Footloose ist ein US-amerikanischer Tanzfilm aus dem Jahr 1984 – mit Kevin Bacon in der Hauptrolle und der Regie von Herbert Ross.

Der Film entwickelte sich zu einem Kultfilm und spielte in den USA – mit einem Budget von knapp über acht Millionen US-Dollar – über 80 Millionen US-Dollar ein.

Die Chance auf die Hauptolle erhielt Kevin Bacon allerdings erst nachdem Tom Cruise und Rob Lowe verhindert waren. Während Kevin Bacon mit Footloose seinen Durchbruch feierte, war der erfolgreiche Tanzfilm für Sarah Jessica Parker nicht nur ihr Spielfilm-Debüt, sondern war für ihre Rolle als Ariels Freundin Rusty 1985 auch beim Filmpreis „Young Artist Award“ im Bereich „Best Young Supporting Actress in a Motion Picture Musical, Comedy, Adventure or Drama“ („Beste junge Nebendarstellerin in einem Musical, einer Komödie, einem Abenteuer oder Drama“) nominiert.

Im Jahr 2011 wurde Footloose unter der Regie von Craig Brewer neuverfilmt und kam als Musicalversion erstmals im Oktober 1998 unter Regie von Walter Bobbie auf die Bühne des Richard Rodgers Theatre am Broadway in New York. Die Musicalversion wurde dabei um die vier weiteren Songs „Metal Health“ (Quiet Riot), Hurts So Good (John Mellencamp), Waiting for a Girl like You (Foreigner) und „Dancing In the Sheets“ (Shalamar) ergänzt.

Footloose – die Story

Footloose (Deutsch: Ungebunden) erzählt die Geschichte des jungen Tänzers Ren MacCormack, der nach der Trennung seiner Eltern mit seiner Mutter in die Kleinstadt Bomont zieht. Das Leben verändert sich für Ren dort recht rasch, denn Reverend Shaw Moore hat in der spießigen Kleinstadt ein Verbot von Rockmusik, Tanz und Alkohol ausgerufen. Hintergrund des Verbot ist der Tod seines Sohns Bobby, der nach einer Party einen tragischen Autounfall hatte und dabei sein Leben verlor. Reverend Moore gibt der Rockmusik und dem aus seiner Sicht dazugehörigen Drogen- und Alkoholkonsum die Schuld für den Tod. Ren MacCormack möchte sich den Verboten und der Engstirnigkeit in der Kleinstadt nicht beugen und kommt in Konflikt mit den bibelfesten Einwohner:innen von Bomont. Als sich Ren auch noch in Ariel, der Tochter von Reverend Moore, verliebt wird die Situation noch komplizierter – doch Ren lässt sich nicht unterkriegen. Er wehrt sich gegen die Ungerechtigkeiten und stellt im Stadtrat von Bomont einen Antrag auf die Aufhebung der Verbote. Sein Antrag wird abgewiesen und daraufhin beschließt Ren den Abschlussball der Highschool („Prom“) zu organisieren und damit eine Aufhebung der Verbote zu bewirken. Unterstützt wird er dabei nicht nur von anderen Jugendlichen, die sich von Ren´s Leidenschaft anstecken lassen, sondern auch vom Getreidemühlenbesitzers Andy Beamis, bei dem Ren immer wieder mal etwas Geld verdient. Die rebellierten Jugendlichen und auch die zunehmende Kritik von Vi Moore, der Ehefrau des Reverends, bringen langsam ein Umdenken beim Reverend. Ren überzeugt Shaw Moore, dass Ariel ihn zum Ball begleiten darf und am Ende erreicht die „Rebellion“ auch die Aufhebung der Verbote.

Die Geschichte basiert auf der wahren Story in der Kleinstadt Elmore City in Oklahoma, in der seit 1898 ein Tanzverbot herrschte und das erst 1980 auf Initiative von jungen Bewohner:innen der Kleinstadt aufgehoben wurde. Damals organisierten die Teenager gegen die Meinung der konservativen Kirchengemeinde einen Schulball und bekamen dafür Medienberichte in ganz Amerika.

Die Cast der Filmversion 1984

Ren McCormack: Kevin Bacon (Synchronstimme: Torsten Sense)
Ariel Moore: Lori Singer (Synchronstimme: Maud Ackermann)
Reverend Shaw Moore: John Lithgow (Synchronstimme: Peter Aust)
Vi Moore: Dianne Wiest (Synchronstimme: Barbara Adolph)
Willard Hewitt: Chris Penn (Synchronstimme: Oliver Rohrbeck)
Rusty: Sarah Jessica Parker (Synchronstimme: Melanie Pukaß)
Ethel McCormack: Frances Lee McCain (Synchronstimme: Gisela Fritsch)

Die Cast der Neuverfilmung 2011

Ren MacCormack: Kenny Wormald (Synchronstimme: Patrick Roche)
Ariel Moore: Julianne Hough (Synchronstimme: Jacqueline Belle)
Reverend Shaw Moore: Dennis Quaid (Synchronstimme: Thomas Danneberg)
Vi Moore: Andie MacDowell (Synchronstimme: Elisabeth Günther)
Willard Hewitt: Miles Teller (Synchronstimme: Roman Wolko)
Rusty: Ziah Colon (Synchronstimme: Farina Brock)
Andy Beamis: L. Warren Young (Synchronstimme: Ekkehardt Belle)
Wes Warnicker: Ray McKinnon (Synchronstimme: Matthias Klie)

Für den Film-Soundtrack, der in den USA neunfach mit Platin ausgezeichnet und für den Grammy in der Kategorie „Best Album of Instrumental Score“ nominiert wurde, zeichneten Komponist und Arrangeur Michael Gore und Texter und Drehbuchautor Dean Pitchford verantwortlich. Die beiden waren schon im Jahr 1980 bei Fame – Der Weg zum Ruhm beteiligt und erhielten für den Titelsong einen Oscar. Bei Footloose erhielten Michael Gore und Dean Pitchford zusätzliche Unterstützung von Tom Snow (Let’s Hear It for the Boy und Somebody’s Eyes), Eric Carmen (Almost Paradise), Jim Steinman (Holding Out for a Hero), Sammy Hagar, Bill Wolfer (Dancing in the Sheets) und Kenny Loggins.

Der Titelsong „Footloose“ von Kenny Loggins war drei Wochen auf Platz 1 der Billboard-Charts, wurde von der Zeitschrift Billboard zum viertbeste Song des Jahres 1984 gekürt und entwickelte sich zu einem internationalen Hit (u.a. Platz eins in den USA & Neuseeland, Platz vier in Deutschland & der Schweiz und Platz acht in Österreich). Kenny Loggins (Musik) und Dean Pitchford (Text) waren 1985 in den Kategorien „Best Music“ und „Best Original Song“ für den Oscars nominiert.

Die Songs

Footloose – von Kenny Loggins
Let’s Hear It for the Boy – von Deniece Williams
Almost Paradise – von Ann Wilson feat. Mike Reno
Holding Out for a Hero – von Bonnie Tyler
Dancing in the Sheets – von Shalamar
I’m Free (Heaven Helps the Man) – von Kenny Loggins
Somebody’s Eyes – von Karla Bonoff
The Girl Gets Around – von Sammy Hagar
Never – von Moving Pictures

Über Herbert Ross

Der Regisseur und Choreograf Herbert David Ross wurde 1927 in New York geboren und startete seine Karriere als Tänzer und Choreograf. In den 1960er Jahren choreografierte er u.a. die Filme Doktor Dolittle und Funny Girl mit Barbra Streisand.

Für den Film „Am Wendepunkt“ gewann Herbert Ross den Golden Globe als bester Regisseur und erhielt eine Oscar-Nominierung. „Am Wendepunkt“ ist gemeinsam mit dem Film „Die Farbe Lila“ der einzige Film, der trotz elf Oscarnominierungen keinen einzigen Oscar gewann.

Herbert Ross führte Regie u.a. in den Filmen Play it again, Sam – mit Woody Allen und Diane Keaton (1972), Funny Lad – mit Barbra Streisand, James Caan und Omar Sharif (1975), The Sunshine Boys – mit Walter Matthau und George Burns (1975), The Turning Point (Am Wendepunkt) – mit Shirley MacLaine und Anne Bancroft (1977), The Goodbye Girl (Der Untermieter) – mit Richard Dreyfuss Untermieter (1977), California Suite – mit Jane Fonda, Alan Alda, Michael Caine und Maggie Smith (1978), Tanz in den Wolken (Pennies from Heaven) – mit Steve Martin, Bernadette Peters und Christopher Walken (1981), Eigentlich wollte ich zum Film (I Ought to Be in Pictures) – mit Walter Matthau und Ann-Margret (1982), Max Dugans Moneten (Max Dugan Returns) – mit Matthew Broderick und Jason Robards (1983), Footloose – mit Kevin Bacon, Lori Singer und Dianne Wiest (1984), Protocol – Alles tanzt nach meiner Pfeife (Protocol) – mit Goldie Hawn (1984), Das Geheimnis meines Erfolges (The Secret of My Success) – mit Michael J. Fox und Helen Slater (1987), Magnolien aus Stahl – Die Stärke der Frauen (Steel magnolias) – mit Sally Field, Dolly Parton, Shirley MacLaine und Julia Roberts (1989), My Blue Heaven – mit Steve Martin und Joan Cusack (1990), Der Preis der Macht (True Colors) – mit John Cusack, James Spader und Richard Widmark (1991), Undercover Blues – Ein absolut cooles Trio (Undercover Blues) – mit Kathleen Turner, Dennis Quaid und Fiona Shaw (1993), Kaffee, Milch und Zucker (Boys on the Side) – mit Whoopi Goldberg, Mary-Louise Parker und Drew Barrymore (1994).

Außerdem übernahm er Regie und Choreografie von Broadwayproduktionen wie A Tree grows in Brooklyn von George Abbott und Arthur Schwartz, Three Wishes for Jamie von Ralph Blane, House of Flowers von Truman Capote und Harold Arlen, The Body Beautiful von Joseph Stein und Jerry Bock, Finian’s Rainbow von Fred Saidy und Burton Lane, The Gay Life von Fay Kanin und Arthur Schwartz, I Can Get It for You Wholesale von Jerome Weidman und Harold Rome, Tovarich von David Shaw und Lee Pockriss, Anyone Can Whistle von Stephen Sondheim, Kelly von Eddie Lawrence und Moose Charlap, Do I Hear a Waltz? von Arthur Laurents und Richard Rodgers, On a Clear Day You Can See Forever von Alan Jay Lerner und Burton Lane, Chapter Two von Neil Simon, I Ought to Be in Pictures von Neil Simon.

2001 starb Herbert Ross in New York an einer Herzinsuffizienz.

Der deutsch-amerikanische Filmkomponist, Arrangeur und Musikproduzent Hans Zimmer gewann bereits einen Oscar, Golden Globe und zwei Grammys für seine Originalfilmmusik der Filmversion von Disneys The Lion King.

Seine Filmmusikkarriere begann 1985 mit Mein wunderbarer Waschsalon und zu seinen weiteren Arbeiten zählen u. a. sechs Oscar-nominierte Filmmusiken wie Gladiator, The Thin Red Line, As Good As It Gets und Rain Man. Darüber hinaus erhielt Hans Zimmer den Grammy für Crimson Tide und Nominierungen für Driving Miss Daisy, Thelma And Louise, Black Hawk Down und The Last Samurai mit Tom Cruise in der Hauptrolle.

Zusätzlich zu seiner Arbeit als Komponist leitet Hans Zimmer die Abteilung der Filmmusik der DreamWorks SKG Studios in Los Angeles.

Das Rock-Musical „We Will Rock You“, geschrieben von Ben Elton und produziert von Queen Theatrical Productions, Robert De Niros Tribeca und Phil McIntyre Entertainment, hatte am 14. Mai 2002 im Dominion Theatre, London, Premiere. Trotz anfänglicher Kritik wurde es zum Publikumshit. Geplante Schließungen im Oktober 2006 wurden wegen hoher Ticketnachfrage aufgehoben. Es lief bis zum 31. Mai 2014, wurde zum längsten Stück des Dominion Theatres und ist eines der am längsten laufenden Musicals im West End mit 6,5 Millionen Zuschauern in über 4600 Shows.

Eine deutsche Version startete am 12. Dezember 2004 im Musical Dome Köln und erreichte über 4 Millionen Zuschauer bis 2015. Jörn Ingwersen übersetzte das Libretto, und Wolfgang Adenberg adaptierte fünf Liedtexte.

„We Will Rock You“ spielt 50 Jahre in der Zukunft und folgt den Bohemians, Rebellen in einer von einem mächtigen Konzern kontrollierten Welt, wo Individualität verboten ist. Menschen leben uniformiert, folgen denselben Denkmustern, tragen identische Kleidung und hören einheitliche, computergenerierte Musik. Musikinstrumente und Rockmusik sind verboten und vergessen. Doch die Bohemians setzen sich für Gedanken-, Kleidungs- und musikalische Freiheit ein.

In dieser futuristischen Musikkomödie werden mit Welthits wie „We are the Champions“, „Bohemian Rhapsody“ und „Killer Queen“ die Errungenschaften einer der brillantesten Rockbands gefeiert. Der Erfolg des Blockbuster-Films „Bohemian Rhapsody“ hat erneut die faszinierende Wirkung von Queen unter Beweis gestellt, deren spektakuläre Konzerte immer noch zu den Höhepunkten der Rockmusik gehören.

Neun Jahre nach der Premiere kehrt das von Queen inspirierte Musical, koproduziert von Bandmitgliedern Brian May und Roger Taylor, vom 13. Oktober bis 7. Januar 2023 im Gran Teatro CaixaBank Príncipe Pío zurück. Die Story entführt in eine dystopische Zukunft, wo die „Killer Queen“ eine Welt ohne Musik und künstlerische Freiheit regiert. Rebellen erwarten den „Träumer“ Galileo, der mit Rockmusik Freiheit bringen soll. Hits wie „We are the champions“ und „Bohemian Rhapsody“ werden gespielt. Queen gilt als eine der besten britischen Bands, mit der Show, die speziell auf die Bandgeschichte und Freddie Mercury zugeschnittene Choreografien und Kostüme bietet.

Am 17. Juli 2024 feiert das Musical rund um die 24 größten Queen-Hits beim Musical Sommer 2024 in Amstetten seine Premiere.

Bis einschließlich 24. August 2024 können Musicalfans das Jukebox-Musical von Queen und Ben Elton in einer Neuinszenierung von Intendant Alex Balga in Amstetten erleben.

Nachdem die gefeierten Produktionen KU`DAMM 56 und ROMEO & JULIA mehr als 500.000 Zuschauer im legendären Stage Theater des Westens in Berlin begeistert haben, intensiviert das Komponisten-Duo Peter Plate und Ulf Leo Sommer ihre Zusammenarbeit mit Stage Entertainment Germany, eines der weltweit führenden Unternehmen im Live-Entertainment.

Die beiden haben die künstlerische Intendanz des Theater des Westens übernommen und mieten ab 2025 das wunderschöne und traditionsreiche Theater in Berlin exklusiv für mindestens zwei Jahre von Stage Entertainment.

Ihr neuestes Musical KU`DAMM 59, die Fortsetzung des gefeierten KU’DAMM 56 Musicals feierte Premiere im Stage Theater des Westens und dabei sorgte der Ticket-Vorverkauf bereits für einen ersten Meilenstein, dem sicher noch viele folgen werden: Mit über 50.000 verkauften Eintrittskarten vorab schaffte KU´DAMM 59 – DAS MUSICAL den erfolgreichsten Vorverkauf in der Geschichte des Theater des Westens seit über 10 Jahren.

Ulf Dewald, Operations Director und Geschäftsführer Stage Entertainment Deutschland dazu: „Peter Plate und Ulf Leo Sommer ist es mit ihren Inszenierungen gelungen, das Genre Musical großartig zu bereichern und damit das Publikum in Berlin und aus ganz Deutschland zu begeistern. Wir freuen uns enorm über die Vertiefung unserer Zusammenarbeit!“

Peter Plate und Ulf Leo Sommer: „Wir sind überglücklich, nicht nur die künstlerische Intendanz von einem der schönsten Theater Berlins zu übernehmen, sondern auch hocherfreut, damit verbunden die wunderbare Zusammenarbeit mit den fantastischen Kollegen intensivieren zu können.“

Eine Rückkehr von „Romeo & Julia“ und „Die Amme” im kommenden Jahr sowie eine ganz neue Produktion, die 2026 uraufgeführt wird, sind auch in Planung.

Tamara Morgan stammt ursprünglich aus Derby und absolvierte ihre Ausbildung an der Urdang Academy in London, die sie 2022 abschloss.

Zu ihren Engagements zählen Lap Dancer in LIFT (Southwark Playhouse), Flo in Half a Sixpence (Kilworth House Theatre) und Goldilocks in Goldilocks and the Three Bears (Richmond Theatre).

Während ihrer Ausbildung stand sie als Elle Woods in Legally Blonde und Lola LaMar in Copacabana auf der Bühne.

Im Musical SIX ist Tamara Morgan als Alternate – Jane Seymour und Catherine Parr zu sehen.

Izi Maxwell stammt aus Hitchin, ihre gesamte Familie kommt aus Liverpool.

Sie absolvierte den BTEC-Kurs an der Emil Dale Academy und schloss 2022 ihre Ausbildung an der Mountview Academy of Theatre Arts erfolgreich ab.

Bereits während ihrer Ausbildung an der Mountview stand sie u.a. als Elle Woods in Legally Blonde, Jenny & Dance Captain in Company sowie im Ensemble und als Fight Captain in Les Misérables auf der Bühne.

Des Weiteren nahm sie am New Musical Workshop von Trafalgar Theatre Productions teil und war erste Reservekandidatin für den Wettbewerb „Stephen Sondheim Society Student Performer of the Year“ (SSSSPOTY).

Im Musical SIX spielt sie die Rolle der Anne Boleyn.

Toby Marlow lebt in London, studierte Englisch an der Cambridge University und ist Autor, Komponist und Performer.

Zusammen mit seiner Kollegin und Freundin Lucy Moss ist er Co-Autor des Musicals SIX (Broadway, West End, mehrere internationale Tourneen), das einen Tony Award, zwei Drama Desk Awards und einen Outer Critics Circle Award gewonnen hat. Für das Album „SIX: Live on Opening Night“ war er für einen Grammy Award nominiert.

Toby ist außerdem Co-Autor und Co-Darsteller des preisgekrönten Stücks Hot Gay Time Machine, das im Londoner West End und sowohl auf dem Fringe Festival in Brighton als auch dem in Edinburgh aufgeführt wurde.

Zu seinen weiteren schriftstellerischen und kompositorischen Arbeiten zählen „Book of Queer“ (discovery+), die Eröffnungsnummer der 75th Annual Tony Awards (CBS), „Courtney Act‘s Christmas Extravaganza“ (Channel 4), „Courtney Act: Fluid“ (internationale Tournee) und Kyle Hanagamis Stay Inside.

Toby schreibt auch Popmusik, zuletzt für das Album „The Virgo Odyssey“ von Jinkx Monsoon, er arbeitete mit an ROY G BIV von Alaska Thunder**** sowie an seinem eigenen Song „Better“.

Der Italiener Vincenzo Grillo wurde in Andria/Bari geboren und wohnt aktuell in Deutschland.

Der gelernte Versicherungskaufmann war als Darsteller bisher in verschiedenen Fernsehserien und -filmen zu sehen und stand 2022 für einen LIDL-Werbespot vor der Kamera und hatte seitdem mehrere Werbedrehs. Vincenzo hat eine Schauspielausbildung abgeschlossen und möchte seinen beruflichen Fokus nun noch stärker auf seine künstlerische Tätigkeit legen.

Neben seiner Muttersprache Italienisch spricht er Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und die Dialekte Schwäbisch und Sächsisch.

2024 gründete Vincenzo Grillo die Plattform „Grillofilm„, die Filmschaffende, Darsteller:innen, Förderer, Sponsoren und Filmbegeisterte verbindet und die Finanzierung von Filmproduktionen ermöglicht.

Du bist eigentlich gelernter Versicherungskaufman, möchtest jetzt aber als Darsteller „durchstarten“. Was hat dich dazu bewogen diesen Schritt zu machen?

Das hat eigentlich damit angefangen, dass bei uns in der Gegend ein Film gedreht wurde und meine Frau dies in der Zeitung gelesen hat und mir gesagt hat, magst du mal nicht hin und als Komparse mitmachen. Ja dann bin ich halt hin und dachte ich schaue mir das an, ist ja eh nichts für mich. Aber dann habe ich gleich gemerkt, dass es doch was für mich ist und habe mich dann gleich reingestürzt .

In welchen Genres siehst du dich am besten als Darsteller aufgehoben?

Bin an sich für alles offen, aber eher Komödie.

Was braucht man aus deiner Sicht, um als Schauspieler erfolgreich zu sein?

Ja auf jeden Fall ein gutes Mindset und ansonsten viel Durchhaltevermögen

Wie ist es so in Rollen zu schlüpfen? Wie viel Vincenzo steckt in jeder Rolle?

In andere Rollen zu schlüpfen ist ein tolles Gefühl. Ich versuche immer
100 Prozent Vincenzo in jeder Rolle zu sein.

Du sprichst neben deiner Muttersprache Italienisch auch Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und die Dialekte Schwäbisch und Sächsisch. Hast du diese Dialekte schon mal als Darsteller nutzen können?

Ja, Italienisch durfte ich schon mal nutzen. Aber ich hatte auch schon mit dem Schwäbischen negative Rückmeldungen, das kommt ja immer auf die Produktion drauf an.

Was hältst du von Social Media? Zwingend notwendig für eine/n Künstler:in?
Ich persönlich bin kein Fan, aber mittlerweile finde ich es zwingend notwendig.

Wordrap

Hund oder Katze: Katze
Urlaub am Berg oder am Meer: Meer
Facebook oder Instagram: Instagram
Tag oder Nacht: Tag
Modetrends oder eigener Style: Eigener Style
Schwarz oder weiß: Weiss
Fantasyfilm oder Komödie: Komödie
Buch oder Zeitung: Zeitung
Kraftsport oder Ausdauertraining: Ausdauertraining
WhatsApp oder Signal: WhatsApp
Wirtschaft oder Politik: Wirtschaft
Tee oder Kaffee: Kaffee

„Wir Musical-Fans“ sagen „Danke fürs Gespräch“.

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Vincenzo Grillo - Credits: Alexander Kreuzer
Vincenzo Grillo – Credits: Alexander Kreuzer

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Wir Musical-Fans haben dem deutschen Musicaldarsteller, Sänger und Tänzer Kevin Köhler ein paar Fragen gestellt.

Kevin Köhler absolvierte die Stage School Hamburg und hatte erste Auftritte am Altona-Theater in Hamburg, am Westfälischen Landestheater und spielte am Theater des Westens in Berlin den „Alfred“ in „Tanz der Vampire“. Im Jahr 2008 nahm Kevin an der ZDF-Show „Musical-Showstar 2008“ teil und sicherte sich dabei die Hauptrolle von „Rusty in „Starlight Express“. Danach spielte Kevin u.a. im Theater Neue Flora in Hamburg und im Apollo Theater Stuttgart im Disneys Musical „Tarzan“ und feierte in Disney´s „Der Glöckner von Notre Dame” sein 10-jähriges Bühnenjubiläum – dabei war er u.a im Theater des Westens in Berlin, im Deutschen Theater in München und im Apollo Theater Stuttgart auf der Bühne.

Das Interview wurde im Juli 2019 geführt.

War es immer dein Ziel auf der Bühne zu stehen oder hattest du einen anderen Berufswunsch?

Ich wollte als Kind immer auf der Bühne stehen. Mit 11 Jahren sah ich Starlight Express und von da an war es Sonnenklar, was ich werden wollte.

Du hast deine Musicalausbildung an der Stage School Hamburg abgeschlossen. Was nimmst du aus deiner Ausbildung mit?

Verliere nie den Glauben an dich selbst. Arbeite an deinen Träumen und Wünschen. Wirklich sich durch zu kämpfen.

Was waren für dich die größten Herausforderungen in deiner ersten Zeit als Darsteller?

Von den Fans akzeptiert zu werden. Ich spielte ja Tanz der Vampire vor Musicalshowstar. Ich kam frisch von der Schule. Und Tanz der Vampire hat eine Jahre lang bestehende Fanbase. Und ich kam als Ersatz für einen anderen Darsteller. Das ist nicht leicht. Kaum war ich auf der Bühne, ging es los in den Fanforen. Zum Teil hat es mich verletzt, was ich lesen musste. Aber natürlich war ich die ersten Shows super nervös. Ich habe noch nie vor einem Publikum von über 1000 Menschen gestanden. Das ist ganz am Anfang ein riesen Druck. Und negative Kommentare haben das in mir nicht leichter gemacht. Aber ich habe gelernt weiter zu machen und mich zu entwickeln. Wie bereits gesagt, ich kam frisch von der Schule und musste weiter Erfahrungen sammeln, da zählt nur positives Denken. Lass dich nicht durch Negativität von deinem Weg abbringen. Da habe ich erst wirklich gelernt für meinen Traum zu kämpfen. Weiter zu machen und dran zu bleiben. Das habe ich getan und nur so konnte ich wachsen. Und zum Glück konnte ich die positive Entwicklung an den Reaktionen erkennen.

Was würdest du jemanden raten, der Musicaldarsteller/-in werden möchte? Eine gute Entscheidung oder lieber nochmals durchdenken?

Man darf nie vergessen, man ist einer von Vielen. Die Konkurrenz ist sehr groß. Manchmal muss man auch mit sehr persönlichen Kritiken zurecht kommen, weil der Regisseur vielleicht einfach deinen “Typ” nicht mag. Aber solang du ein Kämpfer bist und dich nicht selbst verlierst und das gewisse Talent mitbringst… Gib Alles! Und zeig ihnen was du kannst. Folge immer deinen Träumen. Stehe nie am Ende da und sage, “Ach, hätte ich doch mal!”.

Was braucht man aus deiner Sicht, um im Musicalbusiness erfolgreich zu sein?

Habe ich mit der vorigen Frage eigentlich beantwortet. HAHA 🤣

Als Musicaldarsteller ist man ja oft unterwegs. Ist das für dich eher ein Vorteil oder würdest du einen fixen Wohnort bevorzugen?

Es gab Zeiten, da war ich gerne viel Unterwegs. Aber es gibt auch Zeiten, da ist man gern einfach mal Zuhause. Eine Basis finde ich in diesem Beruf immer sehr wichtig. Ich muss immer wissen wo ich hin gehöre.

Wie ist es so in Rollen zu schlüpfen? Wie viel Kevin steckt in jeder Rolle?

Es steckt immer ein kleines bisschen Kevin in jeder Rolle. Egal ob Terk, Rusty, Quasimodo oder Alfred. Man kann nur aus seinen eigenen Erfahrungen schöpfen und in sich selbst fühlen. Wenn jemand auf etwas reagieren muss, muss man sich immer fragen, was tut das mit mir? Habe ich so etwas ähnliches erlebt? Die Grundlage beginnt immer bei dir selbst. Und dann ist die nächste Frage… Was würde “Rusty” tun? Du, als Mensch, bist die Basis einer jeden Rolle. Von da aus baue ich auf.

Welche Rollen würden dich zukünftig besonders interessieren und warum?

“Frank Abagnale Jr.” aus “Catch me if you can” zum Beispiel. Die Songs finde ich Hammer zu singen. Ich mag den Style und die Rolle. “Mozart” wäre auch noch so ein Traum. Aber mal sehen was kommt.

Was möchtest du in 10 Jahren gerne machen? Bist du dann noch auf der Bühne oder machst du vielleicht einen komplett anderen Job?

Das kann ich noch nicht genau sagen. Ich mag es auf der Bühne zu stehen und ich weiß ich möchte es nicht missen. Ich mache auch meine eigene Popmusik. Ich mag es auch zwischendurch meine eigenen Geschichten zu erzählen. Das genieße ich zur Zeit sehr. Heißt aber nicht, dass ich nie wieder Musical spiele.

Wie entwickelst du dich als Musicaldarsteller/-in weiter? Nimmst du Gesangs-, Schauspiel- und Tanzunterricht oder besuchst du Workshops?

Klar. Man hört nie auf zu lernen. Auch ich nehme weiter Gesangsunterricht und versuche mich zu erweitern. Am Meisten lernt man allerdings in der Praxis, an Rollenarbeit. Mit jeder Rolle wächst man ein Stückchen weiter.

Was hältst du von Social Media? Zwingend notwendig für eine/n Künstler/in?

Heutzutage super wichtig. Jeder Künstler hat so seine Form sich selbst zu promoten. Die Fans auf dem Laufenden zu halten. Ich finde es ein super Mittel. Und Notwendig. Gerade auch für Projekte außerhalb des Theaters.

Wie stehst du generell zum Thema „Vermarktung“ deiner Person? Wie wichtig sind Marketing und Kommunikation für Musicaldarsteller/-innen?

Nicht nur Musicaldarsteller… Jeder Künstler, jeder Sänger, Schauspieler, Tänzer… All diese Menschen sind ihr eigenes Produkt. Und jedes Produkt braucht eine Vermarktung. Ist doch toll, dass in der heutigen Zeit jedem dieses Mittel der Vermarktung geboten ist, und dass für sich nutzen zu können. Jeder Privatmensch hat Zugriff dazu, ist doch wunderbar. Jeder hat doch so sein eigenes Publikum.

Wie wichtig sind „Fans“ im Musicalbusiness und wie sind deine bisherigen Erfahrungen mit Fans?

Fans die mich kennen, wissen, dass ich meinen Fans immer sehr offen gegenüber bin. Ich nehme mir, wenn möglich, immer sehr viel Zeit am Bühneneingang und Veranstaltungen. Ich denke das zeigt, “ja” Fans sind mir sehr wichtig. Es ist schön zu hören, wenn ich jemanden in einer Show emotional berühren konnte und sie dies mit mir teilen. Das freut mich immer sehr und gibt mir Kraft weiter zu machen und bei der Kunst zu bleiben.

Warst du früher auch mal Fan von einer/m Musicaldarsteller/-in?

Ja Starlight Express. Ich bin als Kind Rollschuh gefahren und habe mir vorgestellt ich fahre über diese Bühne. Ein Traum wurde geboren und ein Traum wurde wahr!

WIR MUSICAL-FANS sagen „Danke fürs Gespräch“.

Mehr zu Kevin Köhler.

Kevin Köhler - Credits: K. Köhler

Kevin Köhler – Credits: K. Köhler

Jan Rogler, geboren 1992 in Wunsiedel in Bayern, schloss 2017 sein Musical-Studium an der Folkwang-Universität der Künste Essen ab.

Bereits während des Studiums stand er in den Produktionen My Fair Lady (Grillo-Theater Essen) und Fast Normal (Kammerspiele Hamburg) auf der Bühne. Im Anschluss an sein Studium war er als Baby John in der West Side Story (Domplatz Open Air Magdeburg) sowie in dem Stück Emil und die Detektive am Theater Chemnitz zu sehen. Von 2017 bis 2019 spielte Jan die Rolle des Big Deal in der West Side Story am Staatstheater Kassel, daneben stand er in den Produktionen Tschick (Theater Hof), Peter Pan (Domfestspiele Bad Gandersheim) und The Addams Family (Domfestspiele Bad Gandersheim) auf der Bühne, bevor er sein Engagement bei der West Side Story als Baby John an der Oper Dortmund fortsetzte. Jan Rogler stand 2019 in Grease sowie als Pinguin Kowalski in der deutschsprachigen Erstaufführung von Madagascar – Ein musikalisches Abenteuer auf der Bühne der Luisenburg-Festspiele Wunsiedel, bevor er von 2019 bis 2020 den Anton in der Produktion Pünktchen und Anton (Next Liberty) der Oper Graz verkörperte. Von 2021 bis 2022 war Jan als Moq bei Wicked im Stage Theater Neue Flora zu sehen und tritt zudem regelmäßig als Solist bei Konzerten auf.