Mystery Dinner – das Krimitheater von Bestsellerautorin Gabriele Hasmann – stellt eine historische Figur und einen mysteriösen Kriminalfall in den Mittelpunkt und ist seit 2018 in verschiedensten Locations in Österreich zu erleben. Ab September 2025 finden Auftritte in neuen und altbekannten Locations statt.

Mehrere Schauspieler und ein Moderator entführen im Zuge des Mystery Dinners in ungeklärte mysteriöse Fälle rund um historische Persönlichkeiten. Begleitet von einem eleganten 3-Gänge-Menü oder Buffet erhalten Gäste im Zuge von drei Spielakten Einblick in eine ungeklärte Geschichte, um anschließend mitzuraten und den Fall zu lösen. Das Besondere am Mystery Dinner ist die fundiert recherchierte Geschichte, die auf historischen Fakten basiert. Einzig der Mord ist eine fantasievolle Erfindung.

Gabriele Hasmann: „Natürlich sparen wir auch nicht mit Fun Facts, denn schließlich wollen wir dem Publikum einen unterhaltsamen Abend bieten, bei dem es sich gut amüsiert. Jeder, der gerne rätselt, Detektiv
spielt und sich dabei kulinarisch verwöhnen lassen möchte, wird seine Freude an der Veranstaltung haben.“

Aktuell gibt es drei Stücke, die gespielt werden: „Die berühmtberüchtigte Affäre Mayerling und der mysteriöse Tod von Kronprinz Rudolph“, „Die geheimnisvoll-faszinierende Geschichte um den Schürzenjäger Casanova“ sowie das aktuellste Schauspiel mit dem Titel „Der geheimnisvolle Graf von Saint Germain und ein Mord in Adelskreisen“.

„Ab Ende November 2025 kommt ein brandneues Stück auf die Bühne, das von Komponistenlegende Wolfgang Amadeus Mozart handelt. Die Premiere dazu wird im Casino Baden stattfinden“, sagt Gabriele Hasmann. „Und es wird wieder spannend, unterhaltsam und mysteriös.“ Im Anschluss an die Vorführung gilt es, geschickt alle Details zu kombinieren und mitzuraten, denn es wird ein Mörder gesucht!

Mystery Dinner – das Team

Conny Boes (Schauspiel & Regie)

Conny Boes hat in Wien Musical und Schauspiel studiert und war daraufhin viele Jahre mit einem Kindertheater auf Tournee. Es folgten zahlreiche spannende Rollen, ein Engagement für „Mein Schiff 2“ sowie Auftritte an der Volksoper Wien, am Burgtheater u.v.m. Ihre Arbeit mit kleinen Nachwuchstalenten setzte die gelernte Kindergärtnerin in Workshops und Regiearbeiten fort. Sie leitet Lehrveranstaltungen (Theater, Sprechen, Improvisation) für Erwachsene und Firmen, macht Moderationen und unterrichtet Schauspiel.

Felix Kurmayer (Moderation)

Felix Kurmayer ist seit 30 Jahren Schauspieler und Sprecher und war unter Claus Peymann Ensemblemitglied im Burgtheater Wien. Seine Ausbildung hat er in Österreich und Deutschland mit dem Bühnen-diplom abgeschlossen und studierte in Los Angeles u.a. an der berühmten Kunsthochschule UCLA Film. Er wirkte in über 118 Film- und Theaterproduktionen mit und arbeitete mit berühmten Regisseuren wie Peter Patzak, Franz Antel, Felix Dvorak u.v.m. zusammen.

Reinwald Kranner (Schauspiel)

Reinwald Kranner ist Mitbegründer von KRANNER HOCH DREI mit seiner Tochter Stella und seinem Bruder Gernot Kranner, sang und spielte zahlreiche Rollen auf den großen heimischen Bühnen, etwa den Elvis Presley im Musical „Million Dollar Quartet“ im Wiener Metropol. Er ist außerdem Regisseur und Choreograph, komponiert eigene Songs und schreibt Musicals für Kinder gemeinsam mit seiner Tochter Stella für das Raimundtheater. Auslandstätigkeiten in Deutschland, der Schweiz, Hongkong, Moskau und den USA.

Sandra Högl (Schauspiel)

Sandra Högl stand schon früh auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Ihre künstlerische Ausbildung zur Musicaldarstellerin erhielt sie am Konservatorium der Stadt Wien. Dort startete auch ihre Theaterlaufbahn mit Engagements in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie Gastspielen von Madrid bis Teheran, von Edinburgh bis Brisbane.

Rafael Witak (Schauspiel)

Rafael Witak ist diplomierter Schauspieler und Sprecher, der mit Theater für Kinder und Erwachsene sowie mit Lesungen und Gesangsshows bereits in ganz Österreich auf der Bühne stand. Er hat im Jahr 2012 den Verein METEOR gegründet, bei dem er maßgeblich an der Entwicklung und Umsetzung von Kabarett- und Theaterproduktionen beteiligt ist, die vom Text über die Kostüme bis hin zum Bühnenbild komplett als Eigenproduktion entstehen.

Julian Schneider (Schauspiel)

Julian Schneider absolvierte seine Schauspielausbildung am Max Reinhardt-Seminar in Wien und am Lee Strasberg Institute in Los Angeles. Seitdem steht er für diverse klassische und moderne Stücke auf der Bühne, ist aber seit einigen Jahren vorwiegend für Film und Fernsehen tätig. So übernahm er für 14 Monate die Hauptrolle in der Serie „Sturm der Liebe“, drehte für einigen Serien wie „Soko Donau“, „Soko Linz“ oder „Walking on Sunshine“ und ist ab 2024 in der neuen Amazon Prime Serie „Followers“ zu sehen.

Andreas Steiner (Schauspiel)

Andreas Steiner steht seit seiner Kindheit auf der Bühne und war in zahlreichen Musical- und Märchenproduktionen in Wiener Neustadt zu sehen. Seit 2017 Mitglied diverser Krimi-Dinner-Ensembles, sowie Schauspieler an der Kulturschule Leipzig, wo er mit verschiedenen Stücken durch Deutschland tourte. Seit 2019 besucht er mit dem Mitmachtheater Harlekin die Schulen und Kindergärten Österreichs. Außerdem schreibt und inszeniert er Theaterstücke für Kinder und Jugendliche.

Michael Zallinger (Schauspiel)

Michael Zallinger studierte Musical an der Performing Academy in Wien, arbeitet gegenwärtig mit Previn Moore (Gesang) und ist als Sänger und Pianist in der Veranstaltungs- und Hochzeitsband „Annie´s Jukebox“ und bei „The Harps“ tätig, sowie seit 2022 Produktionsleiter der Pramtaler Sommeroperette! Er spielte u.a. an der Staatsoper Wien, am Theater der Jugend Wien und bei den Wachau-Festspielen, erhielt Rollen wie der Herr von Lips in „Der Zerrissene“, Raoul de St. Brioche in „Die lustige Witwe“ und Quincey Morris in „Dracula“.

Christian Leutgeb (Schauspiel)

Christian Leutgeb absolvierte seine Ausbildung an der Schauspielakademie Elfriede Ott 2018 und ist seitdem u.a. am Theater Spielraum, an der Freien Bühne Salzburg und am Theater in der Innenstadt tätig. Außerdem arbeitet er für das theaterpädagogische Programm „Mein Körper gehört mir“ und ist in diversen Stücken der freien Szene in Linz und Wien zu sehen.

Michaela Ehrenstein (Schauspiel)

Michaela Ehrenstein hat eine künstlerische Ausbildung am Konservatorium absolviert, ist seit vielen Jahren Schauspielerin, Regisseurin und Chansonsängerin und kann auf Engagements an der Staatsoper Wien sowie u.a. am Theater der Landeshauptstadt St. Pölten und Stadttheater Baden zurückblicken. Außerdem ist sie Mitwirkende der Sommerspiele in Niederösterreich, dem Burgenland und Südtirol sowie an Chansonprogrammen und Lesungen. Sie hatte Auftritte in der TV-Serie „Stockinger“ sowie im Kinofilm „Lina“, war von 2004 bis 2014 Intendantin der Sommerspiele Schloss Sitzenberg und ist seit 2010 Direktorin der Freien Bühne Wieden.

Michaela Hagenstein (Schauspiel)

Michaela Hagenstein war schon als Kind theater- und musikbegeistert und wirkte bei ersten Produktionen mit. Nach Schauspiel- und Gesangsausbildung in London schloss sie 2024 ihr Studium am Performers College in Brighton, England ab. Es folgten Erfahrungen mit vielen Formen von Performance auf der Bühne und vor der Kamera sowie als Regieassistenz. Seit Anfang 2025 ist sie in Stücken von Kontatktiertheater – Suchtprävention mittels Theater zu sehen.

Thomas Bauer (Schauspiel)

Thomas Bauer ist ehemalige Fußballprofi (VfB Mödling) und sammelte ab 1999 erste Bühnenerfahrungen. Neben zahlreichen Engagements an diversen Kleinbühnen, auch Projekte im Bereich des Improvisationstheaters und Kurzfilms sowie Mitbegründer der Kabarettgruppe „Meteor“. 2019 erste eigene Produktion der szenischen Lesung „ver.spielt“ mit eigenen Texten. Nach einer 11-monatigen Weltreise ist er nun seit 2023 wieder in der freien Szene tätig und unter anderem auch beim Kinder-Mitmachtheater Harlekin engagiert.

Mystery Dinner – die Termine

Auftritte mit dem Mystery Dinner gab es bisher in folgenden Locations: Casino Baden, Burg Forchtenstein, Stadtgalerie Mödling, Bettfedernfabrik Wiener Neustadt, Hotel Regina Wien, Panoramarestaurant Mödling, Wasserschloss Kottingbrunn, Krainerhütte, Hilton Wiener Neustadt, Schloss Zell an der Pram, Schloss Weinberg und in vielen weiteren Locations im Zuge unserer exklusiven Firmenveranstaltungen.

Do, 18. September 2025, 19:30 Uhr​​​
Das Freiherr, Schlossstraße 1, 2801 Katzelsdorf (Niederösterreich)
Stück: „Der geheimnisvolle Graf von Saint Germain und ein Mord in Adelskreisen“

Fr, 19. September 2025, 19:00 Uhr​​​
Gasthaus Kari, Brand 8, 3053 Laaben (Niederösterreich)
Stück: „Der geheimnisvolle Graf von Saint Germain und ein Mord in Adelskreisen“
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Fr, 26. September 2025, 18:30 Uhr​​​
Burg Plankenstein, Plankenstein 1, 3242 Plankenstein (Niederösterreich)
Stück: „Der geheimnisvolle Graf von Saint Germain und ein Mord in Adelskreisen“

Sa, 11. Oktober 2025, 19:30 Uhr​​​
Festsaal Wöllersdorf, Marktzentrum 1a, 2752 Wöllersdorf (Niederösterreich)
Stück: „Die geheimnisvoll-faszinierende Geschichte um den Schürzenjäger Casanova“

Fr, 31. Oktober 2025, 18:00 Uhr​​​
Weingut Leo Hillinger, Hill 1, 7093 Jois (Burgenland)
Stück: „Die geheimnisvoll-faszinierende Geschichte um den Schürzenjäger Casanova“

Sa, 08. November 2025, 19:00 Uhr​​​
Kirchenwirt Stubenberg, Hauptplatz 7, 8223 Stubenberg am See (Steiermark)
Stück: „Der geheimnisvolle Graf von Saint Germain und ein Mord in Adelskreisen“

Sa, 22. November 2025, 19:00 Uhr​​​
Casino Baden, Kaiser Franz Ring 1, 2500 Baden (Niederösterreich)
Stück: „Wolfgang A. Mozart und das mörderische Klagelied“ – PREMIERE
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​Fr, 28. November 2025, 18:30 Uhr​​​
Burg Plankenstein, Plankenstein 1, 3242 Plankenstein (Niederösterreich)
Stück: „Die geheimnisvoll-faszinierende Geschichte um den Schürzenjäger Casanova“

Do, 11. Dezember 2025, 19:00 Uhr​​​
Burg Forchtenstein, Melinda Esterhazy Platz 1, 7212 Forchtenstein (Burgenland)
Stück: „Wolfgang A. Mozart und das mörderische Klagelied“

Fr, 12. Dezember 2025, 19:00 Uhr​​​
Burg Forchtenstein, Melinda Esterhazy Platz 1, 7212 Forchtenstein (Burgenland)
Stück: „Wolfgang A. Mozart und das mörderische Klagelied“

FR, 19. Dezember 2025, 19:00 Uhr​​​
Casino Baden, Kaiser Franz Ring 1, 2500 Baden (Niederösterreich)
Stück: „Wolfgang A. Mozart und das mörderische Klagelied“

Alle aktuellen Termine von Mystery Dinner – das Krimitheater von Gabriele Hasmann.

Mystery Dinner – als Firmenevent

Das Mystery Dinner wurde in den letzten Jahren bereits mehrfach auch für Firmenveranstaltungen aller Art gebucht.

„Die interessanteste Herausforderung war bis dato die Anpassung einer unserer historischen Geschichten auf die neue Kampagne eines großen Unternehmens, die im Zuge eines InfluencerInnen-Events präsentiert wurde“, erzählt Gabriele Hasmann. „Dieses out-of-the-box-Denken reizt mich besonders – hier konnte ich meine Fantasie und Passion fürs Schreiben einmal mehr voll einbringen. Solange die historische Komponente als USP unseres Mystery Dinners nicht verloren geht, stellen wir uns gerne jeglicher Herausforderung, um eine Firmenveranstaltung zu einem ganz besonderen Ereignis zu machen.“

Der Anlass eines Events, für das ein Mystery Dinner gebucht wird, kann sehr unterschiedlich sein: Firmenjubiläum, Incentive, Sommerfest, Weihnachtsfeier, Firmenpräsentation, Pensionsfeier oder Ähnliches. „Unternehmen suchen außerdem immer nach Veranstaltungen, die gute Stimmung unter dem MitarbeiterInnen schaffen und zusätzlich dazu animieren, beim Lösen eines Rätsels als Team zusammenzuarbeiten“, so Gabriele Hasmann.

Über Gabriele Hasmann

Gabriele Hasmann hat bereits 15 spannende Werke mit mysteriösem Inhalt verfasst. Sie publiziert vorwiegend Zeugenberichte von unheimlichen und rätselhaften Begegnungen mit historischem Bezug zu geheimnisvollen Orten und Personen. Außerdem widmet sie sich Themen wie True Crime und Geschichten aus dem alten Wien.

Neben ihrer Passion, Bücher zu schreiben, entwickelt sie diverse Eventformate, wie beispielsweise den „Schaurigen Abendspaziergang“ und „Auf den Spuren der spukenden Habsburger“, um Fans des Übersinnlichen immer wieder aufs Neue zu begeistern.

Darüber hinaus ist Gabriele Hasmann als Journalistin und Kolumnistin tätig.

Ab der Saison 2025/26 wird Andreas Gergen künstlerischer Leiter an der Bühne Baden in Niederösterreich und damit Nachfolger von Michael Lakner.

Nach einem mehr als einjährigen Auswahlprozess mit gesamt 36 Bewerber:innen entschied sich die Jury für das Konzept des renommierten Regisseurs, der eine Vielzahl an erfolgreichen Musiktheater-Produktionen aufweisen kann und über ein breit gefächertes Netzwerk innerhalb der deutschsprachigen und internationalen Theater- und Musicalszene verfügt. Am 1. September 2025 tritt Andreas Gergen seinen 5 Jahre laufenden Vertrag in Baden an.

Andreas Gergen: „Voller Vorfreude blicke ich meiner künftigen Aufgabe als Künstlerischer Leiter der Bühne Baden entgegen. Ich freue mich, an diesem wunderschönen und traditionsreichen Theater mit seinen verschiedenen Spielstätten eine neue künstlerische Heimat sowie einen Ort gefunden zu haben, an dem ich ab der Spielzeit 2025/26 meine Visionen von anspruchsvollem musikalischen Unterhaltungstheater in die Tat umsetzen darf.

Andreas Gergen wurde in Saarlouis im deutschen Saarland geboren und war nach seinem Studium an der Hochschule der Künste Berlin, das er mit Auszeichnung abschloss, als Schauspieler auf Berliner Bühnen und vor der Kamera tätig. Er gründete seine eigene Firma für die Produktion und Inszenierung von Theaterstücken und Musicals und war für Regie-Arbeiten in Berlin, Wien und Basel verantwortlich.

Mit dem Beginn seiner Tätigkeit als Operndirektor am Salzburger Landestheater im Jahr 2011 erweiterte Andreas Gergen sein Netzwerk auch im klassischen Bereich rund um Oper und Operette.

Er inszenierte über 100 Opern, Operetten, Schauspiele und Musicals – u.a. die Musicalvienna (VBW) Produktionen von I Am From Austria – das Musical im Raimund Theater in Wien und „Rock me Amadeus – das Falco Musical„, „La Traviata“ & „La Bohème“ im Haus für Mozart und „Carmen“ in der Felsenreitschule (Salzburger Festspiele | Salzburg Festival), „Die Fledermaus“ an der Opéra Nice Côte d’Azur und „Roxy und ihr Wunderteam“ an der Volksoper Wien.

Andreas Gergen ist Experte für Uraufführungen und arbeitet regelmäßig mit internationalen Kreativen (Komponistinnen, Autorinnen, Regisseurinnen, Choreografinnen, Bühnenbildnerinnen, Kostümbildnerinnen, Lichtdesignerinnen) zusammen.

Die Bühne Baden – musikalisches Unterhaltungstheater in Niederösterreich

Mit Andreas Gergen soll ab September 2025 der erfolgreiche Weg der Etablierung und des Ausbau des musikalischen Unterhaltungstheaters an der Bühne Baden mit den Hauptsparten Operette und Musical auf höchstem Niveau sowie der Kooperation mit dem Landestheater Niederösterreich am Schauspielsektor fortgesetzt werden.

Andreas Gergen: „Mein Ziel ist klar gesetzt: Ich möchte mit überraschenden und inspirierenden Konzepten sowohl im Genre „Operette“ als auch im „Musical“ dem Publikum unvergessliche Theatererlebnisse bereiten – emotional und von heutiger Relevanz. Theater ist ein „Kraftwerk der Gefühle“! Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem Team der Bühne Baden und kann es kaum erwarten, das Publikum ab September 2025 als Künstlerischer Leiter an der Bühne Baden begrüßen zu dürfen.“

Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau des Land Niederösterreich: „Mit Andreas Gergen wird einer der erfolgreichsten Operetten- und Musicalregisseure den wichtigsten Musiktheaterstandort Niederösterreichs in eine erfolgreiche Zukunft führen. Wir heißen ihn herzlich willkommen im Kunst- und Kulturland Niederösterreich und wünschen ihm hier alles Gute.“

Bühne Baden
Theaterplatz 7
2500 Baden

Die Vereinigten Bühnen Wien (VBW) zählen zu den renommiertesten Theaterorganisationen Europas und prägen die Wiener Kulturlandschaft seit ihrer Gründung im Jahr 1987. Mit einem internationalen Ruf für erstklassige Musical- und Opernproduktionen betreiben die VBW einige der bedeutendsten Bühnen Wiens: das Ronacher, das Raimund Theater, das Theater an der Wien und die Kammeroper. Diese Spielstätten stehen für künstlerische Vielfalt und Exzellenz – von opulenten Musical-Inszenierungen bis zu innovativen Opernaufführungen.

Ronacher

Das Ronacher, eröffnet im Jahr 1872, ist eines der traditionsreichsten Theater Wiens. Mit einer reichen Geschichte, die von Varieté- und Filmtheater bis zu Musicalproduktionen reicht, ist es seit den 1980er Jahren ein integraler Bestandteil der VBW. Heute begeistert das Ronacher mit modernen Bühnentechnologien und einem historischen Ambiente, das großen internationalen Musicals wie CATS, THE BODYGUARD und MARY POPPINS eine spektakuläre Bühne bietet. Mit rund 1.000 Sitzplätzen und perfekter Akustik ist das Ronacher ein Garant für herausragende Theatererlebnisse.

Raimund Theater

Benannt nach dem österreichischen Dichter und Dramatiker Ferdinand Raimund, wurde das Raimund Theater 1893 eröffnet. Seit seiner umfassenden Renovierung im Jahr 2020 beeindruckt das Haus mit seinem modernen Design und hochentwickelten Bühnentechnologien. Das Raimund Theater war Schauplatz der Premieren weltberühmter Produktionen wie TANZ DER VAMPIRE, ELISABETH und REBECCA. Mit Platz für 1.200 Zuschauer:innen steht es für emotionale, spektakuläre und unvergessliche Musicalerlebnisse.

Theater an der Wien

Das Theater an der Wien, eröffnet im Jahr 1801, ist ein historisches Juwel der Wiener Theaterszene. Hier wurden Klassiker wie Beethovens „Fidelio“ uraufgeführt. Seit 2006 liegt der Fokus des Hauses auf Opern und es hat sich mit seinen innovativen und modernen Inszenierungen international einen Namen gemacht. Mit rund 50 Produktionen pro Jahr bietet das Theater eine Plattform für sowohl klassische als auch zeitgenössische Werke und ist heute eine der führenden Opernbühnen Europas.

Kammeroper

Die Kammeroper, Teil der VBW seit 2012, bietet eine intime Atmosphäre für etwa 300 Zuschauer:innen und hat sich als Bühne für experimentelle und kleinere Produktionen etabliert. Sie ist ein Zuhause für das „Junge Ensemble des Theater an der Wien“ und begeistert mit vielfältigen Inszenierungen – von Barockopern über moderne Werke bis hin zu Operetten. Die Nähe zum Publikum macht die Kammeroper zu einem einzigartigen Erlebnisort.

Die VBW als Wegbereiter der Kulturszene

Mit ihren Eigenproduktionen wie ELISABETH, MOZART! und REBECCA haben die Vereinigten Bühnen Wien weltweite Erfolge gefeiert. Viele dieser Werke wurden in verschiedene Sprachen übersetzt und auf internationalen Bühnen gespielt. Darüber hinaus engagieren sich die VBW für die Kulturvermittlung, etwa durch Führungen, Bildungsprojekte und Initiativen, die insbesondere junge Menschen ansprechen sollen.

Das breite Repertoire – von Musical-Welterfolgen im Ronacher und Raimund Theater bis zu anspruchsvollen Opern im Theater an der Wien und der Kammeroper – macht die Vereinigten Bühnen Wien zu einem zentralen Bestandteil der Wiener Kulturlandschaft. Sie vereinen Tradition und Moderne, beeindrucken mit künstlerischer Qualität und ziehen sowohl Wiener:innen als auch internationales Publikum in ihren Bann.

Die Vereinigten Bühnen Wien setzen Maßstäbe für herausragende Theaterkunst und unterstreichen Wiens Bedeutung als eine der führenden Kulturmetropolen der Welt.

Salzburg, 1938: Die junge Novizin Maria wird von der Mutter Oberin des Klosters Nonnberg in den Haushalt des verwitweten Kapitäns Georg von Trapp geschickt, um sich dort um seine sieben Kinder zu kümmern.

Mit ihrer jugendlichen, unkonventionellen Art erobert sie schnell die Herzen der Kinder und zeigt ihnen, wie sehr Musik das Leben bereichern kann. Auch der verschlossene Kapitän beginnt, sich zu öffnen. Die geplante Hochzeit mit Elsa Schrader platzt – denn Maria und Georg gestehen einander schließlich ihre Liebe.

Doch das private Glück steht unter einem dunklen politischen Schatten: Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich wollen die Nationalsozialisten den Kapitän für sich gewinnen. Mit einer dramatischen Flucht beginnt für die Familie ein neues Leben – sie verlassen Österreich für immer und starten in den USA eine Weltkarriere als „The Trapp Family Singers“.

Maria Augusta von Trapp veröffentlichte ihre bewegte Lebensgeschichte 1949 unter dem Titel The Story of the Trapp Family Singers. 1956 wurde daraus ein deutscher Heimatfilm, der in englischer Synchronfassung auch in den USA gezeigt wurde.

Dort wurde der Paramount-Produzent Richard Halliday auf die Geschichte aufmerksam und erwarb die englischsprachigen Rechte. Er beauftragte das Erfolgsduo Richard Rodgers und Oscar Hammerstein II, aus der Familiengeschichte ein Musical zu machen – The Sound of Music war geboren.

Das Leading Team

Musikalische Leitung: Michael Zehetner
Inszenierung: Andreas Gergen
Ausstattung: Court Watson
Choreografie: Kim Duddy
Originalregie: Andreas Gergen und Christian Struppeck

Die Cast

Maria Rainer: Katharina Gorgi
Kapitän Georg von Trapp: Lukas Perman
Mutter Oberin: Maya Hakvoort
Schwester Sophia: Mariella Hofbauer
Liesel: Anna Rosa Döller
Rolf Gruber: Timotheus Hollweg
Elsa Schrader: Cornelia Mooswalder
Max Dettweiler: Peter Lesiak / Michael Duregger (12.2., 21.2., 20.6. 2026)
Franz: Beppo Binder
Frau Schmidt: Chris Lohner
Herr Zeller: Jan-Eike Majert
Admiral von Schreiber: Michael Duregger / Mario Fancovic (12.2., 21.2., 20.6. 2026)

Kinderensemble

Orchester, Chor, Tanzensemble und Young Artists der Bühne Baden

Termine

Februar 2026
Fr, 06.02.2026 – 19:30 Uhr (Premiere)
Sa, 07.02.2026 – 19:30 Uhr
Mi, 11.02.2026 – 19:30 Uhr
Do, 12.02.2026 – 19:30 Uhr
Sa, 21.02.2026 – 19:30 Uhr
Fr, 27.02.2026 – 19:30 Uhr
Sa, 28.02.2026 – 15:00 Uhr

März 2026
Sa, 07.03.2026 – 19:30 Uhr
Fr, 20.03.2026 – 18:00 Uhr
Sa, 21.03.2026 – 15:00 Uhr
Do, 26.03.2026 – 19:30 Uhr
Fr, 27.03.2026 – 19:30 Uhr

Das Theater Magdeburg erhält einen neuen musikalischen Leiter. Mit Beginn der Saison 2025/26 am Theater Magdeburg wird der dänische Dirigent Christian Øland neuer Generalmusikdirektor des Hauses.

Eine Findungskommission, der neben Vertreter:innen des Theaters auch der Orchestervorstand angehörte, wählte Øland nach intensiven Probedirigaten, Gesprächen und Beratungen zum Nachfolger von Anna Skryleva.

Ab 28. August 2025 übernimmt Øland die Position des Chefdirigenten der Magdeburgischen Philharmonie und die Leitung der Sparte Konzert. Mit seinem Amtsantritt wird er sich in allen Bereichen des Theaters präsentieren – von Sinfoniekonzerten über Ballett bis hin zur Oper. „Ich freue mich sehr auf dieses neue Kapitel und die Zusammenarbeit mit dem Theater Magdeburg und der Magdeburgischen Philharmonie. Das Publikum, das Orchester und die gesamte Magdeburger Theaterfamilie haben mich seit meinem ersten Gastspiel 2019 immer sehr willkommen geheißen. Ich kann mit Sicherheit sagen: Ich kann es kaum erwarten, loszulegen!“, erklärt der designierte Generalmusikdirektor.

Generalintendant Julien Chavaz lobt die Entscheidung der Kommission: „Christian Ølands künstlerische Klarheit, seine kommunikative Stärke und seine inspirierende Vision für die Zukunft der Magdeburgischen Philharmonie und des Musiktheaters haben uns überzeugt. Er wird dem Orchester und dem Ensemble neue Impulse geben, eine starke gemeinschaftliche Dynamik entfalten und mit großer Begeisterung zur Weiterentwicklung des Theaters beitragen.“ Der Vertrag Ølands ist an die Laufzeit des Generalintendanten gekoppelt.

Das Magdeburger Publikum kann den neuen Generalmusikdirektor bald erleben: Sein erstes Dirigat in dieser Funktion gibt Øland beim 1. Sinfoniekonzert am 25. und 26. September 2025 im Opernhaus. Sein erstes Ballettdirigat folgt am 14. Februar 2026, und als Operndirigent stellt er sich am 2. Mai 2026 mit einer großen Premiere vor.

Christian Øland, geboren 1994 in Dänemark, gilt als einer der vielversprechendsten jungen Dirigenten Skandinaviens. Er studierte Fagott, Klavier und Dirigieren an der Sibelius-Akademie in Helsinki und arbeitete bereits mit renommierten Häusern wie der Königlichen Oper Kopenhagen, dem Königlichen Dänischen Ballett, dem Ballett der Königlichen Schwedischen Oper und der Helsinki Sinfonietta. Für seine außergewöhnlichen künstlerischen Leistungen wurde Øland mit dem Carl-Nielsen-Talentpreis und dem Arne-Hammelboe-Reisestipendium des dänischen Dirigentenverbands ausgezeichnet. Zuletzt leitete er die Uraufführung der Tanzkomposition Leaning Tree der Komponistin Signe Lykke mit dem Danish Danseteater und der Copenhagen Phil.

Mit dem Theater Magdeburg verbindet Øland bereits eine enge Zusammenarbeit: Er dirigierte hier 2019, 2021 und 2024 drei Sinfoniekonzertprogramme und übernahm im November 2024 ein Dirigat der Oper Carmen. Neben seiner Tätigkeit in Magdeburg übernimmt er in der Spielzeit 25/26 auch das Amt des Chefdirigenten des Dänischen Philharmonischen Orchesters und wird erstmals das Philharmonische Orchester Oslo sowie das Dänische Radio-Sinfonieorchester dirigieren.

Zum Ende der Spielzeit 2024/25 verabschiedet sich Anna Skryleva nach sechs Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit auf eigenen Wunsch vom Theater Magdeburg. Mit Gustav Mahlers 5. Sinfonie im Rahmen des 10. Sinfoniekonzerts am 6. Juni 2025 wird sie sich vom Magdeburger Publikum verabschieden.

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Die Spielzeit 2025/26 am Theater Magdeburg.

Das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck (TSOI) steht vor einem bedeutenden Wechsel in der künstlerischen Leitung.

Ab der Saison 2025/26 übernimmt der international gefeierte lettische Dirigent Ainārs Rubiķis die Position des Chefdirigenten. Rubiķis, der dem Orchester bereits bestens vertraut ist, wird die künstlerisch-musikalische Weiterentwicklung des TSOI im Konzertbereich verantworten.

Der 46-Jährige blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück, die ihn zuletzt als Generalmusikdirektor an die Komische Oper Berlin führte, eines der renommiertesten Opernhäuser in Deutschland. Dort erntete er viel Kritikerlob für seine innovativen und zugleich präzisen Aufführungen.

In Innsbruck stand Rubiķis bereits mehrfach am Dirigentenpult und beeindruckte das Publikum und die Musikergleichermaßen. Zuletzt begeisterte er im Februar 2024 mit einem Programm, das Werke von Claude Debussy, Richard Strauss und Pjotr Iljitsch Tschaikowsky umfasste. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit hat das Vertrauen des Orchesters in Rubiķis weiter gestärkt. Orchesterdirektorin Susanne Fohr betont: „Ainārs Rubiķis war unser absoluter Wunschkandidat. Seine fachliche Kompetenz, seine Erfahrung und seine Visionen für die Zukunft des TSOI haben uns überzeugt.“

Rubiķis selbst äußerte sich enthusiastisch über seine bevorstehende Aufgabe in Innsbruck: „Es war mir in den vergangenen Jahren eine große Freude, mit diesem außergewöhnlichen Orchester zu arbeiten. Die Hingabe und das Können der Musikersind beeindruckend, und ich empfinde es als Ehre, diese Arbeit fortzusetzen.“ Intendantin Irene Girkinger fügt hinzu, dass der Auswahlprozess intensiv und von vielen Gesprächen geprägt war, wobei die Wünsche der Musikerstets berücksichtigt wurden.

Neben seiner neuen Position in Tirol wird Ainārs Rubiķis ab Herbst 2025 auch als Generalmusikdirektor am Staatstheater Kassel tätig sein. Dort wird er seine Visionen für musikalische Exzellenz weiterverfolgen und das Orchester durch anspruchsvolle Programme und Aufführungen leiten. Rubiķis’ Vertrag in Innsbruck ist vorerst auf drei Jahre ausgelegt, und die Vorfreude auf seine Ankunft ist groß. Mit seiner internationalen Erfahrung und seinem charismatischen Führungsstil ist Rubiķis zweifellos eine Bereicherung für das Tiroler Symphonieorchester.

Beim Theaterfest Niederösterreich 2025 stehen vom 5. Juni bis 7. September 2025 insgesamt 23 Premieren in ganz Niederösterreich am Programm.

Die Festspielbühnen laden zu Oper, Schauspiel, Musical und Operette für Erwachsene und Kinder an stimmungsvollen Plätzen in allen Vierteln des Landes.

In 19 Spielorten bieten die 23 Produktionen des Theaterfest Niederösterreich kulturelle Erlebnissen der besonderen Art mit einer außergewöhnlichen Atmosphäre.

Beim Theaterfest Niederösterreich wird ganz Niederösterreich zur Bühne

Malerische Burgen und Schlösser, außergewöhnliche Freiluftbühnen und charmante Theaterhäuser – beim Theaterfest Niederösterreich erwarten die Besucherinnen und Besucher ein ansprechendes Programm mit Festivalvergnügen für Groß und Klein.

Kristina Sprenger (Obfrau des Theaterfest Niederösterreich): „Freuen Sie sich auf einen Sommer voller Kulturgenuss beim Theaterfest Niederösterreich, das Ihnen auch in diesem Jahr mit einer Vielfalt an Komödien, Musicals, Opern, Operetten und Klassikern unvergessliche Erlebnisse bietet. An 19 Spielorten können Sie bekannte Klassiker sowie neue Werke entdecken und sich von einzigartigen Aufführungen verzaubern lassen. Dank der Unterstützung von über 225.000 Gästen im letzten Jahr starten wir voller Energie in die neue Saison.“

Die Produktionen des Theaterfest Niederösterreich im Überblick

Die Sommerspiele Schloss Sitzenberg eröffnen das Theaterfest Niederösterreich am 5. Juni mit William Shakespeares romantischer Komödie „Was ihr wollt“. Die Sommerspiele Melk starten ihre Sommersaison am 18. Juni 2025 mit „Praterstern – Szenen aus unserem tragikomischen Leben“ – einem Schauspiel von Monika Helfer und Michael Köhlmeier. Ab 19. Juni entführt die Sommernachtskomödie Rosenburg zu ihrem 10-jährigen Jubiläum nach Indien ins „Best Exotic Marigold Hotel“. Die Bühne Baden feiert mit der Operette „Die Zirkusprinzessin“ am 21. Juni den Auftakt in der Sommerarena. Beim Theatersommer Haag steht Intendant Christian Dolezal mit Ursula Strauss bei Molières Komödie „Die eingebildete Kranke“ ab 25. Juni auf der Bühne. Die Nestroy Spiele Schwechat öffnen am 26. Juni ihre Pforten mit „Die Zauberreise in die Ritterzeit“. Bei den Sommerspielen Perchtoldsdorf steht ab 27. Juni die Uraufführung „Schubert, für immer und ewig“ von Peter Turrini auf dem Programm. Das Schloss Weitra Festival präsentiert ab 4. Juni anlässlich des Johann-Strauss-Jahres die Nestroys-Komödie „Liebesgeschichten und Heiratssachen“ mit schwungvoller Strauss-Musik. Die operklosterneuburg zeigt unter dem neuen Intendanten Peter Edelmann ab 5. Juli die Oper „Tosca“ von Giacomo Puccini. Ab 9. Juli überrascht bei den Sommerspielen Melk die Musikrevue „Dream On – Ein kleines bisschen Glück“ das Publikum mit einem Hitfeuerwerk aus fünf Jahrzehnten und die Raimundspiele Gutenstein starten ihre Sommersaison mit dem Original Zaubermärchen „Der Bauer als Millionär“. Bei den Festspielen Berndorf steht ab 10. Juli mit „Die Nervensäge“ Situationskomik am Programm – mit Publikumslieblingen wie Alexander Jagsch, Gregor Seberg und Kristina Sprenger. Das Festival Retz feiert ab 11. Juli sein 20-jähriges Jubiläum mit der multimedialen Inszenierung der Kirchenoper „Salome“ und am 12. Juli starten „La Traviata“ von Giuseppe Verdi auf der Bühne der Oper Burg Gars und das Musical „Chess“ im Stadttheater der Bühne Baden. Die Kriminalposse „Die geraubte Venus“ von Gerhard Loibelsberger ist ab dem 15. Juli am Originalschauplatz der Wachau – bei den Wachaufestspiele Weißenkirchen – zu sehen. Der AVB Musical Sommer Amstetten zeigt ab 17. Juli „Augustin – das Musical“, das auf dem gleichnamigen Kult-Hörspiel von Wolfgang Ambros, Joesi Prokopetz und Manfred Tauchen basiert. Und bei der Operette Langenlois präsentiert Christoph Wagner-Trenkwitz zum 30-Jährigen Jubiläum ab dem 18. Juli „Ein Walzertraum“ von Oscar Straus. Auf die Felsenbühne Staatz kehrt ab 25. Juli die Neuinszenierung des Musicalthrillers „Jekyll & Hyde“ nach 20 Jahren zurück und die Festspiele Stockerau beenden am 31. Juli mit Nestroys satirischer Posse „Der Talisman“ die Juli-Premieren des Theatersommer Niederösterreich. Am 10. August startet als dritte Produktion der Bühne Baden in der Sommerarena Lehars letztes Werk „Giuditta“ und das Theater im Bunker Mödling öffnet im Stationentheater „Horrible Habsburger! Sechshundert Jahre Sex, Crime and Kaiserschmarrn“ den Giftschrank der österreichischen Monarchie. Die letzte Premiere im Sommer 2025 ist die Wiederaufnahme von „Von wegen Mariandl!“ der Wachaufestspiele Weißenkirchen am 29. August.

Beim Theaterfest für Kids gibt es auch in dieser Saison sechs Produktionen: der Märchensommer Niederösterreich in Poysbrunn feiert am 3. Juli Premiere von „Rotkäppchen – neu verirrt“. Ab 9. Juli startet „Ritter Rost hat Geburtstag“ beim Kindermusical-Sommer in Schiltern. Der Musical Sommer teatro hat wieder zwei Produktionen im Programm: ab 10. Juli kommt „Sophie Scholl – Die Weiße Rose“ und ab 17. Juli „Mogli – Das Dschungelbuch“ zur Aufführung. Am 20. Juli findet bei der operklosterneuburg „Tosca für Kids“ statt und die Sommerspiele Melk zeigen ab 2. August „Theo Träumerich“.

Das Theater Magdeburg wurde von der renommierten Fachzeitschrift „Theater heute“ erstmals zum „Theater des Jahres“ gewählt.

Mit insgesamt sechs Nennungen in verschiedenen Kategorien setzte sich das Haus gegen zahlreiche große Bühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz durch – ein bedeutender Erfolg, der die kontinuierliche künstlerische Entwicklung des Magdeburger Ensembles würdigt.

Besonders hervorgehoben wurde die Schauspielsparte unter der Leitung von Philipp Kronenberg, die in der vergangenen Spielzeit mit Produktionen wie „Woyzeck“, „Blutbuch“ und „Onkel Werner“ überregionale Aufmerksamkeit erlangte. Diese Inszenierungen wurden nicht nur vom Publikum gefeiert, sondern auch zu wichtigen Festivals eingeladen – unter anderem nach München, Berlin und Heidelberg.

Auch einzelne Künstlerinnen und Künstler des Hauses fanden in der Kritikerumfrage besondere Erwähnung: Marie-Joelle Blazejewski, Thilo Ullrich, Anna Maria Schories und Jan Friedrich wurden für ihre außergewöhnlichen Leistungen gewürdigt.

Neben „Theater heute“ hoben auch andere Fachmedien wie „Die Deutsche Bühne“, „tanz“ und „tanznetz.de“ die Arbeit des Theaters Magdeburg hervor. Diese Resonanz unterstreicht die künstlerische Vielfalt und die überregionale Bedeutung des Hauses, das sich in den letzten Jahren zu einer der spannendsten Bühnen im deutschsprachigen Raum entwickelt hat.

Intendantin Karen Stone und Generalmusikdirektor Anna Skryleva betonten in ihrer Reaktion, dass die Auszeichnung ein großer Ansporn sei, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen: ein Theater, das offen, zeitgenössisch und zugleich tief in der Stadtgesellschaft verwurzelt ist.

Christian Øland startet ab der Spielzeit 2025/26 als neuer Generalmusikdirektor am Theater Magdeburg.

Die Spielzeit 2025/26 am Theater Magdeburg.

Das Broadway-Musical NATÜRLICH BLOND – DAS MUSICAL (Original: „Legally Blonde – The Musical“) ist die Musicalversion der Filmkomödie mit Reese Witherspoon – und verspricht jede Menge Witz, Songs voller Ohrwurmpotenzial und eine Hauptfigur, die beweist, dass man Klugheit und Glamour perfekt vereinen kann.

NATÜRLICH BLOND – die Story

Elle Woods ist die perfekte „California Sorority Queen“: hübsch, beliebt, immer top gestylt und fest davon überzeugt, dass sie bald mit ihrem Traummann Warner verlobt sein wird. Doch dann der Schock: Warner macht Schluss – er will nach Harvard Law, um dort Karriere zu machen, und braucht dafür eine „seriösere“ Partnerin. Für Elle bricht eine Welt zusammen, doch sie beschließt zu kämpfen: Wenn Warner Harvard will, dann will sie Harvard auch.

Mit Charme, Cleverness und einer ordentlichen Portion pinkem Ehrgeiz schafft es Elle tatsächlich, an der renommierten Universität aufgenommen zu werden. Dort muss sie sich nicht nur gegen Vorurteile und Konkurrenz behaupten, sondern entdeckt auch ganz neue Seiten an sich. Mit der Hilfe von Emmett, einem ehrgeizigen Kommilitonen, und dem Zuspruch ihrer Freunde, entwickelt Elle sich von der unterschätzten Blondine zur brillanten Juristin. Im großen Finale beweist sie ihr Talent in einem aufsehenerregenden Gerichtsprozess – und erkennt dabei, dass sie ihr Glück nicht an Warner, sondern an ihre eigenen Stärken knüpfen sollte.

NATÜRLICH BLOND – mehr als ein pinkes Spektakel

NATÜRLICH BLOND ist ein Musical voller Energie, Humor und Herz. Ein Muss für alle, die Shows lieben, die nicht nur unterhalten, sondern auch empowern.

Mit poppigen, energiegeladenen Songs wie Omigod You Guys oder So Much Better ist das Musical ein Fest für alle, die Gute-Laune-Nummern lieben. Gleichzeitig gibt es auch gefühlvolle Balladen, die die emotionale Entwicklung von Elle unterstreichen. Die Choreografien sind bunt, schwungvoll und lassen die Bühne in pinkfarbenem Glanz erstrahlen.

Das Musical verbindet Humor mit einer starken Botschaft: Sei du selbst, glaube an deine Fähigkeiten und unterschätze nie die Kraft der Positivität. Das Stück ist ein Plädoyer gegen Klischees und für Selbstbewusstsein – verpackt in einer farbenfrohen Show, die das Publikum mitreißt.

Mit voller Kraft startet das Theater Magdeburg unter dem Motto „Theater ist Utopie. Theater ist Poesie.“ in die Spielzeit 2025/26. Dabei setzt das Haus unter der Leitung von Generalintendant Julien Chavaz erneut auf ein ambitioniertes, vielseitiges Programm.

Insgesamt 25 Premieren sind geplant: darunter 9 Musiktheater-, 13 Schauspiel- und 3 Ballett-Produktionen – darunter 11 Uraufführungen (6 im Schauspiel, 3 im Ballett, 2 im Konzertbereich).

Bei Spielzeit-Pressekonferenz 2025/26 am Podium waren

  • Julien Chavaz (Generalintendant und Operndirektor)
  • Bettina Pesch (Verwaltungsdirektorin, stellv. Generalintendantin)
  • Clemens Leander, Bastian Lomsché, Clara Weyde (Schauspieldirektion)
  • Jörg Mannes (Ballettdirektor)

Der Vorverkauf für Musiktheater, DomplatzOpenAir, Ballett, Konzerte sowie die Premieren im Schauspielhaus starteten bereits am 21. Mai 2025, die Schulvorstellungen des Weihnachtsmärchens gingen am 3. September in den Verkauf.

Beim DomplatzOpenAir war kein Vorverkauf jemals so früh ausverkauft wie bei der Produktion „The Addams Family 2025“ – denn bereits 99 % der Karten waren am 22. Februar verkauft (im Jahr davor waren es zu diesem Datum nur 70 %).

Die Neuigkeiten der Spielzeit 2025/2026

In der Spielzeit 2025/2026 darf sich das Publikum auf zahlreiche spannende Künstler:innen und kreative Köpfe freuen, die das Theater Magdeburg prägen werden.

Regie-Shootingstar Jan Friedrich (*1992 in Lutherstadt Eisleben) verbindet mit dem Theater Magdeburg bereits eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Seine Inszenierung Blutbuch wurde 2024 zum Festival „Radikal jung“ nach München eingeladen und mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. 2025 folgten die Nominierung für den Nachspielpreis beim Heidelberger Stückemarkt sowie die Einladung zum Berliner Theatertreffen als eine der außergewöhnlichsten Inszenierungen des Jahres. Auch seine Tschechow-Überschreibung Onkel Werner wurde zu den Autor:innenTheaterTagen am Deutschen Theater Berlin eingeladen. Gemeinsam mit Schauspieldirektorin Clara Weyde prägt Friedrich das Schauspiel des Theater Magdeburg maßgeblich – ästhetisch wie politisch. Mit der Uraufführung des für den Deutschen Buchpreis nominierten Romans Von Norden rollt ein Donner von Markus Thielemann setzt er seine Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Abgründen fort und packt den deutschen Nationalismus an der Wurzel.

Mit Sebastian Nübling (*1960 in Lörrach) gewinnt das Theater Magdeburg einen der profiliertesten Regisseure des deutschsprachigen Theaters. Nübling studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim, gründete die freie Gruppe „Theater Mahagoni“ und sorgte 2001 mit dem Hooligan-Drama I Furiosi am Staatstheater Stuttgart für Aufsehen. 2002 wurde er mit seiner Basler Inszenierung von Ibsens John Gabriel Borkman erstmals zum Berliner Theatertreffen eingeladen und von Theater heute zum Nachwuchsregisseur des Jahres gewählt. Seine Arbeiten waren seither regelmäßig auf internationalen Festivals zu sehen. Als Hausregisseur am Maxim Gorki Theater Berlin prägte er eine ganze Generation politisch wachen Theaters. Er inszeniert regelmäßig Werke von Simon Stephens und Sibylle Berg – und wird in der Spielzeit 25/26 erstmals am Theater Magdeburg Regie führen.

Im Konzertbereich steht Elizabeth Ogonek (*1989 in Anoka, Minnesota) als Composer in Focus im Mittelpunkt. Die in New York lebende Komponistin studierte in Bloomington, Los Angeles und London und war zwischen 2015 und 2018 Composer in Residence beim Chicago Symphony Orchestra. Ihre „schimmernden“ und „dramatischen“ Werke wurden unter anderem vom London Symphony Orchestra, Royal Philharmonic Orchestra und Deutschen Symphonie-Orchester Berlin aufgeführt. In Magdeburg sind ihre atmosphärisch dichten, bewegenden Kompositionen nun in vier Sinfoniekonzerten mit der Magdeburgischen Philharmonie zu erleben.

Mit Adele Thomas (Port Talbot, Wales) kommt eine international gefeierte Opernregisseurin nach Magdeburg. Seit 2025 ist sie gemeinsam mit Sarah Crabtree Ko-Intendantin der Welsh National Opera. Für ihre Arbeiten Berenice (Händel) und Bajazet (Vivaldi) wurde sie für den Olivier Award nominiert und 2022 mit dem International Opera Award ausgezeichnet. Mit Wagners Tannhäuser eröffnet sie die Spielzeit 25/26 am Theater Magdeburg und zeigt einen hochdynamischen, körperlich intensiven und visuell eindrucksvollen Blick auf den zerrissenen Helden zwischen irdischer Versuchung und himmlischer Erlösung.

Das Theater Magdeburg startet die Saison am 13. September 2025 mit neuen Gesichtern im Musiktheater-Ensemble und in der künstlerischen Vermittlung

Das Musiktheater-Ensemble erhält in dieser Saison Verstärkung durch András Adamik (Tenor), Vincent Casagrande (Bariton) und David Howes (Bass-Bariton). In der Künstlerischen Vermittlung stoßen Sophia Keßen (Bürger:innenBühne), Anneke Link (Musiktheater & Konzert, Klubkultur) und Patricia Woitaske (Schauspiel, Klubkultur) neu zum Team.

Am 13. September 2025 eröffnet ein großes Theaterfest im Opernhaus die neue Spielzeit. Besucher:innen können hinter die Kulissen blicken, Kurzprogramme aller Sparten erleben und am Abend im Schauspielhaus feiern. Am 14. September startet die Opernsaison mit Tannhäuser (Regie: Adele Thomas), gefolgt von den Schauspielpremieren Von Norden rollt ein Donner (Regie: Jan Friedrich) und Schrei, so laut du kannst (Regie: Juli Mahid Carly) am 20. September.

Das Programm 2025/2026 am Theater Magdeburg – mit Musiktheater, DomplatzOpenAir, Ballett, Konzerten und Schauspiel-Produktionen

Im Musiktheater stehen insgesamt neun Premieren auf dem Programm. Neben Tannhäuser (14.9.25) zählen dazu Clivia (9.11.25, Regie: Julien Chavaz), Der Barbier von Sevilla (24.1.26, Regie: Jean-François Sivadier), Leben mit einem Idioten (7.3.26, Regie: Julien Chavaz, Koproduktion mit der Opéra national de Lorraine), Pierrot lunaire (10.4.26, mit Kammersängerin Undine Dreißig, Regie: Christian Poewe), das Musical Scholl – Die Knospe der Weißen Rose (11.4.26, Regie: Titus Hoffmann), Manon (2.5.26, Dirigat: Christian Øland, Regie: James Bonas) sowie die Mitmach-Kinderoper Laika (31.5.26, Regie: Annemiek van Elst).

Das DomplatzOpenAir 2026 präsentiert Oklahoma! (Premiere 19.6.26, Regie: Erik Petersen) – ein klassisches Musical voller Energie, Tanz und großen Melodien.

Auch das Ballett begeistert in der kommenden Spielzeit mit spannenden Produktionen. Jörg Mannes bringt mit Ein Sommernachtstraum (Premiere 18.10.25) eine fantasievolle Shakespeare-Interpretation auf die Bühne. Der Doppelabend Drifting Out/Bolero (14.2.26) verbindet moderne Choreografien von Iratxe Ansa & Igor Bacovich sowie Yaron Shamir mit Musik von Missy Mazzoli und Maurice Ravel. Mit Der Sandmann (25.4.26) wagt Mannes in Kooperation mit dem Puppentheater Magdeburg eine atmosphärisch-düstere Mischung aus Tanz und Figurenspiel. Ergänzt wird das Programm durch ein Gastspiel des Centro Coreografico Nazionale/Aterballetto (Italien) und die Magdeburger Ballettgala.

Im Konzertbereich bietet die Magdeburgische Philharmonie zehn Sinfoniekonzerte und sechs Kammerkonzerte. Das 1. Sinfoniekonzert (25./26.9.25) markiert das erste Dirigat von Generalmusikdirektor Christian Øland. Weitere Highlights sind das 3. Sinfoniekonzert mit Uraufführungen von Moritz Eggert und Abdullah Jamal Sagirma in Kooperation mit dem IMPULS-Festival sowie das Wiedersehen mit Ex-GMD Francesco Corti im 7. Sinfoniekonzert. Ergänzt wird das Programm durch Familienangebote wie Spielplatz Musik, Musiklabor und Paddington Bärs erstes Konzert.

Das Schauspiel zeigt insgesamt 13 Premieren, darunter sechs Uraufführungen und eine Deutsche Erstaufführung. Zu den Highlights zählen Von Norden rollt ein Donner (20.9.25, Regie: Jan Friedrich), Schrei, so laut du kannst (20.9.25, Regie: Juli Mahid Carly), Schachnovelle (25.9.25, Regie: Alejandro Vallejo), Indien (21.11.25, Regie: Bastian Lomsché), Penthesilea (22.11.25, Regie: Alice Buddeberg) und das Weihnachtsmärchen Robin Hood (26.11.25, Regie: Paulina Neukampf). Weitere Produktionen sind Die Hölle auf Erden (23.1.26, Regie: Julia Prechsl), I miss you Beaver Creek (31.1.26, Regie: Bastian Reiber), Was ihr wollt (28.2.26, Regie: Clara Weyde), Schmutzige Hände (27.3.26, Regie: Carlotta Salamon), Pussyking and the Pirates (22.5.26, Cy Linke) sowie Drei Minuten (23.5.26, Regie: Sebastian Nübling, Text: Kevin Rittberger). Die Spielzeit schließt mit Monopoly – Die Revance (28.5.26, Solo von Calle Fuhr, in Kooperation mit dem Schauspiel Köln und FiscalFuture).

Improvisationen, Lesungen, Diskurse, Showabende und Angebote im Bereich Künstlerische Vermittlung

Ergänzend bietet das Theater Magdeburg Formate wie Improvisationen, Lesungen, Diskurse und Showabende. Die kuratierte Reihe Kosmos (Thea Hoffmann-Axthelm und Clemens Leander) stellt Szenografie und Theaterästhetik in den Mittelpunkt.

Im Bereich Künstlerische Vermittlung werden bestehende Formate wie die Bürger:innenBühne, die Spielklubs und die Theaterwoche unerhört fortgeführt. Neu ist die Kunstprojektwoche Bande 26 unter dem Motto „Was wäre, wenn“, die sich dem Thema „Hoffnung“ widmet. Kinder und Jugendliche übernehmen dabei eine Woche lang das Schauspielhaus und verwandeln ihre Utopien in erlebbare Gegenwartskonzepte.