Melanie Kastaun wurde in Basel geboren und schloss 2017 ihre Ausbildung zur Musicaldarstellerin an der Stage School Hamburg mit Stipendium und Bestnote ab.

In ihrer bisherigen Bühnenlaufbahn spielte sie u.a. in HELLO, DOLLY!, MONA LISA, FAME, ZWEIMAL UM DIE WELT – ODER WOHIN WILL OMA, DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL (Deutschland Arenatournee) oder DIE KATZE LÄSST DAS MAUSEN NICHT.

Melanie war u.a. am First Stage Theater Hamburg, am Kultur Gut Hasselburg und am Ohnsorg Theater Hamburg zu sehen.

Außerdem lieh sie ihre Stimme verschiedenen Rollen In Hörspielen wie DIE DREI FRAGEZEICHEN, TKKG und HEXE LILLI.

Zuletzt stand Melanie in SISTER ACT (MAAG Halle Zürich) und in ROMEO & JULIA – Liebe ist alles in Berlin als Swing und Cover Amme auf der Bühne.

2024 ist Melanie Kastaun als „Paulette Buonufonté“ in NATÜRLICH BLOND an der Comödie Dresden zu sehen.

Das Interview wurde im November 2020 geführt.

War es immer dein Ziel auf der Bühne zu stehen oder hattet du einen anderen Berufswunsch?

Mit 4 Jahren wollte ich Flugbegleiterin werden, mit 12 Jahren Grundschullehrerin und mit 15 Jahren Anwältin.

Als wir dann aber auf dem Gymnasium (ich war 17) „Anatevka“ spielten, wusste ich, dass ich auf die Bühne MUSS.

Du hast 2017 die Stage School Hamburg abgeschlossen. Was nimmst du aus deiner Ausbildung mit?

Dass ich definitiv auf mich und meine innere Stimme hören muss. Es wird immer jemanden geben, dem man nicht gefällt, das heißt aber noch lange nicht, dass es niemandem gefällt.

Das Gute an der Stage School war, dass wir so viele in einem Jahrgang waren. So lernte ich, dass einem nicht alles geschenkt wird und man hart für seinen Traum arbeiten und kämpfen muss.

Was sind für dich die größten Herausforderungen in deiner ersten Zeit als Darstellerin?

Den Mut nicht zu verlieren. Gerade in der jetzigen Zeit ist es sehr schwierig, jedoch habe ich großartige Freunde und eine wundervolle Familie, die mich in jeder Lebenslage unterstützen.

Melanie Kastaun - Mona Lisa – Kulturgut Hasselburg

Melanie Kastaun – Mona Lisa – Kulturgut Hasselburg

Was würdest du jemanden raten, der Musicaldarsteller/-in werden möchte? Eine gute Entscheidung oder lieber nochmals durchdenken?

Das ist eine sehr gute Frage.

Ich denke, wenn man dafür brennt – und damit meine ich nicht, wenn man nur gerne singt, tanzt und schauspielert – sondern wenn man wirklich alles dafür in Kauf nimmt, sich jeden Tag mit sich selbst auseinander zu setzen, mit vielen Rückschlägen umzugehen, sich nicht zu schade dafür ist, auch mal eine Zeit lang im Supermarkt an der Kasse zu sitzen und mit Arbeitslosigkeit zurecht kommt, dann steht dem meiner Meinung nach nichts im Wege.

Sollten aber Zweifel aufkommen und man es „einfach nur gerne macht“, dann sollte man das lieber nochmals durchdenken.

Was braucht man aus deiner Sicht, um im Musicalbusiness erfolgreich zu sein?

Liebe und Hingabe zum Beruf, keine Zweifel, Ehrgeiz, Biss, Selbstbewusstsein und -vertrauen, die richtigen Freunde und ganz viel Mut.

Musicaldarsteller vereinen ja den Mix aus Gesang, Schauspiel und Tanz. In welchem dieser drei Bereiche fühlst du dich am wohlsten?

Definitiv Gesang und Schauspiel. Ich bin zwar eine gute Moverin, aber für „Cats“ oder „Starlight Express“ reicht es denke ich noch nicht aus.* lacht *

Melanie Kastaun - Mona Lisa – Kulturgut Hasselburg

Melanie Kastaun – Mona Lisa – Kulturgut Hasselburg

Wie ist es so in Rollen zu schlüpfen? Wie viel Melanie steckt in jeder Rolle?

Dieses Gefühl ist unbeschreiblich.

Ich lerne mit jeder Rolle ganz viele verschiedene Facetten von mir selbst kennen, denn in jeder Rolle, die ich ausfüllen darf, steckt auch etwas von mir selbst.

Welche Rollen würden dich zukünftig besonders interessieren und warum?

Ich fände es wahnsinnig toll, eine „Rosie“ in MAMMA MIA! oder die „Killer Queen“ in WE WILL ROCK YOU verkörpern zu dürfen.

Diese beiden Charaktere sind super spannend.

„Rosie“ auf ihre charmant drollige Art, die „Killer Queen“ auf ihre düster antagonistische Weise.

Wie entwickelst du dich als Musicaldarstellerin weiter? Nimmst du Gesangs-, Schauspiel- und Tanzunterricht oder besuchst du Workshops?

Um Gesangsunterricht kommt man als Darsteller nicht drum herum. Selbst die „alten Hasen“ nehmen noch Unterricht. Ich gehe regelmäßig ins Fitness-Studio und trainiere zusätzlich mit einer Personal Trainerin an meinem Stretching. Außerdem werden zur Zeit einige Online-Workshops zu unterschiedlichsten Themen wie z.B. Marketing, Auditiontraining, Personality und Typing angeboten, die ich wahrnehme. Als Schauspieltraining nehme ich meinen momentanen Job als Verkäuferin an der Käsetheke * lacht *

Melanie Kastaun - Credits: Alex Bach

Melanie Kastaun – Credits: Alex Bach

Du sprichst neben Deutsch, Englisch und Französisch auch Schweizerdeutsch, Alemannisch und Plattdeutsch. Hast du alle diese „Sprachkenntnisse“ schon auf der Bühne nutzen können? Und welche Sprachen und Dialekte magst du noch lernen?

Tatsächlich durfte ich bereits Plattdeutsch auf der Bühne im Ohnsorg Theater anwenden. Auch Schweizerdeutsch war mal bei einem Stück im Gespräch und wir haben damit ziemlich lange geprobt, bis der Regisseur ca. 1 Woche vor der Premiere meinte „Das wird keiner verstehen, wir müssen das wieder raus nehmen“. Wienerisch ist einer der Dialekte, die ich sehr gerne lernen würde. Er ist wahnsinnig charmant und hat eine wundervolle Klanggestaltung. Aber auch die deutschen Dialekte finde ich super spannend – bayerisch, berlinerisch, der Kölner Dialekt. Am liebsten würde ich alle lernen! * lacht *

Was hältst du von Social Media? Zwingend notwendig für eine/n Künstler/in?

In der heutigen Zeit finde ich Social Media für Darsteller ziemlich wichtig. Viele Caster gehen danach, wie viele Follower man hat, wie oft man was postet und wie man sich präsentiert. Mittlerweile sind soziale Medien zu einer kostenlosen Visitenkarte bzw. Website geworden, ohne die man wahrscheinlich weniger wahrgenommen würde.

Wie stehst du generell zum Thema „Vermarktung“ deiner Person? Wie wichtig ist Marketing und Kommunikation für dich als Musicaldarstellerin?

Es ist definitiv wichtig, dass man in ständiger Kommunikation mit den „Fans“ ist und dass man sich positiv vermarktet. Aber wir sind auch Privatpersonen und regen uns vielleicht über Dinge auf, die im beruflichen Sinne keinen Platz finden. Da ist es manchmal schwierig, den ausgeglichenen Mix zwischen Beruf und Privatem zu finden.

Wie wichtig sind „Fans“ im Musicalbusiness und wie sind deine bisherigen Erfahrungen mit Fans?

Ich finde Fans super wichtig. Sie supporten uns Darsteller und fühlen mit uns, wenn etwas nicht geklappt hat, freuen sich aber auch mit uns, wenn uns etwas gelungen ist.

Naja, so bekannt, dass ich Fans haben könnte, bin ich denke ich noch nicht, aber ich freue mich jedes Mal unendlich, wenn mir jemand schreibt, wie toll er oder sie meinen Auftritt fand, oder wenn ein Foto / Video geliked oder kommentiert wird.

Da fällt mir gerade ein, als ich mit dem Ohnsorg Theater auf Tournee war, warteten einmal mehrere Fans vor dem Bühneneingang auf uns und hatten Fotos, die ich bei Instagram oder Facebook gepostet hatte, ausgedruckt und wollten Autogramme haben – das war schon sehr schmeichelhaft.

Melanie Kastaun - Chicago - Stage School Hamburg - First Stage Theater

Melanie Kastaun – Chicago – Stage School Hamburg – First Stage Theater

Was machst du gerne in deiner Freizeit, was nicht mit Musik zu tun hat?

Ich koche und backe für mein Leben gern.

Außerdem zocke ich total gerne „Assassins Creed“ auf dem PC oder der Play Station. * lacht *

Hörst du privat auch gerne Musicals oder gibt´s da andere Musikstile, die dir gefallen?

Wenn ich ganz ehrlich bin, höre ich privat eher wenig Musicals, da bin ich dann doch auf einer ganz anderen Schiene.

Ich bin ein absoluter Metal-Fan.

Und welcher Song ist dein Lieblingssong?

Im Metal-Bereich stehe ich total auf „Ohne Dich“ von Rammstein, auf der Musical-Ebene geht für mich nichts über „Someone Else’s Story“ aus CHESS.

Hast du einen Lieblingsfilm oder gibt´s mehrere Filme oder Genres, die du besonders magst?

Ich habe viele Lieblingsfilme, aber einer sticht definitiv heraus: TITANIC! Außerdem stehe ich total auf Horrorfilme! Leider gibt es mittlerweile keine Filme dieser Art mehr, die mich wirklich shocken…

Was ist dein Lebensmotto und warum?

„Das Schicksal wird schon seine Gründe haben“ und „Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich woanders ein Fenster“

Tatsächlich hatte ich schon sehr oft die Situation, dass ich Jobs oder Auditioneinladungen nicht bekommen habe, die ich unbedingt wollte, doch daraufhin haben sich viel interessantere und mittlerweile für mich wichtigere Dinge aufgetan, ohne die ich nicht da stünde, wo ich heute bin.Ich bin wirklich fest davon überzeugt, dass das Schicksal einen Weg für mich bereit hält.

WIR MUSICAL-FANS sagen „Danke fürs Gespräch“.

Mehr zu Melanie Kastaun auf Instagram.

Agentur: die Kulturbrüder

Melanie Kastaun - Credits: Alex Bach

Melanie Kastaun – Credits: Alex Bach

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Wir Musical-Fans im Interview mit der Musicaldarstellerin Theresa Wollnitzke.

Theresa Wollnitzke wurde in Chemnitz geboren und entdeckte ihre Leidenschaft für Musik und die Bühne schon sehr früh. Sie wirkte im Kinder- und Jugendchor des Theater Chemnitz bereits mit neun Jahren in Produktionen wie EVITA oder DER ZAUBERER VON OZ in Ensemblerollen mit. Außerdem stand sie mit dem Studio W.M. – Werkstatt für Musik und Theater in ihrer Schulzeit unter anderem bei den Musicalproduktionen OLIVER!, FLASHDANCE und als Sprintze in ANATEVKA an den Städtischen Theatern Chemnitz auf der Bühne. Schon vor dem Abschluss ihres Musicalstudium 2020 an der AMP (International Academy of Music and Performing Arts Vienna) in Wien stand Theresa in der Welturaufführung des Musicals HEIDI als Twin auf der Bühne und verkörperte bei den Herbsttagen Blindenmarkt die Annika in PIPPI LANGSTRUMPF.

Seit der Spielzeit 2019/2020 ist sie Teil des Jugendchores der Volksoper Wien und stand als Solistin u.a. in ROXY UND IHR WUNDERTEAM als Marika von Dobossy auf der Bühne.

Außerdem studiert Theresa Psychologie und macht eine Ausbildung als Ernährungsberaterin. Seit Anfang 2021 betreibt sie den Podcast „leben und leben lassen“ – ein Podcast für Körper & Verstand.

Das Interview mit Theresa Wollnitzke wurde im Mai 2021 geführt.

War es immer dein Ziel auf der Bühne zu stehen oder hattet du einen anderen Berufswunsch?

Schon als ich klein war habe ich immer in alle Freundebücher auf die Frage „Das will ich werden, wenn ich groß bin“ SÄNGERIN & PIANISTIN eingetragen. Also ja, ich wollte schon immer etwas mit Musik machen. Aber das Singen wurde dann letztendlich meine größere Leidenschaft.

Du hast deine Ausbildung an der AMP (International Academy of Music and Performing Arts Vienna) in Wien abgeschlossen. Was nimmst du aus deiner Ausbildung mit?

Ich nehme mir daraus mit, dass es letztendlich wirklich weniger wichtig ist, an welcher Schule man studiert. Viel wichtiger ist, wie sehr man selbst für seinen Traum brennt und wie man sich dahinter klemmt und sich selbst engagiert. Natürlich ist eine staatliche Schule oft ein leichteres Sprungbrett ins Musicalbusiness aber ich bin davon überzeugt, dass ohne harte Arbeit an sich selbst und seinem Können die beste Schule nicht viel bringt.

Theresa Wollnitzke - Credits: privat

Theresa Wollnitzke – Credits: privat

Was waren für dich die größten Herausforderungen in deiner ersten Zeit als Darstellerin?

Natürlich leider erstmal das große Thema Corona. Denn mein Abschluss fiel genau in diese Zeit und damit war es doppelt schwierig ohne Auditions und Co. Aber jetzt geht es zum Glück wieder bergauf und ich freue mich sehr auf diese Zeit, in hoffentlich bald wieder vielen Auditions mein Können zu beweisen.

Was braucht man aus deiner Sicht, um im Musicalbusiness erfolgreich zu sein?

Ich glaube – wie in vielen anderen Sparten – ist es mittlerweile immer wichtiger geworden, ein TYP zu sein. Nicht zu glatt, sondern mit Ecken und Kanten, auf die man auch stolz ist und die man auch gern zeigt.

Das Thema Diversity in allen Bereichen wird einfach immer wichtiger und ich glaube, dass man nur erfolgreich sein kann, wenn man sich selbst als Darsteller voll und ganz akzeptiert, mit allen Stärken und Schwächen und genau diese dann auch gezielt einzusetzen weiß.

Wie ist es so in Rollen zu schlüpfen? Wie viel Theresa steckt in jeder Rolle?

Ein klein wenig Theresa steckt auf jeden Fall immer in jeder Rolle. Besonders in den verrückten, crazy Rollen, wo ich meine eigene verrückte Seite auch mal ausleben darf 😀

Welche Rollen würden dich zukünftig besonders interessieren und warum?

Ich mag starke Frauenrollen. Rollen, in denen die Protagonistin während des Stückes eine Entwicklung durchmacht und man dies als Zuschauer auch spürt. Aber was ich genauso gern mag, sind komödiantische, verrückte Rollen. Das Leben ist oft schon ernst genug und ich liebe Charaktere wie „Glinda“ zum Beispiel, die verrückt, aber einfach voller Positivität und Glücklichkeit sind.

Du bist auch bei „Ohana Music“ mit dabei und stehst gemeinsam mit Magdalena Paunger, Timna Engelmayer und Helena Lenn mit Songs aus Pop, Musical & Jazz auf der Bühne. Auf welches Genre möchtet ihr euch zukünftig besonders konzentrieren?

Ich denke, ich kann für uns alle sprechen, dass wir uns gar nicht so genau auf ein bestimmtes Genre festlegen wollen. Denn das ist es gerade, was Ohana ausmacht und wofür wir stehen – für ganz bunte Vielfalt. Genau wie wir auch vier ganz verschiedene Typen sind, legen wir uns auch in unserer Musik auf nichts wirklich fest. Wir lieben Musicalgalas genauso wie Eigeninterpretationen von vergangenen Popklassikern oder Beatles Hits.

Auf der Facebook-Page von „Ohana Music“ schreibt ihr „Wir sind vier junge Mädels, die weitaus mehr verbindet als nur die Leidenschaft zur Musik!“ Wie wichtig sind Freundschaften im Musik-Business und wie stehst du zum Thema „Konkurrenz“ – die es bei Rollenbesetzungen ja durchaus mal geben kann?

Freundschaften sind super wichtig. Ich liebe es wie wir uns gegenseitig unterstützen – übrigens auch mit den beiden Mädels von Mel:ara Voices. Natürlich, bei einer Audition sind wir Konkurentinnen und natürlich muss man auch erstmal lernen, damit klarzukommen, wenn eine enge Freundin eine Runde weiter kommt und du nicht. Das ist hart. Keine Frage. Aber dann warst du einfach nicht der Typ für diese Rolle und eine Freundschaft ist ja dennoch so viel tiefer als so eine „kleine“ Audition, von der noch so viele weitere folgen.

Du hast Anfang 2021 den Podcast „leben und leben lassen“ gestartet – ein Podcast für Körper & Verstand. Laut deiner Beschreibung ist es „kein üblicher Ernährungspodcast“. Was ist an deinem Podcast besonders?

Wenn man das Thema Ernährung hört, dann verbindet man sofort so viele Einschränkung oder „Don´ts“, was man alles nicht essen soll. Aber mir ist das Gegenteil viel wichtiger. Ich will zeigen, was gut für den eigenen Körper ist und vor allem WARUM. Ich will, dass meine Hörer verstehen, wie leicht es ist, gesund zu sein und sich verdammt gut zu fühlen. Und es ist auch ein sehr persönlicher Podcast. Ich rede sehr, sehr ehrlich und offen auch über eigene Erfahrungen, Erlebnisse & Tabuthemen und wie ich damit umgegangen bin. Und ich denke, das macht meinen Podcast besonders.

Theresa Wollnitzke - Credits: privat

Theresa Wollnitzke – Credits: privat

Wie stehst du zum Thema „Vermarktung“ deiner Person? Und wie wichtig ist Marketing, Kommunikation und Social Media für dich als Musicaldarstellerin, aber auch als Ernährungsberaterin?

Ich finde Vermarktung wird ein immer wichtigeres Thema. Die Musicalwelt ist so riesig und wächst immer mehr und da ist es als Neuling umso wichtiger, auf sich aufmerksam zu machen. Sympathisch und natürlich. Und ich glaube, dass Social Media ein super Weg ist, viele Menschen zu erreichen und von sich als Charakter einen Eindruck zu hinterlassen. Und das Gleiche gilt natürlich auch als Ernährungsberaterin.

Welche Musikstile hörst du gerne privat und welcher Song ist dein Lieblingssong?

Tatsächlich höre ich privat auch gern Musical. Ziemlich Klischee wahrscheinlich. Aber ich liebe es einfach, daheim ganz laut mitzusingen und zu -tanzen. Einen Lieblingssong habe ich gar nicht wirklich, ehrlich gesagt. Das sind dann immer ganze Musicals, die ich rauf- und runterhöre.

Hast du einen Lieblingsfilm oder gibt´s mehrere Filme oder Genres, die du besonders magst?

Es kommt ganz auf meine Laune an, ob Komödie oder Drama. Aber prinzipiell mag ich Filme mit Tiefe sehr gern. Forrest Gump zum Beispiel. Den könnte ich mir immer wieder aufs Neue anschauen.

Was ist dein Lebensmotto und warum?

Mein Papa hat mir immer gesagt: Egal, was passiert – immer weiter machen und darüber nachdenken, was man daraus lernen kann. Damit man auch Niederlagen für sich und seine Entwicklung nutzen kann. Und als ich das wirklich verstanden habe für mein Leben, hat sich wirklich viel verändert. Zum Positiven.

Wordrap

  • Hund oder Katze: Hund
  • Urlaub am Berg oder am Meer: Meer
  • Facebook oder Instagram: Instagram
  • Tag oder Nacht: Tag
  • Modetrends oder eigener Style: definitiv eigener Style
  • Schwarz oder weiß: bunt!
  • Fantasyfilm oder Komödie: Komödie
  • Buch oder Zeitung: Buch
  • Kraftsport oder Ausdauertraining: Ausdauertraining. Nichts geht über eine morgendliche Laufrunde in der Natur, wenn es noch total ruhig ist ohne Menschen und Autos.
  • WhatsApp oder Signal: WhatsApp
  • Wirtschaft oder Politik: Wirtschaft
  • Tee oder Kaffee: (Grün)tee
  • Diese Persönlichkeit fasziniert mich: mein Papa
  • Meine wertvollste Erfahrung in meinem Leben war: eine Erkrankung und wie sich danach mein komplettes Leben zum Positiven verändert hat – in so vielen Weisen.
  • Mein bestes unnützes Talent: gegen alle möglichen Möbel zu laufen und blaue Flecken zu sammeln.
  • Diese Schlagzeile möchte ich über mich lesen: Theresa Wollnitzke – Rollendebüt bei den Vereinigten Bühnen Wien.
  • Diese Eigenschaften sind mir bei anderen Menschen wichtig: Aufrichtigkeit, Humor, Positivität & Lebensfreude
  • Energie tanke ich durch: gute Ernährung, Yoga & Meditation, Familie und Freunde
  • Zum Frühstück esse ich gerne: Porridge & ganz viel Obst
  • Meine Lieblingsfächer in der Schule: Musik, Mathe, Kunst
  • Im Kühlschrank habe ich immer: ganz, ganz viel Gemüse & Mandelmus
  • Lernen möchte ich noch: viel über Ernährung und meine Gesundheit & natürlich ganz viele Rollen 😉
  • Wenn ich 10 Mio Euro im Lotto gewinne, würde ich: 8 Mio. spenden, 1 Mio. anlegen & den Rest für Reisen und
  • persönliches Lebensglück ausgeben
  • Meine 3 Lieblingsmarken sind: Nucao, Nike & Denns
  • Dafür lohnt es sich zu kämpfen: definitiv für die eigene Gesundheit
  • Das größte Abenteuer meines Lebens: ich finde, mein ganzes Leben ist ein ganzes Abenteuer und ich stecke gerade mittendrin 🙂
  • Das möchte ich noch erreichen: eine meiner Traumhauptrollen zu spielen & mit meinem Ernährungsblog vielen Menschen zu helfen
  • Erfolg ist für mich: das zu erreichen, was man sich selbst vor Jahren als Ziel gesetzt hat und worauf man lange hingearbeitet hat. Und dann auf sich selbst so richtig stolz ist.

„Wir Musical-Fans“ sagen „Danke fürs Gespräch“.

Mehr zu Theresa Wollnitzke auf Facebook und Instagram.

Theresa Wollnitzke - Credits: Ira John

Theresa Wollnitzke – Credits: Ira John

„Wir Musical-Fans“ haben der Musicaldarstellerin und Regisseurin Sandra Bell ein paar Fragen gestellt.

Sandra Bell wurde in Köln geboren. Schon während ihrer Schulzeit absolvierte Sandra die Bühnentanzausbildung der Royal Academy of Dance. In Wien wurde sie anschließend zur diplomierten Musical- und Operettendarstellerin ausgebildet und schloss danach einen Post-Graduate-Course an der Guildhall School of Music and Drama in London ab.

Auf der Bühne zu sehen war Sandra Bell u.a. in: Into the Woods, Aida, The Sound of Music, I Love You Because, The Producers und in den deutschsprachigen Erstaufführungen von „The Wedding Singer – eine Hochzeit zu Verlieben“ und „Anyone Can Whistle“.

Mit ihrem eigenem Soloprogramm und verschiedenen Musical- Ensembles ist Sandra immer wieder mal auf Tour durch ganz Europa.

Mit dem Musical „Das Orangenmädchen“ feierte die erfahrene Musicaldarstellerin nun 2020 ihr Debüt als Regisseurin – mit Georg Hasenzagl, Shireen Nikolic, Barbara Theres Kugler und Martin Berger – musikalische Leitung: Christiane Katzer. Außerdem stand sie als Solistin beim MUSIKFESTIVAL STEYR auf der Bühne und ist u.a. in SÄNGER, SEX UND SCHOKOSTANGERL am Theater in der Innenstadt in Linz zu sehen.

Das Interview wurde im Jänner 2020 geführt.

War es immer dein Ziel auf der Bühne zu stehen oder hattet du einen anderen Berufswunsch?

Für mich war eigentlich schon sehr früh klar, dass ich wahnsinnigen Spaß an allem hatte, das mit singen, tanzen und Theater spielen zu tun hat. Als ich mein erstes Musical („Die Schöne und das Biest“ in der Version von Martin Döpke) gesehen hab, hab ich mich dann unsterblich in diese Kunstform, die die drei Dinge, die mir am meisten Spaß gemach haben, vereint hat, verliebt und seitdem gab es den Wunsch, auch selber in diese Richtung zu gehen.

Du hast Musical-, Operetten- und Tanz-Ausbildungen abgeschlossen. Was nimmst du aus deinen Ausbildungen mit?

Aus der Tanz-Ausbildung nehme ich eindeutig die Disziplin mit und den ständigen Wunsch, weiter an sich arbeiten und sich verbessern zu wollen.

Die Ausbildung in Wien hat mir gezeigt, über die eigenen Grenzen zu gehen, aber auch sich selber realistisch einzuschätzen, egal, was andere sagen.

Aus der Ausbildung in London habe ich vor allem auf persönlicher Ebene sehr viel gelernt, nämlich seine vermeintlichen Schwächen zu akzeptieren und zu seinen Stärken zu machen.

Sandra Bell - Credits: Roman Kornfeld

Sandra Bell – Credits: Roman Kornfeld

Was waren für dich die größten Herausforderungen in deiner ersten Zeit als Darstellerin?

Ich hatte das große Glück, bereits während des Studiums und auch direkt danach schon in den ersten Produktionen spielen zu dürfen und da war die größte Herausforderung wirklich, den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Man kommt dann sehr schnell darauf, dass man zwar jeden Tag eine 120% Leistung anstreben kann, das aber einfach nicht jeden Tag und in jeder Show machbar ist. Das hat mich anfangs sehr fertig gemacht und ich hatte oft das Gefühl, zu „versagen“, wenn man mal einen nicht so guten Tag hat und damit umzugehen, hab ich erst einmal lernen müssen.

Das sind Dinge, über die man sich im Studium einfach keine Gedanken macht.

Was braucht man aus deiner Sicht, um im Musicalbusiness erfolgreich zu sein?

Geduld und Durchhaltevermögen sind sehr wichtig, sowohl wenn man gerade kein Engagement hat und schon gefühlt zur hundertsten Audition rennt, als auch, wenn man vielleicht in einer Long Run Produktion spielt, wo man die gleiche Show immer und immer wieder mit dem gleichen Enthusiasmus auf die Bühne bringen muss wie bei der Premiere.

Außerdem ist es mir persönlich sehr wichtig, ständig weiter an mir zu arbeiten. Ich mag immer dazu lernen und mich verbessern und weiterentwickeln und nehme auch heute noch regelmäßig Unterricht.

Dieser Wille, sich nie mit dem aktuellen Stand zufrieden zu geben, sowie Disziplin ist auch ein wichtiger Punkt, aber vor allem braucht man auch oft das Glück, zur rechten Zeit am richtigen Ort zu sein.

Musicaldarsteller vereinen ja den Mix aus Gesang, Schauspiel und Tanz. In welchem dieser drei Bereiche fühlst du dich am wohlsten?

Wohl fühle ich mich in allen dreien, aber der für mich wichtigste ist eindeutig das Schauspiel. Was nützt es, wenn man ein ein Lied oder eine Choreografie technisch gut darbietet, aber dem Publikum nichts vermittelt? Durch das Schauspiel schafft man es, die Rollen zum Leben zu erwecken und das Publikum abzuholen und zu berühren, das ist auch das, was mich am meisten beeindruckt, wenn ich mir selber ein Stück anschaue.

Wie ist es so in Rollen zu schlüpfen? Wie viel Sandra steckt in jeder Rolle?

Ich mag das wahnsinnig, verschiedenste Rollen zu spielen. Wie viel von mir da einfließen kann und darf, das variiert je nach Rolle. Das kommt auch immer darauf an, wie die Figur von vornherein angelegt ist, oder was sich der Regisseur so vorstellt.

Man startet beim Erarbeiten einer Rolle ja meistens damit, Berührungspunkte zu finden, wo man aus seiner eigenen Persönlichkeit und Erfahrungen schöpfen kann. Interessant wird das ganze dann, wenn einen plötzlich die Rolle führt und auf einmal Dinge passieren, die man von sich selbst nicht kennt oder die man nie so machen würde.

Am allerliebsten spiele ich auch Rollen, in denen eben sehr wenig Sandra steckt, weil ich das so spannend und herausfordernd finde. Das ist auch immer für mich die größte Bestandsprobe, wenn Leute aus dem privaten Umfeld, die einen am besten kennen, eine Show anschauen kommen. Wenn man die in einer Rolle überzeugen kann, die ganz anders ist, als man selber, dann hat man etwas richtig gemacht!

Sandra Bell - Credits: Mateo Radeck

Sandra Bell – Credits: Mateo Radeck

Welche Rollen würden dich zukünftig besonders interessieren und warum?

Lustigerweise sind viele meiner „Traumrollen“ doch einiges älter als ich …

Ich mag wahnsinnig gern komplexe Charaktere und die sind meistens eher den älteren Frauen zugeteilt. Mrs. Lovett aus „Sweeney Todd“,  Rose aus „Gypsy“ oder Fosca aus „Passion“ wären solche Rollen, aber auch Norma Desmond aus „Sunset Boulevard“ würde ich wahnsinnig gern einmal spielen.

Es gibt aber auch Stücke, die ich einfach wahnsinnig gern spielen würde, egal in welcher Rolle, da wären von den aktuellen Sachen zum Beispiel „Come from away“ oder „Six“.

Diese Shows haben einfach so eine tolle Energie, daran hätte ich wahnsinnigen Spaß.

Eine Traumrolle, die ich mir bereits erfüllen durfte und die ich unglaublich gern noch einmal spielen würde, wäre die Ulla aus „The Producers“.

Du hast dein Regie-Debüt mit „Das Orangenmädchen“ gefeiert. Was kannst du aus deiner Bühnenerfahrung für deine Regie-Tätigkeit mitnehmen.

Ich möchte als Darstellerin immer möglichst viele Facetten und Feinheiten aus meinen Rollen herausholen und das möchte ich auch als Regisseurin gern mit meinen Darstellern ausarbeiten. Außerdem ist es mir sehr wichtig, dass ich mit den Darstellern auf Augenhöhe arbeite. Klar hat man als Regisseur genaue Vorstellungen, was man möchte, aber ich finde es genauso wichtig zu sehen, was von den Darstellern selber kommt und wie man das einfließen lassen kann. Das schätze ich auch aus Darstellersicht sehr, wenn man die Möglichkeit hat, sich selber einzubringen und Dinge anzubieten und auszuprobieren.

„Das Orangenmädchen“ wurde zuletzt vor 10 Jahren im Off Theater Wien gespielt und war jetzt in der Stadtgalerie Möding zu sehen. Was fasziniert dich an diesem Musical besonders?

Ich habe die damalige Produktion tatsächlich in Wien gesehen und das Stück hat mich schon damals sehr berührt. Ich finde das Besondere an diesem Stück sind die Charaktere. Das sind alles total normale Menschen mit ganz nachempfindsamen Problemen und das Stück ist so schön geschrieben, dass sich jeder Zuschauer in der einen oder anderen Situation wiedererkennt und nachempfinden kann, was die Figuren gerade beschäftigt. Außerdem mag ich sehr, dass sich dieses Stück auch mit ernsteren Themen auseinandersetzt und das Publikum auch zum Nachdenken anregt.

Was möchtest du in 10 Jahren gerne machen? Bist du dann auf der Bühne, als Regisseurin tätig oder machst du vielleicht einen komplett anderen Job?

Am allerliebsten wäre ich in 10 Jahren immer noch auf der Bühne. Es gibt so viele Rollen, von denen ich sage „die möchte ich unbedingt mal spielen in 10-20 Jahren, wenn ich alt genug bin“ und auf die freue ich mich schon wahnsinnig.

Was hältst du von Social Media? Zwingend notwendig für eine/n Künstler/in?

Nicht zwingend notwendig, aber definitiv hilfreich. Ich nutze selber auch die sozialen Medien, um mich über Stücke oder Künstler zu informieren, die mich interessieren und um auf dem neuesten Stand zu bleiben oder einfach, um zu schauen, welcher Kollege gerade wo spielt.

Wie stehst du generell zum Thema „Vermarktung“ deiner Person? Wie wichtig ist Marketing und Kommunikation für dich als Musicaldarstellerin und auch als Regisseurin?

Ich finde es schon wichtig, sowohl um bei anderen Leuten aus dem Business, als auch bei Fans im Gedächtnis zu bleiben. Durch Social Media funktioniert das gute alte „sehen und gesehen werden“ auch vom Laptop oder Handy aus, was sehr praktisch ist. Man muss sich nur wirklich bewusst sein, was man auf seinen Internetpräsenzen teilt und was man vielleicht lieber privat halten sollte.

Wie wichtig sind „Fans“ im Musicalbusiness und wie sind deine bisherigen Erfahrungen mit Fans?

Fans sind auf jeden Fall ein wesentlicher Teil des Musicalbusiness, denn wenn Leute gern ins Theater gehen und sich die Stücke anschauen, ist das ja nicht nur wirtschaftlich förderlich, sondern auch für uns Theaterschaffende in allen Bereichen schön, zu sehen, dass unsere Arbeit gut ankommt und geschätzt wird. Meine persönlichen Erfahrungen mit Fans waren zum Glück bisher überwiegend positiv.

Warst du früher auch mal Fan von einer/m Musicaldarsteller/-in?

Das bin ich bis heute! Besonders bewundere ich es, wenn Darsteller jede Rolle, die sie verkörpern, neu erfinden und ihr ihren eigenen Stempel aufsetzen. Oder auch Kollegen, die aus jeder noch so kleinen Rolle oder ihrem Ensemblepart etwas ganz besonderes machen, sodass man kaum die Augen von ihnen abwenden kann. Da gibt es wirklich einige Darsteller, die ich sehr bewundere und von denen man wahnsinnig viel lernen kann, wenn man ihnen nur auf der Bühne zuschaut.

Was ist dein Lebensmotto und warum?

Ein Lebensmotto habe ich nicht, aber ich versuche mir jeden Tag bewusst zu machen, wofür ich an diesem Tag dankbar bin und warum. Das ist mir sehr wichtig.

„Wir Musical-Fans“ sagen „Danke fürs Gespräch“.

Mehr zu Sandra Bell auf www.sandra-bell.com und Instagram.

Sandra Bell - Credits: Roman Kornfeld

Sandra Bell – Credits: Roman Kornfeld

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Barbara Castka - Credits: Helmuth Rafetseder

Barbara Castka wurde in Wien geboren, absolvierte ihre Tanzausbildung an der Ballettakademie der Wiener Staatsoper und ihre Musicalausbildung an der Performing Academy.

2020 stand Barbara in CATS im Wiener Ronacher und 2021/2022 in MISS SAIGON als Cover Ellen im Wiener Raimund Theater auf der Bühne. Am Landestheater Linz war sie u.a. in CATCH ME IF YOU CAN zu sehen.

Barbara Castka - Credits: Helmuth Rafetseder

Barbara Castka – Credits: Helmuth Rafetseder

Davor war sie u.a. zu sehen in: Jesus Christ Superstar / I am from Austria (Raimund Theater, Vereinigte Bühnen Wien) Jekyll & Hyde / Can-Can / Peter Pan (Stadttheater Baden), Durchwursteln oder Durchwurschteln (Kabarett Simpl, Wien), Fred Astaire – ein Leben für den Tanz (Freie Bühne Wieden) und Kiss me, Kate / West Side Story / Der Graf von Monte Christo (Felsenbühne Staatz).

2023 war sie beim Musicalsommer Amstetten in JERSEY BOYS in Niederösterreich und ab Herbst 2023 im ROCK ME AMADEUS – DAS FALCO MUSICAL im Ronacher in Wien auf der Bühne.

Das Interview wurde im Juni 2020 geführt.

War es immer dein Ziel auf der Bühne zu stehen oder hattet du einen anderen Berufswunsch?

Ja, auf der Bühne zu stehen war seit ich 4 Jahre alt war mein Ziel. Damals habe ich zum ersten Mal „Der Nussknacker“ im Fernsehen gesehen. Da hat die kleine Babsi gemeint, nur das und nichts anderes!

Barbara Castka - Credits: allrounderphotography

Barbara Castka – Credits: allrounderphotography

Du hast deine Tanzausbildung an der Ballettakademie der Wiener Staatsoper und deine Musicalausbildung an der Performing Academy abgeschlossen. Was nimmst du aus deinen Ausbildungen mit?

Ich nehme viele Erinnerungen mit.

Es war eine harte Ausbildung voller Hochs und Tiefs, aber letztendlich eine wahnsinnig intensive und schöne Zeit in der ich wundervolle Menschen kennenlernen durfte.

Ich hatte die Möglichkeit das zu tun was ich liebe und dafür bin ich sehr dankbar!

Was waren für dich die größten Herausforderungen in deiner ersten Zeit als Darstellerin?

Nicht zu urteilen in Bezug auf seine eigene Leistung.

Das ist eine Sache, die man als Künstler sehr schnell vergisst.

Man ist sehr perfektionistisch, da man das Beste geben will und vergisst darüber hinaus manchmal das Wichtigste:

Sich auf die Freude und die Leidenschaft zu fokussieren, die wir für den Beruf empfinden.

Was würdest du jemanden raten, der Musicaldarsteller/-in werden möchte? Eine gute Entscheidung oder lieber nochmals durchdenken?

Solange man Freude an einer Sache hat würde ich niemals abraten etwas in Angriff zu nehmen. Man muss das tun was die Seele glücklich macht. Deshalb singen, tanzen, spielen, eben tun was man liebt!

Was braucht man aus deiner Sicht, um im Musicalbusiness erfolgreich zu sein?

Das Herz für den Beruf und einen guten Fokus. Es ist bestimmt nicht immer leicht, aber wenn man sich darauf fokussiert warum man das tut was man tut, findet man die Stärke auch durch schwierige Phasen hindurch standhaft zu bleiben. Und natürlich braucht es auch besondere Menschen, die einem den Rücken stärken. Seien es Familie oder Freunde. Ich denke im Alleingang kann man auf Dauer nicht durchhalten oder zumindest nicht glücklich sein.

Barbara Castka - Credits: Helmuth Rafetseder

Barbara Castka – Credits: Helmuth Rafetseder

Musicaldarsteller vereinen ja den Mix aus Gesang, Schauspiel und Tanz. In welchem dieser drei Bereiche fühlst du dich am wohlsten?

Nachdem ich ja aus der Richtung komme, ist meine tänzerische Seite sehr ausgeprägt, allerdings muss ich sagen, dass ich vor und nach meiner Musicalausbildung immer schon gerne gesungen und gespielt habe, andernfalls wäre ich jetzt auch nicht da wo ich bin.

Also ich fühle mich in allen drei Sparten sehr wohl, weshalb ich auch diesen Beruf mache, der optimalerweise alles vereint.

Wie ist es so in Rollen zu schlüpfen? Wie viel Barbara steckt in jeder Rolle?

Ich glaube das kommt ganz auf die Rolle an. Manchmal steht man seinen Figuren näher und manchmal muss man etwas tiefer graben. Aber ich genieße die Rollenarbeit sehr.

Welche Rollen würden dich zukünftig besonders interessieren und warum?

Ich glaube ich kann gar nicht so genau sagen was meine Traumrolle wäre. Aber hoch oben steht für mich einmal „Bonnie“ aus „Bonnie & Clyde“ zu spielen.

Was möchtest du in 10 Jahren gerne machen? Bist du dann noch auf der Bühne oder machst du vielleicht einen komplett anderen Job?

Gute Frage, in 10 Jahren kann viel passieren, aber ich mache meinen Job von Herzen gerne und hoffe natürlich, dass ich ihn auch in 10 Jahren noch machen werde!

Barbara Castka - Credits: Serge Vossoughi

Barbara Castka – Credits: Serge Vossoughi

Was hältst du von Social Media? Zwingend notwendig für eine/n Künstler/in?

Bezüglich Social Media bin ich gespaltener Meinung. Ich als Privatperson brauche es nicht unbedingt, im Job ist es aber bis zu einem gewissen Grad ganz praktisch.

Wie stehst du generell zum Thema „Vermarktung“ deiner Person? Wie wichtig ist Marketing und Kommunikation für dich als Musicaldarstellerin?

Kommunikation ist in diesem Sinne für mich persönlich wichtig, da der Kontakt vor allem über Social Media zu vielen Leuten natürlich sehr erleichtert wird. Es freut mich zum Beispiel wahnsinnig, wenn ich Nachrichten von Theaterbesuchern erhalte, die mir sagen wie viel Freude sie mit dem Stück hatten und wie es ihnen gefällt. Ich finde diesen Kontakt zu den Leuten sehr schön, da wir sie ja sonst nur über die Distanz sehen.

Wie wichtig sind „Fans“ im Musicalbusiness und wie sind deine bisherigen Erfahrungen mit Fans?

Ich hatte bisher ganz gute Erfahrungen mit den Besuchern. Ich hoffe einfach, dass die Leute, die sich die Shows anschauen, einfach einen wundervollen und besonderen Abend genießen können. Dass sie die Freude, die man selbst darüber empfindet mit einem teilen können und das Stück als schöne Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Warst du früher auch mal Fan von einer/m Musicaldarsteller/-in?

Ich denke nicht, dass ich jemals ein richtiger Fan war. Ich war immer sehr auf meine Ausbildung fokussiert und habe es genossen den Leuten auf der Bühne zuzusehen. Es gibt viele fantastische Darsteller und Darstellerinnen, daher empfand ich es nie als nötig jemanden zu favorisieren. Berührt haben mich viele Menschen auf der Bühne und es war immer jemand anderes.

Was ist dein Lebensmotto und warum?

Tu das was dich glücklich macht!

„Wir Musical-Fans“ sagen „Danke fürs Gespräch“.

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Barbara Castka - Credits: Helmuth Rafetseder

Barbara Castka – Credits: Helmuth Rafetseder

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Wir Musical-Fans haben dem Musicaldarsteller Darius Merstein-MacLeod ein paar Fragen gestellt.

Darius Merstein-MacLeod - Credits: privat

Darius Merstein-MacLeod – Credits: privat

Darius Merstein-MacLeod startet sein musikalisches Leben mit Klavierunterricht an der Musikhochschule in Grünberg, begann aber schon bald den Gesang für sich zu entdecken.

1986 spielte er den Jesus in „Jesus Christ Superstar“ am Stagedoor Playhouse in Karlsruhe und steht nun schon seit über 30 Jahren als Musicaldarsteller auf der Bühne. U.a. spielte er in West Side Story, The Wizard Of Oz, Hair, Der kleine Horrorladen, Human Pacific, Die Schöne und das Biest, Jekyll & Hyde, Les Misérables, Die Drei Musketiere, Im weißen Rößl, in der deutschsprachigen Erstaufführung von „The Scarlet Pimpernel“ und in den Welturaufführungen von „POE“ und von „Der Ring“.

Auch bei Galas und Revuen ist Darius immer wieder zu sehen – u.a. war er Solist der SDR-Big Band, bei „Leading Men“ am Raimund Theater in Wien, bei der „Voestival“-Gala „A Tribute To Andrew Lloyd Webber“ in Linz und in „Revuepalast“ im Friedrichstadtpalast in Berlin.

Darius hat ein breites Musikspektrum – neben Musical, auch Jazz, Gospel, Rock, Soul, Funk und Klassik – und arbeitete u.a. mit Tony Christie, Eugen Cicero, Joy Fleming, Gloria Gaynor, Max Greger senior und junior, Horst Jankowski, Paul Kuhn, Mary (Georg Preusse), Elaine Paige, Dieter Reith, Caterina Valente, Ramón Vargas, Pia Douwes, Xavier Naidoo, Annie Lennox, Shirley Bassey.

Auch als Regisseur bei „Jesus Christ Superstar“ und als Komponist des Musicals „Woman In The Mirror“ war Darius tätig und machte „Ausflüge“ in andere Kreativsparten (Bühnenbild, Lichtdesign, Maske, Grafikdesign).

2020 stand er in „Der König und ich“ am Stadttheater Baden auf der Bühne – gemeinsam mit Patricia Nessy, Jonas Zeiler, Valerie Luksch, Beppo Binder, Robert Kolar, Artur Ortens, Franz Josef Koepp, Wei-Ken Liao, Ann Mandrella, Melvin Hirschmann, Jonas E. Tonnhofer, Thomas Weissengruber, Isabel Wilfert, Hannah Soraperra, Laurenz Scholz, Miriam Pundy, Lilly Krainz, Hannah Hruska, Tobias Hornik-Steppan, Estella Hickl-Szabo, Hana Amelie Hrdlicka, Angelina Harranth, Alina Laura Foltyn, Livia Ernst und Lilian Davison.

Das Interview wurde im März 2020 geführt.

War es immer dein Ziel auf der Bühne zu stehen oder hattet du einen anderen Berufswunsch?

Da bereits meine Eltern auf der Bühne standen, wurde mir die Bühne so zu sagen in die Wiege gelegt.

Musik spielte in meinem Leben schon als Kind eine große Rolle und ist bis jetzt so geblieben.

Darius Merstein-MacLeod - Credits: privat

Darius Merstein-MacLeod – Credits: privat

Was waren für dich die größten Herausforderungen in deiner ersten Zeit als Darsteller?

Bevor ich das erste mal in einem Musical gearbeitet habe, hatte ich bereits Bühnenerfahrung mit meiner Band „Easy Funk“, mit der ich nicht nur in Deutschland Konzerte gegeben hatte. Durch einen Zufall bin ich 1986 zu einem Vorsingen für das Musical „Jesus Christ Superstar“ gegangen und ich habe die Hauptrolle bekommen. Nachdem habe ich die Liebe zu Wort entdeckt und zum Schauspiel. Herausforderung – in dem Fall war keine da, da ich Musik liebte und eine neue Liebe zum Theater entdeckt habe.

Was würdest du jemanden raten, der Musicaldarsteller/-in werden möchte? Eine gute Entscheidung oder lieber nochmals durchdenken?

Selbstkritisch zu sein, das verliebt sein in sich selbst ablegen und sich einen guten Rat hole, ob man weiter machen soll – von erfahrenen, professionellen Künstlern oder Lehrern, die aber das Know-How haben und nicht nur das Geld von einem abzocken.

Was braucht man aus deiner Sicht, um im Musicalbusiness erfolgreich zu sein?

Talent, Talent, Talent – ja das würde ich sagen, das leider zur Zeit nicht verlangt wird.

Das Musical ist nach meinem Wissen in den letzten 20 Jahren zu einer Fließband-Arbeit geworden. Darsteller werden zu Marionetten und wenn sie wirklich Talent haben, dürfen sie es nicht zeigen, sondern werden nur zu einer Kopie von jemand anderen. Talente gibt es hier in deutschsprachigem Ländern, aber die werden nicht gefördert, sondern es wir am Geld gespart oder die Menschen mit Talent werden ersetzt durch die Talentlosen.

Ich weiss, es klingt sehr hart, aber ist leider nicht nur meine Sicht, sondern von vielen anderen Kollegen.

Darius Merstein-MacLeod - Credits: privat

Darius Merstein-MacLeod – Credits: privat

Wie ist es so in Rollen zu schlüpfen? Wie viel Darius steckt in jeder Rolle?

Sicher steckt sehr viel von mir in einer Rolle drinnen. Aber nicht direkt der Darius, sondern was mich das Leben gelehrt hat. Erlebnisse, Erfahrungen und dann zu hoffen, dass ein guter Regisseur dich führen wird, um die Rolle ins Leben zu rufen.

Wenn mich jemand fragen sollte was Schauspiel ist, bleibt meine Antwort „Zuhören, einfach sein und sich selbst nicht profilieren oder sich selbst zu lieben wie ein Stück Käse“ 🙂

Welche Rollen würden dich zukünftig besonders interessieren und warum?

Nicht leicht zu sagen, es gibt viele alte Stücke, die echt klasse sind, aber die werden nicht gespielt und sehr wenige neue, die wirklich gut sind.

Was möchtest du in 10 Jahren gerne machen? Bist du dann noch auf der Bühne oder machst du vielleicht einen komplett anderen Job?

Ich würde am liebsten im Lotto gewinnen und zurück nach Schottland gehen, wo ich groß geworden bin.

Wenn das nicht klappt: weiter lernen und dies weiter geben an Menschen, die Gesang lieben. Regie ist auch etwas, bei dem ich mich sehr wohl fühlen würde.

Wie stehst du generell zum Thema „Vermarktung“ deiner Person? Wie wichtig ist Marketing und Kommunikation für dich als Musicaldarsteller?

Es ist wichtig, das andere über die erfahren was sie machen und dass es sie gibt.

In dem Fall finde ich auch Kritiken wichtig, die von jemanden geschrieben werden, die 100% wissen was ein Künstler alles zu machen hat, seine Vorbereitung, das Stück, das Theater, die Möglichkeiten, die es im Haus gibt.

Ich meine damit Kritiker, die das Know-How haben und nicht die, die sich als Kritiker selbst benenne, nur um eine Freikarte zu bekommen und sich damit zu profilieren.

Wie wichtig sind „Fans“ im Musicalbusiness und wie sind deine bisherigen Erfahrungen mit Fans?

Ich finde es wunderbar, dass es sie gibt – Menschen, die das lieben was wir machen und dabei selbst Spaß haben dies zu erleben und für paar Stunden in eine andere Welt zu tauchen.

Ich habe viel Positives erlebt, aber auch nicht so schöne Sachen – z.B Fans, die mich beschimpft, aber auch körperlich angegriffen haben. Die braucht die Welt nicht.

Warst du früher auch mal Fan von einer/m Musicaldarsteller/-in?

Musicaldarsteller-Fan nein, aber Fan von guten Sängern und Sängerinnen.

Was ist dein Lebensmotto und warum?

Sei einfach wie Du bist und du wirst damit jeden Menschen imponieren. Versuche dich nicht zu verbiegen, um anderen zu gefallen, spiele keine Rolle – das kannst du auf der Bühne machen. Im Leben sei wie du bist, zeige Respekt, Manieren und Liebe.

„Wir Musical-Fans“ sagen „Danke fürs Gespräch“.
Mehr zu Darius Merstein-MacLeod auf www.darius-merstein.de.

Darius Merstein-MacLeod - Credits: privat

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Der Sänger und Musicaldarsteller Dennis Henschel veröffentlichte im September 2024 sein Debütalbum „Universum regelt“ mit eigenen Songs.

Mit eingängigen Melodien, poppigen Sounds & rockigen Elementen, innovativen Beats und tiefgehenden Lyrics will Dennis Henschel eine besonderen Athmosphäre schaffen und eine „Hymne an die Zuversicht“ verbreiten.

Nach einer Karriere im Beamtendienst wechselt Dennis mit Mitte 20 auf die Musicalbühne, spielt große Rollen und baut sich eine Karriere auf. Knapp 15 Jahre später kribbelt es wieder in den Fingern und der Wahl-Hamburger macht sich auf den Weg in Tonstudios, schreibt eigene Songs und beginnt diese zu veröffentlichen. So entstanden Titel wie “Ich steig aus” – über den Mut auszubrechen, “Startklar” – über die Bereitschaft für neue Chancen alles stehen und liegen zu lassen und nicht zuletzt “Langeweile” – ein Song übers Erwachsen werden und den damit verbundenen Zeitstress.

Der Fokus des Albums liegt jedoch auf dem Titelsong „Universum regelt“, einer optimistischen Hymne, die das Vertrauen in das Leben und die Überzeugung feiert, dass am Ende alles gut wird. Die kraftvolle Botschaft des Songs wird durch Henschels markante Stimme und seine Fähigkeit, Emotionen in Musik zu verwandeln, eindrucksvoll transportiert. „Es ist ein Song, der Mut macht und daran erinnert, dass wir auf das Universum vertrauen können – selbst in schwierigen Zeiten“, so Henschel über seinen neuen Hit. Einen weiteren Höhepunkt bieten die Titel “Seelen ziehen weiter” und “Das ist der Deal”.

Dennis Henschel verliert in kurzem zeitlichen Abstand zueinander seine Eltern und seinen Hund, den er als “besten Freund” bezeichnet. Die Trauer verarbeitet er in den tiefgründigen Titeln, die das energiegeladene Album perfekt um ein paar Runde Klänge ergänzen.

Mit seinem Debütalbum beweist Dennis Henschel, dass er weit mehr als nur ein Musicaldarsteller ist. Er zeigt sich als vielseitiger Künstler, der sich nicht scheut, neue Wege zu gehen, seine eigene Musik zu schaffen und dieser eine persönliche Note zu verleihen. Die Kombination aus seiner Bühnenerfahrung und seiner Leidenschaft für Musik macht ihn zu einem einzigartigen Künstler, der sowohl auf der Bühne als auch im Studio brilliert.

“Universum regelt” ist sowohl digital als auch auf CD verfügbar und wurde am 9. September 2024 schon live bei einem exklusiven Release-Konzert im „Uwe Reeperbahn“ in Hamburg präsentiert. Unter dem Motto „Musical Monday“ war der Abend nicht nur ein Highlight für Musical-Liebhaber, sondern auch für alle, die Henschel als Popstar erleben wollten.

Dennis Henschel „Universum regelt”
Release: 13.09.2024
EAN: 9780201379624
Label: PAPER PUG, LC 99596

Über Dennis Henschel

Dennis Henschel wurde 1984 in Gelsenkirchen geboren und absolvierte eine Ausbildung zum Polizisten.

Er nahm Gesangsunterricht bei Noelle Turner, Pamela Falcon und Christian Heckelsmüller, Schauspielunterricht bei Roland Riebeling und Tanzunterricht bei Nivaldo Allves. Erste Bühnenerfahrung sammelte er bei Zero Tolerance in Essen und war danach am Theater an der Niebuhrg in Oberhausen, im Movie Park in Bottrop und unter anderem auch in Jesus Christ Superstar, auf der Phantom der Oper Tour und in Into the woods in Aachen zu sehen.

In Fulda übernahm Dennis Henschel mehrere Rollen im Musical Die Päpstin und gehörte als Karl Wagner zur Cast der Uraufführung von Kolpings Traum. Bei der Weltpremiere von Das Wunder von Bern stand Dennis auf der Bühne des eigens dafür errichteten Theater an der Elbe in Hamburg – zuerst im Ensemble und später dann in der Rolle des Helmut Rahn. Außerdem war er im Theater an der Elbe im Udo Jürgens Musical Ich war noch niemals in New York als Kapitän und Axel von Staudach und danach als Riff in Bernsteins Musical West Side Story in Hannover zu erleben.

2018 und 2019 war Dennis Henschel in Fulda als Gerold im Musical die Päpstin zu sehen, spielte die Rolle des Gerold und Anastasius in Benjamin Sahlers Inszenierung von Die Päpstin in der Neuen Gebläsehalle Neunkirchen und in Ludwigs Festspielhaus Füssen, wo er auch die Rolle des Auftragsmörders, den Schattenmann in Ludwig2 übernahm. 2022 und 2023 spielte Dennis in Fulda in Robin Hood – das Musical die Rolle Will Scarlett und war Cover Robin Hood und Guy von Gisbourne. 2023 tourte Dennis zusätzlich als Sam (alternierend) in Ghost – Nachricht von Sam mit Showslot durch Deutschland, Österreich und der Schweiz.

2024 ist er in Fulda in der Neuinszenierung der Päpstin als Cover Gerold und Walk In für alle männlichen Hauptfiguren zu sehen.

Der Regisseur, Schauspieler, Musicaldarsteller, Synchron- und Hörspielsprecher, Autor und Kulturmanager Sascha Oliver Bauer wurde in Heidelberg als Sohn einer Opernsängerin geboren.

Zusätzlich zu seiner Schauspiel-, Gesangs- und Regieausbildung studierte er Kulturmanagement an der Universität Wien (Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaften) und deckte ein breites künstlerisches Spektrum ab.

Auf der Bühne war Sascha Oliver Bauer als Darsteller u.a. in Wien, Berlin, Hamburg, München, Mannheim, Darmstadt, Karlsruhe, Bamberg und bei Gastspielen in Ungarn und Rumänien zu erleben. Bis zur Spielzeit 2010 war er festes Ensemblemitglied am Hessischen Landestheater Marburg.

Ab 2005 war er außerdem als Regisseur im Sprech- und Musiktheater tätig und inszenierte u.a. Die Leiden des jungen Werthers, Das kalte Herz, Kleine Eheverbrechen, Der Verbrecher aus verlorener Ehre, Songs For A New World, 69, Die Geschichte meines Lebens (deutschsprachige Erstaufführung), Sunset Boulevard (Andrew Lloyd Webber), Kunst (Yasmina Reza), Europa-Asien (Oleg und Wladimir Presnjakow) und Dracula – das Musical von Frank Wildhorn (nach Bram Stokers Roman). Bei den Musical-Wahlen 2014 wurde Sascha Oliver Bauer für Der Graf von Monte Christo (Frank Wildhorn) und 2015 für das Broadway-Musical The Secret Garden, das er erstmals auf eine deutsche Festspielbühne brachte, als „Beste Open Air Inszenierung“ nominiert.

Mit mehreren seiner Filme wurde er beim „Frontale International Filmfestival“ als bester Regisseur nominiert.

Im TV wirkte er in der ZDF-Serie Die Spezialisten mit und drehte unter anderem für RTL die Soap-Serie Berlin – Tag & Nacht.

Mit seiner Stimmer glänzte Sascha Oliver Bauer in Hörspielen (u. a. Die drei ???) und als Synchronsprecher in internationalen Filmproduktionen (Sammi Rotibi (The Lost Symbol), Mekhi Phifer (Obsession) und Olivier Richters (Black Widow). Außerdem arbeitete er als Synchronregisseur und Dialogbuchautor.

Er hatte Lehraufträge als Schauspieldozent, war Mitglied/Vorsitzender der paritätischen Prüfungskommission Bühnenberufe Wien für Schauspiel und Musical, Schauspieldirektor und Künstlerischer Intendant der Frankenfestspiele, Chef-Kurator und geschäftsführender Direktor des Cold War Museum Berlin, Gründungsmitglied des „theater am puls“ und künstlerischer Leiter von Moving Stage Wien. Er war Geschäftsführer der Veranstaltungsagentur „Hypnotica“ in Mannheim und als Creative Director einige Jahre für das Artwork der Reihe „Musicalstars in Concert“ (sound of music concerts) in Essen verantwortlich.

Als Schauspieler stand er zuletzt bei der 20 Jahre Jubiläumsproduktion von „Mamma Mia!“ in Hamburg als Sam auf der Bühne.

Am 26. November 2024 starb er plötzlich und unerwartet.

Sascha Oliver Bauer im WIR MUSICAL-FANS Interview (aus Juli 2019).

Sabrina Weckerlin gehört zu den Top Stars der deutschsprachigen Musicalszene und wurde mehrfach als „beliebteste Darstellerin“ und „schönste Musicalstimme“ geehrt.

Bisher war sie u.a. zu sehen als Elphaba in „Wicked“, Kala in „Tarzan“, Natalie Goodman in „Next to normal“, Constance in „3 Musketiere“, Johanna/Johannes in „Die Päpstin“, Lucy in „Jekyll & Hyde“, Marry Cullen in „Der Medicus“, Orka in „Matterhorn“, Elisabeth in „Die Legende einer Heiligen“ und viele mehr.

Mit Broadway- und Popkomponist Frank Wildhorn nahm sie ihr erstes Album in NY auf und tourte mit ihm durch Japan, Russland und USA.

In „Die Eiskönigin 2“, dem erfolgreichsten Animationsfilm aller Zeiten, lieh Sabrina Weckerlin der Königin Iduna ihre Stimme und in Hamburg begeisterte sie in der Hauptrolle Elsa in Disneys DIE EISKÖNIGIN das Publikum.

In ROBIN HOOD – das Musical stand Sabrina Weckerlin als Lady Marian auf der Bühne des Deutschen Theater München

2017, 2018/19 und 2025 war sie mit Disney in Concert auf Tour und spielte 2021 bis Herbst 2023 die Rolle der Elsa im Disney-Musical DIE EISKÖNIGIN Stage Theater an der Elbe in Hamburg.

2023 sang sie zusammen mit Alexander Klaws bei der Eröffnungsfeier der Special Olympics World Games beim Hissen der Special-Olympics-Fahne im Berliner Olympiastadion und bei der Abschlussfeier am Brandenburger Tor.

Sabrina Weckerlin ist Mitglied im Kuratorium der Deutschen Kinderkrebsnachsorge – Stiftung für das chronisch kranke Kind und im Kuratorium der Deutschen Stiftung für Menschen mit Downsyndrom.

Seit Herbst 2025 steht sie im Stage Operettenhaus in Hamburg als Anne Hathaway im Pop-Musical &JULIA auf der Bühne.

Annemieke van Dam als „Elisabeth“ und Gino Emnes als „Tod“ stehen 2024 in der konzertanten Aufführung von ELISABETH vor dem Schloss Schönbrunn auf der Bühne.

Der Musical-Welterfolg ELISABETH der Vereinigten Bühnen Wien findet vom 27. bis 29. Juni 2024 vor der berühmten historischen Kulisse im Ehrenhof des Schloss Schönbrunn in einem würdigen und einmaligen Ambiente statt.

Das Musical – aus der Feder des Erfolgsduos Michael Kunze & Sylvester Levay – erzählt die dramatische und berührende Geschichte über Leben, Wirken und Leiden von Kaiserin Elisabeth von Österreich. Das Publikum kann sich dabei wieder auf eine wunderbare Cast freuen, die vom Orchester der Vereinigten Bühnen Wien in großer Besetzung begleitet wird.

Seit der Uraufführung 1992 in Wien begeistert ELISABETH das Publikum auf der ganzen Welt mit Spielserien in Belgien, China, Finnland, Deutschland, Ungarn, Italien, Japan, den Niederlanden, Südkorea, Schweden und der Schweiz in insgesamt acht Sprachen und zählt international über 12 Millionen Besucher. 1996 feierte das Stück mit der japanischen Erstaufführung die allererste Premiere einer Eigenproduktion der Vereinigten Bühnen Wien außerhalb Österreichs. Seit 30 Jahren dauert der Siegeszug dieses Erfolgs-Musicals nun an. Von 27. bis 29. Juni 2024 erwartet die Besucher:innen damit wieder ein besonderes konzertantes Open-Air-Eerlebnis.

Über Annemieke van Dam

Annemieke van Dam stammt aus Rotterdam und studierte Musiktheater in Tilburg. Sie verkörperte die Titelrolle in ELISABETH in 18 Städten in fünf Ländern, sang diese Partie in drei Sprachen und wirkte an zwei CD-Einspielungen mit. 2012 führte die Rolle sie – nach Jahren der Tournee mit dem Stück – auch ins Raimund Theater zur Jubiläumsproduktion. Danach war sie im Ronacher in der Titelpartie der deutschsprachigen Erstaufführung von MARY POPPINS zu erleben. Außerdem kreierte Annemieke van Dam die Guinevere in der Uraufführung von Frank Wildhorns ARTUS – EXCALIBUR in St. Gallen und ist auch auf dem Castalbum zu hören.Mit der Titelrolle in DORNRÖSCHEN und als Polly Baker in CRAZY FOR YOU war sie in den Niederlanden zu sehen. In Deutschland spielte sie u. a. Constance in 3 MUSKETIERE in Stuttgart und Lisa Carew in JEKYLL & HYDE in Bad Hersfeld. Weiters konnte man sie an der Oper Graz als Florence in CHESS sehen. Im Stadttheater Klagenfurt stand sie als Louise in GYPSY und in der Titelpartie von EVITA auf der Bühne; eine Rolle, die sie ebenfalls schon an der Oper Bern verkörperte.

Über Gino Emnes

Gino Emnes erhielt seine Ausbildung am Konservatorium Den Haag und am Lucia Marthas Institute for Performing Arts in Amsterdam. Bei den Vereinigten Bühnen Wien verkörperte er am Raimund Theater John in MISS SAIGON, sowie Judas in JESUS CHRIST SUPERSTAR. Zu seinen bisherigen Engagements zählen u. a. die Rolle des Tyron Jackson in FAME, Benny in RENT und SATURDAY NIGHT FEVER in Utrecht. Er war Teil der Premierenbesetzung von Disneys KÖNIG DER LÖWEN in Hamburg, wo er 2001 die Rolle des Simba übernahm. Kurz darauf gab er als Milton in AVENUE X sein Österreich-Debüt. Danach war er als Ronny in HAIR in der Schweiz, als Rum Tum Tugger in CATS in den Niederlanden und als Seaweed J. Stubbs in Tecklenburg bei HAIRSPRAY zu sehen. Zu seinen weiteren Engagements zählen u. a. Eddie in SISTER ACT, Apollo Creed in ROCKY – DAS MUSICAL, Dr. Frank N. Furter in THE ROCKY HORROR SHOW, Lola in KINKY BOOTS in Hamburg sowie Ike Turner in TINA – DAS MUSICAL in Hamburg und Utrecht. Als Coalhouse Walker Jr. war er in RAGTIME am Musiktheater Linz zu sehen. Für eine Gala zu Ehren von Harvey Fierstein stand Gino Emnes am Broadway auf der Bühne. Noch bis zum 15. Oktober steht er als Aaron Burr in HAMILTON in Hamburg auf der Bühne.

ELISABETH – Live in Concert – im Ehrenhof vor dem Schloss Schönbrunn
27. bis 29. Juni 2024 – jeweils um 20:30 Uhr

Infos und Tickets.

Die Vereinigten Bühnen Wien sind ein Unternehmen der Wien Holding.

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Im Sommer 2023 stehen die beiden Musical-Stars Maya Hakvoort und Mark Seibert im VBW-Musical-Welthit ELISABETH als „Elisabeth“ und „Tod“ vor dem Schloss Schönbrunn auf der Bühne.

Maya Hakvoort feierte 1994 in Österreich als „Elisabeth“ ihren Durchbruch und spielte diese Rolle über 1.000 Mal in vielen Produktionen des Erfolgs-Musicals auf der ganzen Welt – u.a. in Japan und Triest.

Mark Seibert war als „Tod“ in der Jubiläumsfassung im Raimund Theater, sowie von Oktober 2011 bis 2012 auf der großen Deutschland-Tournee zu sehen. Auch im Dezember 2014 übernahm Mark Seibert diese besondere Rolle, zunächst in Shanghai und danach in Essen und München.

Auch 2022 waren Maya Hakvoort und Mark Seibert in diesen beiden Rollen in ELISABETH vor dem Schloss Schönbrunn zu erleben.

Die konzertante Version von ELISABETH vor der berühmten historischen Kulisse 

Das Schloss Schönbrunn dient als würdiges und einmaliges Ambiente für das VBW-Erfolgsmusical aus der Feder des Erfolgsduos Michael Kunze & Sylvester Levay.

ELISABETH erzählt die dramatische und berührende Geschichte über Leben, Wirken und Leiden von Kaiserin Elisabeth von Österreich.

Vom 29. Juni bis 01. Juli 2023 erwartet die Besucher:innen damit wieder ein besonderes Konzerterlebnis.

Elisabeth - Konzertante Aufführung 2022 - Credits: Katharina Schiffl / SHOW-FACTORY / VBW

Elisabeth – Konzertante Aufführung 2022 – Credits: Katharina Schiffl / SHOW-FACTORY / VBW

Die Erfolgsgeschichte von ELISABETH – das MusicalSeit der Uraufführung 1992 in Wien begeistert ELISABETH das Publikum auf der ganzen Welt mit Spielserien in bisher 14 Ländern wie Belgien, China, Finnland, Deutschland, Italien, Litauen, Japan, den Niederlanden, Südkorea, Schweden, der Schweiz, Tschechien und Ungarn in insgesamt neun Sprachen und zählt international rund 12 Millionen Besucher.

1996 feierte das Stück mit der japanischen Erstaufführung die allererste Premiere einer Eigenproduktion der Vereinigten Bühnen Wien außerhalb Österreichs und sorgt seitdem weltweit für Jubel und Begeisterung beim Publikum.

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