Im Sommer 2025 ist das Musical JEKYLL & HYDE auf der Felsenbühne Staatz in Niederösterreich zu sehen.

Zwanzig Jahre nach der Erstaufführung auf der Felsenbühne bringt Intendant und Regisseur Werner Auer den Musicalthriller zurück in das imposante Open-Air-Ambiente.

Das Musical – mit bekanntesten Songs wie „Dies ist die Stunde“, „Nur sein Blick“ und „Mädchen der Nacht“ – basiert auf dem weltberühmten Roman The Strange Case of Dr. Jekyll and Mr. Hyde von Robert Louis Stevenson, der die Grenzen zwischen Gut und Böse auf dramatische Weise thematisiert.

Die Uraufführung fand am 24. Mai 1990 im Alley Theatre in Houston, Texas, statt. Nach begeisterten Kritiken feierte das Musical am 28. April 1997 seine Broadwaypremiere im Plymouth Theater in New York. Die deutschsprachige Erstaufführung wurde am 19. Februar 1999 im Musical Theater Bremen unter der Inszenierung von Dietrich Hilsdorf und der musikalischen Leitung von Koen Schoots aufgeführt. Produziert wurde sie von Lutz Jarosch und Frank Alva Buecheler. Seitdem begeistert das Musical JEKYLL & HYDE, das unter anderen für vier Tony Awards nominiert wurde, weltweit das Publikum mit seiner eindringlichen Musik und der fesselnden Geschichte.

Das Leading Team

Intendanz, Regie, Gesamtleitung: Werner Auer
Musikalische Leitung: Gregor Sommer
Choreografie: Stefan Ulreich & Korbinian Reile
Choreinstudierung: Doris Graf-Sommer
Maske: Anna Maurer
Bühnenbau: Jack Hamal & Team
Kostüme: Kostümwerkstatt der Felsenbühne Staatz

Die Cast

Dr. Henry Jekyll / Edward Hyde: Florian Fetterle
Lisa Carew: Steffi Regner
Lucy Harris: Anna Burger
Sir Danvers Carew: Werner Auer
John Utterson: Matthias Liener
Nellie: Alicia Wagner
Simon Stride: Stefan Bleiberschnig
Spider: Alessandro Frick
Lady Beaconsfield: Christine Rösslhuber
Bischof von Basingstoke: Kevin Gordon Valentine
Lord Savage: Korbinian Reile
Sir Archibald Proops: Stefan Ulreich
General Glossop / Poole: Devin Reh
In weiteren Rollen und Ensemble: Karoline Chmelensky, Luca Graziosi, Nico Kirschner, Ayaka Koshida, Melissa Malacad, Tamara Samantha Nussbaumer, Sarah Petsovits, Yvonne Preisler, Marcel Rathner, Lisa Kimberly Schöppl, Liam Tiesteel

Es spielt das Orchester der Felsenbühne Staatz unter der Leitung von Gregor Sommer.

Flöte: Viktoria Baumholzer
Oboe, Englischhorn: Tanja Beranek
Klarinette, Saxophon: Petra Löw, Andreas Schacher
Fagott: Verena Sommer
Trompete: Johannes Hofmann
Horn: Peter Hofmann, Sebastian Uhl
Posaune: Christian Eisenhut; Paul Müller
Keyboards: Alexander Blach-Marius, Jacqueline Schodl, Matthias Klausberger
Schlagwerk: Daniel Achter
Schlagzeug: Andreas Siman
Bass, Kontrabass: Jakob Bachbauer
Violine 1: Rinat Aliiev, Camilla Zenkl, Daniele De Vecchi, Elsbeth Reiß
Violine 2 Fanny Kovac, Silvia Reiß
Viola: Daniel Fischer, Hanna Reiter
Cello: Angela Kail, Margarethe Vogler

Korrepetition Doris Graf-Sommer, Christiane Kasses, Stefano Severini

JEKYLL & HYDE – das Musical

Die Story

Im Zentrum der Handlung steht Dr. Henry Jekyll, ein brillanter Wissenschaftler, der davon überzeugt ist, ein Serum entwickelt zu haben, das das Gute vom Bösen im Menschen trennen kann. Doch als der Vorstand des Krankenhauses ihm verbietet, seine Experimente an Patienten durchzuführen, wagt Jekyll einen gewagten Selbstversuch – mit katastrophalen Folgen.

Das Serum verwandelt ihn in Edward Hyde, eine dunkle, gefährliche Seite seiner selbst, die bald Londons Straßen unsicher macht. Während Hyde auf seinem Weg der Zerstörung immer grausamer wird, versucht Jekyll verzweifelt, die Kontrolle über sich selbst zurückzugewinnen. Gleichzeitig sorgen sich seine Verlobte Lisa Carew und sein treuer Freund und Anwalt John Utterson um ihn.

Eine besondere Verbindung entsteht zwischen Jekyll und der Prostituierten Lucy, die sich hoffnungslos in ihn verliebt. Doch als Hyde seine mörderische Seite immer mehr auslebt, bleibt auch Lucy nicht verschont. Ihr tragisches Schicksal ist nur eines von vielen Opfern der zerstörerischen Natur Hydes.

Die Geschichte erreicht ihren Höhepunkt, als Jekyll schließlich erkennt, dass er den inneren Kampf gegen Hyde nicht gewinnen kann. In einer dramatischen Schlussszene fleht er John an, ihn zu erlösen. Doch erst durch eine Auseinandersetzung mit Hyde wird dieser schließlich tödlich verwundet. Während Jekyll stirbt, singt er ein bewegendes Duett mit Lisa, in dem sie sich ihre Liebe ein letztes Mal beteuern.

Vom 25. Juli bis 16. August auf der Felsenbühne Staatz (2134 Staatz-Kautendorf)

Für die Bühne konzipiert von Steve Cuden & Frank Wildhorn

Musik: Frank Wildhorn
Buch und Liedtexte: Leslie Bricusse
Orchestrierung: Kim Scharnberg
Arrangements: Jason Howland

Deutsch: Susanne Dengler und Eberhard Storz

Aufführungsrechte bei Josef Weinberger Wien, Ges.m.b.H.

Die Felsenbühne Staatz

Mit 1.200 Sitzplätzen ist die Felsenbühne Staatz ist eine der größten Open-Air-Bühnen in Österreich, welche seit dem Sommer 2000 regelmäßig mit Musicals bespielt wird. Die bisherigen 24 Musicalproduktionen wurden von mehr als 330.000 Gästen besucht – damit zählt die Felsenbühne Staatz zu einer der ältesten und erfolgreichsten Open-Air-Bühnen Österreichs.

Am Sonntag 17. August 2025 verwandelt sich die Felsenbühne Staatz zur Bühne für MUSICAL UNTER STERNEN – die große Open Air Musical Gala.

Bereits zum 13. Mal wird die Spielsaison auf der Felsenbühne mit der beliebten Musicalgala abgeschlossen.

Die Sponsoren 2025

Kulturland Niederösterreich, NV Versicherung, Spusu, Theaterfest Niederösterreich, NÖN, ORF Niederösterreich

Das Landestheater Linz ist das größte Theater in Oberösterreich und zählt mit seiner über 200-jährigen Geschichte zu den bedeutendsten Kultureinrichtungen Österreichs.

Die drei Spielstätten sind das Musiktheater am Volksgarten, das Schauspielhaus (vormals Großes Haus) und die Kammerspiele an der Promenade in Linz.

Mit über 800 Mitarbeitenden aus über 40 Nationen, die sowohl vor als auch hinter den Kulissen tätig sind, begrüßt das Landestheater Linz pro Spielzeit mehr als 300.000 Besucher:innen. Unter der künstlerischen Leitung von Intendant Hermann Schneider und der Geschäftsführung von Thomas Königstorfer präsentiert das Theater an verschiedenen Spielstätten jährlich bis zu 40 Premieren und nahezu 900 Vorstellungen, die ein breites Publikum jeden Alters ansprechen. 

Das Landestheater in Linz hat seine Anfänge in Wandertruppen und wurde 1803 als Landständisches Theater eröffnet. Bis 1848 von den Landständen betrieben, erlebte es in den 1820er Jahren eine Glanzzeit. Nach der Abschaffung der Zensur 1848 bot das Theater nicht nur Opern und Schauspiele, sondern auch artistische Einlagen. In den 1920er Jahren gewann die Oper an Bedeutung. Die Stadt Linz und das Land Oberösterreich übernahmen in den 1950er Jahren die Trägerschaft. Nach verschiedenen Erweiterungen und Renovierungen ist das Landestheater Linz heute ein bedeutendes Kulturzentrum. 

Das Theater steht unter der Führung der OÖ. Theater und Orchester GmbH, die auch das Bruckner Orchester Linz betreibt und über die OÖ Landesholding in 100-%-Besitz des Landes Oberösterreich ist.

Amelie Polak wurde in Wiener Neustadt geboren und startete nach ihrer Reifeprüfung eine Musicalausbildung in Wien, die sie 2019 mit der Paritätischen Bühnenreife im Bereich Musical abschloss. 

Bisher spielte sie u.a. in DRACULA, DER KLEINE HORROLADEN, JESUS CHRIST SUPERSTAR, HONK!, LUNA, EIN SOMMERNACHTSTRAUM, AURADON und YELLOW BRICK ROAD.

2013 war sie Staatsmeisterin und Vizestaatmeisterin bei ASDU Sparte „Commercial“.

2023 war Amelie in FACK JU GÖHTE als Laura und Cover Lisi zu sehen und auch 2023/2024 mit FACK JU GÖHTE auf Tour.

Im Sommer 2024 war Amelie als Mary Vetsera in ELISABETH vor der atemberaubenden historischen Kulisse des Schloss Schönbrunn in Wien zu erleben und auf der VBW Tour in Asien unterwegs.

Das Interview mit Amelie Polak wurde im September 2020 geführt.

War es immer dein Ziel auf der Bühne zu stehen oder hattest du einen anderen Berufswunsch?

Kurz und knapp: Ja! Meine Mutter ist Ärztin und hat seit ich denken kann immer schon sogenannte „Theaterdienste“ gemacht, weil bei jeder Vorstellung ein Arzt für Notfälle anwesend sein muss. Dafür hat sie immer zwei Freikarten bekommen und ich hatte das große Glück, dass ich sie oft begleiten durfte und Stücke sogar mehrmals sehen konnte. Das hat mich sehr geprägt und ich bin ihr wahnsinnig dankbar, dass ich dadurch so früh schon so viele künstlerische Eindrücke sammeln durfte. Als sie mich in mein erstes Musical „Elisabeth“, damals noch im Theater an der Wien, mitgenommen hat, war für mich klar wo die Reise einmal hingehen soll.

Du hast 2019 deine Musicalausbildung in Wien abgeschlossen. Was nimmst du aus deiner Ausbildung mit?

Die Ausbildung war wortwörtlich ein „Selbststudium“. Man setzt sich tagtäglich mit sich und seinen Stärken sowie Schwächen auseinander und lernt sich dadurch sehr gut kennen. Meine Familie und enge Freunde wissen von mir, dass ich sehr ehrgeizig und perfektionistisch bin (was seine Vor- und Nachteile hat) und ich dementsprechend wahrscheinlich meine härteste Kritikerin bin.

In dem Zusammenhang auch mal die Geduld aufzubringen und nicht zu verzweifeln, wenn etwas nicht auf Anhieb klappt, ist auf jeden Fall ein Punkt, den ich aus meiner Ausbildungszeit mitnehmen kann. Auch die paritätischen Prüfungen, die wir vor einer uns unbekannten Kommission absolvieren mussten, haben mich vieles gelehrt. Kritikfähigkeit und Selbsteinschätzung sind da zwei ganz wichtige Themen, sich über seine Stärken und Schwächen bewusst zu werden und vor allem das „Persönlichnehmen“ von Kritik ist sicherlich ein Punkt, an dem ich immer noch arbeite, aber das ist, wie vieles im Leben, ein Prozess und braucht seine Zeit.

Ein weiterer wichtiger Aspekt, der gerade in den letzten Monaten meiner Ausbildung kurz vor dem Abschluss immer wichtiger wurde, war, sich selbst und seinem Bauchgefühl zu vertrauen – wie eine tolle Dozentin zu mir gesagt hat: „Lass es einfach fliegen“ – gemeint war damit das hart erarbeite Repertoire aus Liedern, Monologen und Tänzen auch in gewisser Weise loszulassen, Spaß zu haben und einfach zu tun, was sich richtig anfühlt und seiner Kreativität freien Lauf zu lassen.

Zu guter Letzt durfte ich meine Ausbildungszeit mit vielen wundervollen Menschen verbringen, die diese Zeit für mich zu etwas ganz Besonderem gemacht haben und die über diesen Zeitraum zu ganz tollen Freunden geworden sind, die ich heute nicht mehr missen möchte.

Amelie Polak - Credits: You & Me fotografie

Amelie Polak – Credits: You & Me fotografie

Was sind für dich die größten Herausforderungen in deiner ersten Zeit als Darstellerin?

Ich glaube, wenn man wie ich am Anfang steht, ist es erstmal wichtig einen „Fuß in die Tür zu bekommen“ – und das bedeutet eigentlich: Auditions, Auditions und nochmal Auditions. Das ist ein Schritt, der einerseits irrsinnige Vorfreude und Tatendrang, andererseits aber auch eine gewisse Nervosität und Unsicherheit in mir weckt.

Durch die Ausbildung erhält man eine gewisse Erfahrung an Casting Situationen, aber es war eben doch noch eine Art von „Safe-Zone“, auf die man sich jetzt nicht mehr verlassen kann. Die Menschen, die jetzt über deine berufliche Zukunft entscheiden, kennen dich oft nicht persönlich und wissen dadurch auch nicht, was deine persönliche Bestleistung ist. Da nicht nervös zu werden und trotzdem in jeder Tagesverfassung sein Bestes zu geben, ist keine leichte Aufgabe.

Allgemein sich im Musicalbusiness durchzusetzen und auch mit Ablehnung umzugehen, wird sicherlich eine der größten Herausforderungen, denen ich mich aber gerne stellen möchte – denn am Ende des Tages überwiegt dann doch die Vorfreude auf das was noch kommen kann.

Was braucht man aus deiner Sicht, um im Musicalbusiness erfolgreich zu sein?

Ich hoffe, diese Frage kann ich in ein paar Jahren besser beantworten, aber ich glaube es braucht eine gute Mischung aus Talent, Selbstvertrauen, Zuversicht, der Bereitschaft offen für Neues zu sein, dem Willen sich immer weiterzuentwickeln und dazuzulernen und einer Portion Glück, um zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein 🙂

Amelie Polak - Credits: Andrea Peller

Amelie Polak – Credits: Andrea Peller

Musicaldarsteller vereinen ja den Mix aus Gesang, Schauspiel und Tanz. In welchem dieser Bereiche fühlst du dich am wohlsten?

Ich hatte während meiner Ausbildung immer schon sehr viel Spaß daran, die sogenannten „Song&Dance“ Nummern für Konzerte und Prüfungen einzustudieren, bei denen man Singen, Schauspielen und Tanzen vereint.

Also am liebsten alle drei in Kombination!

Aber wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich sagen, dass ich mich im Gesang am wohlsten fühle.

Wie ist es so in Rollen zu schlüpfen? Wie viel Amelie steckt in jeder Rolle?

In verschiedene Rollen zu schlüpfen ist ein tolles Gefühl, ich denke das kann jeder nachvollziehen, der sich schon einmal als Kind verkleidet und sich mit Geschwistern oder Freunden die tollsten Geschichten ausgedacht und nachgespielt hat.

Und ich denke ein Teil Amelie steckt immer mit drin, da es oft einen Charakterzug der Rolle oder eine erlebte Situation gibt, mit der man sich identifizieren und dadurch einen Teil von sich mit einfließen lassen kann – manchmal bewusst, manchmal eher unterschwellig.

Welche Rollen würden dich in Zukunft besonders interessieren und warum?

Es gibt viele tolle Musicals und Rollen, die ich sehr spannend fände und ich hoffe sehr, dass diese Stücke irgendwann den Weg auf die deutschsprachigen Bühnen finden.

Da wären z.B. Regina George aus Mean Girls, Veronica Saywer aus Heathers, Eurydice aus Hadestown oder auch Zoe Murphy aus Dear Evan Hansen. Aber auch in Stücken, die in Österreich oder Deutschland gespielt wurden oder in näherer Zukunft auf die Bühne gebracht werden, gibt es viele Rollen, die ich unglaublich gerne einmal spielen würde wie beispielsweise Ich aus Rebecca, Elsa aus Die Eiskönigin, Johanna aus Die Päpstin oder auch Ellen aus Miss Saigon. Ich finde Rollen über starke Frauen, die jedoch auf ganz unterschiedliche Weise ihre Stärke und auch den Mut zur Verletzlichkeit zum Ausdruck bringen irrsinnig spannend und würde mich freuen, irgendwann an solchen Rollen arbeiten zu dürfen.

Ich denke aber auch, dass meine Liste in den nächsten Jahren noch um einige Rollen erweitert wird, da man durch Ausschreibungen immer wieder auf neue Rollen stößt, die man bis dahin gar nicht im Kopf hatte.

Du spielst neben Klavier auch Ukulele. Hast du deine Ukulele-Fertigkeiten schon einmal in einer Rolle nutzen können?

Leider hat sich bis jetzt noch keine Gelegenheit dazu ergeben und die Ukulele und ich haben bis jetzt eher im Wohnzimmer zusammen „Couchkonzerte“ für meine Familie gegeben, aber wenn es mal dazu kommen sollte, bin ich auf keinen Fall abgeneigt von der Idee!

Amelie Polak - Credits: Andrea Peller

Amelie Polak – Credits: Andrea Peller

Wie entwickelst du dich als Musicaldarstellerin weiter? Nimmst du Gesangs- Schauspiel- und Tanzunterricht oder besuchst du Workshops?

Für mich ist es total wichtig, auch nach der Ausbildung im Training zu bleiben – daher nehme ich auch weiterhin Tanz- und Gesangsstunden.

Für mich ist das auch im Alltag ein wichtiger Ausgleich und gerade nach meinem Abschluss freue ich mich umso mehr darauf, da es während der Ausbildung eher „daily business“ war und man die Stunden jetzt umso mehr zu schätzen weiß.

Was hältst du von Social Media? Zwingend notwendig für eine/n Künstler/in?

Ich denke, dass Social Media heute schon fast zum „Gesamtpaket Musicaldarsteller/in“ dazugehört und es ist eine tolle Option, um sich zu präsentieren und Interessierte Up-to-Date zu halten. Ich finde aber auch, dass man nicht gezwungenermaßen auf allen möglichen Plattformen vertreten sein muss, um als Künstler/in bei den Zuschauern anzukommen – also alles mit Maß und Ziel!

Amelie Polak - Credits: Andrea Peller

Amelie Polak – Credits: Andrea Peller

Wie stehst du generell zum Thema „Vermarktung“ deiner Person? Wie wichtig sind Marketing und Kommunikation für dich als Musicaldarstellerin?

Eine schwierige Frage, vor allem: Was ist die „richtige Vermarktung“ bzw. wo hört die Privatperson auf und wo fängt der Künstler an, wenn es um das Thema „Vermarktung der eigenen Person“ geht? Ich denke, was hier oder generell bei der Verwendung von sozialen Medien der Schlüssel zum Erfolg ist, ist: Authentisch und man selbst zu bleiben und das ist leichter gesagt als getan, denn man macht sich in gewisser Weise „angreifbar“, sobald man sich in irgendeiner Form in die Öffentlichkeit begibt – und dadurch ertappe ich mich selbst immer wieder dabei, wie ich 10 Mal darüber nachdenke, ob ich etwas posten soll, sei das jetzt ein Bild oder eine Gesangsaufnahme.

Ich denke generell, dass diese Ängste und Zweifel, die in mir und sicher auch in anderen jungen Künstlern aufkommen, heutzutage ein großes Thema sind und in dem Sinne auch mehr darüber gesprochen und einander aufgebaut werden sollte. Grundsätzlich finde ich es toll Menschen, die man mit dem, was man unglaublich gerne tut, begeistern und über diverse Plattformen mit ihnen in Kontakt bleiben kann und sie dich auf deinem Weg begleiten, sei das auf der Bühne oder über soziale Medien.

Das kann ein tolles Gefühl sein und ich hoffe ich kann davon zukünftig ein bisschen was in Form von Positivität, viel Musik und guter Laune auf meinen Kanälen zurückgeben.

Wie wichtig sind „Fans“ im Musicalbusiness und wie sind deine bisherigen Erfahrungen mit Fans?

Da ich ja noch ganz am Anfang stehe, habe ich bis jetzt noch nicht wirklich Erfahrungen mit Fans gemacht, ich denke bis jetzt sind meine „Number 1 Fans“ meine Familie und meine Freunde und es freut mich immer wahnsinnig, wenn sie zu Konzerten oder Vorstellungen kommen, bei denen ich beteiligt bin.

Fans im Allgemeinen finde ich für das Musicalbusiness sehr wichtig, da sie auch einen Teil dazu beitragen, weswegen man diesen Beruf überhaupt ausüben kann, denn was wäre denn ein Theater ohne Publikum, das bei den Geschichten, die Abend für Abend erzählt werden, mitfiebert?

Amelie Polak - Credits: Andrea Peller

Amelie Polak – Credits: Andrea Peller

Du bist ja ein sehr aktiver Mensch. Wie wichtig sind dir Fitness und Ernährung – sowohl als Privatperson, aber auch in deinem Job als Künstlerin?

Natürlich ist es wichtig für den Beruf körperlich fit zu sein und mit Beginn der Ausbildung habe ich auch konsequent begonnen auch auf meine Ernährung zu achten – aber die gesunde Ernährung und der Sport sind längst nicht mehr Dinge, die ich „nur“ wegen des Jobs mache – es fühlt sich einfach toll an zu wissen, dass man seinem Körper mit der gesunder Ernährung und Sport etwas Gutes tut und über die letzten Jahre haben sich diese Dinge schon so in meinen Alltag integriert, dass ich es mir gar nicht mehr ohne sie vorstellen kann.

Hast du einen Lieblingsfilm oder gibt’s mehrere Filme oder Genres, die du besonders magst Und welcher ist dein Lieblingssong?

Ich muss ehrlich sagen ich habe nicht wirklich einen Lieblingsfilm oder Song. Ein Film, der mich schon lange und immer wieder aufs Neue begeistert und berührt ist sicherlich Terminal – also hier eine kleine Empfehlung von mir 🙂 Bei der Musik variiert das je nach Stimmungslage was mich gerade aufbaut oder pusht aber, wenn so ein richtiger Motivationssong im Radio gespielt wird, MUSS ich einfach die Lautstärke hochdrehen, das geht gar nicht anders!

Was ist dein Lebensmotto und warum?

Darüber habe ich lange nachgedacht – ein wirkliches Motto habe ich nicht, aber der kürzliche Verlust eines geliebten Menschen hat mich dazu gebracht vieles anders zu sehen und mich zum Nachdenken angeregt.

Daher habe ich beschlossen mir Folgendes vorzunehmen: ich möchte versuchen, jeden Morgen mit einem positiven Mindset zu beginnen, das Beste aus mir rauszuholen und öfters einfach auch mal dankbar zu sein. Das fasst es ganz gut zusammen 🙂

Wir Musical-Fans sagen „Danke fürs Gespräch“.

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Amelie Polak - Credits: You & Me fotografie

Amelie Polak – Credits: You & Me fotografie

Agentur: die Kulturbrüder

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Das Theaterfest Niederösterreich vereint seit 1994 stimmungsvolle Freiluft- und Indoor-Spielstätten – von Burgen und Ruinen bis zu Theaterhäusern – und begrüßt pro Jahr über 200.000 Besucher:innen. Mit über 400 Vorstellungen und rund 225.000 Gästen feierte das Festival im Jahr 2024 eine erfolgreiche Sommersaion. Das Programm 2025 verspricht einen kulturellen Theater-Sommer voller Vielfalt und Highlights für alle Altersgruppen – mit einem bunten Programm voller Klassiker und Neuentdeckungen.

Auf 19 stimmungsvollen Spielstätten im gesamten Bundesland finden beim Theaterfest Niederösterreich vom 5. Juni bis 7. September 2025 insgesamt 23 Produktions statt – von Musical über Oper & Operette bis zu Schauspielaufführungen.

Theaterfest Niederösterreich – die Spielorte und Produktionen 2025

  • Sommerspiele Schloss Sitzenberg: Was ihr wollt (5. bis 22. Juni)
  • Sommerspiele Melk: Praterstern (18. Juni bis 26. Juli) / Dream On (9. Juli bis 16. August)
  • Sommernachtskomödie Rosenburg: Best Exotic Marigold Hotel (19. Juni bis 3. August)
  • Bühne Baden – Sommerarena: Die Zirkusprinzessin (21. Juni bis 29. August) / Giuditta (3. bis 30. August) / Stadttheater: Chess (12. Juli bis 21. August)
  • Festspiele Berndorf: Die Nervensäge (10. Juli bis 10. August)
  • Oper Burg Gars: La Traviata (12. Juli bis 2. August)
  • Raimundspiele Gutenstein: Der Bauer als Millionär (9. Juli bis 3. August)
  • Theatersommer Haag: Die eingebildete Kranke (25. Juni bis 2. August)
  • operklosterneuburg: Tosca (5. Juli bis 2. August)
  • Operette Langenlois: Ein Walzertraum (24. Juli bis 9. August)
  • Theater im Bunker Mödling: Horribile Habsburger! (10. bis 30. August)
  • Sommerspiele Perchtoldsdorf: Schubert, für immer und ewig (27. Juni bis 26. Juli)
  • Festival Retz: Salome (11. bis 27. Juli)
  • Felsenbühne Staatz: Jekyll & Hyde (25. Juli bis 16. August)
  • Festspiele Stockerau: Der Talisman (31. Juli bis 24. August)
  • Wachaufestspiele Weißenkirchen: Die geraubte Venus (15. Juli bis 10. August)
  • Schloss Weitra Festival: Liebesgeschichten und Heiratssachen (4. Juli bis 3. August)

Theaterfest Niederösterreich – das Kinderprogramm „Theaterfest für Kids“ 2025

  • operklosterneuburg: Tosca für Kids (20. Juli)
  • Melk: Theo Träumerich (3. bis 9. August)
  • Mödling: Sophie Scholl – Die Weiße Rose (10. Juli bis 2. August) / Mogli – Das Dschungelbuch (17. Juli bis 2. August)
  • Schloss Poysbrunn: Rotkäppchen – neu verirrt (3. Juli bis 24. August)
  • Schiltern: Ritter Rost hat Geburtstag (9. Juli bis 10. August)

Das Musical SCHOOL OF ROCK erzählt die Geschichte des arbeitslosen Rockmusikers Dewey Finn. Um ein wenig Geld zu verdienen, tut er so, als wäre er Musiklehrer. Durch diese Lüge bekommt er erfolgreich den Job bei einer Privatschule. Nach ein paar Startschwierigkeiten blüht er schließlich in seiner neuen Rolle auf und ermutigt seine Klasse eine Band zu gründen und bei einem Bandwettbewerb mitzumachen. Doch kurz vor dem Wettkampf werden seine Schwindeleien durchschaut und er wird hinausgeworfen, doch seine Klasse schmiedet einen Plan, um dies zu verhindern …

Im Jahr 2024 fand am Landestheater Linz die deutschsprachige Erstaufführung von SCHOOL OF ROCK statt.

SCHOOL OF ROCK – Landestheater Linz

Das Leading Team

Musik: Andrew Lloyd Webber
Gesangstexte: Glenn Slater
Buch: Julian Fellowes
Deutsche Übersetzung: Timothy Roller

Musikalische Leitung Tom Bitterlich
Inszenierung: Matthias Davids
Choreografie: Hannah Moana Paul
Bühne: Andrew D. Edwards
Kostüme: Adam Nee
Lichtdesign: Michael Grundner
Dramaturgie: Arne Beeker
Nachdirigat: Juheon Han

Die Cast

Dewey Finn: Enrico Treuse
Rosalie Mullins: Alexandra-Yoana Alexandrova
Ned Schneebly: Christian Fröhlich
Patty di Marco: Sanne Mieloo
Theo / Mr. Green: Lukas Sandmann
Doug / Mr. Janes / Mr. Williams: Karsten Kenzel
Bob / Mr. Woodard / Mr. Spencer: Joel Parnis
Mr. Noble / Mr. Hamilton: Richard McCowen
Snake / Mr. Wagner / Mr. Mooneyham: Christian Funk
Stanley / Jeff / Mr. Brown / Mr. Sandford: Max Niemeyer
Ms. Gordon / Ms. Hathaway: Celina dos Santos
Ms. Macapugay: Valerie Luksch
Ms. Sheinkopf: Daniela Dett
Ms. Bingham / Ms. Turner: Tina Schöltzke, Linda Krischke
Billie: Dominik Ehlers, Michael Falkner
Freddie (Drums): Noah Grubinger, Sam Göll
James: Jakob Blaimschein, Csongor Laszlo
Josie: Emilia Eder, Luisa Kircher
Katie (Bass): Jana Engler, Anna Krainz
Lawrence (Keyboard): Amy Parshad, Moritz Schmuckermair
Madison: Eva Abraham, Greta Winkelhofer
Marcy: Selina Edwards, Maja Jany
Mason: Gabriel Federspieler, Leo Kurowski
Shonelle: Valentina Dieplinger, Lea Steigerstorfer
Sophie: Emilia Seitlinger, Eva Winkelhofer
Summer: Elisabeth Baehr, Ella Stelzel
Tomika: Divine Biira, Anna Kathan
Zack (Gitarre): Max Nimführ, David Pfister

Landestheater Linz
Oö. Theater und Orchester GmbH
Promenade 39
4020 Linz

Eine mitreißende Hommage an die größten Rock-Hits der 80er! Diese Show entführt das Publikum in die legendäre Sunset-Strip-Ära und vermittelt Generationen das unverwechselbare LA-Lebensgefühl – geprägt von kraftvollen E-Gitarren-Riffs, Nietengürteln und zerrissenen Jeans. Doch was verbindet einen coolen Barkeeper, eine träumerische Kellnerin, einen exzentrischen Leadsänger, den berüchtigten „Bourbon Room“ und ein Benefizkonzert? Rockfans und alle, die den einzigartigen Sound dieser Zeit in jeder Faser ihres Körpers spüren möchten, erleben die Antwort ab 2025 in der spektakulären Show „Rock of Ages“!

Die Story

Rock of Ages spielt im Los Angeles der 80er-Jahre: Im legendären Rock-Club „Bourbon Room“ auf dem berüchtigten Sunset Strip regieren Nietengürtel und zerrissene Jeans. Hier trifft Kleinstadtmädchen Sherrie auf Großstadtjungen Drew – doch die Love-Story zwischen der naiven Kellnerin und dem abgeklärten Barkeeper scheitert, noch bevor sie richtig begonnen hat. Denn die Stadt will auf dem Sunset Strip aufräumen – die Existenz des „Bourbon Rooms“ ist bedroht. Ein Benefiz-Konzert der erfolgreichen Rockband „Arsenal“ soll Geld in die leere Kasse des Clubbetreibers spülen. Doch mit dem Auftritt des exzentrischen Leadsängers Stacee Jaxx nimmt das Unheil seinen Lauf …

Seit der umjubelten Broadway-Premiere hat Rock of Ages seinen beispiellosen Siegeszug um die Welt angetreten. Selbst Hollywood konnte dem Charme dieser puren Rock-Nostalgie nicht widerstehen: Stars wie Tom Cruise, Catherine Zeta-Jones und Alec Baldwin erlagen dem E-Gitarren-Rausch und eroberten mit der Verfilmung 2012 die Leinwände.

ShowSlot bringt ROCK OF AGES – das Musical auf Tour durch Deutschland und Österreich.

Tourtermine 2025

12.03.-15.03.2025 Berlin, Theater am Potsdamer Platz
19.03.-23.03.2025 Köln, Motorworld
26.03.-27.03.2025 Hannover, Theater am Aegi
30.03.-02.04.2025 Hamburg, Inselpark Arena
04.04.-05.04.2025 Linz, TipsArena Linz
07.04.-08.04.2025 Bregenz, Festspiel- und Kongresshaus
11.04.-12.04.2025 Dresden, Messe Dresden / Halle 1
15.04.-17.04.2025 Stuttgart, Liederhalle / Hegel Saal
19.04.-21.04.2025 Wien, Wiener Stadthalle / Halle F
25.04.-27.04.2025 Nürnberg, Meistersingerhalle
09.05.-11.05.2025 Bremen, Metropol Theater
13.05.-14.05.2025 Bielefeld, Stadthalle
16.05.-18.05.2025 Duisburg, Theater am Marientor
22.05.-24.05.2025 Frankfurt, myticket Jahrhunderthalle

ShowSlot bietet das ganze Jahr über ein einzigartiges Programm voller Leben, Emotionen und unvergesslicher Erlebnisse. Als erfolgreicher Shootingstar der Live-Entertainment-Branche entführt ShowSlot mit beeindruckenden Bühnenbildern, hochkarätigen Ensembles, liebevoll gestalteten Kostümen und legendären Hits in faszinierende Welten fernab des Alltags.

Ein ganzjähriger Geschenk-Tipp für Geburtstage und besondere Anlässe: Neue Traditionen mit Herzensmenschen schaffen und magische Abende voller Glanz, Emotionen und gemeinsamer Erlebnisse genießen. Kalender zücken und die Show-Highlights vormerken!

Das Landestheater Niederösterreich hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1820 stetig weiterentwickelt und zählt heute zu den bedeutendsten kulturellen Einrichtungen in Niederösterreich. Durch zahlreiche Renovierungen und Modernisierungen im 19. Jahrhundert legte es die Grundlage für seine heutige Rolle als herausragendes Schauspielhaus, das auch überregional Beachtung findet.

Seit 2005 wird das Landestheater vom Land Niederösterreich geführt und hat sich als Einspartenhaus auf das Sprechtheater spezialisiert. Diese Neuausrichtung hat dem Haus eine zentrale Stellung im Bereich der zeitgenössischen Dramatik und innovativen Theaterproduktionen eingebracht. Unter der Intendanz von Marie Rötzer, die das Theater seit 2016 leitet, hat das Haus eine internationale Ausrichtung angenommen. Koproduktionen mit renommierten europäischen Bühnen wie dem NTGent und dem Toneelhuis Antwerpen bereichern das Programm und ziehen ein breit gefächertes Publikum an.

Ein prägendes Merkmal des Landestheaters ist sein Engagement für Diversität sowie die Förderung junger Talente im Regiebereich. Unter der Leitung von Marie Rötzer wurden zahlreiche Inszenierungen mit Preisen ausgezeichnet, darunter der Nestroy-Theaterpreis. Besonders hervorgehoben wird dabei die Inszenierung von „Othello“ durch den britischen Regisseur Rikki Henry, die als erste Produktion in Europa von einem Schwarzen Regisseur mit einem Schwarzen Hauptdarsteller umgesetzt wurde. Diese Aufführung setzte wichtige Impulse in der Diskussion um Diversität im Theater.

Heute ist das Landestheater Niederösterreich nicht nur ein kultureller Fixpunkt in der Region, sondern auch ein angesehener Akteur auf nationaler und internationaler Ebene. Mit seinen innovativen Inszenierungen und der engen Verknüpfung mit der europäischen Theaterszene steht das Haus für eine zukunftsorientierte und weltoffene Theaterkultur.

Am Fuße des markanten Staatzer Berges, dessen Silhouette das nördliche Weinviertel in Niederösterreich prägt, liegt die Felsenbühne Staatz, die mit 1.200 Sitzplätzen eine der größten und ältesten Open-Air-Bühnen Österreichs ist.

Seit 1994 dient die in den Felsen eingebettete Bühne im Bezirk Mistelbach mit ihren 1.200 Sitzplätzen als Schauplatz für aufwendige Musical-Produktionen. Die eindrucksvolle Kulisse mit der steil aufragenden Klippe und der Burgruine auf der Bergspitze sorgt für ein unvergleichliches Freilichttheater-Erlebnis.

Die Bühne wurde ursprünglich für die Karl-May-Festspiele ins Leben gerufen, doch seit dem Jahr 2000 liegt der Fokus unter der Intendanz von Werner Auer auf Musicals.

Seit 2008 ist sie Teil des renommierten Theaterfest Niederösterreich und zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher in ihren Bann.

Felsenbühne Staatz
Neudorfer Straße 7
2134 Staatz-Kautendorf

Das Theater im Park am Belvedere in Wien wurde im Sommer 2020 inmitten der COVID-19-Pandemie von den Kabarettisten Michael Niavarani und Georg Hoanzl gegründet. In nur kurzer Planungs- und Aufbauzeit entstand eine neue Freiluftbühne im Garten der Familie Schwarzenberg, die ihre Tore öffnete, um in dieser herausfordernden Zeit Kultur und Unterhaltung zu ermöglichen. Am 1. Juli 2020 begann die erste Spielzeit, die sofort auf großes Interesse stieß. Seitdem haben über 500.000 Besucherinnen und Besucher an den über 500 Aufführungen teilgenommen, was das Theater zu einer beliebten Adresse für Freiluftkultur macht.

Die Bühne liegt in einem zwei Hektar großen Park entlang der Prinz Eugen-Straße und bietet ein einzigartiges Ambiente, nur fünf Minuten von der Wiener Ringstraße entfernt. Das historische Gelände, mit seinem alten Baumbestand und einer barocken Grotte, schafft eine beeindruckende Kulisse für Open-Air-Aufführungen. Mit einem durchdachten Platzkonzept, das viel Raum bietet, und der Möglichkeit, Getränke im Voraus zu bestellen, ist das Theater ein gemütlicher und zugleich exklusiver Ort.

Das Programm des Theaters deckt ein breites Spektrum ab, von Kabarett und Comedy über Klassik und Jazz bis hin zu Literatur und Philosophie. Besonders beliebt ist die Eigenproduktion des „Sommernachtstraums“, die auch 2024 wieder aufgeführt wird. Besucher profitieren von einer besonderen Partnerschaft: Mit dem Theater-Ticket erhalten sie kostenlosen Eintritt in das Museum im Oberen Belvedere, entweder am Veranstaltungstag oder am darauffolgenden Tag.

Nicht nur das Programm, sondern auch die Umgebung trägt zum besonderen Erlebnis bei. Das Restaurant Stöckl im Park bietet die Möglichkeit, vor oder nach der Vorstellung direkt vor Ort zu speisen. Dank starker Partnerschaften, insbesondere mit der Erste Bank, Wien Energie und der Wiener Städtischen, sowie der Unterstützung durch die Fürstlich Schwarzenberg’sche Familienstiftung, hat sich das Theater zu einem wichtigen kulturellen Fixpunkt in Wien entwickelt.

Die Vereinigten Bühnen Wien (VBW), ein Unternehmen der Wien Holding, möchten den Erfolgskurs der letzten Saisonen fortführen und setzen mit der Vertragsverlängerung von MusikTheater an der Wien Intendant Stefan Herheim und Musical-Indentant Christian Struppeck auf Kontinuität.

Bis Herbst 2030 wird das dynamische und bewährte Führungsteam die Visionen der Wiener Theater weiter verfolgen.

VBW-Musicals weiter unter bewährter Leitung

Die Intendanz der VBW-Musicalhäuser Raimund Theater und Ronacher bleibt in den Händen von Christian Struppeck, der mit einer beeindruckenden Bilanz den Erfolgskurs fortsetzt.

Die VBW betonen die strategische Bedeutung der Vertragsverlängerungen: Christian Struppeck ist in der internationalen Musicalbranche hervorragend vernetzt, und weitere vielversprechende Projekte sind bereits in Planung. Gleichzeitig bleibt mit Stefan Herheim ein mehrfach ausgezeichneter Regisseur an der Spitze des MusikTheaters an der Wien, um seine künstlerische Vision weiterhin auf die Bühne zu bringen.

VBW-Musicals weiterhin mit Christian Struppeck auf Erfolgskurs

Die Intendanz der beiden Musicalhäuser der VBW – Raimund Theater und Ronacher – bleibt weiterhin unter der bewährten Leitung von Christian Struppeck, der auf eine beachtliche Erfolgsbilanz zurückblicken kann. In seine bisherige Intendanz fallen die wirtschaftlich stärksten Jahre der VBW. Er setzt in seiner Programmierung auf eine ausgewogene Balance aus internationalen Welthits wie u.a. MAMMA MIA!, MARY POPPINS oder BODYGUARD und selbst kreierten VBW-Eigenproduktionen.

Er schrieb und entwickelte VBW-Erfolgsmusicals wie u.a. I AM FROM AUSTRIA, DER BESUCH DER ALTEN DAME, SCHIKANEDER oder ROCK ME AMADEUS – DAS FALCO MUSICAL, das aktuell täglich vor ausverkauftem Haus zu sehen ist und aufgrund des großen Erfolgs kurz nach der Weltpremiere um eine weitere Saison im Ronacher verlängert wurde. Parallel dazu verzeichnet im Raimund Theater DAS PHANTOM DER OPER ebenfalls hervorragende Auslastungszahlen um die 100 %. Dies schließt an die Erfolgssaisonen der vergangenen Jahre Struppecks an, in denen im Raimund Theater und Ronacher Produktionen, wie CATS, REBECCA, DISNEYS DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME oder MISS SAIGON ebenfalls fast täglich ausverkauft waren.

Zusätzlich zu den bisher insgesamt 19 großen Long-Run-Musicals produzierte er in den Theatern der VBW die halb-szenischen Konzerte wie u.a. JESUS CHRIST SUPERSTAR, LOVE NEVER DIES, MESSIAH ROCKS oder die konzertante Aufführung des VBW-Erfolgsmusicals ELISABETH mit großem Orchester vor dem Schloss Schönbrunn.

Aber nicht nur in Österreich, auch international fielen viele erfolgreiche Aufführungsserien von VBW-Produktionen wie u.a. TANZ DER VAMPIRE, ELISABETH, MOZART!, DON CAMILLO UND PEPPONE ODER REBECCA in die Zeit seiner Intendanz. Sein Stück I AM FROM AUSTRIA ging nach zwei ausverkauften Saisonen im Raimund Theater als japanische Erstaufführung direkt nach Japan (Osaka, Tokio) DER BESUCH DER ALTEN DAME, das er ebenfalls geschrieben hat, wurde in insgesamt fünf Ländern (u.a. Japan, Deutschland, Niederlande) aufgeführt. Zudem waren erst kürzlich die gefeierte Schönbrunn-Version von ELISABETH in China und Deutschland und die große neue halb-szenische Fassung von REBECCA in China zu sehen.

Struppeck ist Träger des Österreichischen Ehrenzeichens für Wissenschaft und Kunst I. Klasse.

Im Oktober 2025 bringt er die Weltpremiere des neuen VBW-Musical MARIA THERESIA – DAS MUSICAL auf die Bühne des Ronacher.

Musical-Intendant Christian Struppeck: „Musicals sind seit jeher meine größte Leidenschaft und mein künstlerisches Zuhause. Die Möglichkeit, weiterhin die Intendanz des Raimund Theaters und des Ronacher zu übernehmen, erfüllt mich mit Demut und Freude. Mein Antrieb war und ist es, mit innovativen und emotional bewegenden Inszenierungen das Publikum zu berühren und die Kulturlandschaft Wiens mit neuen Impulsen zu bereichern. Es ist mir eine Ehre, die Musical-Sparte der VBW auf ihrem Weg in eine erfolgreiche Zukunft zu begleiten, und ich danke der Stadt Wien für ihr Vertrauen in meine Vision.“

Innovatives MusikTheater mit Stefan Herheim

Seit Beginn seiner Intendanz in der Saison 2022/23 – zunächst in der Ausweichspielstätte im MuseumsQuartier und in der Kammeroper Wien – hat Stefan Herheim bereits zahlreiche erfolgreiche Musiktheater-Produktionen im Theater an der Wien realisiert und renommierte Auszeichnungen erhalten.

Als bester Regisseur wurde er in seinem Antrittsjahr mit dem International Opera Award geehrt, der wiederum 2024 an Antonio Salieris Kublai Khan für das beste wiederentdeckte Stück ging. Bisher wurden alle Operettenproduktionen des MusikTheaters an der Wien, angefangen mit Jaques Offenbachs La Périchole, Leonard Bernsteins Candide sowie zuletzt Johann Strauss‘ Das Spitzentuch der Königin mit dem BR-Klassik Operetten-Frosch ausgezeichnet. Die partizipative Opernperformance von und mit Jugendlichen Superzero Baby! wurde in der Kategorie „Herausragende Musik“ mit dem STELLA* 24 prämiert. Die Aufzeichnung von G.F. Händels Theodora gewann den Venice TV Award bei „Performing Arts“ und der Österreichische Musiktheaterpreis ging 2024 an La Périchole als beste Gesamtproduktion und an Stefan Herheim als bester Regisseur für Das schlaue Füchslein, das ab dem 22. März 2025 ins Repertoire der Norwegischen Nationaloper übergeht.

Mit der Saison 2024/25 zog die Intendanz erstmals in das neusanierte Theater an der Wien, dessen Renovierung Stefan Herheim und sein Team maßgeblich mitbetreute und wo die erste szenische Produktion Das Spitzentuch der Königin das Johann Strauss-Jahr einläutete. Zuletzt konnten mit Gottfried von Einems Der Prozess in der Kammeroper, wo auch Stefan Herheim selbst inszenierte, 99,6 % Besucher*innenauslastung erzielt werden. Am 16. Februar fand die lang erwartete Premiere der Bellini-Oper Norma mit Opernstar Asmik Grigorian statt. Die innerhalb kurzer Zeit ausverkauften Vorstellungen wurden euphorisch bejubelt.

Gemeinsam mit der Stadt Wien und der Wien Holding haben sich die VBW dazu entschieden, den Vertrag von Stefan Herheim ebenfalls bis Herbst 2030 zu verlängern und die viel beachtete Programmlinie seiner Intendanz fortzusetzen.

„Es ist mir eine große Freude, das MusikTheater an der Wien in den nächsten fünf Jahren künstlerisch weiter zu leiten. Sowohl im frisch generalsanierten Stammhaus am Naschmarkt als auch in der Kammeroper ist unser Name Programm und der Stagione-Betrieb Garant für das, was wir unserem Publikum unbedingt bieten wollen: Eine zeitgemäße, abwechslungs-reiche, anspruchsvolle und unterhaltsame Verbindung von Musik und Theater. Und zwar mit bis zu 13 Premieren pro Saison auf höchstem internationalen Niveau!“, so MusikTheater an der Wien-Intendant Stefan Herheim.

Amtsführender Stadtrat für Finanzen, Wirtschaft, Arbeit, Internationales und Wiener Stadtwerke Peter Hanke: „Musical-Intendant Christian Struppeck und MusikTheater an der Wien-Intendant Stefan Herheim haben mit ihrem Engagement und ihrer Expertise maßgeblich zur internationalen Strahlkraft der VBW beigetragen. Die Vielfältigkeit der Produktionen in Kombination mit einem ungebrochen hohen Qualitätsanspruch in der Umsetzung und Darstellung auf der Bühne machen die VBW zu einem einzigartigen Vorzeigeunternehmen in der Branche und unverzichtbar für Wiens Kulturlandschaft. Zu wissen, dass die Bespielung der drei wundervollen Wiener Theaterhäuser auch in den nächsten Jahren in den besten Händen sein wird, macht mich nicht nur zuversichtlich für die weitere Entwicklung der Stadt, sondern auch außerordentlich stolz.“

Amtsführende Stadträtin für Kultur und Wissenschaft Veronica Kaup-Hasler: „Ich freue mich über die Entscheidung der Vereinigten Bühnen Wien, ihre beiden Sparten-Intendanten in ihren Positionen zu bestätigen. Die Intendanzen von Christian Struppeck und Stefan Herheim standen vor großen Herausforderungen, bedingt durch weltweite Krisen, die auch große Kulturunternehmen unter Druck gesetzt haben. Auch wenn manche Vorhaben verschoben werden mussten, ist es beiden Intendanten gelungen, diese schwierigen Jahre mit Sensibilität und künstlerischem Erfolg zu bewältigen. Ich freue mich, dass sie durch die jeweilige Vertragsverlängerung die Möglichkeit bekommen, ihr volles Potenzial im Sinne einer reichen Kulturstadt einbringen zu können. Ich bin gespannt auf ihre künftigen künstlerischen Impulse und Visionen im Musical und in der Oper.“

Wien Holding-Geschäftsführer Kurt Gollowitzer: „Ich freue mich sehr darüber, dass die beiden Intendanten Stefan Herheim und Christian Struppeck ihre Arbeit bei den VBW auch künftig fortsetzen werden. Christian Struppeck begeistert das Publikum mit erfolgreichen Musical-Produktionen, die nicht nur Publikumsmagnete, sondern auch wichtige Tourismusfaktoren sind. Seine Arbeit stärkt Wiens Ruf als Musiktheater-Metropole und trägt zum Erfolg der Musicalexporte der VBW bei.
Stefan Herheim positioniert das MusikTheater an der Wien mit seinem innovativen Programm als einzigartiges Stagione-Opernhaus, was durch vielbeachtete und international ausgezeichnete Opernproduktionen bestätigt wird. Ich bin überzeugt, dass wir den Erfolgskurs mit beiden Intendanten fortsetzen werden und freue mich auf viele weitere herausragende Produktionen.“

VBW-Geschäftsführer Franz Patay: „Mit der Verlängerung beider Intendanten bis Herbst 2030 möchten die VBW gemeinsam mit der Eigentümerin Wien Holding und der Stadt Wien den Erfolgskurs in beiden Sparten fortsetzen. Im Musical verzeichnen wir höchst erfolgreiche Saisonen mit nahezu ausverkauften Häusern bei ROCK ME AMADEUS – DAS FALCO-MUSICAL und DAS PHANTOM DER OPER sowie einen Rekord-Vorverkauf der neuesten VBW-Eigenproduktion MARIA THERESIA. Intendant Christian Struppeck ist in der internationalen Musicalbranche bestens vernetzt. Weitere erfolgsversprechende Musical-Projekte sind bereits in Planung.
Intendant Stefan Herheim ist in Wien und ganz besonders nun endlich auch im Theater an der Wien angekommen. Nach zwei Saisonen im MuseumsQuartier startete er in seine erste Saison im Theater an der Wien. Mehrfach als bester Regisseur ausgezeichnet, soll Stefan Herheim weiterhin auch als Intendant zeigen können, was er für sein Publikum auf die Bühne bringen möchte.
Ich freue mich, dass mit der Verlängerung beider Intendanten der erfolgreiche Weg der VBW mit Stabilität und Kontinuität in beiden Sparten fortgesetzt werden kann.“