfach weil es ein Traum von mir wäre mit so tollen Regisseuren und Choreografen zusammen zu arbeiten.

Was hältst du von Social Media? Zwingend notwendig für eine Künstlerin?

Ich denke es ist schon gut wenn man sich auf diesen Plattformen zeigt. Auch wenn ich nicht die Beste im posten bin. Aber ich bin dabei langsam mehr Künstlerisches und auch von meinen Hobbys mehr zu zeigen, damit man meine Vielfältigkeit sieht.

Wie stehst du generell zum Thema „Vermarktung“ deiner Person? Wie wichtig ist Marketing und Kommunikation für dich als Darstellerin?

Für mich ist es sehr wichtig und ich bin froh bei der KÜNSTLERFAMILIE Unterstützung zu bekommen, da ich in diesem Bereich noch viel lernen muss.

Welche Musikstile hörst du gerne privat?

Ich höre sehr bunt gemischt. Um wenige Bands aufzuzählen… Ich liebe Queens, Kiss, James Blunt, Selena Gomez, Apache 207, an sich höre ich auch privat ab und zu gerne Musicals, Wanda.. ich höre sehr viel verschiedenes.

Und welcher Song ist dein Lieblingssong?

Ich habe da ein paar. Um ein paar zu nennen, „Komet“ von Apache 207 und Udo LIndenberg, „Angels like you“ von Miley Cyrus und „Overpass Graffiti“ von Ed Sheeran.

Hast du einen Lieblingsfilm oder gibt ́s mehrere Filme oder Genres, die du besonders magst?

Lieblingsfilm ist schwierig zu benennen. Ich liebe die Harry Potter Filme und Herr der Ringe. „Das Fenster zum Hof“ ist auch einer meiner liebsten. Aber es gibt so viele Filme, die ich richtig toll finde, dass es mir echt schwer fällt, mich für etwas zu entscheiden.

Wordrap

Hund oder Katze: Katze
Urlaub am Berg oder am Meer: Berge
Facebook oder Instagram: Instagram
Tag oder Nacht: Nacht
Modetrends oder eigener Style: eigener Style
Schwarz oder weiß: schwarz
Fantasyfilm oder Komödie: Fantasyfilm
Buch oder Zeitung: Buch
Kraftsport oder Ausdauertraining: Kraftsport
WhatsApp oder Signal: Whatsapp
Wirtschaft oder Politik: Politik
Tee oder Kaffee: Kaffee
Diese Persönlichkeit fasziniert mich: Amanda Seyfried; Anne Hathaway
Mein bestes unnützes Talent: Wenn ich einmal ein Musical auswendig kann, dann merke ich es mir für immer. Zb Auch welche die ich nur gesehen oder gehört habe.
Diese Eigenschaften sind mir bei anderen Menschen wichtig: Ehrlichkeit
Energie tanke ich durch: Training
Zum Frühstück esse ich gerne: Obst
Meine Lieblingsfächer in der Schule: Musik, Klavier und Geschichte
Im Kühlschrank habe ich immer: Laktosefreie Milch
Lernen möchte ich noch: mehr Geduld zu haben
Wenn ich 10 Mio Euro im Lotto gewinne, würde ich: meiner Familie etwas geben und den Rest sparen
Meine 3 Lieblingsmarken sind: Mir sind Marken nicht wichtig
Dafür lohnt es sich zu kämpfen: für seine Träume
Das größte Abenteuer meines Lebens: Alleine eine mehrtägige Wandertour zu machen
Das möchte ich noch erreichen: auf den Bühnen zu stehen, von denen ich schon so lange träume
Erfolg ist für mich: Wenn ich ankomme und glücklich bin

WIR MUSICAL-FANS sagen „Danke für das Gespräch“.

Mehr zu Pia Novy auf KÜNSTLERFAMILIE und Instagram.

ABENTEUERLAND – Das Musical mit den Hits von PUR – war als Überraschungsgast bei „PUR & Friends auf Schalke – 30 Jahre Abenteuerland“ dabei.

Als Einstimmung auf die ABENTEUERLAND-Tour ab Ende Dezember 2025 und genau 195 Tage seit dem „Letzten Vorhang“ für das Erfolgsmusical ABENTEUERLAND im Capitol Theater Düsseldorf, unterstützte das Ensemble am 6. September Hartmut Engler und die Band PUR bei ihrem Mega-Konzert „PUR & Friends auf Schalke – 30 Jahre Abenteuerland“ vor unglaublichen 68.000 Fans. Und das neben Künstlern wie Nik Kershaw, Heinz Rudolf Kunze und Juli-Sängerin Eva Briegel.

Zur Überraschung des Publikums gab es bei der Zugabe „Drachen sollen fliegen“ ein neues mitreißendes Ende mit den vielstimmigen, gefeierten Chor-Arrangements des Musicals. Danach entließen PUR und alle Gäste die Fans mit dem Song „Lena“.

Ganz besonders auch die Zusammensetzung der Cast: Neben einigen Hauptdarsteller:innen der Düsseldorfer Weltpremiere standen auch zahlreiche neue Mitglieder der kommenden Produktion, die ab Ende Dezember auf große Tournee geht, auf der Schalke-Bühne. Diese nutzten die einmalige XXL-Gelegenheit, um den besonderen PUR-Spirit und die großen Emotionen, die die Songs bei den Künstlern und beim Publikum auslösen, selbst zu erleben und aufzusaugen.

Die Musical-Cast stand jetzt bereits zum dritten Mal mit Hartmut Engler und PUR auf einer Konzertbühne: Bereits vor der Weltpremiere gab es am 24. März 2023 in der Kölner LANXESS Arena ein musikalisches „Team-Up“, danach folgte ein gemeinsamer Live-Act beim Open Air am 12. Juli 2024 im Sparkassenpark Mönchengladbach. „Auf Schalke“ trat die Cast aber vor der mit Abstand beeindruckendsten Publikumskulisse auf – und zu einem besonders emotionalen Anlass in der PUR-Bandgeschichte: Dem 30. Release-Jubiläum der meistverkauften Platte der Band und gleichzeitig dem Namensgeber für das Musical – Abenteuerland.

Hartmut Engler: „Ich bin überglücklich, dass bei unserer großen Abenteuerland-Geburtstagsparty auf Schalke das tolle Musical-Ensemble mit dabei war. Die ganze Band hat das Bühnen-Stück so richtig ins Herz geschlossen und es ist aus der PUR-Familie nicht mehr wegzudenken. Wir freuen uns besonders, den neuen Cast-Mitgliedern einen riesigen Energieschub für die erste Tournee mitgegeben zu haben!“

In einem zehnjährigen Entwicklungsprozess haben Produzent Martin Flohr und sein internationales Kreativ-Team in enger Zusammenarbeit mit der Band PUR ein zu Herzen gehendes Bühnenerlebnis geschaffen. „Für mich ist das Musical ein absolutes Glück. Es ist wie ein Ritterschlag für uns,“ sagte Frontmann Hartmut Engler sichtlich bewegt nach der Weltpremiere am 22. Oktober 2023 im Capitol Theater Düsseldorf.

„Ein Musical, wie es in dieser Form als deutsche Produktion tatsächlich noch nicht gegeben hat,“ urteilt ntv.de. Die Rheinische Post schreibt: „Ein pures Vergnügen – man kann auch als Nicht-PUR-Fan dieses Musical getrost besuchen!“ Und die Westdeutsche Zeitung bringt es auf den Punkt: „ABENTEUERLAND ist ein perfekt gemachtes Wohlfühl-Musical, das anrührt und bewegt! “

Nach der Derniére im Februar 2025 ist vor der Tour-Premiere im Dezember 2025

Am 23. Februar 2025 beendete ABENTEUERLAND – das Musical mit den Hits von PUR nach 17 Monaten seine mehrfach verlängerte Laufzeit in Düsseldorf. Das Capitol Theater wurde in dieser Zeit zur Pilgerstätte für PUR- und Musicalfans: Mehr als 400.000 Zuschauer ließen sich in 454 Shows mitreißen, feierten das Stück und seine außergewöhnliche Cast.

Die Reise von ABENTEUERLAND mit den 30 größten Hits der erfolgreichsten deutschen Popband geht aber weiter – und wird vom 30. Dezember 2025 bis 17. Mai 2026 dorthin führen, wo viele seiner Fans zu Hause sind. Und zwar nach Mannheim, München, Bremen, Berlin, Stuttgart, Basel, Dortmund, Oberhausen und Hannover. Dem PUR-Kosmos wird damit ein neues, spannendes Kapitel hinzugefügt.

ABENTEUERLAND – Das Musical mit den Hits von PUR – die Tour-Termine 2025 / 2026

  • 30.12.2025 – 04.01.2026: Mannheim – Rosengarten
  • 06.01.2026 – 18.01.2026: MünchenDeutsches Theater München
  • 20.01.2026 – 25.01.2026: Bremen – Metropol Theater
  • 27.01.2026 – 08.02.2026: Berlin – Admiralspalast
  • 11.02.2026 – 15.03.2026: Stuttgart – Theaterhaus
  • 24.03.2026 – 29.03.2026: Basel – Musical Theater
  • 08.04.2026 – 12.04.2026: Dortmund – Konzerthaus
  • 14.04.2026 – 03.05.2026: Oberhausen – Metronom Theater
  • 05.05.2026 – 17.05.2026: Hannover – Theater am Aegi

Andreas Gergen, Künstlerischer Leiter der Bühne Baden, mit seiner Stellungnahme zur geplanten Auflösung des Orchesters der Bühne Baden.

Meine Enttäuschung und Betroffenheit sind groß, dass die geplante Maßnahme zur Auflösung des Orchesters der Bühne Baden meinen Amtsantritt als Künstlerischer Leiter überschattet.

Nach zwei überdurchschnittlich erfolgreichen Spielzeiten und einer fulminanten Sommersaison erlebt die Bühne Baden eine Blütezeit, an der das Orchester der Bühne Baden wesentlich beteiligt ist. Die Vorverkaufszahlen meiner ersten Spielzeit sind bereits sensationell, die Proben zur Eröffnungspremiere laufen hervorragend und generell stehen die Vorzeichen auf eine vielversprechende Zukunft des Hauses mehr als gut. Ich bin irritiert, dass sich an diesem Erfolgsrezept nun Parameter und Voraussetzungen so drastisch ändern sollen.

Während meiner Vorbereitungszeit wurde ich über die geplante Maßnahme informiert und war auch in Gespräche involviert. Ich habe dabei meine Bedenken und Skepsis den Entscheidungsträgern gegenüber geäußert, da bislang kein realistischer und tragfähiger Plan für die Umsetzung vorliegt – weder künstlerisch, ökonomisch und finanziell.

Das Orchester der Bühne Baden besteht aus Musikerinnen und Musikern, die sich in den letzten Jahren als Spezialisten für Operette und Musical profiliert haben. Ich habe meine künstlerische Konzeption für die Bühne Baden genau auf dieses Orchester und diese Voraussetzungen zugeschnitten. Die besondere musikalische Qualität der Produktionen der letzten Jahre beruht wesentlich auf dieser über lange Zeit gewachsenen Expertise. Ein Sinfonieorchester kann diese hochspezialisierte Arbeit nicht ohne Weiteres leisten, liegt sein künstlerischer Fokus doch naturgemäß woanders. Das künstlerische Argument überzeugt also nicht – ganz im Gegenteil: Mit einem Qualitätsverlust in den zu bedienenden Genres durch aufführungsfremde Musikerinnen und Musiker ist zu rechnen.

Es zeichnet sich ab, dass die ökonomische Flexibilität durch eine unverhältnismäßig lange Vorausplanung maßgeblich eingeschränkt wird. Schon jetzt sollen Spielplan und Termine für die Saison 2027/28 fixiert werden. Die Auflösung unseres Orchesters würde nämlich auch bedeuten, dass bei gut laufenden Produktionen keine Zusatzvorstellungen angesetzt und somit keine zusätzlichen Einnahmen generiert werden können (wie zuletzt beim Musical „Chess“). Die NÖKU führt finanzielle Einsparungen als Hauptargument für die Abschaffung des Orchesters an. Aus meiner Sicht ist jedoch das Gegenteil zu erwarten: Das TonkünstlerOrchester Niederösterreich ist ein zweifelsohne hoch renommiertes Sinfonieorchester, allerdings ohne spezifische Qualifikation im Musiktheater, für das es große Erfahrung auf diesem Gebiet braucht. Für die Genres Operette und Musical, die im Zentrum der Bühne Baden stehen, werden also in Zukunft zusätzliche Spezialistinnen und Spezialisten benötigt, die z.B. die Rock- und Pop-Stilistik im Bereich Musical beherrschen. Diese müssten hinzuengagiert werden – teilweise wären dies möglicherweise dieselben Musikerinnen und Musiker, die bislang ohnehin unser Orchester bilden. Damit ist absehbar, dass die Kosten langfristig höher sein werden als beim Erhalt des bestehenden Ensembles.

Ich bin generell offen für strukturelle Veränderungen und Neuerungen, wenn sie künstlerisch begründbar, ökonomisch sinnvoll und wirtschaftlich realistisch sind. Doch all dies sehe ich in der derzeit vorliegenden Maßnahme nicht erfüllt. Statt Einsparungen drohen Mehrkosten, statt künstlerischem Zugewinn droht ein Qualitätsverlust.

Das Orchester der Bühne Baden ist ein unverzichtbarer Teil unserer künstlerischen Identität und eine Institution mit 172-jähriger Tradition und überregionaler Strahlkraft.

Andreas Gergen, Künstlerischer Leiter der Bühne Baden

Robert „Rob“ Johannes Bolland ist ein niederländischer Komponist, Produzent und Sänger.

Er wurde in Südafrika geboren und begann schon in jungen Jahren zu komponieren. Zusammen mit seinem Bruder Ferdi Bolland gründete er das erfolgreiche Duo Bolland & Bolland. Rob und Ferdi sind als Komponisten und Produzenten von Welthits wie „In the Army Now“ von Status Quo und „Rock Me Amadeus“ von Falco bekannt.

Rob schrieb und produzierte auch Songs für Künstler wie Samantha Fox, Barclay James Harvest, Candy Dulfer, Hans Dulfer, Roger Chapman, Ian Gillan, Johnny Logan, Colin Blunstone, Dana International, Shaun Cassidy, Dick Dale und Nina Hagen.

2002 schrieb er Lieder für das Joop van den Ende Musical 3 MUSKETIERS – z.B. das Lied „All I Ever Want / Alles“, das in Deutschland und den Niederlanden die Top 10 erreichte.

Robs Songs waren Teil zahlreicher Filme und Fernsehserien wie „Stranger Things“, „Adventureland“ von Netflix, „Bedtime Stories“, „Family Guy“ und „Die Simpsons“ von Disney.

Für ROCK ME AMADEUS – DAS FALCO MUSICAL – das neue Musical der Vereinigten Bühnen Wien (VBW) – hat Rob gemeinsam mit Co-Komponist und Texter Justin Dylan Bolland neue Songs geschrieben.

Derzeit arbeitet Rob an seinem ersten Soloalbum, einem neuen Musical und verschiedenen Projekten mit mehreren Künstlern.

Wolltest du schon immer im Musikgeschäft arbeiten?

Absolut! Schon in jungen Jahren war ich von Musik fasziniert, sei es Popmusik, Jazzstandards oder Klassik. Ich war auch fasziniert von den wöchentlichen Popmusik-Charts und hoffte, dass ich eines Tages meine eigene Musik in den Top 40 finden würde.

Vor welchen größten Herausforderungen standest du zu Beginn deiner Karriere als Künstler?

Nun, meine erste Single, die auch ein Hit war, habe ich aufgenommen, als ich Teil des Duos „Bolland & Bolland“ war, das ich mit meinem Bruder Ferdi gegründet habe. Seitdem bestand die größte Herausforderung darin, den nächsten Hit zu schreiben, den nächsten und so weiter. Also verfolgte ich ab meinem 16. Lebensjahr eine professionelle Karriere in der Musik.

Du bist Komponist, Produzent und Sänger. Welche dieser „Rollen“ gefällt dir am besten?

Jede dieser Rollen versorgt mich mit einer anderen Art von Energie, was es mir unmöglich macht, mich für einen Favoriten zu entscheiden. Beim Songwriting kann ich mich textlich und musikalisch ausdrücken und manchmal ist der Drang, einen Hit zu kreieren, für mich sehr reizvoll. Wenn ich dann den Song produziere, habe ich die Möglichkeit, das Rohmaterial zu formen. Im Falle eines Musicals sollte das Lied einprägsam sein und die Handlung vorantreiben. Singen ist eine befreiende Erfahrung, wenn ich singe, fühle ich mich lebendig.

Du hast „In the Army Now“ oder die Falco-Songs „Rock me amadeus“, „Jeanny“ und „Vienna Calling“ geschrieben, aber auch Musical-Balladen wie „Alles“ – eine große Bandbreite an Kompositionen mit ganz besonderen Songs. Ist diese Vielfalt in der Musik ein wichtiger Teil deiner eigenen Sicht auf deine Karriere?

Vielfalt ist etwas, das ich beim Schreiben von Songs unbedingt suche. Im Fall von „Rock Me Amadeus“ war es speziell auf den Künstler Falco zugeschnitten und obwohl er es zunächst nicht aufnehmen wollte, bin ich so froh, dass er sich schließlich dafür entschieden hat, das Lied so zu machen, wie ich es komponiert habe. Es war äußerst befriedigend zu sehen, wie „Rock Me Amadeus“ weltweit auf Platz 1 landete, auch in den USA und im Vereinigten Königreich.

Rob Bolland – Credits: Rob Bolland

Was ist notwendig, um als Künstler erfolgreich zu sein?

Engagement, die Fähigkeit, gleichzeitig mit Erfolg und Misserfolg umzugehen und sich bewusst zu sein, wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen.

Du hast zwei neue Songs für das Musical ROCK ME AMADEUS – DAS FALCO MUSICAL geschrieben. War es schwierig, die richtige“Richtung“ des Musikgenres für diese beiden Songs zu finden, da die Songs von Falco abwechslungsreich und progressiv sind?

Die beiden neuen Songs habe ich mit meinem neuen Schreibpartner Justin Dylan Bolland geschrieben. Der Autor von ROCK ME AMADEUS – DAS FALCO MUSICAL Christian Struppeck hat uns beauftragt, diese beiden neuen Songs teilweise zu schreiben, um die Handlung voranzutreiben.

Das unterscheidet diese Songs von den regulären Hits, die ich als Künstler für Falco geschrieben habe. „Ein Weisses Blatt Papier“ erzählt die Geschichte des Künstlers Falco, der mit einer schweren Schreibblockade konfrontiert ist, die ihn in einen verrückten Fiebertraum treibt.

Das zweite neue Lied, das wir für das Musical geschrieben haben, „I Am You“, stellt eine neue Figur im Musical vor, das „Alter Ego“, und zeigt den inneren Kampf zwischen Hans Hölzel und der von ihm geschaffenen Kunstfigur Falco. Es war eine Herausforderung für uns, das zu schreiben, und wir sind vom Endergebnis auf der Bühne absolut begeistert. Es ist einer der Schlüsselmomente der Show.

Rob Bolland - Credits: Rob Bolland
Rob Bolland – Credits: Rob Bolland

Was hältst du von Falco – als Künstler, aber auch als Person Hans Hölzel?

Ich habe Hans Hölzel als einen herzlichen und intelligenten Menschen erlebt, ganz anders als die Kunstfigur Falco, die er geschaffen hat. Die Zusammenarbeit mit dem Künstler Falco war sehr hart, aber am Ende äußerst lohnend. Ich werde unsere Zusammenarbeit für immer schätzen.

Du schreibst ein neues Musical. Möchtest du uns mehr darüber erzählen?

Justin Dylan und ich arbeiten derzeit an einem brandneuen Musical, von dem wir glauben, dass es euch umhauen wird. Wir sind gespannt, denn es besteht bereits Interesse an diesem Musical und wir sind in Gesprächen mit potenziellen Partnern.

Welche nächsten Projekte stehen noch an?

Neben dem neuen Musical werde ich an meinem ersten Soloalbum arbeiten. Außerdem schreibe und produziere ich für einige neue und etablierte Künstler. Es sind auch einige weitere Kooperationen geplant, die in den kommenden Monaten veröffentlicht werden.

Was denkst du über soziale Medien? Verpflichtend für Künstler:innen?

Ich nutze Social Media als eine Möglichkeit mit Fans sowie anderen Künstlern und Produzenten zu interagieren. Ich lese alle meine DMs, ich liebe die Direktheit und die Möglichkeiten, die sie bietet! Heutzutage halte ich es für absolut obligatorisch für Künstler.

Und was denkst du über Marketing im Allgemeinen? Ist es wichtig für die Karriere von Künstler:innen oder zählt in erster Linie die künstlerische Leistung?

Im Vordergrund steht die künstlerische Leistung – gepaart mit einer brillianten Marketingstrategie. Beides gepaart mit einer großen Portion Glück ist die ideale Formel.

Wie wichtig sind Fans im Musikgeschäft und wie sind deine Erfahrungen mit Fans?

Ich kann auf eine sehr lange und erfolgreiche Karriere im Musikgeschäft zurückblicken und bin fest davon überzeugt, dass engagierte Fans der Schlüssel zum Erfolg sind.

Zum Interview in Englisch.

Zum Profil von Rob Bolland auf KÜNSTLERFAMILIE.

Rob Bolland - Credits: EJ de Looze
Rob Bolland – Credits: EJ de Looze

Word Rap

Hund oder Katze: Hund
Urlaub in den Bergen oder am Meer: Beides
Facebook oder Instagram: Instagram
Tag oder Nacht: Nacht
Modetrends oder eigener Stil: Eigener Stil
Schwarz oder Weiß: Schwarz
Fantasyfilm oder Komödie: Komödie
Buch oder Zeitung: Buch
Krafttraining oder Ausdauertraining: Kraft
WhatsApp oder Signal: WhatsApp
Wirtschaft oder Politik: Politik
Tee oder Kaffee: Tee
Diese Persönlichkeit fasziniert mich: Anthony Newley
Meine wertvollste Erfahrung in meinem Leben war: Die Geburt meiner Kinder (und die Geburt jedes neuen Liedes)
Mein bestes nutzloses Talent: Meine Kermit-der-Frosch-Imitation
Ich möchte diese Schlagzeile über mich selbst lesen: „Ein weiterer Nummer-1-Hit für Rob Bolland“
Diese Eigenschaften sind mir bei anderen Menschen wichtig: Ehrlichkeit, Ehrlichkeit und Ehrlichkeit
Ich tanke neue Energie durch: Singen
Zum Frühstück esse ich gerne: Joghurt mit Früchten und Nüssen
Meine Lieblingsfächer in der Schule: Geschichte
Ich habe immer im Kühlschrank: Käse
Ich würde immer noch gerne lernen: Stepptanz
Meine 3 Lieblingsmarken sind: Hohner, BBC, Disney
Dafür lohnt es sich zu kämpfen: Tun Sie, was Sie lieben und halten Sie sich an Ihre eigenen Regeln!
Das größte Abenteuer meines Lebens: Die Reise mit Falco
Das ist es, was ich immer noch erreichen möchte: Ein Hit-Musical schaffen
Für mich bedeutet Erfolg: Niemals aufgeben

Gabriela Ryffel wurde in Zürich geboren und studierte Gesang, Tanz und Schauspiel an der Folkwang Universität der Künste in Essen, wo sie mit einem Exzellenz-Stipendium diplomierte.

Nach dem Studium war sie in Zürich in den Rollen Martha und Milena im Stück DIE SCHWEIZERMACHER zu sehen. In ihrer heutigen Wahlheimat Wien wurde Gabriela am Ronacher Theater für die Stücke SISTER ACT, NATÜRLICH BLOND, DER BESUCH DER ALTEN DAME, DON CAMILLO & PEPPONE sowie für die Konzerte JESUS CHRIST SUPERSTAR und LOVE NEVER DIES engagiert. Bei der Uraufführung von DAS WUNDER VON BERN am Theater an der Elbe in Hamburg war sie als Swing tätig, bevor sie bei einer weiteren Uraufführung in der Rolle der Bettina im Musical IO SENZA TE am Theater 11 in Zürich mitwirkte. Bei der Wiederaufnahme der Produktion stand Gabriela sowohl als Bettina als auch als Ky auf der Thuner Seebühne. Bei den Bad Hersfelder Festspielen kreierte sie die Rolle der KateMcGowan im Musical TITANIC. An der Komischen Oper Berlin schlüpfte Gabriela in die Rolle der Adele in DIE RACHE DER FLEDERMAUS und war dort außerdem in der Operette ROXY UND IHR WUNDERTEAM als Ilka Pirnitzer zu sehen. Im Kammermusical THE LAST FIVE YEARS verkörperte Gabriela u.a. im E-Werk Theater Freiburg und auf der Kleinbühne Chupferturm die Rolle Cathy. Am Theater Nordhausen war sie in DER KLEINE HORRORLADEN als Audrey und in DIE KÖNIGINNEN am Landestheater Linz als Marie Fleming zu sehen.

Seit November 2024 steht Gabriela Ryffel in BILLY ELLIOT als Mrs. Wilkinson (alternierend) in der Maag Halle Zürich auf der Bühne.

Um eine Verbindung zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und praxisbezogenen Herausforderungen im Theaterberuf schaffen zu können, absolvierte Gabriela neben der Tätigkeit als Bühnendarstellerin ein Studium in Sportpsychologie (Triagon Academy, Malta) und Ausbildungen als Gesangspädagogin (Voice Study Centre, Suffolk) und Vocal Massage (Voice Care Centre, London).

Sie arbeitet vorwiegend als Darstellerin (Musical & Operette), Sängerin, Sprecherin sowie Gesangslehrerin und praktiziert Vocal Massage.

Mehr zu Gabriela Ryffel auf Website, Instagram, YouTube und auf KÜNSTLERFAMILIE.

War es immer dein Ziel auf der Bühne zu stehen oder hattet du einen anderen Berufswunsch?

Mit ungefähr sechzehn Jahren fing ich an, mich gezielt für Aufnahmeprüfungen vorzubereiten. Für meine Eltern war diese Entscheidung keine Überraschung, denn soweit ich mich erinnern kann, sang und tanzte ich schon immer leidenschaftlich und viel in meiner Freizeit. Im Kindergarten- und Primarschulalter wollte ich aber auch mal Tierärztin, Meeresbiologin, Lehrerin und Floristin werden.

Du hast deine Ausbildung an der Folkwang Universität der Künste in Essen abgeschlossen. Was nimmst du aus deiner Ausbildung mit?

Die Zeit war intensiv und es „schüttelte“ mich manchmal ganz schön durch. So viel Unterricht bei vielen erfahrenen, wohlwollenden und großartigen Lehrer:innen ist ein absoluter Luxus! Manchmal würde ich mich gerne nochmal für einige Wochen zurückbeamen, heute könnte ich mit dem vielen Input glaube ich besser umgehen.

Für mich war es ein absoluter Glücksfall, bei Prof. Noelle Turner Gesangsunterricht zu haben. Heute noch „höre“ ich innerlich oft ihre Stimme und ihr Feedback. Prof. Turner verdanke ich zu einem großen Teil meine gesunde und vielseitige Stimme.

Was waren für dich die größten Herausforderungen in deiner ersten Zeit als Darstellerin?

Ich hatte das Glück, direkt im Anschluss an die Ausbildung in vielen Großproduktionen spielen zu dürfen. Herausfordernd war es, in der großen Maschinerie selbstbewusst und zuversichtlich zu sein, mich als wertvolles und wichtiges Individuum nicht in einem Rattenrad zu verlieren und mir eine Gelassenheit im Umgang mit Konkurrenz anzueignen. Wenn Wertschätzung und das eigene Glück von einem Engagement bei einer Großproduktion abhängen, dann wird es schwierig. Es gibt so viele Möglichkeiten den Beruf der Darstellerin auszuüben, das hätte ich zu Beginn meiner Karriere etwas anders gesehen.

Was braucht man aus deiner Sicht, um im Musicalbusiness erfolgreich zu sein?

Um langfristig dabei zu sein braucht es mit Sicherheit Fleiß, Freude, Ausdauer, ein wenig Talent, gutes Timing und Glück. Langfristig und zufrieden als Darstellerin tätig zu sein, das ist dann ungefähr meine Definition von Erfolg.

Musicaldarsteller vereinen ja den Mix aus Gesang, Schauspiel und Tanz. In welchem dieser drei Bereiche fühlst du dich am wohlsten?

Gesanglich fühle ich mich aktuell sehr leistungsstark und solide. Je nach Stück und Stilistik kann sich das etwas verschieben und dann rückt möglicherweise ein anderer Bereich in den Vordergrund.

Wie ist es so in Rollen zu schlüpfen? Wie viel Gabriela steckt in jeder Rolle?

Oft habe ich besonderes viel Spaß, wenn die Rolle ganz anders als ich selbst tickt. Das ist aufregend und hat etwas Heilsames. Trotzdem gibt man auch immer ein wenig etwas von sich selbst preis.

Welche Rollen würden dich zukünftig besonders interessieren und warum?

Mich interessieren besonders die komplexen Charaktere und anspruchsvollen Lieder. Lucy aus Parade fällt mir gerade ein. Oder Sally Bowles in Cabaret oder die Bäckerin in Into The Woods. Cathy aus The Last Five Years war für mich zum Beispiel ein absolutes Highlight! Und an der Komischen Oper in Berlin fühlte ich mich ebenfalls sehr wohl. Also gerne alles Querbeet. Auch in die Welt der alten Musik durfte ich bereits eintauchen und würde es jederzeit wieder tun. Oft haben wir Vorurteile und Berührungsängste mit anderen Genres und Stilrichtungen. Leider verpassen wir so einen wirklichen Austausch und die Chance zu wachsen!

Du hast zusätzlich zu deiner künstlerischen Ausbildung auch ein Studium in Sportpsychologie abgeschlossen. Was hat dich dazu bewogen und welche Inhalte kann du auch für deine künstlerische Tätigkeit mitnehmen?

Sowohl Darsteller:innen als auch Athlet:innen müssen zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt eine ganz bestimmte Leistung abrufen können. Möglicherweise haben sie mit Versagensängsten, Nervosität, negativen Gedankenkarussels oder Einschränkungen aufgrund von Verletzungen oder Krankheit zu kämpfen

Der größte Unterschied zwischen der Leistung im Sport und in der Kunst liegt in der Tatsache, dass es im Sport klare Sieger und Verlierer gibt. Während sich im Sport ein numerisches Bewertungssystem etabliert hat, werden wir DarstellerInnen eher argumentativ bewertet. In der Situation eines Vorsprechens kommen Künstlerinnen und Künstler daher dem sportlichen Bewertungssystem am nächsten, im übertragenen Sinne gehen sie entweder als Sieger oder Verlierer nach Hause. Meine Abschlussarbeit habe ich über Auftrittsangst von Bühnendarstellerinnen und Bühnendarstellern im Musicaltheater geschrieben. Diese manifestiert sich in der Situation vor und während des Vorsprechens besonders deutlich. Für eine langfristige Karriere kann ein gesunder Umgang damit ausschlaggebend sein! Im Leistungssport ist eine Betreuung auf mentaler Ebene heute üblich und wird häufig als essenziell angesehen. Darsteller:innen sind in dieser Hinsicht meist auf sich allein gestellt. Eine Thematisierung und Enttabuisierung dieser Themen im Theater finde ich extrem wichtig.

Du sprichst neben Deutsch, Englisch und Französisch auch „Züridüütsch“ und „Berndüütsch“. Wie unterscheiden sich diese Dialekte und welchen der beiden sprichst du lieber?

Das sind die Sprachen, die in meinem Lebenslauf stehen. Mein Französisch holpert allerdings gewaltig. Mit meiner Familie spreche ich ein Mischmasch aus „Züridüütsch“ und „Schwyyzerdüütsch“. Die Familie meiner Mutter kommt aus dem Kanton Bern und mit meiner Oma sprach ich als Kind ein wenig „Berndüütsch“, darum habe ich dafür ein ganz gutes Ohr. „Berndüütsch“ klingt etwas sanfter und wärmer als „Züridüütsch“. Am allerliebsten spreche ich aber „Denglish“, mit meinem Ehemann Douglas.

Was hältst du von Social Media? Zwingend notwendig für eine/n Künstler/in?

Ich weiß es nicht und bin selbst oft hin- und hergerissen.

Hörst du privat auch gerne Musicals oder gibt´s da andere Musikstile, die dir gefallen?

Musicals höre ich eher zur Vorbereitung oder Recherche an. Beim Putzen und Kochen höre ich meistens Podcasts. Zum Beispiel mag ich The Rich Roll Podcast, den Stages Podcast oder den Broadway Vocal Coach Podcast. Auch da sind die Themenbereiche Sport und Bühne also gut vertreten.

Und welcher Song ist dein Lieblingssong?

Da kann ich mich nicht festlegen. Im Moment höre ich ganz gerne Billie Eilish, Stromae, Eloise und Lianne La Havas.

Hast du einen Lieblingsfilm oder gibt´s mehrere Filme oder Genres, die du besonders magst?

Everything Everywhere All At Once finde ich großartig!

Was ist dein Lebensmotto und warum?

Auch das geht vorbei.

Das trifft auf das Unangenehme und Angenehme im Leben zu. Das Unangenehme lässt sich damit etwas besser aushalten, das Angenehme schätzt man mehr.

Wordrap

Hund oder Katze: Katze
Urlaub am Berg oder am Meer: Berg
Facebook oder Instagram: Insta
Tag oder Nacht: Tag
Modetrends oder eigener Style: Eigener Style
Schwarz oder weiß: Egal
Fantasyfilm oder Komödie: Komödie
Buch oder Zeitung: Buch
Kraftsport oder Ausdauertraining: Eher Kraft, seltener Ausdauer.
WhatsApp oder Signal: Signal
Wirtschaft oder Politik: Wirtschaft
Tee oder Kaffee: Tee
Diese Persönlichkeit fasziniert mich: Cynthia Erivo, Jessie Mueller, Rich Roll
Diese Eigenschaften sind mir bei anderen Menschen wichtig: Ehrlichkeit und Gelassenheit
Energie tanke ich durch: Gutes Essen, Spaziergänge, Umarmungen
Zum Frühstück esse ich gerne: Veganes Porridge
Meine Lieblingsfächer in der Schule: Deutsch und Musik
Im Kühlschrank habe ich immer: Hummus
Wenn ich 10 Mio Euro im Lotto gewinne, würde ich: Wohnungen in Hamburg und Wien sowie ein Earthship in Wyoming kaufen. Zudem würde ich mehr ETFs kaufen und einige kleinere Bühnen finanziell unterstützen oder mit einer Freundin ein veganes Bistro oder Café aufmachen.
Meine 3 Lieblingsmarken sind: Klean Kanteen, Lululemon, Vivobarefoot
Dafür lohnt es sich zu kämpfen: Beziehungen und Freundschaften
Das größte Abenteuer meines Lebens: Theater!
Erfolg ist für mich: Freude und ein gutes Maß an Herausforderung bei der Arbeit. Wachstum, Ehrlichkeit und Zufriedenheit mit sich selbst und in zwischenmenschlichen Beziehungen.

„Wir Musical-Fans“ sagen „Danke fürs Gespräch“.

Mehr zu Gabriela Ryffel auf www.gabrielaryffel.com, Instagram und KÜNSTLERFAMILIE.

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Gabriela Ryffel - Credits: Andreas Tobias
Gabriela Ryffel – Credits: Andreas Tobias

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