Das Salzburger Landestheater ist nicht nur ein Zentrum der darstellenden Künste, sondern auch ein geschichtsträchtiges Haus mit tiefen Wurzeln in der Kulturgeschichte Salzburgs. Es liegt im Herzen der Stadt, direkt am Mirabellgarten, und bildet seit seiner Eröffnung einen wesentlichen Bestandteil des kulturellen Lebens in Salzburg. Gegründet im Jahr 1775 unter Fürsterzbischof Hieronymus Colloredo, erlebte das Theater im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Wandlungen. Ursprünglich als „Fürsterzbischöfliches Hoftheater“ errichtet, hat es sich zu einer modernen Mehrspartenbühne entwickelt, die heute Oper, Schauspiel, Ballett und die Jugendsparte „Junges Land“ unter einem Dach vereint.

Im Laufe seiner Geschichte hat das Theater eine Vielzahl bedeutender Aufführungen erlebt, von den großen Klassikern bis hin zu zeitgenössischen Stücken. Besonders bemerkenswert ist die enge Verbindung des Theaters zur Salzburger Festspieltradition, die die Stadt weltweit bekannt gemacht hat. Das Landestheater übernimmt regelmäßig Produktionen im Rahmen der Festspiele und trägt so zur internationalen Strahlkraft Salzburgs bei.

Nach einer umfangreichen Restaurierung im Jahr 2009, die das denkmalgeschützte Gebäude technisch und künstlerisch auf den neuesten Stand brachte, erhielt das Theater auch eine künstlerische Intervention in Form der Skulptur „Stimono“ von Thomas Baumann. Diese Installation, die aus Leuchtdioden besteht und die Vorgänge im Inneren des Theaters visuell darstellt, ist ein Symbol für die Verbindung von Tradition und Innovation.

Heute präsentiert das Salzburger Landestheater pro Spielzeit rund 400 Aufführungen, die ein vielfältiges Publikum anziehen. Besonders die Jugendarbeit spielt eine wichtige Rolle: Mit der Sparte „Junges Land“ werden gezielt Kinder und Jugendliche angesprochen, um sie frühzeitig für die Kunstform Theater zu begeistern. Darüber hinaus engagiert sich das Theater auch im Bereich der Theaterpädagogik und bietet regelmäßig Workshops, Werkseinführungen und Führungen an, um den kulturellen Bildungsauftrag zu erfüllen.

Durch die Zertifizierung mit dem Österreichischen Umweltzeichen im Jahr 2022 hat das Landestheater in Salzburg außerdem bewiesen, dass es nicht nur künstlerisch, sondern auch ökologisch Verantwortung übernimmt. Es ist das erste Theater in Österreich, das nach diesen Kriterien ausgezeichnet wurde, was seine Vorreiterrolle im Bereich nachhaltiges Theater unterstreicht.

Mit seiner reichen Geschichte, seiner modernen Ausrichtung und seinem gesellschaftlichen Engagement ist das Salzburger Landestheater heute eine der wichtigsten kulturellen Institutionen Österreichs und ein Symbol für die lebendige Theaterkultur Salzburgs.

Das Musical RENT basiert auf Giacomo Puccinis Oper LA BOHÈME und wurde von Jonathan Larson geschrieben und komponiert.

Nach seiner Uraufführung im Jänner 1996 war RENT bis 2008 durchgehend am Broadway zu sehen und belegt aktuell Rang 8 der am längsten gelaufenen Broadwaymusicals. RENT wurde mit den Tony Awards für das „Beste Musical“ und die „Beste Originalmusik“ sowie den Pulitzer-Preis für das „Beste Drama“ ausgezeichnet.

Die Story

Das Musical RENT erzählt die Geschichte einer Gruppe von jungen Künstlern im New Yorker East Village in den 1980er Jahren. Zwei der Hauptfiguren, der Filmemacher Mark und der Musiker Roger, können ihre Miete nicht mehr bezahlen. Nach dem Willen ihres Vermieters und einstigen Mitbewohners Benny sollen sie ausziehen, damit dieser an der Wohnung eine Luxussanierung vornehmen kann. Als die drogenabhängige Mimi und die Drag Queen Angel in das Leben der beiden Protagonisten treten, bringt dies noch zusätzliches Chaos in deren Leben. Wichtige Themen der 1980er Jahre wie Homosexualität, verkörpert durch die Drag Queen Angel sowie das lesbische Paar Maureen und Joanne, als auch Aids spielen eine wichtige Rolle im Musical.

RENT war u.a. an der Oper Dortmund (Theater Dortmund) zu sehen.

RENT an der Oper Dortmund

Das Leading Team

Musikalische Leitung: Jürgen Grimm, Karsten Scholz
Inszenierung: Gil Mehmert
Choreografie: Melissa King
Bühne: Jens Kilian
Mitarbeit Bühne: Mara Lena Schönborn
Kostüme: Falk Bauer
Licht: Florian Franzen
Lichtdesign: Michael Grundner
Sounddesign: Joerg Grünsfelder
Dramaturgie: Dr. Daniel C. Schindler
Studienleitung: Thomas Hannig
Produktionsleitung: Fabian Schäfer
Regieassistenz: Clara Schamp
Dancecaptain: Yara Hassan
Bühnenbildassistenz: Mara Lena Schönborn
Kostümassistenz: René Neumann
Inspizienz: Ulas Nagler, Alexander Becker

RENT an der Oper Dortmund – die Cast

Mark Cohen: Dominik Hees, Christof Messner
Roger Davis: David Jakobs
Tom Collins: Alex Snova
Benjamin Coffin III: Pedro Reichert
Joanne Jefferson: Amani Robinson
Angel Dumott Schunard: Lukas Mayer
Mimi Marquez: Patricia Meeden
Maureen Johnson: Bettina Mönch
Cross-Swing: Yara Hassan
Ensemble: Antonia Kalinowski, Tamara Köhn, Jadelene Panésa, Friederike Zeidler, Max Aschenbrenner, Til Ormeloh, Julius Störmer, Richard-Salvador Wolff

RENT an der Oper Dortmund – die Band

Gitarre: Peter Engelhardt
Gitarre & Keys: Bastian Ruppert, Jan-Felix Rohde
Schlagzeug: Stephan Schott
E-Bass: Malte Winter
Keyboard: Jürgen Grimm, Karsten Scholz

Die Oper Dortmund wurde 2022 vom Fachmagazin OPER! als „Bestes Opernhaus des Jahres“ ausgezeichnet.

Die Spielzeit 2025/26 des Tiroler Landestheaters steht unter dem Motto Das ist doch nur was für alle! und rückt Themen wie Zugehörigkeit, Teilhabe und gesellschaftliches Miteinander in den Fokus. In einer Zeit, die von Unsicherheiten geprägt ist und in der Grundwerte wie Toleranz, Offenheit und kulturelle Freiheit zunehmend in Frage gestellt werden, begreift sich das Tiroler Landestheater als ein Ort des Dialogs, der Begegnung und der gemeinsamen Auseinandersetzung mit zentralen Fragen unseres Zusammenlebens.

Die neue Saison setzt ein klares Zeichen für ein Theater, das sich bewusst öffnet, Räume schafft und Anknüpfungspunkte bietet – für alle. Dabei steht ein angstfreier und wertschätzender Zugang ebenso im Zentrum wie die künstlerische Vielfalt, die sich in den 37 Produktionen der kommenden Spielzeit widerspiegelt. Ob Heimat oder Fremde, Gerechtigkeit oder Willkür, Liebe oder Verlust – die Stücke erzählen Geschichten, die berühren, herausfordern und verbinden. Sie laden dazu ein, das Verbindende in einer pluralen Gesellschaft zu entdecken und gemeinsam über das nachzudenken, was uns als Menschen ausmacht.

Neben acht Uraufführungen und drei österreichischen Erstaufführungen umfasst das Programm zeitgenössische Arbeiten ebenso wie große Klassiker – von Nestroy und Bernhard bis zu Mozart, Tschaikowski und Puccini.

„Die Vielfalt der Produktionen zeigt, wie facettenreich Theater sein kann: Es reflektiert die Herausforderungen unserer Zeit und berührt uns mit Momenten der Schönheit, der Unterhaltung, der Hoffnung und des Staunens,“ erklärt Intendantin Irene Girkinger. „Das Tiroler Landestheater steht für kulturelle Vielfalt, künstlerische Exzellenz und gesellschaftliche Relevanz. Unser Anspruch ist es, Theater zu schaffen, das inspiriert, zum Nachdenken anregt und verbindet.“ Das Tiroler Landestheater setzt weiterhin einen besonderen Fokus auf die Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen Themen, auf Projekte mit starkem Tirol-Bezug sowie auf die Zeitgenossenschaft und die Förderung junger Talente. „Unser Theater ist kreativer Impulsgeber und gibt jungen Talenten Raum. Wir verbinden Bewährtes mit Neuem. Theater lebt von Veränderung und Bewegung,“ so Girkinger. Die neue Saison bringt auch abseits der Bühne Veränderungen mit sich. Durch das neue innovative Kartenverkaufssystem Tixly, für noch mehr Komfort und Flexibilität, z. B. bei der Verwaltung der Abos, wird spürbar ein Mehrwert für das Publikum geschaffen. Der Geschäftsführende Kaufmännische Direktor Dr. Markus Lutz zieht zudem eine positive wirtschaftliche Zwischenbilanz: „Das Tiroler Landestheater steht auf einer stabilen Basis. Dass wir als Kulturbetrieb so gut dastehen, verdanken wir neben einer nachhaltigen Unternehmensführung vor allem unseren Gesellschafter:innen und insbesondere unseren Mitarbeiter:innen und Besucher:innen.“

Den Auftakt zur neuen Saison macht am 21. September 2025 TATÄÄ! – Ein Fest am Platz für die ganze Familie. Das Tiroler Landestheater und das Haus der Musik Innsbruck öffnen an diesem Tag ihre Türen, Bühnen, verborgenen Winkel und den Theatervorplatz – und laden dazu ein, das Theater in all seinen Facetten mit einem bunten Programm für Groß und Klein zu entdecken.

Musiktheater

Zu Beginn der Spielzeit steht mit Ariadne auf Naxos eine der bedeutendsten Opern von Richard Strauss auf dem Programm. Die junge Schweizer Regisseurin Nina Russi gibt mit dem berühmten Verwirrspiel um Kunst und Kunstschaffende, das die Frage nach künstlerischer Integrität reflektiert, ihr Regiedebüt am TLT. Mit der fantastischen Oper Die Ausflüge des Herrn Brouček von Leoš Janáček findet die Auseinandersetzung mit dem slawischen Repertoire, die seit Beginn der neuen Intendanz verstärkt gefördert wird, ihre Fortsetzung. Scharfzüngige Gesellschaftskritik, verbunden mit Witz und musikalischer Raffinesse, trifft hier auf menschliche Sehnsüchte und Verirrungen. Pünktlich zum Abschluss des Strauss-Jahres bringt Co-Direktorin Musiktheater Jasmina Hadžiahmetović mit Die Fledermaus einen zeitlos-champagnerseligen, doppelbödigen Operettenklassiker auf die Bühne. Ein weiteres musikalisches Highlight ist die österreichische Erstaufführung von missing in cantu des aus Innsbruck stammenden, international renommierten Komponisten Johannes Maria Staud. Darüber hinaus stehen mit Mozarts Idomeneo und Puccinis Madama Butterfly zwei weitere Meisterwerke auf dem Spielplan. Spartenübergreifend beschließen das Musiktheater- und Tanzensemble die Saison mit Jules Massenets großer Oper Don Quichotte.

Schauspiel

Nach dem schrillen Auftakt in die neue Saison mit Richard O’Briens berühmter The Rocky Horror Show richtet das Schauspiel im Großen Haus seinen Fokus ganz auf Klassiker der österreichischen Theaterliteratur. Den Beginn macht Thomas Bernhards Heldenplatz – eine schonungslose Auseinandersetzung mit den tief verwurzelten Strukturen von Autoritarismus und Antisemitismus. Die Inszenierung des Skandalstücks der neueren österreichischen Theatergeschichte übernimmt Jessica Glause, deren erfolgreiche Produktion Café Schindler später in der Spielzeit erneut gezeigt wird. Es folgt Der Talisman von Johann Nestroy – eine unterhaltsame und zugleich vielschichtige Zeitreise. Der erfolgreiche österreichische Regisseur und Nestroy-Kenner Dominique Schnizer setzt dabei auf eine musikalisch geprägte Inszenierung, für die auch die Tiroler Rapperin und Schauspielerin NENDA komponiert: Traditionelle Volksmusik trifft hier auf moderne Klangwelten. In den Kammerspielen beginnt die Spielzeit mit einer Bühnenfassung von Verschwinden in Lawinen, einem Werk des Tiroler Erfolgsautors Robert Prosser – mit dem Autor selbst auf der Bühne, inszeniert von Mira Stadler. Einen Kontrast dazu bietet Sein oder Nichtsein, basierend auf dem berühmten Film von Ernst Lubitsch. Die temporeiche, antifaschistische Komödie bringt Co-Direktorin Schauspiel Bettina Bruinier auf die Bühne. Brandaktuelle Fragen nach der Legitimation von Gewalt als Mittel des Widerstands stellt Albert Camus’ Drama Die Gerechten. Den Schlusspunkt unter das vielfältige Schauspielprogramm 25/26 setzt die Produktion Is Anybody Home? des international renommierten Performance-Kollektivs Gob Squad. Sie verwischt die Grenze zwischen Privatem und Öffentlichkeit, indem sie die Bühne mit Menschen aus Innsbruck und ihren realen Wohnungen verbindet.

Tanz

Mit dem verheißungsvollen Titel Verlockung eröffnet der Tanz in den Kammerspielen die Spielzeit 25/26. Der Doppelabend bringt zwei Werke auf die Bühne, geprägt von den choreografischen Handschriften Douglas Lees und Francesca Frassinellis. Für ihre neuen Kreationen lassen sich die beiden international tätigen Choreograf:innen von Verlockungen aus der Antike inspirieren. Im Großen Haus folgt Von Heimat und Tänzen: Ausgehend von Tirol begeben sich Co-Direktor Tanz Marcel Leemann und der österreichische Choreograf Simon Mayer auf eine Spurensuche nach grenzüberschreitenden Tanztraditionen – zwischen Historie und Gegenwart – und werfen einen Blick auf die beweglichen Seiten von Zugehörigkeit und Heimatgefühl. Die Live-Musik des Abends stammt vom renommierten Innsbrucker Musiker und Komponisten Christof Dienz. Außerdem entführt das Tanzensemble gemeinsam mit dem Tiroler Symphonieorchester Innsbruck das Publikum in die zauberhafte Welt von Tschaikowskis Schwanensee und führt so die Reihe klassischer Tanzproduktionen im Großen Haus fort. Der vierte und letzte Tanzabend – Next Level in den Kammerspielen – schafft eine Bühne für junge Choreograf:innen und setzt die Förderung aufstrebender Talente fort. Das Publikum darf sich auf eine abwechslungsreiche Reihe kurzer Stücke freuen, gestaltet vom Tanzensemble des TLT.

Junges Theater

In der Sparte Junges Theater gibt es ein Wiedersehen mit mehreren Produktionen: Rotz und Wasser sowie Wenn Schnecken hausen, beide für einen STELLA in der Kategorie „Herausragende Kinderproduktion“ nominiert, kehren zurück auf die Bühne. In den Kammerspielen steht mit Geschichten vom Franz ein Klassiker der bekannten österreichischen Kinderbuchautorin Christine Nöstlinger auf dem Spielplan. Für Jugendliche und junge Erwachsene ab 14 Jahren bringt die Spielzeit mit Irreparabel eine ebenso kluge wie humorvolle Coming-of-Age-Erzählung von Sergej Gößner auf die Bühne. Beliebte Formate für das junge Publikum bleiben erhalten – darunter auch die Reihe Klangspiel: Im Sommer 2026 widmet sich das musikalische Theaterabenteuer für die Allerkleinsten dem Thema Garten.

Tiroler Symphonieorchester Innsbruck (TSOI)

In der Konzertsaison 25/26 präsentiert das TSOI ein abwechslungsreiches Programm mit bekannten Klassikern und neu zu entdeckenden Werken. Renommierte Dirigent:innen und Solist:innen prägen die musikalische Ausrichtung der Saison. TLT-Chefdirigent Gerrit Prießnitz eröffnet die Symphoniekonzertreihe im Oktober mit dem Zwischenspiel aus dem Intermezzo von Richard Strauss – und schlägt damit die Brücke zur ersten Opernpremiere der Spielzeit, Ariadne auf Naxos. Darüber hinaus wird er unter anderem Herbstmusik dirigieren, eine Österreichische Erstaufführung des Komponisten Manfred Trojahn. Im Dezember leitet Prießnitz ein festliches Weihnachtskonzert mit Kinderchor und Solist:innen. Ein weiteres Konzert ist den Werken von Richard Wagner und Johannes Brahms gewidmet. Ainārs Rubiķis gibt im Rahmen des Neujahrskonzerts sein Debüt als Konzertchef – mit einem märchenhaften Programm, das Kompositionen von Anna Clyne, Rimski-Korsakow, Tschaikowski und Johann Strauss vereint. Zudem übernimmt er die Leitung von drei Symphoniekonzerten, darunter Beethovens 5. Sinfonie, Rachmaninows 2. Klavierkonzert sowie seltener gespielte Werke wie Poème de l’extase von Skrjabin und das Violinkonzert Distant Light von Pēteris Vasks, das er aus seiner Heimat Lettland mitbringt. Ein besonderer Fokus gilt Tiroler Komponisten: So wird Johannes Maria Stauds Segue für Cello und Orchester mit der Innsbrucker Cellistin Valerie Fritz aufgeführt. Auch das Eröffnungskonzert des Festivals Klangspuren Schwaz bleibt ein fester Bestandteil der Saison. Hochkarätige Gäste sorgen darüber hinaus für unvergessliche Konzerterlebnisse.

Haus der Musik Innsbruck

In der Spielzeit 25/26 begibt sich das HDM auf eine Spurensuche nach Felix Mendelssohn Bartholdy. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem seine Kammer- und Klaviermusikwerke. Die beiden Académie-Konzerte, die Mendelssohn gewidmet sind, werden von Fabio Biondi und Erich Höbarth geleitet. Zu den weiteren Höhepunkten zählt Tafelmusik – Köstliches Barock: Schauspielerin Julia Stemberger liest aus Alexandre Dumas’ Das große Wörterbuch der Kochkunst, begleitet von musikalischen Delikatessen von Telemann und Rameau, interpretiert von den Barocksolisten München. Ein Wiedersehen mit Publikumsliebling Philipp Hochmair gibt es in Der Hagestolz, einem literarisch-musikalischen Abend rund um Adalbert Stifter. Das TSOI wiederum feiert mit Im Herzen DADA die Kunst des Absurden. Gleich zweimal bringt JAZZ IM HDM kubanisches Feuer auf die Bühne: Der vielfach ausgezeichnete Pianist Gonzalo Rubalcaba, einer der bedeutendsten Jazzmusiker mit afrokubanischen Wurzeln, begeistert mit virtuosem Spiel. Im zweiten Konzert erklingt Cuban Fire! – das legendäre Werk von Stan Kenton und ein Meilenstein des Latin-Jazz –, dargeboten vom HDM Contemporary Jazz Orchestra.

Zugabe: Theater- und Musikvermittlung

Theater und Musik wollen erlebt, erforscht und aktiv mitgestaltet werden. Deshalb setzt das Tiroler Landestheater gemeinsam mit dem Tiroler Symphonieorchester Innsbruck auf ein vielfältiges Angebot in der Vermittlungsarbeit. Das TSOI blickt regelmäßig über den Tellerrand der klassischen Musik hinaus und lädt Musiker:innen aus anderen Genres zum gemeinsamen Musizieren ein. In der kommenden Spielzeit trifft das Symphonieorchester etwa auf die jungen Tiroler Beatboxer Samuel Plieger und Paul Pichler. Gabor Vosteen, bekannt als The Fluteman, verbindet Musik und Comedy zu einem Familienerlebnis. Mit Another Night at the Movies kehren Filmmusik-Hits auf die Bühne zurück – erstmals auch mit einem eigenen Konzerttermin für Schulklassen. Auch das Theater lädt zum Mitmachen ein: In den Theaterclubs erhalten junge Menschen die Gelegenheit, selbst auf der Bühne zu stehen und eigene Geschichten zu erzählen. Für Erwachsene bietet das Theaterlabor Raum, Themen aus dem Spielplan kreativ zu erforschen.

Das Theater der Jugend in Wien zeigt pro Spielsaison acht bis zwölf Produktionen und zählt mit knapp 30.000 Abonnent:innen, rund 200.000 verkauften Karten jährlich und einer Auslastung von etwa 95 Prozent zu den erfolgreichsten Bühnen Wiens. Die Spielstätten sind das Renaissancetheater und das Theater im Zentrum.

Das Theater der Jugend prägt seit fast 100 Jahren die Wiener Kulturlandschaft und will dabei auch Kindern und Jugendlichen qualitativ hochwertiges Theater näherbringen.

Im Jahr 1932 legten Schauspieler Stefan Wagner und der Realschuldirektor Hans Zwanzger mit einem visionären Schulprojekt den Grundstein für das spätere Theater der Jugend, das sich über Jahrzehnte zu einer der wichtigsten Theaterinstitutionen Österreichs entwickelte. Unter dem Titel „Theater der Schulen“ organisierten sie Aufführungen für die „Wiener Schuljugend“, die sowohl künstlerisch anspruchsvoll als auch leistbar sein sollten. Bereits im Jänner 1933 feierte die Initiative Premiere in der Wiener Volksoper – und war ein voller Erfolg: Schon im ersten Jahr strömten über 50.000 Schülerinnen und Schüler in die Vorstellungen.

Im Jahr 1934 schlug Hans Pernter – später Unterrichtsminister – vor, aus dem Theaterprojekt einen Verein zu machen. So entstand das Theater der Jugend, das bald auch eine ministerielle Unterstützung erhielt: Es bekam das Monopol für Jugendtheater und durfte offiziell an Schulen werben. Franz Herterich übernahm die künstlerische Leitung. 1936 kam mit dem Theater des Kindes eine weitere Institution hinzu, die sich gezielt an Kinder von sechs bis zwölf Jahren richtete. Doch 1939 folgte ein harter Einschnitt: Der Verein wurde aufgelöst und durch den „Veranstaltungsring der Hitlerjugend“ ersetzt.

Bereits im Oktober 1945 wurde das Theater der Jugend auf Basis der Statuten von 1934 wiedergegründet. Franz Herterich kehrte als künstlerischer Leiter zurück, Hans Zwanzger übernahm erneut den Vorsitz, und Walter Hills war für die Verwaltung verantwortlich. Die Nachfrage war enorm: In der ersten Saison nach dem Krieg wurden über 170.000 Karten verkauft – bis 1951 stieg diese Zahl auf 400.000. Um dem Ansturm gerecht zu werden, wurden Jahresabonnements und altersgestaffelte Angebote eingeführt.

1948 erschien erstmals die Zeitschrift „Neue Wege – Kulturzeitschrift für junge Menschen“, die sich zu einem wichtigen Medium für junge Literatur, Kunst und Kultur entwickelte. Zahlreiche Autorinnen und Autoren wie Ernst Jandl und Friederike Mayröcker veröffentlichten hier ihre ersten Texte.

1957 wurde das traditionsreiche Renaissancetheater in der Neubaugasse gepachtet, wo bereits seit einigen Jahren Stücke für das Theater der Jugend gezeigt wurden und ab 1970 wurde das Haus in Hauptmiete übernommen. 1964 kam mit dem Theater im Zentrum in der Liliengasse eine weitere Spielstätte hinzu. Die Eröffnung erfolgte mit Friedrich Schillers „Kabale und Liebe“.

Unter der künstlerischen Leitung von Peter Weihs entwickelte sich das Theater zunehmend weiter: Weg von reiner Schulbuch-Illustration, hin zu einem realitätsnahen, modernen Theater für junge Menschen. Mit Edwin Zbonek ab 1974 und später Reinhard Urbach wurde dieser Weg konsequent fortgesetzt. In den 1980er-Jahren kam es auch zu baulichen Veränderungen – unter anderem zur Vergrößerung der Vorbühne.

1971 wurde der Pädagogische Beirat gegründet, ein beratendes Gremium mit Vertretern der Schulbehörden und Elternverbände, das dem Theater bis heute zur Seite steht.

Im September 2002 übernahm Thomas Birkmeir die künstlerische Leitung des Hauses und wurde ab Juli 2023 von Ronald Hora als kaufmännischer Direktor (zuvor: Sonja Fretzer) unterstützt. Gemeinsam setzen sie klare Schwerpunkte: auf Ur- und Erstaufführungen, auf die Förderung junger Talente und auf ein Repertoire, das aktuelle Themen altersgerecht und künstlerisch hochwertig umsetzt.

Ab der Saison 2026/27 übernimmt die Regisseurin, Schauspielerin und Drehbuchautorin Asli Kislal die Leitung des Theater der Jugend.

Die Seefestspiele Mörbisch sind eines der bedeutendsten Open-Air-Events in Österreich und finden seit 1957 vor der beeindruckenden Naturkulisse des Neusiedler Sees im Burgenland statt. Mit ihrer einzigartigen Seebühne, die als eine der größten ihrer Art in Europa gilt, bieten die Festspiele Platz für bis zu 6.200 Zuschauer und ziehen jedes Jahr tausende Besucher an. Die Aufführungen reichen von klassischen Operetten bis hin zu Musicals und bieten stets ein unvergessliches Erlebnis in einer malerischen Umgebung.

Die Geschichte der Seefestspiele begann mit der Premiere von DER ZIGEUNERBARON unter der künstlerischen Leitung von Kammersänger Herbert Alsen. Seitdem haben sich die Festspiele stetig weiterentwickelt und sind heute ein fester Bestandteil des österreichischen Kultursommers. Besonders unter der Intendanz von Harald Serafin, der von 1992 bis 2012 tätig war, erlebten die Seefestspiele eine Phase großer Expansion, sowohl was die Zuschauerzahlen als auch die Infrastruktur angeht. Der Ausbau der Seebühne und die Neugestaltung des Areals sorgten dafür, dass Mörbisch zu einem internationalen Anziehungspunkt wurde.

Aktuell steht Alfons Haider als Generalintendant an der Spitze und führt die Tradition der großen Produktionen fort. Im Jahr 2024 war der Musical-Klassiker MY FAIRY LADY und 2025 SATURDAY NIGHT FEVER auf der Seebühne zu sehen.

Die Verbindung von Kunst, spektakulären Bühnenbildern und der besonderen Atmosphäre am See macht die Seefestspiele Mörbisch zu einem kulturellen Höhepunkt. Die Kombination aus hochkarätigen Aufführungen und der atemberaubenden Kulisse des Neusiedler Sees sorgt für ein Gesamterlebnis, das sowohl Operettenliebhaber als auch Musicalfans begeistert.

Maria Theresia – eine politische Ikone und Reformerin, deren Einfluss Europa bis heute prägt. Ihre bahnbrechenden Errungenschaften reichen weit über Österreich hinaus und hinterlassen ein Erbe, das die Geschichte nachhaltig formte.

MARIA THERESIA – DAS MUSICAL feierte am 10. Oktober 2025 seine Weltpremiere im Ronacher Theater in der Wiener Innenstadt.

Die VBW-Eigenproduktion erzählt die beeindruckende Lebensgeschichte einer der einflussreichsten Monarchinnen des 18. Jahrhunderts, die die Spielregeln neu definierte und die Welt veränderte.

Auf FALCO folgt MARIA THERESIA

Die Vereinigten Bühnen Wien – ein Unternehmen der Wien Holding – präsentieren nach dem überwältigenden Erfolg von ROCK ME AMADEUS – DAS FALCO MUSICAL die Weltpremiere von MARIA THERESIA – DAS MUSICAL.

Musical-Intendant Christian Struppeck und sein kreatives Team bringen mit der VBW-Eigenproduktion die Geschichte einer faszinierenden Frau und das Vermächtnis einer der einflussreichsten Monarchinnen des 18. Jahrhunderts auf die Bühne des Wiener Ronachers – ein episches Werk und lebendiges Porträt von Macht, Leidenschaft und historischem Wandel.

Jung, dynamisch und absolut unverwechselbar – mit dieser spektakulären Musicalproduktion setzten die Vereinigten Bühnen Wien ein kraftvolles Statement und der legendären Herrscherin ein Denkmal.

MARIA THERESIA – das bewegendes Leben der ersten weiblichen Herrscherin der Habsburgermonarchie als Musical

Herrscherin, Strategin und Mutter von sechzehn Kindern.

Maria Theresia vereint familiäre Fürsorge mit politischem Scharfsinn und strategischem Weitblick. Unbeugsam und mutig stellt sie sich den Herausforderungen ihrer Zeit, konfrontiert Friedrich den Großen von Preußen und trotzt den Intrigen am Hof. Während Kriege Europa erschüttern, modernisiert sie Verwaltung und Militär, revolutioniert Bildung und Sozialpolitik und bleibt selbst in Krisenzeiten unerschütterlich – eine wahre Wegbereiterin mit visionärem Geist.

In einer von Männern dominierten Welt erhebt sich eine junge Frau, die nicht bereit ist, im Schatten zu bleiben. Maria Theresia, die sich von Kindesbeinen an brennend für das politische Geschehen interessiert und ihrer Zeit in vielem voraus ist, trotzt dem patriarchalen Kaiserhaus und entfaltet eine beeindruckende Stärke und große Visionen. Sie kämpft gegen alle Widerstände an und gelangt schließlich als erste Frau an die Spitze des Staates. Mit unerschütterlichem Mut führt sie das Land durch turbulente Zeiten.

Eine top-besetzte Cast mit Nienke Latten in der Titelrolle

Nienke Latten – bisher u.a. in Disneys ALADDIN und Disneys FROZEN / DIE EISKÖNIGIN zu sehen – übernimmt die Titelrolle der Maria Theresia und kehrt damit – nach ihrem Engagement als „Ich“ in der VBW-Produktion von REBECCA im Raimund Theater – zu den Vereinigten Bühnen Wien zurück. Als ihr Mann Franz Stephan von Lothringen steht Fabio Diso – bekannt aus VBW-Produktionen wie EVITA oder I AM FROM AUSTRIA, SATURDAY NIGHT FEVER (Mörbisch), MAMMA MIA! (Stuttgart), WE WILL ROCK YOU, CHESS und JEKYLL & HYDE – auf der Bühne des Wiener Ronachers. Moritz Mausser, der bis Sommer 2025 in der Titelrolle des Falco in ROCK ME AMADEUS – DAS FALCO MUSICAL und 2024 als Rudolf in ELISABETH in Schönbrunn zu erleben war, verkörpert die Rolle des Friedrich II. von Preußen, dem Widersacher von Maria Theresia.

In der Rolle der Madame Fuchs, Maria Theresias Erzieherin und enge Vertraute, ist Annemieke van Dam (u. a. ELISABETH, MARY POPPINS, REBECCA) zu erleben. Maria Theresias Eltern Kaiserin Elisabeth Christine und Kaiser Karl VI. werden von Annemarie Lauretta (u. a. MISS SAIGON, REBECCA / beides im Raimund Theater) und Dominik Hees (u. a. Disneys DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME, CATS, KINKY BOOTS, HAIRSPRAY) dargestellt. Außerdem übernimmt Dominik Hees auch die Rolle des Michael Gabriel Fredersdorff. Andreas Wolfram (u. a. REBECCA / St. Gallen, DRACULA, SHREK, STARLIGHT EXPRESS) verkörpert den Kanzler Bartenstein und Maria Theresias Kinder Joseph und Marie Christine spielen Aeneas Hollweg (u. a. als Kleiner Rudolf in ELISABETH / Raimund Theater, MAMMA MIA! / Mörbisch) und Amelie Polak (u. a. ELISABETH & REBECCA / China-Tour, SKIVERLIEBT).

Das erstklassige internationale Kreativ- und Leading-Team bringt die spannende Story rund um Intrigen, Kriege und Machtspiele auf die Bühne des Ronachers

MARIA THERESIA – DAS MUSICAL bringt eine zeitlose Geschichte als zeitgemäße Inszenierung auf die Bühne und schafft ein mitreißendes Musiktheater-Erlebnis voller Energie und Überraschungen. Das opulente Musical vereint monumentale Dramatik mit modernem Sound, pulsierende Beats mit eindringlichen Lyrics.

Der Komponist und Musikproduzent Dieter Falk (MOSES – DIE ZEHN GEBOTE, BETHLEHEM, LUTHER, u.a., mehrfacher ECHO-Preisträger, 50 Platin- und Goldene Schallplatten) und sein Sohn Paul Falk (Songwriter u. a. für Helene Fischer, DJ Ötzi, Michelle und Howard Carpendale) haben in ihrer Komposition eine Genre-Mischung aus Musical, Pop, Rap und R’n’B zusammengestellt und daraus ein insgesamt musikalisch rundes Musical gestaltet.

Analog zur Musik sind auch die Liedtexte von Jonathan Zelter (schreibt u.a. für Michelle, Tim Peters, Roland Kaiser, Peggy March – mehrfache Top-Ten-Platzierungen in den Album-Charts, Gold- und Platin-Auszeichnungen) weit weg von Eintönigkeit und bewegen sich von romantischen Liebesballaden-Textzeilen bis zu schrägen Reimen wie „Vor zwei Wochen hat sich ihre große Liebe verpisst, jetzt muss sie sehen, wie das Leben ohne ihn ist“.

Das Buch stammt vom österreichischen Autor Thomas Kahry (SPATZ UND ENGEL / Burgtheater + international, HOUDINI, AUGUSTIN, HOLLYWOOD IN
VIENNA, RAIMUND-THEATER-GALA, u.v.m.), der damit eine durchgängige Handlung schafft und die Geschichte von Maria Theresia in einer zeitgemäß frischen Form auf die Musical-Bühne bringt.

Die Kreative Entwicklung übernahm VBW-Musical-Intendant Christian Struppeck (ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK, DER BESUCH DER ALTEN DAME, I AM FROM AUSTRIA, ROCK ME AMADEUS – DAS FALCO MUSICAL, u.a.)

Für die Regie verantwortlich zeichnet der bekannte Musical-Spezialist Alex Balga (JESUS CHRIST SUPERSTAR, MESSIAH ROCKS, RAIMUND-THEATER-GALA,
MIAMI NIGHTS, WE WILL ROCK YOU, DIRTY DANCING, ROCK OF AGES, u.a.), der das Musical bunt inszeniert und die Geschichte der Habsburgerin in ein „poppiges“ Gewand mit durchaus skurrilen Momenten kleidet. Die Choreografie von Jonathan Huor – einem der innovativsten Künstler seines Fachs (MAMMA MIA! / Mörbisch), KUDAMM ‘56, ROMEO & JULIA, RAIMUND-THEATER-GALA, THE VOICE, u.a.) – besticht durch Dynamik und unterhaltsame Show-Elemente – und bringt als Kontrapunkt auch immer wieder die notwendige Ruhe auf die Bühne.

Das Kostümdesign der renommierten Künstlerin Aleksandra Kica (Wiener Volksoper, Theater in der Josefstadt, Salzburger Landestheater, Seefestspiele Mörbisch, u.a.) verbindet die historischen Gewänder mit moderner Fashion und macht das Musical damit noch bunter und frischer. Das Bühnenbild & Videodesign des mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten West-End-Designers Morgan Large (Disneys NEWSIES (London), SUNSET BOULEVARD (Sydney), SISTER ACT (UK-Tour), WICKED (Sao Paulo), u.a.) und das Lichtdesign des Londoner Star-Designers Ben Cracknell (PRISCILLA, CHESS, THE ADDAMS FAMILY, JOSEPH, u.v.m.) geben dem Musical einen unaufdringlichen Rahmen und glänzen durch gezielt eingesetzte und rasch wechselnde Bühnenelemente & Effekte, die den Fokus auf die Darsteller:innen legen.

Für das Sounddesign zeigt sich der deutsche Sounddesigner Carsten Kümmel (LUTHER, BETHLEHEM, No Angels, World of Hans Zimmer, Eurovision Song Contest, u.v.m.) verantwortlich, der dem Musical die passende akustische Umrahmung gibt.

Die Cast

Maria Theresia: Nienke Latten
Franz Stephan von Lothringen: Fabio Diso
Friedrich II. von Preußen: Moritz Mausser
Madame Fuchs: Annemieke van Dam
Kaiserin Elisabeth Christine: Annemarie Lauretta
Kaiser Karl VI. / Michael Gabriel Fredersdorff: Dominik Hees
Kanzler Bartenstein: Andreas Wolfram
Joseph: Aeneas Hollweg
Marie Christine: Amelie Polak

Ensemble: Sophie Aigner, Anna Bauer, Clemens Otto Bauer, Andrea Luca Cotti, Elies de Vries, Petra Ilse Dam, Klaudia Dodes, Dominik Doll, Briannajoy Ebunola, Florian Fetterle, Florian Heinke, Charles Kreische, Jessica Lapp, Jonathan Metu, Florian Minnerop, Stefan Mosonyi, Paula Niederhofer, Kevin O’Dwyer, Fabian Lukas Raup, Kevin Reichmann, Florine Schnitzel, Benedikt Solle, Janis van Dorsselaer, Aday Velasco, Livia Wrede, Anna Zagler.

Das Leading Team

Musik, Orchestrierung, Arrangements: Dieter Falk
Musik: Paul Falk
Liedtexte: Jonathan Zelter
Buch: Thomas Kahry
Kreative Entwicklung: Christian Struppeck
Regie: Alex Balga
Choreografie: Jonathan Huor
Bühnenbild & Videodesign: Morgan Large
Kostümdesign: Aleksandra Kica
Lichtdesign: Ben Cracknell
Sounddesign: Carsten Kümmel

Es spielt das Orchester der Vereinigten Bühnen Wien in großer Besetzung unter der musikalischen Leitung von Carsten Paap.

Produktionssponsoren der Weltpremiere sind die Österreichischen Lotterien, die durch ihre finanzielle Unterstützung zahlreichen Menschen die Möglichkeit bieten, die historische Persönlichkeit der Maria Theresia auf eine ganz einzigartige Weise kennenzulernen.

Generaldirektor Erwin van Lambaart: „Es macht mich sehr stolz, dass die Österreichischen Lotterien einen wesentlichen Beitrag zu dieser Weltpremiere leisten können. Es ist für die österreichische Kulturlandschaft von großer Bedeutung, dass es Unternehmen wie das unsere gibt, die solche Ereignisse möglich machen, und damit auch, dass auf inspirierende Weise ein Stück österreichische Geschichte erzählt werden kann. Wir übernehmen damit Verantwortung und sind auch in für uns herausfordernden Zeiten in und für Österreich da, um diese Produktion der Vereinigten Bühnen Wien möglich zu machen.“

Martin Škopek, Vorstandsdirektor der Österreichischen Lotterien ergänzt: „Die Österreichischen Lotterien betreiben seit 1986 Glücksspiel mit Verantwortung. Den Grundstein für das seriöse Glücksspiel in Österreich legte Maria Theresia bereits im Jahr 1751 mit jenem Zahlenlotto, das noch heute von uns angeboten wird. Gleichzeitig verbot sie jede andere Art von Glücksspiel und sicherte damit die Monopolstellung des Staates und schuf die Basis für den besten Spielerschutz.“

MOULIN ROUGE! ist ein spektakuläres Jukebox-Musical, das auf dem gleichnamigen Film von Baz Luhrmann aus dem Jahr 2001 basiert. Das Buch stammt von John Logan, und die Premiere des Musicals fand im Juli 2018 in Boston statt, bevor es 2019 am Broadway aufgeführt wurde. Die deutschsprachige Inszenierung ist seit November 2022 im Musical Dome Köln zu sehen. MOULIN ROUGE! wurde 2021 mit zehn Tony Awards ausgezeichnet und erhielt 2020 eine Grammy-Nominierung in der Kategorie „Best Musical Theater Recording“ für die Audio-Aufnahme des Musicals.

Die Story
MOULIN ROUGE! spielt im Paris des Jahres 1899 und erzählt die leidenschaftliche und tragische Liebesgeschichte zwischen Christian, einem amerikanischen Schriftsteller, und Satine, der schönen Sängerin des berühmten Nachtclubs Moulin Rouge. Ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt, als der einflussreiche und wohlhabende Duke von Monroth ins Spiel kommt. Er plant, das finanziell angeschlagene Moulin Rouge zu übernehmen und hat auch ein Auge auf Satine, die er für sich gewinnen will. Die Geschichte entfaltet sich vor der glamourösen und gleichzeitig gefährlichen Kulisse des Pariser Nachtlebens, in dem Liebe, Eifersucht und das Streben nach Erfolg dramatisch miteinander verwoben sind.

JEKYLL & HYDE ist ein beeindruckendes Musical von Frank Wildhorn (Musik) und Leslie Bricusse (Buch und Texte). Es basiert auf dem weltberühmten Roman The Strange Case of Dr. Jekyll and Mr. Hyde von Robert Louis Stevenson, der die Grenzen zwischen Gut und Böse auf dramatische Weise thematisiert.

Die Uraufführung fand am 24. Mai 1990 im Alley Theatre in Houston, Texas, statt. Nach begeisterten Kritiken feierte das Musical am 28. April 1997 seine Broadwaypremiere im Plymouth Theater in New York. Die deutschsprachige Erstaufführung wurde am 19. Februar 1999 im Musical Theater Bremen unter der Inszenierung von Dietrich Hilsdorf und der musikalischen Leitung von Koen Schoots aufgeführt. Produziert wurde sie von Lutz Jarosch und Frank Alva Buecheler. Seitdem begeistert JEKYLL & HYDE weltweit das Publikum mit seiner eindringlichen Musik und der fesselnden Geschichte.

Die Story
Im Zentrum der Handlung steht Dr. Henry Jekyll, ein brillanter Wissenschaftler, der davon überzeugt ist, ein Serum entwickelt zu haben, das das Gute vom Bösen im Menschen trennen kann. Doch als der Vorstand des Krankenhauses ihm verbietet, seine Experimente an Patienten durchzuführen, wagt Jekyll einen gewagten Selbstversuch – mit katastrophalen Folgen.

Das Serum verwandelt ihn in Edward Hyde, eine dunkle, gefährliche Seite seiner selbst, die bald Londons Straßen unsicher macht. Während Hyde auf seinem Weg der Zerstörung immer grausamer wird, versucht Jekyll verzweifelt, die Kontrolle über sich selbst zurückzugewinnen. Gleichzeitig sorgen sich seine Verlobte Lisa Carew und sein treuer Freund und Anwalt John Utterson um ihn.

Eine besondere Verbindung entsteht zwischen Jekyll und der Prostituierten Lucy, die sich hoffnungslos in ihn verliebt. Doch als Hyde seine mörderische Seite immer mehr auslebt, bleibt auch Lucy nicht verschont. Ihr tragisches Schicksal ist nur eines von vielen Opfern der zerstörerischen Natur Hydes.

Die Geschichte erreicht ihren Höhepunkt, als Jekyll schließlich erkennt, dass er den inneren Kampf gegen Hyde nicht gewinnen kann. In einer dramatischen Schlussszene fleht er John an, ihn zu erlösen. Doch erst durch eine Auseinandersetzung mit Hyde wird dieser schließlich tödlich verwundet. Während Jekyll stirbt, singt er ein bewegendes Duett mit Lisa, in dem sie sich ihre Liebe ein letztes Mal beteuern.

Das Vorarlberger Landestheater in Bregenz ist ein kulturelles Herzstück der Region, das mit einem vielfältigen Programm von Theaterstücken, Opern, Musicals und Kinderproduktionen begeistert. Es legt besonderen Wert auf innovative Inszenierungen, die sowohl klassische Werke als auch zeitgenössische Themen aufgreifen.

In der Spielzeit 2024/25 bietet das Landestheater eine spannende Mischung aus modernen Adaptionen und zeitlosen Klassikern. Zum Beispiel wird Erich Kästners EMIL UND DIE DETEKTIVE als Familienstück inszeniert, das den Wert von Freundschaft und Zusammenhalt betont und sowohl Kinder als auch Erwachsene anspricht. Auch Heinrich von Kleists AMPHITRYON wird neu interpretiert und stellt Fragen nach Identität und Täuschung, die durch eine moderne Bühnenumsetzung besonders hervorgehoben werden.

Das Theater ist bekannt für seine Vielseitigkeit und die Einbeziehung der lokalen. Es setzt auf den Dialog zwischen traditionellen Theaterformen und aktuellen gesellschaftlichen Themen, was in Produktionen wie dem Stück FABIAN zum Ausdruck kommt, das das Berlin der 1920er Jahre lebendig werden lässt und zugleich genderbezogene Themen und historische Kontexte beleuchtet.

Mit seiner lebendigen Mischung aus Theater für alle Generationen und der Offenheit für neue künstlerische Ansätze bleibt das Vorarlberger Landestheater ein zentraler kultureller Anlaufpunkt in der Region Vorarlberg.

Das Tschocherl ist eine charmante und urige Bühne im lebendigen Rudolfsheim-Fünfhaus in Wien, nur wenige Schritte von der U-Bahn-Station Johnstraße entfernt.

Der Verein MKK, unter der Leitung von Obmann Christian Jeschko, hat die Spielstätte im Jahr 2022 übernommen und seitdem ein abwechslungsreiches Kulturprogramm geschaffen, das sowohl erfahrenen Künstler:innen als auch Newcomer:innen eine einzigartige Bühne bietet.

Ob Kabarett, Musik in verschiedensten Genres, Lesungen oder Poetry Slams – das Tschocherl steht allen Veranstaltungsformen offen. Mit einer Kapazität für bis zu 55 Personen erzeugt es eine intime und wohnliche Atmosphäre. Der Begriff „Tschocherl“, aus dem Wienerischen, gibt den Charakter des Lokals gut wieder: klein, vielleicht schlicht, aber sehr gemütlich und einladend.

Vor und in den Pausen der Vorstellungen, die meist von Donnerstag bis Samstag stattfinden, werden Getränke und kleine Snacks gereicht. An veranstaltungsfreien Tagen kann das Tschocherl auch für private oder geschäftliche Events gebucht werden.

Als fester Bestandteil der Kulturszene in Wien bietet das Tschocherl Raum für kreative Konzepte, Ideen und Events in herzlicher Atmosphäre.